Die Blutschule
 - Max Rhode - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Thriller
255 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-1523-3
Ersterscheinung: 08.10.2015

Die Blutschule

Thriller
Co-Autor: Sebastian Fitzek

(36)

"Sebastian Fitzek schreibt als Max Rhode".
Eine unbewohnte Insel im Storkower See.
Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer.
Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten.
Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird ...
Unter dem bisher anonymen Schriftsteller Max Rhode verbirgt sich niemand geringeres als Bestsellerautor Sebastian Fitzek!
Mit "Die Blutschule" von Max Rhode hat Sebastian Fitzek den Hauptcharakter seines neuen Thrillers "Das Joshua-Profil" tatsächlich zum Leben erweckt. Ein solches Buchprojekt ist etwas Besonderes, Sebastian Fitzek schreibt nicht nur unter einem Pseudonym, er schreibt im Namen seiner Romanfigur ein neues Buch! Max Rhode ist im Gegensatz zu seinem Schöpfer Sebastian Fitzek unbekannt und scheu, er meidet die Öffentlichkeit. Diese Diskrepanz hat Sebastian Fitzek bewusst gewählt: Max Rhode soll sein eigenes Dasein und Leben als Autor haben.

Rezensionen aus der Lesejury (36)

TheBookStorys TheBookStorys

Veröffentlicht am 30.12.2018

Die Blutschule

Ich würde mich nach „nur“ zwei gelesenen Fitzek Thrillern nicht als „Fitzek-Fan“ bezeichnen, obwohl mir die beiden Thriller, die ich las sehr gut gefallen haben. Jedoch möchte auch ich mal alle Werke von ... …mehr

Ich würde mich nach „nur“ zwei gelesenen Fitzek Thrillern nicht als „Fitzek-Fan“ bezeichnen, obwohl mir die beiden Thriller, die ich las sehr gut gefallen haben. Jedoch möchte auch ich mal alle Werke von dem Autor gelesen haben. Und da ich „die Blutschule“ noch in meinem Regal stehen hatte, wollte ich mal sehen ob dieses Buch wirklich so abweichend von seinen bisherigen Büchern ist, wie alle sagen. Nach dem ich es nun gelesen habe, kann ich nur bestätigen, dass es definitiv kein Thriller, sondern eher schon ein Horror-Buch ist.

Wir steigen in die Geschichte mit einem Tagebucheintrag eines Mannes ein, welcher offensichtlich in einer Anstalt sitzt. Das Ganze wirkt so erstmal ziemlich mysteriös und spannend, jedoch verliert sich diese Spannung ganz schnell wieder, sobald wir dann mit der eigentlichen Geschichte beginnen. Wir verfolgen eine Familie dabei wie sie von ihrem belebten Leben in Berlin in die Einöde von Brandenburg ziehen. Die beiden Jungs Mark und Simon finden das alles ganz und gar nicht lustig oder aufregend, denn sie wären lieber in ihrer alten Heimat geblieben. So müssen die beiden in das alte Haus ihres Großvaters ziehen. Doch schon ganz bald fängt alles an komisch zu werden, denn ihr Vater benimmt sich nicht mehr so wie er sollte und auch andere Einwohner der Stadt verhalten sich ganz eigenartig. Dies geht sogar so weit, dass der Vater meint seine beiden Söhne in ganz besonderen Fächern, während den Sommerferien, unterrichten zu müssen. Und so treffen sie ganz Bald in der Blutschule ein, welche ganz einsam auf einer Insel liegt.

Die Idee hörte sich für mich sehr spannend an, jedoch wurde ich aufgrund der niedrigen Seitenzahl skeptisch. Leider wurde mir diese Skepsis dann bestätigt, denn das Geschehen wurde viel zu rasant abgefrühstückt. Ebenso die „Fanatsieelemente“, welche in diese Geschichte eingewebt wurden, haben mir nicht gefallen. In einen Thriller gehören, für mich persönlich, nur „realistische“ Geschehnisse. Das heißt es darf natürlich mal übertrieben werden, aber wirklich bekannte Fantasieelemente möchte ich in einem Thriller nicht haben. Der Schreibstil war, wie erwartet, so gut wie in den anderen Büchern, welche ich von Sebastian Fitzek gelesen habe. Ich kann an seinen Beschreibungen der Charaktere, der Umgebung und der Geschehnisse nichts aussetzten. Man kann es sich bis ins kleinste Detail vorstellen und hat, bei den unangenehmeren/schrecklichen Beschreibungen, sofort eine Gänsehaut. Ich musste das Buch sogar einmal zuklappen, da mir die Szene zu heftig war, obwohl ich alles andere als zart besaitet bin. Dies spricht auf jeden Fall für die Geschichte.

