Die letzte Reise der Meerjungfrau
 - Imogen Hermes Gowar - eBook

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15,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Sonstige Belletristik
555 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-5601-4
Ersterscheinung: 29.03.2018

Die letzte Reise der Meerjungfrau

oder wie Jonah Hancock über Nacht zum reichen Mann wurde
Roman
Übersetzt von Angela Koonen

(49)

"Eine unglaublich eindrucksvolle Lektüre. Gowars Gespür für anschauliche und sinnliche Details ist erstaunlich." The Bookseller

Ein Wunder, raunen die einen. Betrug, rufen die anderen. Für den Kaufmann Jonah Hancock zählt nur eines: Die Meerjungfrau, die sein Kapitän aus Übersee mitgebracht hat, versetzt ganz London in Staunen. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Kunde in den Kaffeehäusern, Salons und Bordellen der Stadt. Jonah steigt in die obersten Kreise der Gesellschaft auf und verkauft seine Meerjungfrau schließlich für eine schwindelerregende Summe. Nur die Gunst der Edelkurtisane Angelica Neal bleibt unerschwinglich für ihn, denn als Beweis seiner Liebe fordert Angelica eine eigene Meerjungfrau. Jonah setzt alles daran, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Doch Wunder haben einen hohen Preis.

Ein preisgekröntes Romandebüt über Menschen, Meerjungfrauen und das ewige Streben nach mehr. Imogen Hermes Gowar erweckt das London des 18. Jahrhunderts zum Leben – schillernd, faszinierend und facettenreich.

Rezensionen aus der Lesejury (49)

NessaReads NessaReads

Veröffentlicht am 13.09.2018

Ein gelungenes Debüt mit wunderschönem Cover

Ich hatte schon viel gutes über diesen Roman auf Youtube und instagram gehört, daher stand dieses Buch schon einige Monate auf meiner Liste.
Der Roman konzentriert sich auf das Leben des Mr. Hancock, ... …mehr

Ich hatte schon viel gutes über diesen Roman auf Youtube und instagram gehört, daher stand dieses Buch schon einige Monate auf meiner Liste.
Der Roman konzentriert sich auf das Leben des Mr. Hancock, der ungewollt zu einer Meerjungfrau kommt, und Angelica, einer Kurtisane, der gerade ihr Gönner weggestorben ist und sie jetzt einen Neuanfang machen muss. Die Perspektiven sind nicht gänzlich in einzelne Kapiteln aufgeteilt, da manchmal eine Perspektive über mehrere Kapiteln gehen kann. Dies ist sehr gut gemacht , um sich in den Charakter besser hinzuversetzen.
Ich fand die Story sehr interessant und gut gemacht, besonders der letzte Teil war sehr packend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es beleuchtet einmal etwas anderes als nur das Leben der Aristokraten im 18. Jahrhundert und macht dadurch die Zeit lebendiger für mich.
Das wunderschöne Cover ist noch ein extra-plus.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Gavroche Gavroche

Veröffentlicht am 26.06.2018

Etwas Besonderes

Wir schreiben das Jahr 1785 und der Kaufmann Jonah Hancock kommt durch seinen Kapitän in den Besitz einer Meerjungfrau. Dies öffnet ihm Türen und Tore und er steigt in die hohe Londoner Gesellschaft auf. ... …mehr

Wir schreiben das Jahr 1785 und der Kaufmann Jonah Hancock kommt durch seinen Kapitän in den Besitz einer Meerjungfrau. Dies öffnet ihm Türen und Tore und er steigt in die hohe Londoner Gesellschaft auf. Er verkauft die Meerjungfrau und wird sehr reich, doch nur eines kann er nicht kaufen, was er jedoch begehrt....
Mir war lange nicht klar, wohin es auf dieser "Reise" gehen wird und ich kann nur die Empfehlung geben, sich auf diesen Roman einzulassen, nicht in Konventionen oder Schubladen zu denken, sondern sich einfach in dieses Leseereignis zu stürzen. Ein wunderbarer Schreibstil und eine verschlungene, phantasievolle Geschichte haben dieses Buch für mich zu einem Leseerlebnis auf hohem Niveau gemacht. Schon auf den ersten Seiten bin ich in aufgrund des wunderbaren Schreibstils in die Geschichte eingetaucht, fühlte mich zurück versetzt ins späte 18. Jahrhundert.

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Buecherliebe99 Buecherliebe99

Veröffentlicht am 21.05.2018

Ein gutes Buch, bei dem ich mir jedoch mehr Meerjungfrau gewünscht hätte.

