Inferno - ein neuer Fall für Robert Langdon
 - Dan Brown - eBook

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8,99

Bastei Entertainment
Thriller
685 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-3026-4
Ersterscheinung: 14.05.2013

Inferno - ein neuer Fall für Robert Langdon

Thriller
Übersetzt von Axel Merz, Rainer Schumacher

(11)

Mein Geschenk ist die Zukunft. Mein Geschenk ist die Erlösung. Mein Geschenk ist ... Inferno
Robert Langdon, Harvard-Professor für Symbologie, erwacht mit einer Schusswunde in einem Krankenhaus in Florenz und kann sich nicht an die letzten zwei Tage erinnern. Doch viel Zeit zur Erholung bleibt ihm nicht, denn nach einem Anschlag muss er mit der jungen Ärztin Sienna Brooks in deren Wohnung flüchten. Dort stellt sich heraus, dass Langdon dabei war, die versteckte Botschaft in einem jahrhundertealten Gemälde zu Dantes "Inferno" zu entschlüsseln. Die Spur führt sie in den Palazzio Vecchio, wo sie sich von Dantes Totenmaske konkretere Hinweise erhoffen, doch diese ist gestohlen worden. Nun beginnt eine Jagd durch halb Europa, bei der Langdon die Maske wiederfinden und einen perfiden Plan vereiteln muss.
Dan Brown wurde 1964 in New Hampshire geboren und studierte Englisch und Spanisch. Nach dem Studium veröffentlichte er zunächst mehrere Alben als Singer/Songwriter, widmete sich aber Mitte der 90er Jahre ganz dem Schreiben. Sein erster Roman, "Diabolus", erschien 1998. Seinen großen Durchbruch feierte Dan Brown 2000 mit "Illuminati", dem ersten Thriller um den Harvard-Professor Robert Langdon. In seinen Büchern kombiniert er geschickt Elemente des Thrillers mit religions- und kunstgeschichtlichen Fakten und spricht dadurch ein breites Publikum an.
Mit Inferno hat Bestsellerautor Dan Brown den hochspannenden vierten Thriller um den Symbolologen Robert Langdon vorgelegt.

Pressestimmen

"Alles in allem schafft Dan Brown es erneut, einen Welt-Bestseller zu kreieren, indem er ein hochaktuelles und gleichermaßen brisantes Thema gekonnt in ein kulturgeschichtliches Ambiente packt. Lesens-und vor allem hörenswert!"

 
"Der Roman hebt spannend an und zieht einen sofort in die Handlung. Wie sich das für einen guten Thriller gehört."
"Charmante Unterhaltungsliteratur mit einem kühnen Schluss."

 

Rezensionen aus der Lesejury (11)

LovinBooks LovinBooks

Veröffentlicht am 19.06.2017

Das kann er besser...

Robert Langdon wacht in einem Krankenhaus in Florenz auf. Zwei Ärzte bewachen ihn, denn jemand hat auf ihn geschossen und die Kugel hat ihn am Kopf gestreift, wodurch er nun an einer Gedächtnislücke leidet. ... …mehr

Robert Langdon wacht in einem Krankenhaus in Florenz auf. Zwei Ärzte bewachen ihn, denn jemand hat auf ihn geschossen und die Kugel hat ihn am Kopf gestreift, wodurch er nun an einer Gedächtnislücke leidet. Als die Killerin in seinem Krankenhauszimmer auftaucht und einen der Ärzte erschießt, flüchtet er mit der Ärztin Dr. Sienna Brooks und die Verfolgungsjagd beginnt.

Eine rätselhaft Jagd beginnt und Robert Langdon und Sienna Brooks versuchen Dantes "Inferno" zu entschlüsseln. Dabei werden Sie von einer Truppe von Soldaten verfolgt.

Die Prophezeiung birgt eine riesige Gefahr für die gesamte Menschheit und es ist absolute Eile geboten. Kann Robert Langdon den Eklat verhindern?





