The Promise - Der goldene Hof
 - Richelle Mead - eBook

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13,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Junge Erwachsene
586 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7325-4928-3
Ersterscheinung: 29.09.2017

The Promise - Der goldene Hof

Übersetzt von Susann Friedrich

(68)

Ich hatte nie vorgehabt, das Leben einer anderen zu stehlen. Wirklich. Schließlich war ich jung, gesund und klug. Sicher, mein Titel hätte noch ein bisschen glanzvoller sein können, wenn das Vermögen meiner Familie nicht dahingeschmolzen wäre, aber das ließ sich leicht in Ordnung bringen. Ich musste mich lediglich gut verheiraten. Und da fingen meine Probleme an.
Elizabeth steht nach dem Tod ihrer adligen Eltern vor dem finanziellen Ruin. Entsprechend sind die Anwärter, die bereit sind, sie zu heiraten, entweder uninteressant, unattraktiv oder beides. Doch als eine der Bediensteten Besuch von dem jungen und gut aussehenden Cedric bekommt, der sie für den „Goldenen Hof“ anwerben will, wittert sie ihre Chance. Dort werden nämlich hübsche, aber gewöhnliche Mädchen zu echten Damen ausgebildet, die im aufstrebenden Nachbarland Adoria an den Mann gebracht werden. Kurzerhand nimmt Elizabeth den Platz der Bediensteten ein und gelangt so in die Ausbildung am Goldenen Hof. Doch schnell wird klar, dass sie nicht erst nach Adoria reisen muss, um ihren Traummann zu finden. Denn zwischen ihr und Cedric knistert es gewaltig ...

 

Rezensionen aus der Lesejury (68)

BooksHeaven BooksHeaven

Veröffentlicht am 18.10.2017

The Promise

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<b>Inhalt:</b>

Der Goldene Hof verspricht auserwählten Mädchen ein völlig neues Leben. Nicht nur, dass sie lernen, sich in vornehmen Kreisen zu bewegen, ... …mehr

Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/

<b>Inhalt:</b>

Der Goldene Hof verspricht auserwählten Mädchen ein völlig neues Leben. Nicht nur, dass sie lernen, sich in vornehmen Kreisen zu bewegen, sie werden auch auf eine glamouröse Zukunft im aufstrebenden Nachbarland Adoria vorbereitet.
Die junge Adelige Elizabeth scheint bereits ein solches Leben zu führen. Doch nach dem Tod ihrer Eltern fühlt sie sich wie in einem Gefängnis, aus dem sie nur noch fliehen will. Als Elizabeth dann den charmanten Cedric Thorn vom Goldenen Hof kennenlernt, weckt er einen waghalsigen Plan in ihr: Sie muss es irgendwie nach Adoria schaffen. Und kurze Zeit später tritt sie unter falschem Namen die Ausbildung am Goldenen Hof an …
Quelle: luebbe.de

<b>Meinung:</b>

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

<i> "Ich hatte nie vorgehabt, das Leben einer anderen zu stehlen."</i>

Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, allerdings stört mich die Schriftart, die passt irgendwie nicht dazu. Darauf abgebildet ist Elizabeth, dies erkennt man an den blonden Haaren. Ich finde die Details von den Haaren super, es strahlt etwas Erhabenes aus und deutet somit ein wenig auf den Inhalt hin.

Der Schreibstil ist toll, ich habe bis jetzt noch kein Buch der Autorin gelesen, Vampire Academy allerdings schon zu Hause, und muss sagen, dass ich positiv begeistert war. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, dadurch kann man das Geschehen rund um Elizabeth sehr gut verfolgen und bekommt auch viele ihrer Gedanken mit. Ansonsten schreibt die Autorin sehr anschaulich und hält sich in diesem Buch mit einem eher einfachen Schreibstil auf.

Zu Beginn lernen wir hier Elizabeth kennen, sie ist eine Aristokratin in Osfrid und gerade dabei pleite zu werden. Als eine ihrer Bediensteten das Angebot bekommt, an den goldenen Hof zu gehen, fädelt sie alles so ein, dass sie anstatt Ada gehen kann. Dort erwarten sie einige Hindernisse und auch ein Mann, den sie zuerst nicht beachtet hätte.

Dieses Buch habe ich wieder zusammen mit der tollen Ney gelesen. Das Buch stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste und als es dann auf deutsch rauskam, musste ich es haben. Voller Vorfreude gingen wir beide nun an das Buch heran und wurden eigentlich eher schlecht als recht unterhalten.

