Der Totenzeichner
 - Veit Etzold - eBook

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8,49

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Thriller
432 Seiten
ISBN: 978-3-7325-0673-6
Ersterscheinung: 16.07.2015

Der Totenzeichner

Thriller

(8)

Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: "It's not over, till it's over". Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?

Rezensionen aus der Lesejury (8)

Aluna681 Aluna681

Veröffentlicht am 30.09.2017

Sehr brutal und blutig

Der Totenzeichner ist ein Thriller mit viel Gewalt und Aktion, das finde ich persönlich sehr gut.
Es ist spannend und gut ausgeklügelt, die Fachbegiffe lassen den Fall authentisch wirken und werden dazu ... …mehr

Der Totenzeichner ist ein Thriller mit viel Gewalt und Aktion, das finde ich persönlich sehr gut.
Es ist spannend und gut ausgeklügelt, die Fachbegiffe lassen den Fall authentisch wirken und werden dazu noch erklärt.
Meiner Meinung nach ist es sehr empfehlenswert, da es fesselt und nicht so transparent ist, wie manch anderes Buch.
Dennoch finde ich das es ab und an etwas langatmig ist und oftmals Dinge wiederholt und wiederholt werden.
Allem in allem finde ich die Thriller von Veit Etzold sehr gelungen und habe auch noch einige im Regal stehen die ich noch lesen werde.

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sabrina_sbs sabrina_sbs

Veröffentlicht am 30.05.2017

Das war definitiv mein letztes Buch des Autors

Eine grausame Mordserie erschütterte Los Angeles vor zehn Jahren. Der Täter hinterließ seine Opfer im Blutsommer 2004 ohne Herz und verstümmelte sie. Die Beamten konnten dem Täter nicht auf die Schliche ... …mehr

Eine grausame Mordserie erschütterte Los Angeles vor zehn Jahren. Der Täter hinterließ seine Opfer im Blutsommer 2004 ohne Herz und verstümmelte sie. Die Beamten konnten dem Täter nicht auf die Schliche kommen. Zehn Jahre später wird ein Opfer in Berlin gefunden, welches ähnliche Verletzungen aufweist. Ist es der gleiche Täter? Wo war er in den vergangenen zehn Jahren?

Während mich die ersten rund 100 Seiten noch gut unterhalten haben und ich schon fast meine nicht allzu hohe Meinung zum Autor revidieren wollte, wurde es danach sehr häufig sehr langatmig und auch etwas holprig. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor künstlich dem Buch einen intellektuellen Anstrich verpassen will. An sich gar nicht so verkehrt, denn beim Lesen noch was lernen schadet ganz sicher nicht, aber das sollte sich dann „natürlich“ ergeben und nicht so aufgesetzt wirken. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Polizeibeamte ständig Bezüge zu großen Philosophen und Literaten anstellen, während sie einen Mörder jagen und an anderer Stelle die logischen Dinge gefühlt fünf Mal wiederholen, bis es verstanden wird (von den Leuten, die jedoch ständig Poe und Co zitieren).
Der Schreibstil ist an sich recht gut lesbar, jedoch konnte er mich nicht überzeugen, vor allem die ständigen Wiederholungen haben mich irgendwann einfach nur noch genervt.
Was dem Buch an Spannung fehlt (ich musste mit der Lupe suchen), wird mit Blut aufgefüllt. Die Details zu Kannibalismus, in denen sich Etzold irgendwann zu verlieren scheint, sind nicht ohne. Es gibt auch zahlreiche andere Schilderungen, die über Seiten hinweg ausgebreitet werden, aber zu nichts führen. "Killing your darlings!", dachte ich ständig. Manche Absätze/Themen mögen dem Autor zwar gefallen haben, aber wenn es keinen Sinn macht, sollte man auch den schönsten Abschnitt fallen lassen und im besten Fall für ein anderes Buch aufheben.
Auch die langweiligen Charaktere haben mir nicht zugesagt. Weder der Einzelne (das könnte daran liegen, dass es der vierte Teil der Reihe ist, ich aber nur vor langer Zeit den ersten gelesen habe), noch das Zusammenspiel. Insbesondere die eingeflogenen Amerikaner waren völlig überflüssig.
Bei aller Kritik hatte die Grundidee schon etwas, sodass ich auch jetzt noch über die Auflösung und deren mögliche Realität nachdenke. Trotzdem war es nach Final Cut, welches mir auch schon nicht so zugesagt hatte, definitiv das letzte Buch des Autors. Daher heißt es nun „it´s over“!

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nasa2000 nasa2000

Veröffentlicht am 16.12.2016

Der Totenzeichner

Dies war mein erstes Buch von Veit Etzold und ich durfte dies vorab in der Leserunde von Bastei Lübbe lesen. Dazu erst mal ein herzliches Dankeschön an den Verlag. Bei dem Buch „Der Totenzeichner“ handelt ... …mehr

Dies war mein erstes Buch von Veit Etzold und ich durfte dies vorab in der Leserunde von Bastei Lübbe lesen. Dazu erst mal ein herzliches Dankeschön an den Verlag. Bei dem Buch „Der Totenzeichner“ handelt es sich um den vierten Teil um die Ermittlerin Clara Vidalis. Man muss aber die ersten Bücher nicht gelesen haben um dieses zu verstehen. Das Buch ist in sich abgeschlossen und Details rund um die Kommissarin die wichtig sind werden nochmal aufgegriffen.