Ich kann euch das Buch, obwohl es mich nicht wirklich überzeugen konnte, empfehlen. Es ist mal etwas Neues und Kreatives, was dem einen oder anderen eventuell gefällt. Deshalb bildet ihr euch am besten eure eigene Meinung zu der Geschichte.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

jasbr jasbr

Veröffentlicht am 27.12.2018

Lerne zu töten

Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch, vor allem weil ich gelesen habe, dass es wirklich unter die Haut ging. Dementsprechend enttäuscht war ich dann, dass es doch sehr langsam und gediegen los geht. ... …mehr

Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch, vor allem weil ich gelesen habe, dass es wirklich unter die Haut ging. Dementsprechend enttäuscht war ich dann, dass es doch sehr langsam und gediegen los geht. Das, was schon im Klappentext verraten wird, kommt nämlich erst ab der Hälfte des Buches.

Der Thriller ist als eine Art Tagebuch aufgebaut, denn der Protagonist Simon, mittlerweile erwachsen, schreibt auf Anraten seines Arztes seine Erlebnisse nieder, während er in der Psychiatrie ist. Er erzählt in der Ich-Form und chronologisch, ohne dass die Tage genau bestimmt sind. Dadurch wird die Geschichte nicht unterbrochen, das hat mir sehr gut gefallen. Außerdem spricht Simon manchmal direkt den Leser an - auch ein Pluspunkt.

So brutal, wie ich es erwartet hatte, fand ich den Thriller allerdings nicht. Wie gesagt geht es am Anfang sehr normal los, erst ab ca. der Hälfte kommt die Blutschule ins Spiel. Hier hätte ich mir doch mehr den Schwerpunkt gewünscht. Natürlich sind die Lektionen, die Simon und sein Bruder lernen sollen, nichts für schwache Nerven, aber es passt zu diesem Genre.

Was mir leider gar nicht gefallen hat, war das Spiegel-Element, dass das Buch durchzieht. Zwar hat man hier einen roten Faden, allerdings bin ich gerade bei Thrillern ein Fan davon, wenn sie realistisch sind. Die magischen Kräfte des Spiegels haben hier für mich nicht hineingepasst, auch wenn es für die Handlung natürlich wichtig ist und auch einiges erklärt.

Das Ende war dann auch nicht unbedingt überraschend. Es sorgt sicher bei dem ein oder anderen Leser für Gänsehaut, ich habe aber ehrlich gesagt nur die Stirn gerunzelt.

Schuld an meiner Enttäuschung sind sicherlich auch die hohen Erwartungen, die ich an "Die Blutschule" gestellt habe. Jetzt bin ich gespannt auf "Das Joshua-Profil" gespannt und ob sich hier Parallelen zeigen. Insgesamt gibt es von mir aber nur 3 Sterne.

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elisalorenz elisalorenz

Veröffentlicht am 27.08.2018

Eine blutige und grauenvolle Horror-Fantasy-Geschichte.

Mein erstes Buch von Sebastian Fitzek war „Die Therapie“. Noch dazu habe ich vor kurzem den Film „Das Joshua-Profil“ gesehen. Also dacht ich, seine vorherigen Bücher müssten genauso gut sein. Als ich dieses ... …mehr

Mein erstes Buch von Sebastian Fitzek war „Die Therapie“. Noch dazu habe ich vor kurzem den Film „Das Joshua-Profil“ gesehen. Also dacht ich, seine vorherigen Bücher müssten genauso gut sein. Als ich dieses dann noch als Mängelexemplar bekam, war ich natürlich umso glücklicher. ;)
Doch auch jetzt weiß ich nicht genau, was ich davon halten soll. Eigentlich lese ich selten einen Thriller. Wenn, dann einen ordentlichen. Hier hatte ich allerdings das Gefühl, eine Fantasy-Horror-Geschichte zu lesen. An manchen Stellen war der Grusel-und Horrorfaktor sehr gut, aber die Sache mit dem "übernatürlichen Teil" war mir zu weit aus der Fantasywelt geholt.
INHALT
Es geht um eine 4-köpfige Berliner Familie, die von der Großstadt in ein ländliches Gebiet an den Storkower See umzieht. Als sie erfahren, dass sie neben einem vorbestraften Pädophielen wohnen, sind die Eltern in Alarmbereitschaft. Doch das hält die Brüder Mark und Simon nicht davon ab, sich dem seltsamen Mann zu nähern.
Simon, der kleinere Bruder, lernt ein Mädchen namens Sandy kennen. Doch diese spielt ein zu Beginn harmloses Spiel'chen mit ihm und bringt ihn in arge Schwierigkeiten.
Nach einer geglückten Rettungsaktion des Mädchens, veränderte sich das Verhalten des Vaters zusehends. Er geht mit seinen Kindern auf eine einsame Insel zum campen. Alles was er will ist, seinen Kindern das Töten zu lehren...
MEINE MEINUNG
Das Buch ließ sich aufgrund der kurzen Kapitel und natürlich der wenigen Seiten super schnell zum Ende lesen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und spannend, weswegen es schwer fällt, das Buch überhaupt zur Seite zu legen. Der Grundgedanke und die Horroreffekte sind brutal, spannend und bringen einen Gänsehaut-Moment nach dem anderen. Doch mir war, wie anfangs schon gesagt, der übernatürliche Teil, der das ganze Buch bestimmt, zu übertrieben. Man hätte es anders, vorallem ohne Fantasie-Geschichte, lösen können.