Ich möchte mit dem Klappentext und dem allgemeinen Inhalt beginnen. Die Rückseite des Buches führt den Leser hier in die Irre, denn es scheint so, als würde sich alles um den goldenen Hof und ihre Ausbildung drehen, was es eigentlich nicht tut. Zuerst werden wir ein wenig in das Leben von Elizabeth eingeführt, welche Veranstaltungen sie besucht, wen sie heiraten wird, dass ihre Eltern gestorben sind (was übrigens sehr sehr oft erwähnt wird) und wie sehr sie sich Veränderung wünscht. So nehmen also die Dinge ihren Lauf und sie kommt zum goldenen Hof. Ab diesem Zeitpunkt habe ich mir eine Story a la Selection erwartet, nur dass sie hier ihre Talente verstecken muss, da sie erst ausgebildet wird. Allerdings wird diese Ausbildung ziemlich schnell abgehandelt, die acht Monate werden in 100 Seiten verpackt und das wars. Von den einzelnen Unterrichtsstunden hat man sowieso nur sehr wenig mitbekommen, meist ging es um irgendein unnötiges Drama oder einen Zickenkrieg. Dann waren sie auch schon in Adoira und auf der Suche nach Männern.

Es bleiben also rund 380 Seiten für die Männersuche, bereits hier habe ich mich gefragt, was denn noch alles passieren soll. Im Grunde plätschert die Geschichte vor sich hin, es werden immer wieder Dramen eingeworfen um die Spannung zu steigern, doch dies hat bei mir nicht funktioniert. Auch gab es zu viele Männer, die sich für unsere perfekte Elizabeth interessiert haben. Doch dabei ist sie nicht perfekt. Sie kann zwar all die Dinge, die Aristokratinnen können müssen, aber ansonsten war sie eher eingebildet und egoistisch. Manche sagen nun, dass sie Cedirc (zu dem komme ich noch) nur helfen will, aber da man bereits da gemerkt hat, dass sie ihn sehr gerne mag, kommt mir das eher wie eine selbstsüchtige Tat vor, damit sie ihn nicht verliert. Und sie nervt einfach. Es gab Stellen, da dachte ich mir, sie hat sich gebessert, doch dann sagt sie wieder etwas absolut dummes und es war vorbei. Sie strahlte ab Seite eins nichts aus, das sie für mich sympathisch gemacht hätte, sie war einfach nur eingebildet und jammerte wegen allem rum.

Abgesehen von der schwachen Geschichte, die gegen Ende nur noch unnötig war und nichts mehr mit dem versprochenen Inhalt zu tun hatten gab es noch einige Nebencharaktere. Cedirc, der Love Interest, ist der Sohn des Betreibers vom goldenen Hof und leider auch ziemlich langweilig. Er hat das Potential dazu, ein guter Freund zu sein, aber mehr auch nicht. Ich weiß nichts über ihn, er bleibt für mich zu ungreifbar und flach. Außer seiner Liebe für Elizabeth und seinem Geldmangel habe ich keine Ahnung, was er sonst so tut, was schade ist, da er ein interessanter Kerl hätte sein können.
Elizabeth hat natürlich auch Freunde am goldenen Hof gefunden, die wichtigsten sind Tamsin und Mira. Tamsin möchte unbedingt gewinnen, da sie irgendein Problem hat. Sie erscheint sehr ehrgeizig, doch auch etwas überheblich. Ebenso wieder über Cedric erfährt man nichts von ihr, daher blieb sie auch für mich nicht greifbar. Dahingegen fand ich Mira einfach nur interessant, sie hat eine dunklere Hautfarbe und wird daher und er Gesellschaft nicht als gleichgestellt angesehen, doch ihr ist das egal. Auch hat sie einige Geheimnisse, welche sie des Nachst schon mal nach draußen treiben. Durch ihre starke Art und ihren unerschütterlichen Willen sich selbst frei zu kaufen und nicht an irgendeinen Mann versteigert zu werden, machte sie mir sehr sympathisch.

Wobei wir schon beim Konzept des goldenen Hofes wären, welches mir nicht gefallen hat. Die Mädchen werden in Osfrid ausgebildet, dann nach Adoira verschifft, oder auch die neue Welt genannt, um dort den Männern vorgeführt zu werden. Danach können Männer die Mädchen umwerben, wenn sie eines wollen, müssen sie einen Mindestpreis bezahlen, können aber auch mehr bieten. Die Mädchen müssen jedoch nicht den Höchstbietenden nehmen, sondern können sich jemanden aussuchen, trotzdem ist dies einfach eine Zurschaustellung von Menschen, die einfach nach ihrem Äußeren beurteilt werden. Dies hat mir nicht gefallen, ich fand es einfach nur schrecklich.

