XXL-Leseprobe: Totenweg
 - Romy Fölck - eBook

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inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Krimis
53 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-5376-1
Ersterscheinung: 09.02.2018

XXL-Leseprobe: Totenweg

Kriminalroman

(42)

XXL-Leseprobe zu Romy Fölcks "Totenweg":
 
Achtzehn Jahre hat sie geschwiegen – bis der Albtraum erneut beginnt ...

Eine junge Polizistin. Ein Kriminalhauptkommissar kurz vor der Pensionierung.
Nichts verbindet sie – außer dem nie aufgeklärten Mord an einem jungen Mädchen.
Für ihn ist es ein Cold Case, der ihn bis heute nicht loslässt. Für sie: ein Alptraum ihrer Kindheit.
Denn sie fand damals die Leiche und verbirgt seither ein furchtbares Geheimnis. Achtzehn Jahre hat sie geschwiegen – bis ein weiteres Verbrechen geschieht und die Vergangenheit sie einholt ...
 
In einer Herbstnacht wird der Vater der Polizistin Frida brutal niedergeschlagen und liegt seither im Koma. Ein Mordversuch? Sie kehrt in ihr Heimatdorf in der Elbmarsch zurück, auf den Obsthof ihrer Eltern, mit denen sie kaum Kontakt hat. Dort trifft sie auch Kriminalkommissar Haverkorn wieder. Beinahe zwanzig Jahre sind seit ihrer letzten Begegnung vergangen, seit dem Mord an Fridas bester Freundin Marit, die im alten Viehstall am Totenweg erdrosselt wurde. Der Täter wurde nie gefunden. Frida fällt die Rückkehr ins Dorf schwer: die Herbststürme, die Abgeschiedenheit, das Landleben zwischen Deichen, Marsch und Reetdachhäusern. Ihre alte Schuld scheint sie hier zu erdrücken: dass sie Marits Mörder kennt, aber niemandem davon erzählte ...

Dunkle Geheimnisse zwischen Deichen, Marsch und abgelegenen Gehöften – der 1. Fall für Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn
 
»Ein Kriminalroman, der von der ersten bis zur letzten Zeile fesselt - atmosphärisch, psychologisch, hochspannend und mit einem überzeugenden Ende.« Gisa Klönne
 
Diese Leseprobe enthält außerdem noch ein Interview mit Romy Fölck über ihren neuen Roman "Totenweg". Jetzt herunterladen und sofort reinlesen!

Rezensionen aus der Lesejury (42)

StefanieM StefanieM

Veröffentlicht am 24.02.2018

Vielversprechender Reihenstart

Eine junge Polizistin, die in der Kindheit den Mord an ihrer besten Freundin verkraften musste und darauf hin ein sehr angespanntes Verhältnis zu ihren Eltern hat, muss nach einem Überfall auf ihren Vater ... …mehr

Eine junge Polizistin, die in der Kindheit den Mord an ihrer besten Freundin verkraften musste und darauf hin ein sehr angespanntes Verhältnis zu ihren Eltern hat, muss nach einem Überfall auf ihren Vater zurück auf den elterlichen Apfelhof, wo sie erneut mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird. Nicht zuletzt, weil ausgerechnet der Kommissar ermittelt, der auch schon vor 18 Jahren im bisher ungeklärten Todesfall ihrer Freundin ermittelte.
Die eingebauten Rückblenden geben dem Leser Einblicke in den alten Fall und lassen ihn teilhaben an den Überlegungen, was damals passiert sein könnte. Immer wieder tauchen neue Verdächtiger auf, so dass es bis zum Schluss spannend bleibt.
Neben dem aktuellen Fall und dem Mord aus der Vergangenheit spielen in diesem Buch auch die Situationen der beiden Protagonisten Frida und Haverkorn eine große Rolle. Der Leser erfährt so, wie das Leben der Beiden durch den Mord an Fridas Freundin Marit beeinflusst wurde und wie dieser sich auch auf ihr Familienleben auswirkte.

Insgesamt ein gut geschriebenes Buch und ein vielversprechender Auftakt in eine Reihe um Frida und Haverkorn. Ich persönlich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil! Weiter so, liebe Romy Fölck und danke für die gute Unterhaltung durch dieses Buch.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Dandy Dandy

Veröffentlicht am 24.02.2018

Absolut empfehlenswert

Mit dem Buch "Totenweg" beginnt die Autorin Romy Flöck die Krimireihe rundum die Polizistin Frida Paulsen und Kriminalhauptkommissar Bjarne Haverkorn.

