Wir zwei in fremden Galaxien
 - Kate Ling - eBook

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12,99

Bastei Entertainment
Junge Erwachsene
332 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7325-3980-2
Ersterscheinung: 16.02.2017

Wir zwei in fremden Galaxien

Ventura-Saga Band 1

(41)

„Wir sind eine der interstellaren Generationen. Wir haben die Erde nie gesehen; wir werden unser Ziel nie zu sehen bekommen. Dieses Raumschiff, auf seiner siebenhundertjährigen Reise, ist das Einzige, was wir jemals sehen werden. Was unsere Kinder je sehen werden. Was unsere Eltern je gesehen haben.“

Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura und steht kurz vor der Abschlussfeier ihres Schuljahrgangs. An diesem Tag wird nicht nur entschieden, in welchem Bereich des Raumschiffs sie in Zukunft arbeiten soll, vor allem wird bekanntgegeben, wer aus dem aktuellen Jahrgang zu ihrem Lebenspartner ausgewählt wurde. Doch Seren hat ein Problem, denn sie hat sich verliebt. Mit dem spanischstämmigen Domingo, kurz Dom, erlebt sie echte Gefühle, das Herzklopfen der ersten Liebe. Doch beide wissen, dass sie damit gegen alle Regeln verstoßen und nur heimlich zusammen sein können. Als sich für das junge Paar eine Möglichkeit ergibt, das Raumschiff zu verlassen, muss Seren sich entscheiden. Will sie die sicheren Räume der Ventura verlassen, ohne zu wissen, ob sie außerhalb überleben können? Aber was ist die Alternative?

Rezensionen aus der Lesejury (41)

sandrasbookcorner sandrasbookcorner

Veröffentlicht am 22.04.2017

Coole SciFi Geschichte!

Worum geht es?
Es gibt einen recht düsteren und trostlosen Beginn. Es geht um Seren, die auf einem Raumschiff lebt.
Ihr Leben ist bereits verplant, wie schon bei den Generationen vorher.
Nach der Schule ... …mehr

Worum geht es?
Es gibt einen recht düsteren und trostlosen Beginn. Es geht um Seren, die auf einem Raumschiff lebt.
Ihr Leben ist bereits verplant, wie schon bei den Generationen vorher.
Nach der Schule wird ihr ein Lebenspartner zugeteilt. Ebenso wird ihr die Entscheidung abgenommen, welcher Arbeit sie zukünftig nachgehen wird. Sie selbst hat keinerlei Mitspracherecht und muss sich fügen.ntmutigt und ohne jede Hoffnung geht ein Tag in den anderen über. Bis Seren Dom kennenlernt. Und sich in ihn verliebt.
Eine Liebe, die nicht sein darf. Jedes einzelne Leben an Bord des Raumschiffes ist geplant. Jeder muss seinen vorgezeichneten Weg gehen und darf keine Grenzen überschreiten.
Auch ein vielleicht bewohnbarer Planet, der auf dem Route der Ventura liegt, darf den vorgegebenen Gesetzen nicht im Weg stehen!
Hat ihre Liebe also überhaupt eine Chance?

Meine Meinung zu diesem Buch:
Auch wenn der Auftakt recht düster und deprimierend ist, so ist die Geschichte aber sehr anschaulich erzählt. Man fiebert mit Seren mit, und kann ihre Gedanken gut nachvollziehen. Warum soll es nicht möglich sein, daß man sich wirklich verliebt?
Kann es wirklich nicht sein, daß auch ein anderes Leben geben könnte?
Darf sie über ihr Leben selbst bestimmen? Und wenn ja, zu welchem Preis?
Oder wird Seren sich dem System fügen?


Flüssig und spannend erzählt, fliegt man durch die Geschichte.
Sie nimmt einen mit auf eine abenteuerliche Reise und eine emotionale Achterbahnfahrt!
Ich bin sehr gespannt, wie es mit Seren und Dom weiter geht!

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Philomena Philomena

Veröffentlicht am 11.04.2017

Oberflächlich und vorhersehbar

Die 17-jährige Seren gehört zu der interstellaren Generation, die die Erde nie gesehen hat und nie sehen wird. Sie lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura, die einen neuen Planeten auskundschaften soll. ... …mehr

Die 17-jährige Seren gehört zu der interstellaren Generation, die die Erde nie gesehen hat und nie sehen wird. Sie lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura, die einen neuen Planeten auskundschaften soll. Ein großes Ereignis auf der Ventura ist die Abschlussfeier eines Jahrgangs. An diesem Tag erfahren die Jugendlichen ihre Bestimmung auf dem Raumschiff und bekommen ihren Lebenspartner zugeteilt. Doch Serena ist damit alles andere als glücklich.