Weiters spielen hier Religionen eine sehr große Rolle, was mich ebenfalls gestört hat, da es nicht um politische oder religöse Themen gehen sollte, dem Inhalt nach. Jedoch sind dies die Hauptthemen in dem Buch und somit gestaltet sich alles schon schwieriger. Man hat sich auf eine andere Geschichte eingestellt und bekommt Religionskriege und politische Intrigen. Auch die neue Welt erinnert doch sehr an Amerika. Siedler nehmen den Einheimischen ihren Grund weg und bauen Kolonien auf, wie klingt das? Einfallsreichtum hat die Autorin hier leider nicht bewiesen, denn es hätte genauso gut ein Geschichtsbuch sein können, wenn man die Namen der Städte abgeändert hätte.

Die letzten 200 Seiten waren für mich auch nur noch unnötiges Drama, die Geschichte wurde gewollt in die Länge gezogen und was passierte, hatte für mich wenig Zusammenhang mit dem Rest. Es wirkte so, als wolle die Autorin nochmal etwas Spannendes einbauen, hat dabei aber kläglich versagt. Das Gute ist, dass das Ende nicht offen war und man somit einen abgeschlossenen Band hat.

<b>Fazit:</b>

Ich habe eine andere Geschichte erwartet. Dieses Buch war die meiste Zeit für mich einfach anstrengend zu lesen und die Protagonistin hat es durch ihre eigenartige Art nicht leichter gemacht. Wäre sie sympathischer gewesen, hätte ich mir beim lesen sehr viel leichter getan. Leider kann ich nur 2 von 5 Sterne vergeben.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Trina Trina

Veröffentlicht am 18.10.2017

Ein wundervoll, emotionales Abenteuer!

Bei der Selection Reihe habe ich alle Bücher nach einander verschlungen und geliebt. Wahrscheinlich geht das vielen so, leider hat diese Geschichte bereits ihr Ende gefunden. Daher bin ich immer wieder ... …mehr

Bei der Selection Reihe habe ich alle Bücher nach einander verschlungen und geliebt. Wahrscheinlich geht das vielen so, leider hat diese Geschichte bereits ihr Ende gefunden. Daher bin ich immer wieder auf der Suche nach ähnlichen Büchern und Geschichten die mich genauso fesseln und in ihren Bann schlagen können. Als ich die Verlagsvorschau durchgeblättert habe viel mir daher „Der goldene Hof“ von Richelle Mead direkt auf. Nicht nur dass das Cover wunderschön ist auch die Kurzbeschreibung hat mich gefesselt. Meine Erwartungen an die Geschichte waren dementsprechend hoch, ich habe mir eine emotionale und spannungsgeladene Story mit starken Persönlichkeiten erhofft. Nach dem ich die letzte Seite gelesen hatte, war ich mehr als überzeugt davon das meine Erwartungen übertroffen wurden.

Die Autorin hat einen besonders emotionalen und leichten Schreibstil. Richelle Mead kann durchaus sehr gut Schreiben und ihre Ideen umsetzen. Sie baut genau an den passenden Stellen Spannung auf und auch die intimeren Szenen sind sehr gut ausgearbeitet. Mit den Hauptfiguren hat sie meiner Meinung nach wirklich starke Persönlichkeiten gezeichnet. Besonders gut hat mir hier das gestaltete Setting gefallen, alles war in sich sehr stimmig. Die Dialoge sind Abwechslungsreich und sehr interessant. Doch wer hier eine klassische Prinzessinnen Geschichte erwartet wird enttäuscht werden. Die Autorin bedient sich zwar einiger eher klassischen Elemente und erfindet diese nicht neu. Trotzdem erschafft sie mit der Geschichte eine abwechslungsreiche Welt, die mich begeistern konnte und nicht an bereits bekannte Bücher erinnert hat.

