Die Schwestern aus der Steeple Street
 - Donna Douglas - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Saga
495 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-7200-7
Ersterscheinung: 29.04.2019

Die Schwestern aus der Steeple Street

Ein neuer Anfang
Roman

(9)

Yorkshire, 1925. Als ein folgenschwerer Fehler ihre Träume jäh platzen lässt, verschlägt es die ehrgeizige junge Krankenschwester Agnes Sheridan von London nach Leeds. Sie soll sich fortan um die Patienten in Quarry Hill kümmern, einem Ort, wo die Menschen in bitterster Armut leben.  Doch es erweist sich als schwierig, ihr Vertrauen zu gewinnen, denn die Einwohner von Quarry Hill begegnen der hübschen jungen Frau mit Argwohn. Sie scheinen zu ahnen, dass Agnes etwas zu verbergen hat ...

Rezensionen aus der Lesejury (9)

Hope23506 Hope23506

Veröffentlicht am 28.06.2019

Voller Emotionen und schwerer Schicksale


INHALT:
Yorkshire 1925: Die gelernte Krankenschwester Agnes ist stolz, im berühmten Nightingale Krankenhaus in London gelernt zu haben. Doch durch einen folgeschweren Fehler muss sie London verlassen ... …mehr


INHALT:
Yorkshire 1925: Die gelernte Krankenschwester Agnes ist stolz, im berühmten Nightingale Krankenhaus in London gelernt zu haben. Doch durch einen folgeschweren Fehler muss sie London verlassen und geht nun nach Leeds, um dort als Gemeindeschwester zu arbeiten. Ausgerechnet im ärmsten Stadtteil wird sie eingesetzt und muss sich auch bald mit den Vorurteilen der Bewohner auseinandersetzten. Sie erkennt, dass es sehr schwierig sein wird, ihr Vertrauen zu gewinnen uns akzeptiert zu werden. Es wäre fast so, als ahnten die Leute, dass Agnes ein schreckliches Geheimnis verbirgt.
MEINE MEINUNG:
In ihrem neuen Buch knüpft Donna Douglas thematisch an ihre Nightingale Reihe an. Wieder haben wir hier das Thema Krankenschwester, nur diesmal nicht im Krankenhaus, sondern in einer Stadt und wir begleiten Gemeindeschwestern. Wie auch schon in ihren anderen Bücher habe ich mich hier gleich heimisch gefühlt. Ich konnte sofort Beziehungen zu den Charakteren aufbauen, war in der Geschichte und wieder spricht mich auch die Thematik sehr an. Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und lebendig und das ganze Buch liest sich sehr interessant. Wir erfahren sehr viel aus der pflegerischen Sicht, aber die Autorin vergisst auch nicht die Patienten. Wie bekommen Einblicke in ihr Leben und ihren Kampf um Gesundheit. Dieser Wechsel bringt viel Schwung und Abwechslung in die Geschichte, sie wird dadurch lebendig und auch authentisch und vor allem sehr emotional. Die Probleme dieser Zeit und die unterschiedlichen Schicksale der Menschen werden hier dem Leser ungeschönt vor Augen geführt. Ich fand es interessant und lesenswert von der ersten bis zur letzten Seite.
FAZIT:
Emotionen, Schicksale, Hoffnung. Mich konnte auch dieses Buch der Autorun begeistern und ich habe es mit großem Interesse gelesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

tinstamp tinstamp

Veröffentlicht am 20.06.2019

Auch der Beginn der neuen Reihe ist wieder gelungen!

Bewertung: 4 1/2 Sterne

Ich habe zwar die gesamte Reihe der Nightingale Schwestern noch nicht durch...*shame_on_me*, aber irgendwie möchte ich mich noch nicht gänzlich von den liebgewonnenen Charakteren ... …mehr

Bewertung: 4 1/2 Sterne

Ich habe zwar die gesamte Reihe der Nightingale Schwestern noch nicht durch...*shame_on_me*, aber irgendwie möchte ich mich noch nicht gänzlich von den liebgewonnenen Charakteren verabschieden. Deswegen freute ich mich umso mehr, als ich den ersten Band der neuen Reihe rund um die Schwestern aus der Steeple Street in meiner Bücherei fand. Da griff ich natürlich sofort zu. Ich liebe die Geschichten von Donna Douglas, auch wenn die Cover dieser Bücher wie billige Groschenromane aussehen. Der Inhalt ist es keineswegs!

