Der Kuss der Lüge
 - Mary E. Pearson - eBook

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13,99

Bastei Entertainment
Junge Erwachsene
560 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7325-4121-8
Ersterscheinung: 16.02.2017

Der Kuss der Lüge

Die Chroniken der Verbliebenen
Band 1

(151)

Sie befahl, und das Licht gehorchte. Auf einen Wink von ihr fielen Sonne, Mond und Sterne auf die Knie und erhoben sich wieder. Es war einmal eine Prinzessin, mein Kind, und die ganze Welt lag ihr zu Füßen ...

Blonde Locken, ein warmer Blick, freundlich - der eine. Dunkle Augen, braungebrannt, ein beunruhigendes Lächeln - der andere. Gleich zwei Männer sind es, die Lias Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Es ist der erste Abend, an dem Lia als Schankmädchen in der Taverne arbeitet. Dabei ist sie eigentlich eine Prinzessin. Doch sie ist auf der Flucht, weggelaufen von zu Hause, weil sie sich nicht auf die Ehe mit einem Prinzen einlassen wollte, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Was sie nicht ahnt: Einer der beiden Männer ist der Prinz, gegen den sie sich entschieden hat. Und der andere ein Mörder, losgeschickt, um Lia zu töten. Während Lia sich zu beiden hingezogen fühlt, ahnt sie nicht, dass sie längst in größter Gefahr schwebt ...

Rezensionen aus der Lesejury (151)

pelia pelia

Veröffentlicht am 22.08.2017

Der Kuss der Lüge: Die Chroniken der Verbliebenen von Mary E. Pearson

Erster Satz:
"Heute war der Tag, an dem tausend Träume sterben mussten und ein einziger geboren wurde."

Meine Meinung zum Buch:
Als ich das Buch in der Vorschau gesehen habe, wusste ich, ich muss dieses ... …mehr

Erster Satz:
"Heute war der Tag, an dem tausend Träume sterben mussten und ein einziger geboren wurde."

Meine Meinung zum Buch:
Als ich das Buch in der Vorschau gesehen habe, wusste ich, ich muss dieses Buch einfach haben. Das Cover ist einfach toll und der Klappentext verspricht eine spannende Story.
Die Idee hinter der Story ist wirklich toll. Ich war von Anfang an sofort von der Story gefangen und konnte auch eine ganze Weile nicht aufhören zu lesen. Allerdings folgte sehr schnell die Ernüchterung, denn dieses Buch ist wie eine Achterbahnfahrt. Den Anfang fand ich super gut gewählt von er Autorin. Er gibt ein paar Einblicke in Lias Gedanken- und Gefühlswelt, verrät aber trotzdem nicht zu viel.
Und dann kam dieser endlos gezogene Mittelteil ... gähn! Klar ist es toll zu lesen wie schnell Lia sich in ihr neues Umfeld integriert, aber ich war total frustriert, weil überhaupt NICHTS passiert. Interessant waren dagegen die wechselnden Perspektiven aus der Sicht von "Der Prinz" bzw. "Der Attentäter". Man erfährt nämlich erst viel später wer von den beiden nun wer ist.
Zum Ende hin wurde es dann wieder spannender, denn dann passiert auch endlich wieder einiges.

Die Charaktere mochte ich alle sehr gerne. Lia ist eine kluge junge Frau die sich so leicht nicht unterkriegen lässt. Aber auch ihre beste Freundin Pauline steht ihr immer zur Seite. Die beiden Männer sind natürlich jeder auf seine Weise eine Augenweide. Ich bin gespannt zu erfahren für wen Lia sich am Ende entscheiden wird.

Fazit:
"Der Kuss der Lüge: Die Chroniken der Verbliebenen" von Mary E. Pearson punktet mit einer interessanten Idee, starken Charakteren und einem flüssigen Schreibstil. Ich hoffe im zweiten Band auf etwas mehr Spannung.
Das Buch erhält von mir 3 von 5 Federn

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Buecherstoeberecke Buecherstoeberecke

Veröffentlicht am 10.08.2017

Heute war der Tag, an dem tausend Träume sterben mussten und ein einziger geboren wurde. - Seite 9

Das erste Mal aufmerksam auf „Der Kuss der Lüge“ wurde ich durch Zufall bei Amazon. Ich durchstöberte grade die kommenden Neuerscheinungen, die schon gelistet waren, als mir das Cover in die Augen sprang.
Ich ... …mehr

