Origin
 - Dan Brown - eBook

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22,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Thriller
668 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-4221-5
Ersterscheinung: 04.10.2017

Origin

Thriller

(31)

Die Wege zur Erlösung sind zahlreich.
Verzeihen ist nicht der einzige.
Als der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch drei der bedeutendsten Religionsvertreter der Welt um ein Treffen bittet, sind die Kirchenmänner zunächst skeptisch. Was will ihnen der bekennende Atheist mitteilen? Was verbirgt sich hinter seiner „bahnbrechenden Entdeckung“, das Relevanz für Millionen Gläubige auf diesem Planeten haben könnte? Nachdem die Geistlichen Kirschs Präsentation gesehen haben, verwandelt sich ihre Skepsis in blankes Entsetzen.
Die Furcht vor Kirschs Entdeckung ist begründet. Und sie ruft Gegner auf den Plan, denen jedes Mittel recht ist, ihre Bekanntmachung zu verhindern. Doch es gibt jemanden, der unter Einsatz des eigenen Lebens bereit ist, das Geheimnis zu lüften und der Welt die Augen zu öffnen: Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, Lehrer Edmond Kirschs und stets im Zentrum der größten Verschwörungen.
ILLUMINATI, SAKRILEG, DAS VERLORENE SYMBOL und INFERNO – vier Welterfolge, die mit ORIGIN ihre spektakuläre Fortsetzung finden.

Rezensionen aus der Lesejury (31)

frostyface frostyface

Veröffentlicht am 21.11.2017

Gewohnt gut, äußerst spannend, nur kleinere Schwächen

Robert Langdon ist zu Gast in Spanien. Edmond Kirsch, einer seiner ehemaligen Studenten, hat ihn und zahlreiche andere ausgewählte Personen zu einer Präsentation eingeladen, die - und davon ist er überzeugt ... …mehr

Robert Langdon ist zu Gast in Spanien. Edmond Kirsch, einer seiner ehemaligen Studenten, hat ihn und zahlreiche andere ausgewählte Personen zu einer Präsentation eingeladen, die - und davon ist er überzeugt - die Welt und insbesondere die Religionen verändern wird.
Dass davon nicht jeder begeistert ist, liegt auf der Hand, so verläuft auch die Präsentation nicht reibungslos.
Schließlich ist es an Langdon, zu recherchieren. Tatkräftige Unterstützung erhält er dabei von einer künstlichen Intelligenz sowie der Direktorin des Museums, in dem Kirsch seine Präsentation gehalten hat.

Mir hat das Buch ziemlich gut gefallen, wozu vor allem der aus meiner Sicht sehr gelungene Spannungsbogen von Anfang bis Ende sowie die zahlreichen anschaulichen Darstellungen historischer Gebäude beigetragen haben.
Selbstverständlich findet man auch in diesem Buch das Spannungsfeld von kirchlichem Glauben und Wissenschaft sowie Symbole und Rätsel, wie man es von den Büchern um Langdon gewohnt ist.
Als spannend empfunden habe ich außerdem die Darstellung der künstlichen Intelligenz, welche aus meiner Sicht eine Bereicherung für das Buch darstellt.
Bemerkenswert ist auch, dass es Dan Brown gelingt, zahlreiche sich abwechselnde Perspektiven zu verwenden, ohne dass man als Leser dabei den Überblick verliert.

Auf der negativen Seite muss ich anmerken, dass Kirschs Entdeckung mich eher kalt gelassen und keineswegs überrumpelt hat. Natürlich kann man nicht erwarten, dass es sich um eine bahnbrechende Neuigkeit handelt, da es schließlich nur Fiktion ist, aber durch die zahlreichen Ankündigungen durch Kirsch kann man eine gewisse Erwartungshaltung nur schwer vermeiden.
Ferner gibt es die ein oder andere Stelle, welche nicht sonderlich realistisch ist und zum Teil auch einfacher gelöst werden könnte.
Auch hatte ich den Eindruck, dass Origin etwas weniger Rätsel enthält als andere Bücher der Reihe. Dies hat mich allerdings weniger gestört, da ich das Buch auch so als abwechslungsreich empfunden habe.

