Der Totenzeichner
 - Veit Etzold - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Thriller
432 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-0673-6
Ersterscheinung: 16.07.2015

Der Totenzeichner

Thriller

(10)

Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: "It's not over, till it's over". Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?

Rezensionen aus der Lesejury (10)

Thommy28 Thommy28

Veröffentlicht am 23.05.2018

Ziemlich harter Thriller - allerdings nur mäßig spannend

Der Plot bietet an sich wenig Neues - es geht um einen Serienkiller der sowohl in den USA als auch in Berlin auf´s grausamste zuschlägt. Insofern - alles schonmal gehabt...!

Aber die Umsetzung hat es ... …mehr

Der Plot bietet an sich wenig Neues - es geht um einen Serienkiller der sowohl in den USA als auch in Berlin auf´s grausamste zuschlägt. Insofern - alles schonmal gehabt...!

Aber die Umsetzung hat es denn dann doch "in sich". Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, das war für die Geschichte von Vorteil. Zwar bleiben die Protagonisten recht blass, dafür punktet der Autor mit blutigen Details. Das Buch ist jedenfalls für zartere Gemüter eher nicht geeignet. Der Spannungsbogen ist dagegen eher flach weil die Story denn doch weitgehend vorhersehbar ist. Das gilt allerdings nicht für den Schluss mit dem der Autor wirklich überraschen kann. Endlich mal ein Ende das nicht unter das Schema 08/15 fällt!! Sehr gut!

Weniger gefallen hat mir, dass im letzten Drittel des Buches eine Menge geopolitischer Probleme, die weltweite terroristische Bedrohung und deren militärstrategische Bewältigung thematisiert wurden. Das hat m.M. zu breiten Raum eingenommen. Insgesamt ein guter Thriller dem ich mit ein wenig gutem Willen knapp den vierten Stern zubilligen kann.

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Steliyana Steliyana

Veröffentlicht am 06.01.2018

Guter Thriller

"Der Totenzeichner" war das erste Buch, was ich von Veit Etzold gelesen habe, das letzte wird es auf jeden Fall nicht sein! Ich fand es seit dem Anfang bis zum Ende spannend. Das beste Buch war es jetzt ... …mehr

"Der Totenzeichner" war das erste Buch, was ich von Veit Etzold gelesen habe, das letzte wird es auf jeden Fall nicht sein! Ich fand es seit dem Anfang bis zum Ende spannend. Das beste Buch war es jetzt auch nicht, aber ich bin froh, dass ich es gelesen habe, da ich einen neuen Autor für mich gefunden habe, der ein bisschen düsterer schreibt.

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Aluna681 Aluna681

Veröffentlicht am 30.09.2017

Sehr brutal und blutig

Der Totenzeichner ist ein Thriller mit viel Gewalt und Aktion, das finde ich persönlich sehr gut.
Es ist spannend und gut ausgeklügelt, die Fachbegiffe lassen den Fall authentisch wirken und werden dazu ... …mehr

Der Totenzeichner ist ein Thriller mit viel Gewalt und Aktion, das finde ich persönlich sehr gut.
Es ist spannend und gut ausgeklügelt, die Fachbegiffe lassen den Fall authentisch wirken und werden dazu noch erklärt.
Meiner Meinung nach ist es sehr empfehlenswert, da es fesselt und nicht so transparent ist, wie manch anderes Buch.
Dennoch finde ich das es ab und an etwas langatmig ist und oftmals Dinge wiederholt und wiederholt werden.
Allem in allem finde ich die Thriller von Veit Etzold sehr gelungen und habe auch noch einige im Regal stehen die ich noch lesen werde.

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sabrina_sbs sabrina_sbs

Veröffentlicht am 30.05.2017

Das war definitiv mein letztes Buch des Autors

Eine grausame Mordserie erschütterte Los Angeles vor zehn Jahren. Der Täter hinterließ seine Opfer im Blutsommer 2004 ohne Herz und verstümmelte sie. Die Beamten konnten dem Täter nicht auf die Schliche ... …mehr

Eine grausame Mordserie erschütterte Los Angeles vor zehn Jahren. Der Täter hinterließ seine Opfer im Blutsommer 2004 ohne Herz und verstümmelte sie. Die Beamten konnten dem Täter nicht auf die Schliche kommen. Zehn Jahre später wird ein Opfer in Berlin gefunden, welches ähnliche Verletzungen aufweist. Ist es der gleiche Täter? Wo war er in den vergangenen zehn Jahren?