Das erste Mal aufmerksam auf „Der Kuss der Lüge“ wurde ich durch Zufall bei Amazon. Ich durchstöberte grade die kommenden Neuerscheinungen, die schon gelistet waren, als mir das Cover in die Augen sprang.
Ich war sofort fasziniert und nach einem kurzen Blick auf den Inhalt stand fest, dass ich Lia unbedingt kennen lernen wollte.
Ich möchte euch nun keine größere Erläuterung des Inhalts geben, wie sonst, sondern nur ein paar Sätze, die mich damals so in ihren Bann zogen:

Sie flieht am Tag ihrer Hochzeit.
Sie wird verfolgt, gejagt, geächtet.
Sie ist Lia, die älteste Königstochter von Morrighan und gerade mal 17 Jahre alt.
Doch von einem Tag auf den anderen lässt sie ihr ganzes bisheriges Leben hinter sich…

Meine Meinung:
Diese wenigen Worte reichten, um mich zu überzeugen, dass sich hinter dem grünen Einband eine ganz besondere Geschichte verstecken musste.

Wir lernen Lia am Tag ihrer Hochzeit kennen und fliehen zusammen mit ihr, vor der Hochzeit mit einem ihr unbekannten Prinzen.
Und zusammen finden wir mit ihr einen Unterschlupf an einem wunderschönen, malerischen Ort, der doch für eine Prinzessin völlig unpassend ist.
Aber Lia will ja auch keine Prinzessin mehr sein. Sie möchte normal und frei sein. Gedanken, die eigentlich jeder Mensch nachvollziehen kann, was unter anderem auch dafür sorgt, dass wir als Leser die kleine Prinzessin sofort in unser Herz schließen.
Im Laufe der Geschichte scheint Lia sehr dicht dran an dem zu sein, was sie sich so sehnlichst gewünscht hat.

Wo die erste Hälfte der Geschichte eigentlich nicht mit großer Spannung daher kommt, überzeugte mich die Autorin entweder mit einem versehentlichen oder sehr gut durchdachten Verwirrspiel.
Denn außer Lia selbst, lernen wir zwei gutaussehende junge Männer kennen, die durch einige Perspektivenwechsel während des Buches auch selbst zu Wort kommen dürfen. Doch bis zur Mitte des Buches haben wir zwar Namen für die beiden jungen Männer, erfahren aber nicht wirklich, wer von beiden der Prinz ist, der ihr aus verschiedenen Gründen heimlich gefolgt ist, und wer der Attentäter eines der Nachbarreiche ist.
Nur dass beide sich irgendwie zu Lia hingezogen fühlen, erfahren wir sehr schnell.

Weil ich seit dem Tag, an dem ich dich getroffen habe, jeden Abend mit dem Gedanken an dich schlafen gehe und jeden Morgen mit dem Gedanken an dich aufwache.
- Seite 265

So wurde für mich in der ersten Hälfte die Spannung durch diese quälende Ungewissheit aufrechterhalten und zusätzlich von der Frage unterstützt, was Lia tun wird, wenn sie erfährt, dass eigentlich beide sie belügen…

Es kann Jahre dauern, bis ein Traum Gestalt annimmt. Es dauert nur einen Sekundenbruchteil, um ihn zu zerschmettern.
- Seite 327

Die zweite Hälfte des Buches gewinnt alleine durch die Handlung rasant an Fahrt und überzeugt hier sehr durch die nun von selbst aus der Geschichte kommenden Spannung. Zumal wir als Leser nun endlich wissen, wer wer ist!

Ich kann euch das Buch wirklich sehr empfehlen, wenn es für mich zunächst komisch war, die zweite Hälfte zu lesen, weil mich die Autorin wirklich sehr verwirrt hat, und in einen regelrechten Schockzustand versetzte, da ich die beide Jungs zunächst anders eingeschätzt hatte…

Der Cliffhanger am Ende des ersten Buches ist allerdings mehr als gemein! Auch wenn auf einer der letzten Seiten immerhin steht, dass der zweite Band noch diesen Sommer erscheinen wird.

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Luisasbuecherwelt Luisasbuecherwelt

Veröffentlicht am 05.08.2017

Wundervoll!

Auf dieses Buch hatte ich nun schon so lange gewartet und nun wurde es endlich ins Deutsche übersetzt. ... …mehr

Auf dieses Buch hatte ich nun schon so lange gewartet und nun wurde es endlich ins Deutsche übersetzt. Ich hatte anfangs Angst, dass meine Erwartungen vielleicht zu hoch sein könnten, aber das war nicht so.

