Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
 - Sabaa Tahir - eBook

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12,99

Bastei Entertainment
Junge Erwachsene
ISBN: 978-3-7325-0616-3
Ersterscheinung: 15.05.2015

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

(32)

Eine mitreißende Geschichte, in der es buchstäblich um Leben und Tod geht.

Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen?

Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft. Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten.

Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ...

Rezensionen aus der Lesejury (32)

Sternenlicht_ Sternenlicht_

Veröffentlicht am 07.01.2017

Ein spannender, mitreißender, epischer Jugend-High-Fantasy-Auftakt.

*Titel:* Elias und Laia - Herrschaft der Masken
*Autorin:* Sabaa Tahir
*Erscheinungsdatum Erstausgabe : *15.05.2015
*Aktuelle Ausgabe :* 16.02.2017
*Verlag :*Bastei Lübbe
*Flexibler Einband* 544 Seiten


*Inhalt:
*
Das ... …mehr

*Titel:* Elias und Laia - Herrschaft der Masken
*Autorin:* Sabaa Tahir
*Erscheinungsdatum Erstausgabe : *15.05.2015
*Aktuelle Ausgabe :* 16.02.2017
*Verlag :*Bastei Lübbe
*Flexibler Einband* 544 Seiten


*Inhalt:
*
Das Imperium der Martialen wurde durch blutige Kriege errichtet. Seither wurden die Kundigen, das Volk der Gelehrten, von den Martialen unterdrückt. Doch wo Ungerechtigkeit vorhanden ist, da gibt es meist auch eine Rebellion.
Das Kundigenmädchen Laia lebt in armen Verhältnissen mit ihren Großeltern und ihrem Bruder bis die Schergen des Imperiums ihn eines Abends mitnehmen. Die Großeltern werden getötet. Laia entkommt und schmiedet einen Plan, ihren Bruder zu befreien. Dabei schmuggelt sie sich in Schwarzkliff ein, der Elite-Militärakademie des Imperiums. Hier werden die Elitesoldaten, sogenannte "Masken" aufgrund ihrer silbernen Maske, in einem harten Training jahrelang ausgebildet. Laia trifft dort auf Elias, der sich nichts sehnlicher wünscht, als frei und keine Maske zu sein. Das Schicksal führt schließlich die beiden jungen Menschen, die auf zwei gegensätzlichen Seiten stehen, in ein Abenteuer, das kein gutes Ende nehmen kann.

*Meinung:*

Das Cover und der Titel sind sehr schön. In bräunlich goldenen Tönen gehalten und mit der Abbildung der oberen Gesichtshälfte von Elias entspricht das Cover der imposanten, elegant konstruierten und faszinierenden Geschichte.

Die Geschichte beginnt sehr spannend mit dem Überfall auf Laias Familie. Laia, die zu Anfang der Handlung, sich als ängstliches und naives Mädchen erweist, zeigt im Laufe der Geschichte große Entschlossenheit, Mut und Stärke. Um ihren Bruder zu befreien, lässt sie sich als Spionin in Schwarzkliff einschleusen. Auch durch harte Konditionen, brenzlige und gefährliche Situationen lässt sie sich nicht beirren. Als sie Elias trifft, ist dieser von ihr fasziniert. Seitdem gibt er Acht auf sie. Elias ist der beste Anwärter der Masken und entstammt einer mächtigen Familie, er könnte sogar eines Tages Imperator werden. Mit seiner Mutter im Clynch und durch seinen Drang, frei zu werden um jeden Preis, möchte er allerdings weder Imperator werden noch eine Maske bleiben. Bei Elias habe ich keine allzu große Charakterentwicklung bemerkt wie bei Laia, aber sie ist trotzdem vorhanden: Elias wusste von Anfang an, dass er frei werden wollte. Fort von Schwarzkliff und seinem jetzigen Leben. Im Laufe der Geschichte sucht er nach einem richtigen Weg, sein Ziel der Freiheit zu erreichen.
Das Buch beinhaltet eine komplexe Geschichte, die den roten Erzählfaden nicht verliert. Sabaa Tahirs Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und sie schafft es, durch die Geschichte, den Leser in ein bildgewaltiges Epos hineinzuziehen. Die Geschichte reißt ihn mit und fesselt ihn. Lässt ihn sogar am Ende der Geschichte nicht mehr los.