Während mich die ersten rund 100 Seiten noch gut unterhalten haben und ich schon fast meine nicht allzu hohe Meinung zum Autor revidieren wollte, wurde es danach sehr häufig sehr langatmig und auch etwas holprig. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor künstlich dem Buch einen intellektuellen Anstrich verpassen will. An sich gar nicht so verkehrt, denn beim Lesen noch was lernen schadet ganz sicher nicht, aber das sollte sich dann „natürlich“ ergeben und nicht so aufgesetzt wirken. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Polizeibeamte ständig Bezüge zu großen Philosophen und Literaten anstellen, während sie einen Mörder jagen und an anderer Stelle die logischen Dinge gefühlt fünf Mal wiederholen, bis es verstanden wird (von den Leuten, die jedoch ständig Poe und Co zitieren).
Der Schreibstil ist an sich recht gut lesbar, jedoch konnte er mich nicht überzeugen, vor allem die ständigen Wiederholungen haben mich irgendwann einfach nur noch genervt.
Was dem Buch an Spannung fehlt (ich musste mit der Lupe suchen), wird mit Blut aufgefüllt. Die Details zu Kannibalismus, in denen sich Etzold irgendwann zu verlieren scheint, sind nicht ohne. Es gibt auch zahlreiche andere Schilderungen, die über Seiten hinweg ausgebreitet werden, aber zu nichts führen. "Killing your darlings!", dachte ich ständig. Manche Absätze/Themen mögen dem Autor zwar gefallen haben, aber wenn es keinen Sinn macht, sollte man auch den schönsten Abschnitt fallen lassen und im besten Fall für ein anderes Buch aufheben.
Auch die langweiligen Charaktere haben mir nicht zugesagt. Weder der Einzelne (das könnte daran liegen, dass es der vierte Teil der Reihe ist, ich aber nur vor langer Zeit den ersten gelesen habe), noch das Zusammenspiel. Insbesondere die eingeflogenen Amerikaner waren völlig überflüssig.
Bei aller Kritik hatte die Grundidee schon etwas, sodass ich auch jetzt noch über die Auflösung und deren mögliche Realität nachdenke. Trotzdem war es nach Final Cut, welches mir auch schon nicht so zugesagt hatte, definitiv das letzte Buch des Autors. Daher heißt es nun „it´s over“!

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nasa2000 nasa2000

Veröffentlicht am 16.12.2016

Der Totenzeichner

Dies war mein erstes Buch von Veit Etzold und ich durfte dies vorab in der Leserunde von Bastei Lübbe lesen. Dazu erst mal ein herzliches Dankeschön an den Verlag. Bei dem Buch „Der Totenzeichner“ handelt ... …mehr

Dies war mein erstes Buch von Veit Etzold und ich durfte dies vorab in der Leserunde von Bastei Lübbe lesen. Dazu erst mal ein herzliches Dankeschön an den Verlag. Bei dem Buch „Der Totenzeichner“ handelt es sich um den vierten Teil um die Ermittlerin Clara Vidalis. Man muss aber die ersten Bücher nicht gelesen haben um dieses zu verstehen. Das Buch ist in sich abgeschlossen und Details rund um die Kommissarin die wichtig sind werden nochmal aufgegriffen.

Ein Leichenfund in Berlin gibt der Polizei Rätsel auf. Der Mörder überlistet seine zu meist schweren Opfer und reist ihnen beim lebendigen Leibe das Herz raus und nimmt es mit. Dazu verziert er seine Opfer noch mit komischen Zeichen die sich als Runen herausstellen. Was haben diese zu bedeuten? Warum nimmt er das Herz mit? Als Clara und MacDeath die Ermittlungen Aufnehmen, erinnert sich MacDeath an einen ähnlichen Fall in den USA vor 10 Jahren. Er kontaktiert das FBI und bekommt den Hinweis das es sich um den selben Mörder handeln kann, da dieser weder im Knast ist noch tot. Doch warum taucht er jetzt in Deutschland auf und wo war er die letzten 10 Jahre?

Dies ist ein spannender, blutiger Thriller der sich gut lesen lies. Aber Vorsicht dieser Roman ist nichts für schwache Nerven. Die Morde sind sehr blutrünstig und Detailliert beschreiben. Der Täter geht mit einer Brutalität vor die einen schaudern lässt. Der Autor schildert, einen viele Einzelheiten zu den unterschiedlichsten Themen z.B. Kannibalismus, „Cutting“ oder „Branding“ aber auch Einblicke ins Tierleben und die Politik sind dabei. Alles in allem fand ich die Informationen zwar interessant aber die Ausführungen darüber doch etwas zu übertrieben. Dadurch wurde mein Lesefluss etwas gehemmt.

Dies ist ein blutiger, kompakter Thriller der in die Tiefe geht, mit vielen Einzelheiten die ich nicht unbedingt wissen wollte.

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Autor

Veit Etzold

Veit Etzold - Autor
© missbehaviour

Veit Etzold wurde 1973 in Bremen geboren. Schon früh interessierte er sich für Literatur unterschiedlicher Genres und schrieb bereits zu Schulzeiten seinen ersten Roman. Nach seiner Ausbildung zum Offsetdrucker studierte er Anglistik und Medienwissenschaften in Oldenburg und London. 2005 promovierte er (Dr. phil.) in Medienwissenschaften zum Kinofilm Matrix über die Ambivalenz des Realen. Zudem hängte er noch einen MBA an der IESE Business School in Barcelona, Madrid, Silicon Valley, New …

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