Das Geheimnis des Glasbläsers
 - Ralf H. Dorweiler - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Historische Romane
573 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-4985-6
Ersterscheinung: 26.01.2018

Das Geheimnis des Glasbläsers

Historischer Roman

(22)

Glas, so klar wie Kristall – so etwas hat im Schwarzwald im 15. Jahrhundert noch niemand gesehen. Der junge Glasbläser Simon wird ausgesandt, das Geheimnis dieses Wunders zu lüften. Mit einem treuen Gefährten macht er sich auf die gewagte Reise über die Alpen nach Venedig. Auf der Insel Murano kommt er nicht nur der gesuchten Rezeptur näher, sondern auch der wunderschönen Marietta. Als diese in Lebensgefahr gerät, ist der Auftrag vergessen. Simon folgt ihr blindlings in die von den Osmanen belagerte Stadt Konstantinopel ...

 

Rezensionen aus der Lesejury (22)

Regenbogenmalerin Regenbogenmalerin

Veröffentlicht am 07.05.2018

Guter historischer Roman

Kaiser Friedrich III schickt im Jahr 1452 den Glasbläser Simon als Spion nach Italien. Sein Auftrag lautet das Rezept für das Cristallo zu stehen. Das neue Glas ist klarer als alles bekannte. Ein Esel ... …mehr

Kaiser Friedrich III schickt im Jahr 1452 den Glasbläser Simon als Spion nach Italien. Sein Auftrag lautet das Rezept für das Cristallo zu stehen. Das neue Glas ist klarer als alles bekannte. Ein Esel und Ulf begleiten Simon dabei. In Venedig angekommen steht die Beschaffung des Rezeptes eigentlich an oberster Stelle, jedoch ist ein Serienmörder unterwegs und Simon lässt sich von einer Frau den Kopf verdrehen. Das Rezept rückt in den Hintergrund.

Simon ist ein einfacher Mann und muss sich auf nach Venedig machen, weil er sich mit dem Waldvogt angelegt hat. Sein Begleiter Ulf ist eher ein langsamer Mensch. Er wirkt zurückgeblieben, jedoch überrascht er immer wieder durch schlaue Bemerkungen.

Das Buch umfasst eine unglaubliche Reise. Über den Schwarzwald, die Alpen, Venedig, Konstantinopel und wieder zurück.
Meiner Meinung nach war in diesem Buch genug Material für zwei Bücher. Die Reise, das Leben in Venedig und der Heimweg, jede Handlung wird bildhaft beschrieben. Man taucht mit den Figuren in die Handlung ein. Für ein Buch passiert aber viel zu viel.

Die Personen sind authentisch und glaubhaft. Im Laufe des Buches werden sie mit Freude und Trauer konfrontiert. Sie wachsen, machen Fehler und verändern sich.
Einige konnte man schnell ins Herz schließen und bei anderen hat es länger gedauert.
Dorweiler ist es gut gelungen mittelalterliche Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen. Die Handlungen, Sprache, Denkweisen, alles passt ins Jahr 1452.

Ich werde gerne weiter Bücher von Dorweiler lesen.
Leseempfehlung.

Ich habe das Buch vom Autor bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

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wusl wusl

Veröffentlicht am 20.04.2018

Das Geheimnis des Glasbläsers

Was mir gefallen hat am "Geheimnis des Glasbläsers":

Zu allererst mal der Schreibstil. Sehr gut lesbar. Unterhaltsam und informativ.
Dann natürlich die tollen Charaktere. Also nicht nur ein Held sondern ... …mehr

Was mir gefallen hat am "Geheimnis des Glasbläsers":

Zu allererst mal der Schreibstil. Sehr gut lesbar. Unterhaltsam und informativ.
Dann natürlich die tollen Charaktere. Also nicht nur ein Held sondern ein Freund, wie ihn man sich wünscht. Nicht nur eine Frau, in die er sich verliebt sondern auch noch eine taffe Freundin, die ihm zu Seite steht.
Eine rasante Handlung, die so einige überraschende Wendungen hat und am Ende fast zu einem Abenteuerbuch heranwächst.
Historische Kleinigkeiten und Infos, die das Flair ausmachen und dem Setting eine glaubhafte Farbe geben.

Ralf Dorweiler hat mit "Das Geheimnis des Glasbläsers" meine Erwartungen auf sehr gute Unterhaltung aus deutscher Feder voll und ganz erfüllt. Es war so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte.
Auch hat er es geschafft, dass ich ein bisschen Lachen und auch ein klein wenig Weinen musste und mit den Darstellern mitgefiebert habe.

