Die maskierte Stadt
 - Genevieve Cogman - eBook

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11,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Fantasy Bücher
464 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-2316-0
Ersterscheinung: 12.08.2016

Die maskierte Stadt

Roman
Übersetzt von Dr. Arno Hoven

(13)

Irene Winters ist Agentin der unsichtbaren Bibliothek, die jenseits von Raum und Zeit als Tor zwischen den Welten existiert. Sie hat gerade auf einer zwielichtigen Auktion ein seltenes Buch erworben, als sie und ihr Assistent Kai überfallen werden. Zu spät erkennt Irene, dass es nicht um das Buch, sondern um Kai geht. Er wird entführt, ohne dass Irene es verhindern kann. Die Spur der Verbrecher führt in ein dunkles Venedig des immerwährenden Karnevals. Ein Ort der Masken und Geheimnisse. Und des Todes ...               
SPANNEND WIE BEN AARONOVITCH, ORIGINELL WIE JASPER FFORDE UND RAFFINIERT WIE KAI MEYER

Rezensionen aus der Lesejury (13)

booktreasuresau booktreasuresau

Veröffentlicht am 20.07.2017

ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber gut

Meinung:

Als ich dieses traumhaft schöne Cover gesehen habe wusste ich einfach, ich muss dieses Buch lesen! Obwohl es sehr detailreich gestaltet ist wirkt es absolut nicht überladen und es hat mich sofort ... …mehr

Meinung:

Als ich dieses traumhaft schöne Cover gesehen habe wusste ich einfach, ich muss dieses Buch lesen! Obwohl es sehr detailreich gestaltet ist wirkt es absolut nicht überladen und es hat mich sofort fasziniert.

Ich gebe zu, es hat eine Weile gedauert bis ich mich in die Geschichte eingefunden habe. Der Schreibstil der Autorin ist ehrlich gesagt ein wenig gewöhnungsbedürftig. Genauer gesagt habe ich ca. 30% des Buches gelesen bis ich mich dann endlich an den Schreibstil der Autorin und die Sprechweise der Charaktere gewöhnt habe.

ABER die Persönlichkeiten der Charaktere und auch die Handlung der Geschichte an sich haben mich dann so sehr gefesselt und überzeugt, dass ich froh darüber bin 'Die maskierte Stadt' nicht abgebrochen zu haben!

Bei den Charakteren findet man hier eine ganz bunte Mischung aus Persönlichkeiten. Von machthungrigen Elfen, über scheinbar unwichtige Elfenstudenten und Menschen, bis hin zu den Drachen ist alles dabei. Und natürlich darf man auch die Vertreter der Bibliothek nicht vergessen.

Gerade diese bunte Mischung macht dieses Werk so fesselnd. Ich als Leser wollte nämlich immer wissen was gewisse Personen als nächstes im Schilde geführt haben und welche Steine Irene und Kai als nächstes in den Weg gelegt werden.

Dabei stellt Irene - die Protagonistin - eindeutig ihre persönliche Verbindung zu Kai - ihrem Lehrling aus der Bibliothek und außerdem ein hochrangiger Drache - auf eine höhere Stufe als ihre Anstellung als Bibliothekarin, auch wenn sie das niemals zugeben würde.

Ob sie diese Hürden auch mit Bravur meistern müsst ihr allerdings wie immer selbst herausfinden, indem ihr die beiden auf ihrem spannenden Abenteuer begleitet.
Aber Vorsicht: Lasst euch nicht von den Elfen mit ihrer Magie um den Finger wickeln! ;)

Fazit:

'Die Maskierte Stadt' ist der zweite Teil dieser Reihe. Auch wenn ich ein paar Startschwierigkeiten mit dem Schreibstil hatte, würde ich es jederzeit weiter empfehlen. Es hat mir sehr gefallen und ich warte gespannt auf den dritten Teil 'Die flammende Welt', der im März 2017 erscheinen soll.