Insgesamt erachte ich das Buch als durchaus lesenswert. Aufgrund der gelungenen Spannungskurve fliegen die Seiten nur so dahin und die Stärken des Buches lassen die Schwächen nebensächlich erscheinen.
Ich kann das Buch daher jedem empfehlen, dem die anderen Bücher der Reihe gefallen haben und/oder der sich für die Themen Glauben und Wissenschaft interessiert.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Sonja2609 Sonja2609

Veröffentlicht am 21.11.2017

Origin - spannender Roman für Verschwörungstheoretiker

Der Roman „Origin“ von Dan Brown, erschienen im Bastei Lübbe Verlag, ist der mittlerweile fünfte Thriller mit Robert Langdon, Professor für Symbologie an der Harvard University. Wie bereits aus vorherigen ... …mehr

Der Roman „Origin“ von Dan Brown, erschienen im Bastei Lübbe Verlag, ist der mittlerweile fünfte Thriller mit Robert Langdon, Professor für Symbologie an der Harvard University. Wie bereits aus vorherigen Bänden bekannt, muss Langdon auch in diesem Abenteuer wieder viele Rätsel lösen, vor Gefahren fliehen und ein weiteres der großen Rätsel der Menschheitsgeschichte aufklären. Dabei gerät er auch wieder in tödliche Gefahr, was zu mancher Verfolgungsjagd führt.

Dan Brown gelingt es auf wunderbare Weise, den Leser in die Handlung zu ziehen. Seine Beschreibungen von Schauplätzen, Gegenständen oder Gebäuden beschwören sehr genaue Vorstellungen herauf. Die detailgetreuen Beschreibungen spiegeln die intensive Recherche wieder, die Dan Brown in seine Bücher steckt. Ich hatte wirklich das Gefühl, gemeinsam mit Robert Langdon vor Ort zu sein.

Wie immer erlebt Robert Langdon sein Abenteuer an der Seite einer schönen Frau, dieses Mal unterstützt ihn die schöne und intelligente Ambra Vidal, Direktorin des Guggenheim Museums und gleichzeitig Verlobte des spanischen Kronprinzen. Gerade Letzteres sorgt für einigen Wirbel und bringt die beiden in echte Gefahr.
Ebenfalls an ihrer Seite der treue intelligente Computer, der von Langdons Freund und ehemaligen Studenten Edmond Kirsch programmiert wurde. Die künstliche Intelligenz hilft den beiden in einigen Situationen.

In der Geschichte verschlägt es Langdon nach Spanien, genauer gesagt Bilbao, wo er eine bahnbrechende und zukunftsweisende Präsentation seines Freundes Edmond Kirsch hören soll. Eine Entdeckung, die die Welt und die Religionen in ihren Grundfesten erschüttern soll. Das diese Präsentation nicht so glatt läuft, wie gedacht, ist den Lesern schnell klar. Doch das die Teilnahme an der Veranstaltung den Professor in einen Strudel von Ereignissen zieht und in ernsthafte Gefahr bringt, war ihm nicht so klar.
Wer sind Langdons Gegenspieler? Warum genau wurde der geniale Wissenschaftler Edmond Kirsch ermordet? Und was ist das große Rätsel der Menschheit, welches er präsentieren wollte?
Über alle diese Frage kann man während der Lektüre herrlich spekulieren. Auch sind die handelnden Personen von Dan Brown so gut gezeichnet, dass man immer wieder eine andere Person in Verdacht hat. Die große Auflösung folgt natürlich erst zum Schluss und auch diese ist wieder sehr gut ausgearbeitet, recherchiert und klingt genauso plausibel, wie die anderen „Geheimnisse“, die Robert Langdon bereits aufgeklärt hat.

Ich vermisse jedoch die zahlreichen Codes und Symbole, die Robert Langdon in seinen vorherigen Abenteuern knacken musste. Natürlich kommt er auch nicht umhin Rätsel zu lösen, allerdings wird der Leser dieses Mal nicht ganz so sehr zum Miträtseln eingeladen.

Wie immer lässt auch dieses Buch viel Raum für Spekulationen und regt zum Nachdenken an. Dan Brown beschreibt hier eine Zukunft, die in gar nicht langer Zeit aktuell werden könnte. Und dies muss man als Leser doch erst einmal sacken lassen.
Natürlich ist es ein Muss für alle Dan Brown und Robert Langdon Fans. Auch wenn ich sagen muss, dass mir die früheren Bücher deutlich besser gefallen haben.