Wir befinden uns im Jahr 1785 und begleiten den verwitwete Mr. Hancock. Er ist Kaufmann und ist selten mal ein Risiko eingegangen. Dies muss er aber gezwungenermaßen tun, als sein Schiffskapitän nach einer ... …mehr

Wir befinden uns im Jahr 1785 und begleiten den verwitwete Mr. Hancock. Er ist Kaufmann und ist selten mal ein Risiko eingegangen. Dies muss er aber gezwungenermaßen tun, als sein Schiffskapitän nach einer langen Reise wieder zurück kommt und statt dem versprochenen Schiff voller Güter aus aller Welt mit nichts geringerem als einer Meerjungfrau zurück kehrt. Mr. Hancock ist schockiert, da er viele seiner Kunden enttäuschen muss, eine ganze Schiffsladung und ein Schiff für das leblose Wesen verloren hat. Durch das Zureden seines Kapitäns beschließt Hancock, von der Meerjungfrau zu profitieren und ist in wenigen Wochen so reich wie nie zuvor. Durch sein neues Geld und die Meerjungfrau lernt er Angelica kennen, deren Beruf man heute vermutlich mit einem Escort-Girl gleichstellen könnte, und Hancock versucht, ihre Gunst zu gewinnen. Damit diese ihm aber Aufmerksamkeit schenkt, verlangt Angelica eine neue Meerjungfrau, ganz für sich alleine.

Mr. Hancock war ein Protagonist, dessen Handlungen zwar nicht mit Action durchgeführt wurden, aber er konnte mich trotzdem für sich gewinnen. Er ist kein gerissener Geschäftsmann, der sich sein Geld durch Betrügereien verschafft, sondern ehrlich dafür arbeitet und auch sein Glück kaum fassen konnte, als er auf einmal ein reicher Mann war. Er wurde zwar etwas hilflos und seltsam dargestellt, war mir persönlich allerdings am sympathischsten im ganzen Buch.

Angelica ist eine Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt, sich aber in fast jede Situation sehr dramatisch gezeigt hat. Sie durchläuft im Laufe des Buches einen unfassbaren Wandel, legt aber einen fundamentalen Trotz an den Tag, mit dem ich nicht so recht warm werden wollte. Ohne sie wäre die Geschichte aber wirklich nicht vorstellbar und ich muss zugeben, dass sie mir gegen Ende hin sogar ein klein wenig ans Herz gewachsen ist.

Das Buch trägt den Zweittitel „Oder wie Jonah Hancock über Nacht zum reichen Mann wurde“, was meiner Meinung auch sehr viel besser zum Buch passt. Die Meerjungfrau war nicht die gesamte Handlung über präsent, sondern tauchte mal hier mal da immer wieder im Laufe der Geschichte auf. Etwas unsicher würde ich die Meerjungfrau als roten Faden der Geschichte bezeichnen. Wenn man das außer Acht lässt, hat sich das Buch allerdings wirklich für mich gelohnt. Ich habe selten ein so detailliertes Portrait einer vergangenen Zeit in den Händen gehalten wie ich es hier von Imogen Hermes Gowar präsentiert bekommen habe. Zu sehen, wie sich die Gesellschaft damals verhielt, was tatsächlich erlaubt war und was nicht und wo die Grenzen des guten Benehmens waren, hat mich unfassbar fasziniert und ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr hinaus.

Ein letztes Wort zum Schreibstil: Ich würde ihn als einfach und leicht verständlich beschreiben. Er hat mir gut gefallen, war meiner Meinung nach unkompliziert und hat mich an das Geschehen fesseln können. Ich habe mir London und alle beschriebenen Orte genau vorstellen können.

Das Buch ist im übrigen auffällig schön gestaltet, wobei ich mich nicht nur auf das Cover beziehe. Es fühlte sich unfassbar hochwertig an und ist selbst ohne Schutzumschlag ein wahres Schmuckstück.

Meine Bewertung: 4/5

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Curin Curin

Veröffentlicht am 28.04.2018

Eine Meerjungfrau, die in der Geschichte zu kurz kommt

London 1785: Der verwitwete Mr. Hancock bekommt bei der Rückkehr eines Kapitäns eine seltsame Kreatur, die eine Meerjungfrau sein soll. Als Ausstellungsobjekt bringt sie ihm eine Menge Geld ein und bekommt ... …mehr