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kuhtipp kuhtipp

Veröffentlicht am 18.06.2017

Der uralte Kampf zwischen Chaos und Ordnung

Bewertet mit 4 Sternen

Ein uralter Kampf

Kurz vorab zum Verständnis: in den drei Teilen der Bibliothek geht es um ein Universum, dass aus unzähligen Welten besteht. Diese werden durch Chaos (Elfen) oder ... …mehr

Bewertet mit 4 Sternen

Ein uralter Kampf

Kurz vorab zum Verständnis: in den drei Teilen der Bibliothek geht es um ein Universum, dass aus unzähligen Welten besteht. Diese werden durch Chaos (Elfen) oder durch Ordnung (Drachen) geprägt. Die Bibliothek selbst, ist ein Ort außerhalb dieser Welten, und ihre Aufgabe besteht im Sammeln und Erhalten von Büchern. Hierzu werden Bibliothekare in die verschiedenen Welten geschickt, um die Bücher zu besorgen.

Irene ist als Kais Mentorin für ihn verantwortlich. Nach ihrem ersten gemeinsamen Abenteuer bei der Beschaffung eines Buchs wurden sie als örtliche Bibliothekare in einem London stationiert. Gemeinsam mit Vale, den sie ebenfalls im ersten Buch kennengelernt haben, erfüllen Sie hier die Anfragen der Bibliothek. Als Kai entführt wird, sieht Irene es als ihre Pflicht an, ihn zu retten. Zumal durch die Entführung der Kampf zwischen Drachen und Elfen eskalieren könnte.

Sie begibt sich auf den Weg in eine für die gefährliche Welt und sowohl die Suche als auch Kais Befreiung stellen sich als schwierig heraus.

Mehr möchte ich hier nicht verraten, um nichts von der Spannung zu nehmen.

Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es war nicht nur ein Abklatsch vom ersten Teil (die Befürchtung habe ich immer bei einem 2. Teil). Die Geschichte ist wahnsinnig spannend und man fiebert mit Irene mit. Auch die Mischung aus Phantasy und realen Vorgängen finde ich wieder sehr gelungen. Es kommt einen einfach normal und passend vor, dass Elfen einen in ihren Bann ziehen können, dass Werwölfe als Schläger angeheuert werden und dass Bibliothekare durch die Sprache Macht über Gegenstände haben.

Ich freue mich schon auf den dritten Teil, und erfahre dann auch hoffentlich, was aus Irene wurde, da dies im zweiten Teil unbeantwortet bleibt.

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Buchpfote Buchpfote

Veröffentlicht am 04.06.2017

Irenes Charakter rettet den 2. Band der Reihe

Nach dem Erfolg von „Die unsichtbare Bibliothek“ erschien im August 2016 der 2. Band „Die maskierte Stadt“ im Bastei Lübbe-Verlag. Die britische Autorin Genevieve Cogman setzt erneut auf die Bibliothekarin ... …mehr

Nach dem Erfolg von „Die unsichtbare Bibliothek“ erschien im August 2016 der 2. Band „Die maskierte Stadt“ im Bastei Lübbe-Verlag. Die britische Autorin Genevieve Cogman setzt erneut auf die Bibliothekarin und Bücherjägerin Irene in der Hauptrolle. Nachdem diese nun schon einige Monate als ortsansässige Bibliothekarin in „einem“ viktorianischen London lebt, besteht ihre aktuelle Aufgabe nicht darin, ein Buch zu finden. Sondern Kai! Denn Irenes Lehrling wurde entführt. Die Spur führt, völlig unvorbereitet, in ein chaotisches Venedig...

