Zorn des Himmels
 - Richard Dübell - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Historische Romane
400 Seiten
ISBN: 978-3-8387-5841-1
Ersterscheinung: 08.10.2014

Zorn des Himmels

Historischer Roman

(5)

Erleben Sie einen mitreißenden historischen Roman, der Ihnen in dieser besonderen E-Book-Ausgabe tolle Extras bietet: Erfahren Sie aus Steckbriefen mit Fotos mehr über die Romanhelden. Erleben und verstehen Sie die Hintergründe des Romans anhand von Fotomaterial und Richard Dübells Making-of. Profitieren Sie außerdem von praktischen Verlinkungen und Erklärungen historischer Begriffe. Frankfurt, im Jahre des Herrn 1342. In der Ferne ballen sich dunkle Wolkentürme zusammen, Wetterleuchten erhellt den Himmel und Gerüchte von Überflutungen im Südosten des Reiches kursieren in den Straßen und Gassen der Stadt. Die junge Fährmannstochter Philippa ahnt nicht, dass der heranziehende Sturm ihr Leben für immer verändern wird. Sie verliebt sich in einen Mann - einen Mann, der einen Mordanschlag auf den Kaiser planen soll. Und während sich der Zorn des Himmels über Frankfurt entlädt und eine Katastrophe ohne Gleichen einläutet, muss Philippa eine Entscheidung treffen, die über Leben oder Sterben des Kaisers bestimmt ...

Rezensionen aus der Lesejury (5)

nasa2000 nasa2000

Veröffentlicht am 14.12.2017

Zorn des Himmels

Ich habe einige Bücher von Richard Dübell gelesen und war meist auch begeistert von den Büchern. Auch bei dem vorliegenden historischen Roman schafft er es einen zu fesseln.

Wir schreiben das Jahr 1342 ... …mehr

Ich habe einige Bücher von Richard Dübell gelesen und war meist auch begeistert von den Büchern. Auch bei dem vorliegenden historischen Roman schafft er es einen zu fesseln.

Wir schreiben das Jahr 1342 die Stadt Frankfurt leidet unter einer Hitzewelle. Zudem weilt momentan der Kaiser in der Stadt und bringt dadurch einiges durcheinander. Denn es geht das Gerücht eines Meuchelmörders um. Und so wird alles getan was den Kaiser schützt, aber den Frankfurtern das Leben erschwert. Dann taucht ein fremder Mann auf der angeblich sein Gedächtnis verloren hat. Philippa die Tochter eines angesehenen Fährmanns, fühlt sich zu ihm hingezogen und versucht ihm zu helfen. Als dann noch ein Deutschritter in Frankfurt auftaucht ist die Verwirrung komplett und das Leben des Kaisers in Gefahr, allerdings nicht nur durch einen Meuchelmörder.

Was mich besonders an diesem Roman fesselte war die Tatsache das ich von der Umweltkatastrophe im Jahr 1342 noch nichts gehört hatte. Dass diese Flut aber die Topographie Mitteleuropas danach für immer veränderte. Auch die Art und Weise wie der Autor einen an die Geschichte ranführt fand ich sehr schön. Man lernt erst die Protagonisten kennen, wie sie leben, was sie fühlen und wird dann nach und nach erst mit der Katastrophe konfrontiert. So kann man die Angst und das Schrecken der Protagonisten sehr gut nachempfinden und man leidet mit ihnen mit. Zudem schafft der Autor rund um die Flut eine Geschichte die spannend ist und einen kaum los lässt. Es sind einige Verwicklungen und Überraschungen dabei, die es einem schwer machen das Buch aus den Händen zu legen.

Es gab auch einige Stellen die etwas langatmig geschildert wurden oder mich etwas ratlos stehen gelassen haben, aber im großen und ganzen konnte man das Buch gut lesen. Auch der Anhang war sehr interessant und hat nochmal einige Informationen gegeben.

Ich kann das Buch nur weiter empfehlen. Es ist für jeden der gerne historische Romane liest, gut geeignet.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

walli007 walli007

Veröffentlicht am 21.11.2017

Hochwasser

Im Juli 1342 herrscht eine Hitzewelle. Frankfurt stöhnt unter der heißen Sonne, alles ist trocken. Philippa, die Tochter des Fährmanns, träumt von einer Zukunft, in der sie unabhängig ist. Doch zunächst ... …mehr

Im Juli 1342 herrscht eine Hitzewelle. Frankfurt stöhnt unter der heißen Sonne, alles ist trocken. Philippa, die Tochter des Fährmanns, träumt von einer Zukunft, in der sie unabhängig ist. Doch zunächst mal wird sie mit Albrecht verlobt, den sie schon immer kennt. Viel interessanter ist da doch der geheimnisumwitterte Mathias, der sein Gedächtnis verloren hat und dennoch ein geübter Kämpfer ist. Ihn zieht es nach Frankfurt, wenn er sich auch nicht erinnert, so scheint er doch eine Mission zu haben. Der Kaiser, der in Frankfurt weilt, versucht seine Anschauungen mit denen seiner Feinde zu versöhnen oder in Einklang zu bringen. Fast unbemerkt von den Beteiligten ändert sich das Wetter.