Frida und Bjarne verbindet der nie aufgeklärte Mord ... …mehr

Mit dem Buch "Totenweg" beginnt die Autorin Romy Flöck die Krimireihe rundum die Polizistin Frida Paulsen und Kriminalhauptkommissar Bjarne Haverkorn.

Frida und Bjarne verbindet der nie aufgeklärte Mord an einem jungen Mädchen. Bjarne steht kurz vor seiner Pensionierung und ist besessen darauf "seinen" Cold Case noch zu lösen.
Frida fand damals die Leiche und verbirgt seither ein furchtbares Geheimnis. Achtzehn Jahre hat sie geschwiegen - bis ein weiteres Verbrechen geschieht und die Vergangenheit sie einholt.

Totenweg ist der erste Teil der Krimireihe.
Sehr gefallen hat mir, dass in diesem Buch alle offenen Fragen geklärt und alle Verbrechen aufgeklärt wurden.

Das Cover wurde sehr gut gewählt Es ist sehr übersichtlich gestaltet. Buchtitel und Name der Autorin lassen sich sehr gut lesen und der abgebildete Totenweg mit der einsamen Hütte passen zur Geschichte.
Die Schriftgröße ist genau richtig.

Der Schreibstil ist sehr gut,. Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen, die Anzahl der Personen ist überschaubar, die Namen kann man sich leicht merken
Die Spannung baut sich langsam auf bis zu einem überaus spannenden Finale.
Die Autorin hat geschickt falsche Fährten gelegt, die Charaktere so gewählt, dass ich bis kurz vor Beendigung des Buches, Jeden in Verdacht hatte etwas mit dem Mord oder sonstigen Verbrechen zu tun zu haben.
Die Personen werden sehr gut beschrieben. Man kann durch die Beschreibungen des Aussehens und durch ihre Charaktereigenschaften sehr gut mit ihnen fühlen, ihre Vorgehensweisen sind plausibel und die Erfahrungen, die die einzelnen Personen in ihrem Leben gemacht haben werden gut beschrieben. Jeder hat so seine Probleme, mit denen er lernen muss umzugehen.

Die Landschaft wird ebenfalls gut beschrieben.Während dem Lesen fühlt man sich mitten im Geschehen. Die karge Landschaft, der Überlebenskampf der Apfelbauer, die polnischen Erntehelfer ohne die ein Bauer heutzutage leider nicht mehr auskommt, das Gerede in einem kleinen Dorf- alles sehr nah an der Realität.


In dieser Geschichte werden zwei Fälle gelöst. Einmal der aktuelle Fall und dann der Cold Case. Diese zwei Fälle sind geschickt miteinander verbunden und auch die Erinnerungen, die bei Frida immer wieder hochkommen, kommen an der richtigen Stelle und sind in kursiver Schrift geschrieben.
Diese abwechselnde Erzählstränge machen die Geschichte noch spannender.


Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte ist plausibel, sehr interessant, zum Miträtseln und Mitfiebern.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

TochterAlice TochterAlice

Veröffentlicht am 23.02.2018

Them old Appletrees back home

Ja, Apfelbäume und nicht die von Johnny Cash besungenen Cotton Fields, also Baumwollfelder sind es, die Polizistin Frida Paulsen zu Hause im Dorf in der Elbmarsch erwarten. Eine alles andere als freiwillige ... …mehr

Ja, Apfelbäume und nicht die von Johnny Cash besungenen Cotton Fields, also Baumwollfelder sind es, die Polizistin Frida Paulsen zu Hause im Dorf in der Elbmarsch erwarten. Eine alles andere als freiwillige Rückkehr - ihre Mutter hat sie angefleht, ihr zur Seite zu stehen, nachdem ihr Vater - ein Apfelbauer - niedergeschlagen worden war. Dabei ist sie Kripo-Anwärterin und steht kurz vor ihrer Prüfung - mit dem Bestehen würde ein absoluter Traum in Erfüllung gehen.

Hat es etwas mit einem alten Fall zu tun, in den Fridas gesamte Familie vor Jahren involviert war und der diese sozusagen auseinanderriß? Damals war Fridas beste Freundin Marit ermordet worden und danach war nichts mehr wie vorher.

Nicht nur Frida, sondern auch Fridas und Marits gemeinsamer Jugendfreund Jasper strotzen vor Schuldgefühlen - aber warum bloß?

Kriminalhauptkommissar Bjarne Haverkorn, der bereits in Marits Fall ermittelt hat und nun am Ende seiner Karriere steht, tritt ebenfalls auf den Plan - nun sozusagen als Fridas Kollege.

War es tatsächlich versuchter Mord an Fridas Vater? Und es ist nicht nur ein Dorfbewohner, der sich merkwürdig verhält.

