Hamish Macbeth spuckt Gift und Galle
 - M. C. Beaton - eBook

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

8,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Krimis
224 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-5588-8
Ersterscheinung: 27.04.2018

Hamish Macbeth spuckt Gift und Galle

Kriminalroman

(5)

Zuerst sind es nur Abermillionen von Mücken, die über Lochdubh herfallen. Doch dann sucht ein noch größerer Plagegeist das schottische Dorf heim: Trixie Thomas. Die laute, aufdringlichen Frau hat hier eine Pension gekauft und wird bleiben, wie Hamish Macbeth mit Schrecken erfährt. Während die Dörflerinnen bald bewundernd zu Trixie aufsehen, gehen die Männer auf die Barrikaden. Denn Trixie will das Rauchen und den Alkohol aus Lochdubh verbannen und sorgt damit für viel Ungemach. Als Trixie schließlich vergiftet wird, spuckt auch Hamish Gift und Galle. Denn er muss ermitteln – und das in einem Dorf voller Verdächtiger.

Rezensionen aus der Lesejury (5)

jasbr jasbr

Veröffentlicht am 31.12.2019

Hamish ermittelt wieder

Von und mit Hamish Macbeth gibt es schon zahlreiche Bände, die man aber nicht in der Reihenfolge lesen muss. Ich lese immer gerade den Band, der mir in die Hände fällt - und bin bisher ganz gut damit gefahren, ... …mehr

Von und mit Hamish Macbeth gibt es schon zahlreiche Bände, die man aber nicht in der Reihenfolge lesen muss. Ich lese immer gerade den Band, der mir in die Hände fällt - und bin bisher ganz gut damit gefahren, da die Fälle immer abgeschlossen sind und sein Privatleben nicht so im Vordergrund steht, dass man eine Entwicklung oder ähnliches verpasst.
Was ich an den Büchern besonders mag, hat mich auch in diesem Teil wieder überzeugt: Hamish als Person ist einfach einmalig. Im Gegensatz zu den klassischen Ermittlern ist er sehr bescheiden, er mag die Ruhe, er mag seine Heimat und er hat nicht vor, Karriere zu machen oder sich unnötigen Stress auszusetzen. Das wird auch hier wieder deutlich. Trotzdem ist er sehr clever und schafft es immer wieder, allein mit seinem Verstand die schwierigsten Fälle zu lösen. Dabei kommt er so gut wie ohne Kriminaltechnik oder forensische Beweise aus.
Außerdem gefällt es mir, wie die Dorfbewohner dargestellt werden. Natürlich werden auch einige Klischees abgebildet, aber vor allem der Dorftratsch und die Beziehungen der Bewohner untereinander sind doch sehr spannend. Die in diesem Band ermordete Trixie sorgt für den nötigen Schwung, sie polarisiert und bringt das Dorfleben etwas durcheinander. Die verschiedenen Reaktionen auf sie sind einfach super. Ich musste teilweise wirklich lachen.
Grundsätzlich darf man nicht zu viel Spannung erwarten. Wie es sich für Hamish gehört, geht es eher gemütlich zu. Man kann sich deshalb beim Lesen sehr gut entspannen, es wird nicht hektisch, man kann versuchen, mitzurätseln, auch wenn das etwas schwer ist, weil man ja nicht den Verstand des Polizisten hat.
Ich wurde auf jeden Fall gut unterhalten, das kleine Büchlein liest sich auch schnell weg. Die Reihe werde ich immer mal wieder weiterverfolgen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

tragalibros tragalibros

Veröffentlicht am 24.06.2018

Teil vier der Reihe

Das schottische Dörfchen Lochdubh ist in Aufruhr: die englische, aufgedrehte und enervierend perfektionistische Hausfrau Trixie Thomas, will eine kleine Pension im Ort eröffnen.
Obwohl bald alle einheimischen ... …mehr

Das schottische Dörfchen Lochdubh ist in Aufruhr: die englische, aufgedrehte und enervierend perfektionistische Hausfrau Trixie Thomas, will eine kleine Pension im Ort eröffnen.
Obwohl bald alle einheimischen Damen begeistert von der Neuen sind, hat Hamish Macbeht seine Zweifel an ihr.
Als Trixie vergiftet wird, macht sie dem gemütlichen Dorfpolizisten auch noch Arbeit...

Der bisher letzte Teil der Cosy-Krimireihe um den Constable Hamish Macbeth beginnt, wie auch die vorangegangenen Teile sehr behäbig. Lange passiert nichts Spektakuläres, bis eine Leiche gefunden wird.