In "Die Schwestern der Steeple Street" sind wir nicht in einem Krankenhaus, sondern in einer Art Heim für Gemeindeschwestern. Man kann sie mit den heutigen Pflegeschwestern vergleichen. Der Unterschied ist, dass diese Gemeindeschwestern unverheiratet sind und in einer Gemeinschaft leben. Der Ursprung dieses Pflegesystem in Großbritannien entstand unter Königin Viktoria.
Im ersten Band der Reihe befinden wir uns im Jahre 1925 in Leeds. Die Gegend im Norden von Großbritannien ist durch Berg- und Stahlbau geprägt. Die in eher ärmlichen Verhältnissen lebenden Menschen können sich keinen Arzt leisten und werden von Gemeindeschwestern betreut. Zusätzlich zu den "normalen Kranken" gibt es noch viele traumatisierte Kriegsheimkehrer aus dem Ersten Weltkrieg, die nicht nur unter psychischen Traumata leiden, sondern auch noch immer gesundheitliche Probleme durch Kriegsverletzungen haben.

Im Rampenlicht des ersten Bandes steht Agnes Sheridan. Sie stammt aus gutem Hause und hat ihre Krankenschwesterausbildung im Nightingale's abgeschlossen. Sie wird jedoch nach einem gesellschaftlichen Vergehen von ihren Eltern zur Ausbildung als Gemeindeschwester ins Ceadar House "verbannt". Unter der strengen Aufsicht der Pflegeleiterin Bess Bredshow lernt sie eine gänzlich andere Krankenpflege kennen. Der Schmutz im Armenviertel Quarry Hill und die distanzierten Menschen bereiten Agnes, neben den Schikanen ihrer Ausbildnerin, große Schwierigkeiten. Die Bewohner erleben sie als hochnäsig und unqualifiziert. Sie hat große Probleme das Vertrauen dieser Menschen zu gewinnen. Aber nicht nur Agnes leidet unter der Pflegeleiterin, die keinerlei Fehler duldet, sondern auch ihre Mitbewohnerin Polly Malone. Polly kämpft schon seit Jahren um die Anerkennung ihrer Mutter, die ihr allerdings vewehrt bleibt. Neben Agnes und Polly lernen wir noch Christine kennen, die im Armenviertel wohnt.
Die Nebenfiguren, wie Friedhofsgärtner Finn und sein pflegebedürftiger Großvater Henry, als auch die Patienten Iasiah Shapcott und Norman Willis haben sich ebenfalls nach kurzer Zeit in mein Herz geschlichen.

Die Lebensumstände der Bewohner werden sehr realistisch wiedergegeben und die herrschende Armut ist greifbar. Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen werden sehr lebendig beschrieben und spielen eine große Rolle. Die unterschiedlichen Schicksale der Frauen sind spannend präsentiert. Dabei deckt die Autorin noch so einige Hintergründe auf, die zeigen, dass man nicht zur Oberflächlickeit neigen, sondern sich auch mit den Lebensumständen und Schicksalsschlägen der Menschen auseindersetzen sollte, bevor man urteilt.

Das Alltagsleben der Gemeindeschwestern wird sehr lebendig beschrieben und durch die wechselnden Perspektiven erfahren wir mehr über die anstrengende, aber sinnerfüllte Arbeit der Krankenschwestern. Duch kritische Situationen mit den Patienten oder auch im privaten Umfeld wird Spannung aufgebaut.
In Rückblenden werden die Schicksale der Frauen näher beleuchtet. Die eine oder andere Überraschung bleibt für den Leser dabei nicht aus.

Donna Douglas hat auch in ihrer neuen Reihe wieder zu ihren bewährten "Zutaten" gegriffen und eine wunderbare Geschichte rund um die Schwestern aus der Steeple geschaffen.

Schreibstil:
Der gewohnt flüssige und lebendige Schreibstil der Autorin lässt einem durch die Seiten fliegen. Durch den Perspektivenwechsel erfahren wir mehr über die Gedankenwelt und Gefühle der Haupt- und Nebencharaktere. Besonders lebendig ist die Beschreibung des Armenviertels und der Charaktere.