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moehawk moehawk

Veröffentlicht am 19.11.2017

Es geht wieder aufwärts

Langdon ist ein alter Bekannter für mich gewesen. In Buch und Film verfolge ich seine Abenteuer bereits von Anfang an. Im Laufe der Serie hatte ich den Eindruck, dass sich der Darsteller etwas abgenutzt ... …mehr

Langdon ist ein alter Bekannter für mich gewesen. In Buch und Film verfolge ich seine Abenteuer bereits von Anfang an. Im Laufe der Serie hatte ich den Eindruck, dass sich der Darsteller etwas abgenutzt hat, was weniger an Langdon selber lag, sondern eher am Handlungsplot der sich immer wieder am ersten Erfolgsroman orientierte. Außerdem war vor allem der letzte Band etwas wirr und einzelne Abläufe waren unlogisch oder zielten nur auf neue Rätsel und Geheimnisse ab und nicht mehr darauf eine stringente Handlung zu erzählen.

Origin findet zu den Wurzeln von Dan Browns Büchern zurück. Die Spannung ist hoch und wird über den ganzen Plot gut gehalten. Auch ist das Rätsel diesmal ein wissenschaftliches und kein religiöses. Dieser Umstand fand besonders meine Begeisterung vor allem, da der Autor sich mit der Recherche sehr viel Mühe gegeben hat und seine Erklärungen auch für den Laien verständlich und sehr unterhaltsam sind.

Für die Lösung des Rätsels um das Codewort eines Computers hätte man Langdon wahrscheinlich nicht unbedingt gebraucht. Aber die Jagd danach war extrem spannend und die Auflösung entschädigte durchaus für die wenig überraschende Jagd nach Langdon und der aktuellen "Frau an seiner Seite".

Ich wurde gut unterhalten und freue mich schon darauf, wenn diese Geschichte möglichst an Originalschauplätzen nachgedreht wird und ich dann fast live in Spanien dabie sein Kann.

4,5 Sterne

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jasbr jasbr

Veröffentlicht am 17.11.2017

Enthüllungen, die die Welt verändern?!

Der neue Brown wurde von mir sehnlichst erwartet und natürlich waren auch meine Erwartungen dementsprechend hoch. Als ich den Klappentext gelesen hatte, wurde diese auch noch gesteigert - den wer will ... …mehr

Der neue Brown wurde von mir sehnlichst erwartet und natürlich waren auch meine Erwartungen dementsprechend hoch. Als ich den Klappentext gelesen hatte, wurde diese auch noch gesteigert - den wer will nichts von Enthüllungen wissen, die die Welt der Religionen auf den Kopf stellen könnten? Natürlich habe ich mich auch darauf gefreut, Professor Langdon wiederzutreffen und mit ihm auf Spurensuche zu gehen.

Die Spurensuche kam mir aber ehrlich gesagt in diesem Band etwas zu kurz. Der erste Code, der entschlüsselt werden muss, ist keine richtige Herausforderung und auch sonst hatte ich eher das Gefühl, der Professor hätte diesmal mehr Glück als dass er durch taktische Überlegungen auf die Lösung kommt. Das fand ich ein bisschen schade.

Spannung war aber trotzdem vorhanden, denn schon im ersten Kapitel wird der Leser auf die Spur der spektakulären Enthüllung angesetzt, die natürlich noch nicht verraten wird. Es liegen noch über 600 Seiten Jagd quer durch Spanien vor einem, was wirklich sehr viel Spaß gemacht hat. Man lernt tolle Orte kennen, die man unbedingt mal besuchen möchte. Einige habe ich beim Lesen wiedererkannt, dass war dann noch einmal ein besonderer Lesegenuss. Auch die moderne Kunst nimmt eine große Rolle ein. Hier muss ich aber gestehen, dass ich nicht besonders viel damit anfangen konnte. Das muss man mögen.

Interessant war, dass Brown das Spanische Königshaus mit in die Geschichte verwickelt. Man blickt hinter die Kulissen des Palasts und muss sich selbst immer wieder daran erinnern, dass es nur Fiktion ist und nicht um den wirklichen Thronfolger geht - hoffe ich zumindest...

Gelungen war auf jeden Fall die Mischung aus Tradition, die durch die Kirche vermittelt wurde und die neuen Technologien, die durch Edmund Kirsch und seine Erfindungen repräsentiert wurden. Dadurch wurde der Fortschritt, der heute schon spürbar ist, noch deutlicher.

