Schattenfreundin
 - Christine Drews - eBook

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7,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Krimis
287 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-2443-0
Ersterscheinung: 14.03.2013

Schattenfreundin

Roman

(13)

Wo ist Leo? Charlotte Schneidmann, Kommissarin in Münster, setzt alles daran, den kleinen Jungen zu finden, bevor es zu spät ist. Denn nicht nur die Sorgen der verzweifelten Mutter lassen sie fieberhaft ermitteln, auch die Erinnerungen an die eigene traumatische Kindheit machen diesen Fall für die engagierte Kommissarin zur ganz besonderen Bewährungsprobe.

Rezensionen aus der Lesejury (13)

angeltearz angeltearz

Veröffentlicht am 24.06.2019

Schattenfreundin

Das ist mal ein Thriller, der mich wirklich überrascht hat. Und das im positiven Sinne.
Dieser Thriller kommt zum großen Teil ohne Blut aus. Ich mag es eigentlich lieber, wenn Thriller richtig blutig ... …mehr

Das ist mal ein Thriller, der mich wirklich überrascht hat. Und das im positiven Sinne.
Dieser Thriller kommt zum großen Teil ohne Blut aus. Ich mag es eigentlich lieber, wenn Thriller richtig blutig sind. So richtig bösartig. “Schattenfreundin” kommt aber mit wenig klar. Der Klappentext verrät nicht viel, aber es geht hauptsächlich um die Kindesentführung.
Die Art, wie der Thriller aufgebaut ist, gefällt mir auch sehr gut. Es ist von Anfang an klar, wer den kleinen Jungen entführt hat. Aber das Warum, das bleibt bis zum Ende unklar. Und nein, ich hatte überhaupt keine Ahnung, dass es so kommt, wie es kommt. Es ist so krass. Aber mehr verrate ich hier nicht.

Die Autorin ist einfach großartig. Ich habe mich in den ersten Seiten schon in ihren Schreibstil verliebt. Er ist so leicht und locker. Es ist als würden die Worte nur so dahinfliegen und dabei zieht sie den Leser direkt in ihren Bann. Sie spielt mit den Leser und lockt ihn in eine Richtung und dann in die andere. Und dann ist es doch wieder ganz anders. Also ich muss ehrlich sagen, dass Thriller ihr wirklich liegen.

Sehr krass ist auch, wie sie die Charaktere zeichnet. Und dabei ist es ganz egal wen. Sie hat nicht viele Charaktere in dem Buch, sondern nur die, die für die Geschichte relevant sind. Das finde ich schon mal sehr genial, weil sie man sich auf diese konzentrieren kann.
Und dann eben auch, dass sie die Charaktere bis ins kleinste Detail durchdacht hat. Wie reagiert derjenige, wenn ihm das passiert und so weiter. Ich kann jede Handlung nachvollziehen und finde keine Entscheidung falsch getroffen. Ich bewundere es immer sehr, wenn ein Autor sich so in jeden einzelnen Charakter hineinversetzt und ihm ein realistisches Gesicht gibt.

Oft sind diese Art von Ermittlerduo 0815. Beide haben ihre eigenen Probleme, die sie bewältigen müssen. Meistens ertränkt einer sein Leid in Alkohol… Ja, hier hat Charlotte auch ihre Probleme, aber die sind nebensächlich. Ich habe schon sehr, sehr lange keine so sympathische Ermittlerin lesen dürfen. Charlotte ist in ihrer Art ein großartiger Mensch mit einem großen Herzen, die ihre Probleme aber im Griff hat. Mir gefallen die Ermittler in dieser Buchreihe sehr gut.

Ich habe den Eindruck, dass hier weniger mehr ist. Die Autorin bezieht sich wirklich nur auf das wesentliche und baut dieses aus, so das es realistisch erscheint. Vielleicht gibt es auch einen richtigen Fall, auf den sie sich bezieht. Möglich wäre es natürlich, weil diese Art von Entführung nichts neues ist. Es liest sich auch so, als würde die Autorin sich an die Fakten halten und nichts weiter dazu dichten. Als wäre dieser Fall genau so passiert.