Fazit:
Auch die neue Reihe von Donna Douglas hat mich wieder sofort in den Bann gezogen. Die Autorin greift zu den bewährten Zutaten der Nightingale Reihe und nimmt den Leser mit in die Armemviertel von Leeds. Donna Douglas lässt uns hinter die Kulissen der Gemeindeschwesternausbildung blicken und zeigt uns zudem eine gelungen Milieustudie der damaligen Zeit.

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tigerbea tigerbea

Veröffentlicht am 12.06.2019

Hervorragend

Die junge Krankenschwester Agnes Sheridan verschlägt es von London nach Leeds. Sie tritt dort eine Stelle als Gemeindeschwester an. Durch ihre Ausbildung am Nightingale-Hospital glaubt sie auf alles vorbereitet ... …mehr

Die junge Krankenschwester Agnes Sheridan verschlägt es von London nach Leeds. Sie tritt dort eine Stelle als Gemeindeschwester an. Durch ihre Ausbildung am Nightingale-Hospital glaubt sie auf alles vorbereitet zu sein, doch sie muß sehr schnell feststellen, daß sie hier an ihre Grenzen stößt. Das Elend und der Schmutz trifft sie unvorbereitet und das läßt sie die Leute spüren. Erst nach und nach lernt sie mit den Menschen umzugehen und wird nur schwer von ihnen akzeptiert. Agnes will nicht aufgeben, macht aber so manchen Fehler bis sie begreift: Die Menschen sind arm, aber ihren Stolz und ihre Würde wollen sie sich nicht auch noch nehmen lassen!


Mit ihrem neuen Buch "Die Schwestern aus der Steeple Street" knüpft Donna Douglas an ihre Erfolgsserie um die Nightingale-Schwestern an. Auch optisch sind die Bücher kaum zu unterscheiden. Einerseits ein hoher Erkennungswert, andererseits verwirrend! Man kann dadurch leicht den Überblick verlieren! Allerdings stellt die Autorin in ihrer neuen Serie die sozialen Mißstände in den 1920er Jahren diesmal noch mehr in den Vordergrund. Die Armut und der Schmutz ist hier greifbar und fast unvorstellbar. Das Buch schildert eindrucksvoll, daß hinter jedem Menschen, egal ob arm oder reich, eine Geschichte steckt, die ihn erst zu dem gemacht hat, was er jetzt ist. Erst wenn man die Schicksale der Menschen kennt, kann man sie verstehen. Das gilt auch für die Schwestern, denn sie haben alle schon einiges erlebt und das stellt den Leser zuerst vor ein Rätsel. Nach und nach gibt das Buch aber so manches Geheimnis preis.

Auf jeden Fall ist Donna Douglas wieder ein hervorragendes Buch gelungen, das hoffentlich den Grundstein für eine neue Serie bildet!

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MarySophie MarySophie

Veröffentlicht am 20.05.2019

Die Schwestern aus der Steeple Street

Handlung:
Yorkshire 1925
Die junge Krankenschwester Agnes Sheridan trägt ein großes Geheimnis mit sich herum, von dem nur wenige Menschen wissen. Sie zieht auf den besonderen Wunsch der Eltern nach Leeds, ... …mehr

Handlung:
Yorkshire 1925
Die junge Krankenschwester Agnes Sheridan trägt ein großes Geheimnis mit sich herum, von dem nur wenige Menschen wissen. Sie zieht auf den besonderen Wunsch der Eltern nach Leeds, um sich dort als Gemeindeschwester ausbilden zu lassen. Ein Eingewöhnen in der neuen Gegend fällt Agnes sehr schwer, hat sie doch in London am Nightingale Krankenhaus gelernt und muss sich plötzlich um die Bewohner von Quarry Hill kümmern, einem Ort tiefster Armut. Nicht nur diese Situation macht Agnes zu schaffen, sie muss sich nicht nur vor den Bewohnern des Viertels beweisen, sondern auch vor den anderen Gemeindeschwestern, allen voran Bess Bradshaw. Gefühlt alle Versuche, die Bevölkerung für sich zu gewinnen, gehen ins Leere. Kann es Agnes am Ende doch noch schaffen, mit den Bewohnern von Quarry Hill eine Bindung aufzubauen?

