XXL-Leseprobe: Wenn's einfach wär, würd's jeder machen
 - Petra Hülsmann - eBook

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inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Frauenromane
577 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-6524-5
Ersterscheinung: 11.05.2018

XXL-Leseprobe: Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Roman

(145)

XXL-Leseprobe zu Petra Hülsmanns "Wenn's einfach wär, würd's jeder machen":
Dieser Roman geht mitten ins Herz - und auf die Lachmuskeln!

Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind - die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn's einfach wär, würd's schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los.

Die perfekte Sommerlektüre: endlich der neue hinreißende Roman von Bestsellerautorin Petra Hülsmann!

Diese Leseprobe enthält außerdem noch ein Interview mit Petra Hülsmann zu ihrem neuen Roman "Wenn's einfach wär, würd's jeder machen".
Jetzt herunterladen und sofort wegträumen!

Rezensionen aus der Lesejury (145)

Honigmond Honigmond

Veröffentlicht am 19.01.2019

Humorvoller Roman

Zum Klappentext:
Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk ... …mehr

Zum Klappentext:
Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind - die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn's einfach wär, würd's schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los.

Mein Leseeindruck:
Ich habe schon in der Vergangenheit etwas von dieser Autorin gelesen und sie hatte mich damit total begeistert, daher war ich sehr gespannt, was mich diesmal erwarten würde. Die Autorin hat mit diesem Buch wieder eine wunderbare und sehr humorvolle Geschichte geschaffen, die den Leser immer wieder zum schmunzeln bringt, aber auch gleichzeitig ein Gefühlschaos beschert. Durch ihren lockerflockigen Schreibstil versteht sie es geschickt, den Leser vollends mitzureissen und zu verzaubern. Wieder einmal war ich total begeistert und schon ein wenig traurig, dass es so schnell wieder vorbei war. Nun freue ich mich auf ihr nächstes Buch.

Mein Fazit:
Wieder ein sehr gelungener lockerer und sehr humorvoller Roman, der einen den Alltag vollends vergessen lässt. Einen absoluten Lesetipp sowie 5 Sterne vergebe ich dafür.

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Esme-- Esme--

Veröffentlicht am 03.01.2019

Klasse Geschichte, authentische Sprecherin


Inhalt:

Annika arbeitet als Lehrerin an einer renommierten Schule in einem Hamburger Elbvorort. Als sie eines Tages zu einer Besprechung gerufen wird, ahnt sie nichts Böses. Doch dann muss sie sich unvermittelt ... …mehr


Inhalt:

Annika arbeitet als Lehrerin an einer renommierten Schule in einem Hamburger Elbvorort. Als sie eines Tages zu einer Besprechung gerufen wird, ahnt sie nichts Böses. Doch dann muss sie sich unvermittelt mit einer Hiobsbotschaft arrangieren: Einer der Lehrer soll kurzfristig an die Astrid-Lindgren-Schule versetzt werden. Diese liegt in einem der Problembezirke der Stadt Hamburg namens Ellerbrock. Der Direktor hatte sich bereits für die denkbar einfachste Auflösung des Problems entschieden und will Annika versetzen lassen. Diese ist der jüngster Zugang im Kollegium und betreut zudem keine Arbeitsgemeinschaften.

Wenige Tage später steht Annika ihren neuen Schülern gegenüber. Sie bittet diese, ein Selbstporträt zu formulieren. Sie bekommt einen ersten Einblick in die Welt der zunächst verschlossenen, sich aber cool gebenden Jugendlichen. Sie erkennt das Dilemma, in dem sich diese Schüler befinden: Abseits des pulsierenden Hamburger Lebens führen die jungen Bewohner des Problembezirks ein relativ perspektivloses Dasein. Des "Hochdeutschen“ nur leidlich mächtig, bedienen sie sich einer Umgangssprache, die es ihnen nicht ermöglicht, ihre Hoffnungen, die sie hegen, respektive die Sorgen, die sie plagen, adäquat zu artikulieren.
Ihre Abstammung aus sogenannten bildungsfernen Schichten und die nicht selten zerrütteten und aufgelösten familiären Bindungen, erschweren zudem ein reibungsloses Weiterkommen in der Schule.

Annika wünscht sich nichts mehr, als schleunigst die Schule wieder verlassen zu dürfen. Ein Plan hierfür ist bald gefasst. Annika muss sich an der ALS beweisen. Der frisch ausgeschriebene Hamburger Theaterwettbewerb kommt ihr da gerade recht. Es winkt ein Preis von 5.000 Euro. Aber was noch viel besser ist: Die Medien werden darüber berichten. Der Direktor der alten Schule wird, so ihr Plan, von ihren Leistungen hören und sie zurückhaben wollen. Jetzt muss sie nur noch mit den Kindern ein Musical entwickeln, inszenieren und aufführen. Eine Herkules-Arbeit wie sie schon bald erkennen muss.