Der Einstieg ins Buch gelang mir sehr leicht, der Inhalt ist schnell zusammengefast. Die Autorin beginnt direkt mit der Geschichte um die junge Adelige Elizabeth die durch den Tod ihrer Eltern eine gute Partie eingehen muss damit sie nicht in Armut leben wird. Auf der Suche nach einem Ehemann der die junge Gräfin ehelicht, begegnet sie Cedric Thorn der im Auftrag des goldenen Hofes junge Frauen anwirbt. Am goldenen Hof sollen diese jungen Damen eine Erziehung der Oberschicht genießen und dann in die neue Welt Adoria verschifft werden. Ein fast noch unbekanntes Land, mit neuen Kolonien, gefährlichen Ureinwohnern und jungen heiratswilligen Aristokraten. Elizabeth sieht nun ihre Chance ein neues Leben in dieser neuen Welt zu beginnen. Sie schleust sich unter falschem Namen ein, um die Ausbildung anzutreten. Dabei muss sie einige Hindernisse überwinden und aufpassen dass ihre wahre Identität nicht auffliegt. Leider gibt es auch in der neuen Welt, gefahren die selbst eine sehr intelligente, junge Gräfin nicht vorhersehen kann. Und bald findet sich Elizabeth in einer tiefen Intrige wieder….

Bis zur letzten Seite war mir Elizabeth sehr sympathisch, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen und Gefühle nachvollziehen. Sie wirkte die ganze Zeit über wie eine junge, mutige Frau die ihren Weg in der Welt finden will ohne das ihr jemand sagt was sie zu tun hat. Das hat mir sehr gut gefallen, man merkte dass Elizabeth das Herz am rechten Fleck trug und ihr der Titel als Gräfin nicht zu Kopf gestiegen ist. Bei Cedric Thorn gelang mir nicht auf Anhieb eine Einschätzung. So wusste ich nicht genau was ich von ihm halten sollte. Dies änderte sich im Laufe der Geschichte allerdings, spätestens als ich das erste Mal herzhaft lachen musste. Die Szenen mit Cedric und Elizabeth waren zum Teil wirklich sehr humorvoll ausgekleidet. Aber auch alle anderen Charaktere die Elizabeth auf ihrer großen Reise trifft, sind liebenswürdig. Natürlich kann man nicht immer mit allen Figuren sympathisieren aber auch ein Bösewicht gehört nun mal dazu.

Das Cover ist ein Traum in Glitzer und Türkis. Die Farben sind prächtig und perfekt miteinander kombiniert worden. Der Klappentext bringt jedem die grobe Thematik der Geschichte etwas näher.

Fazit
Richelle Mead hat bereits einige sehr erfolgreiche Reihen in der Jugendbuch Literatur veröffentlicht. Dazu zählt „Bloodlines“ oder auch die „Swan“ Reihe. Mit „The Promise“ hat sie nun eine neue Reihe begonnen, die sich wirklich als würdig erweisen mit den anderen Büchern in einem Atemzug genannt zu werden. Die Autorin konnte mit ihrem Schreibstil und der Handlung ihrer Figuren bei mir punkten. Am Ende kann ich eine absolute Leseempfehlung geben.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Jenny_Go Jenny_Go

Veröffentlicht am 16.10.2017

Es kommt immer anders, als man denkt ...

Und das trifft auf diesen Roman zu wie auf keinen anderen! Die junge Adlige Elizabeth soll einen reichen Mann heiraten und ihr angenehmes Leben, von dem so viele Mädchen träumen, weiterführen wie bisher. ... …mehr

Und das trifft auf diesen Roman zu wie auf keinen anderen! Die junge Adlige Elizabeth soll einen reichen Mann heiraten und ihr angenehmes Leben, von dem so viele Mädchen träumen, weiterführen wie bisher. Doch seit dem Tod ihrer Eltern fühlt sie sich, als lebe sie in einem Gefängnis. Die Wahl des Ehemannes fällt schließlich auf ihren unsympathischen Cousin, und Elizabeth würde alles dafür tun, ihrem Leben zu entfliehen. Als sie Cedric Thorn begegnet, der junge mittellose Mädchen für den Goldenen Hof anwirbt, schmiedet sie einen Plan: Sie nimmt heimlich die Identität ihrer Zofe an, wird zu Adelaide und bewirbt sich für den Goldenen Hof.

Von nun an passiert so ziemlich alles, was man nicht erwarten würde. Zu Beginn noch lässt sie sich, schlecht getarnt als Zofe, neben bürgerlichen Mädchen zur perfekten Dame ausbilden. Um, na was wohl, am Ende einen reichen Mann in Adoria zu heiraten. Eigentlich ist all das für sie nur Mittel zum Zweck, um ihre langersehnte Freiheit in Adoria zu finden. Doch bis sie dort ankommt, gibt es so manche unerwarteten Stricke, Intrigen und sogar obskure Kulte. Und statt den besten unter den Männern zu heiraten, entscheidet sich Elizabeth, oder vielmehr Adelaide, am Ende für Cedric.

