Das Böse in deinen Augen
 - Jenny Blackhurst - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Thriller
431 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-5649-6
Ersterscheinung: 27.04.2018

Das Böse in deinen Augen

Psychothriller
Übersetzt von Sabine Schilasky

(65)

Niemand hat Angst vor einem kleinen Mädchen, oder doch?
Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das seine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust – und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen …
Jenny Blackhurst schreibt Psychologische Spannung mit Gänsehauteffekt.

Rezensionen aus der Lesejury (65)

Wuschel Wuschel

Veröffentlicht am 24.05.2018

Können Kinder wirklich böse sein?

#Beschreibung:#
Können Kinder wirklich böse sein?

Nach einem Zusammenbruch, kehrt die Kinderpsychologin Imogen Reid gemeinsam mit ihrem Mann Dan zurück in den Ort, in dem sie aufgewachsen ist. Dort übernimmt ... …mehr

#Beschreibung:#
Können Kinder wirklich böse sein?

Nach einem Zusammenbruch, kehrt die Kinderpsychologin Imogen Reid gemeinsam mit ihrem Mann Dan zurück in den Ort, in dem sie aufgewachsen ist. Dort übernimmt sie den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson, deren Familie bei einem mysteriösen Feuer ums Leben kam. In dem verschlafenen Örtchen Gaunt kursiert das Gerücht, dass Ellie vom Bösen besessen ist, denn scheinbar passieren immer furchtbare Dinge, wenn das kleine Mädchen wütend wird. Die einzige Person, die neben Imogen zu Elli zu halten scheint, ist Mary. Ellies „Stiefschwester“.
Zuerst ist Imogen der Meinung, dass sich die Bewohner all das nur einbilden, denn sie selbst musste in ihrer Kindheit unter deren Engstirnigkeit leiden. Doch je näher sie dem Mädchen kommt, desto unsicherer wird sie. Als sie dann selbst betroffen zu sein scheint, ist sie sich nicht mehr sicher ob an den Gerüchten nicht vielleicht doch etwas Wahres dran ist.

#Meinung:#
Das Buch hat mich auf jeden Fall gepackt, ab der ersten Seite.
Die Kapitel sind alle recht kurz gehalten und werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Entsprechend sind diese auch mit den Namen, der jeweiligen Person versehen. Ellie erleben wir aus der Dritten-Person, während Imogen aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Zwischen durch gibt es noch Rückblenden von Imogen, die ebenfalls in der dritten Person spielen. Die Autorin hat gerne auch mal einen kleinen Cliffhanger eingebaut, sodass man „gezwungen“ ist noch mindestens zwei weitere Kapitel zu lesen. Durch den angenehmen und flüssig zu lesenden Schreibstil, stellte das auch gar kein Problem dar.

Da ich nicht an übernatürlich Kräfte glauben wollte, oder gar der Hexerei, derer man Ellie beschuldigte, kam ich nicht umhin einfach so lange weiter zu lesen, bis ich eine Antwort darauf hatte. Schnell wird klar, dass in dem Ort Gaunt die Menschen noch etwas anders ticken. Sie lassen sich unglaublich leicht von all den Gerüchten manipulieren, was dazu führt, dass so manche Situation zu eskalieren droht.

Was mich stellenweise etwas genervt hat, dass Imogen immer wieder über’s Ziel hinaus geschossen ist. Klar, dass sie das Mädchen, das ihr so ans Herz gewachsen ist schützen und helfen möchte, aber dennoch setzt sie alles auf’s Spiel und das vermehrt. Als Kontrast zu der übereifrigen Psychologin, standen etliche wirklich bösartige Kinder im Rampenlicht der Geschichte. Ob das ganze also wirklich so realitätsnah ist, sei dahin gestellt.

Dennoch konnte mich das Buch aufgrund seiner geschmeidigen Art überzeugen. Es wird einem in keiner Weise langweilig. Die Spannung bleibt durchweg erhalten und der Leser wird animiert zu spekulieren – was ist dran an der Sache mit dem bösen Mädchen? So ging es mir zumindest. Sehr gut gefiel mir vor allem das Ende, denn dieses wurde recht offen gehalten. Ich denke, dass alle wichtigen Fragen geklärt sind, aber auch nicht auf heile Welt gemacht wird, indem wirklich alles super ist.

#Fazit:#
Ein sehr unterhaltsamer Psychothriller der unter die Haut geht und den man am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

januarygirl januarygirl

Veröffentlicht am 23.05.2018

Ein kleines, böses Mädchen?