Den Anfang der Geschichte fand ich ein wenig langweilig. Zwar war der Schreibstil sehr flüssig, weshalb die Seiten auch nur so davongeflogen sind, aber gerade bei den ersten hundert Seiten hatte ich das Gefühl, dass wenig passierte. Ich hätte mir gewünscht, dass Rafe und Kaden ein wenig länger gebraucht hätten, um Lia zu finden.

Ich hatte eigentlich erwartet, dass die Jungs Lia irgendwie verfolgen würden, also, dass sie immer weiter läuft. Deshalb fand ich es irgendwie ein bisschen doof, dass sie sich schon so schnell niederließ und die beiden Jungen kennenlernte.

Auch wenn der Klappentext schon erzählt, dass sich Lia zu den beiden hingezogen fühlt, bin ich mir immer noch unschlüssig, ob ich das gut oder schlecht finden sollte. Da natürlich auch der Attentäter Gefühle für sie entwickelte, kam es anfangs nicht zu der gewünschten Spannung.

Welchen der beiden Jungen ich lieber mochte, kann ich auch jetzt noch nicht sagen, was ich aber sagen kann, ist, dass die plötzliche Wendung (ich möchte hier nicht spoilern) wirklich unerwartet war. Kennt ihr diese Momente, in denen ihr nur denkt, „Waaaasss?!?!“ genauso habe ich mich bei der Wendung gefühlt. Weshalb ich nicht mit der Wendung gerechnet hatte, lag wohl daran, dass die Autorin einem bewusst in eine Art Falle gelockt hatte, also lasst euch nicht täuschen ;).

Rafe war meist düster und geheimnisvoll, im Gegensatz zu Kaden, der Lia gegenüber immer freundlich und interessiert wirkte. Lia mochte ich aber besonders gern. Sie widersetzte sich Dingen, die sie nicht wollte und setzte sich trotzdem für ihre Freunde und ihre Familie ein. Sie setzte sich durch und sagte es auch, wenn sie mit Dingen nicht einverstanden war. Außerdem war sie sehr mutig und meiner Meinung nach, machten genau diese Dinge sie zu einer tollen Protagonistin. Ich mochte aber auch die Nebencharaktere, wie zum Beispiel Pauline, denn sie unterstützte Lia wo und wie sie nur konnte.

Was ich aber nach wie vor nicht ganz verstanden habe, ist, was es mit Lias Gabe auf sich hatte. Am Ende war das zwar immer wieder ein großes Thema und wurde auch irgendwie aufgeklärt, aber ich hätte gern mehr darüber erfahren. Aber vielleicht wird das ja in Band zwei geklärt
;)

Obwohl ich ein großer Fan von Fantasy bin, bin ich froh, dass es in diesem Buch außer der Gabe eigentlich nichts Außergewöhnliches gab. Ich glaube, das wäre in dieser Geschichte einfach zu viel gewesen.

Ich hatte vorhin ja schon einmal diesen „Waaaasss?!?!“-Moment angesprochen. Das diese Wendung so unvorbereitet kam, lag daran, dass die Autorin die Kapitel aus verschiedenen Perspektiven schrieb. Zwar wurden einige Kapitel wirklich aus der Sicht von „Kaden“ oder „Rafe“ geschrieben, aber manche Kapitel wurden auch nur aus der Sicht von „dem Attentäter“ oder „dem Prinzen“ geschrieben und dann musste man natürlich selbst herausfinden, wer davon wer war. Im laufe des Buches wurde das aber auch aufgelöst. Den Sichtwechsel fand ich aber eigentlich ganz gut, da man so einen viel besseren Einblick in die Personen bekam.

Das Cover ist doch wirklich ein Traum, oder? Ich bin echt froh, dass der Verlag es von dem originalem Buch übernommen hat.