Auch das Ende war trotz eines kleinen Wehrmutstropfen perfekt für mich.

Was hat mir nicht gefallen:

Das das Buch viel zu schnell zu Ende war.

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Adelina Adelina

Veröffentlicht am 25.03.2018

Das Geheimnis des Glasbläsers

1452: Im Auftrag von Kaiser Friedrich III wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, um die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. In Begleitung von Ulf und Eseldame Lilli macht sich Simon auf ... …mehr

1452: Im Auftrag von Kaiser Friedrich III wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, um die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. In Begleitung von Ulf und Eseldame Lilli macht sich Simon auf die gefahrvolle Reise über die Alpen nach Venedig. Dort lernt er Serena kennen und Marietta, in die er sich verliebt. Doch ein Serienmörder treibt sein Unwesen in der Lagunenstadt, und dann führen ihn die Ereignisse bis nach Konstantinopel...

Mein Leseeindruck:

Diesen Historischen Roman habe ich sehr gerne gelesen und habe nun fast das Gefühl, gleich mehrere Romane gelesen zu haben, denn die Geschichte ist unglaublich facettenreich und vollgepackt mit spannenden Ereignissen und Abenteuern. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Es ist ein Spionageroman, ebenso wie ein Kriminalroman und auch ein Liebesroman.

Durch die Vielfalt und Abwechslung kann gar keine Langeweile aufkommen, und die knapp 560 Seiten lesen sich unglaublich spannend und gleichzeitig auch sehr flüssig.

Ich habe die Figuren schnell ins Herz geschlossen und habe mich besonders über Simons Entwicklung gefreut. Wirkt er zu Beginn manchmal noch etwas oberflächlich und damit auch unsympathisch, so kann man gut mitverfolgen, wie er während seiner Reise reifer und erwachsener wird und an Herzlichkeit gewinnt.

Wer Historische Romane mag, der sollte sich diesen unbedingt einmal anschauen und lesen! Es lohnt sich!

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milkysilvermoon milkysilvermoon

Veröffentlicht am 14.03.2018

Auf der Spur des Kristallglases

Heiliges Römisches Reich im Jahr 1452: Glas, das so klar wie ein Gebirgsbach ist, hat selbst Kaiser Friedrich III. noch nie gesehen. Als er zu seiner Hochzeit solche Kelche aus Italien geschenkt bekommt, ... …mehr

Heiliges Römisches Reich im Jahr 1452: Glas, das so klar wie ein Gebirgsbach ist, hat selbst Kaiser Friedrich III. noch nie gesehen. Als er zu seiner Hochzeit solche Kelche aus Italien geschenkt bekommt, ist er verblüfft und will dem Geheimnis dieser Kunst der Venezianer auf die Spur kommen. In dessen Auftrag wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, die Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. Zusammen mit dem Scherbensammler Ulf, einem starken, aber tumben Mann, und dem Esel Lilli macht er sich auf die gefährliche Reise über die Alpen bis nach Venedig. Tatsächlich kommt Simon dem Geheimnis um das Cristallo nahe. Ein skrupelloser Serienmörder und eine schöne Frau führen Simon dann jedoch mitten in die Schlacht um Konstantinopel.

„Das Geheimnis des Glasbläsers“ ist eine Spionagegeschichte von Ralf H. Dorweiler, die im späten Mittelalter spielt.

Meine Meinung:
Der historische Roman besteht aus 29 Kapiteln mit einer angenehmen Länge sowie einem Prolog und zwei Epilogen. Die Handlung spielt an unterschiedlichen Schauplätzen in den Jahren 1452 und 1453. Diesen Aufbau finde ich gelungen.

Der Schreibstil ist flüssig, anschaulich und detailliert. Der Einstieg in den Roman fiel mir daher leicht. Die Geschichte konnte mich schnell für sich einnehmen.

Die beiden Hauptcharaktere waren mir sympathisch. Vor allem der loyale Ulf ist eine liebenswürdige Figur. Die Personen des Romans wirken allesamt authentisch. Ich habe ihre Reise gerne verfolgt.

Viele dramatische Passagen machen das Buch trotz der recht hohen Seitenzahl spannend und kurzweilig. Die Handlung bietet einige Wendungen und Überraschungen, wirkt an manchen Stellen jedoch ein wenig übertrieben. Darüber hinaus waren mir die Kampfszenen in der zweiten Hälfte des Buches zu üppig dargestellt. Positiv wiederum finde ich es, dass neben den Abenteuern auch die Themen Liebe und Freundschaft Platz in dem Roman erhalten. Insgesamt fühlte ich mich recht gut unterhalten.

