Das Herz aus Eis und Liebe
 - Renée Ahdieh - eBook

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5,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Erzählendes für junge Erwachsene
432 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7325-6485-9
Ersterscheinung: 28.06.2019

Das Herz aus Eis und Liebe

Band 2

(43)

Nachdem der Schwarze Clan aufgeflogen ist und Okami gefangen genommen wurde, hat Mariko keine Wahl mehr. Sie muss Prinz Raiden und ihrem Bruder nach Inako folgen und sich als Braut des Prinzen den Gefahren und Intrigen stellen, die am Hof auf sie lauern. Von nun an sind Klugheit und Umsicht ihre Waffen. Damit will sie die Ränkeschmiede aufdecken und für Gerechtigkeit sorgen. Doch hinter jedem Geheimnis verbirgt sich ein weiteres. Werden Mariko und Okami aus diesem Lügennetz entkommen?



Rezensionen aus der Lesejury (43)

sandrasbookcorner sandrasbookcorner

Veröffentlicht am 05.12.2019

Leider ein schwaches Finale! Schade

Meine Meinung

Der erste Band der Reihe, Das Mädchen aus Feuer und Sturm, habe ich sehr gerne gelesen! Das japanische Setting hat mir sehr gut gefallen, und auch die junge Protagonistin Mariko, fand ... …mehr

Meine Meinung

Der erste Band der Reihe, Das Mädchen aus Feuer und Sturm, habe ich sehr gerne gelesen! Das japanische Setting hat mir sehr gut gefallen, und auch die junge Protagonistin Mariko, fand ich sehr authentisch und sympathisch. Daher habe ich mich sehr auf das Finale gefreut.
Aber ich fand schon sehr schwer wieder in die Geschichte hinein. Zu Beginn musste ich jedes mal überlegen, wen ich da gerade vor mir hatte, und was zuvor mit der Person geschehen war. Normalerweise habe ich solche Schwierigkeiten nicht. Wie bereits im ersten Teil wechselt die Erzählpersektive recht häufig. Auch damit komme ich eigentlich immer sehr gut klar. Aber irgendwie kam die Geschichte nicht so richtig in Fahrt. Mir fehlte die Spannung. Es wurde zwar viel geredet, aber nicht viel gesagt.
Ausserdem fand ich es sehr schade, dass der Part von Mariko und Ökami so kurz kam. Hier hätte ich mir definitiv mehr gewünscht. Das gleiche muss ich leider auch von den Nebenfiguren sagen. Im ersten Band wurde auf sie deutlich mehr eingegangen. Hier wirkten sie eher wie farblose Randfiguren. Sehr schade, gerade weil mir im vorhergehenden Band Yumi so gut gefallen hat!
Aber zumindest wurde hier etwas mehr auf die Dämonen von Ökami und Tsuneoki eingegangen. Man erfährt, woher die beiden zu ihren Geister gekommen sind, und was es mit ihnen auf sich hat.

Insgesamt hat mich das Buch eher enttäuscht zurückgelassen. Ich hatte mehr erwartet, schon aufgrund dessen, dass mich der erste Teil so begeistert hatte. Sehr Schade!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Lena Lena

Veröffentlicht am 09.10.2019

Gelungener Dilogie-Abschluss

Nach Okamis Festnahme kehrt Mariko zusammen mit ihrem Bruder Kenshin nach Inako zurück und soll - wie vor ihrer versuchten Ermordung geplant - die Braut des Prinzen werden. Nach außen hin spielt sie die ... …mehr

Nach Okamis Festnahme kehrt Mariko zusammen mit ihrem Bruder Kenshin nach Inako zurück und soll - wie vor ihrer versuchten Ermordung geplant - die Braut des Prinzen werden. Nach außen hin spielt sie die schüchterne und zutiefst verschreckte Braut, doch insgeheim schmiedet sie schon längst Pläne, um Okami zu befreien und dem Schwarzen Clan weiter im Geheimen zu unterstützen. Doch sie ist nicht die einzige im Schloss mit Plänen und Geheimnissen. Schnell findet sie sich in einem Netz aus Lügen und Intrigen wieder, welches all ihre Vorhaben zunichte zu machen droht.