Bjarne Haverkorn und Frida Paulsen ermitteln sowohl gemeinsam als auch getrennt voneinander, dabei haben beide auch privat ein ordentliches Päckchen zu tragen. Werden sie es schaffen? Hat Frida neben ihrer Arbeit auf dem Apfelhof überhaupt Zeit? Und hängt sie selbst möglicherweise mit drin?

Inhaltlich dicht und sehr atmosphärisch und auch der Stil von Romy Fölck gefällt mir sehr, aber daran habe ich auch nicht gezweifelt, weil ich bereits "Blutspur" von ihr gelesen hatte. Daran hatte mich einzig gestört, dass es - aus meiner Sicht - eher ein Ladythriller mit Sex und Zickerei war und kein Regionalkrimi mit allem Zipp und Zapp wie von mir erwartet (es ging um Dresden).


Das trifft diesmal ganz und gar nicht zu - bisher ist es ein atmosphärischer Krimi mit regionalen Akzenten und interessanten Charakteren, der sich zu einem mitreißenden Whodunnit entwickelt. Abgesehen von einigen Kleinigkeiten - manches kam mir ein wenig unlogisch vor, einige Erzählstränge wurden nicht so ausgeführt, wie ich es mir erhofft hatte, hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich habe es mit Spannung und Vergnügen gelesen und kaum aus der Hand legen können.

Romy Fölck, eine Autorin, an der ich dranbleiben werde. Gerade auf den zweiten Teil der Reihe um Frida freue ich mich sehr!

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Nisnis Nisnis

Veröffentlicht am 23.02.2018

Die Lüge im Blick - Spannender, solider Kriminalroman

Eine junge Polizistin. Ein Kriminalhauptkommissar kurz vor der Pensionierung. Nichts verbindet sie - außer dem nie aufgeklärten Mord an einem jungen Mädchen. Für ihn ist es ein Cold Case, der ihn bis heute ... …mehr

Eine junge Polizistin. Ein Kriminalhauptkommissar kurz vor der Pensionierung. Nichts verbindet sie - außer dem nie aufgeklärten Mord an einem jungen Mädchen. Für ihn ist es ein Cold Case, der ihn bis heute nicht loslässt. Für sie: ein Albtraum ihrer Kindheit. Denn sie fand damals die Leiche und verbirgt seither ein furchtbares Geheimnis. Achtzehn Jahre hat sie geschwiegen - bis ein weiteres Verbrechen geschieht und die Vergangenheit sie einholt …

Die Autorin:

ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in Ostfriesland. TOTENWEG ist der erste Band ihrer Krimiserie um die beiden Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. (Quelle: Bastei Lübbe)
Reflektionen:

Nachdem der Vater der jungen Polizisten Frida niedergeschlagen wurde und im Koma liegt, entschließt sich Frida Urlaub zu nehmen, um auf den wirtschaftlich geschwächten Apfelhof der Eltern zurückzukehren. Fridas Verhältnis, zu ihren Eltern ist nicht besonders nah, da sie ihnen bis heute nicht verziehen hat, dass man sie nach dem Tötungsdelikt, an ihrer Freundin aus Kindertagen, auf ein Internat weit fortschickte. Frida fühlte sich abgeschoben, ungeliebt und einsam, dabei hätte sie ihre Eltern mehr denn je gebraucht. Dass diese das Internet nur wählten, um sie zu schützen, erklärt sich erst im Verlauf des Romans und Frida findet erneut einen emotionalen Zugang zu ihren Eltern.

Zurück an ihrem Heimatort, wird sie bald von ihrer Vergangenheit eingeholt und der Mord an ihrer Freundin Marit, ist dauerhaft präsent. Frida zermürbt es, dass sie damals den Täter gesehen hat, bis heute darüber geschwiegen hat und dass sie niemandem erzählt hat, was sie damals grausames erlebt hat.

Kommissar Bjarne Haverkorn, hat damals ermittelt und vermutet, dass Frida lügt und etwas verschweigt, und als er nun die Ermittlungen im versuchten Tötungsdelikts ihres Vaters aufnimmt, treffen die beiden erneut aufeinander. Kommissar Bjarne, dem Marits Tod sehr nahegegangen ist, übernahm mit diesem Kindsmord damals seinen ersten Mordfall. Am Tag des Mordes geschah für ihn zudem ein dramatisches und trauriges Ereignis, unter dem er und seine erheblich depressive Frau noch heute leiden.

Romy Fölck gelingt es spielend leicht, einen Kriminalroman in Szene zu setzten, bei dem man bis fast zu Letzt nicht weiß, wer Täter und wer Opfer ist. Viele Legenden und Schicksale der zahlreichen Figuren, sind intelligent miteinander verflochten und es ist kaum vorhersehbar, wie sich die dramatischen Ereignisse in Form von Wendungen noch zuspitzen.