Ich war begeistert von der unsichtbaren Bibliothek. Natürlich habe ich daher den 2. Band erworben. Das Design des Covers wurde fortgeführt. Diesmal schmückt es die Karte der Stadt Venedig, Bücher und eine Karnevalsmaske. Alles ist dezent in blau gehalten. Es wirkt geheimnisvoll.
Ich war erstaunt als ich das Buch aufschlug: Vorab gibt es Fachliteratur für Studenten der unsichtbaren Bibliothek. Dem Leser soll das wohl ein bisschen Hintergrundwissen vermitteln. Ich fand es etwas trocken, Schulbuchcharakter eben. Aber nach wenigen Seiten ging es dann doch los. Miss Cogman erzählt nicht nur aus Irenes Perspektive, nein, es gibt auch ein paar „Intermezzos“ und zum Anfang einen „Prolog“ von Kai! Überraschung gelungen.
Die Autorin erspart mir auch einen Rückblick und legt sofort los. Mit einer detaillierten Beschreibung jeder Situation, jeder Person und jeder Umgebung zaubert sie Bilder in meinen Kopf - ich bin mitten im Geschehen. Man merkt, dass vorab, zum Beispiel zur Stadt Venedig, recherchiert wurde. Dazu noch die unglaubliche Wortgewandtheit und Umgangsformen, die sich in den vielen Dialogen der Charaktere bemerkbar machten. Das macht die Cogman aus :-)
Leider hat das über die Geschichte nicht ganz hinaus geholfen. Denn es war oft langatmig. Zunächst vergingen locker 200 Seiten bis Irene überhaupt in Venedig war. Es drehte sich nur um Kais Spur und seine Rettung aus einem, für mich, sehr theatralischen Venedig. Die Nebendarsteller sind größtenteils Elfen. Miss Cogman gab diesen vor allem den Drang zur Dramatik. Ganz ehrlich, das nervte dann doch. Fantasy hin oder her, ich mochte am 1. Band, dass die Autorin einen guten Weg zwischen Realität, Literatur, Geschichte und Fiktion gefunden hatte. Die Literatur fiel komplett weg, das Thema Bibliothek kam nicht wirklich vor. Fiktion und magische Fähigkeiten überwogen. Mir entzog sich die Logik mancher Situation, auch wenn diese dem Elfenzaubers zuzuschreiben war. Vielleicht fehlte der Autorin die ein oder andere Idee? Schade. Altbewährte Nebendarsteller wie Vale hätten mehr aushelfen können. Für mich rettete Irene das Buch! Clever und bedacht in den gefährlichsten Situationen, das kann nur sie. Anders als im vorherigen Band: Unsere Heldin ist komplett unvorbereitet in ihr Abenteuer gestartet. Was für eine Neuigkeit! Irene überrumpelt und emotional handelnd. Für sich, für Kai, nicht für die unsichtbare Bibliothek. Natürlich kommt ihr Sarkasmus zur Geltung und auch so mancher Zweifel, aber das macht die Junior-Bibliothekarin menschlicher denn je. Natürlich überwindet Irene mit der Sprache einige Gefahren. Das wollte ich auch lesen. Naja, nur nicht so oft. Manchmal habe ich gehofft, dass sie es auch mal „ohne“ schafft. Also mit Körper und Geist allein. Ich könnte schwören, dass hätte unsere Hauptprotagonistin drauf gehabt...Auch hier fehlte es wohl an Ideen.
Gegenüber unserer Heldin standen sadistisch und sich kompliziert gebende Antagonisten. Natürlich soll man die Bösen nicht mögen, aber sie sollen faszinieren! Hier waren es einfach Stereotypen, mehr nicht.
Ob man es glaubt oder nicht, zum Ende hin, geht es dann rasanter zu! Die Dinge überschlagen sich nicht gleich, aber es zieht sich nicht mehr. Es folgen so richtige Überraschungsmomente! Vielleicht liegt es auch daran, dass Elfen keine große Rolle mehr spielen, wer weiß. Ein weiterer Pluspunkt, es gibt keinen großen Cliffhanger! Die Geschichte wird abgeschlossen. Dennoch wurde nicht vergessen, einen kleinen Anreiz zu geben. Schließlich gibt es noch einen aktuellen 3. Band.

Fazit: „Die maskierte Stadt“ lebt mehr von ihrer Hauptprotagonistin und den liebevoll umschriebenen Details als von der Geschichte selbst. Das Buch könnte auch ohne Vorkenntnisse zum 1. Band gelesen werden und bildet eine in sich geschlossene Geschichte.