Serena ist eine sehr unsympathische Protagonistin. Anfangs konnte man sie noch verstehen und ihre rebellische und zynische Art war erfrischend. Im Verlauf wird sie aber zickig und launisch und sehr anstrengend. Zuerst hält sie nichts von anderen Menschen – hat Probleme mit ihrer Familie und ihrem Lebenspartner – doch dann verliebt sie sich Hals über Kopf und es soll die große Liebe sein.

Dom macht es auch nicht unbedingt besser. Er ist älter und sollte daher vernünftiger sein, aber auch er macht sich nichts aus den Regeln auf der Ventura und die Gefahr, in die sie sich beide begeben.

Die Geschichte an sich ist sehr vorhersehbar. Durch den Klappentext wird schon viel verraten und den Rest kann man sich schnell selbst zusammenreimen. Daher kommt der Schluss des Buches nicht überraschend. Hier wurde ganz bewusst ein Cliffhanger gesetzt, da es an dieser Stelle erst wirklich spannend wird. Dieser Teil war lediglich ein Vorgeplänkel.

Zu der Liebesgeschichte kann man auch nicht viel sagen. Klischeehaft und durch jede beliebig andere Teenagerromanze austauschbar.

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Humpi Humpi

Veröffentlicht am 20.03.2017

Tolle Dystopie mit etwas zu starkem Fokus auf der Liebesstory

*Inhalt:*

Das Raumschiff „Ventura“ ist nun schon seit vielen Jahren mit seiner Besatzung auf dem Weg zum Ursprung eines geheimnisvollen Signals aus dem Weltall. Bereits seit 84 Jahren ist man unterwegs, ... …mehr

*Inhalt:*

Das Raumschiff „Ventura“ ist nun schon seit vielen Jahren mit seiner Besatzung auf dem Weg zum Ursprung eines geheimnisvollen Signals aus dem Weltall. Bereits seit 84 Jahren ist man unterwegs, das bedeutet, dass – bis auf eine Ausnahme, Serens Großmutter – alle Menschen auf der „Ventura“ im All geboren wurden und nie jemand mit seinen Füßen einen Planeten betreten hat.
Um die Fortpflanzung auf dieser Mission möglichst konstant und optimal zu halten, bekommt jeder Jugendliche nach seinem Schulabschluss einen Partner zugeteilt, mit dem man sich fortpflanzt und den Rest seines Lebens verbringt. Bei der 17-jährigen Seren fällt diese Auswahl ausgerechnet auf Ezra, den arrogant wirkenden Sohn der Kommandantin des Raumschiffs. Ein Leben mit diesem Ekel kann sich die Protagonistin absolut nicht vorstellen! Als dann auch noch der etwas ältere Domingo in ihr Leben tritt, steht das All Kopf und Seren verliebt sich Hals über Kopf in einen Mann, den sie nicht lieben darf! Werden die beiden trotzdem einen Weg finden, sich zu lieben? Oder ist diese verbotene Liebe bereits von Anfang an zum Scheitern verurteilt?

*Meine Meinung:*

Band 1 der Ventura-Saga hat mir sehr gut gefallen! Das Buch konnte mich vor allem sprachlich und aufgrund der interessanten dystopischen Hintergrundstory begeistern! Leider wurde die Liebesgeschichte rund um Seren und Dom jedoch an vielen Stellen zu sehr in den Vordergrund gedrängt, was ich etwas schade fand. Es wäre super gewesen, wenn die dystopischen bzw. Science Fiction-Elemente etwas mehr Raum erhalten hätten, da dies meiner Meinung nach das spannendste an der ganzen Handlung war! Ich hätte beispielsweise sehr gerne mehr über das mysteriöse Signal erfahren, dem die Ventura nun schon seit vielen Jahren folgt.
Die Charaktere von „Wir zwei in fremden Galaxien“ fand ich interessant, vor allem, da sie sich im Laufe der Handlung auch weiterentwickelt haben! Der zunächst äußerst ätzend wirkende Ezra konnte mich beispielsweise letztendlich doch noch für sich gewinnen. Teilweise fand ich das Verhalten von Seren jedoch etwas zu naiv und unüberlegt – würde man seine Liebsten wirklich so in Gefahr bringen, nur um sich gegen das System aufzulehnen und für die Liebe einzustehen? Ich weiß es nicht, fand die Protagonistin jedoch an manche Stellen etwas zu bockig und aufmüpfig... Dennoch hat die Autorin sich sehr gut darauf verstanden, die Gefühle der einzelnen Personen sowie die Ausweglosigkeit ihrer Situation sprachlich deutlich zu machen! Ich konnte an vielen Stellen der Handlung sehr gut mitfiebern und mich in die Lage der Figuren hineinversetzen!