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:
Niemand hat Angst vor einem kleinen Mädchen, oder doch?
Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, ... …mehr

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:
Niemand hat Angst vor einem kleinen Mädchen, oder doch?
Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das seine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust - und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen...

Meine Meinung:
Die Aufmachung des Covers finde ich total toll und gefällt mir sehr. Auch die Gestaltung innen ist schön gemacht.
Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden. So ließ sich das Buch schnell und flüssig lesen.
Überrascht hat mich zu Anfang die Anzahl der Kapitel. Bevor ich ein Buch beginne, schaue ich erstmal, wie viele Kapitel es hat. Dieses hier hat 100! Somit waren die Kapitel sehr kurz, was ich aber nicht schlimm finde.
Ellie ist ein kleines Mädchen, dass ihre Eltern verloren hat. Sie tat mir sehr leid, da dieses Schicksal nicht leicht ist. Ich habe Ellie sehr sympathisch gefunden. Allerdings ist sie für ihr Alter schon sehr reif und weiß Dinge, die sie eigentlich gar nicht wissen kann. Ellie ist eher zurückhaltend und gibt nicht viel von sich Preis. Dabei kommt erschwerend hinzu, dass sie von Pflegefamilie zu Pflegefamilie wandert und sich nirgends zuhause fühlt. Das finde ich sehr sehr schade und kann Ellie dadurch besser verstehen.
Auf der anderen Seite ist da Imogen. Sie zieht mit ihrem Mann in ihr altes Heimatdorf und merkt schnell, dass sich nur wenig verändert hat. Ihr Mann möchte unbedingt Kinder, Imogen nicht. Das führt zu einem Konflikt zwischen den beiden, der sich durch das ganze Buch zieht. Als Imogen Ellie begegnet, weiß sie: sie muss dem kleinen Mädchen helfen. Ellie wird im Dorf als gefährlich und böse bezeichnet. Imogen finde ich sehr nett, doch kann ich ein paar ihrer Handlungen nicht nachvollziehen. Ich finde es toll, wie sie für Ellie kämpft und versucht, die Wahrheit herauszufinden.
Mit der Auflösung des „Spuks“ hätte ich nicht gerechnet. Ich hatte eine komplett andere Person in Verdacht. Das Buch ist spannend und man möchte immer wissen, was als nächstes passiert. Eine Empfehlung für Thriller – Fans!

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tigercat tigercat

Veröffentlicht am 22.05.2018

Das Böse in deinen Augen

Inhalt: Nach einem Zwischenfall mit einem ihrer Patienten, verlässt die Kinderpsychologin Imogen Reid London um in ihrem Heimatort ein neues Leben zu beginnen.
Imogen kehrt nicht gern in ihr Elternhaus ... …mehr

Inhalt: Nach einem Zwischenfall mit einem ihrer Patienten, verlässt die Kinderpsychologin Imogen Reid London um in ihrem Heimatort ein neues Leben zu beginnen.
Imogen kehrt nicht gern in ihr Elternhaus zurück, zu düster sind die Erinnerungen an ihre lieblose Kindheit, unter der sie noch immer leidet.
Auf ihrer neuen Arbeitsstelle wird ihr Ellies Atkinson zu gewiesen, das kleine Mädchen hat ihre Familie bei einem Brand verloren und lebt nun in einer Pflegefamilie. Ellie ist gefährlich heißt es in dem kleinen Ort, wenn sie wütend wird geschehen schreckliche Dinge. Einzig ihre Pflegeschwester Mary und Imogen glauben nicht daran, das Ellie für die Geschehnisse verantwortlich ist.

Meine Meinung: Jenny Blackhurst lässt ihre Protagonisten Imogen und Ellie erzählen, das in Verbindung mit dem sehr angenehmen Schreibstil ließ mich das Buch in einem Rutsch durchlesen, die kurzen Kapitel taten ihr übriges.
Immer wieder stellte sich mir die Frage: Kann ein kleines Mädchen wirklich so viel Böses bewirken, sie schien so harmlos, so schutzbedürftig, die meiste Zeit ging es mir wie Imogen, ich wollte sie in die Arme nehmen, sie trösten und ihr versprechen das alles Gut wird. Um auf der nächsten Seite wieder davon überzeugt zu sein, das sie das personifizierte Böse ist, das sie sich ihrer Macht zwar noch nicht so ganz bewusst ist, sie aber irgendwann in der Lage sein wird ihre Fähigkeiten einzusetzen und dann Gnade denen die sie zum Feind haben.
Dieses Hin und Her macht das Buch zu einem wahren Pageturner und lies mich so manches mal in einem Wechselbad der Gefühle zurück, wenn ich es gezwungenermaßen irgendwann zur Seite legen musste.
Ich verrate euch natürlich nicht mehr, weder zur Handlung noch zur Auflösung, die mich mit einem leichten Angstgefühl zurück lies.