Da dieses der erste Band einer Reihe ist, werde ich da auf jeden Fall noch weiter lesen. Und das Ende ist schon recht offen, was eine Sache bei Charlotte angeht. Da möchte ich schon wissen, was da passiert ist.

Eine absolute Leseempfehlung von mir für alle Thriller-Leser.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

walli007 walli007

Veröffentlicht am 04.05.2019

Lauf schnell

Erst vor kurzem ist Katrin mit Mann und Kind nach Münster gezogen. Die Familie ist noch in der Eingewöhnung und Thomas beruflich viel unterwegs. Mit dem kleinen Leo wird es manchmal etwas viel und Katrin ... …mehr

Erst vor kurzem ist Katrin mit Mann und Kind nach Münster gezogen. Die Familie ist noch in der Eingewöhnung und Thomas beruflich viel unterwegs. Mit dem kleinen Leo wird es manchmal etwas viel und Katrin ist froh, als sie vor dem Kindergarten eine andere Mutter kennenlernt, mit der sie sich gleich versteht. Dann jedoch stirbt Katrins Vater unerwartet und die junge Mutter ist untröstlich. Wenige Tage später ist Leo verschwunden. Katrin kann es nicht fassen, wo ist ihr Junge. Kommissarin Charlotte Schneidmann und ihr Kollege Jäger beginnen sogleich mit den Ermittlungen.

Charlotte Schneidmann wirkt sofort sympathisch so wie sie sich in den Fall hineinkniet, dass sie manchmal an ihre eigene Kindheit denken muss, scheint unvermeidlich. Wenn ein Kind betroffen ist, nimmt es einen auch wenn man nur am Rande beteiligt ist, immer ganz besonders mit. Unvorstellbar, dass jemand etwas gegen ein kleines Kind gehabt haben könnte. Sie es dann die Eltern, die jemandem ein Dorn im Auge sind? Erste Hinweise gibt es, dass die Ehe von Katrin und Thomas nicht ganz ideal ist. Unter normalen Umständen und normalen Menschen sollte dies allerdings nicht unbedingt ein Grund sein. Wer allerdings kann und möchte sich schon in einen Verbrecher hineinversetzen.

Wenn man Münster hört, kommt man fast nicht umhin an Boerne, Thiel und Wilsberg zu denken. Die haben die Stadt irgendwie krimimäßig okkupiert. Dennoch braucht sich das Team Schneidmann und Jäger nicht zu verstecken. Die Kommissar ermitteln hartnäckig und gehen den Hinweisen auf den Grund. Katrins Überforderung erscheint manchmal etwas größer als nötig und Thomas lässt sich etwas schnell gehen. Katrins Sorge um ihren Sohn kann man dagegen sehr gut nachvollziehen. Für ihren Kleinen würde sie alles tun und sei es nur der Polizei zu helfen, ihren Leo endlich zu finden. In diesem ersten Band einer Reihe bekommt man gute Unterhaltung geboten, wobei Cathrin Bürger als Vorleserin des Hörbuch eine sehr passende Besetzung ist.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

jasbr jasbr

Veröffentlicht am 27.12.2018

Wo ist Leo?

Thriller, in denen Kinder verschwinden, finde ich immer besonders schwer verdaulich. Trotzdem hat mich der Klappentext extrem neugierig gemacht, nachdem mir schon das Cover ins Auge gefallen ist.
Es geht ... …mehr

Thriller, in denen Kinder verschwinden, finde ich immer besonders schwer verdaulich. Trotzdem hat mich der Klappentext extrem neugierig gemacht, nachdem mir schon das Cover ins Auge gefallen ist.
Es geht auch sehr harmlos los. Man lernt die Protagonistin Katrin kennen, die Mutter von Leo. Sie ist gerade umgezogen, hat noch keine Freunde und auch so sehr viel zu stemmen. Ich fand sie von Anfang an sehr sympathisch, da sie keine Übermutter ist und sehr stark auftritt.

