XXL-Leseprobe: Wir sehen uns beim Happy End
 - Charlotte Lucas - eBook

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inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Frauenromane
85 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-5379-2
Ersterscheinung: 01.11.2017

XXL-Leseprobe: Wir sehen uns beim Happy End

Roman

(12)

XXL-Leseprobe zu Charlotte Lucas' "Wir sehen uns beim Happy End":
Ella liebt Märchen. Aber noch mehr liebt sie Happy Ends. Schließlich gibt es schon genug Schlimmes auf der Welt, wer braucht da noch Geschichten mit schrecklichem Ausgang? Und so schreibt sie sie einfach um, gibt ihnen ein schöneres, nein, das richtige Ende.

Oscar ist traurig. Aber er weiß es nicht einmal. Dann trifft er auf Ella, die möchte, dass auch bei ihm alles gut wird. Nur: Kann man das überhaupt? Einem anderen Menschen ein Happy End schenken? Und was tut man, wenn der das vielleicht gar nicht will?
Ein zauberhafter Roman über das Schicksal, märchenhafte Begegnungen - und die Frage, ob jede Geschichte gut ausgehen muss.
Diese Leseprobe enthält außerdem noch ein Interview mit Charlotte Lucas zu Ihrem Roman "Wir sehen uns beim Happy End".

Rezensionen aus der Lesejury (12)

Josia-Jourdan Josia-Jourdan

Veröffentlicht am 21.11.2017

Tragisch und schön!

Ella Faust ist Bloggerin, leidenschaftliche Haushälterin und frisch getrennt. Der Grund? Ihr angeblicher Traummann hat sie mit C. betrogen. Was nun? Den Glauben ans Happy End aufgeben? Nicht mit Ella. ... …mehr

Ella Faust ist Bloggerin, leidenschaftliche Haushälterin und frisch getrennt. Der Grund? Ihr angeblicher Traummann hat sie mit C. betrogen. Was nun? Den Glauben ans Happy End aufgeben? Nicht mit Ella. Als Bloggerin schreibt sie auf ihrem eigenen Blog «Better Endings» Geschichten um. Laut ihr soll es nur Happy Ends geben und so schreibt sie nicht nur Roman- und Filmenden um, sondern will auch alles daran setzten, dass sie ein Happy End bekommt. Ganz scheint ihr Plan nicht zu klappen, denn kaum hat ist sie bei ihrem Ex-Freund Philipp ausgezogen, stösst sie schon den nächsten Mann von sich. Diesmal aber in echt! -und das auch direkt zweimal. Als die Ambulanz gerufen ist, muss sie irgendwie erklären, wie das geschehen ist und nach einigen Lügen und Erfindungen, ist Ella plötzlich die neue Haushälterin von Oscar. Oscar hat nach den beiden Stürzen eine Amnesie erlitten. Er hat alles vergessen, was ihn als individuellen Menschen auszeichnet. Für Ella ist ganz schnell klar, dieser Mann braucht ein Happy End, denn als sie sein Haus betritt, wird ihr schnell klar, dass dieser Mann mit vielen Problemen zu kämpfen hat.
Die Handlung von «Wir sehen uns beim Happy End» ist ziemlich unvorhersehbar, wir wissen nicht, wie sich die Geschichte entwickeln wird. Doch während des lesen vermerkte ich immer wieder, dass in diesem Buch, zwar eine zuckersüsse Geschichte steckt, aber dass darin auch noch ein Kern mit ernsteren Themen sitzt. So befasst sich die Autorin mit Themen wie Selbstmord, Eltern Kind Beziehung und auch Wahrheit. Denn obwohl Ella gerne ein Happy End für alle hätte, wird auch sie immer wieder mit der harten Wahrheit des Lebens konfrontiert, wodurch meiner Meinung nach, spannende Überlegungen gemacht werden und ich mich als Leser auch immer wieder gefragt habe, wie viel Verluste ein einzelner Mensch überhaupt ertragen kann.
Dieses Buch begeistert von der ersten Seite an, mit einer komplett durchgeknallten Protagonistin. Ella Faust hat nie den Glauben an Happy Ends verloren, selbst dann nicht, als alles drunter und drüber geht. Mit einem wunderbaren Optimismus und viel Chaos geht sie an ihr neues Projekt. Oscar de Witt. Ella ist mir von Beginn weg sympathisch und brachte mich mit ihren seltsamen Sichtweise das ein oder andere mal zum schmunzeln, aber auch zum Nachdenken. Oscar de Witt ist mir zu Beginn überhaupt nicht sympathisch. Ein wenig überheblich und zugeknöpft, braucht er seine Zeit, bis er sich öffnet und zeigt, dass er eigentlich ein sehr herzlicher Mensch ist. Doch wird er seine Erinnerungen zurückbekommen und wird Ella herausfinden, was ihm in seiner Vergangenheit wiederfahren ist?
Charlotte Lucas schreibt grandios. Mit einer Leichtigkeit, welche einen die Zeit beim lesen vergessen lassen. Sie bringt nicht nur eine Menge Humor mithinein, sondern gibt Lesern von «dein perfektes Jahr» auch kleine Überraschungen. So erleben wir ein Wiedersehen mit Jonathan & Hannah, sowie natürlich Sebastian Fitzeks Büchern.