Buchkritik:

Puuuh, wo fange ich am Besten an.. Ich muss sagen ich bin von dem Werk von Dan Brown ziemlich enttäuscht. Der vierte Band der Robert Langdon Reihe steht seinen Vorgängern in so einigem nach.
Konnte Brown in den ersten 3 Bänden eine immense Spannung über das gesamte Buch hinweg aufbauen, plätschert Inferno nur so vor sich hin.
Die ersten 300 Seiten waren noch relativ fesselnd, aber danach geht es nur noch bergab. Ich hatte sehr oft das Gefühl eher einen italienischen Reiseführer zu lesen als einen Thriller.
Ich habe mich oft dabei erwischt nicht mehr zu lesen, sonder einfach nur die Seiten zu überfliegen mit dem permanenten Gedanken: BLABLABLABLA
Hohe Erwartungen lassen einen tief fallen und sorry Dan Brown, aber dieses Buch ist echt ein Satz mit X.



Fazit:

Für alle Dan Brown Fans. Geht nicht mit zu hohen Erwartungen an das Buch ran.

Für alle Neulinge: Kauft euch lieber einen Thriller von Sebastian Fitzek! Das Geld ist defintiv besser angelegt!


Dieses Buch erhält von mir 2/5 Punkten. :O(

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Daggi Daggi

Veröffentlicht am 06.05.2017

Den Spannungsbogen ein wenig vermisst

Inhalt
Der Harvard-Professor Robert Langdon wacht in einem Krankenhaus in Florenz auf und kann sich nicht daran erinnern, wie er nach Italien gekommen ist und was er dort will. Als jemand versucht, ihn ... …mehr

Inhalt
Der Harvard-Professor Robert Langdon wacht in einem Krankenhaus in Florenz auf und kann sich nicht daran erinnern, wie er nach Italien gekommen ist und was er dort will. Als jemand versucht, ihn in seinem Krankenzimmer zu erschießen, hilft ihm die Ärztin Sienna Brooks zu fliehen.

Die beiden entdecken eine Botschaft, die in Langdons Jacke eingenäht ist. Bei ihren Recherchen stoßen sie auf Dante Alighieris „Inferno“, den ersten Teil der „Göttlichen Komödie“, der sich um die zehn Kreise der Hölle dreht. De beiden finden heraus, dass es sich um eine Prophezeiung handelt. Bei ihrem Versuch, die Erfüllung derselbigen zu verhindern, verfolgen sie einen Hinweis nach dem anderen. Doch egal, wohin sie kommen, ihre Verfolger sind ihnen bereits dicht auf den Fersen.

Protagonisten
Robert Langdon ist Professor für Symbologie an der Harvard-Universität. Er ist um die 50 Jahre alt und zu seinen Fachgebieten gehört unter anderem Dante Alighieris „Göttlichen Komödie“.

Die Ärztin Sienna Brooks ist Mitte 30, hat einen überdurchschnittlichen IQ und ist nach einem Medizinstudium in den USA in Italien gelandet.

Meine Gedanken zum Buch
Nachdem ich gelesen hatte, dass der Film im Oktober 2016 in die Kinos kommt, habe ich dieses Buch auf meine To-Read-Liste gesetzt. Allerdings habe ich den Film bislang nicht gesehen und es hat auch einige Wochen gedauert, bis ich das Buch endlich in die Hand genommen habe.

Die Hörbücher Sakrileg und Illuminati waren vor über zehn Jahren die ersten Hörbücher, die ich mir gekauft habe, daher ist mir der Protagonist Robert Langdon bereits bekannt. Das Konzept von Inferno ähnelt im Grunde dem Aufbau der beiden anderen genannten Bücher: Robert Langdon wird nach Europa gerufen, bekommt eine Frau zur Seite gestellt und begibt sich auf eine Flucht, die einer Schnitzeljagd ähnelt. Das wirkte hier dann schon etwas abgenutzt auf mich.

Der Autor führt seine Leser bevorzugt zu Sehenswürdigkeiten, die man zumindest von Fotos kennt, wobei ich hier immer wieder anerkennen muss, dass Dan Brown zumindest den Eindruck erweckt, sehr sorgfältig recherchiert zu haben, denn seine Beschreibungen sind sehr detailliert.

