Der Präsident
 - Sam Bourne - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Thriller
479 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-5099-9
Ersterscheinung: 21.07.2017

Der Präsident

Thriller
Übersetzt von Ruggero Leò

(33)

Stell dir vor, der mächtigste Mann der Welt wäre ein gefährlicher Egomane ...
Als die Bürger der USA einen unberechenbaren Demagogen zum Präsidenten wählen, hält die Welt den Atem an. Kaum jemand weiß: Bereits kurz nach Amtsantritt ordnet der Präsident fast einen Nuklearstreich an, nachdem ein Wortgefecht mit dem Machthaber von Nordkorea aus dem Ruder läuft. Eins ist den Mitwissern klar: Jemand muss etwas unternehmen, oder die Welt steht kurz vor einem dritten Weltkrieg. Ein Attentat scheint der einzige Ausweg ...
Ein hochrasanter Verschwörungsthriller mit aktuellem Bezug zur politischen Lage in Amerika

Pressestimmen

"Ein packender Thriller, eine beißende Satire und – wie ich fürchte – eine prophetische Warnung"

"Ein mitreißender, atemloser Pageturner: HOUSE OF CARDS trifft auf DR. STRANGELOVE" –
"Niemand schreibt so hochrasante und gleichzeitig hochintelligente Thriller wie Jonathan Freedland aka Sam Bourne" –

 
"Ein intelligenter, geschickt konstruierter Thriller, der auf brillante Weise die Sorgen unserer Zeit widerspiegelt"DAS JAHR DER RACHE

 

 

Rezensionen aus der Lesejury (33)

Kirasbuecherwelt Kirasbuecherwelt

Veröffentlicht am 17.01.2018

Ein schockierender Thriller mit sehr viel Realitätsbezug!

https://kisbuecherwelt.blogspot.com/2018/01/kurz-rezension-der-prasident-sam-bourne.html

*Meine Meinung*

Dass dieses Buch auf Donald Trumps Regierungsstil anspielt, ist ja augenscheinlich, was allein ... …mehr

https://kisbuecherwelt.blogspot.com/2018/01/kurz-rezension-der-prasident-sam-bourne.html

*Meine Meinung*

Dass dieses Buch auf Donald Trumps Regierungsstil anspielt, ist ja augenscheinlich, was allein schon am Cover zu sehen ist. Doch dieses Buch zeigt eine noch extremere Version von Donald Trump, eine so extreme, dass man ihn einfach nur aus dem Weg schaffen möchte..
Und ja, ich habe den Präsidenten aus dem Buch auch sofort gehasst. Es scheint, als wenn er keine einzige gute Seite an sich hat, was auch sehr gut rübergebracht wurde. Dass man ihn fortwährend nur "Den Präsidenten" nennt, hat zur Folge, dass er sehr distanziert und den Lesern unerreichbar wirkt, was er ja auch ist. An sich ein gutes Stilmittel, jedoch hatte das bei mir zur Folge, dass ich keinen Bezug zu ihn hatte (was ja theoretisch der Sinn war) und ich mir deswegen kein Bild von dem Mann machen konnte, der alles und jeden terrorisiert und missbilligt, was nicht so ist wie er.

Das Buch ist von Anfang an rasant. Dadurch, dass direkt am Anfang des Buches ein Atomanschlag auf Japan verhindert werden muss, setzt die Geschichte gleich damit an, wie Mitwissende Pläne schmieden, um den Präsidenten wegzuschaffen. Jedoch zeigt sich bald, dass Befürworter des Präsidenten ihnen dicht auf den Fersen sind, um genau das zu verhindern. Dafür setzt einer der engsten Vertrauten Maggie Costello, eine der wenigen übrig gebliebenen Frauen im Weißen Haus, die immer versucht, das Schlimmste zu verhindern, an, aufzudecken, wer hinter den Versuchen, den Präsidenten seines Amtes zu entheben, steckt. Damit steckt sie in dem Zwiespalt, weil sie einerseits Untersuchungen durchführen muss, ihm aber nicht zu viel verraten möchte.
Und so geht das Katz-und-Maus-Spiel los, in dem immer wieder neue Plottwists an Licht gelangen und Maggie sich in immer mehr verstrickt.
Währenddessen passiert in einzelnen Kapiteln immer noch etwas, dessen Intention dem Leser sehr lange unbekannt bleibt. Ich selbst habe das ganze Buch über gegrübelt, was es damit auf sich haben könnte, bis zum Schluss die Auflösung kam.