Hier vergebe ich gern eine Leseempfehlung

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brauneye29 brauneye29

Veröffentlicht am 21.05.2018

Ein Thriller der anderen Art

Zum Inhalt:

Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt ... …mehr

Zum Inhalt:

Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge.

Meine Meinung:

Das war mal ein Thriller der anderen Art, mit einem Thema, dass man so auch noch nicht hatte. Ich fand die Story gut, die Erzählweise clever gemacht. Der Schreibstil war gut und sehr flüssig zu lesen. Sehr spannend mir vielen Cliffhangern. Hat mir gut gefallen.

Fazit:

Hat mir gut gefallen   

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Buecherliebe99 Buecherliebe99

Veröffentlicht am 21.05.2018

Spannung Pur

Imogen arbeitet als Kinderpsychologin für eine staatliche Behörde und soll die elf-jährige Ellie Atkinson betreuen. Um Ellie gibt es viele seltsame Gerüchte, zum Beispiel, dass Ellie durch Kraft ihres ... …mehr

Imogen arbeitet als Kinderpsychologin für eine staatliche Behörde und soll die elf-jährige Ellie Atkinson betreuen. Um Ellie gibt es viele seltsame Gerüchte, zum Beispiel, dass Ellie durch Kraft ihres Willens Böses geschehen lassen kann oder sie eine Hexe sei, doch Imogen weigert sich, diesen Glauben zu schenken. Doch bald muss sie feststellen, dass einige ominöse Dinge rund um Ellie geschehen und vor allem in der Schule hat diese es sehr schwer. Als dann Ellies Klassenlehrerin auf rätselhafte Weise zu Tode kommt, ist sich Imogen nicht mehr sicher, ob es das Richtige war, so viel Vertrauen in das kleine Mädchen zu stecken…

Imogen und ihr Mann sind gezwungen, von ihrem Apartment in London in Imogens Heimatdorf zu ziehen. An ihr Elternhaus hat Imogen kaum gute Erinnerungen, weshalb ihr der Umzug sehr widerstrebt. Ihre Persönlichkeit würde ich als taff und kompliziert beschreiben, da sie trotz einer schlimmen Kindheit den Beruf einer Kinderpsychologin wählt. Sie erzählt die Geschichte sehr emotional und hat viele Altlasten, die sie mit sich rumschleppt. Obwohl sie mir oft sehr leid getan hat, war sie mir dennoch sehr sympathisch.

Ellies Familie ist bei dem Brand ihres Hauses umgekommen und konnte als einzige gerettet werden, doch leidet sehr unter dem Verlust ihrer Familie. Da sie auch von ihren Pflegefamilien immer nur hin und her gereicht wurde und sich nie willkommen gefühlt hat, zieht sie sich sehr in sich selbst zurück. Alles in allem war sie ein höchst spannender Charakter, dessen psychologische Entwicklung wirklich sehr interessant war.

Laut Cover lässt sich „Das Böse in deinen Augen“ in das Genre der Psychothriller einordnen. Dies kann ich durchaus bestätigen, obwohl ich nicht besonders oft zu dieser Art von Büchern greife. Das ganze Setting und vor allem Ellie waren mir furchtbar unheimlich und ich hatte das eine oder andere Mal Gänsehaut. Durch Blackhursts Schreibstil ist die Spannung der Geschichte nicht abgeflaut und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Durch ihre bildhafte Sprache konnte ich mich sehr in die Situationen hineinversetzen. Auch durch die vielen Wendungen in der Story war man als Leser selbst ständig hin und her gerissen: Ist Ellie jetzt das Opfer oder der Täter?

Ich empfehle dieses Buch jedem, der sich gerne gruselt. Ein Psychothriller für jeden!

Meine Bewertung: 5/5

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Autor

Jenny Blackhurst

Jenny Blackhurst - Autor
© Jenny Blackhurst

Jenny Blackhurst lebt in Shropshire, England. Sie ist 29 Jahre alt, verheiratet und hat einen zweijährigen Sohn. Sie arbeitet als Systemadministratorin für die Feuerwehr, und in ihrer Freizeit schreibt sie an ihrem zweiten Roman.

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