Im Detail:

Als Annika ihren ersten Arbeitstag auf der Astrid-Lindgren-Schule antritt, trifft sie auf Schüler wie Heaven Tanita, die von den anderen Schülern aufgrund ihres Namens aber auch aufgrund ihrer Ambitionen, einmal bei The Voice Kids den totalen Durchbruch zu landen, gehänselt wird. Doch Tanita ist davon überzeugt, dass sie ein natürliches Talent dafür besitzt, Leute zu unterhalten und sie genießt es im Rampenlicht zu stehen. Kritik perlt daher an ihr ab.
Anders ergeht es da zum Beispiel Meikel, einem Schüler, der stets mit dreckigen, zerschlissenen Klamotten und fettigem Haar auf der Schule erscheint. Er wird von den Mitschülern aufs übelste gemobbt. Tapfer steckt er die Kommentare ein und beteuert Aufsichtspersonen gegenüber, dass alles in Ordnung sei.

Der Plan eine Musical-AG ins Leben zu rufen und mit dieser den Hamburger-Theaterwettbewerb zu gewinnen, steht also schon zu Beginn vor einigen Schwierigkeiten. Ersteinmal muss Annika Ordnung in die Klasse bringen und die Motivation der Schüler ankurbeln. Jeder einzelne von ihnen hat mit Problemen zu kämpfen. Jeder einzelne ist es gewohnt, dass man seine Wünsche und Sorgen konsequent ignoriert.

Um das Projekt voranzutreiben, braucht Annika Hilfe. Dass ihre große Jugendliebe und der Mann, den sie bis heute noch nicht vergessen kann, mittlerweile als Regisseur Karriere gemacht hat und zufällig gerade in der Stadt unterwegs ist, kommt ihr da gerade recht. Tristan soll ihr helfen und wer weiß, vielleicht kommen sich die beiden durch dieses Projekt ja auch ein wenig näher?

Mittlerweile habe ich drei Bücher aus der Hamburg-Reihe von Petra Hülsmann gelesen. Alle Bände kann man unabhängig voneinander lesen. Sie haben jedoch eines gemein: Die Protagonistinnen zeichnen sich dadurch aus, dass sie im Moment leben und es ihnen schwer fällt, eventuelle Konsequenzen im Vorfeld abzuwägen. Auch Annika bildet hier keine Ausnahme. Auch sie hat einen großen Freundeskreis, geht gerne auf Parties und lebt blauäugig in den Tag hinein. Dieses Verhalten macht sie aber nicht unsympathisch. Ganz im Gegenteil. Sie kann und will nämlich Verantwortung übernehmen, wenn es die Situation verlangt.

In „Wenn's einfach wär, würd's jeder machen“ wird die Handlung auch wieder von einer schönen Liebesgeschichte begleitet. Diese wirkt wie aus dem Leben gegriffen. Auch hier läuft nicht immer alles nach Plan und auch hier sind die männlichen Charaktere, genauso wie die Protagonistin selbst, nicht ohne Fehl und Tadel.



Zum Sprecher:

Das Hörbuch, „Wenn's einfach wär, würd's jeder machen“, wird von Nana Spier excellent vertont. Der Sprecherin gelingt es allen Charakteren allein mit ihrer stimmlichen Varianz eine individuelle Persönlichkeit einzuhauchen. Es gelingt ihr die provozierende Lebendigkeit und subversive Wirksamkeit der Figuren herauszuarbeiten.



Fazit:

In „Wenn's einfach wär, würd's jeder machen“ führt uns Petra Hülsmann wieder nach Hamburg. Diesmal werden wir Zeuge einer Expedition in die Schattenzonen der beliebten Großstadt.
Die Handlung und deren Protagonisten erwachsen aus den Verhältnissen, wie sie gegenwärtig nicht nur an den Hamburger Vorstadtschulen vorherrschen.
Humorvoll gelingt es ihr, die starren Verhältnisse, die eingefahrenen Denk- und Verhaltensmuster, sowie die Vorurteile, auf Lehrer- und Schülerseite, aufzubrechen.

Mit Nana Spier hat der Verlag eine Sprecherin gewählt, die voll zu überzeugen weiß. Der Vortrag erscheint einem bereits bei den ersten Sätzen stimmig und authentisch. Heute wird in Hamburg fast ausschließlich Hochdeutsch gesprochen. Das typische „Hamburger Deutsch“ weist aber regionale Besonderheiten in Wortschatz, Grammatik und Aussprache auf, die der Leserin geläufig sind.
Es gelingt ihr, den Vortrag des Textes zu einem Hörgenuss werden zu lassen. Eine passendere Sprecherin hätte man für dieses Hörbuch nicht finden können.

