XXL-Leseprobe: Bluthaus
 - Romy Fölck - eBook

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

0,00

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Krimis
56 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-6925-0
Ersterscheinung: 14.09.2018

XXL-Leseprobe: Bluthaus

Kriminalroman

(103)

Es gibt Verbrechen, die man nie vergisst. Eines davon geschah in diesem Haus.

XXL-Leseprobe zu Romy Fölcks "Bluthaus":
Nach ihrem letzten Fall erholt sich Frida Paulsen in der Elbmarsch, als sie der Hilferuf ihrer alten Freundin Jo erreicht. Vergangene Nacht fand diese in der Marsch die Leiche einer Frau und ist nun überzeugt, dass man sie des Mordes verdächtigt. Kurz darauf verschwindet Jo spurlos. Besorgt begibt sich Frida auf die Suche nach ihrer Freundin. Die Spur führt auf die Halbinsel Holnis zu einem einsam gelegenen Haus, das die Inselbewohner nur das BLUTHUS nennen. Vor vielen Jahren wurde dort eine Familie grausam hingerichtet – den Täter hat man nie gefunden ...

Der 2. Fall für Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn
Diese Leseprobe enthält außerdem noch ein Interview mit Romy Fölck über ihren neuen Roman "Bluthaus".
Jetzt herunterladen und sofort loslesen!

Rezensionen aus der Lesejury (103)

claudi-1963 claudi-1963

Veröffentlicht am 07.09.2019

Das Geheimnis rund um das Bluthus

*"Einem Geheimnis läßt sich meistens nur auf die Spur kommen, wenn wir es mit dem Herzen suchen." (Kurt Haberstich)*
Frida Paulsen erholt sich zurzeit auf dem elterlichen Bauernhof von ihrem letzten ... …mehr

*"Einem Geheimnis läßt sich meistens nur auf die Spur kommen, wenn wir es mit dem Herzen suchen." (Kurt Haberstich)*
Frida Paulsen erholt sich zurzeit auf dem elterlichen Bauernhof von ihrem letzten Fall, der sie psychisch schwer belastet hat. Hier möchte sie sich klar darüber werden, ob sie weiter als Polizistin arbeiten möchte. Unerwartet taucht eines Tages ihre alte Freundin Jo auftaucht, was Frida mehr als überrascht. Als Jo sie später anruft und um Hilfe bittet, eilt Frida ihr sofort zu Hilfe. In der Marsch wurde eine Frau brutal erstochen und Jo wollte ihr zu Hilfe eilen, konnte sie aber nicht mehr retten. Nun ist Jo davon überzeugt das Kommissar Bjarne Haverkorn sie verdächtigt. Als Jo kurz darauf spurlos verschwindet, macht sich Frida große Sorgen und begibt sich auf die Suche nach ihr. Die Spur führt zu einem verlassenen Haus auf der Halbinsel Holnis, das bei den Dorfbewohnern nur das Bluthus genannt wird. Frida findet heraus das vor vielen Jahren in diesem Haus eine Familie grausam hingerichtet wurde. Lediglich die älteste Tochter hat diese Tat überlebt, weil sie damals nicht im Haus war. Bis heute jedoch fehlt vom Täter jede Spur. Doch was hat das ganze mit Jo und der toten Frau zu tun?

