Die Antwort auf Vielleicht
 - Hendrik Winter - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Sonstige Belletristik
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-6122-3
Ersterscheinung: 31.01.2019

Die Antwort auf Vielleicht

Roman

(48)

Adam hat nicht damit gerechnet, sich in eine der Patientinnen zu verlieben, die er täglich zur Chemotherapie und zurück fährt. Doch dann steigt eines Tages Jessi in sein Taxi - jung, schön, todkrank. Ehe er sichs versieht, ist es um ihn geschehen. Als er erfährt, dass Jessi vielleicht nur noch wenige Wochen zu leben hat, setzt er alles daran, ihr diese Zeit so schön wie möglich zu machen. Währenddessen erkennt er, dass auch er seine Träume vielleicht nicht bis "irgendwann einmal" aufschieben sollte ...

Rezensionen aus der Lesejury (48)

Die_Chaotin Die_Chaotin

Veröffentlicht am 11.03.2019

Ein echtes Highlight

Adam wohnt mit seinen 25 Jahren noch bei seiner Oma und er fährt Taxi. Aber nicht irgendein Taxi. Er fährt Krebspatienten zu ihren Chemoptherapien. Er erfährt so manches Geheimnis und so manche tragische ... …mehr

Adam wohnt mit seinen 25 Jahren noch bei seiner Oma und er fährt Taxi. Aber nicht irgendein Taxi. Er fährt Krebspatienten zu ihren Chemoptherapien. Er erfährt so manches Geheimnis und so manche tragische Geschichte.
Aber keine berührt ihn so sehr, wie die der jungen Jessi.
Als diese mit ihrer besten Feundin in sein Taxi steigt, ist es sofort um ihn gestehen. Er ist direkt von dieser kämpferischen, jungen Frau, die alles dafür tut, um ihren kleinen Tochter ein schönes Leben zu bescheren.
Umso mehr möchte er dafür sorgen, Jessi ein wenig mehr Halt zu geben. Schöne Momente gemeinsam mit ihr erleben oder ihr einen großen Herzenswunsch zu erfüllen.
Umso mehr Zeit er mit der jungen, todkranken Frau verbringt, umso mehr vermittelt sie ihm, dass man seine eigenen Träume nicht bis "irgendwann einmal" aufschieben sollte. Lebe sie hier und jetzt, denn nur dann kannst du sie veröffentlichen.

Kennt ihr diese Rezensionen, die man tagelang oder ewig und drei Tage vor sich herschiebt, bevor man sie schreibt?
Oder schreiben kann?
Nicht, weil das Buch so schlecht war, sondern weil es genauso emotional war, wie der Klappentext es versprochen hat.
Hendrik Winter hat einen unglaublich tollen Schreibstil. Einen Schreibstil, in dem man sich sofort verliebt.
Die Charaktere haben es mir von Anfang an leicht gemacht, sie zu mögen.
Adam, der eigentlich gelernter Schreiner ist, sich aber den Menschen annimmt, die durch diese Diagnose mitten aus dem Leben gerissen werden.
Er war ein Mensch, den man einfach gern haben musste. Seine Art und Weise, wie er mit "seinen" Patienten umgegangen ist, hat mir unglaublich gut gefallen.
Die Art und Weise, wie er Jessi und auch ihrer kleinen Tochter gegenüber tritt. Er verstellt sich nicht und stellt sich selbst meistens doch hinten an.
Seine eigenen Träume und Gedanken, die erst dann viel weiter an die Oberfläche geraten, als er Jessi begegnet und Zeit mit ihr verbringt.