Mit Glanz und Glamour ist es nun vorbei. Um nicht zu viel zu verraten: Jetzt beginnt eine völlig andere und zudem ziemlich spannende Geschichte voller Dreck und harter Arbeit. Doch Adelaide schlägt sich tapfer, und gemeinsam setzen sie und Cedric sich allen Widrigkeiten entgegen.

Wer hier etwas im Stil von „Selection“ vermutet, wird sich zu Beginn vielleicht freuen, doch schließlich wohl enttäuscht werden. Richelle Mead schafft etwas völlig Neues und spielt dabei selbstsicher mit den Erwartungen des Lesers. Mit „The Promise – Der Goldene Hof“ hat sie eine abenteuerliche Geschichte voller Witz und lauter Überraschungen kreiert, die es so noch nicht gegeben hat. Reinlesen lohnt sich!

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Selectionbooks Selectionbooks

Veröffentlicht am 16.10.2017

Leider völlig anders als erwartet - mehr historischer Roman als fantasievolles Jugendbuch

Das Cover von "The Promise - Der Goldene Hof" hatte mich auf Anhieb angesprochen und auch der Klappentext klang vielversprechend. Daher musste ich das Buch unbedingt lesen. Ausgehend vom Cover und der ... …mehr

Das Cover von "The Promise - Der Goldene Hof" hatte mich auf Anhieb angesprochen und auch der Klappentext klang vielversprechend. Daher musste ich das Buch unbedingt lesen. Ausgehend vom Cover und der Inhaltsangabe hatte ich eine ähnliche Geschichte wie "Selection" von Kiera Cass erwartet. Hinter der schönen Aufmachung versteckt sich jedoch ein Jugendbuch, das sich wie ein historischer Roman liest. Die Geschichte dreht sich um die Rolle der Frauen in einer von Männern dominierten Welt, die Probleme einer neu erschlossenen Kolonie und religiöse Verfolgung. Da ich etwas völlig anderes erwartet hatte, war ich sehr enttäuscht und konnte auch im Laufe der Handlung nicht mit der Geschichte warm werden.

Nach dem Tod ihrer Eltern verarmt die junge Adelige Elizabeth. In einer Welt, in der Frauen keinen Wert haben, winkt als einziger Ausweg die Heirat mit einem wohlhabenden Junggesellen. Doch dieser entspricht in keinster Weise Elizabeths Vorstellungen. Eines Tages lernt sie den charmanten Cedric Thorn kennen, der für den Goldenen Hof arbeitet. Dieses Unternehmen bildet hübsche, ungebildete Mädchen aus, die im Nachbarland Adoria verheiratet werden sollen. Kurzerhand gibt sich Elisabeth als Zofe aus, denn in Adoria könnte sie ihrem alten Leben endlich entfliehen. Doch anstatt Glamour und Luxus erwartet die Mädchen ein Leben in einer frisch erschlossenen Kolonie, in der sie an die meistbietenden Männer verschachert werden.

Der Einstieg in das Buch ist mir dank des einfachen Schreibstils der Autorin sehr leicht gefallen. Zu Beginn entwickelte sich auch noch alles wie erwartet. Doch der Schock kam mit der Ankunft am Goldenen Hof. Sowohl der Titel des Buches, als auch der Klappentext hatten in mir die Vorstellung eines glamourösen Schlosses geweckt. Daher war ich wahnsinnig enttäuscht, als ich feststellen musste, dass "Goldener Hof" nur die Bezeichnung für ein Unternehmen ist, das hübschen Mädchen die Gepflogenheiten des Adels beibringt. Natürlich gibt es Benimmkurse, Konkurrenz unter den Mädchen und hübsche Kleider, aber von Luxus und Glamour kann man nicht sprechen. Die Handlung zog sich für mich sehr in die Länge, vielleicht gerade wegen meiner Enttäuschung. Ab der Hälfte der Geschichte liest sich das Buch wie ein historischer Roman. Denn anstatt in einem zauberhaften Schloss zu landen, befindet sich der Leser in einer neu erschaffenen Kolonie. Man erfährt viel Drumherum, wie die politischen Probleme der Kolonie und religiösen Verfolgungswahn. Leider haben mich diese Themen nicht besonders fesseln können. Im Fokus steht natürlich das Thema Heirat. Gerade dieser Aspekt hat mir am wenigsten gefallen. Frauen sind nichts wert und müssen auf eine gute Partie hoffen, um nicht in Armut zu leben. An diesem Punkt angekommen, hofft man als Leser auf eine starke Protagonistin, die sich für die Rechte der Frau stark macht oder zumindest gegen ihr eigenes Schicksal rebelliert. Elisabeth war mir leider viel zu unterwürfig und hat sich einfach in ihr Schicksal gefügt, einen fremden Mann zu heiraten. Erst als eine andere rettende Ehe in Sicht ist, beginnt sie zu kämpfen. Abgesehen von diesem letzten Punkt möchte ich nicht sagen, dass das Buch schlecht ist, es wurde aus meiner Sicht nur schlicht und einfach falsch vermarktet. Wer Jugendbücher mit historischen Elementen und vielen Hintergrundinformationen mag, ist mit diesem Buch gut beraten. Wer eine Story wie "Selection" von Kiera Cass erwartet, sollte von diesem Buch besser die Finger lassen.