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denise7xy denise7xy

Veröffentlicht am 29.05.2017

Besser als der erste Teil

*Erster Satz*

Smog und Schmutz hingen in der Londoner Luft.

*Meinung*

Nach ihrem letzten Auftrag wurde Irene zur ortsansässigen Bibliothekarin in Vales Welt ernannt. Zusammen mit ihrem Lehrling Kai ... …mehr

*Erster Satz*

Smog und Schmutz hingen in der Londoner Luft.

*Meinung*

Nach ihrem letzten Auftrag wurde Irene zur ortsansässigen Bibliothekarin in Vales Welt ernannt. Zusammen mit ihrem Lehrling Kai und dem Detektiv erledigt sie so manch einen buchigen Auftrag für die unsichtbare Bibliothek. Alles scheint perfekt, doch dann werden Irene und Kai eines Nachts von Werwölfen angegriffen und kurz darauf wird Kai entführt. Die Spur führt in das Territorium der Elfen und Irene bleibt keine andere Wahl, als selbst dorthin zu reisen und Kai zu finden, denn ansonsten steht vielen Welten ein Krieg zwischen Elfen und Drachen bevor.

Der zweite Teil der Reihe war auf Anhieb besser, als der erste. Der Schreibstil war nicht mehr ganz so gewöhnungsbedürftig und es wurde nicht so häufig über die Bibliothek gesprochen. dies war besonders im ersten Band sehr anstrengend und unschön. Zudem bin ich schneller in die Welt und die Geschichte eingetaucht, diese waren von Beginn an sehr spannend.
So lernt der Leser dieses mal auch andere Welten als nur das London von Vale kennen. Die verschiedenen Orte zeichnen sich durch bestimmte Merkmale aus, so gibt es nicht in allen Magie oder Technologie. Auch auf die Elfen und Drachen wird besser und vor allem verständlicher drauf eingegangen. Die beiden Parteien könnten unterschiedlicher nicht sein, doch Irene muss feststellen, dass es auf beiden Seiten gute und schlechte Personen gibt.

Im zweiten Teil trifft man auf so einige neue Charaktere, doch auch so manch vertrauter Charakter ist wieder mit von der Partie.

Irene, die Protagonistin der Reihe, ist schlau und durchdacht. Sie wägt ihre Pläne und Gedanken immer genauestens ab und denkt auch noch an die kleinsten Sachen, die eventuell passieren könnten. In Bezug auf Kai schaltet ihr Gehirn jedoch manchmal auf stumm und plötzlich wird aus der rein platonischen Freundschaft mehr. Diese Passagen wirken immer sehr fehl am Platz und unnatürlich, wie ich finde. Auch im ersten Band waren diese Absätze schon unpassend.

Ihr Lehrling Kai kommt im zweiten Band weniger vor, da er entführt wird. Wirkte er im ersten Teil eher wie der aufsässige junge Bad Boy von der High School, der aber eigentlich ein weiches Herz hat, so strahlt er im Verlauf des zweiten Bandes sehr viel Wut aus und der hochmütige und stolze Drache in ihm, kommt mehr und mehr zum Vorschein.

Auch wieder an Irenes Seite ist natürlich Vale. Durch seine sehr pragmatische Art und seinen Ansichten bringt der Detektiv immer frischen Wind in die Geschehnisse und ist für so manch eine Überraschung gut, Da er nicht zwischen den Welten reisen kann und auch keine Ahnung von den Elfen und Drachen hat, sieht er vieles aus einem anderem Blickwinkel, als Irene.