Anfangs fand ich es schwer, den Einstieg in die Geschichte zu finden. Da das Lesen von Band 1 schon einige Zeit zurückliegt und die vielen japanischen Begriffe und Namen schnell verwirrend sein können, hat es seine Zeit gebraucht, bis die Geschehnisse aus Band 1 mir wieder präsent waren und ich den Übergang zu den Handlungen in Band 2 überbrücken konnte. Das Glossar, welches sich am Ende des Buches befindet und alle Fremdwörter genauer erklärt, hat dabei jedoch enorm geholfen und mir den Einstieg erleichtert.
Als ich dann wieder komplett in die Geschichte gefunden habe, war ich wie auch schon von Band 1 vollständig gefesselt. Ich liebe den sehr bildlichen und fast schon poetischen Schreibstil der Autorin. Durch ihre lebhaften Schilderungen hatte ich fast das Gefühl selbst ein Teil dieser Geschichte zu sein und die Straßen von Inako zu erkunden. Ich fand es wahnsinnig spannend mehr über diese Kultur und diese Welt voller Samurais und Geishas zu erfahren.

Erzählt wird wieder aus wechselnden Perspektiven. Meistens aus der Sicht von Mariko, jedoch auch regelmäßig aus der Perspektive von Okami, Marikos Bruder Kenshin, Prinz Raidan, seiner Stiefmutter und Geliebten des verstorbenen Kaisers oder Yumi. Jeder von ihnen bekommt eigene kleine Handlungsstränge, welche am Ende zusammenlaufen und so ein Gesamtbild ergeben. So blieb es durchgehend spannend, da die Geschichte immer wieder aus anderen Blickwinkeln erzählt wurde.

Ein bisschen enttäuscht war ich jedoch vom Ende - oder viel eher vom Epilog. Denn das Ende war eigentlich gut. Es gab viel Spannung, einen Showdown und somit eigentlich alles, was ein gutes Ende ausmacht. Der Epilog jedoch war mir dann etwas zu kurz gefasst. Zwar gibt es einen Ausblick darauf, was die Zukunft für Mariko und Okami bereit hält, einige andere Fragen dich sich mir noch stellten, blieben jedoch unbeantwortet. Auch die Schicksale anderer wichtiger Charaktere wurden nicht weiter beleuchtet und sehr offen gehalten. Hier hätte ich mir einen etwas längeren und ausführlicheren Epilog gewünscht, damit ich auch wirklich komplett mit der Geschichte und ihren Charakteren abschließen kann.

Fazit:
Das Herz aus Eis und Liebe ist ein gelungener Abschluss dieser Dilogie, der mit viel Spannung, Magie und tollen Charakteren überzeugen konnte. Einzig das Ende hätte ich mir ein bisschen ausführlicher und länger gewünscht.

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Rikasbookshelf Rikasbookshelf

Veröffentlicht am 12.09.2019

Ich konnte das Genre endlich bestimmen

Wie ihr in meiner Rezension zum ersten Band erfahren könnt, war ich vom ersten Band enttäuscht, mir fehlte einfach eine klare Richtung. Es war nicht klar was Mariko wollte, doch das Problem wurde in diesem ... …mehr

Wie ihr in meiner Rezension zum ersten Band erfahren könnt, war ich vom ersten Band enttäuscht, mir fehlte einfach eine klare Richtung. Es war nicht klar was Mariko wollte, doch das Problem wurde in diesem Band gelöst. Wir kannten Marikos Ziel. Sie will Okami befreien und dafür ihre eigene Zukunft opfern.

Gut gefallen in diesem Buch hat mir auch, dass wir mehr von der japanischen Kultur kennengelernt haben. Wir konnten den Palast und seine Bewohner kennen lernen. Außerdem kann ich nun mit Gewissheit sagen, dass es sich um ein Fantasybuch handelt! Denn es gibt Magie, nicht genug meiner Meinung nach, aber es gibt sie.


Leider hat auch dieses Buch es nicht geschafft die Spannung zu halten. Immer wenn ich dachte, dass es nun endlich soweit ist, das irgendwas passiert, wurde man aus dem Geschehen raus und in eine andere Situation mit anderen Charakteren versetzt. Dadurch wurden mir die anderen Nebencharaktere immer unsympathischer und ich war irgendwann nur noch genervt von ihnen.

Insgesamt war ich einfach nicht begeistert von den Charakteren. Die Entwicklung, die einige durchgemacht haben wirke erzwungen und passte nicht ins Geschehen. Vielleicht hätten sie irgendwann rein gepasst, aber nicht in so kurzer Zeit und nicht bei Nebencharakteren.


