Zeilen ans Meer
 - Sarah Fischer - eBook

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6,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Frauenromane
272 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7325-7192-5
Ersterscheinung: 29.03.2019

Zeilen ans Meer

Roman

(40)

Der Australier Sam findet auf seiner Joggingrunde eine Flaschenpost. Die hat vor über zehn Jahren die junge Deutsche Lena am Ende ihres Work-and-Travel-Jahres ins Meer geworfen, darin ein Brief mit ihren Wünschen und Träumen für die Zukunft. 
Er schreibt ihr, ohne mit einer Antwort zu rechnen. Doch Lena bedankt sich beim Finder, und es beginnt eine Freundschaft, die sich mit jedem Brief vertieft. Bis die Liebe ins Spiel kommt. Doch kann man sich in einen Menschen verlieben, den man noch nie gesehen oder gesprochen hat? Dem man sich nah fühlt, obwohl er so weit weg ist? 

Rezensionen aus der Lesejury (40)

WriteMeANovel WriteMeANovel

Veröffentlicht am 30.08.2019

Ein Buch das Reisefieber weckt

Vor mehr als zehn Jahren hat Lena eine Flaschenpost geschrieben und in Australien ins Meer geworfen. Inzwischen lebt sie wieder in Deutschland, als eine Antwort kommt, ein Australier namens Sam hat die ... …mehr

Vor mehr als zehn Jahren hat Lena eine Flaschenpost geschrieben und in Australien ins Meer geworfen. Inzwischen lebt sie wieder in Deutschland, als eine Antwort kommt, ein Australier namens Sam hat die Flasche beim Joggen gefunden. Lena beginnt eine lockere Brieffreundschaft mit dem Fremden. Mit jedem Brief lernen sie mehr übereinander und die Freundschaft vertieft sich. Doch wie nah kann man sich kommen, und kann man sich verlieben, wenn man sich nie gesehen hat und sich nur durch Briefe kennt?

Dieses Buch hab ich auf Lesejury gegen meine Punkte eingetauscht. Der Inhalt und Cover haben mich gleich angesprochen und so war ich interessiert. Als ich herausfand, dass es sich um einen Briefroman handelt, war ich etwas skeptisch, so eine Art war mir neu. Als ich es angefangen habe war ich gleich Feuer und Flamme. Die Briefe waren total toll geschrieben und man konnte sich sehr gut in Sam und Lena hineinversetzen. Ein Brief hat es mir besonders angetan, der war ziemlich am Anfang und beschrieb einen Tag von Sam. Der Ozean und das Flair war so wunderschön beschrieben, dass ich das Gefühl hatte in Australien am Strand zu sitzen. Sam und Lena waren beide so sympathisch und man bekommt Häppchen oder eher Briefchenweise immer wieder neue Infos über die beiden. Ich hab das Buch so gerne gelesen und wollte immer wieder weiterlesen, manchmal hab ich zurück geblättert um das Datum vom letzten Brief nochmal nachzuschlagen. Einzig das Ende hat mich etwas enttäuscht, da es mir etwas zu schnell endete, aber sonst ist Zeilen ans Meer ein klasse Buch mit zwei Bücher liebenden Protagonisten, die zum Träumen einladen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

GROSSSTADTHELDIN GROSSSTADTHELDIN

Veröffentlicht am 02.07.2019

Ein Buch für romantische Seelen, Briefliebhaber und Australienfans.

Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde:

Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch den Prämienshop der Lesejury. Dort kann man die für die geschriebenen Rezensionen erhaltenen Punkte gegen Bücher und E-Books ... …mehr

Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde:

Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch den Prämienshop der Lesejury. Dort kann man die für die geschriebenen Rezensionen erhaltenen Punkte gegen Bücher und E-Books eintauschen. Sowohl das Cover als auch der Titel und der Klappentext sagten mir, dass dies ein Buch nach meinem Geschmack sein würde.