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Nabura Nabura

Veröffentlicht am 05.08.2017

Eine Prinzessin auf der Flucht vor ihrem Schicksal

Arabella Celestine Idris Jezelina ist die Erste Tochter des Hauses Morrighan und damit eine Prinzessin. Doch während ihre Brüder und Schwestern selbst wählen dürfen, wen sie heiraten wollen, wurde für ... …mehr

Arabella Celestine Idris Jezelina ist die Erste Tochter des Hauses Morrighan und damit eine Prinzessin. Doch während ihre Brüder und Schwestern selbst wählen dürfen, wen sie heiraten wollen, wurde für sie eine Ehe mit dem Prinzen des Königreichs Dalbreck arrangiert. Auch wenn die Prinzessin, die am liebsten nur Lia genannt wird, nicht über die sogenannte Gabe verfügt, ist die Hochzeit doch wichtig für ein Bündnis der Reiche gegen das barbarische Venda. Doch Lia ist nicht bereit, ihr Schicksal hinzunehmen. Am Tag ihrer Hochzeit flieht sie zusammen mit ihrer Dienerin und Freundin Pauline aufs Land, wo die beiden Arbeit in einem Gasthof erhalten. Lia wähnt sich in Sicherheit. Sie ahnt nicht, dass ihr zwei Personen dicht auf den Fersen sind. Der eine ist der Prinz. Der andere ein Attentäter…

Das Cover von „Der Kuss der Lüge“ zeigt ein vom Betrachter abgewandtes Mädchen. Im Hintergrund sind zwei Männer zu sehen. Auch wenn ich die Farben fast schon zu düster finde vermittelte mir das Cover einen guten ersten Eindruck von Lia und den beiden Männern, die ihr auf den Fersen sind. Das Buch beginnt am Tag von Lias Heirat mit einem Mann, den sie noch nie zuvor gesehen hat. Sie muss lange Zeremonien über sich ergehen lassen und ihre Eltern erinnern sie immer wieder daran, dass sie mit der Heirat dem Königreich einen Dienst erweist. Schon nach wenigen Seiten befand sie sich auf schon auf der Flucht vor dieser für sie angedachten Bestimmung.

Lia lernte ich als wild entschlossen kennen, den Zwängen und Traditionen zu entkommen und ein normales Leben zu führen. Ich bewunderte ihren Mut, sich so offen gegen ihre mächtige Familie zu stellen. Gleichzeitig fand ich es aber auch naiv, dass sie denkt, sie könne wirklich in einem Gasthof arbeiten und nicht erkannt werden. Kein Wunder, dass der Prinz und der Attentäter sie in kürzester Zeit finden. Obwohl die beiden sich reichlich merkwürdig verhalten, kommt Lia nicht auf die Idee, dass sie wegen ihr gekommen sind.

Der besondere Reiz dieses Buches ist, dass man lange nicht weiß, wer der Prinz ist und wer der Attentäter, denn beide begegnen Lia zeitgleich. Kurze Kapitel aus der Sicht der beiden geben Einblick in ihre höchst unterschiedlichen Gedankengänge, und trotzdem fällt es schwer, diese den Handelnden zuzuordnen. Auch wenn meine erste Vermutung sich im Nachhinein als richtig entpuppte, geriet ich immer wieder ins Zweifeln. Lias Beziehung zu beiden Männern intensiviert sich zunehmend und ich war neugierig, wohin das führen wird. Es kommt zu einigen romantischen, unterhaltsamen, aber auch dramatischen Szenen. Insgesamt wurde die ganze Situation aber sehr in die Länge gezogen, sodass der Reiz irgendwann verloren ging und ich mich zu langweilen begann.

Nach 350 Seiten kam endlich wieder Schwung in die Geschichte und die Spannung stieg schlagartig an. Identitäten werden enthüllt und Lia befindet sich in einer verzwickten und gefährlichen Situation, in der sie zeigen muss, was wirklich in ihr steckt. Dabei macht sie eine tolle Entwicklung durch, sie gewinnt an Stärke und verliert an Naivität. In die Geschichte kommt buchstäblich Bewegung und ich fand es interessant, die Welt, in der Lia lebt, besser kennenzulernen. Allmählich erhielt ich einen Überblick über die verschiedenen Bevölkerungsgruppen und die politische Situation. Gleichzeitig bleibt das Buch emotional, denn verzweifelte und hoffnungsvolle Momente folgen rasch aufeinander. Das letzte Buchdrittel hat mir deshalb mit Abstand am Besten gefallen. Diesen ersten Band der Reihe rundet schließlich eine Szene ab, die eine Überraschung bietet, Spannung verspricht und meine Neugier auf die Fortsetzung wecken konnte.

„Der Kuss der Lüge“ erzählt die Geschichte von Lia, die ihrem Leben als Prinzessin am Tag ihrer arrangierten Heirat entflieht und sich in einem kleinen Dorf ein normales Leben aufbauen will. Doch der Prinz und ein Attentätet sind ihre schon auf den Fersen, sodass der Leser eine emotionale und gleichzeitig spannende Geschichte erlebt. Nach einigen Längen schöpft die Geschichte ihr Potential zunehmend aus und konnte mich immer besser unterhalten. Ich vergebe knappe vier Sterne und freue mich auf den zweiten Teil, in dem die Geschichte sich hoffentlich weiter steigern kann!