Fazit
Nach «Dein perfektes Jahr», welches mir schon gut gefallen hat, überzeugte mich Charlotte Lucas nun auch mit «Wir sehen uns beim Happy End». Mit einer sehr viel chaotischsten Geschichte und sehr eigenwilligen, aber trotzdem sympathischen Protagonisten hat sie mich von der ersten Seite an in ihren Roman gezogen. Die zuckersüsse Geschichte rund um Ella & Oscar unterhält nicht nur wunderbar, sie kann sogar mit einigen gut verpackten ernsteren Themen auch berühren. Das einzige Minus für mich, ist die ca. fünfzig seitige Passage in der Mitte des Buches, in welcher die Geschichte sich im Kreis drehte und ich mich gefragt, habe, wie sich das genau noch entwickeln soll. Die Autorin hat dann allerdings in einem fulminanten Finale bewiesen, dass diese Geschichte sehr wohl ein Ziel hat. Ella berührt mich mit ihrer subtilen Geschichte, in der sie von ihrem Leben erzählt, vollumfänglich. Die Emotionen schwappten nur so über mich hinein und als ich dann noch die Danksagung der Autorin las, war ich völlig weg. So tragisch und schön zugleich. Ich gebe diesem wunderschönen Roman verdiente ⭐⭐⭐⭐,5 von 5 Sterne, da ich glaube, dass da noch ein wenig Luft nach oben ist.

Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag für mein Exemplar!

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Gwendolyn22 Gwendolyn22

Veröffentlicht am 21.11.2017

Herzschmerzlektüre (nicht nur) für kalte Tage!

# Ihr wollt ein Rezept für einen tollen, warmen, klugen und witzigen Frauenroman? #

Hier ist es:

Man nehme

- ein paar tolle, authentische und dennoch kauzige und manchmal echt verquere Figuren, deren ... …mehr

# Ihr wollt ein Rezept für einen tollen, warmen, klugen und witzigen Frauenroman? #

Hier ist es:

Man nehme

- ein paar tolle, authentische und dennoch kauzige und manchmal echt verquere Figuren, deren Entwicklung meist nachvollziehbar ist

- eine schöne, phasenweise traurige Geschichte

- einen tollen Ort (hier: Hamburg)

- Blogeinträge der Protagonistin

- ein superschönes Cover

- eine gute Sprache

- witzige Sprüche

- ein bisschen Romantik

- einen ernsteren Hintergrund

und mixe daraus
„Wir sehen uns beim Happy End“.

Dazu ist natürlich Charlotte Lucas nötig, denn keiner mischt die Zutaten so schön wie sie und verfügt über die nötige Würze. ;-)

Ich hatte das Glück, in der Leserunde mit anderen TeilnehmerInnen über diesen Roman zu diskutieren. Das Schöne ist, dass bei diesem Buch auch wirklich eine gute Diskussion entstand.

Mir hat die Lektüre aufgrund der oben genannten Punkte sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, die Sprache gefällig, dabei aber auch nicht zu platt, und immer wieder flechtet Charlotte Lucas alltagsphilosophische und -psychologische Aspekte ein, kleine Weiheiten des Lebens eben.