Handlungsüberblick:

Vor fünfzehn Jahren warf Lena am letzten Tag ihres Gap-Years in Australien eine Flaschenpost ins Meer. Zeilen ans Meer und einen eventuellen Finder, voller Wünsche und Träume für die Zukunft. Fünfzehn Jahre später findet Sam bei seiner morgendlichen Joggingrunde ihre Worte und lässt sie nicht unbeantwortet. Es beginnt ein reger Briefwechsel zwischen Lena in Deutschland und Sam in Australien, der die beiden schon bald in ein unvorhergesehenes Gefühlschaos stürzt...

Mein Bucheindruck:

Das Cover stimmt schon ganz wunderbar auf die Geschichte ein. Der Buchrücken unter dem Schutzumschlag hat dieselbe Farbe, wie die Schiffe auf dem Cover und das Lesebändchen ist in Blau gehalten. Farblich ist das Buch wunderbar abgestimmt. Es wirkt wie eine Symbiose von Wasser und Papier, den beiden Dingen, die diesen Roman ausmachen.



Mein Leseeindruck:

An so vielen Stellen hat mir das Buch aus der Seele gesprochen! Der Autorin gelingt es, den Spirit eines Auslandsjahres, die damit einhergehenden Veränderungen und das Gefühl zwischen zwei Welten gefangen zu sein, perfekt einzufangen. Ich habe mich verstanden gefühlt.

Das Buch thematisiert Alltagsprobleme und ebenso Probleme, die Fernbeziehungen mit sich bringen, sodass das Buch, die Handlung und die Protagonisten authentisch wirken. Trotzdem fehlt es dabei nicht an Romantik. Diese Mischung hat mir überaus gut gefallen.

Insgesamt hat das Buch bei mir sehr viele unterschiedliche Gefühle hervorgerufen. Es war eine intensive Lektüre: Ich konnte mit den beiden Protagonisten lachen, schmunzeln, weinen, staunen, schmollen, mich in ihren Worten wiederfinden und mich mit ihren Briefen wegträumen. Das Buch schraubte mein Fernweh, das eigentlich seit meinem Auslandssemester nicht mehr schläft, sondern höchstens mal schlummert, noch weiter in die Höhe. Achtung: Fernwehgefahr!!!

Von dem Ende des Buches war ich leider etwas enttäuscht. Dort hätte ich mir einen anderen Ausgang der Handlung gewünscht. Ohne zu Spoilern kann ich nur sagen, ich war nur 50-prozentig mit dem Ende zufrieden, da sich eine Sache, die ich mir für das Ende erhofft ergab, und eine andere Sache, die ich mir ebenso erhoffte, nicht wahr wurde.

Mein Eindruck vom Schreibstil:

Das Buch ist durchgängig in Briefform geschrieben, was mir als romantische Seele und leidenschaftliche Briefeschreiberin unheimlich gut gefiel. Man hatte das Gefühl Einblick in die intimsten Gefühle und Gedanken der beiden Protagonisten zu bekommen und sie auf eine Art und Weise kennenzulernen, wie es sonst nur sehr selten möglich ist. Es war unheimlich schön und bewegend von ihrem allmählichen Kennenlernen und ihren sich langsam entwickelnden Gefühle zu lesen.
Das Einzige, das mich an dem Schreibstil etwas störte, war, dass Lena in ihren Briefen zu Beginn Sam siezt. Da die Kommunikation der beiden eigentlich auf Englisch stattfindet, da Sam zu Beginn des Buches gar kein Deutsch spricht und man im Englischen nicht siezen kann, fand ich nicht authentisch.

Mein Abschlussfazit:

Ein Buch für romantische Seelen, Briefliebhaber und Australienfans.

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Samtpfote Samtpfote

Veröffentlicht am 08.06.2019

Ein Briefroman, der viele Facetten der Liebe beleuchtet, aber auch ein wenig oberflächlich bleibt:

Inhalt:
Ganz wichtig: dieses Buch ist ein Briefroman, es besteht ausschliesslich aus Briefen, E-Mails und einzelnen SMS-Nachrichten, darin findet sich allerdings keine erzählte Handlung, das muss man ... …mehr

Inhalt:
Ganz wichtig: dieses Buch ist ein Briefroman, es besteht ausschliesslich aus Briefen, E-Mails und einzelnen SMS-Nachrichten, darin findet sich allerdings keine erzählte Handlung, das muss man mögen, wenn man mit diesem Buch warm werden will. Genauer gesagt lesen wir den Briefwechsel zwischen Lena und Sam, der von Sam begonnen wird, nachdem er eine Flaschenpost gefunden hat, die Lena Jahrzente zuvor ins Meer geworfen hat. Nach und nach kommen sich die beiden näher und so etwas wie Liebe scheint sich zwischen ihnen anzubahnen. Das Leben spielt allerdings nicht mit und stellt ihnen immer wieder einmal ein Bein. Kann eine solche Liebe über die Distanz und ohne gemeinsamen Alltag überhaupt bestehen?