Die Story an sich schreitet schnell voran, denn als sie einer Freundin ihren Sohn anvertraut, sind beide auf einmal verschwunden. Natürlich denkt man sofort an einen klassischen Entführungsfall, aber die Autorin versteht es hier sehr gut, die Geschichte sehr vielschichtig zu gestalten. Obwohl man weiß, wer die Entführerin ist, rätselt man doch mit, wieso sie es getan hat.

Erzählt wird aus der Sicht von Katrin und der Kommissarin Charlotte Schneidmann, die den Fall übernimmt. Es ist sehr ausgeglichen, sodass sich nicht unbedingt das klassische "Der Ermittler steht im Vordergrund"-Schema entwickelt. Außerdem gibt es immer wieder Einschübe aus Sicht der Entführerin, die man optisch durch die kursive Schrift sehr gut unterscheiden kann. Zeitlich lassen sie sich dagegen schwer einordnen, man muss zwischen den Zeilen lesen und die Stückchen an Infos, die nach und nach geliefert werden, zusammensetzen.

Durch die unterschiedlichen Perspektiven ist das Buch wirklich spannend. Ich habe es an einem Tag durchgelesen, weil ich es nicht aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lebendig.

Am Ende wird es dann nochmal richtig spannend und es kommt zu einem richtigen Showdown. Es bleiben keine Fragen offen und das Buch schließt schön ab.

Insgesamt wurde ich gut unterhalten, mir hat nur ein bisschen was gefehlt, um das Buch zum absoluten Highlight werden zu lassen. Von mir gibt es deswegen 4 Sterne!

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LoveLy_Ivii LoveLy_Ivii

Veröffentlicht am 04.08.2018

Eine Mutter die alles tut für ihren Sohn...

Zuerst einmal, die Ermittler Charlotte Schneidemann und Peter Käfer sind zusammen einfach genial. Schon als ich “Phönixkinder“ gelesen habe, habe ich die beiden sofort ins Herz geschlossen. Ein perfektes ... …mehr

Zuerst einmal, die Ermittler Charlotte Schneidemann und Peter Käfer sind zusammen einfach genial. Schon als ich “Phönixkinder“ gelesen habe, habe ich die beiden sofort ins Herz geschlossen. Ein perfektes Ermittler Team. Witzig, sympathisch etc.
Die Hauptprotagonistin Katrin fand ich anfangs nicht sonderlich sympathisch. Manche Handlungen die sie tat konnte ich keinesfalls nachvollziehen auch ihr Verhalten gegenüber ihren Mann konnte ich nicht verstehen. Was mir aber gefallen hat, wie jede Mutter konnte auch sie nicht einfach so zu Hause rum sitzen und warten bis die Polizei irgendwas neues hat. Kurzerhand nahm auch sie es selbst in die Hand. Eine Mutter würde einfach alles tun für ihr/e Kind/er.
Das Cover passt optisch gesehen gut zu der Story, ein Hingucker im Bücherregal. Meiner Meinung nach :) der Titel passt ebenfalls perfekt!
Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr flüssig und einfach. Ich kam gut in die Story hinein von der ersten Seite an. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge. Die Story an sich fand ich ebenfalls sehr gut und auch gut durchdacht. Was mir fehlte ist aber die gewisse Spannung. Vieles war leider vorhersehbar und machte mir die Stimmung ab und an kaputt. Dies ist der Grund weshalb dieses Buch nur ⭐⭐⭐,5 von mir bekommt. Es ist ein perfektes Buch für zwischendurch da die Buchlänge ebenfalls sehr angenehm ist :)

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aly53 aly53

Veröffentlicht am 19.06.2018

Ein tolles Buch, daß ich kaum aus der Hand legen konnte

Was ist Sein und was ist Schein?