Ein Leichenfund in Berlin gibt der Polizei Rätsel auf. Der Mörder überlistet seine zu meist schweren Opfer und reist ihnen beim lebendigen Leibe das Herz raus und nimmt es mit. Dazu verziert er seine Opfer noch mit komischen Zeichen die sich als Runen herausstellen. Was haben diese zu bedeuten? Warum nimmt er das Herz mit? Als Clara und MacDeath die Ermittlungen Aufnehmen, erinnert sich MacDeath an einen ähnlichen Fall in den USA vor 10 Jahren. Er kontaktiert das FBI und bekommt den Hinweis das es sich um den selben Mörder handeln kann, da dieser weder im Knast ist noch tot. Doch warum taucht er jetzt in Deutschland auf und wo war er die letzten 10 Jahre?

Dies ist ein spannender, blutiger Thriller der sich gut lesen lies. Aber Vorsicht dieser Roman ist nichts für schwache Nerven. Die Morde sind sehr blutrünstig und Detailliert beschreiben. Der Täter geht mit einer Brutalität vor die einen schaudern lässt. Der Autor schildert, einen viele Einzelheiten zu den unterschiedlichsten Themen z.B. Kannibalismus, „Cutting“ oder „Branding“ aber auch Einblicke ins Tierleben und die Politik sind dabei. Alles in allem fand ich die Informationen zwar interessant aber die Ausführungen darüber doch etwas zu übertrieben. Dadurch wurde mein Lesefluss etwas gehemmt.

Dies ist ein blutiger, kompakter Thriller der in die Tiefe geht, mit vielen Einzelheiten die ich nicht unbedingt wissen wollte.

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RomyO1988 RomyO1988

Veröffentlicht am 16.10.2016

Ein deutscher Autor auf Erfolgskurs!

„Der Totenzeichner“ geschrieben von Dr. Veit Etzold ist ein blutiger Thriller.

Zum Autor:
Dr. Veit Etzold ist ein deutscher Schriftsteller der 1973 in Bremen geboren wurde. Er ist verheiratet und lebt ... …mehr

„Der Totenzeichner“ geschrieben von Dr. Veit Etzold ist ein blutiger Thriller.

Zum Autor:
Dr. Veit Etzold ist ein deutscher Schriftsteller der 1973 in Bremen geboren wurde. Er ist verheiratet und lebt in Berlin. Dr. Etzold wurde unter anderem durch seinen Bestseller „Final Cut“ bekannt.

Cover:
Das Cover überzeugt durch Schlichtheit. Aber gerade aus diesem Grund weckt es das Interesse. Das Buchdesign ist in verschiedenen Grautönen gehalten, wirk gesprenkelt. Der Titel des Buches ist in einem Rotton geschrieben und ein wenig verzerrt, durch einen mittigen „Schnitt“ in schwarz. Dieser Schnitt erinnert an eine Schnittwunde, die perfekt wiederum das Thema des Thrillers wiederspiegelt.

Inhalt:
Es ist der vierte Roman einer Clara Vidalis- Reihe.
Clara Vidalis arbeitet beim Landeskriminalamt Berlin und ist doch Expertin für Pathopsychologie.
Als sie aus ihrem Erholungsurlaub zurückkehrt gibt ein grausamer Leichenfund dem LKA Rätsel auf. Der Täter tötet seine Opfer nicht nur ohne Waffen, er ritzt Ihnen auch mysteriöse Zeichen in verschiedene Hautpartien. Ein Kollege von Clara Vidalis erinnert sich an einen Fall mit einem ähnlichen Modus Operandi, der aber bereits 10 Jahre zurückliegt und auf einem ganz anderen Kontinent einen Sommer lang die Menschen in Angst und Schrecken versetze.
Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?

Da dies mein erstes Buch von Dr. Veit Etzold ist, kann ich leider nichts zu seinem bisherigen Schreibstil sagen. Man muss die ersten drei Teile rund um Clara Vidalis aber nicht gelesen haben, um gut in das Buch einzusteigen.

Zunächst ist zu sagen, dass die Morde im Buch sehr blutig und detailreich beschrieben sind. Die Ekelgrenze wird mehr als einmal angekratzt und daher ist das Buch definitiv nichts für schwache Nerven.
Aufgrund des Detailreichtums von Dr. Veit Etzold kann man die Brutalität des Täters gar spüren und das Blut förmlich riechen.

Das Buch enthält viele Informationen die sehr gut recherchiert sind, sofern ich das als „Laie“ beurteilen kann. Es werden verschiedene Themenbereiche wie Kannibalismus, „Branding“ und „Cutting“ sehr detailliert beschrieben. Mir hat dies gut gefallen, genau wie einige Zitate seitens Herr Dr. Etzold eingebracht wurden, ebenso wie mache englische Redewendungen und Liederausschnitte.

