XXL-Leseprobe: Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte
 - Anna Basener - eBook

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

0,00

Bastei Entertainment
Litcom
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-4340-3
Ersterscheinung: 02.03.2017

XXL-Leseprobe: Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte

(38)

XXL-Leseprobe zu Anna Baseners "Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte":
Die Omma ist eine Ruhrpottikone. Sie war mal Wirtschafterin im Puff, bis sie den brutalen Zuhälter nicht mehr ertragen und ihn kurzerhand mit einer Flasche Korn erschlagen hat. Als die Mitzi, ehemalige Prostituierte und enge Vertraute der Omma, plötzlich stirbt, bricht die Omma alle Zelte in Essen ab und zieht zu ihrer Enkelin Bianca. Nach Berlin-Kreuzberg. Bianca wundert sich sehr, dass die vitale Mitzi plötzlich tot sein soll und die Omma ihr geliebtes Essen verlässt. Bianca stellt immer mehr Fragen - bis sie eine Antwort erhält, die sie nicht hören wollte ...
„Rotzig und respektlos, sexy und sentimental, spannend und politisch unkorrekt.“ FRANK GOOSEN
„Herz meets Schnauze. Niemand schreibt komischer und berührender über den Pott, Berlin, Huren, Luden, Taubenzüchter, Seidenschlüppis, Puffs, Hipster, Hobbyflecken, Mord und eine Omma, die so richtig austeilen kann. Eine wundervolle Liebeserklärung ans Ruhrgebiet, und Schlag auf Schlag eine herrlich turbulente Begründung, warum wir immer wieder scheitern müssen, damit am Ende alles gut werden kann.“ MARIO GIORDANO
Diese Leseprobe enthält zusätzlich noch ein Interview mit Anna Basener zu ihrem Debütroman  sowie einen Autorensteckbrief.

Rezensionen aus der Lesejury (38)

Rebecca1120 Rebecca1120

Veröffentlicht am 14.05.2017

Wad für `ne Familie – wahnsinnig komisch

Angelockt hat mich das Buch durch sein originelles Cover. So nach dem Motto: zu Risiken und Nebenwirkungen ….
Und ich muss sagen, so ein Buch habe ich noch nicht gelesen und ich lese sehr viel.
Es verging ... …mehr

Angelockt hat mich das Buch durch sein originelles Cover. So nach dem Motto: zu Risiken und Nebenwirkungen ….
Und ich muss sagen, so ein Buch habe ich noch nicht gelesen und ich lese sehr viel.
Es verging keine Seite, bei der ich nicht schmunzeln musste. Was ist das für eine verschrobene Familie? Sehr gut gefallen hat mir auch der Ruhrpott-Dialekt, der die Komik in meinen Augen noch verstärkt hat. Einfach herrlich und urkomisch - Bianka mit ihren selbst entworfenen seidenen und trotzdem erfolglosen Schlüppies!
Wenn ich auch nie zu dieser Familie gehören möchte, so habe ich mich beim Lesen doch köstlich amüsiert.
Es ist ein Buch das fröhlich macht und ich frage mich, wie muss die Autorin nur drauf sein, um sich solch eine Geschichte auszudenken.
Beeindruckt haben mich auch die vielen mir unbekannten Beschreibungen zu bestimmten Situationen. Hier nur ein Beispiel: wenn die Stimmung in der Kneipe so gut ist, dass man gern noch bleiben möchte wird als „jetzt wächst Sitzfleisch“ umschreiben. Herrlich!
Ich kann dieses Buch allen, die gerne mal vom tristen Alltag abgelenkt werden wollen sehr empfehlen. Von mir gibt’s 4 Lese-Sterne.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

carmensbuecherkabinett carmensbuecherkabinett

Veröffentlicht am 27.04.2017

Als Omma das Haus anzündete. ...

Kerstin Sonntag, die Kollegin von Hauptkommissar Luka Kroczek, begleitet einen Streifenpolizisten zu einem Routineeinsatz. Ausgerechnet bei den Schreppers, wegen denen es Unmengen an Anzeigen hagelt und ... …mehr

Kerstin Sonntag, die Kollegin von Hauptkommissar Luka Kroczek, begleitet einen Streifenpolizisten zu einem Routineeinsatz. Ausgerechnet bei den Schreppers, wegen denen es Unmengen an Anzeigen hagelt und deren Mutter überall als Rabenaas verschrien ist. Zunächst sieht der Fall recht harmlos aus, doch dann fällt plötzlich ein Schuss.

Kerstin, die den Schuss abgegeben hat, steht im Kreuzfeuer und muss sich verantworten. Doch war es Notwehr? Oder ein grundlos abgegebener Schuss? Wieso hat Kerstin geschossen?