Langdon an sich war sehr sympathisch und unermüdlich, das Geheimnis zu enthüllen. Dabei zeigt er nicht nur Köpfchen - wenn auch meines Erachtens etwas weniger als sonst - sondern auch, dass er sich mit Fäusten wehren kann. Der Gegensatz hat mir sehr gut gefallen.

An der ein oder anderen Stelle hingegen fand ich die Geschichte etwas weit hergeholt. Dann liegen Dinge zu glatt oder waren extra kompliziert. Das galt dann auch für das Ende: Es war stimmig und alles in allem hat es sehr gut zu dem Buch gepasst, ich war dann aber leider doch etwas ernüchtert. Allerdings kann ich auch nicht sagen, was ich anders gewollt hätte...

Insgesamt hatte ich beim Lesen aber viel Spaß und ich habe Professor Langdon sehr gerne begleitet - deswegen 4 Sterne!

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yesterday yesterday

Veröffentlicht am 17.11.2017

Robert Langdon am Puls der Zeit mit gewohntem Muster und leichten Längen

Zum fünften Mal schickt Dan Brown Robert Langdon in den Ring rund um mysteriöse Zeichen, Symbole und Geheimnisse der Weltreligionen. Das bewährte Muster wird auch wieder aufgegriffen: an seiner Seite für ... …mehr

Zum fünften Mal schickt Dan Brown Robert Langdon in den Ring rund um mysteriöse Zeichen, Symbole und Geheimnisse der Weltreligionen. Das bewährte Muster wird auch wieder aufgegriffen: an seiner Seite für die Dauer dieses Abenteuers in Spanien ist Ambra Vidal, Museumsdirektorin und womöglich bald eine sehr einflussreiche Frau ihres Landes.

Ein ehemaliger Student Langdons, Edmond Kirsch, behauptet, herausgefunden zu haben, woher die Menschheit stammt und was mit uns passieren wird. Langdon ist also in Bilbao, wo Kirsch seine Ergebnisse präsentieren will und muss dann eine tragische Wendung des Events mitansehen.

Vielmehr lässt sich über die Geschehnisse nicht schreiben, ohne zu viel zu verraten. Wer aber schon mindestens eines der vier anderen Langdon-Bücher kennt, kann ungefähr erahnen, was passiert und was Langdon und Vidal schlussendlich gelingen wird. Auf dem Weg, die Menschheit wieder einmal zu verblüffen und Gläubige aus den Angeln zu heben, trotzen beiden sämtlichen Gefahren relativ effizient. Auch kinotaugliche-James-Bond-Szenen sind (wieder) vertreten.

Punkten kann Brown in diesem Thriller vor allem mit wie üblich detailliertem Hintergrundwissen zu Organisationen wie den Palmarianern oder exzellenten Ortskenntnissen, hier unter anderem Bilbao, Madrid und Barcelona. Dies kaschiert die über weite Strecken etwas sehr stringente und wenig abwechslungsreiche Handlung. Auch hätte manchen Abschnitten eine Kürzung gut getan.
Abgesehen davon ist das Buch am Puls der Zeit, gerade biologisch und chemisch bewandte Leser werden ihre Freude haben, basieren doch Kirschs Entdeckungen einerseits stark auf Naturwissenschaften. Andererseits - und hier ist diese Geschichte nicht nur aktuell, sondern unserer Zeit sogar noch ein Stück voraus - spielt dabei auch die “KI”, die künstliche Intelligenz eine Rolle. Brown versucht hiermit auch, den Menschen eine vielleicht nicht vollkommen neue, aber doch wenig präsente Sicht auf die uns so nützlichen Geräte wie Computer und Smartphones zu präsentieren und kann sich sicher sein, dass gewisse Themen noch lange nach Ende der Lektüre kontrovers diskutiert werden werden.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Video

Dan Brown zu Besuch auf der Frankfurter Buchmesse 2017

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Autor

Dan Brown

Dan Brown - Autor
© Dan Courter

Dan Brown ist Autor zahlreicher Thriller, die allesamt über Monate die Bestsellerlisten angeführt haben und darüber hinaus erfolgreich verfilmt wurden. Mit seinem in über 40 Ländern erschienenen und mit Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmten Buch Sakrileg (Originaltitel: The Da Vinci Code) wurde er zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller der letzten Jahrzehnte. Dan Browns Thriller werden in 54 Sprachen übersetzt. Nach solch erfolgreichen Auflagen ließen auch die Verfilmungen der …

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