Jessi selbst war ein Kämpferin. Jeden Tag kämpft sie dafür, noch einen weiteren Tag mit ihrer Tochter verbringen zu können und jeden Tag merkt man, wie schwer ihr das manchmal eigentlich fällt.
Diese gefühlvolle Art, die der Autor ihr gegeben hat, hat sie mit allen Stärken und Schwächen gezeigt und das hat mir wirklich sehr gut gefallen.
Dadurch, dass diese Geschichte auf einer realen Geschichte basiert, hat der Autor sehr viel persönliches einfließen lassen.
Und das merkt man auch. Unglaublich viel Emotionen, Charaktere, mit denen man mitleidet. Mitlacht oder auch mal weint.
Charaktere, die über sich hinaus wachsen und die ich auch wirklich nur ans Herz legen kann.
Emotionsgeladen, mitfühlend und teilweise auch herzzerreissend.
Ich hätte es anfangs tatsächlich nicht für möglich gehalten, aber dieses Buch hat sich für mich zu einem echten Lesehighlight entwickelt.
Vielleicht sogar zu DEM Lesehighlight im Februar.
Dieses Buch zeigt, dass man nicht immer alles aufschieben sollte, was man sich wünscht. Es zeigt, dass man seine Träume leben soll und die Möglichkeiten dafür nutzen soll, wenn man es kann.
Eines Tages könnte es zu spät sein!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

InaVainohullu InaVainohullu

Veröffentlicht am 11.03.2019

Leseempfehlung !

Adam hat in seinem Job als (Krebs-)Taxifahrer schon viele Patienten zu Chemo und Bestrahlungen gefahren, doch nie hatte er eine Patientin wie Jessi Bischoff. Jung, Schön, aber todkrank. Da sich die beiden ... …mehr

Adam hat in seinem Job als (Krebs-)Taxifahrer schon viele Patienten zu Chemo und Bestrahlungen gefahren, doch nie hatte er eine Patientin wie Jessi Bischoff. Jung, Schön, aber todkrank. Da sich die beiden beinahe täglich sehen freunden sie sich schnell an und irgendwann kommen auch Gefühle ins Spiel. Klingt irgendwie flach und ein wenig abgedroschen, ist es aber überhaupt nicht.

Hendrik Winter alias Andreas Winkelmann erzählt auf so unglaublich bewegende Art und Weise, eine Geschichte, die trotz Jessis bescheidener Ausgangslage so voller Hoffnung und mutmachender Worte und Situationen steckt, das man aus diesem Buch unglaublich viel für sich selbst mitnimmt. Es geht um Träume, darum sich seine Wünsche zu erfüllen und seine Ziele nicht zu lange aufzuschieben, sondern sich einfach zu trauen und ja, einfach mal zu machen.

Mit den Eigenheiten der einzelnen Charaktere bringt er außerdem ganz viel lockeren Witz in die Geschichte, so das sie sich, trotz der schweren Thematik Krebs, leicht und auch oft recht amüsant liest und nicht erdrückend und düster wirkt, die Tragweite der Krankheit aber auch trotzdem nicht schmälert. Es ist ein Buch in dem Lachen und Weinen so nah beieinander liegen, wie ich es selten erlebt habe.

Ein Aspekt, der dem Buch eine noch intensivere Stimmung verleiht, ist wohl der, das Andreas Winkelmann einige der Dinge, die er hier niedergeschrieben hat, in seinem Leben selbst so erlebt hat. Wenn man dieses Wissen im Hinterkopf hat, auch wenn man nicht konkret weiß, was wahr und was fiktiv ist, dann wiegt das Buch gleich noch ein bisschen schwerer.

Uns konnte der Autor mit dieser Geschichte jedenfalls sehr berühren und wir können gar nicht anders, als eine Leseempfehlung auszusprechen !!!

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killerbiene75 killerbiene75

Veröffentlicht am 01.03.2019

Bewegend und Emotional

Adam ist gelernter Schreiner, aber er ist Taxifahrer geworden. Er fährt krebskranke Menschen zur Behandlung in die Klinik und erfährt so auch manches Schicksal. Eines Tages soll er die junge Jessi fahren ... …mehr

Adam ist gelernter Schreiner, aber er ist Taxifahrer geworden. Er fährt krebskranke Menschen zur Behandlung in die Klinik und erfährt so auch manches Schicksal. Eines Tages soll er die junge Jessi fahren und es dauert nicht lange, da entsteht etwas zwischen den Beiden. Die beiden verlieben sich, doch Jessis Chancen stehen nicht gut.