Auch in diesem Buch hat die Autorin ein wunderbares und idyllisches Bild der schottischen Landschaft und die Gemütlichkeit der Dörfler in dem kleinen Örtchen gezeichnet.
Ihre Beschreibungen der verschiedenen Charaktere sind einfach so einfach wie amüsant und zudem sehr treffend. Ich konnte mir jede einzelne Person bildhaft vorstellen.
Die ist auch dem tollen Schreibstil und der einfachen Wortwahl der Autorin zu verdanken.

Was den Kriminalfall angeht, so ist auch dieser recht unaufgeregt geschrieben. Die eher gemütliche Art des Dorfpolizisten und seine Probleme mit den Ermittlern von außerhalb, werden mit Witz und Charme dargestellt, sodass man von vornherein seine Sympathien für den einen oder anderen Akteur hat, oder recht schnell eine Abneigung gegen gewissen Figuren entwickelt.

Da ich auch vom letzten Teil der Buchreihe angetan bin, möchte ich wieder fünf Sterne vergeben.
Diese Krimis sind für die Leute eine Empfehlung wert, die auch die Agatha-Raisin-Bücher verschlungen haben oder Fans von unblutigen, humorvollen britischen Krimialromanen sind.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

ChattysBuecherblog ChattysBuecherblog

Veröffentlicht am 07.06.2018

Band 4 der liebenswürdigen Hamish Reihe


Und weiter geht es mit dem lustigen, skurrilen Schotten. Er beweist wieder einmal, dass er einen guten Spürsinn hat. Die neu Zugezogenen kommen ihm etwas suspekt vor. Hier zeigt sich dann wieder das Geschick ... …mehr


Und weiter geht es mit dem lustigen, skurrilen Schotten. Er beweist wieder einmal, dass er einen guten Spürsinn hat. Die neu Zugezogenen kommen ihm etwas suspekt vor. Hier zeigt sich dann wieder das Geschick der Autorin, Situationen bildhaft zu beschreiben. Man spürt förmlich Hamishs Misstrauen und auch bei seiner großen Liebe entwickelt Hamish Gefühle, nämlich Eifersucht.

Zum Schluß möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken. Oberflächlich betrachtet, wird man die Weite des Landes erkennen. Wer aber genau hinsieht, erkennt die Giftflasche am unteren Bildrand. Das ist dann wohl der Hinweis auf die Geschichte. Im Gesamteindruck gefällt mir das Cover wieder sehr gut und passt hervorragend zu den bisherigen Büchern dieser Reihe.

Der Klappentext macht neugierig. Neugierig auf diese Trixie und neugierig auf Hamishs Vorgehen und Ermittlungsarbeit.

Lesespaß oder Lesefrust?


Ganz klar Lesespaß. Ich liebe diese Reihe, auch wenn ich mich am Anfang etwas schwer getan habe. Es sind ein Krimispaß für nebenbei. Man sollte also keine allzugroßen Ansprüche stellen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

melange melange

Veröffentlicht am 03.06.2018

Vom alten Schlag

Zum Inhalt:
Hamish Macbeth liebt seine Heimat. Normalerweise. Aber jetzt gibt es gleich drei Dinge, die ihm missfallen: 1. die Mücken, 2. Priscillas neuer Freund und 3. eine Neubürgerin namens Trixie ... …mehr

Zum Inhalt:
Hamish Macbeth liebt seine Heimat. Normalerweise. Aber jetzt gibt es gleich drei Dinge, die ihm missfallen: 1. die Mücken, 2. Priscillas neuer Freund und 3. eine Neubürgerin namens Trixie Thomas, die sämtliche männlichen Bewohner Lochdubhs gegen sich aufbringt, da sie die dazugehörige Weiblichkeit in ihrem Sinne missioniert: Kein Alkohol, kein Rauchen, Salat statt Steaks und eine ökologisch wertvolle Umwelt. Zusätzlich schwatzt sie den Bewohnern antike Kostbarkeiten für den Bruchteil ihres Wertes ab und dann… ist Trixie plötzlich tot und Hamish beweist aufs Neue, was für ein guter Ermittler – wenn auch ohne sonstigen Ehrgeiz – er ist.

Mein Eindruck:
Wie aus der Zeit gefallen sind die Cosy Crimes von M.C. Beaton. Das liegt auch daran, dass z.B. „Hamish Macbeth spuckt Gift und Galle“ im Original schon 1989 veröffentlicht wurde, - zu einer Zeit, in der das Internet und die Handy-Kommunikation in den Kinderschuhen steckten und dadurch einiges entschleunigter ablief.
Trotzdem oder gerade deshalb haben die Geschichten viel Charme und lassen sich durch den immergrünen Schreibstil auch heutzutage gut genießen. Denn Beaton bevölkert ihre Krimis mit einer großen Schar skurriler Persönlichkeiten, die teilweise aus früheren Büchern bekannt sind. Dadurch fühlt sich der Leser direkt wieder heimisch und fiebert mit bei der Suche nach dem Mörder und dem persönlichen Glück von Constable Macbeth und das ohne viel Blut und Grausamkeit aber mit einer gehörigen Portion trockenem Humor. Dafür nimmt die Autorin Standesdünkel ebenso aufs Korn wie die Probleme, die auftreten, wenn Personen ihr Umfeld gar zu deutlich von den eigenen Standpunkten zu überzeugen suchen – und das ist heute so aktuell wie vor 30 Jahren.
Zum guten Schluss gibt es sogar noch eine Moral von der Geschichte – und ganz ohne erhobenen Zeigefinger.