Meine Meinung:
Briefromane sind genau mein Ding. Ich liebe es, solche Briefwechsel (ob real oder fiktiv) zu lesen und mich so in ganz andere Welten entführen zu lassen. Die Leerstellen, die zwangsläufig entstehen, wenn die Protagonisten einander auch noch telefonisch kontaktieren oder wenn Briefe verlorengehen, sind meiner Meinung nach total spannend und ich reime mir gerne zusammen, was in eben genau diesen Momenten, die nicht schriftlich festgehalten werden, geschieht.
Auch "Zeilen ans Meer" hat einige dieser spannenden Lücken zu bieten, da die Protagonisten nicht nur schrifltich miteinander kommunizieren, wir aber nur die Briefe zu lesen bekommen und nicht immer ganz genau wissen, was sonst noch geschieht. Dies wurde meiner Meinung anch äusserst reizvoll eingebaut und auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, ob das Buch mich nun überzeugen konnte, oder eher doch auch genervt hat, so hat mir dies doch sehr gut gefallen.

Schreibstil und Handlungsaufbau:
Überzeugt haben mich die Grundidee und die Details, die wir nach und nach aus dem Leben der Figuren erfahren. Wie sie einander kennenlernen, lernen auch wir sie kennen und das ist wirklich sehr gelungen geschrieben.
Genervt hat mich Lena, die sich selber sehr gerne und sehr leidend als Opfer äusserer Umstände darstellt, wenn auch sie natürlich ein nicht ganz einfaches Leben hat. Es gelingt ihr kaum, Dinge positiv zu sehen und aus ihrem Trott auszubrechen und so bricht sie oft grundlos lächerliche Streiterein vom Zaun, die sich nur schwer lösen lassen, wenn man kein gemeinsames Leben lebt.
Dies allerdings ist gleichzeitig auch wieder ein grosser Pluspunkt des Buches, wird dabei doch deutlich aufgezeigt, wie missverständlich und manchmal halt eben auch unzureichend unsere Kommunikation sein kann, wenn wir lediglich schreiben oder telefonieren, aber kein Gegenüber direkt ansprechen können. Ausserdem lässt es auch die Sehnsucht spüren, die zwangsläufig entsteht, wenn sich eine unmöglich scheinende Beziehung über eine solch grosse Distanz anbahnt und beide Beteiligten in ihren jeweiligen Leben gefangen sind und nicht einfach alle Zelte abbrechen und auswandern können.
Sprachlich ist dies - trotz ein wenig schmalzigem Kitsch, der aber gut in die Geschichte passt - wirklich schön und greifbar erzählt. Die Emotionen springen beim Lesen auf uns über und wir können erahnen, in welcher Achterbahnfahrt sich die Protagonisten befinden. Von dem her also doch eher ein überzeugendes, wenn auch nicht allzu tiefgründiges Buch, als eine seichte Selbstdarstellung unserer Protagonistin.

Meine Empfehlung:
Ich hatte ein paar Kritikpunkte, muss da Buch aber insgesamt für seine Idee und die oben genannten überwiegenden positiven Punkte loben. Einigen wirklich anstrengenden Szenen mit Lena zum Trotz habe ich "Zeilen ans Meer" sehr gerne gelesen und möchte euch das Buch empfehlen, da meine Kritik äusserst subjektiv ausfällt.