Zum Glück des Lesers ist Band 2 der Reihe bereits erhältlich.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Miia Miia

Veröffentlicht am 23.12.2016

Mut, Liebe und Hoffnung

#Meine Meinung:#
In letzter Zeit habe ich viele Bücher gelesen, die enorm gehyped wurden, die bei mir aber nur mittelmäßig, teilweise sogar schlecht ankamen. Ich bin also an dieses Buch eher mit geringen ... …mehr

#Meine Meinung:#
In letzter Zeit habe ich viele Bücher gelesen, die enorm gehyped wurden, die bei mir aber nur mittelmäßig, teilweise sogar schlecht ankamen. Ich bin also an dieses Buch eher mit geringen Erwartungen gegangen, da auch diese Geschichte enorm gehyped wurde. Doch als ich angefangen habe zu lesen, habe ich schnell gemerkt, dass dieses Buch mich total in den Bann zieht und endlich mal zu Recht in den Himmel gelobt wird :)

Elias & Laia ist eine wunderbare Geschichte über Liebe, Hoffnung und vorallem über Mut. Mut für diejenigen einzustehen, die man liebt und dabei niemals zu vergessen, wer man eigentlich selbst ist und welche Ziele man im Leben hat. Die Autorin schafft hier eine ganz wunderbare Welt, die einerseits magisch, aber auch sehr schrecklich und brutal ist. Sie erschafft dabei Charaktere, die sich selbst und anderen nicht trauen, die selbst nicht wissen, wo ihr Leben sie hinführt und verfasst dabei eine sehr authentische Geschichte, die einem Gänsehaut bereitet, aber einem auch ans Herz geht. Obwohl ich die Figur Laia ziemlich oft eher naiv, gutgläubig und anstrengend fand, haben die Figuren Elias und Helena diesen kleinen Makel wett gemacht. Gerade Helena ist für mich eine sehr wichtige Figur in der Geschichte, die sehr viele der vorher genannten Eigenschaften vereint und damit zur Schlüsselfigur der Geschichte wird. Auch Elias ist für mich ein sehr spannender Charakter, dessen Zwiespalt mehr als deutlich wird. Ich glaube im Großen und Ganzen geht es in dieser Geschichte um Menschlichkeit und jeder Charaktere findet auf die eine oder andere Art einen Weg menschlich zu bleiben.

Diese Geschichte hat mich in eine andere Welt entführt und mich total mitgerissen. Ich habe mir lange nicht mehr gewünscht, dass ein Buch nicht zu Ende geht - hier war das definitiv der Fall. Ich kann daher nicht weniger als 5 Sterne vergeben!!

#Fazit: #
Ein Buch, welches zu Recht in den Himmel gelobt wird. Die Autorin erschafft hier eine einzigartige Welt, die magisch, aber auch brutal ist. Die Charaktere sind vielfältig und haben verschiedene Stärken und Schwächen. Mich hat diese Geschichte vollends überzeugt und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung. 5 Sterne!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

kathi_booksta kathi_booksta

Veröffentlicht am 16.12.2016

Toller Auftakt!

Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken

Preis: 16,99 € HC, 12,99 € EBook
Verlag: One
Seitenanzahl: 507
ISBN: 978-3-8466-0009-2


„Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden ... …mehr

Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken

Preis: 16,99 € HC, 12,99 € EBook
Verlag: One
Seitenanzahl: 507
ISBN: 978-3-8466-0009-2


„Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.“ – Quelle Bastei Luebbe


(enhält eventuell Spoiler)