Wertung
Das Buch hat mich sehr berührt und ich bin von der ersten Seite an direkt bei Jessi und Adam gewesen, die sich ganz schnell in mein Herz geschlichen haben. Eine sehr bewegende, ehrliche und außergewöhnliche Geschichte, die auch noch teilweise auf wahren Begebenheiten beruht. Die Charaktere in dem Buch sind wirklich gut beschrieben und jeder einzelne Charakter ist etwas Besonderes. Ganz besonders gelungen fand ich (neben den beiden Hauptdarstellern) den Vater von Jessi, Oma Olga und Jessis beste Freundin Vero. Sehr eigentümliche Persönlichkeiten, aber auch sehr liebenswert.

Der Autor beschreibt die Welt der krebskranken Jessi und von Adam, dem Taxi-fahrer. Dabei wird immer aus seiner Sicht erzählt. Jessi versucht so lange wie möglich durchzuhalten, weil jeder Tag mehr ein Tag mehr mit Ihrer Tochter ist. Und als sie sich in Adam verliebt schöpft sie neue Lebensfreude. Sie lehrt Adam so vieles und er gibt ihr dafür ebenso vieles zurück.

Ich hätte gerne erfahren, wie es mit Oma Olga weiter geht, genauso hätte ich mich über eine kurze Info darüber gefreut, wie es Jessis Eltern und Freundin Vero während all der Zeit erging. Das wird während der Geschichte immer wieder kurz und eher oberflächlich angeschnitten. Da das ganze aus Adams Sicht erzählt wird, passt das allerdings auch so wie es ist.

In dieser Geschichte werden nicht nur Hoffnung und Mut beschrieben, ebenso wird über den Frust, die Wut und das Leben an sich berichtet.

Fazit
Ein sehr bewegendes und emotionales Buch, das zum Nachdenken anregt.

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Tine_1980 Tine_1980

Veröffentlicht am 26.02.2019

Nicht später - jetzt!

Adam fährt ein ganz besonderes Taxi – das Krebstaxi! Eines Tages hat er den Auftrag Jessi zu ihrer Chemotherapie zu chauffieren. Jung, schön, mit einer kleinen Tochter und dennoch todkrank. Ehe er ... …mehr

Adam fährt ein ganz besonderes Taxi – das Krebstaxi! Eines Tages hat er den Auftrag Jessi zu ihrer Chemotherapie zu chauffieren. Jung, schön, mit einer kleinen Tochter und dennoch todkrank. Ehe er sich versieht, ist es um ihn geschehen. Er setzt alles daran, ihr die restliche Zeit so schön wie möglich zu machen und ihr einen ganz großen Wunsch zu erfüllen. Umso mehr Zeit er mit Jessi verbringt, umso mehr merkt er, dass man nicht all seine Träume bis „irgendwann einmal“ aufschieben sollte…