*Meine Meinung:
Das geheimnisvolle Cover mit dem reetgedeckte Haus, das dieses Bluthus darstellen soll, stimmt mich sofort ins Buch ein. Der flüssige, lockere und unterhaltsame Schreibstil, den ich schon von "Totenweg" kenne, hat mich sofort wieder ergriffen. Die vielen Wendungen und das permanente eintauchen in die Vergangenheit machen diese Geschichte interessant und unterhaltsam. Besonders durch die bildhafte Sprache kann man sich gut die Gegend rund um die Elbmarsch vorstellen. Auch das geheimnisvolle Thema um den Tod der Familie, mit dem die Autorin den Leser gleich zu Anfang einstimmt, macht mich neugierig aber auch betroffen. Was veranlasst jemanden eine Familie zu töten? Was hat ihre ehemalige Schulfreundin Jo mit dieser ganzen Geschichte zu tun? Ebenso leide ich mit Fridas Trauma mit. Dass sie sich dadurch unsicher ist, weiter bei der Polizei zu arbeiten kann ich gut verstehen. Die Herzlichkeit die schon im ersten Teil zwischen ihr und Kommissar Bjarne Haverkorn herrscht, spürt man auch diesmal wieder. Ein bisschen wirken die beiden auf mich wie Vater und Tochter. Ich denke, die beiden würden ein gutes Team zusammen abgeben. Auch das Eintauchen in Haverkorns Privatleben fand ich gut, den dadurch wirkte Haverkorn für mich noch menschlicher und sympathischer. Gerade das Schicksal seiner Tochter hat selbst mich betroffen gemacht. Das die Autorin dabei das wichtige Thema Organspende aufgreift, passt sehr gut. Ebenso wie die Vergangenheit von Jo. Dass Eintauchen in den alten Fall aus der Vergangenheit der Elbmarsch, macht die ganze Story interessanter. So kann man sich gut in Land und Leute dieser nördlichen Region vorstellen. Irgendwie wirkt dort alles noch heute sehr ländlich und mysteriös, besonders durch dieses verlassene Haus mit seinem Geheimnis. Frida die mal wieder im Alleingang ermittelt und sich dadurch erneut in Gefahr begibt, ist natürlich mehr als leichtsinnig. Doch ich kann es verstehen, das die Sorge um Jo, sie nicht an ihre eigene Sicherheit denken lässt. Für Frida ist Jos Freundschaft mehr als wichtig man spürt, dass sie sich verstehen und jeder alles für den anderen tun würde. Gerade das Lokalkolorit und die Charaktere dieser Krimireihe konnten mich auch diesmal wieder überzeugen. Die Charaktere waren wieder sehr gut dargestellt, besonders die sympathische, herzliche Frida, der kompetente, ehrgeizige Haverkorn, sowie die zurückhaltende, unnahbare Jo konnten mich überzeugen. Deshalb freue ich mich schon auf den nächsten Band dieser Ermittler und gebe 5 von 5 Sterne.*

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Tinchen13 Tinchen13

Veröffentlicht am 16.06.2019

Bluthaus

Frida Paulsen – Ermittlerin – ist gerade nicht im aktiven Dienst, da sie sich von ihrem letzten Fall erholt, bei dem sie fast gestorben wäre. Doch als ihre alte Freundin Jo sich meldet und um Hilfe ... …mehr

Frida Paulsen – Ermittlerin – ist gerade nicht im aktiven Dienst, da sie sich von ihrem letzten Fall erholt, bei dem sie fast gestorben wäre. Doch als ihre alte Freundin Jo sich meldet und um Hilfe bittet, geht sie Hinweisen zu einer ermordeten Frau nach, deren Leiche Jo gefunden hat. Als Fridas Kollege Jo als Hauptverdächtige befragen will, verschwindet diese jedoch spurlos.

Die wenigen Hinweise führen Frida auf die Halbinsel Holnis zu einem verlassenen Grundstück, dessen Gebäude von den Einheimischen „Bluthus“ genannt und deshalb gemieden wird. Vor vielen Jahren geschah dort ein Mord an einer ganzen Familie, der bis heute ungeklärt ist.

Da ich den vorherigen Band nicht gelesen habe, konnte ich mit den Hinweisen zur Vorgeschichte von Frida natürlich nichts anfangen. Auch wenn die Handlung sehr spannend war und unerwartete Wendungen aufwies, hat es mich trotzdem nicht vollkommen gefesselt.

Bei Krimis und Thrillen habe ich festgestellt, dass ich sehr wählerisch bin und es einfach auf den Stil des Autors ankommt, ob ich voll in die Story hineingezogen werde oder nicht. Romy Fölck scheint da also einfach nicht zu 100% mein Fall zu sein. Vielleicht wäre es aber auch besser gewesen, mit dem ersten Fall von Frida zu beginnen - denn auch die "Beziehung", die man zum Ermittler aufbaut, ist wichtig.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

hanka81 hanka81

Veröffentlicht am 09.05.2019

verdiente 5 Sterne

Ich kenne den ersten Band (leider) nicht, aber da die Kritiken sehr positiv ausgefallen sind, bin ich sehr froh, dass ich den zweiten Teil gelesen habe. Man konnte gut einsteigen und der Story folgen, ... …mehr

Ich kenne den ersten Band (leider) nicht, aber da die Kritiken sehr positiv ausgefallen sind, bin ich sehr froh, dass ich den zweiten Teil gelesen habe. Man konnte gut einsteigen und der Story folgen, ohne die Vorgeschichte der Hauptpersonen zu kennen.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen! Meine Erwartungen an einen „Kriminalroman“ waren nicht allzu hoch, was die Spannung anbelangt. Aber für mich hätte es auch die Bezeichnung „Krimi“ verdient!