Das Magdalenenhochwasser von 1342 ist belegt als eines der schlimmsten Hochwasser dieser Zeit. Auch heutzutage richtigen Hochwasser immense Schäden an, zerstören Existenzen, bringen großes Leid. Aber dennoch sind wir heute wahrscheinlich besser gewappnet mit Versicherungen, Rettungskräften, vorbeugenden Maßnahmen, Wetterwarnungen, etc. Ungleich schwerer muss es für die Menschen des Mittelalters gewesen sein, so eine Wetterlage durchleben zu müssen. Schließlich kam es wesentlich unerwarteter. Und so war es schwieriger, sich, die Liebsten und das Hab und Gut zu retten.

In diese Situation schreibt der Autor eine spannende Geschichte um den Kaiser im Kirchenbann, seine engsten Vertrauten, seine möglichen Retter, um Philippa und Mathias und einige weitere Menschen, deren Schicksal durch das Wetterereignis bestimmt wird. Zunächst sorglos ob der Wetterlage, wird den Frankfurtern die Änderung des Wetters in eine bedrohliche Form nur langsam bewusst. Als sie merken, dass es gefährlich wird, ist es schon fast zu spät. Gerade die Beschreibungen des immer schlechter werdenden Wetters und des verheerenden Hochwasser, das dramatische Auswirkungen hat, reißen mit. Besonders wenn man während der Lektüre die Regentropfen auf das Dach plätschern hört, das Wasser in der Regenrinne gluckern, kann man sich sehr gut die Bilder vorstellen, die sich den Menschen damals geboten haben können.

Die zusätzlichen Informationen, die der Autor zu dem Hochwasser und zum Entstehen seines Romanes gibt, bilden einen besonderen Rahmen.

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Penny Penny

Veröffentlicht am 23.10.2017

Flutkatastrophe

Nicht der erste historische Roman des Autors, allerdings kommt mir nun die Pause bis zu diesem Buch zu lange vor. Zorn des Himmels hat mir wieder gut gefallen.

Mitte Juli 1342 wird die Gegend um Frankfurt ... …mehr

Nicht der erste historische Roman des Autors, allerdings kommt mir nun die Pause bis zu diesem Buch zu lange vor. Zorn des Himmels hat mir wieder gut gefallen.

Mitte Juli 1342 wird die Gegend um Frankfurt von einer große Hitze und Trockenheit heimgesucht. Doch eine andere Katastrophe bahnt sich an, ein Unwetter mit verheerenden Ausmaßen zieht heran. Dazu ist der Kaiser in der Stadt und die Sicherheitsmaßnahmen bringen Unruhe in die Bevölkerung. Zwei Deutschordenritter kommen eher unauffällig in die Stadt, einer will den Kaiser töten. Mittendrin ist Phi-lippa, diFüre Tochter eines Fährmanns.
Bis zu diesem Roman wusste ich über die schlimmen Unwetter, Überflutungen Mitte 1342 nichts, wo es doch so eine einschneidende Katastrophe war. Dazu die Probleme des Kaisers mit der Kirche. Wobei mir hier der Kaiser sehr menschlich und an seinem Land interessiert vorkommt. Im Gegensatz zur Kirche, den Päpsten. Die Zeit damals, die Darstellung der Stadt mitsamt der Bevölkerung hat mir gut gefallen. Die Recherche muss sehr umfangreich gewesen sein, um diese Geschichte mit den vielen Leuten und Geschehnissen zu schreiben. Die Gliederung finde ich gerade nach Beendigung des Buches sehr gelun-gen, ebenso so die Dialoge. Einfach die richtige Mischung zwischen historischen Geschehnissen, persön-lichen Schicksalen. Dazu kommt die intensive Schilderung der Flutkatastrophe.
Für mich ein gelungener historischer Roman, in einem gut zu lesenden Stil geschrieben. Ein Muss für Fans historischer Romane.