Der Handlungsverlauf an sich und vor allem das Ende haben mir super gefallen! Der Autor hält immer wieder neue Überraschungen bereit und fügt Aspekte ein, die zeigen, wie detaillreich und präzise er seinen Handlungsverlauf gestaltet hat. Das Ende war meiner Meinung nach sehr überzeugend und keineswegs zu einfach gelöst, sondern sehr verzweigt und sehr realitätsnah. An sich also eine brillante Story, die bei mir leider durch den Schreibstil des Autors etwas getrübt wurde, der mir nicht so zugesagt hat.

Insgesamt ist das Buch aus mehreren Sichten geschrieben, ohne die man auch der Handlung nicht folgen könnte. Jede einzelne bezieht sich nämlich auf eine andere Sicht und auch Situation. Deswegen kommt es nicht zu Doppellungen, wie oft in Büchern, in denen es verschiedene Sichten gibt.
Dennoch hatte das Buch einige Längen, die meinen Lesefluss zwischendurch etwas gestört haben. Das lag vor allem an dem umfassenden Schreibstil des Autors, der versucht hat, alles in seiner Beschreibung aufzunehmen. Mit dem Schreibstil hatte ich auch die meisten Probleme; er ist konstant ruhig, und mir deswegen manchmal zu ruhig und zu langsam. An vielen Stellen hätte ich mir mehr Tempo gewünscht, das die Handlung schneller voranbringt.

Ingesamt lag mein einziges Problem also nur beim Schreibstil, der auf jeden anders wirkt. Deswegen lohnt es sich auf jeden Fall für jeden, der politisch interessiert ist, in das Buch reinzuschauen und sich vor allem von dem Schreibstil eine Meinung zu bilden. Denn an der Handlung gab es für mich keine Kritikpunkte!

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libris_poison libris_poison

Veröffentlicht am 05.01.2018

Rezension

Der Präsident durfte ich von der Lesejury aus in einer Leserunde lesen.



Ich fand den Anfang damals so spannend. Mich hat es sehr interessiert was so im Weißem Haus los ist. Und ich wurde nicht enttäuscht. ... …mehr

Der Präsident durfte ich von der Lesejury aus in einer Leserunde lesen.



Ich fand den Anfang damals so spannend. Mich hat es sehr interessiert was so im Weißem Haus los ist. Und ich wurde nicht enttäuscht. Es ging von einer Katastrophe in die nächste. So viele Verschwörungen Morddrohungen und Morde. Anfangs wusste ich gar nicht wo was hin zu ordnen ist aber des so weiter ich gelesen habe um so klarer wurde das Bild. Und ich war echt geschockt, wie krass ist das bitte das ein einzelner Mann die ganze Welt ins Chaos stürzen kann ohne das ihn jemand aufhält. Mit einem falschen Befehl wäre die Welt komplett zerstört. Dieser Bedrohung wurden sich auch andere bewusst und haben ein Attentat auf den Präsidenten geplant. Ob und wie ihnen das gelingt müsst ihr selbst heraus finden.



Ich war total gefesselt von dem Buch ich konnte es nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil war so locker und leicht. Von der ersten Seite an war es Spannung pur, ich wollte zu jederzeit wissen was als nächstes passiert.



Ich kann euch Der Präsident nur ans Herz legen. Lest es unbedingt. Es ist so gut geschrieben und hat auch sehr viele parallelen zu der aktuellen Situation mit dem "richtigem" Präsidenten.



Ich hoffe nur das durch die Geschichte niemand auf die Idee kommt das was im Buch passiert auch in die Realität um zu setzen.

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Josia-Jourdan Josia-Jourdan

Veröffentlicht am 16.11.2017

Nicht ganz so gut wie erwartet, aber trotzdem genial!