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Angelwingsangel Angelwingsangel

Veröffentlicht am 02.12.2018

Für Musicalliebhaber

Meinung:
Beschreibe ich das Buch in 4 Stichworten, würden diese folgendermaßen lauten: Schule, Musical, Lehrer und Verliebt sein

Das Buch hat mir sehr gut gefallen:

Der Schreibstil ist locker, leicht ... …mehr

Meinung:
Beschreibe ich das Buch in 4 Stichworten, würden diese folgendermaßen lauten: Schule, Musical, Lehrer und Verliebt sein

Das Buch hat mir sehr gut gefallen:

Der Schreibstil ist locker, leicht und vor allem humorvoll.
Perfekt für eine leichte Lektüre, die man nocht mehr aufhören möchte. Damit ist Petra Hülsmann wieder mal ein Meisterwerk gelungen, das einem den Tag erhellt.

Annika, die Hauptperson, ist mir super sympathisch. Ich konnte mich als Musikliebende gut mit ihr identifizieren. Jedes mal, wenn ich das Buch öffnete, war ich von neuem voll in der Geschichte drin.

Das Buch beschreibt einerseits ihren Lehreralltag sehr gut, andererseits zeigt es die Entstehung eines Musicals. Diese Bereiche habe ich als besonders interessant gefunden und natürlich sind sie recht humorvoll gestalltet. Dieser Teil macht für mich das Buch zu etwas speziellem.

Der einzige Kritikpunkt: ich musste dauernd an “Fack ju Göhte“ denken...

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Lesemietze Lesemietze

Veröffentlicht am 26.11.2018

Absolut gelungen

Verboten Unterhaltsam mal wieder.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da Frau Hülsmann wieder die perfekte Mischung zwischen Humor und ernst des Lebens, in einer Geschichte festgehalten hat.

Annie ... …mehr

Verboten Unterhaltsam mal wieder.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da Frau Hülsmann wieder die perfekte Mischung zwischen Humor und ernst des Lebens, in einer Geschichte festgehalten hat.

Annie fällt aus allen Wolken als sie erfährt dass sie vom Elite Gymnasium zu einer geschickt wird, die als Brennpunkt Schule gilt. Annie ist anfangs sehr frustriert, machen die Kinder nicht wirklich am Unterricht mit und scheinen lustlos zu sein. Vermisst sie doch ihre alte Schule. Ein Plan muss her wie sie ihre Zeit verkürzen kann. Und somit wird die Musical AG gegründet. Doch womit Annie nicht rechnet ist dass ihr die Kinder immer mehr ans Herz wachsen.

Annie war mir anfangs gar nicht so sympathisch, da sie ein wenig arrogant mit ihrer Einstellung war. Im Laufe der Geschichte macht sie eine positive Entwicklung durch. Ihr Nachbar Sebastian habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen, da seine humorvolle und lockere Art mir direkt gefallen hat.
An sich fand ich die Geschichte sehr toll, da sie auch vom Thema her nah am Puls der Zeit ist. Vorurteile, Mobbing, Integration und einiges mehr werden hier sehr gut behandelt und gibt einen auch ein wenig zum denken. Aber die humorvolle Art lockert die Geschichte auf.
Absolute Lesempfehlung.

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steffi_the_bookworm steffi_the_bookworm

Veröffentlicht am 26.11.2018

Eine Geschichte, die unterhält und berührt

Seit Jahren kann mich Petra Hülsmann mit ihren Romanen begeistern, so dass ich immer wieder sehr gespannt auf ihre neuesten Bücher bin.

Ich mag die Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit in ihren Romanen. ... …mehr

Seit Jahren kann mich Petra Hülsmann mit ihren Romanen begeistern, so dass ich immer wieder sehr gespannt auf ihre neuesten Bücher bin.

Ich mag die Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit in ihren Romanen. Diese findet man auch wieder in "Wenn's einfach wär, würd's jeder machen".
Annika ist eine junge Lehrerin, die von einer "Eliteschule" an eine Hamburger Brennpunktschule zwangsversetzt und ist davon alles andere als begeistert. Sie will alles versuchen, um zurück an ihre Schule zu kommen.

Ich gestehe, dass ich zu Beginn ähnlich wie Annika meine Vorurteile hatte und es wird hier auch mit vielen Klischees gespielt, aber die Kinder sind mir zusammen mit Annika im Laufe der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen. Manches ist vielleicht ein wenig überspitzt dargestellt, aber die Geschichte geht einfach ins Herz und hat mich nicht mehr losgelassen. Da konnte ich auch über die einen oder anderen Längen hinwegsehen.

Auch die Liebesgeschichte ist wirklich zaberhaft und ich mochte die beiden total gerne. Ihre Flirtereien, Sprüche und Neckereien - ich liebe sowas.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr locker und leicht zu lesen und da ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und wollte, habe ich es innerhalb eines Tages verschlungen.

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Autor

Petra Hülsmann

Petra Hülsmann - Autor
© Inga Sommer

Petra Hülsmann, Jahrgang 1976, wuchs in einer niedersächsischen Kleinstadt auf. Nach einem erfolgreich abgebrochenen Studium der Germanistik und Kulturwissenschaft arbeitete sie in Anwaltskanzleien und reiste sechs Monate mit dem Rucksack durch Südostasien, bevor sie mit ihren Romanen die Beststellerliste eroberte. Petra Hülsmann lebt mit ihrem Mann in Hamburg.  

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