Die Mutter, Martha Schrepper, schwört bittere Rache für den Schuss auf ihre Tochter. Luka Kroczek möchte sich aus diesem Disput heraushalten und hofft auf die Untersuchung durch eine unabhängige Dienststelle und das abschließende Gerichtsurteil. Doch dann geht es plötzlich rund auf Bullerbü, dem kleinen Flecken Erde auf Rügen, auf dem eine Wohnsiedlung aus gerade mal drei Häusern die Polizisten schwer in Atem halten.

Als es den ersten Toten gibt, weiß Luka, dass wohl mehr dahinter steckt als nur der Schuss seiner Kollegin auf die Tochter von Martha Schrepper…

Bereits zum dritten Mal durfte ich Luka, Kerstin, Conny und die anderen auf Rügen besuchen. Anschaulich beschreibt die Autorin nicht nur die wunderschöne Landschaft, die Dörfer und Menschen, sondern auch die Konflikte, mit denen sich nicht zuletzt Luka herumschlagen muss. Schnell wird klar, dies ist kein einfacher Fall, da er sehr emotional geladen ist und auch auf das Privatleben von Luka übergreift.

Nachvollziehbar wird jeder Schritt geschildert, die Verzweiflung, Angst, aber auch der Wille, den Fall endlich zu lösen ist selbst für den Leser körperlich spürbar und lässt ihn regelrecht mitfiebern.

Immer wieder neue Wendungen, neue Erkenntnisse und der Zeitdruck, endlich das Ganze stoppen zu können, treiben die Geschichte voran. Letztlich löst sich alles auf und man freut sich auf ein baldiges Wiedersehen auf Rügen.

Zwar handelt es sich bei dem Buch um den dritten Band mit Luka Kroczek, dennoch kann man ihn unabhängig von den Vorgängerbänden lesen, denn alle Beziehungen, die für die Geschichte wichtig wären, werden in aller Kürze verständlich erläutert. Dank der Karte im Deckel findet man sich auch schnell als Ortsunkundiger auf Rügen zurecht und bekommt sogar noch ein wenig Geschichte von Rügen mitgeliefert.

Fazit:
Erneut ein spannender und atemberaubender Ausflug auf die schöne Insel Rügen, bei der alles nicht so ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Judiko Judiko

Veröffentlicht am 21.04.2017

Ruhrpott-Trulla meets Spreewald-Gürkchen

Ruhrpott-Trulla meets Spreewald-Gürkchen

Als allererstes ist mir natürlich das Cover ins Auge gesprungen. Die Zigarettenschachtel Eve, hat natürlich auch was mit der Geschichte zu tun. Ich finde das absolut ... …mehr

Ruhrpott-Trulla meets Spreewald-Gürkchen

Als allererstes ist mir natürlich das Cover ins Auge gesprungen. Die Zigarettenschachtel Eve, hat natürlich auch was mit der Geschichte zu tun. Ich finde das absolut gelungen. Der Titel ist so ausgefallen, dass man letztendlich dann auch neugierig wird und wissen möchte, was drinnen steckt, außer Zigaretten. :-)

Ich musste da nicht lange überlegen, denn wer mit „Rotzig, respektlos, sexy, sentimental, spannend und politisch unkorrekt“ wirbt, hat mich voll auf seiner Seite.

Meine Verbindung zum Ruhrpott selbst liegt übrigens bei meiner Omma und so konnte ich es kaum erwarten, dieses Buch anzufangen.

Die Omma aus der Geschichte ist eine Ruhrpott Ikone und ehemalige Prostituierte. Sie selbst bezeichnet sich als Wirtschafterin…

 …Wirtschafterin in einem Puff, seit sie dem Zuhälter Herbert, eins mit 'ner Flasche Korn übergebraten hat. Von da an, hatte sie das Sagen und war für alle immer Anlaufstelle, wenn es Sorgen gab.

Als die Mitzi, ebenfalls ehemalige Prostituierte und enge Vertraute, der Omma,  allerdings stirbt,  bricht sie alle Zelte ab und reist zu ihrer Enkelin Bianca, nach Berlin-Kreuzberg. Die wiederum gar nicht von dem Besuch angetan ist, zumal ihre WG Mitbewohnerin gerade rumzickt und  ihre Karriere in Sachen Schlübber-Kollektion in vollem Gange ist.  

Der Schreibstil ist, wegen dem Dialekt, etwas gewöhnungsbedürftig. Man kommt aber nach kurzer Zeit schnell damit klar, auch wenn man, wie ich, aus dem hohen Norden kommt.

Zu Anfang hatte ich keine Ahnung, wohin mich diese Geschichte führen wird. Hab‘ dann einfach mal weiter  gelesen und mich treiben lassen, von der Geschichte. Wobei ich zeitweise dachte, jetzt könnte aber mal etwas passieren. Leider, erst ab ca. der Hälfte, hatte ich dann eine vage Vermutung, was noch kommen wird und ab da hatte ich dann auch richtig Spaß, denn meine Vorahnung hatte sich bestätigt. Es wird lustig, soviel kann ich versprechen, wenn man nicht immer alles so bierernst nimmt und dranbleibt.