Inhalt: Laia hat früh ihre Eltern und ihre ältere Schwester verloren. Sie lebt nun mit ihrem älteren Bruder bei den Großeltern. Als wieder mal eines Nachts ihr Bruder Darin nach Hause kommt, wie immer mit seinem geheimnisvollen Zeichenheft, nimmt dies kein gutes Ende. Es tauchen Männer und eine silberne Maske auf, die Darin schnappen und samt dem mysteriösen Zeichenheft mitnehmen. Zum Ensetzen von Laia ermorden sie auch noch deren Großeltern. Laia erfährt, dass Darin zum Tode verurteil wurde. Sie würde es nicht ertragen ihre ganze Familie zu verlieren und schließt sich dem geheimen Widerstand an. Der Widerstand schmuggelt Laia als Sklavin in Schwarzkliff ein, wo die jungen Masken ausgebildet werden. Als Sklavin wird man nicht gut behandelt, jedoch versucht Laia alles um ihren Bruder zu retten. In Schwarzkliff trifft sie dann auf den jungen Krieger Elias. Was die beiden zusammen dort erleben, müsst ihr selber lesen?


Meinung: Ich habe einige Seiten gebraucht bis ich überhaupt in die Geschichte reingekommen bin. Als ich dann so richtig in die Story abgetaucht bin, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es wird immer abwechselnd aus der Sicht von Elias & Laia geschrieben. Es hört total spannend auf und ich kann es kaum erwarten den 2.Band ‚Eine Fackel im Dunkel der Nacht‘, welches im November 2016 rauskommt, zu lesen.

Fazit: Absolute Leseempfehlung!

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Michelle_Yolanda Michelle_Yolanda

Veröffentlicht am 27.11.2016

Der Auftakt zu einer zauberhaften Welt

Als ich das Buch zum zweiten Mal las, dies nach einem Jahr, zeigte sich mir eine andere Seite.

Elias und Laia können unterschiedlicher nicht sein. Er wurde zu einer Maske ausgebildet, welche aus dem Volk ... …mehr

Als ich das Buch zum zweiten Mal las, dies nach einem Jahr, zeigte sich mir eine andere Seite.

Elias und Laia können unterschiedlicher nicht sein. Er wurde zu einer Maske ausgebildet, welche aus dem Volk der Martialen entspringen und tödliche Kämpfer sind. Sie entstammt den Kundigen, welche seit vielen Jahren durch einen folgenschweren Fehler von den Martialen unterworfen werfen. Er möchte seinem Leben entfliehen, während sie als Sklavin den einzigen Weg eingeht, der ihren Bruder retten kann. Zwei Welten treffen aufeinander und im Kern könnten sie ähnlicher nicht sein.

Nach einem Jahr schien ich den größten Teil des Buches wieder vergessen zu haben, doch ein durchaus gutes Gefühl war zurückgeblieben. Ich meinte mich an eine zauberhafte Welt erinnern zu können, mit Schmerz und Liebe, dem Unmöglichen und der Hoffnung. Sabaa Tahir hat einen wunderschönen Schreibstil, der Elias und Laias gelteilte Sichtweisen miteinander zu einem großen Ganzen verschmelzen lässt und nicht darunter leidet, sondern dem Buch mehr Seele und Spannung gibt. Die Worte schaffen eine traumhafte und atemberaubende Atmosphäre - dunkel, mystisch, anders -, obwohl die Beschreibung der silbernen Maske weiterhin Unklarheiten hervor bringt. Auch spürt man die Tiefe der Geschichte und deren Alter, als würde sie tatsächlich schon über Jahrhunderte bestehen und Wirklichkeit sein. Es schien erst der Anfang zu sein.

Doch während des Lesens, bei welchem immer wieder Bilder der Erinnerung aufblitzten, fiel mir auf, wie vorhersehbar dieses Buch eigentlich ist. Ohne zu wissen, was passiert, kann man dennoch sagen, dass viele Handlungsverläufe offensichtlich sind und die Charaktere dadurch nur überaus blind erscheinen. Des Weiteren wirkt alles viel zu einfach. Beschreibungen, die große Stärke und ein genaue Vorstellung schafften, wurden durch kleine Handlungen entkräftet, verloren an Substanz. Erschütternde Ereignisse wurden vergessen und manchmal lernten die Charaktere nicht daraus, wenngleich sie sich wiederum weiterentwickelten, aber teils in unvorstellbare Richtungen.