Der Schreibstil an sich hat sich gebessert, es war einfach in das Buch hineinzukommen und Seiten weise dieses Buch zu lesen.

Mein Fazit
Die Fortsetzung bringt nur wenig Verbesserung mit sich. Es wurden alle Fragen meiner Meinung nach geklärt. Doch Spannung konnte mir dieses Buch nicht bieten. Am meisten haben mich die nervigen Nebencharaktere gestört. Den Schreibstil und das Setting fand ich aber gut und interessant.

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Freyala Freyala

Veröffentlicht am 12.09.2019

Schwacher zweiter Band

Meinung

Der zweite Band knüpft nahtlos an den ersten Band an. Ökami wird in den Kerker geschmissen und mehr als nur misshandelt. Währenddessen muss sich Mariko am Hof durchschlagen und beweisen. Sie lernt ... …mehr

Meinung

Der zweite Band knüpft nahtlos an den ersten Band an. Ökami wird in den Kerker geschmissen und mehr als nur misshandelt. Währenddessen muss sich Mariko am Hof durchschlagen und beweisen. Sie lernt wem sie vertrauen kann und wem nicht. Wer an welchen Idealen festhält und wer nur Mitläufer ist. Sie wächst in dieser Zeit auch über sich selbst hinaus und findet sich in den Intrigen und Machtspielen gut zurecht.



Leider hatte der zweite Band der Reihe nicht den Charme des ersten Bandes. Ich fand die Fortsetzung zwar schön und auch angenehm zu lesen. Aber leider konnte es mich nicht so wirklich überzeugen. Und das, obwohl es sich um meine Lieblingsautorin handelt. Aber ich fand die ersten beiden Drittel ziemlich langatmig und wenig ereignisreich. Mir hat ein wenig Action während des Buches gefehlt, so dass es mich nicht so richtig packen konnte. Auch die Liebesgeschichte zwischen Mariko und Ökami kam eigentlich komplett zum Erliegen, was ich wirklich schade fand.



Renée Ahdiehs Schreibstil ist für die meisten gewöhnungsbedürftig. Ich finde ihn jedoch einfach genial. Er ist einfach für das Genre und das Setting passend. Sie schreibt häufig poetisch und hat ein Talent dafür, die Dinge zu umschreiben, sodass genug Fantasiefreiraum bleibt. Manchmal ist der Lesefluss etwas holprig, wenn zu viele Fremdwörter verwendet werden. Aber im Kontext wird einem schnell klar, was damit gemeint ist.



Das Thema ist ziemlich zeitgemäß. Es geht um Korruption, Machtgier und Privilegien. Das gibt es ja in jeder Zeit und wird wohl auch nie verschwinden. Wobei ich schon sagen muss, dass Mariko hier wohl eher eine Schachfigur im Geschehen ist und sie aus der Situation wohl nur das Beste macht, ohne wirklich Einfluss zu nehmen. Sie sorgt viel mehr für Denkanstöße. Das fand ich etwas schade, denn eine starke Frau sieht für mich irgendwie anders aus. Vor allem weil es sich im ersten Band auch irgendwie anders entwickelt hatte und ich somit etwas anderes erwartet hatte. Sie wurde vom Schwarzen Clan im Prinzip ausgebildet und davon merke ich im zweiten Teil relativ wenig.

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zazzles zazzles

Veröffentlicht am 02.09.2019

Leider ganz anders als erwartet

Nachdem ich letztes Jahr Band 1 der "Flame in the Mist" Reihe gelesen habe und mich die damalige Story und die Charaktere von sich überzeugen konnte, war ich gespannt auf die Fortsetzung der Geschichte ... …mehr