Kein blutrünstiger, brutalster Mord, sondern eine solide und spannende Geschichte. Sie hatte was bodenständiges und realistisches. Immer wieder gibt es Rückblicke auf 1997, wo im Bluthaus eine Familie ermordet wurde. So erfährt man als Leser nach und nach was damals geschehen ist. Gekonnt wird es mit dem aktuellen Mord verbunden und man wird an den Ermittlungen der Zusammenhänge beteiligt. Dadurch kann man das Buch nicht aus der Hand legen und die Spannung bleibt bis zum Schluss bestehen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Tinari Tinari

Veröffentlicht am 30.04.2019

Spannende Fortsetzung

Bluthaus ist die spannende, bis zur letzten Seite packende Fortsetzung von Totenweg. Wieder stehen Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn im Mittelpunkt der Erzählung. Die beiden ermitteln gemeinsam, jedoch ... …mehr

Bluthaus ist die spannende, bis zur letzten Seite packende Fortsetzung von Totenweg. Wieder stehen Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn im Mittelpunkt der Erzählung. Die beiden ermitteln gemeinsam, jedoch aus unterschiedlicher Motivation, in einem mysteriösen Mordfall. Ebenfalls in den Mordfall verwickelt ist eine weitere Figur, die dem Leser bereits aus Totenweg bekannt ist: Fridas alte Freundin Jo. Im Verlauf der Geschichte stellt sich heraus, dass Jo in dem Mordfall eine deutlich größere Rolle spielt als anfangs vermutet bzw. von ihr selbst behauptet ... während Haverkorn als ermittelnder Kommissar diese Rolle vor allem zwecks Klärung des Mordfalls genauer beleuchtet, möchte Frida der Freundin gerne helfen. Doch auch sie muss erkennen, dass Jo nicht ganz mit offenen Karten gespielt hat.

Bluthaus ist ein hochspannender Krimi, in dessen Verlauf der Leser auf immer neue Fährten gelockt wird. Aber sind dies auch die richtigen oder ist doch alles ganz anders als zunächst vermutet? Diese Frage hält den Leser bis zum überraschenden Ende in Atem, genauso wie die scheibchenweise enthüllten Verbindungen des aktuellen Mords in die Vergangenheit.


Neben dem spannenden Plot ist es vor allem die Herangehensweise der beiden Ermittler, die den Krimi so spannend macht. Die beiden kooperieren, haben aber dennoch jeweils unterschiedliche Motive, den Mord aufzuklären. Frida fühlt sich persönlich betroffen, da ihre alte Freundin in den Mord verwickelt zu sein scheint. Der Kommissar möchte vor allem seinen Fall klären, ist aber dennoch aufgrund seiner Sympathie zu Frida auch persönlich betroffen. Diese Verwicklungen lesen sich besonders spannend und sorgen für unterschiedliche Perspektiven auf den Mordfall, die der Geschichte eine besondere Würze verleihen.

Besonders gelungen ist der Autorin auch die Entwicklung ihrer Charaktere. Die beiden Hauptfiguren sind nicht nur blasse Ermittler, sondern schlagen sich während der Ermittlungen mit ihren jeweils eigenen beruflichen und privaten Problemen herum. Das macht sie lebendig und sympathisch. Man fiebert nicht nur bei der Lösung des Mordfalls mit, sondern auch bei der einen oder anderen verzwickten Nebenerzählung aus dem Privatleben der Ermittler.

Alles in allem ein sehr gut geschriebener Krimi, der Lust auf mehr macht: mehr aus dem Leben der Ermittler und mehr spannende Fälle.

Ich hoffe auf eine Fortsetzung.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

cvcoconut cvcoconut

Veröffentlicht am 15.03.2019

die Vergangenheit ruht nie

Jo findet auf einem alten Verschlag eine sterbende Frau. Kurz nach ihrer Aussage wird sie selber des Mordes verdächtigt. Ihre Freundin Frida eilt zur Hilfe, doch plötzlich verschwindet Jo.
Die Geschichte ... …mehr

Jo findet auf einem alten Verschlag eine sterbende Frau. Kurz nach ihrer Aussage wird sie selber des Mordes verdächtigt. Ihre Freundin Frida eilt zur Hilfe, doch plötzlich verschwindet Jo.
Die Geschichte an sich ist spannnend aufgebaut. Sie beginnt in der Gegenwart, blickt aber auch immer wieder in die Vergangenheit zurück. Im Laufe der Ereignisse kann man selber Rückschlüsse ziehen auf den Fortgang. Auch am Schluß war es für mich sehr vorhersehbar.
Leider hat mir der Sprecher auch so gar nicht gefallen. Irgendwie bin ich nicht mit ihm warm geworden und das macht für mich schon die Hälfte von einem guten Hörbuch aus.
Trotz allem gebe ich drei Punkte, da ich den Roman an sich ganz interessant fand.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Romy Fölck

Romy Fölck - Autor
© Kerstin Petermann

ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in …

Mehr erfahren
Alle Verlage