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WriteMeANovel WriteMeANovel

Veröffentlicht am 04.08.2018

Die Blutschule

Die Jugendlichen Mark und Simon ziehen von Berlin nach Brandenburg was für sie schon schlimm genug ist. Dennoch freuen sie sich auf sechs Wochen Ferien die sie genießen wollen. Doch dann nimmt ihr Vater ... …mehr

Die Jugendlichen Mark und Simon ziehen von Berlin nach Brandenburg was für sie schon schlimm genug ist. Dennoch freuen sie sich auf sechs Wochen Ferien die sie genießen wollen. Doch dann nimmt ihr Vater sie mit einem Boot auf eine Insel mit und schleppt sie in einen Klassenraum der besonderen Art. Der liebevolle Vater hat sich in ein Monster verwandelt, der seinen Söhnen das Jagen und Töten beibringen will. Dieser Sommer verwandelt sich in die persönliche Hölle der Brüder..

Das Buch fängt mit einer Art Interview an und ich dachte gleich, wow, das wird super. Doch dafür, dass das Buch nur 250 Seiten lang ist, waren die ersten 100 reichlich gezogen. Es war nicht langweilig aber es dauerte lange bis man zu dem Ausgangspunkt kam, der im Klappentext beschrieben wurde. An Thrillerelementen fehlte es nicht und es ging auch mal blutig her, doch ich war froh dass manche Horrorszenen nicht näher beschrieben wurden. Das Ende des Buchs ließ einen nochmal nach Luft schnappen, jedoch hatte ich schon bessere Bücher von Fitzek.

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Momo Momo

Veröffentlicht am 27.07.2018

Erinnert an Stephen King

Simon und Mark ziehen mit ihren Eltern weg von Berlin nach Brandenburg. Hier soll alles besser werden - dachten sie. Denn ihre Vater verändert sich im neuen Haus und ist plötzlich besessen von dem Vorhaben, ... …mehr

Simon und Mark ziehen mit ihren Eltern weg von Berlin nach Brandenburg. Hier soll alles besser werden - dachten sie. Denn ihre Vater verändert sich im neuen Haus und ist plötzlich besessen von dem Vorhaben, seinen Söhnen das beizubringen, was seiner Meinung nach das Wichtigste überhaupt ist - das Töten...

Fitzek wagt sich hier als Max Rhode auf völlig neues Terrain. Das Buch hat viele Elemente aus dem Horror-Genre. Vor allem auf die gewohnt präzise Recherche-Arbeit Fitzeks muss man hier verzichten, denn die übernatürlichen Elemente machen diese Geschichte aus. Allerdings kann ich verstehen, dass manche eingefleischte Fitzek-Leser genau diese Tatsache etwas vor den Kopf gestoßen hat. Doch darf man nicht vergessen: Fitzek schreibt hier als Max Rhode und kann sich so völlig neu ausprobieren - meiner Meinung nach mit großem Erfolg. Die Geschichte, die von der Stimmung her stark an Stephen King erinnert, fesselt von der ersten Seite an! Mit Simon und Max fliegt man durch die Seiten und blickt dabei den tiefsten menschlichen Abgründen ins Antlitz. Was bei Max Rhode ebensowenig zu kurz kommt wie bei Fitzek selbst ist das überraschende und clever inszenierte Ende (das seinerseits wieder an King erinnert, vor allem an seine Kurzgeschichten. Denn auch bei denen stockt einem mit dem letzten Satz das Blut in den Adern und man schließt das Buch mit einem Kribbeln auf der Haut.).

Für mich ein toller Versuch in ein neues Genre, das mit dem Alias auch eine Legitimation erhält.

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Autor

Max Rhode

Der Berliner Autor hat als Gerichtsreporter gearbeitet, bevor er mit "Die Blutschule" seinen ersten Roman schrieb. Er lebt sehr zurückgezogen im Südwesten der Hauptstadt. Da er der digital vernetzten Welt kritisch gegenübersteht, findet man ihn weder auf Facebook noch Twitter.  

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