*Fazit:*

Insgesamt ein toller Auftakt einer dystopischen Reihe, der vor allem durch die interessante Hintergrundstory und die sprachliche Gestaltung punkten kann! Ich bin schon sehr gespannt, wie die Handlung weitergeht und kann das Buch allen wärmstens ans Herz legen, die Dystopien mögen und über eine hin und wieder etwas zu ausgedehnte Liebesgeschichte hinweg sehen können!

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Gluecksklee Gluecksklee

Veröffentlicht am 11.03.2017

Tragische Liebende im All

„Wir zwei in fremden Galaxien: Ventura-Saga Band 1“ ist, wie der Titel schon vermuten lässt, der erste Band einer Reihe rund um die Besatzung des Raumschiffes Ventura, das auf einer interstellaren Erkundungsmission ... …mehr

„Wir zwei in fremden Galaxien: Ventura-Saga Band 1“ ist, wie der Titel schon vermuten lässt, der erste Band einer Reihe rund um die Besatzung des Raumschiffes Ventura, das auf einer interstellaren Erkundungsmission durch den Weltraum unterwegs ist. Im Mittelpunkt der Handlung steht dabei die 17-Jährige Seren und ihr direktes Umfeld. Seren wurde auf der Ventura geboren, hat die Erde, ihren Heimatplaneten, also nie gesehen. Das Ziel der Ventura ist es, ein aus sehr weiter Entfernung empfangenes Signal zu erreichen bzw. dessen Ursprung zu ergründen. Da die Reise zu diesem Signal und die Rückkehr zur Erde die Lebensdauer mehrerer Generationen übersteigt, ist die Ventura darauf ausgelegt, dass die künftigen Besatzungsmitglieder an Bord geboren und ausgebildet werden.
Alles unterliegt strengen Regeln – und dann verliebt sich Seren in einen Jungen, der, nach diesen strengen Regeln, nicht für sie bestimmt ist.

Meine Meinung:
Zuerst einmal hatte mich der Klappentext und die Leseprobe zu „Wir zwei in fremden Galaxien“ extrem neugierig gemacht. Ich wollte mehr erfahren über die Hintergründe der Mission der Ventura und darüber, wie die Besatzung damit zurechtkommt, dass ihre Existenz eigentlich nur dem Sinn und Zweck dient, dass eine der nachfolgenden Generationen den Ursprung dieses empfangenen Signals erreichen wird.
Was ich gut fand:
Die Sorgen und Ängste, Probleme und auch politischen Ränkespiele, die es auch oder insbesondere an Bord eines Raumschiffes auf wichtiger Mission gibt, wurden gut dargestellt. Man konnte sehr gut nachvollziehen, warum Seren so sehr mit ihrem nicht selbst gewählten Einsatz für die Mission der Ventura hadert. Das geplante und strukturierte Vorgehen in jeder denkbaren Lebenssituation auf der Ventura wünscht sich wohl niemand.
In einem durch und durch geplanten Umfeld ist einfaches „sich verlieben“ eine Katastrophe. Und dementsprechend dramatisch entwickelt sich die Geschichte auch. Die Autorin findet dabei die passende Sprache für Seren, aus deren Perspektive die Handlung auch durchgehend erzählt wird.
Was ich nicht so gut fand:
Leider stehen ab einem gewissen Punkt hauptsächlich Seren und ihre Gefühlswelt im Fokus der Handlung. Ein wenig zu sehr, wie ich persönlich fand.
Gesamturteil:
Allerdings schafft Kate Ling es, durch Andeutungen, Anspielungen und offen gebliebene Fragen, dass der Spannungsbogen gegen Ende des Romans nochmals an Fahrt aufnimmt und ich mich definitiv auf den zweiten Band der Saga freue. Dom und Seren sind sicherlich nicht perfekt, aber dadurch sind sie für mich mehrdimensional geworden. Die Handlung auf einem Raumschiff auf wichtiger Mission war interessant, die Strukturen an Bord der Ventura detailliert aufgearbeitet, aber so präsentiert, dass man mit der fortschreitenden Handlung einen Eindruck darüber gewonnen hat, ohne dass man das Gefühl hatte, die Autorin versucht, die Welt, in der Seren lebt, erst einmal zu erklären. Das alles fügt sich zu einem stimmigen Gesamtbild.
In einer Gesamtbeurteilung komme ich daher zu 3 von 5 möglichen Sternen.