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Karin1910 Karin1910

Veröffentlicht am 01.10.2017

Im Schatten einer Flutkatastrophe

Im Juli 1342 herrscht in Franchenfurt (Frankfurt) einige Aufregung. Kaiser Ludwig weilt in der Stadt und Hilpolt Meester, der Anführer der kaiserlichen Garde, ist fest entschlossen, bestmöglich für seine ... …mehr

Im Juli 1342 herrscht in Franchenfurt (Frankfurt) einige Aufregung. Kaiser Ludwig weilt in der Stadt und Hilpolt Meester, der Anführer der kaiserlichen Garde, ist fest entschlossen, bestmöglich für seine Sicherheit zu sorgen. Dies führt zu Verstimmungen mit den Stadtbewohnern, vor allem der Fährmann Rupprecht wehrt sich gegen zu rigorose Eingriffe in das öffentliche Leben. Seine Tochter Philippa begegnet inzwischen dem geheimnisvollen Mathias. Er hat sein Gedächtnis verloren und leidet unter seltsamen Panikattacken. Alles, was er noch weiß, ist, dass er unbedingt nach Franchenfurt gelangen muss. Doch auf wessen Seite steht er? Diese Frage wird umso drängender, als mit Bernhard Ascanius ein weiterer Fremder auftaucht.
So viel zu einigen der in diesem Roman auftretenden Personen. Der wichtigste Protagonist ist aber ein anderer: Die als „Magdalenenhochwasser“ bezeichnete Umweltkatastrophe, welche im 14. Jahrhundert weite Teile Mitteleuropas verheerte und die Topografie Deutschlands bis zum heutigen Tag veränderte.

Vor dieser Kulisse hat Richard Dübell seine Geschichte angesiedelt, und die herannahende Katastrophe, ihre Vorzeichen und Auswirkungen nehmen relativ breiten Raum ein. Die Schilderungen sind dabei sehr plastisch und lebendig, sodass es mir leicht fiel, mich in diese Szenen hineinzuversetzen.

Die eigentliche Handlung konnte mich allerdings nicht gänzlich überzeugen. Zwar sind die Protagonisten interessante Charaktere, die vor allem ohne allzu viel Schwarz-Weiß-Malerei gezeichnet werden. Doch einiges ist ziemlich vorhersehbar (auch wenn sich der Autor noch so sehr darum bemüht, Verwirrung zu stiften) und manches geht zu glatt.

Nichtsdestotrotz ist dies ein lesenswerter Roman, der sich eines wichtigen, aber wenig bekannten Ereignisses annimmt.

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reisemalki reisemalki

Veröffentlicht am 01.03.2017

Toller Roman über die Jahrhundertflut am Main!

Ich bin ja eigentlich vorbelastet, was die Romane von Richard Dübell angeht, hat er doch in meinen Augen einige der schönsten historischen Roman geschrieben, welche ich bisher lesen durfte. So hat mich ... …mehr

Ich bin ja eigentlich vorbelastet, was die Romane von Richard Dübell angeht, hat er doch in meinen Augen einige der schönsten historischen Roman geschrieben, welche ich bisher lesen durfte. So hat mich sein Schreibstil auch in diesem Roman nicht enttäuscht, welcher im 14. Jahrhundert über die sogenannte Magdalenenflut des Mains als spannenden Hintergrundbogen hat. Es handelt von dem abgerissen und total verdreckt und runtergekommenen jungen Mann Matthias, welcher in Frankfurt versucht, seine Mission zu erfüllen und dabei der Fährsmannstochter Philippa über den Weg kommt. Sein Problem dabei, seine Mission zu erfüllen, ist - Matthias weiß nicht warum er nach Frankfurt gekommen ist, noch wer er ist, er hat durch ein Schicksalsschlag sein Gedächtnis verloren. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn die Widersacher sind auch in Frankfurt angekommen, wo der Kaiser hofft, in einem Fürstentag, die Kurfürsten des Reiches auf seine Seite zu ziehen und ihr Vertrauchen zu erreichen, im Kampf gegen den Bann des Papstes. Ein spannender Roman, einfach umwerfend erzählt von Richard Dübell! Jede Seite ein Lesegenuß!

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Autor

Richard Dübell

Richard Dübell - Autor
© Olivier Favre

Richard Dübell, geboren 1962, ist Träger des Kulturpreises der Stadt Landshut und des Literaturpreises »Goldener Homer«. Er zählt zu den beliebtesten deutschsprachigen Autoren Historischer Romane. Seine Bücher standen auf der Bestsellerliste des Spiegel und wurden in vierzehn Sprachen übersetzt. Mittlerweile schreibt er auch erfolgreich für Kinder und Jugendliche. Mehr Informationen über den Autor finden Sie auf seiner Homepage: www.duebell.de.

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