Fazit: Leider hatte ich von dem Buch „The Promise - Der Goldene Hof“ von Richelle Mead etwas völlig anderes erwartet. Anstatt in einem schönen Schloss landet der Leser in einer frisch erschlossenen Kolonie. Das Buch liest sich dadurch ab der Hälfte wie ein historischer Roman. Wer sich für Siedler, Goldgräber, politische Hintergründe und religiöse Verfolgung interessiert, ist mit diesem Buch gut beraten. Wer Glamour und Glitzer erwartet, wird eher enttäuscht sein.

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Cinderellaunderco_er Cinderellaunderco_er

Veröffentlicht am 15.10.2017

The Promise-Der goldene Hof

Das Cover finde ich einfach gigantisch!
Liest man die Inhaltsangabe zu "The Promise-Der goldene Hof" von Richelle Mead, dann wird man zwangsläufig an andere Jugendbücher der letzten Jahre erinnert.
Mich ... …mehr

Das Cover finde ich einfach gigantisch!
Liest man die Inhaltsangabe zu "The Promise-Der goldene Hof" von Richelle Mead, dann wird man zwangsläufig an andere Jugendbücher der letzten Jahre erinnert.
Mich erinnerte es an eine Mischung von Selection und Abby Lynn
.
Die Autorin hat ihre eigene Welt erschaffen und das in großen Teilen sehr ausführlich, obwohl ich mir unter "dem goldenen Hof"etwas ganz anderes vorgestellt hatte.
Der Schreibstil ist wahnsinnig flüssig und leicht. Die Kapitel flogen nur so dahin.
Im Mittelpunkt steht Elizabeth. Sie ist eine Adelige, allerdings nach dem Tod ihrer Eltern Waise und so unter der Obhut ihrer verarmten Großmutter. Um ihrer beider Auskommen zu sichern soll sie gegen ihren Willen heiraten und flüchtet sich aus dieser misslichen Lage, indem sie sich anstelle ihres Dienstmädchens Adelaide an den Goldenen Hof stiehlt. Ich habe mit ihr mitgefiebert und nach den ersten Kapiteln, wurde sie mir immer sympathischer.

Hinter der Handlung versteckt sich viel mehr, als man zu Beginn denken mag. Ab der Hälfte hatte mich die Geschichte vollkommen gepackt. Cedric habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen. Er ist trotz seines Geheimnisses ein toller Charakter. Jedoch muss ich bei anderen Charkteren sagen, dass sie mir zu blass beschrieben wurden. Ich konnte an einigen Stellen die Handlung nicht nachvollziehen.

Zum Ende hin wurden einige Geheimnisse gelüftet, aber auch viele blieben ungeklärt. Die Autorin macht neugierig auf die Folgebände. Doch die letzten drei Kapitel flogen für mich sehr schnell und ich hätte mir ein detailreicheres Ende gewünscht!

The Promise-Der goldene Hof ist eine romantische, spannende und geheimnissvolle Geschichte von einer anderen Welt! Überraschend anders! Besonders unvergesslich!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Richelle Mead

Richelle Mead - Autor
© Malcolm Smith Photography

Richelle Mead wurde in Michigan geboren. Sie studierte Kunst, Religion und Englisch. Mit ihrer Jugendbuchserie Vampire Academy gelang ihr auf Anhieb der Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten. Bloodlines führt die Geschichte der Vampire Academy fort.

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