Spectrum
 - Ethan Cross - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Thriller
510 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-4028-0
Ersterscheinung: 21.07.2017

Spectrum

Thriller
Übersetzt von Rainer Schumacher

(82)

Eine neue rasante Thriller-Serie von Bestsellerautor Ethan Cross, dem Autor der Shepherd-Thriller
August Burke ist anders. Irgendwie seltsam, geradezu wunderlich. Doch Burke ist auch ein Genie: Er erkennt Zusammenhänge, die allen anderen verborgen bleiben. Als es in einer Bank zu einer Geiselnahme kommt, wendet das FBI sich an ihn. Denn die Täter verhalten sich extrem ungewöhnlich und verschwinden schließlich sogar unbemerkt aus dem umstellten Gebäude. Mit Burkes Hilfe entdeckt das FBI den Zugang zu einem Geheimlabor unter der Bank – das eigentliche Ziel des Überfalls. Was haben die Räuber dort gesucht? Und haben sie es gefunden? Zusammen mit Special Agent Carter folgt Burke ihrer Spur – und bekommt es mit einem Feind zu tun, der bereit ist, tausende Menschenleben zu opfern.

Rezensionen aus der Lesejury (82)

Lesemietze Lesemietze

Veröffentlicht am 02.02.2018

Spannender Auftakt

Zu einer unscheinbaren Geiselnahme nimmt FBI Agent Carter Dr. Burke mit. Ein junger Mann mit dem Talent Zusammenhänge anders zu sehen als gewöhnliche Menschen. Bald wird klar dass die Geiselnahme in der ... …mehr

Zu einer unscheinbaren Geiselnahme nimmt FBI Agent Carter Dr. Burke mit. Ein junger Mann mit dem Talent Zusammenhänge anders zu sehen als gewöhnliche Menschen. Bald wird klar dass die Geiselnahme in der Bank nicht so gewöhnlich ist wie sonst, das wird allen beteiligten bald klar, nur was haben die Geiselnehmer vor?

Diese Geschichte war natürlich ein muss für mich. Spectrum ist anders aufgebaut als die Shepherd Bücher. Von den Perspektiven wechselt hier man um so mehr, aber das zu Recht finden war jetzt kein Problem beim Lesen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig. Interessant sind die verschiedene Charaktere, die hier mitspielen, allen voran Dr. Burke. Sehr jung und ein Genie, was er dem Asberger Syndrom zu verdanken hat, obwohl Burke lieber normal wäre. Seine Gabe macht es ihm aber möglich Zusammenhänge ganz anders zu sehen. Nic und Agent Carter runden das ganze für mich sehr gut ab und als Team agieren sie sehr gut.
Die Geschichte ist spannend und sehr komplex und reißt einen mit.

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Ingelberry Ingelberry

Veröffentlicht am 15.01.2018

Eine super Geschichte

Die Geschichte über einen Intelligenten Jungen Mann der helfen soll ein Verbrechen auf zu decken. Eine Behörde übergreifender Einsatz ist von nöten, ein FBI Agent sieht großes potential in einem Kleinen ... …mehr

Die Geschichte über einen Intelligenten Jungen Mann der helfen soll ein Verbrechen auf zu decken. Eine Behörde übergreifender Einsatz ist von nöten, ein FBI Agent sieht großes potential in einem Kleinen Agenten der sich gegen die Familientradition entschied und einem Intelligenten Jungen Mann.. Sie sind ein Eigentümliches Team , jedoch trotz verständigungsschwierigkeiten ein einmalig gutes Ermittlergespan.
Ethen Cross schreibt spannend , flüssig und beschreibt das Geschehen wie immer sehr bildlich. Die ganze Geschichte ist sehr blutig und Brutal doch so lesenswert für alle Fans von Thrillern.

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Booknaerrisch Booknaerrisch

Veröffentlicht am 14.01.2018

Ein guter Einstieg, mit kleinen Anlaufschwierigkeiten

Zitate:
"Wenn ich eines im Laufe meines Lebens gelernt habe, dann dies: Das Einzige, was einen Menschen daran hindert, sich zu nehmen, was er will, ist Angst. Wenn Sie keine Angst haben, dann ist alles ... …mehr