London 1785: Der verwitwete Mr. Hancock bekommt bei der Rückkehr eines Kapitäns eine seltsame Kreatur, die eine Meerjungfrau sein soll. Als Ausstellungsobjekt bringt sie ihm eine Menge Geld ein und bekommt damit auch die Aufmerksamkeit einflussreicher Leute. Über die Kupplerin Mrs. Chappell lernt er die Prostituierte Angelica Neal kennen, die etwas von ihm fordert, was er ihr kaum geben kann: Eine eigene Meerjungfrau... .
Imogen Hermes Gowar hat hier einen ungewöhnlichen Roman geschrieben, indem sie das historische London im 18. Jahrhundert und vor allem dessen Gesellschaft darstellt und einige wenige fantastische Elemente eingebaut hat.
Anders als der Titel des Buches verspricht, kommt die Meerjungfrau im Buch etwas zu kurz und spielt fast nur im Hintergrund eine tragende Rolle. Jedoch hat mir gut gefallen, wie selbstverständlich das Wesen in die Geschichte eingearbeitet worden ist. Man vergisst beim lesen zwar nicht, dass es eigentlich keine Meerjungfrauen gibt, aber Frau Gowar schafft es dennoch, sie glaubhaft darzustellen.
Mit Mr. Jonah Hancock hat die Handlung einen besonderen und wie ich finde, außergewöhnlichen Protagonisten. Er wirkt zwar gerade am Anfang etwas seltsam und oft hielt ich ihn für naiv, aber im Laufe der Handlung zeigt sich immer wieder, dass er die richtigen Entscheidungen treffen kann, auch wenn dabei etwas unbeholfen vorgeht.
Angelica konnte ich dagegen lange nicht einschätzen und konnte nicht so recht mit ihr warm werden. Man merkt aber gerade zum Ende des Buches, dass sie doch eine Entwicklung durchgemacht hat und in der Lage ist, sich selbst, Mr. Hancock und auch mich als Leserin zu überraschen.
Imogen Hermes Gowar schreibt unglaublich stilsicher und gut lesbar. Ihr ist ein interessantes Gesellschaftsporträit des 18. Jahrhunderts gelungen, wobei sie aus meiner Sicht den Fokus der Geschichte viel zu sehr auf Bordelle und somit auf Prostitution lenkt. Manchmal wird die Handlung dadurch so obszön und grotesk, dass ich das Buch schon zur Seite legen wollte.
Insgesamt ist ,,Die letzte Reise der Meerjungfrau oder wie Jonah Hancock über Nacht zum reichen Mann wurde" ein spannender historischer Roman, indem die Meerjungfrau den Leuten im Buch, als auch den Lesern gleichermaßen vorenthalten wird. Auch wenn ich einige Kritikpunkte habe, konnte mich die Geschichte doch letztendlich überzeugen und unterhalten. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

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Winniehex Winniehex

Veröffentlicht am 26.04.2018

Eine neue Literaturart

Ein Wunder, raunen die einen. Betrug, rufen die anderen. Für den Kaufmann Jonah Hancock zählt nur eines: Die Meerjungfrau, die sein Kapitän aus Übersee mitgebracht hat, versetzt ganz London in Staunen. ... …mehr

Ein Wunder, raunen die einen. Betrug, rufen die anderen. Für den Kaufmann Jonah Hancock zählt nur eines: Die Meerjungfrau, die sein Kapitän aus Übersee mitgebracht hat, versetzt ganz London in Staunen. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Kunde in den Kaffeehäusern, Salons und Bordellen der Stadt. Jonah steigt in die obersten Kreise der Gesellschaft auf und verkauft seine Meerjungfrau schließlich für eine schwindelerregende Summe. Nur die Gunst der Edelkurtisane Angelica Neal bleibt unerschwinglich für ihn, denn als Beweis seiner Liebe fordert Angelica eine eigene Meerjungfrau. Jonah setzt alles daran, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Doch Wunder haben einen hohen Preis. (Quelle: Amazon)

Der Roman ist mal was ganz anders, er ist meiner Meinung nach gut. Aber schon eine andere Art der aktuellen Literatur, was ich persönlich aber wirklich gut finde muss ich gestehen. Die Geschichte spielt im 18. Jahrhundert in England/London. Durch doch sehr detailverliebte Darstellung kann man sich gut in das Buch einbinden. Klar man darf nicht vergessen, ist es immer noch eine fiktive Story.

Was mir wirklich sehr schwer viel war, dass die Stimmung im Buch doch sehr verwirrend war. Es geht hoch und runter und das an einem Stück, man könnte sagen es hat schon depressive Züge. Aber ich muss auch den anderen Stimmen Recht geben, der Sinn oder die Rolle der Meerjungfrau bleibt zum größtenteils unberührt.

Schönes Buch, anstrengend zum Lesen aber trotzdem klare Leseempfehlung.

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Autorin

Imogen Hermes Gowar

Imogen Hermes Gowar - Autor
© Mandy Lee Jandrell

Imogen Hermes Gowar hat Archäologie, Anthropologie und Kunstgeschichte studiert und anschließend in verschiedenen Museen gearbeitet. Inspiriert von den Ausstellungsstücken hat sie erste fiktionale Texte geschrieben und 2013 ein Stipendium bekommen, um an der Universität von East Anglia Kreatives Schreiben zu studieren. Für ihre Dissertation, aus der der Roman Die letzte Reise der Meerjungfrau entstanden ist, wurde sie mit dem Curtis-Brown-Preis ausgezeichnet. Imogen Hermes Gowar lebt und …

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