Die perfekte Unschuld
 - Helen Fields - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Thriller
558 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-6129-2
Ersterscheinung: 26.10.2018

Die perfekte Unschuld

Thriller
Übersetzt von Frauke Meier

(38)

Zwei Mordfälle in ein und derselben Nacht erschüttern Edinburgh: Zuerst wird inmitten eines Rockfestivals ein junger Besucher erstochen, und dem Täter gelingt es, in der Menge unterzutauchen. Dann wird nur wenige Stunden später die Leiche einer Krankenschwester entdeckt. Es gibt keine verwertbaren forensischen Spuren, doch eine Gemeinsamkeit: Beide Opfer werden von ihren Mitmenschen als "gute Seelen" beschrieben — und beide mussten unter besonders grausamen Umständen sterben. Detective Callanach steht vor dem Beginn einer Mordserie, die ihm das Blut in den Adern gefrieren lässt ...

Rezensionen aus der Lesejury (38)

fredhel fredhel

Veröffentlicht am 05.03.2019

Schottischer Thriller

Dieser Thriller aus Edinburgh hat mich von der ersten Seite an gepackt. Zwischen zwei voneinander unabhängigen Morden mit unterschiedlichen Tötungsarten gibt es eine obskure Verbindung. Dass DI Callanach ... …mehr

Dieser Thriller aus Edinburgh hat mich von der ersten Seite an gepackt. Zwischen zwei voneinander unabhängigen Morden mit unterschiedlichen Tötungsarten gibt es eine obskure Verbindung. Dass DI Callanach diese Spur, die ins Darknet führt, überhaupt verfolgen kann, verdankt er einem der fähigsten Hacker, dem Scotland Yard dicht auf den Fersen ist. Die Autorin versteht es, die Spannung von der ersten Seite an aufzubauen und gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse. So muss ein Thriller sein. Von den einzelnen Personen dagegen bin ich nicht so ganz überzeugt. Manche empfinde ich als nicht authentisch. Abgesehen von der aufgeblasenen, karrieregeilen Vorgesetzten ist mir in erster Linie die Beziehung zwischen Callanachs heimlicher Liebe Ava zu dem unsympathischen Scotland Yard Beamten nicht verständlich, ebenso wie die Aufdringlichkeit der neuen Nachbarin. Trotz allem ein tolles Buch. Ich werde versuchen, den ersten Band zu lesen, vielleicht klären sich dann die beanstandeten Punkte.

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Igela Igela

Veröffentlicht am 04.03.2019

Enttäuschend!

In Edinburg, auf einem Festival, bricht ein Mann zusammen. Später stellt sich heraus, dass er erstochen wurde. In derselben Nacht wird eine Krankenschwester in ihrem Haus tot aufgefunden....noch zwei weitere ... …mehr

In Edinburg, auf einem Festival, bricht ein Mann zusammen. Später stellt sich heraus, dass er erstochen wurde. In derselben Nacht wird eine Krankenschwester in ihrem Haus tot aufgefunden....noch zwei weitere Morde folgen. Detective Inspector Luc Callanach und sein Team ermitteln auf Hochtouren, müssen sie doch weitere Morde befürchten. Doch Callanach hat noch andere Sorgen. Eine seiner Ermittlerinnen, Ava Turner wird für einen anderen Fall abgezogen und arbeitet mit DCI Jo Edgar zusammen, der ihr ausnehmend gut gefällt. Callanach ist sich nicht sicher, ob ihm diese Beziehung gefällt.


