Das Kind, das nachts die Sonne fand
 - Luca Di Fulvio - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Sonstige Belletristik
830 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-5936-4
Ersterscheinung: 12.03.2015

Das Kind, das nachts die Sonne fand

Roman

(7)

DER NEUE ROMAN VON BESTSELLERAUTOR LUCA DI FULVIO. Raühnval, ein opulentes Herrschaftsgebiet in den Ostalpen. Der junge Marcus lebt ein privilegiertes Leben als Sohn des Landesfürsten. Elisa ist die Tochter der Dorfhebamme und weiß, was Entbehrung heißt. Bei einem Massaker werden Marcus' Familie und alle übrigen Burgbewohner ermordet. Dank Elisas Hilfe bleibt Marcus unentdeckt und findet mit einer neuen Identität Aufnahme bei den Dorfbewohnern. Doch er spürt schon bald, dass ihm ein anderes Schicksal vorherbestimmt ist: Sein Herz brennt für Freiheit und Gerechtigkeit ...

Rezensionen aus der Lesejury (7)

monigee monigee

Veröffentlicht am 16.07.2018

Nicht mein Fall

Bis Seite 150 habe ich durchgehalten, dann aber das Buch endgültig zur Seite gelegt.
Die Geschichte selbst wäre schon interessant gewesen - aber der Autor hat es einfach nicht geschafft, mich damit zu ... …mehr

Bis Seite 150 habe ich durchgehalten, dann aber das Buch endgültig zur Seite gelegt.
Die Geschichte selbst wäre schon interessant gewesen - aber der Autor hat es einfach nicht geschafft, mich damit zu fesseln.
Die Charaktere (mit Ausnahme von Eloisa und Raffael) blieben farblos und unsympathisch; die Schreibweise empfand ich als ziemlich ordinär, primitiv und brutal.

Kurzum: für mich einer der schlechtesten Mittelalterromane.

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Momo Momo

Veröffentlicht am 04.06.2018

Ein weiter Weg zur Freiheit

Der kleine Fürstensohn Marcus wird Zeuge der kompletten Vernichtung seiner Familie. Nur knapp kann er mit Hilfe der Tochter der Hebamme entkommen. Doch nun steht er vor den Trümmern seines Lebens und darf ... …mehr

Der kleine Fürstensohn Marcus wird Zeuge der kompletten Vernichtung seiner Familie. Nur knapp kann er mit Hilfe der Tochter der Hebamme entkommen. Doch nun steht er vor den Trümmern seines Lebens und darf nicht mehr Marcus von Saxia sein. Er ist jetzt Mikael, den die Hebamme vorgibt, gekauft zu haben, damit er sie bei der Arbeit unterstützt. Kein leichtes Leben für einen ehemaligen Adeligen, denn die Dorfbewohner leiden seit dem Tod von Mikaels Familie unter der furchtbaren Herrschaft des neuen Fürsten. In Mikael beginnt einneuer Wunsch zu keimen: Er möchte die Menschen finden, die nachts die Sonne finden. Er möchte frei sein...

Das Buch ist wirklich herzerwärmend schön! Luca DiFulvios Schreibstil ist warmherzig und einfühlsam und die Gefühle der Figuren werden plastisch dargestellt. Man leidet, lacht und weint mit ihnen und kann sich ohne Probleme in das düstere Mittelalter hineinversetzen, in dem die Menschen lediglich Besitztümer und auf die Gnade ihres Fürsten angewiesen waren.
Die Bandbreite der Figuren ist ebenfalls wunderbar gelungen, man findet mehrere Figuren, die man richtig liebgewinnt und von denen man mehr erfahren würde und auch die Fieslinge sind toll gestaltet.
Spannend ist das Buch aber nicht. Man weiß die ganze Zeit, dass die Geschichte gut ausgehen wird, die Frage dabei ist eher, wie Mikael sich durchschlagen wird.

Eine wirklich lesenswerte und herzerwärmende Geschichte über Freiheit und den Weg dorthin.

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Ignacio Ignacio

Veröffentlicht am 03.06.2018

Freiheit, Freiheit, und nochmals Freiheit

Es gibt Bücher die einen mitnehmen auf Reisen. Es gibt Bücher die berühren. Es gibt Bücher die möchte man gar nicht mehr aus den Händen geben. All das fand ich in diesem Buch.

Luca di Fulvio hat in seinem ... …mehr

Es gibt Bücher die einen mitnehmen auf Reisen. Es gibt Bücher die berühren. Es gibt Bücher die möchte man gar nicht mehr aus den Händen geben. All das fand ich in diesem Buch.