Der Einstieg in die Geschichte gelingt mühelos, da die Autorin in einem angenehm flüssigen Stil schreibt. Die leichte, schnörkellose Sprache erlaubt es jedem, den Geschehnissen des intelligent verschachtelten Kriminalromans zu folgen, der perspektivisch immer wieder auch aus vergangener Sicht Fridas erzählt wird.

Totenweg ist ein solider Kriminalroman, der definitiv spannende Unterhaltung schenkt. Nur wenige Szenen sind blutig, so dass auch etwas zartbesaitete Leser diesen Krimi genießen dürfen, obwohl die Geschichte mit einigen Verbrechen aufwartet.

Romy Fölck hat zahlreiche Figuren engmaschig charakterisiert und ihnen eine gewisse Tiefe zugeschrieben, die sie durch intensive Emotionen, wie Angst, Eifersucht, Rache, Liebe und Zorn äußerst lebendig darstellt. Es mach Freude diesem Kriminalroman zu folgen und doch hätte ich mir persönlich doch etwas mehr literarisches Feuer, Pfeffer und Tempo gewünscht.

Fazit und Bewertung:

Totenweg ist ein spannender und solider Kriminalroman. Auch etwas zart besaitete Leser, dürfen einen wenig blutigen Roman genießen. Engmaschig charakterisierte Figuren glänzen durch Tiefe und sie überraschen mit unvorhersehbaren Wendungen, die mit interessanten Legenden, schicksalsträchtig miteinander verknüpft sind.

©nisnis-buecherliebe

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Testsphaere Testsphaere

Veröffentlicht am 23.02.2018

Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite

Frida Paulsen, eine junge Polizeibeamtin, die in den Abschlussprüfungen für den höheren Dienst, wird eines Nachts an das Krankenbett ihres Vaters gerufen. Dieser ist in der Nacht von einem Unbekannten ... …mehr

Frida Paulsen, eine junge Polizeibeamtin, die in den Abschlussprüfungen für den höheren Dienst, wird eines Nachts an das Krankenbett ihres Vaters gerufen. Dieser ist in der Nacht von einem Unbekannten niedergeschlagen worden und Frida muss an ihren Geburtsort zurück um ihre Familie zu unterstützen.
Hier trifft sie auf die Geister ihrer Vergangenheit, ihre beste Freundin Marit wurde brutal ermordet.
Zurück an der Elbmarsch, trifft sie auch wieder auf Bjarne Haverkorn, dem Kommissar, der schon im Fall von Marit ermittelte und der ebenfalls seitdem immer wieder von diesem Fall heimgesucht wird.
Und hier entwickelt sich die Geschichte, das aktuelle Verbrechen, der Mordversuch an Fridas Vater wird mit der Vergangenheit verwoben.
Die Darstellung der aktuellen Geschehnisse ist hevorragend, man wartet nahezu atemlos auf das nächste Ereignis, auf die nächste Überraschung.
Gekonnt werden falsche Fährten gelegt und ich ertappte mich das ein oder andere Mal, wie ich gedanklich einer anderen Fährte gefolgt bin.
Die Protaganisten lernen sich jetzt erst besser kennen, ihre Vergangenheit hat sie ja zunächst nicht zu Freunden gemacht, jetzt finden sie sich auf der gleichen Seite wieder. Auch die Herausarbeitung dieses Verhältnisses geschieht mit viel Akribie und wirkt auch authentisch. Zu Beginn war Bjarne Haverkorn, der für mich sympathischere Charakter, bestimmt auch aufgrund seines privaten Hintergrunds, während Frida zunächst als etwas kratzbürstig daherkam.
Aber das wandelt sich tatsächlich unterm Lesen, man lernt die Charaktere kennen und sieht sie auch in einem anderen Licht.
Das alles passt sich dann dem Erzählfluß an und bringt mitunter auch die Geschichte weiter. Auch die "Einblendung" der Vergangenheit - Erinnerungsmomente von Frida - kommen genau an den richtigen Stellen vor um neue Erkenntnis zu bringen und das Geschehen voranzutreiben und ordnen sich so sehr gut in die Geschichte ein.
Für mich ist dieser Kriminalroman ein gelungener Auftakt für eine neue Cold Case Reihe, die sich nicht hinter, zum Beispiel skandinavischen Krimireihen, verstecken muss. Auf jeden Fall ist es Romy Fölck gelungen hier ein interessantes Ermittlerduo zu schaffen, dass Lust auf die Fortsetzung macht.

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Autorin

Romy Fölck

Romy Fölck - Autor
© Kerstin Petermann

ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in …

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