Der erste Band und zugleich der Auftakt für Luc Callahan, «die perfekte Gefährtin» hat mir ausgezeichnet gefallen. Und so habe ich mich sehr auf dieses Buch, die Fortsetzung gefreut. Doch sehr rasch machte sich Ernüchterung breit. Nach einem sehr guten Start ins Buch, mit dem Mord an dem Festival, wurde die Handlung zäh wie Kaugummi. Daran konnten auch die weiteren drei Mordfälle nichts ändern. Im Gegenteil. Sehr wirr wurden die Ermittlungen zu den drei Mordfällen untereinander vermischt. Da man als Leser keine Gemeinsamkeit sehen konnte, gestaltete sich das als unübersichtlich.
Im Gegensatz zum ersten Fall bleib dabei die Spannung auf der Strecke und ich musste mich oft zwingen weiter zu lesen.
Das Ermittlungsteam ist gross und ihre langatmigen und, gelinde gesagt, langweiligen Beziehungsprobleme auschweifend. Zudem haben mich die Streitereien innerhalb des Teams mehr und mehr ermüdet. Im Ermittlerteam geht es ab und zu her wie im Kindergarten ... in einem, in dem niemand dem anderen die Butter auf dem Brot gönnen mag. Dazu kommt, dass eine Kollegin, Ava Turner, ein Techtelmechtel mit einem anderen Kollegen, Joe Edgar beginnt. Was wiederum Luc Callnach nicht gefällt. Da habe ich mich doch öfters gefragt, ob ich einen Thriller lese?
Ich denke, die Autorin wollte zuviel in dieses Buch rein quetschen. Statt vier Mordfälle nebeneinander laufen zu lassen, hätte sie sich wohl besser mit einem oder zwei begnügt. Und wo garantiert abgespeckt hätte werden müssen, sind die privaten Befindlichkeiten innerhalb des Teams. Zeitweise haben sie die Ermittlungen komplett überlagert und ich habe den Faden verloren. Dieser Thriller hat mir keinen Spass gemacht, weder bei der Handlung, noch bei der Spannung. Das erste Mal, dass mich Helen Fields auf ganzer Linie enttäuscht hat.

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alison alison

Veröffentlicht am 21.02.2019

guter Thriller

In Edinburgh geschehen an einem Tag zwei Morde. Detective Callanach steht vor einem Rätsel. Ein Mord geschieht auf einem Rockfestival unter mehreren hundert Menschen und keiner hat etwas gesehen. Der zweite ... …mehr

In Edinburgh geschehen an einem Tag zwei Morde. Detective Callanach steht vor einem Rätsel. Ein Mord geschieht auf einem Rockfestival unter mehreren hundert Menschen und keiner hat etwas gesehen. Der zweite Mord wird an einer Krankenschwester verübt. Beide Opfer mussten grausam sterben. Bei seinen Bemühungen die Täter zu fassen, bekommt Luc Callanach Hilfe von seiner Kollegin Ava. Hinter den Taten scheint ein grausames System zu stecken, das Luc nur mit Mühe aufdecken kann. Dabei bekommt er unerwartet Hilfe von außerhalb des Reviers.

Luc und Ava scheinen sich auch außerhalb des Reviers sehr gut miteinander zu verstehen. Da bekommt man das Gefühl, da könnte noch mehr gehen. Leider trübt Avas neuer Freund Edgar das gute Verhältnis der Beiden. Ava ahnt nicht, was ihr Freund hinter ihrem Rücken für Fäden zieht.

Der Thriller hat mir sehr gut gefallen. Edinburgh eignet sich hervorragend für so ein Geschehen. Ich bin von dem Inspector mehr als begeistert. Er bewahrt einen kühlen Kopf, kann aber auch einmal rein menschlich laut werden. Auch die Zusammenarbeit mit Tripp und Salter fand ich klasse. Durch die persönlichen Hintergründe die eingestreut wurden, fühlt man sich gleich verbunden mit den Charakteren.

Ein sehr guter Thriller, den man schwer aus der Hand legen kann.

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booksandlight booksandlight

Veröffentlicht am 29.01.2019

Luc Callanachs zweiter Fall

#Allgemeines#

*Titel:* Die perfekte Unschuld
*Autor/in:* Helen Fields
*ISBN:* 978-3-404-17795-0
*Verlag:* Bastei Lübbe
*Genre:* Thriller
*Seitenzahl:* 560
*Preis:* 10,00€


#Klappentext#

Zwei Mordfälle ... …mehr

#Allgemeines#

*Titel:* Die perfekte Unschuld
*Autor/in:* Helen Fields
*ISBN:* 978-3-404-17795-0
*Verlag:* Bastei Lübbe
*Genre:* Thriller
*Seitenzahl:* 560
*Preis:* 10,00€


#Klappentext#

Zwei Mordfälle in ein und derselben Nacht erschüttern Edinburgh: Zuerst wird inmitten eines Rockfestivals ein junger Besucher erstochen, und dem Täter gelingt es, in der Menge unterzutauchen. Dann wird nur wenige Stunden später die Leiche einer Krankenschwester entdeckt. Es gibt keine verwertbaren forensischen Spuren, doch eine Gemeinsamkeit: Beide Opfer werden von ihren Mitmenschen als „gute Seelen“ beschrieben — und beide mussten unter besonders grausamen Umständen sterben. Detective Callanach steht vor dem Beginn einer Mordserie, die ihm das Blut in den Adern gefrieren lässt.