Meinung:
Das Cover finde ich ganz schön gestaltet, es herrschen viele helle Farben vor, die ein Bild von Hoffnung bieten. Das passt sehr gut zu dem Untertitel – Ein neuer Anfang. Ich bin an sich kein Fan von Personen auf dem Cover, die den Betrachter direkt anschauen, das stört mich auch hier etwas. Gleichzeitig bekommt man als Betrachter einen Eindruck von den Uniformen der Krankenschwestern, die mir ansonsten nicht bekannt gewesen wären. Daher kann ich mich mit den Personen auf dem Cover arrangieren.
Besonders schön finde ich die kleine Landschaft am unteren Rand, die einfach unglaublich idyllisch ist und zum träumen einlädt. Die Landschaft bildet aber auch einen starken Unterschied zu dem beschriebenen Viertel Quarry Hill und zeigt eine andere Seite von Yorkshire.

Bisher habe ich noch keinen Roman von Donna Douglas gelesen, auch wenn ihre bekannte Reihe rund um das Nightingale Krankenhaus schon lange auf meiner Wunschliste steht. Diese wird aber definitiv mal bei mir einziehen, nachdem ich diesen Roman beendet hatte, wäre ich am liebsten losgezogen und hätte mir die bisher erschienenen Teile gekauft.
Auf jeden Fall war ich gespannt, einen Roman der Autorin zu lesen, bisher habe ich viel Gutes davon gehört und habe mich dementsprechend auf eine lockere, interessante Geschichte gefreut. Über die Krankenpflege in England in den 1920er Jahren hatte ich absolut keine Vorkenntnisse und so bin ich voller Spannung in den Roman gestartet.

Von der ersten bis zur letzten Seite hat mir die Schreibweise richtig gut gefallen. Sie war locker, einfach, gut verständlich und hat stark dazu verleitet, immer weiterlesen zu wollen. Natürlich trägt dies auch dazu bei, dass ein schnelles Lesen ermöglicht wird, gefühlt bin ich durch das Buch geflogen, so schnell hatte ich es ausgelesen.
Meistens war die Handlung recht ruhig, mit kleinen Kabbeleien, die die Geschehnisse teilweise aufgelockert haben. Es wurden nur wenige Dramen genutzt, um eine spannende Geschichte zu schreiben. Diese kamen durchaus vor, aber in einer überschaubaren Zahl, sodass die Handlung nicht zu langatmig, aber auch nicht zu dramatisch war.

Anfangs hatte ich noch gedacht, dass sich die Handlung ausschließlich um Agnes und ih Leben in Leeds drehen wird. Diese Erwartung erwies sich schnell als falsch, zum großen Teil begegnet man als Leser Agnes auf ihrem Weg, gleichzeitig werden aber auch Ereignisse aus dem Leben von Polly, ebenfalls eine Gemeindeschwester, und Christine, einem jungen Mädchen aus Quarry Hill, erzählt. Es gab einen regelmäßigen Wechsel der Perspektiven, alle wurden hierbei von einem allwissenden Erzähler beschrieben.

Als Setting dient das Örtchen Leeds, hierbei vor allem das Schwesternheim und verschiedene Orte in Quarry Hill. Das ärmliche Viertel hat mir von der Beschreibung besser gefallen, es wirkte authentisch und nichts wurde verschönert. Agnes hat sich dort anfangs nicht wohlgefühlt und diese Stimmung hat sich beim Lesen auch auf mich übertragen. Es wurde beklemmend beschrieben und bei mir wurde Traurigkeit ausgelöst, in welchen Verhältnissen die Menschen gelebt haben.
Im Gegensatz dazu wirkte das Schwesternheim wie ein Schloss, wo alles sauber war und kein Mensch Hunger leiden muss. An sich hätte es ein guter Gegenpol sein können, aber es kam etwas blass und unscheinbar daher, nicht wie ein Ort, an dem man sich wohlfühlt. Das fand ich richtig schade und ich würde mir wünschen, dass das Schwesternheim in den folgenden Romanen als lebendiger und freundlicher Ort beschrieben wird. Als einen Ort, an dem man nach einen langen und harten Arbeitstage gerne zurückkommt.