Ellas Verhalten konnte ich nicht immer 100%ig nachvollziehen, aber auch sie wuchs mir mit der Anzahl der gelesenen Seiten nach und nach ans Herz. Eine Protagonistin mit Ecken und Kanten, über die ich zu Beginn mehrmals die Augen verdreht habe, die meiner Meinung nach aber eine gute – und für mich nachvollziehbare – Entwicklung durchmacht.

Die Auflösung am Ende ist wirklich wunderbar und hier und da kann man ein paar Tränchen verdrücken.

Gewürzt mit einer guten Prise Romantik ist dieses Buch für mich ein absolutes Wohlfühlbuch!

* → Geilster Spruch: „Don´t feed the trolls!“ *

_Herzlichen Dank für die schöne Leserunde und das tolle, unterhaltsame Buch!

Ich vergebe 5 Sterne._



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anni59 anni59

Veröffentlicht am 20.11.2017

Am Ende wird alles gut

Emilia Faust hat ihr Hobby zum Beruf gemacht: sie ist Haushälterin mit Leib und Seele. Sie liebt bei ihrem Freund Philip zuhause und kümmert sich um seine Belange. Doch als sie in seinem Mantel einen Brief ... …mehr

Emilia Faust hat ihr Hobby zum Beruf gemacht: sie ist Haushälterin mit Leib und Seele. Sie liebt bei ihrem Freund Philip zuhause und kümmert sich um seine Belange. Doch als sie in seinem Mantel einen Brief findet, in dem steht dass Philip sie nicht heiraten darf und aufgezählt ist, was Philip alles nicht an ihr mag, reißt es ihr schlichtweg das Herz heraus. Sie rennt hinaus in die Nacht und wie der Zufall es so will auch direkt in die Arme eines fremden Mannes. Sie wird bei dem Sturz ohnmächtig und als sie aufwacht ist keine Spur mehr von dem anderen Mann zu sehen. Sie findet seine Jacke, seine Schuhe und sein Portemonnaie. Schnell beschließt sie, zu ihm nach Hause zu fahren und nach dem Rechten zu sehen, ob sie ihn verletzt hat. Doch dort passiert gleich der nächste Unfall und dabei verliert Oscar de Witt sein Gedächtnis. Also macht sich Ella zur Aufgabe, ihm zu helfen. Und das ist gar nicht so einfach, deshalb gibt sie sich als Haushälterin seines Anwesens aus und räumt dort kräftig um, damit Oscar nicht in seine Bruchbude zurückkommen muss. Bei der Aufräumaktion entdeckt Ella noch einige andere Dinge, aber kann sie das alles jetzt schon Oscar zumuten, kurz nach seiner Entlassung? Fragen über Fragen, also handelt Ella intuitiv so, wie sie es für richtig hält..

Ella ist ein fröhlicher Charakter, der stets an das Gute im Menschen glaubt und sich immer ein Happy End erträumt. Teilweise fand ich diese Art, auch ihr Einmischen in Oscars Leben etwas anstrengend und übergriffig. Aber das Ende und auch die Entwicklung von Oscar hat mich letzten Endes doch noch überzeugt. Eine schöne Geschichte, wie das Schicksal zwei Menschen zusammenführt.

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MarieLedoux MarieLedoux

Veröffentlicht am 20.11.2017

Was wäre wenn ....

Ella schreibt Geschichten um, deren Ende sie nicht glücklich machen. Ihr Leitspruch lautet: AM ENDE WIRD ALLES GUT. WENN ES NICHT GUT IST, IST ES NICHT DAS ENDE.

Auf ihrem Blog „Better Endings“ hat sie ... …mehr

Ella schreibt Geschichten um, deren Ende sie nicht glücklich machen. Ihr Leitspruch lautet: AM ENDE WIRD ALLES GUT. WENN ES NICHT GUT IST, IST ES NICHT DAS ENDE.

Auf ihrem Blog „Better Endings“ hat sie bereits eine ansehnliche Schar Anhänger und im Moment verfolgen alle die Planungen zu Ellas Traumhochzeit. Über jeden kleinen Schritt informiert sie ihre Fans.