#Meine Gedanken zum Buch#

Zwei Morde in einer Nacht beschäftigen Luc Callanach und Ava Turner in Edinburgh. Einer ist grausamer, als der andere und dennoch unterscheiden sie sich: Der eine Mord ist kalt begangen wurden, mit Furcht einflößender Präzision und handwerklichem Geschick. Der andere Mord war vor allem eins: ausufernd und besonders brutal. In der Folge werden noch zwei weitere Menschen ermordet und Luc bekommt Hinweise auf ein perfides Spiel, dass nicht nur ein Mörder spielt, *!VORSICHT! SPOILER!* sondern gleich zwei. Sie geben sich untereinander vor, wen sie als nächstes töten wollen. Dabei suchen sie sich Leute aus dem sozialen Bereich aus, damit die Morde ein noch viel tieferes Loch in die Seele der Stadt reißt. Wird Luc Callanach hinter diese Morde steigen und weitere verhindern können?

Bevor wir zur Handlung des doch sehr gelungenen Thrillers von Helen Fields kommen, möchte ich zunächst den Schreibstil und die Protagonisten besprechen. Ja, was soll ich zu dem Schreibstil sagen? Er ist insgesamt etwas schwerer. Ich weiß gar nicht genau warum, aber ich musste häufiger Passagen doppelt lesen, um sie richtig zu verinnerlichen. Das ist ein kleiner Kritikpunkt von mir. Es ist aber so, dass man sich bei der längeren Lektüre dieses Buch durchaus an den Schreibstil gewöhnen konnte. Helen Fields schreibt außerdem in kurzen Kapitel, wodurch die Spannung und vor allem die Dynamik immer hoch waren.

Zu den Protagonisten Luc und Ava ist zu sagen, dass sie beide sehr starke Ermittler und Individuen sind, das Schöne ist einfach, dass sie nahbar sind und so für den Leser greifbar. Sie sind nicht perfekt und machen Fehler in ihrem privaten, wie auch in ihrem beruflichen Leben, dadurch wird die Geschichte realistisch. Was mich allerdings gestört hat, ist die Problematik zwischen Ava und Luc. Durch diverse Gründe haben sie einfach nicht zueinander gefunden und sich viel gestritten, was ich unheimlich schade finde. Am Ende löst sich die Situation zwar auf und die Gründe werden offen gelegt, aber ich habe diese Sache einfach durchweg bedauert. Dazu muss ich sagen, dass ich Ava und Luc seit dem ersten Buch shippe. Vielleicht hat es mich dadurch so sehr gestört.

Die Kapitel waren aus mehreren Perspektiven geschrieben und das Buch in zwei Teile geteilt. Was ich im ersten Teil etwas schade gefunden habe, ist, dass wir keine Kapitel aus der Sicht der Mörder haben. Im ersten Band war das schon von Anfang an gegeben. Erst im zweiten Teil kriegt der Leser die Kapitel aus der Sicht der Mörder, was ich dann aber wiederum als sehr gelungen betrachte.

*!VORSICHT!SPOILER IM ZITAT!*

„Da draußen sind zwei Mörder“, stellte Callanach fest. „Eine Frau, die so verstohlen ist wie ein Geist. Sie hinterlässt keine Spur, keinerlei Hinweise, nicht einmal am hellichten Tag. Sie geht geplant und mit chirurgischer Präzision vor. Helen Lotts Mörder ist stark und arbeitet mit plumper Gewalt und großer Brutalität. Ganz ohne Raffinesse […].“ – Luc, S. 263

Kommen wir nun zu der Handlung selbst und diese war so viel mehr als eine lahme Ermittlung, weil so viel passiert ist, wo man als Leser durchgehend miträtseln konnte. Dadurch war die Spannung in vielen Teilen enorm hoch. Dennoch muss ich aber sagen, dass es kleine Längen gab, vor allem, wenn inhaltlich die Ermittlungen z.B. erlahmten. Damit hatte man aber umso mehr das Gefühl, tatsächlich ein Teil der Ermittlungen zu sein und man hat sich als Leser wirklich an jeden neuen Beweis geklammert.