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Sternenlicht_ Sternenlicht_

Veröffentlicht am 06.03.2017

Hat mir leider nicht so gut gefallen.

Titel: Wir zwei in fremden Galaxien
Autorin: Kate Ling
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 16.02.2017
Aktuelle Ausgabe : 16.02.2017
Verlag : Bastei Lübbe
Fester Einband 336 Seiten
Sprache: Deutsch


Das Buch ... …mehr

Titel: Wir zwei in fremden Galaxien
Autorin: Kate Ling
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 16.02.2017
Aktuelle Ausgabe : 16.02.2017
Verlag : Bastei Lübbe
Fester Einband 336 Seiten
Sprache: Deutsch


Das Buch ist der Auftakt zur Jugendbuch-SciFi-Reihe "Ventura-Saga".


Inhalt:

Das Raumschiff Ventura ist schon sehr sehr lange unterwegs. Diejenigen, die auf dem Schiff leben, müssen sich strengen Regeln unterwerfen. So wird z.B. die Fortpflanzung bzw. die Auswahl des Lebenspartners fremdbestimmt. Seren, ein junges Mädchen von 17 Jahren, fühlt sich nicht wohl in der Umgebung und Gesellschaft des Raumschiffes. Sie liebt Dom, doch ein anderer ist bereits für sie als Lebenspartner bestimmt worden...



Meinung:

Nein! Ich finde es wirklich sehr schade um das Potential, das hier vergeudet wurde. Die Geschichte beginnt mit einer spannenden Ausgangslage. Auf dem Raumschiff Ventura herrschen sehr harte Regeln, die Stimmung ist depressiv, alles verläuft nach strengen Richtlinien. Der Autorin gelingt es, die triste und erdrückende Stimmung gut wiederzugeben. Doch dann wird der Fokus auf die Liebenden gesetzt. Von da an (und zwar schon im ersten Drittel des Buches) steht eine 0815-Liebesgeschichte (sogar mit Liebesdreieick! _augenroll_ ) im Vordergrund, die meines Erachtens leider sehr uninteressant war. Hätte die Autorin ein wenig mehr zum Schiff und die Handlung ein wenig anders konzeptioniert, wäre das Buch höchstwahrscheinlich mein kleines Highlight geworden.
Auch mit den Protagonisten der Geschichte bin ich nicht warm geworden. Seren, die weibliche Hauptperson, hat mich einfach nur genervt mit ihrer Verliebtheit. Ich kann auch ihre Handlungsweise kaum verstehen. Beispielsweise fühlt sie sich so gut wie sofort zu Dom hingezogen, obwohl sie anfangs die Skeptische und Rebellische war. Innerhalb kurzer Zeit waren sie für einander das Ein-und-Alles auf der Welt. Diese Liebesgeschichte habe ich der Autorin nicht abnehmen können.

Sprachlich war das Buch in Ordnung. Das Cover ist sehr hübsch und positiv hat mir eigentlich nur neben des Covers die Ausgangsidee gut gefallen, die leider verhunzt wurde...


Fazit:


Sehr vielversprechendes Konzept - enttäuschende Umsetzung. Insgesamt 2.5 Sterne für das Buch.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Kate Ling

Kate Ling hat bereits Short Stories und Gedichte in verschiedenen Anthologien und Magazinen veröffentlicht, Die Anziehungskraft großer Gefühle, Band 1 der Ventura-Saga, ist ihr Romandebüt. Die Autorin schreibt bereits an der Fortsetzung.

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