Mir hat es gut gefallen, dass der Leser viel über die Kunst der Glasbläserei erfährt. Diese interessanten Hintergrundinfos sind auf gelungene Weise in die Geschichte eingebunden.

Ein Pluspunkt des Romans ist auch das Zusatzmaterial. Neben zwei Karten gibt es eine Übersicht über die Figuren, bei der die historisch belegten Persönlichkeiten gekennzeichnet sind.

Das Cover ist ziemlich düster, verfügt aber über liebevolle Details und passt vom Motiv her perfekt zum Inhalt. Auch der Titel ist treffend gewählt.

Mein Fazit:
„Das Geheimnis des Glasbläsers“ ist ein abenteuerreicher Roman von Ralf H. Dorweiler, den ich vor allem Liebhabern historischer Romane empfehlen kann. Er hat mir unterhaltsame Lesestunden bereitet.

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smberge smberge

Veröffentlicht am 06.03.2018

Eine spannende Reise zum geheimnis des Glases

Inhalt:

1452: Bei seiner Hochzeit bekommt Kaiser Friedrich III. Weinkelche aus kristallklarem Glas geschenkt, das Cristallum. Seine Neugierde für das Rezept zur Herstellung dieses Glases ist geweckt. ... …mehr

Inhalt:

1452: Bei seiner Hochzeit bekommt Kaiser Friedrich III. Weinkelche aus kristallklarem Glas geschenkt, das Cristallum. Seine Neugierde für das Rezept zur Herstellung dieses Glases ist geweckt.
Simon, ein junger Glasbläser aus Hauenstein, hat sich in die Tochter des Waldvogtes verliebt und versucht ihr Herz durch schöne Glasgeschenke zu gewinnen. Als er dabei von dem Waldvogt erwischt wird, steht er vor der Wahl: eine schlimme Bestrafung oder die Reise nach Venedig, woher das neue Cristallo stammt. Zusammen mit einem Esel und einem Gehilfen macht er sich auf eine abenteuerlicher Reise über die Alpen.

Meine Meinung:

Simons Reise ist sehr spannend geschrieben. Hier zeigt sich, wie gefährlich eine Reise in der damaligen Zeit war. Betrüger, Räuber und andere dunkle Geschalten stellen eine ständige Gefahr dar.
Besonders spannend wird die Handlung durch einen parallelen Handlungsstrang, denn so wissen wir, dass auch noch ein Mörder eine Rolle in dem ganzen Geschehen spielt.
Sehr schön wird auch das Alltagsleben beschrieben, die Nöte der Menschen und ihr Verhältnis untereinander.
Eine spannende Lektüre, die mir über weite Teile viel Spaß gemacht hat. Einzig die Frage, warum die Handlung bis nach Konstantinopel gehen musste, bleibt bei mir unbeantwortet. Wie realistisch ist eine Reise in eine von den Osmanen belagerte Stadt? Ich konnte mir das einfach nicht vorstellen, auch wenn angeblich solche Fälle gab.
Die Charakter haben mir sehr gut gefallen. Simon und sein Begleiter sind sehr sympathisch und es hat Spaß gemacht, die beiden auf ihrer Reise zu begleiten. Auch die Charaktere, auf die sie auf ihrer Reise getroffen sind, waren gut gezeichnet und so konnte ein gutes Bild der ganzen Reise entstehen.
Bis auf diese etwas rätselhafte Reise, nach Konstantinopel, die mir etwas an den Haaren herbei gezogen vorkam, ist dieses Buch für Fans historischer Roman absolut empfehlenswert.

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Autor

Ralf H. Dorweiler

Ralf H. Dorweiler - Autor
© Daniela Bianca Gierok

Ralf H. Dorweiler, geboren 1973 in der Nähe von Frankfurt am Main, hat in Köln Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft studiert. Danach ging er, seinen breitgestreuten Interessen und Talenten entsprechend, verschiedensten Tätigkeiten vom Schauspieler bis hin zum Manager von Callcentern nach. Mittlerweile lebt Ralf H. Dorweiler im Südschwarzwald, wo er als Redakteur bei einer großen regionalen Tageszeitung arbeitet. Außerdem hat er mehrere Regionalkrimis veröffentlicht. Er ist mit einer …

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