Zum Ende muss ich sagen, dass dies wirklich sehr explosiv, schnell und dramatisch war, was das ganze Buch perfekt abgerundet hat. Es war für mich ein rundum gelungener Thriller, der nur hier und da ein paar Kritikpunkte hatte – deshalb gebe ich diesem Buch und dessen Geschichte 4,5/ 5 Sternen und hoffe sehr auf eine Fortsetzung der Luc-Callanach-Reihe.

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Donkelmann Donkelmann

Veröffentlicht am 03.01.2019

Die perfekten falschen Fährten

Dies war nach langer Zeit mal wieder ein Buch, bei dem ich mich geärgert habe, dass ich nicht so schnell lesen kann wie es die Spannung und der Drive vorgibt. Ich kam mir beim Lesen dieses in bester Tradition ... …mehr

Dies war nach langer Zeit mal wieder ein Buch, bei dem ich mich geärgert habe, dass ich nicht so schnell lesen kann wie es die Spannung und der Drive vorgibt. Ich kam mir beim Lesen dieses in bester Tradition zu Ian Rankin und Val McDermid stehenden Thrillers vor wie eine Schnecke.

Die Handlung beginnt mit zwei Mordfällen in Edinburgh, die in einer Nacht geschehen. Das eine Opfer ist ein Mann, der inmitten eines Rockfestivals erstochen wurde. Er selbst hat getanzt und nicht viel verspürt, weil der Schnitt so schnell ausgeführt wurde. Die Geschwindigkeit der Tat ist aber auch der Grund dafür, dass der Täter auf den Überwachungskameras nicht zu erkennen ist. Das zweite Opfer ist eine Krankenschwester. Die Spurensicherung findet an beiden Tatorten nichts Verwertbares. Gekannt haben sich beide Opfer nicht. Die Polizei kann keinen Zusammenhang zwischen den Opfern herstellen, außer dass beide als „gute Seelen” galten, die hilfsbereit und freundlich gegenüber anderen waren.

Neben dem Tempo, der Spannung und den unüberschaubaren Konflikten hat mir die Figurenkonstellation ausnehmend gut gefallen. Hauptprotagonist ist Detective Callanach, der französische Wurzeln hat und wegen eines Vorfalls von Interpol zur Police Scotland versetzt wurde. Gegenspieler hat er in seinen Vorgesetzten und einem Nebenbuhler in Sachen sympathische Kollegin, zu der das private Verhältnis etwas enger werden könnte. Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. Die Morde sind in extremster Brutalität dargestellt. Die Mordmethoden sind plausibel erklärt. Als Nichtfachmann kann ich nicht sagen, ob sie realistisch sind. Jedenfalls klingen sie so und eines baut logisch auf dem anderen auf. Im Kopfkino trieft das Blut.

Sicherlich hat die Schriftstellerin als Drehbuchautoren beste Erfahrungen mit der Dramaturgie eines mitreißenden Thriller, dessen Reihe nicht umsonst als eine der besten Krimiserien überhaupt eingestuft wird.

Für diesen Roman gebe ich also eine absolute Leseempfehlung für all jene Leser, die Thriller mögen.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2018

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Helen Fields

Helen Fields - Autor
© Helen Fields

Helen Fields studierte Jura an der Universität von East Anglia in Norwich, lernte an der Inns of Court School of Law in London und arbeitete anschließend dreizehn Jahre als Anwältin. Nach der Geburt ihres zweiten Kindes widmete sie sich neuen Aufgaben und leitet heute mit ihrem Ehemann eine Filmproduktionsfirma. Sie arbeitet als Produzentin und Autorin für Drehbücher und Romane. DIE PERFEKTE GEFÄHRTIN ist ihr Debütroman. Fields lebt mit ihrem Ehemann und drei Kindern …

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