Das Thema des Buches ist die Überbevölkerung der Erde, Menschen und die Frage, ob man künstlich eingreifen sollte. Zugegeben, nichts, über was ich mir normalerweise Gedanken machen würde, doch die Ausarbeitungen von Dan Brown regen zum Nachdenken an. Doch obwohl mich das Thema neugierig gemacht hat, schafft der Autor es erst gegen Mitte des Thrillers, mich in den Bann der Geschichte zu ziehen, in dem er seine Leser täuscht und es dann zu Wendungen kommen lässt, die aufzeigen, dass nichts so ist, wie es scheint. Hervorragend gelungen ist Brown in dieser Hinsicht das Ende seines Buches, denn hier darf jeder Leser selbst die Entscheidung treffen, wen er am Ende zu den Guten oder den Bösen zählt.

Bei der Bewertung dieses Thrillers habe ich zunächst zu 3,5 Eulen tendiert, denn an Illuminati und Sakrileg hatte ich sehr gute Erinnerungen und diese Messlatte hat Dan Brown mit Inferno nicht erreicht. Auch, dass der Aufbau abgenutzt wirkte und ich den Spannungsbogen über eine lange Zeit vermisst habe, haben mich an dieser Bewertung festhalten lassen. Doch die 3 vor dem Komma wird dieser Thriller nicht gerecht, denn dazu war die zweite Hälfte und das Ende viel zu gut.

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dieSeitenfluesterer-unserBuchblog dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

Veröffentlicht am 30.04.2017

Rätselhafte Rettungsaktion ...

Dan Brown - dieser Autor zieht seine Leser gekonnt in seinen Bann.
Mit „Sakrileg“ und „Illuminati“ wurde er weltberühmt und hat Rekorde auf dem Buchmarkt verzeichnen können.
Nun ist am 14. Mai 2013 sein ... …mehr

Dan Brown - dieser Autor zieht seine Leser gekonnt in seinen Bann.
Mit „Sakrileg“ und „Illuminati“ wurde er weltberühmt und hat Rekorde auf dem Buchmarkt verzeichnen können.
Nun ist am 14. Mai 2013 sein viertes Buch „Inferno“ erschienen, in dem sein, von den Lesern geliebter, Protagonist Robert Langdon, wieder als Symbolforscher sein Leben riskiert.
Der Bastei Lübbe Verlag hat dazu ein sehr ansprechendes Cover entworfen und die 688 Seiten als gebunden und in E-Book Version veröffentlicht.

Robert Langdon erwacht in einem Krankenhaus.
Sein Gedächtnis ist angeschlagen, weil sein Kopf stark verwundet ist.
Die Doktorin Sienna Brooks erzählt ihm, dass er in ihrer Notaufnahme aufgefunden wurde, angeschossen und sehr verwirrt.
Langdon jedoch kann sich an nichts mehr erinnern – was ist geschehen und vor allem wo befindet er sich?
Die Antworten darauf werden lebensgefährlich, denn er befindet sich nicht mehr in Harvard, Massachusetts, sondern in Florenz, Italien.
Als eine Frau nach ihm fragt und ihn umbringen will kann er mit Hilfe von Dr. Brooks fliehen.
Als sie ihm berichtet einen Gegenstand in seiner Jacke gefunden zu haben, beginnt eine gefährliche Jagt nach Antworten …

Nach langem Warten und des für mich sehr enttäuschenden dritten Teils „Das verlorene Symbol“ hat nun Dan Brown mich wieder für sich eingenommen.
Robert Langdon ist zurück, noch besser und noch Gejagter als in den Vorbänden.
Endlich kann der Leser wieder Symbole enträtseln und Hinweise sammeln, in Begleitung eines tollen Protagonisten.

Da dieser in seiner neuen Geschichte an Amnesie leidet und sich viele Gegebenheiten erst später aufklären, bleibt keine Zeit zum Luft holen.
Dan Brown hat auch hier seinem Lieblingsprotagonisten eine hübsche und intelligente Frau an die Seite gestellt.
Dr. Sienna Brooks ist nicht nur gut aussehend und überaus intelligent, sie kam auch sehr geheimnisvoll herüber, was noch mehr Faszination zu diesem Werk aufkommen ließ.
Aber auch einen kleinen Beigeschmack hat, denn seine Romane scheinen einem roten Faden zu folgen.
Ich frage mich immer wieder, warum all diese Frauen hübsch und intelligent sein müssen.