In Sam Bournes Politthriller ist Maggie Costello unsere Protagonistin. Sie arbeitet im Weissen Haus, aber nicht etwa, weil sie dem neuen Präsidenten treu ergeben ist. Ehrlich gesagt wünscht sie sich selbst ... …mehr

In Sam Bournes Politthriller ist Maggie Costello unsere Protagonistin. Sie arbeitet im Weissen Haus, aber nicht etwa, weil sie dem neuen Präsidenten treu ergeben ist. Ehrlich gesagt wünscht sie sich selbst das Ende der Regierungszeit mehr, als alles andere auf der Welt. Nach dem Mord des Arztes des Präsidenten bohrt Maggie ein wenig nach. Durch geschickte Gedankengänge und eigener Ermittlungsarbeit kommt sie einem Geheimnis auf die Schliche, welches alles verändern könnte. Was wird sie tun? Gleichzeitig dazu fällt ihr Leben wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Sie fürchtet um ihr Leben. Die Spannung wollte leider nicht dauerhaft bestehen und trotz einiger starker Passagen, gab es auch einige schwächere. Wiederum muss ich sagen, dass mich das Buch verängstigt hat. Wie leicht man jemanden manipulieren kann, hat Sam Bourne in seinem Roman ausgezeichnet gezeigt.

Genial am Buch fand ich die kurzen Kapitel über Mordopfer. Mordopfer, welche mir innerhalb weniger Seiten so sympathisch wurden, dass ich am Ende, nach ihrem Tod, jeweils geschockt gewesen war. Was es mit den Morden auf sich hat, lässt sich, wenn man sich ein paar Gedanken macht, relativ schnell herausfinden. Die Wahrheit am Ende hat mich trotzdem geschockt, obwohl ich genau richtig vermutet habe.

Sam Bournes Roman ist so nahe an der Realität geschrieben, dass man den Grad zwischen Fiktion & Realität fast nicht mehr erkennen kann. Das Buch überzeugt bis zur letzten Seite mit Genialität, leider aber nicht mit Spannung. Spannend fand ich jedoch, die Frage, ob ich ein erfolgreiches Attentat auf den Präsidenten gut finde. Wie weit darf man gehen um die Welt vor dem dritten Weltkrieg zu bewahren?

Fazit

«Der Präsident» ist spannend, realitätsnah und absolut beängstigend. Der Thriller zeigt ohne Namen zu nennen, wie die Situation zur Zeit in Amerika ist. Als Leser wird man immer wieder vor die Frage gestellt: will man, dass der Präsident umgebracht wird? Ich habe mitgefiebert und gehofft. Einerseits gehofft, dass es einen anderen Weg gibt und dann auch wieder gehofft, dass der Plan funktioniert. Die Handlung ansonsten hat mir ganz gut gefallen, allerdings wurden meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt. Seit Erscheinen des Buches habe ich das Buch lesen wollen. Meine Erwartungen waren hoch. Im Nachhinein muss ich sagen, die Grundidee ist genial und auch das Ende gefiel mir, genauso wie der Schreibstil des Autors, aber ich wurde nicht oder gepackt, wie ich es mir gewünscht habe. Das Buch bekommt ⭐⭐⭐,5 von 5 Sterne. Ich empfehle es allen, die die Politthriller von Robert Harris mögen und gerne realitätsnahe Thriller mögen.

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myra myra

Veröffentlicht am 10.11.2017

Politthriller, aktuell

merika, bzw. die USA haben einen Despoten zum Präsidenten gewählt. Unberechenbar --- wie wahr ( Leider)
Die Welt hält den Atem an.
Doch das ist nicht alles - nach einem Streit mit Nordkorea eskaliert die ... …mehr