*Fazit*

Eine überaus gelungene Fortsetzung, die mich der Welt näher brachte, als der erste Band. Im ersten waren die Massen an Informationen einfach zu erdrückend und zu unverständlich, ganz anders wie im zweiten Band. Auch die Charaktere waren tiefgründiger und interessanter. 4/5 Sternen

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maxisarai maxisarai

Veröffentlicht am 24.05.2017

Spannende Fortsetzung der Reihe

*Inhalt:*
Irene und Kai haben einen neuen Auftrag von der Bibliothek. Um das Buch zu beschaffen, nehmen die beiden an einer Auktion teil. Nach dieser Auktion trennen sie sich und Kai wird angegriffen ... …mehr

*Inhalt:*
Irene und Kai haben einen neuen Auftrag von der Bibliothek. Um das Buch zu beschaffen, nehmen die beiden an einer Auktion teil. Nach dieser Auktion trennen sie sich und Kai wird angegriffen und sogar entführt. Um Kai zu retten, begibt sich Irene in ein Venedig voller Chaos, dabei kommt sie nicht umhin, mit Elfen zusammen zu arbeiten, auch wenn man ihnen nicht immer trauen kann.

*Meinung:*
Schon nach dem ersten Teil der Bibliothekare war ich gespannt auf den Zweiten. Somit hatte ich diesmal keine Probleme mit den verschiedenen Parallelwelten, dem Gebrauch der „Sprache“ und dem Reisen zwischen den Parallelwelten.
Die Handlung des Buches konzentriert sich weniger auf die Bibliothek, sondern auf die Elfen und Drachen, auf Chaos und Ordnung. Da man jedoch schon im ersten Teil der Reihe viel über die Bibliothek gelernt hat, finde ich es gut, dass man nun mehr über die Fabelwesen und deren zwischenmenschlichen Beziehungen erfährt. Somit werden eventuell offen gebliebene Fragen aus dem ersten Teil bezüglich Elfen und Drachen spätestens in diesem Buch beantwortet. Des Weiteren lernt man auch die Auswirkungen von Chaos auf eine Welt kennen. Meiner Meinung nach hat Cogman dieses gut und nachvollziehbar beschrieben. Sie hat das chaoserfüllte Venedig detailreich und liebevoll dargestellt, sodass ich mir gut vorstellen konnte, wie diese Version von Venedig wohl aussehen mag.
In diesem Buch wurde geschickt Spannung aufgebaut, da man nicht voraussehen konnte, wann eine scheinbar harmlose Situation in Gefahr umschlägt. Die vielen unterschiedlichen Charaktere haben geschickt zu einer abwechslungsreichen Geschichte beigetragen.
Nach dem Lesen des ersten Teils „Die unsichtbare Bibliothek“ hatte ich gehofft, dass man in dem zweiten Teil mehr über den Feind Alberich erfährt. Dieses war leider nicht der Fall. Jedoch muss man auch dazu sagen, dass Alberich nichts mit der Entführung Kais zu tun hatte und somit es auch eher irreführend wäre, wenn man mehr zu Alberichs Geschichte und Charakter erfahren hätte. Trotzdem ist es schade, dass einige Fragen aus dem ersten Teil unbeantwortet bleiben.
Der Schreibstil von Genevieve Cogman ist auch wie schon im ersten Teil der Reihe detailreich, lässt aber dennoch Freiraum für eigene Interpretationen. Mich hat das Gelesene gefesselt, so fiel es mir nicht schwer, in einem guten Lesefluss zu verfallen. Ich konnte das Buch also sehr flüssig lesen.

*Fazit:*
Insgesamt ist dieses Buch eine sehr gelungene Fortsetzung der Reihe, es spiegelt gut die Charakterzüge der Figuren wieder, die man vorher schon kennen lernen durfte. Auch hier gilt wieder: Obwohl es eine an sich abgeschlossene Handlung ist, freue ich mich auf den dritten Teil der Reihe und auf weitere Abenteuer mit Irene, Kai und Vale.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Genevieve Cogman

Genevieve Cogman - Autor
© Deborah Drake

Genevieve Cogman hat sich schon in früher Jugend für Tolkien und Sherlock Holmes begeistert. Sie absolvierte ihren Master of Science (Statistik) und arbeitete bereits in diversen Berufen, die primär mit Datenverarbeitung zu tun hatten. Mit ihrem Debüt Die unsichtbare Bibliothek sorgte sie in der englischen Buchbranche für großes Aufsehen. Genevieve lebt im Norden Englands.

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