Viele der Charaktere waren leider nach der allseits bekannten Vorlage entworfen, was die Umgebung und Handlung nicht verbergen konnte. Das rebellische Mädchen, die treue Freundin, der heiße Kämpfer mit einem weichen Kern, der böse Gegenspieler ohne viel dahinter. Und dabei basiert erneut alles auf der Liebe, die vorhanden ist, aber sich lückenhaft entwickelte. Andere Worte deuten hingegen auf eine Liebe hin, die nicht da ist. Aus diesem Grund war es nicht nur ein Liebesdreieck, sondern es waren zwei, denen aber die Magie fehlte. Dennoch hatten alle etwas Faszinierendes auf ihre Art und Weise. Nur ist es nervenaufreibend, dass Elias sich all die Jahre die Maske hatte überstreifen können, aber plötzlich war es mit der Vernunft und Überlegung vorbei.

Das Buch hat seine mitreißenden Stellen, viele davon, manchmal mit leichtem Humor unterlegt, aber wird es aus seiner Einzigartigkeit durch seine Normalität herausgerissen. Und trotzdem bleibt die Spannung auf das Folgende bestehen, obschon das Ende abzusehen war. Tahir hat den Anstoß zu einer wunderschönen Welt gegeben.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Lena Lena

Veröffentlicht am 14.11.2016

grandioser Weltenbau, facettenreiche Charaktere und eine actiongeladene Handlung

Das Buch war ja einige Zeit in aller Munde und so wurde auch ich neugierig und wollte Elias und Laia - Die Herrschaft der Masken unbedingt lesen. Geschrieben ist die Geschichte abwechselnd aus der Sicht ... …mehr

Das Buch war ja einige Zeit in aller Munde und so wurde auch ich neugierig und wollte Elias und Laia - Die Herrschaft der Masken unbedingt lesen. Geschrieben ist die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Elias und Laia, deren verschiedene Geschichten sich zu einer verweben.
Laia ist eine Kundige und muss somit den Terror und die ständige Angst vor den Martialen ertragen. Als ihre Großeltern getötet und ihr Bruder von einer Maske - einem Elite-Krieger des Imperiums - gefangen genommen wird, bricht für Laia eine Welt zusammen. Ihrer Heimat und ihrer Familie beraubt wendet sie sich an ihre letzte Hoffnung - die Kundigenrebellen. Laia ist fest entschlossen, ihren Bruder zu befreien, doch dies hat seinen Preis.
Laia macht in der Geschichte eine enorme Entwicklung durch. Ihre anfängliche Naivität legt sie schnell ab, denn dafür ist in dieser Welt aus Terror und Angst kein Platz. Stattdessen ist sie gezwungen, folgenschwere Entscheidungen zu treffen und mit möglichen Konsequenzen zu leben. Laia betont zwar immer, dass sie nie so mutig sein wird wie ihre Mutter, ich für meinen Teil jedoch war beeindruckt von ihrem Mut und ihrer Handlungsbereitschaft. Sie überwindet ihre Angst und wächst über ihre Grenzen hinaus, um die zu beschützen, die sie liebt. Und auch wenn sie nicht immer die richtigen Entscheidungen trifft, versteckt sie sich nicht vor den Folgen, sondern findet einen neuen Weg.
Obwohl Elias zu der ,,Gewinnerseite" gehört, den Martialen, hat er einiges mit Laia gemeinsam. Auch er ist ein Sklave des Imperiums, nur steht er auf der anderen Seite des Schwertes. In Schwarzkliff wird er zu einer Maske ausgebildet, so dass er in Zukunft dazu gezwungen ist, Gewaltakte im Namen des Imperiums auszuüben. Trotz seiner hohen Position und seines angesehenen Familiennames wünscht sich Elias nur eines: Freiheit. Gewalt und Terror sind ihm verhasst, stattdessen wird sein Leben von Schuldgefühlen und Selbsthass bestimmt. Er steckt in einem Teufelskreislauf fest und ist gezwungen, jeden Tag das zu tun, was er am meisten verabscheut: zu verletzen und zu töten. Doch dies macht ihn gleichzeitig zu einer der selbstlosesten Personen, die mir je begegnet ist. Da er sein Leben selbst für wertlos hält, ist er umso bereiter, es für seine Liebsten zu riskieren. Auch er macht eine Entwicklung durch, lernt mit seinen Fehlern zu leben und kommt mit sich ins Reine.
Elias und Laia kommen aus völlig unterschiedlichen Welten und kämpfen trotzdem für das selbe Ziel: ein Leben in Freiheit und Sicherheit. Und so wird mit einer Begegnung aus zwei Geschichten plötzlich eine - erzählt aus zwei verschiedenen Perspektiven.