Es tritt eine Vielzahl an Personen auf, einige Gemeindeschwestern und viele Bewohner von Quarry Hill. Als Hauptpersonen gibt es Agnes, dazu Polly und Christine. Während ich anfangs Agnes am meisten favorisiert habe, hat sich dies im weiteren Verlauf gegeben und ich habe alle drei Perspektiven gern gelesen. Sie alle hatten ihre Stärken und Schwächen, was sie einerseits menschlich macht, gleichzeitig hat mich manches aber auch gestört. Agnes mit ihrem doch etwas hochnäsigen und leicht besserwisserischen Auftreten, Christine mit ihrem Unwissen und dem Gedanken, dass sich ihre Situation irgendwann in Luft auflösen wird. Und bei Polly hat es mich gestört, dass sie zu einigen Personen nie richtig die Meinung gesagt hat, sondern manchmal versucht hat, sich aus allem rauszuwinden. Durch diese kleinen Makel, die störend waren, sind alle drei Damen keine perfekten Protagonisten gewesen und ich würde mir für die Fortsetzungen wünschen, dass sie diese Wesenszüge noch mehr hinter sich lassen und zu selbstbewussten und durchweg sympathischen Frauen werden. Bei Agnes wurde ja zumindest ein Anfang gemacht.

Fazit:
Ich hatte mich auf das Lesen gefreut und wurde auch nicht wirklich enttäuscht. Die Handlung wurde ruhig und gleichzeitig auch spannend beschrieben, es gab keine unnötigen Katastrophen. Es gab viele ruhige Kapitel, in denen alltägliche Szenen aus dem Leben einer Gemeindeschwester beschrieben wurden. Eine Geschichte, in die man gut eintauchen kann und die Geschehnisse rund herum ausblenden kann. Mein einziger Kritikpunkt, den ich in meine Bewertung einfließen lasse, sind die Darstellungen der drei Damen, die nicht perfekt waren.
Ansonsten bin ich richtig zufrieden mit der Lektüre und ich freue mich auf weitere Romane der Reihe rund um die Gemeindeschwestern der Steeple Street.

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Sanne Sanne

Veröffentlicht am 11.05.2019

Patienten im Schrank und Tee aus kaputten Tassen

Lang ist es her- zum Glück. 1925 in Leeds wagt Agnes einen Neuanfang. Verbannt aus ihrem Elternhaus beginnt sie eine Ausbildung zur Gemeindeschwester. Sie stößt auf Ablehnung, verrichtet Hilfsarbeiten, ... …mehr

Lang ist es her- zum Glück. 1925 in Leeds wagt Agnes einen Neuanfang. Verbannt aus ihrem Elternhaus beginnt sie eine Ausbildung zur Gemeindeschwester. Sie stößt auf Ablehnung, verrichtet Hilfsarbeiten, wird gemobt. Bess, ihre Vorgesetzte, schikaniert sie besonders heftig. Und auch Polly, ihre Zimmergenossin, hat so ihre Probleme.
Bei ihren Hausbesuchen trifft Agnes auf skurrile Verhältnisse, verstecken sich Patienten in Schränken oder drängen ihr Tee auf. Wird sie sich jemals durchsetzen? Was ist Bess‘ dunkles Geheimnis? Wird Finns gewalttätige Vergangenheit sein Verhängnis?
Donna Douglas beschreibt das Wirken der Gemeindeschwestern und das Leben in Leeds‘ Armutsvierteln. Stolz, Mutterliebe, ungewollte Schwangerschaften und Hochmut spielen eine Rolle. Mit viel Sympathie schildert sie den Alltag und die Gedanken ihrer Protagonistinnen.
Leicht und unterhaltsam zu lesen, gute Unterhaltung aus dem Bastei Entertainment Verlag. Übersetzt von Ulrike Moreno.

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Autorin

Donna Douglas

Donna Douglas wuchs in London auf, lebt jedoch inzwischen mit ihrem Ehemann in New York. Ihre Serie um die Schwesternschülerinnen des berühmten Londoner Nightingale Hospitals wurde in England zu einem Überraschungserfolg. Mehr über die Autorin und ihre Bücher erfahren Sie unter www.donnadouglas.co.uk oder auf ihrem Blog unter donnadouglasauthor.wordpress.com.  

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