Es ist zu sagen, dass das Buch bis zum Schluss sehr spannend bleibt.
Aufgrund der wenigen Protagonisten ist es bis zum Schluss schwer zu ermitteln, wer überhaupt der Serienmörder ist und ob die Polizei ihn überhaupt stellen kann.
Die Idee hinter dem Totenzeichner habe ich so bisher in noch keiner Art und Weise gelesen.- Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt und es kam keine Langeweile beim Lesen auf.
Der Schreibstil war sehr flüssig und ließ sich gut von der Hand lesen.
Das Storyboard zeugte von einer klaren und durchdachten Ermittlungstätigkeit der Polizei.

Mein Fazit:
Ein Thriller mit einer ungewöhnlichen Idee. Spannend, detailreich und vor allem blutig! Das Buch veranlasst mich dazu, auch die anderen Bücher von Veit Etzold zu lesen.
Von meiner Seite gibt es 5 von 5 möglichen Punkten.

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Livres Livres

Veröffentlicht am 15.09.2016

Packender Thriller der heftigeren Art

Clara Vidalis und ihr Team vom LKA Berlin ermitteln in „Der Totenzeichner“ in ihrem 4. Fall und dieses Mal geht der Täter besonders perfide vor: Er ritzt seinem Opfer seltsame Zeichen in die Haut und misshandelt ... …mehr

Clara Vidalis und ihr Team vom LKA Berlin ermitteln in „Der Totenzeichner“ in ihrem 4. Fall und dieses Mal geht der Täter besonders perfide vor: Er ritzt seinem Opfer seltsame Zeichen in die Haut und misshandelt es auf grausame Art und Weise. Zum Schluss öffnet der Täter mit geübten Griffen den Brustkorb des Opfers und entfernt das noch schlagende Herz …
Fallanalytiker Dr. Martin Friedrich, genannt MacDeath, kommt dieser ungewöhnliche Modus Operandi seltsam bekannt vor, da es ihn an seine Zeit beim FBI erinnert. Dadurch ergibt sich eine Spur, die die Ermittler zu einer Mordserie vor 10 Jahren in den USA führt, bei der einen Sommer lang 10 Menschen getötet wurden. Damals hatte der Täter in Los Angeles mit der gleichen Vorgehensweise sein Unwesen getrieben und dann plötzlich mit den Worten „It’s not over till it’s over“ seine Mordreihe scheinbar beendet. Schlägt der Täter nun nach all den Jahren in Berlin zu? Oder gibt es einen Trittbrettfahrer?

Veit Etzold legt mit „Der Totenzeichner“ wieder einen spannenden und zum Teil auch blutig-detaillreichen Thriller vor. Durch die sehr bildhaften Tatbeschreibungen und anderen Erläuterungen ist er vor allem etwas für Fans härterer Thriller und nichts für schwache Nerven. Da ein solcher Erzählstil bei einem Thriller für mich nicht negativ ist, sondern eher dem Genre entsprechend ist, hat mich dies auch bei diesem Buch nicht gestört.
Außerdem enthält das Buch immer wieder kurze Abschnitte aus der Täterperspektive. Durch diese erhält der Leser einen tieferen Einblick in dessen Hintergründe und Handlungsweisen. Auch wenn diese Beschreibungen z.T. hart an der Grenze sind verdeutlichen sie gleichzeitig die Beweggründe des Täters und machen die Geschichte noch lebendiger.
Der Spannungsbogen ist über weite Teile sehr hoch, nur gelegentlich flacht er etwas ab, wenn Zusatzinformationen genannt oder bestimmte Zusammenhänge erläutert werden. Generell scheinen jedoch alle Details sehr gut und fundiert recherchiert zu sein und sind sehr informativ.
Wie schon in den Vorgängerbänden steht die Arbeit der Ermittler Clara Vidalis, MacDeath und des gesamten Berliner Teams im Fokus. Auch über deren Privatleben erfährt man wieder ein wenig mehr.
Der Sprachstil ist dabei angenehm flüssig zu lesen, so dass man der Story sehr gut folgen und bei den Geschehnissen mitfiebern kann.

Fazit: Ein sehr gelungener Thriller der härteren Art, mit einer interessanten Geschichte und vielen überraschenden Wendungen, die den Leser nachdenklich zurücklassen.

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Autor

Veit Etzold

Veit Etzold - Autor
© missbehaviour

Veit Etzold wurde 1973 in Bremen geboren. Schon früh interessierte er sich für Literatur unterschiedlicher Genres und schrieb bereits zu Schulzeiten seinen ersten Roman. Nach seiner Ausbildung zum Offsetdrucker studierte er Anglistik und Medienwissenschaften in Oldenburg und London. 2005 promovierte er (Dr. phil.) in Medienwissenschaften zum Kinofilm Matrix über die Ambivalenz des Realen. Zudem hängte er noch einen MBA an der IESE Business School in Barcelona, Madrid, Silicon Valley, New …

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