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Miia Miia

Veröffentlicht am 04.08.2017

Woher kommt dieser Hype?

#Meine Meinung: #
Ach, was hört man nicht alles über diese Reihe. Diese Reihe steht auf jeder Wunschliste, gefühlt liest jeder diese Bücher und alle finden sie gut. Dann kommt Mia und liest die Geschichte ... …mehr

#Meine Meinung: #
Ach, was hört man nicht alles über diese Reihe. Diese Reihe steht auf jeder Wunschliste, gefühlt liest jeder diese Bücher und alle finden sie gut. Dann kommt Mia und liest die Geschichte und quält sich einfach die ganze Zeit. Und es bleibt im Endeffekt die Frage: Was findet ihr alle an dem Buch und woher kommt dieser Hype?

Ich kann es ehrlich nicht verstehen. Es geht um Lia, eine Prinzessin, die zwangsverheiratet werden soll. Da Lia das nicht akzeptieren kann, flieht sie und lernt in ihrer neuen Heimat zwei Männer kennen. Wir wissen, einer von beiden ist ein Attentäter, der Lia umbringen soll, der andere ist der Prinz, den sie eigentlich heiraten sollte. Beides weiß Lia natürlich nicht. Die Autorin spielt mit der Wahrnehmung der Leser und versucht Überraschungseffekte einzubauen, die mir persönlich wirklich zu vorhersehbar waren. Mir war insbesondere eine Wendung mehr als klar, sodass mich die Geschichte absolut nicht überraschen konnte. Viel schlimmer fand ich aber, dass sich die Story einfach sehr in die Länge zieht. Die Dialoge drehen sich immer wieder um die gleichen Themen, die Beschreibungen sind langatmig und nicht spannend. Ich habe mich bis zum Ende wirklich gequält.

Angeblich soll in Lia eine Gabe stecken, von der sie aber nicht viel spürt und über die sie auch wenig weiß. Die Gabe spielt aber nur eine untergeordnete Rolle und wird mir persönlich viel zu wenig beschrieben. Das Geheimnis, welches Lia am Ende des ersten Bandes herausfindet, fand ich jetzt auch nicht so überragend und beantwortet auch keine Fragen zu der Gabe von Lia und zu dem Sinn und Zweck der Gabe. Lia stellt meiner Meinung nach auch zu wenig Fragen, hinterfragt ihre Herkunft und Erziehung zu wenig und ist mir persönlich auch einfach zu sehr auf die Männerwelt fixiert. Was ist eigentlich genau Lias Ziel? Möchte Sie nun das Reich verbessern, welches ihr Vater sehr eigennützig führt und in dem es viel Krieg und Unfrieden gibt? Möchte sie einfach nur allein mit einem Mann leben? Ihr eigentliches Ziel und ihr Lebenssinn bleiben mir persönlich völlig fern. Eigentlich möchte sie nämlich nur die Liebe ihres Lebens finden und da wir hier eine Frau und 2 Männer haben, ist es nicht verwunderlich, dass wir mal wieder eine Dreiecksbeziehung erleben. Ehrlich - ich kanns nicht mehr hören. Kaden und Rafe sind für mich beide absolut uninteressant und die Geschichte rund um Lia und die beiden Herzensbrecher für mich mehr als langweilig.

Der erste Band endet dann zwar mit einem spannenden Höhepuntk und macht leider auch Lust auf mehr (sodass ich Band 2 und 3 nun doch auf meine Wunschliste gesetzt habe), aber eigentlich hat mich dieser Reihenauftakt sehr enttäuscht. Mehr als 2 Sterne kann ich hier nicht vergeben.


#Fazit: #
Ich frage mich wirklich, woher dieser Hype zu der Reihe kommt?! Ich fand Band 1 sehr langatmig und wenig spannend. Das liegt insbesondere daran, dass Lias Hauptaugenmerk darauf liegt, einen Mann zu finden. Ihre Gabe, die man wirklich interessant in Szene setzen könnte und ihr eigentliches Lebensziel bleiben dem Leser quasi unbekannt. Ich habe mich sehr gequält. Das Ende macht (leider) Lust auf mehr, so dass ich gerade eben 2 Sterne vergeben kann.

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