Diese Geschichte ist übrigens zudem  also auch noch skurril, einzigartig, anders und urkomisch. Und da die Autorin sich auch über die Bezeichnung „geschmacklos“ so sehr freut (hab‘ ich gelesen), nehme ich das auch noch mit rein. Geschmacklos kann man Spreewaldgurken zwar nicht gerade nennen,  um auf meinen Titel zurückzukommen, sind ja eher sauer, aber  wir alle wissen ja, sauer macht lustig ;-)

Für mich ist dieses Buch jedenfalls so und irgendwie auch wie …

…Sex, Drugs & Trallafitti ;-) 

Cover: 5 Sterne
Titel: 4 Sterne
Idee: 4 Sterne
Umsetzung: 3,5 Sterne
Schreibstil: 3,5 Sterne
Gesamt: 4,0 Sterne
 
Ich möchte mich für die „etwas“ andere Geschichte bei Anna Basener bedanken und beim Bastei-Lübbe Verlag, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Sumsi1990 Sumsi1990

Veröffentlicht am 18.04.2017

Tauben

Bianca ist 26, gescheiterte Schauspielschülerin und erfolglose Unterwäschedesignerin. Sie wohnt in Berlin, um sich hier abzunabeln und ihren eigenen Weg zu finden. Als ihre Wahloma Mitzi, eine ehemalige ... …mehr

Bianca ist 26, gescheiterte Schauspielschülerin und erfolglose Unterwäschedesignerin. Sie wohnt in Berlin, um sich hier abzunabeln und ihren eigenen Weg zu finden. Als ihre Wahloma Mitzi, eine ehemalige Prostituierte und die Lebensbegleiterin ihrer richtigen Omma stirbt, stellt diese samt ihrer ungewöhnlichen Familie Biancas Leben auf den Kopf!

Das Buch ist sehr gut geschrieben und locker-flockig zu lesen. In den "Slang" der Omma und Konsorten muss man zwar erst hineinfinden, aber gefällt mir gerade das sehr gut und hebt das Buch von anderen ab. Der Witz trifft genau meinen Humor und die politisch inkorrekte Ader hat mich so manches Mal böse zum Schmunzeln gebracht! Die Personen gefallen mir auch gut und kann man sich diese gut vorstellen. Sind sind zwar allesamt ein wenig anders und kurios, jedoch sind mir alle Protagonisten durchwegs sympathisch und unterhalten den Leser köstlich.

Die Geschichte ist in mittellange Kapitel gegliedert und eröffnet auch immer wieder die Vergangenheit der betreffenden Personen. Trotzdem dass viele Wegbegleiter vorkommen, kann man der Handlung gut folgen und diese den Erzählungen zuordnen!

Das Buch ist durchwegs spannend und hat die Geschichte irrsinnig viel Schwung. Bis zum Schluss war ich gefesselt, auch wenn einige Wendungen zu erahnen sind. Ich habe mich nicht mal eine halbe Seite gelangweilt und hat die Autorin für mich genau den richtigen Ton getroffen, um mich zu begeistern. Auch das Ende hat mich nochmals total gepackt und überzeugt!

Ich hatte mit der Lektüre wirklich
viel Spaß, habe das Lesen genossen und würde dieses Buch jedem wärmstens ans Herz legen, der einen etwas kranken, inkorrekten und offenen Humor hat! Von mir gibt es die vollen Sterne, weil ich wirklich nichts Negatives an diesem Roman finden kann! Tolles Buch!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

DiDine DiDine

Veröffentlicht am 15.04.2017

Is eigentlich ok

Es zeigt ja wirklich mal eine andere Art von Oma, aber ich finde es nicht spannend.
Die ganze Geschichte ist komisch aufgebaut und ich finde die Wortwahl nicht optimal.
Aber auch das vorlesen finde ich ... …mehr

Es zeigt ja wirklich mal eine andere Art von Oma, aber ich finde es nicht spannend.
Die ganze Geschichte ist komisch aufgebaut und ich finde die Wortwahl nicht optimal.
Aber auch das vorlesen finde ich nicht so gut, irgendwie reizt es mich da nicht unbedingt weiter hören zu wollen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Anna Basener

Anna Basener - Autor
© Olivier Favre

Anna Basener wurde 1983 in Essen geboren. Ihr Studium in Hildesheim hat sie mit dem Schreiben von Romanheften finanziert und war laut ZEIT die „erfolgreichste Groschenromanautorin Deutschlands“. Ihr Ratgeber Heftromane schreiben und veröffentlichen gilt, so der Deutschlandfunk, als Standardwerk. Vom Groschenroman hat sie sich inzwischen gelöst, geblieben aber ist eine große Liebe für Eierlikör und Kitsch, Trash und Popliteratur.

Mehr erfahren
Alle Verlage