Aber eines Tages wackelt ihr persönliches Happy End. Sie erfährt, dass Philip ihr Verlobter sie betrogen hat. In Zuge einer Aussprache fallen sehr verletzende Wort und Ella verlässt Hals über Kopf ihr zu Hause.

Sie flieht an die Landungsstege und dort überrennt sie einen Mann, der sofort verschwindet. Es bleiben nur seine Schuhe und seine Jacke zurück, in dieser findet sie die Geldtasche des Mannes und fährt zu seinem Haus, um ihm die Dinge zurück zu geben. Das noble Haus entpuppt sich als das absolute Chaos eines Messies. Überall liegen Zeitungen, Pizzakartons und andere Gegenstände. Als sie ein weiteres Mal die Flucht ergreifen will, rennt sie den Mann – seines Namens Oscar ein zweites Mal über den Haufen. Dabei geht er richtig k.o. und verletzt sich dabei. Nach einer Nacht im Krankenhaus stellt Ella fest, dass der Mann überhaupt keine Erinnerungen mehr an seine Vergangenheit hat.

Ella fühlt sich verpflichtet ihm unter die Arme zu greifen und zieht kurzfristig bei ihm ein. Damit tritt sie eine Lawine los, die sie kaum mehr stoppen kann.

Wie hat es mir gefallen?

Nachdem ich letztes Jahr bereits „Dein perfektes Jahr“ von Charlotte Lucas gerne mochte, war sofort klar, dass ich ihr neues Buch auch lesen möchte. Der Titel und vor allem der Klappentext überzeugten mich zusätzlich.

Vielen Dank an das Team der Lesejury, für das Leseexemplar und die unterhaltsame Leserunde.

Den Ansatz traurige Enden in Büchern umzuschreiben und in Happy Ends zu verwandeln, fand ich vom ersten Moment an spannend.

Die Frau, die diese neuen Enden erfindet und auch ihrem Blog veröffentlicht, hat mir sofort gefallen. Ella glaubt an die romantische Liebe und ist davon überzeugt, dass jeder sein Happy End verdient. Im Laufe der Geschichte erfahren wir auch warum es ihr so wichtig ist, alles im positiven Licht zu sehen.

Als ihr Verlobter ihr gesteht, sie betrogen zu haben, wird dadurch ihre ganze Welt auf den Kopf gestellt. Ihre Naivität und liebenswerte Art, erweckten bei mir sofort den Beschützerinstinkt. Selbst als sie sich selbst um Kopf und Kragen redet, wollte ich ihr eine helfende Hand reichen.

Ihr Projekt Oscar treibt zeitweise seltsame Blüten. Sein Gedächtnisverlust hat tragische Ursachen und auf Anraten des Arztes versucht Ella ihn ganz langsam an sein Leben heranzuführen. Damit begibt sie sich manches Mal in Teufels Küche.

Auch dieses Mal hat es die Autorin geschafft eine reizende Geschichte zu erschaffen. In Ella steckt ein ewig kleines Mädchen, in dem ich mich auch wieder erkennen konnte. Damit hat mich Charlotte Lucas abgeholt, denn auch ich habe mir manchmal für Romeo & Julia ein schönes Ende gewünscht.

Mit gewohnt lockerem leichtem Schreibstil entführt die Autorin in eine Welt, die nicht perfekt ist, aber voller sympathischer Figuren. Sie leben, leiden und lieben. Der Weg verläuft nicht gerade sondern windet sich um Hindernisse, die bewältigt werden müssen.

www.mariessalondulivre.at


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Miia Miia

Veröffentlicht am 20.11.2017

Die Sucht nach einem Happy End

#Meine Meinung: #
Mal wieder eine 3-Sterne Bewertung von mir für ein Buch von Charlotte Lucas. Ja, auch „Dein perfektes Jahr“ hatte ich mit 3 Sternen bewertet – manche würden sagen: „Okay, dann magst du ... …mehr

#Meine Meinung: #
Mal wieder eine 3-Sterne Bewertung von mir für ein Buch von Charlotte Lucas. Ja, auch „Dein perfektes Jahr“ hatte ich mit 3 Sternen bewertet – manche würden sagen: „Okay, dann magst du ihre Bücher anscheinend nicht so richtig gerne….“, aber irgendwie wäre das falsch. Eigentlich mag ich die Geschichten von Charlotte Lucas, mir gefallen halt nur bestimmte Facetten an ihren Büchern nicht. Eins weiß ich aber: auch „Wir sehen uns beim Happy End“ wird für mich nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein.