Luca di Fulvio hat in seinem Roman mit dem Charakter Mikael eine Persönlichkeit geschaffen voller Liebe, Mut, Empathie und Gerechtigkeitssinn. Sei es die Zuneigung des kleinen Mikaele gegenüber einer abgemagerten Maus, oder sei es der erwachsene Mikael, welcher für seine und die Rechte anderer eintritt, jederzeit würde ich hoffen mir von ihm "eine Scheibe abschneiden" zu dürfen.

Auf der Suche nach Freiheit muss Mikael feststellen, wie ungemein brutal Unfreiheit sein kann. Der Autor beschreibt eindringlich das Leben der Leibeigenen. Die an ihnen ausgeübten Grausamkeiten können den Leser gar nicht kaltlassen, mich persönlich haben sie oft erschauern lassen. Dass Menschen soviel Ungerechtigkeit zuteil werden kann, schier unmöglich, so möchte man hoffen, und weiß doch zugleich um diese Realität. Nicht nur damals, sondern auch heute.

Natürlich, in unserer westlichen Bequemzone haben bereits andere Generationen für unsere Freiheit gekämpft. Wir sind nur noch Nutznießer. Vielleicht aber auch nicht ganz, vielleicht steckt in uns doch mehr Anpassung als eigener Wille.

"Das Kind, das nachts die Sonne fand" ist ein emanzipatorisches Buch. Die Aufforderung ein selbstbestimmtes Leben zu führen ist hier mehr als ein kleiner Aufschrei, es ist ein lauter und deutlicher Weckruf. Mit diesem Buch zählt Luca di Fulvio, in meinen Augen, zu den ganz großen Autoren, von denen ich hoffentlich noch sehr viel lesen darf.

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Thommy28 Thommy28

Veröffentlicht am 21.05.2018

Welch wundervoller historischer Roman - bin begeistert

Einen ganz kleinen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Nachdem ich bereits die beiden Bücher "Der Junge der Träume schenkte" ... …mehr

Einen ganz kleinen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Nachdem ich bereits die beiden Bücher "Der Junge der Träume schenkte" und "Das Mädchen, das den Himmel berührte" gelesen hatte und davon sehr angetan war, war meine Erwartung an dieses Buch hier natürlich sehr hoch. Und ich muss sagen: Ich wurde nicht enttäuscht, sondern nochmals sehr positiv überrascht.

Dem Autor gelingt es meisterhaft, die Zeiten im 15. Jahrhundert zum Leben zu erwecken. Er baut eine ganz eigene, fiktive Welt auf, die aber alle historischen Fakten gekonnt einbindet.

Die Protagonisten sind durchweg sehr liebevoll und plastisch gezeichnet. Man wird regelrecht in das Geschehen hineingezogen und empfindet alle Komponenten von Liebe, Hass, Grausamkeit, Unterdrückung usw. sehr intensiv. Dazu trägt natürlich auch die hervorragende poetische Schreibweise bei; der Autor verfügt über eine tolle Fabulierkunst, die seinesgleichen sucht.

Für mich das Beste der 3 hier erwähnten Romane und mit Sicherheit eines der besten historischen Bücher, die ich bisher Lesen durfte.

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Tauriel Tauriel

Veröffentlicht am 08.05.2017

Das Kind das nachts die Sonne fand von Luca Di Fulvio

Es handelt sich um einen historischen Roman. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet.Der Autor benutzt eine bildliche Sprache,dadurch wird das Mittelalter lebendig.Man kann sich gut in die ... …mehr

Es handelt sich um einen historischen Roman. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet.Der Autor benutzt eine bildliche Sprache,dadurch wird das Mittelalter lebendig.Man kann sich gut in die Zeit der Leibeigenen und Feudalherren hinein versetzen.
Doch ich bin froh,im hier und jetzt zu leben!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Luca Di Fulvio

Luca Di Fulvio - Autor
© Olivier Favre

Luca Di Fulvio, geb. 1957, lebt und arbeitet als freier Schriftsteller in Rom. Bevor er sich dem Schreiben widmete, studierte er Dramaturgie bei Andrea Camilleri an der Accademia Nazionale d'Arte Drammatica Silvio D'Amico. Seine  Romane Der Junge, der Träume schenkte und Das Mädchen, das den Himmel berührte standen monatelang auf den ersten Plätzen der Spiegel-Bestsellerliste.

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