Der gewählte Schauplatz Florenz lässt in mir eine gewisse Art von Fernweh aufkommen und seine Gebäude und berühmte Gemälde in eine Enterdeckerlust verfallen.
Allgemein scheint Dan Brown ein Interesse an den Ortschaften des Landes Italien zu besitzen.
Bereits in Illuminati durfte ich mit Robert Langdon dorthin reisen und nun spielt auch „Inferno“ in diesem Land.

Besonders fesselnd waren für mich die Rückblicke, die Dan Brown in der Geschichte eingebaut hat.
Genau wie bei Roberts Langdons Vorlesungen, beginnt der Autor mich als Leser zu führen – hinein in die Welt von Dante Alighieri, der Autor des berühmten literarischen Werkes „Göttliche Komödie“.
Nicht nur sein Werk aus dem 13. Jahrhundert, auch Gemälde und Bücher anderer Berühmtheiten vergangener Jahrhunderte begleiten den Protagonisten auf seiner Suche.
Das Spannende hieran fand ich, dass niemand, nicht mal der Protagonist zuerst weiß, wonach er sucht.
Er lässt sich von den Rätseln leiten und schaut was passiert.

Gleichfalls sind auch hier die Nebenfiguren und Gegner sehr gelungen.
Die meisten agieren im Hintergrund und erst am Ende, wie bei jedem seiner Bücher, erfährt der Leser, wer diese sind.
Große Organisationen und millionenschwere Geldgeber gehören auch hier wieder dazu und doch ist es immer wieder erstaunlich, wie Robert Langdon diesen ausweichen kann, um den Rätseln zu folgen.
Ebenso ist nicht nur der historische Aspekt ein Teil der Geschichte, auch Tatsachen und Probleme der Welt nimmt der Autor gekonnt mit in seine Werke.

In „Inferno“ spielt die Weltbevölkerung und deren drastisch ansteigende Zahlen eine bedeutende Rolle – wie bedeutend lässt sich im Laufe der Handlung erst entwirren.
Das einzige Manko des Buches war das Italienisch.
In einigen Sätzen wurde daran gedacht, diese für den Leser zu übersetzen, leider war es an den Stellen, die ich mir selbst auch übersetzen konnte.

Dan Brown lädt mit seinem “Inferno” die Leser ein, zusammen mit Robert Langdon auf eine rätselhafte Rettungsaktion zu gehen.

Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog
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mrsbombshell mrsbombshell

Veröffentlicht am 06.02.2017

spannend

Nach Illuminati, Sakrileg und Symbol ist der berühmte Symbolforscher Robert Langdon wieder zurück – und er stürzt sich in das nächste gefährliche – und sein wohl größtes Abenteuer.

Die Detailliebe von ... …mehr

Nach Illuminati, Sakrileg und Symbol ist der berühmte Symbolforscher Robert Langdon wieder zurück – und er stürzt sich in das nächste gefährliche – und sein wohl größtes Abenteuer.

Die Detailliebe von Dan Brown war schon immer etwas, das man mögen musste, um es gut zu finden. Ich finde es so wahnsinnig, dass mir während dem Lesen immer wieder bewusst werden musste, dass ich hier ein Buch lese und nicht persönlich dabei bin. Wie schon bei den Vorgängerromanen zog ich es vor, mich in eine Ecke auf dem Bett zu verkriechen (oder in dem Fall Sofa), Musik von E Nomine einzuschalten und mich dann ganz der Mystik aus dem Roman zu widmen. Der Autor schafft es auch mit diesem Roman, die Neugier durch das Unwissende und das Unbekannte zu locken, den Leser durch eine Achterbahn an Hoch und Tief zu ziehen und im Anschluss eine rasante Talfahrt durch Mord und Totschlag, bis hin zum unerwarteten Ende zu ziehen. Spätestens seit Sakrileg geht man keinen Dan Brown Roman mehr an und versucht während des Lesens selbst zu erraten, wer denn nun der Bösewicht ist. Das hat sowieso nie Sinn – außer, man kann irrsinnig gut zwischen den Zeilen lesen und notiert nebenbei auffällige Details mit. Das wäre übrigens eine interessante Idee für den nächsten Roman von ihm!