Mein Fazit:
Ich liebe es!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

fabulanta fabulanta

Veröffentlicht am 01.06.2018

Ein Wohlfühlkrimi

"Hamish spuckt Gift und Galle" ist mittlerweile der vierte Band um den schottischen Polizisten Hamish. Ich habe bisher allerdings nur den ersten und vierten Band gelesen aber die anderen beiden Bände liegen ... …mehr

"Hamish spuckt Gift und Galle" ist mittlerweile der vierte Band um den schottischen Polizisten Hamish. Ich habe bisher allerdings nur den ersten und vierten Band gelesen aber die anderen beiden Bände liegen ebenfalls auf meinem SuB. Immer, wenn es ein neues Buch von der Autorin gibt, muss ich es haben und daher lese ich auch keine Klappentexte mehr, sondern kaufe es ungesehen. Ich sollte allerdings erwähnen, dass mir Agatha Raisin eher zusagt als Macbeth.

Hamish wittert Ärger als das englisches Ehepaar Thomas nach Lochdubh zieht und das wird sich aber auch recht schnell bewahrheiten. Trixi und ihr Mann haben ihr letzte

s Geld in eine alte Villa gesteckt, diese wollen zu einem Bed and Breakfast Hotel umbauen. Allerdimgs fehlt ihnen die nötigen Mittel um sich Möbel kaufen zu können.

Angela Brodie ist die Ehefrau des hiesigen Arztes und mit ihrem Haushalt mehr als überfordert. Trixi hilft ihr, dass sie ihren Haushalt und die Essensgewohnheiten ihres Mannes umstellen kann. Ihr Mann ist es gewohnt, dass er jeden Abend Pommes und Steaks zu essen bekommt. Daher ist er alles andere als begeistert, dass er in Zukunft nur noch gesunde Sachen zu essen bekomt. Als Dank bekommt Trixi einen alten Sessel.

Doch nicht nur den Doktor will sie umkrempeln, nein, sie gründet ein paar neue Vereine. Schnell ist sie im beschaulichen Lochdubh alles andere als beliebt. Ohne den Klappentext gekannt zu haben, war mir recht schnell klar, dass Trixi früher oder später sterben muss. Als sie im Verlauf des Buchs vergiftet wurde, war ich alles andere als überrascht. Ein Motiv sie töten zu wollen, hatten viele.

Trixi war ein nerviger Charakter und als sie der Tod ereilte, dachte ich nur: “Geschieht ihr ganz recht”.

Hamisch ermittelt nun und bringt einige, interessante Details ans Licht, die Trixi, in keinem guten Licht darstellen lässt. Hamisch ist für mich kein klassischer Ermittler, auf den ersten Blick wirkt er faul, schnorrt sich überall durch. Er hat keine Amibitionen befördert zu werden. Dennoch hat er das Herz am rechten Fleck, hilft wo er nur kann. Nur seine große Liebe erkennt nicht, dass er eigentlich ein toller Kerl ist.

Obwohl der Schreibstil angenehm flüssig ist, fand ich die Handlung nur mäßig spannend. Ich lese gerne Cosy Krimis aber der konnte mich nur bedingt überzeugen. Da ich schon schlechtere Krimis gelesen habe und ich mich dennoch gut unterhalten gefühlt habe, bekommt das Buch drei von fünf Sternen. Die anderen Bänder werde ich sicher auch noch lesen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Lade…

Autorin

M. C. Beaton

M. C. Beaton - Autor
© © Louise Bowles

M.C. Beaton ist eines der zahlreichen Pseudonyme der schottischen Autorin Marion Chesney. Nachdem sie lange Zeit als Theaterkritikerin und Journalistin für verschiedene britische Zeitungen tätig war, beschloss sie, sich ganz der Schriftstellerei zu widmen. Mit ihren Krimi-Reihen um den schottischen Dorfpolizisten Hamish Macbeth und die englische Detektivin Agatha Raisin feiert sie bis heute große Erfolge in über 15 Ländern. M.C. Beaton lebt und arbeitet in einem …

Mehr erfahren
Alle Verlage