Doch nicht nur die Protagonisten sind unglaublich facettenreich und lebendig beschrieben, sondern auch die Nebenfiguren bekommen ihren eigenen wichtigen Platz in der Geschichte und auch in meinem Herzen. Sie sind viel zu viele an der Zahl, als dass ich zu jedem etwas sagen könnte, doch meine liebste Nebenfigur hat zumindest eine kurze Erwähnung verdient:
Es geht um Helena, die beste Freundin von Elias und neben der Kommandantin die einzige weibliche Maske. Folglich ist sie in dieser von Männern dominierten Position gezwungen stark zu sein und niemals Schwäche zu zeigen. Anfangs hat mich ihre engstirnige Sichtweise und uneingeschränkte Loyalität dem Imperium gegenüber noch gestört, doch obwohl sie sich immer noch an die Regeln hält, beginnt auch sie mit der Zeit, die Ziele des Imperiums zu hinterfragen. Helena hat einen unglaublich loyalen Charakter. Sie vergibt ihre Liebe nicht leichtfertig, aus Angst verletzt zu werden, doch wenn sie liebt, dann liebt sie bedingungslos und von ganzem Herzen.

Die Autorin erschafft eine Welt, bestimmt von Terror und Gewalt, die mich absolut in ihrem Bann ziehen konnte. Auch ihre Charaktere werden nicht davon verschont und müssen einiges erleiden. Nicht nur für das unterdrückte Kundigenvolk, dem Laia angehört, ist die Angst und die Gewalt allgegenwärtig, sondern auch Elias und die anderen Schüler bekommen sie tagtäglich in Schwarzkliff zu spüren. Doch dadurch werden sie auch stärker und umso entschlossener sich zu widersetzen und zu handeln. Diese ständig im Untergrund lauernde Gefahr macht die Handlung unglaublich spannend, da jeden Moment etwas unerwartetes passieren kann.
Neben den detailreichen Weltenbau bringt die Autorin auch Magie in Form von alten magischen Wesen wie Dschinns, Ghule und Ifrits in die Geschichte ein, die alles möglich erscheinen lässt.

Die Romantik ist zwar auch gegenwärtig, bleibt aber größtenteils Nebensache und bestimmt nicht die ganze Handlung, was mir nur recht war. Eine Liebesgeschichte bahnt sich immer wieder an, trotzdem bleibt völlig ungewiss, in welche Richtung sie sich entwickeln wird. Das Liebesviereck - wie ich es jetzt mal nennen werde - war zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, denn obwohl sich Elias und Laia durchaus zueinander hingezogen fühlen, gibt es für beide noch einen weiteren Kandidaten im Kampf um ihr Herz. Nachdem ich mich aber an die verstrickten Beziehungen gewöhnt hatte, fand ich es ganz interessant. Ich würde diese Konstellation zwar nicht als ideal bezeichnen, jedoch ist es eine erfrischende Abwechslung zu dem bekannten Liebesdreieck.

Die Geschichte wird in einem rasanten Erzähltempo erzählt, so dass nie Langeweile aufkommt und man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Besonders am Ende passiert alles Schlag auf Schlag, so dass ich es gar nicht erwarten kann, Band 2 zu lesen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Sabaa Tahir

Sabaa Tahir - Autor
© Christophe Testi

Sabaa Tahir war Redakteurin bei der Washington Post. Berichte über den Nahen Osten beschäftigten sie und führten schließlich dazu, dass sie ihren ersten Roman schrieb. Sie wollte eine Geschichte erzählen, die die Gewalt in unserer Welt abbildet. Sie wollte aber auch Figuren erschaffen, die in dieser Welt Hoffnung finden. Die nach Freiheit suchen und sich für die Liebe entscheiden, egal gegen welche Widerstände. Aus diesem Impuls heraus entstand ihr erster Roman, Elias & Laia. Die …

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