Katrin zieht mit ihrer Familie wieder nach Münster. Dort freundet sie sich mit Tanja an. Alleingelassen von ihrem Ehemann, der nur arbeitet. Ist Tanja ihre einzige Bezugsperson. ... …mehr

Was ist Sein und was ist Schein?

Katrin zieht mit ihrer Familie wieder nach Münster. Dort freundet sie sich mit Tanja an. Alleingelassen von ihrem Ehemann, der nur arbeitet. Ist Tanja ihre einzige Bezugsperson. Sie vertraut ihr über alle Maßen.
Dann stirbt ihr Vater.
Und Tanja die auf Katrins Sohn Leo aufpassen sollte.
Verschwindet spurlos mit ihm.
Ein Buch das mich tief beeindruckt hat.
Kindesentführungen sind nie einfach, aber wenn man dann noch herausfinden muss. Das die eigene Freundin nicht das ist, was man glaubt.
Ist man am Ende.
Und vor allem stellt man sich die Frage, wen kann man denn überhauot noch vertrauen.
Sehr gut gefallen hat mir, daß man mehr aus dem Leben und die Hintergrundinformationen von den Hauptpersonen im Laufe des Buches erfahren hat.
Katrin war mir von Anfang an sympathisch. Leider konnte ich überhaupt nicht verstehen, wie man so entsetzlich gutgläubig sein kann. Das Wort naiv, hat ihr förmlich auf der Stirn gestanden.
In meinen Augen war sie hoffnungslos überfordert mit ihrer Gesamtsituation.
Der weitere Verlauf in ihrem Privatleben hat mich nicht weiter überrascht.
Was hier allerdings mit einer Entführung beginnt, entwickelt sich zu einem entsetzlichem Drama. Es ist eine sehr komplexe Geschichte.
Und auch unsere Ermittlerin Charlotte hat ihr Päckchen zu tragen.
Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und den Schreibstil empfinde ich als sehr angenehm.
Die Personen fand ich durchaus glaubwürdig und auch authentisch.
Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.
Überwiegend teilt uns Katrin ihre Sichtweise mit, aber auch die beiden Ermittler kommen hier zu Wort.
Das ist der erste Kriminalfall für Charlotte Schneidmann und Peter Käfer.
In meinen Augen sehr gut gelungen, wenn auch nicht perfekt.
Und vor allem, es macht Lust auf mehr.
Ich bleib auf jeden Fall dran.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

Fazit:
Ein tolles Buch, daß ich kaum aus der Hand legen konnte. Diese Geschichte hat mich sofort gefesselt. Mit den Ermittlern wurde ich erst später warm. Aber das ist nicht ungewöhnlich.
Bei so einem Fall bleibt es auch nicht aus, daß die Emotionen zum Einsatz kommen. Bei mir allerdings erst relativ spät. Stört mich jedoch nicht weiter.
Ein Buch das ich auf jeden Fall empfehlen kann.
Für jedermann gut lesbar, da es nicht sonderlich brutal ist.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Christine Drews

Christine Drews - Autor
© Teresa Rothwangl

Schon während ihres Germanistik- und Psychologiestudiums arbeitete Christine Drews für diverse TV-Produktionen. Nach ihrem Magisterabschluss schrieb sie für Clou Entertainment als feste Autorin für verschiedene Comedy-Serien, bevor sie sich 2002 selbständig machte. Seitdem hat sie Drehbücher für Movies (u.a. „Am Kap der Liebe“, Co-Autor Jens Jendrich), Familien- und Comedyserien geschrieben (u.a. „Sechserpack“, „Weibsbilder“, „Er sagt, sie sagt“, „Die Bräuteschule …

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