Wie auch die beiden vorigen Filme Illuminati als auch Sakrileg bietet auch dieses Buch eine perfekte Filmvorlage. Jetzt muss nur noch mein Wunsch in Erfüllung gehen und das Buch verfilmt werden – vielleicht noch Symbol dazwischen, damit es auch wirklich perfekt passt.

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Karin1910 Karin1910

Veröffentlicht am 25.10.2016

Typischer Dan Brown

Nachdem sein letztes Werk „Das verlorene Symbol“ für mich enttäuschend ausgefallen war, hat Dan Brown hier wieder zu seiner alten Form zurückgefunden.

Im Prinzip folgt auch dieses Buch dem bekannten ... …mehr

Nachdem sein letztes Werk „Das verlorene Symbol“ für mich enttäuschend ausgefallen war, hat Dan Brown hier wieder zu seiner alten Form zurückgefunden.

Im Prinzip folgt auch dieses Buch dem bekannten Schema: Der große Held Robert Langdon, der über ein umfassendes Wissen bezüglich sämtlicher historischer und kultureller Epochen verfügt und darüber hinaus mit einer beinahe übermenschlichen körperlichen Kondition ausgestattet ist, rast in einer Art Schnitzeljagd von einem geschichtsträchtigen Schauplatz zum nächsten, wobei er immer weitere Hinweise enträtseln muss, um schließlich ein großes Geheimnis lüften zu können.
Eine interessante Variation des üblichen Ablaufs wird diesmal aber dadurch eingebaut, dass Langdon von Beginn an unter Gedächtnisverlust leidet und sich erst nach und nach herauskristallisiert, was in den letzten zwei Tagen vor dem Einsetzen der Handlung geschehen ist.

Die Auflösung, wie es zu seiner Verletzung gekommen ist und von wem er aus welchen Gründen verfolgt wird, ist dann allerdings einigermaßen unglaubwürdig und unrealistisch.
Auch sonst wirkt die Aufklärung der Vorgänge, die sich um ein Meisterwerk der mittelalterlichen Literatur sowie um einen Irren, der das Problem der Überbevölkerung lösen will, drehen, reichlich übertrieben. Eine Katastrophe von etwas geringerem und realistischerem Ausmaß hätte es auch getan.
Außerdem gibt es einige Ungereimtheiten und die wahren Motivationen einiger Protagonisten bleiben teilweise im Dunkeln.

Der Erzählstil ist so, wie man es von dem Autor gewöhnt ist – mit kurzen Kapiteln, die alle mit einem mehr oder weniger spannenden Cliffhanger enden. Auf diese Weise wird immerhin eine interessante Dynamik erzeugt, die zum Weiterlesen motiviert. Obwohl vieles vorhersehbar ist, gibt es dennoch auch ein paar überraschende Wendungen und außerdem merkt man, dass der Autor sich bei der Recherche einige Mühe gegeben hat.

Fazit: Natürlich darf man hier kein literarisches Meisterwerk erwarten. Leser, denen Dan Browns bisherige Romane gefielen, werden aber auch an Robert Langdons viertem Abenteuer ihre Freude haben.

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Autor

Dan Brown

Dan Brown - Autor
© Olivier Favre

Dan Brown ist Autor zahlreicher Thriller, die allesamt über Monate die Bestsellerlisten angeführt haben und darüber hinaus erfolgreich verfilmt wurden. Mit seinem in über 40 Ländern erschienenen und mit Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmten Buch Sakrileg (Originaltitel: The Da Vinci Code) wurde er zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller der letzten Jahrzehnte. Dan Browns Thriller werden in 54 Sprachen übersetzt. Nach solch erfolgreichen Auflagen ließen auch die Verfilmungen der …

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