merika, bzw. die USA haben einen Despoten zum Präsidenten gewählt. Unberechenbar --- wie wahr ( Leider)
Die Welt hält den Atem an.
Doch das ist nicht alles - nach einem Streit mit Nordkorea eskaliert die Situation. Der Präsident - gleichzeitig Oberbefehlshaber der Truppen - ordnet fast einen Atomschlag an.....
Das muss auf alle Fälle verhindert werden ---- sonst droht ein dritter Weltkrieg.....
Aber wie?
Maggy Castello, die Hauptprotagonistin des Buches arbeitet seit Jahren im weißen Haus und hat mit dem neuen Präsidenten ( der übrigens im Buch keinen Namen hat und nur der PRÄSIDENT genannt wird) so wie mit seinem ebenso ruchlosen Chef-Strategen Crawford "Mac" Namara so ihre Probleme.
Die überezugte Demokratin kommt bald in einen großen Gewissenskonflikt ---- denn es gibt eine Verschwörung.....
Einen Attentat auf den Präsidenten steht kurz bevor.
Wie soll sich die rechtschaffende Frau entscheiden?
Ein großes Dilemma - verhindert sie den Mord oder überlässt sie die Welt der Gnade dieses Tyrannen und seinen Mitstreitern.
Fazit und Meinung:
Wie wir alle wissen, hat das Buch, dass erst in diesem Jahr erschienen ist einen mehr als aktuellen Hintergrund.
Es ist interessant geschrieben und gibt Einblicke in die Welt des weißen Hauses.
Mir hat es gut gefallen, obwohl es etwas gedauert hat, bis ich in die Story hineingekommen bin.
Viele aktuelle Bezüge manchen das Buch authentisch.
Sehr gut finde ich auch das deutsche Cover - eine verschwommene amerikanische Flagge und die Siluette e

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Mo_und_die_Macht_der_Buchstaben Mo_und_die_Macht_der_Buchstaben

Veröffentlicht am 24.10.2017

Ein spannender Politthriller mit realen Bezügen

Margaret Costello, von allen nur Maggie genannt, arbeitet schon einige Jahre im Weißen Haus. Im General Counsel´s Office ist sie Special Assistant des Präsidenten. Als der Präsident seine Amtszeit beendet ... …mehr

Margaret Costello, von allen nur Maggie genannt, arbeitet schon einige Jahre im Weißen Haus. Im General Counsel´s Office ist sie Special Assistant des Präsidenten. Als der Präsident seine Amtszeit beendet hatte, wollte sie eigentlich ebenfalls das Weiße Haus verlassen. Doch der scheidende Präsident überredete sie zu bleiben. Gegen ihre Überzeugung blieb Maggie im Weißen Haus, obwohl sie weder den neuen Präsidenten noch dem Chefstrategen Crawford Mc Namara Sympathien entgegenbringt. Doch dieser ist es, der sie auf einen seltsamen Vorfall ansetzt. Plötzlich stößt Maggie in ein Wespennest. Jemand will den neuen, cholerischen und unberechenbaren Präsidenten ermorden. Doch was würde passieren, wenn sie dies tatsächlich zu lassen würde?


Dieser Thriller wurde in der dritten Person geschrieben. Dabei begleitet der Leser, getrennt durch die Kapitel, mehrere Personen. Das ermöglichte mir tief in diese erschreckend realistische Geschichte abzutauchen. Parallelen zu einem echten Präsidenten sind dabei besonders pikant. So entstand für mich eine noch intensivere Spannung, da es den Hauch des „es könnte auch in der Realität passieren“ erhöhte.
Rückblicke in die Vergangenheit sind klar gekennzeichnet oder wurden so gut in die Geschichte integriert, dass es immer ein runder Leseeindruck war.
Die Handlungen bauten sich logisch und konsequent auf, die Spannung stieg stetig an. Besonders durch die Wechsel der Personen entstanden regelrechte Pageturner.
Obwohl es ein Politthriller ist, ist der Inhalt gut verständlich und wichtige Aktionen und Ereignisse plausibel erklärt. Trotz aller realen Ähnlichkeiten sollte nicht vergessen werden, dass dies nur ein Roman ist. Hier wird durchaus Kritik geübt. Das störte mich nicht, sondern regte zum Nachdenken an.


Fazit: Ein schöner und spannender Thriller. Wer sich davon freimachen kann, eben nicht einen derzeitig amtierenden Präsidenten darin sehen zu wollen, der wird sehr gut unterhalten.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Sam Bourne

Sam Bourne - Autor
© Krestine Havermann

Sam Bourne ist das Pseudonym des preisgekrönten britischen Journalisten Jonathan Freedland. Nach Stationen u.a. bei der BBC, der Washington Post, der New York Times, Newsweek und der Los Angeles Times, arbeitet er heute überwiegend als Redakteur und Kolumnist beim Guardian. Er schreibt regelmäßige Beiträge für die New York Times Review of Books und den Jewish Chronicle. Zudem präsentiert er die wöchentliche Radiosendung The Long View bei BBC Radio 4. Freedland ist Autor …

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