Die Geschichte nimmt einen mit auf eine Reise zu sich selbst, denn man weiß nie, wann es vorbei sein könnte. Ich finde es auch immer wieder schön, wenn ein Mann ein solch gefühlvolles Buch schreibt und hier sind viele Emotionen vorhanden.
Jessi und Adam waren mir von Beginn an sympathisch. Jessi, die noch so viel Leben vor sich haben sollte und wo die Ungerechtigkeit so extrem zuschlägt, denn sie sollte doch ihre Tochter begleiten dürfen und aufwachsen sehen. Doch immer wieder gibt es Schicksale, die man niemanden wünscht. Doch Jessi ist eine wahnsinnig starke Persönlichkeit und kämpft für ihre Tochter um jeden weiteren Tag. So gehen die Tage vorbei, mal fühlt sie sich stark, an anderen Tagen kämpft sie. Doch gibt sie nie auf und macht das Beste aus ihrem Schicksal. Dies lebt sie auch Adam vor, der völlig unverhofft in ihr Leben purzelt.
Adam ist mit seinen jungen Jahren immer am Überleben. Seine Eltern sind schon lange tot und er ist bei seiner herzensguten Oma aufgewachsen. Jeden Tag fährt er ganz besondere Fahrgäste und vielleicht ist er für diesen Job etwas zu weich, doch genau dieses Mitgefühl macht ihn bei mir als Leser so sympathisch. Er fährt nicht nur, nein er fühlt auch und bei Jessi ganz besonders. Schon nach kurzer Zeit hat sie ihn völlig eingenommen und sie zeigt ihm, wie wertvoll Träume und deren Verwirklichung sind. Er wird durch sie zu einem anderen Menschen.

Die Geschichte selbst geht auf ein wahres Schicksal zurück und dies macht das Ganze noch trauriger. Krebs ist echt ein Verräter und solche Schicksale bewegen mich auch in Büchern immer sehr. Wer kennt nicht irgendwen, der entweder selbst Krebs hat oder jemanden kennt. Das Buch schafft es einen durch die Seiten fliegen zu lassen, die Emotionen brechen über einen hinweg und es gibt neben echt humorvollen Stellen auch sehr traurige Momente, die kein Auge trocken gelassen haben. Die Geschichte ist bewegend, mitreißend und voller Gefühle und Botschaften.
Diese Krebsfahrer gibt es tatsächlich und ich frage mich, wie es für die Fahrer sein muss, mit dem Tod zu fahren, nie zu wissen, ob es die Person schafft oder ob es nur zur Verlängerung dient. Doch auch nur eine Lebensverlängerung ist vielleicht für diesen einen Menschen und die Angehörigen sehr wichtig. Ich bewundere solche Menschen, die die gegen den Krebs ankämpfen und die, die diesen Menschen helfen, egal auf welche Art und Weise.
Die Botschaft ist glasklar: Lebt, verwirklicht eure Träume und wartet nicht auf ein später!

Bewegendes und emotionales Buch! Haltet die Taschentücher bereit! Unbedingte Leseempfehlung!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

MonesBlogWelt MonesBlogWelt

Veröffentlicht am 26.02.2019

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Puh, eine traurige, aber auch zugleich schöne Geschichte, bei der durchaus ein paar Tränchen geflossen sind ...
Dem Autor gelingt es, dem Leser mit durch diese herzzereißende Geschichte zu nehmen.
Die ... …mehr

Puh, eine traurige, aber auch zugleich schöne Geschichte, bei der durchaus ein paar Tränchen geflossen sind ...
Dem Autor gelingt es, dem Leser mit durch diese herzzereißende Geschichte zu nehmen.
Die Geschichte von Jessi und Adam, eine Liebe ohne Zukunft – ein Schicksal, was einem echt unter die Haut geht und nicht mehr so einfach loslässt.
In dem Buch stecken so viel Emotionen, die einen berühren und auch eine wichtige und so wahren Botschaft, der man sich viel zu selten bewusst ist. Genieße jeden Tag das Leben und hol das beste raus, wer weiß wann es vorbei ist...
Ein Buch,was einem sehr nahe geht, nicht mehr so schnell los lässt und somit defintiv Spuren hinterlässt.
Ganz klar – volle Leseempfehlung von mir!!!

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Autor

Hendrik Winter

Hendrik Winter wurde im Dezember 1968 in Niedersachsen geboren. Er arbeitete als Soldat, Sportlehrer, freier Redakteur und Taxifahrer, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er lebt mit seiner Frau und zwei Hunden in einem einsamen Haus am Waldrand in der Nähe von Bremen.

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