Auch in dieser Geschichte überzeugt sie mich mit einem sehr charmanten und zauberhaften Schreibstil mit viel Humor. Sie schlägt sogar eine kleine Brücke zu den Protagonisten aus „Dein perfektes Jahr“, was ich wirklich sehr gelungen finde. „Wir sehen uns beim Happy End“ ist – wie der Name schon sagt – sehr Happy End lastig. Ich habe also Kitsch und rosarote Glückseligkeit erwartet und in gewissem Maße auch bekommen. Denn die Protagonistin Ella ist süchtig nach glücklichen Enden. Sie schreibt sogar Bücher und Filme um, damit am Ende alle glücklich sind. Ihre Sucht war für mich mehr als anstrengend. Ich mag es nämlich, wenn Bücher und Filme auch mal ungeahnt traurig oder auch bösartig enden. Ich mag es, wenn man dadurch überrascht wird. Ella und ich sind daher völlig unterschiedliche Charaktere. Ich habe dadurch einfach keinen Zugang finden können und habe sie als naiv, sehr nervtötend und anstrengend empfunden.
Ich konnte daher im Laufe der Geschichte wenig mit Ella mitfiebern, aber ich mag trotzdem, wie die ganze Story verlaufen und geendet ist. Die Autorin bringt zum Ende hin nochmal Facetten ein, die mich sehr überrascht haben, mich emotional berührt haben und der Geschichte im Grunde auch mehr Tiefe gegeben haben. Ich kann trotzdem nur mittlere 3 Sterne geben, weil ich mit der „besten Freundin“ von Ella einfach nicht klar gekommen bin. Die ganze Freundschaft zwischen Ella und Cora finde ich mehr als merkwürdig und sehr suspekt. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber für mich haben Cora und Ella einfach keine wahre Freundschaft. Ich hätte mir hier eine andere Umsetzung gewünscht. Entweder hätte es keine beste Freundin von Ella geben dürfen oder es hätte eine beste Freundin ohne Drama zwischendurch geben müssen. So wie es hier dargestellt wurde, ist es mir einfach zu dolle. Eine spezielle Aktion von Cora ist für mich - nachdem ich die Danksagung der Geschichte gelesen habe und insbesondere eine wichtige Hintergrundinformation zur Geschichte erhalten habe - regelrecht geschmacklos. Ich hätte das ehrlich gesagt so nicht eingebaut und weiß auch nicht genau, was die Autorin damit bezwecken wollte.

#Fazit: #
Insgesamt eine grundlegend schöne Geschichte. Man muss natürlich Romantik und Kitsch mögen und vielleicht einen Faible für Happy Ends haben. Ich mag den Schreibstil der Autorin unfassbar gerne, daher wird dieses Buch nicht das letzte von ihr gewesen sein.
Ich lande bei soliden 3 Sternen, da mir die Geschichte zwar gefallen hat, ich aber keinen Zugang zur Protagonistin finden konnte und mir die Freundschaft zu Cora mehr als suspekt erscheint.

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Autor

Charlotte Lucas

Charlotte Lucas - Autor
© Bertold Fabricius/pressebild.de

Charlotte Lucas ist das Pseudonym von Wiebke Lorenz. Geboren und aufgewachsen in Düsseldorf, studierte sie in Trier Germanistik, Anglistik und Medienwissenschaft und lebt heute in Hamburg. Gemeinsam mit ihrer Schwester schreibt sie unter dem Pseudonym Anne Hertz Bestseller mit Millionenauflage. Auch ihre Psychothriller „Allerliebste Schwester“, „Alles muss versteckt sein“ und „Bald ruhest du auch“ sind bei Kritik und Publikum höchst erfolgreich. Mit „Dein perfektes …

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