Nachdem ich letztes Jahr Band 1 der "Flame in the Mist" Reihe gelesen habe und mich die damalige Story und die Charaktere von sich überzeugen konnte, war ich gespannt auf die Fortsetzung der Geschichte rund um Mariko, die mit diesem Band ihren Abschluss finden sollte. Obwohl ich mir vor dem Lesen noch einmal eine ausführliche Zusammenfassung des ersten Bandes durchgelesen hatte, hatte ich zu Beginn Mühe, wieder in die Welt hineinzufinden, die Ahdieh geschaffen hat. Anfangs dachte ich, dass es an mir liegt, doch nach und nach musste ich feststellen, dass die Art des Storytellings in diesem zweiten Buch ganz anders war, als im ersten Buch. Während man in Band 1 Mariko und den schwarzen Clan besser kennenlernen durfte und man gleichzeitig einen guten Einblick in das Worldbuilding gewinnen konnte, wurde der Schauplatz in dieser Fortsetzung ganz woanders verlegt und damit auch der Schwerpunkt des Buches verändert: Es ging um Lügen und Intrigen am königlichen Hof, von dem durch die bevorstehende Heirat mit Prinzen Raiden, nun auch Mariko ein Teil werden sollte. Gleichzeitig schlägt ihr Herz noch immer für Okami, der inzwischen gefangen genommen würde.
An dieser Stelle würde ich gerne mehr über den Storyverlauf schreiben, aber leider kann ich das nicht, denn bis zuletzt ist eigentlich gar nichts Nennenswertes passiert. Obwohl im zweiten Band unterschiedliche Perspektiven erzählt werden, blieben die Charaktere allesamt ziemlich blass. Man erfährt kaum mehr Neues über die lieb gewonnen Personen, die man in Band 1 kennenlernen durfte, alles dreht sich nur um die Intrigen und Hinterhalte an diesem Hof und selbst das vermochte mich nicht zu fesseln. Action und Spannung sucht man hier leider vergebens. Ich habe ständig darauf gewartet, dass mich das Buch irgendwann in seinen Bann ziehen würde, doch das geschah bis zuletzt nicht. Das Ende wartet dann zwar noch einmal mit Ereignissen auf, die sich regelrecht überschlagen, aber das kam mir alles zu schnell und zu konstruiert vor. Auch die Liebesgeschichte zwischen Okami und Mariko tritt sehr in den Hintergrund, was an und für sich nichts Schlechtes bedeuten muss, in diesem Fall aber das letzte Element aus dem ersten Band war, das auch in Band 2 kaum mehr eine Rolle gespielt hat. Es war fast so, als hätte ich zwei komplett unterschiedliche Bücher gelesen, die von unterschiedlichen Autoren geschrieben wurde. Mir hat nahezu alles, was mich in Band 1 begeistern konnte, in diesem Buch gefehlt. Ich hatte auch den Eindruck, dass vieles, das im Reihenauftakt enthüllt wurde, für den zweiten Teil gar keine Rolle mehr gespielt hat und nicht mehr aufgegriffen wurde. Damit wurde in meinen Augen leider sehr viel Potential verschenkt.

Fazit:
"Das Herz aus Eis und Liebe" ist der zweite Teil der "Flame in the Mist"-Reihe, der mich leider enttäuscht zurückgelassen hatte. Während mich der erste Teil mit seinen Charakteren und dem Worldbuilding im asiatischen Raum für sich gewinnen konnte, hat der zweite Band leider kaum mehr etwas mit dem ersten Band gemeinsam. Viele liebgewonnene Charaktere werden nur stiefmütterlich behandelt und knapp erwähnt und bleiben dadurch blass. Während der erste Teil noch actionreiche Szenen und spannende Enthüllungen beinhaltet hatte, geht es im zweiten Teil sehr ruhig (und eher langatmig) zu und der Fokus liegt auf dem königlichen Hofleben, das durch Intrigen und Lügen geprägt ist. Leider konnte mich dieser zweite Band zu keinem Zeitpunkt richtig fesseln, weshalb ich leider nur enttäuschte 2 Sterne vergeben kann. Nach dem vielversprechenden Reihenauftakt, hätte man viel mehr aus der Fortsetzung machen können.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Renée Ahdieh

Renée Ahdieh - Autor
© Chuck Eaton

  Renée Ahdieh hat die ersten Jahre ihrer Kindheit in Südkorea verbracht, inzwischen lebt sie mit ihrem Mann und einem kleinen Hund in North Carolina, USA. In ihrer Freizeit ist die Autorin eine begeisterte Salsa-Tänzerin, sie kann sich für Currys, Schuhe, das Sammeln von Schuhen und Basketball begeistern. Mit Zorn und Morgenröte legt sie ihren ersten Roman vor, zu dem es eine Fortsetzung geben wird, an dem die Autorin gerade arbeitet.

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