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Langeweile Langeweile

Veröffentlicht am 24.05.2019

Zwischen uns der Ozean

Inhaltsangabe übernommen:
Der Australier Sam findet auf seiner Joggingrunde eine Flaschenpost.die hat vor über 15 Jahren die junge deutsche Lena am Ende ihres Work & Travel - Jahres ins Meer geworfen, ... …mehr

Inhaltsangabe übernommen:
Der Australier Sam findet auf seiner Joggingrunde eine Flaschenpost.die hat vor über 15 Jahren die junge deutsche Lena am Ende ihres Work & Travel - Jahres ins Meer geworfen, darin ein Brief mit ihren Wünschen und Träumen für die Zukunft.
Er schreibt ihr, ohne mit einer Antwort rechnen. Doch Lena bedankt sich beim Finder und es beginnt eine Freundschaft, die sich mit jedem Brief vertieft. Bis die Liebe ins Spiel kommt.
Doch kann man sich in einen Menschen verlieben, den man noch nie gesehen oder gesprochen hat? Dem man sich nachher fühlt, obwohl er so weit weg ist?

Meine Meinung:

Eigentlich sind Briefromane nicht so wirklich meins. In diesem Fall hat mich die Geschichte sofort in ihren Bann gezogen und ich war mindestens genauso gespannt wie Sam und Lena auf die nächsten Briefe.
Zuerst einmal fand ich es schön, dass in einer Zeit, in welcher die Kommunikation nur noch per WhatsApp oder E-Mail stattfindet, ganz altmodische Briefe zu lesen.
Der poetische Schreibstil in welchem die beiden Protagonisten miteinander kommunizieren und sich nach und nach immer näher kommen, gefiel mir außerordentlich gut.
Die Autorin hat es gut verstanden, die langsame Annäherung und die Entwicklung der Freundschaft zur Liebe ausführlich zu beschreiben. Hierbei wurden auch der unterschiedliche Alltag der Protagonisten ,die räumliche Distanz und die damit einhergehenden Probleme thematisiert.

Auch wenn an einigen, wenigen Stellen die rosarote Brille zu sehr dominiert, habe ich die Geschichte sehr gerne gelesen.

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Stefanie_booksweetbook Stefanie_booksweetbook

Veröffentlicht am 15.05.2019

Zeilen ans Meer

Liebe Sarah Fischer,

Es mag vielleicht ungewöhnlich sein eine Rezension in Briefform zu schreiben, aber
ich denke es passt perfekt zu Deinem Buch. Zur Geschichte ... …mehr

Liebe Sarah Fischer,

Es mag vielleicht ungewöhnlich sein eine Rezension in Briefform zu schreiben, aber
ich denke es passt perfekt zu Deinem Buch. Zur Geschichte von Lena und Sam.

Schon mit dem ersten Brief den Lena an den Ozean schreibt wusste ich , dass mich
diese Geschichte verzaubern wird. Und das hat sie getan.

In jedem einzelnen Brief steckt so viel Gefühl und Emotion so dass ich das Gefühl hatte
selbst dabei zu sein. Als wären diese Briefe für mich. Die Emotionen zu fühlen die Lena
und Sam beim Schreiben aber auch beim Lesen der Briefe empfinden haben mich be-
geistert, gefesselt und zu Tränen gerührt.

Eine solche Verbundenheit, die durch die Briefe, später auch Whats App und Emails,
entstanden ist, ist so unglaublich faszinierend und einfach wunderschön.

Ich habe so sehr mit Lena und Sam gelitten, gehofft und gebangt und ich war mir bis zum
Schluss nicht sicher, ob die beiden zusammen eine Zukunft haben werden.

Ich kann allen, die meine Zeilen gelesen haben, nur eines sagen, lest bitte bitte diese
wunderschöne Geschichte. Sie wird auch euch verzaubern und nicht mehr loslassen.

Liebe Grüße Stefanie

PS: Danke für die wunderbaren und bezaubernden Lesestunden.
Ich hoffe sehr noch weitere tolle Geschichten aus Deiner Feder lesen zu dürfen.

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Autorin

Sarah Fischer

Als Kind der 80er wurde Sarah Fischer schon früh mit dem Reisevirus infiziert. Immer mit dabei: ihr Reisetagebuch. Nach dem Abitur ging es für ein Jahr nach Australien, wo sie ihr Herz an Land und Leute verlor.

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