Zitate:
"Wenn ich eines im Laufe meines Lebens gelernt habe, dann dies: Das Einzige, was einen Menschen daran hindert, sich zu nehmen, was er will, ist Angst. Wenn Sie keine Angst haben, dann ist alles möglich." Seite 15
"Leider würde er noch einmal sein früheres gefühlloses Ich spielen müssen - zumindest für ein paar Stunden -, denn schon bald würde Blut fließen." Seite 72
"Als er wieder zu Yarborough schaute, war Krüger erleichtert, dass der alte Soldat das Bewusstsein verloren hatte. Er glaubte nicht, dass er das Auge hätte entnehmen können, wenn der Mann wach gewesen wäre." Seite 97

Meinung:

Ein grausames Massaker und eine gewaltsame Geiselnahme mehrere Wochen später, beides ausgeführt vom selben Täter, schockieren sowohl die Personen der Geschichte, als auch den Leser.
Ein Täter, der skrupellos und brutal vorgeht, scheinbar ohne jegliche menschliche Regung. Knapp 300 Menschen abgeschlachtet, mit abgetrennten Köpfen, Händen und Füßen, sprechen wohl eine deutliche Sprache.
Wie man sich vorstellen kann, ruft das den ein oder anderen Ermittler auf den Plan. Unter ihnen Dr. August Burke, der zwar nur als Berater hinzugezogen wird, aber mit seiner ungewöhnlichen Art für so manchen Aufruhr sorgt.
Aber wird es den Ermittlern möglich sein, die Geiselnahme ohne blutige Zwischenfälle zu beenden? Und auf was zur Hölle haben es die Täter überhaupt abgesehen???

Obwohl ich natürlich schon einiges über den Autoren und seine Shepherd-Reihe gelesen und gehört habe, habe ich es bislang nicht geschafft, eines seiner Bücher zu lesen.
Dass nun eine völlig neue Reihe herauskommen soll, kam mir da natürlich gerade gelegen, um sein Können und seinen Stil auszutesten ;)

Die Geschichte startet kurz nach dem Massaker auf die Squatter-Siedlung, wo wir auch gleich den ersten Charakter -Isabel- kennenlernen.
Sie wollte ein Kind aus der Siedlung adoptieren und hat somit ihre ganz eigenen Motive, die Verfolgung aufzunehmen.
Von da an springt der Autor in beinahe jedem Kapitel zu einem anderen Charakter, was den Einstieg in die Geschichte etwas schwieriger gestaltete, als erhofft.
Isabel, LJ, Nic, Carter, Burke, Taz, Krüger, Sparks, Doc, Romeo, Gabi… um nur die wichtigsten zu nennen.
Für mich war das gerade zu Beginn ein kleiner Overkill, der sich jedoch mit der Zeit wieder auflöst, da alle Charaktere nach und nach Background bekommen. Und glaubt mir, nicht alle Beweggründe der einzelnen Charaktere sind rosig ;)
Vor allem Dr. Burke hat mich sehr fasziniert. Durch sein Asperger-Syndrom ist er zwar hochintelligent, aber die zwischenmenschliche Interaktion ist für ihn eine harte Herausforderung. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, teilweise etwas neidisch darauf, was ein solches Hirn vermag und gleichzeitig traurig über die Isolation zu sein, die damit einhergeht.
Aber auch einige der anderen Personen, haben großes Potenzial und machen beim Lesen viel Spaß. Vor allem dann, wenn mal wieder die Großmäuligkeit um sich greift ;)

Interessant fand ich die Konstellation, dass wir den Täter von Anfang an kennen. Wir erfahren im weiteren Verlauf seine Gedanken, Beweggründe, aber auch Zweifel -sowohl seine privaten, als auch die seines alten Egos-. Nur wer hinter seinen Aktionen steckt, das bleibt natürlich erstmal ein Geheimnis ;)

Nachdem dann alle Personen gesetzt sind (ca. nach den ersten 100 Seiten), kam für mich dann auch die Spannung deutlicher heraus. Durch kurze Kapitel und die oben erwähnten Szenarienwechsel, wird der Leser an die Seiten gefesselt. Der Schreibstil von Ethan Cross ist sehr eingängig, aber stellenweise geht es auch schonmal brutal und blutig zu.

Alles in allem ist Spectrum für mich ein guter Thriller mit vielen dunklen/grausamen aber auch menschlichen Elementen, die in Kombination ein gelungenes Bild ergeben! Nach der anfänglichen Schwäche hatte ich sehr viele gute Spannungs- und Horrorelemente, wobei durch Burke, Taz und Nic auch das Schmunzeln definitiv nicht zu kurz kam ;)

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JennyWanderlust JennyWanderlust

Veröffentlicht am 13.01.2018

Fesselnde Unterhaltung der Spitzenklasse

PLOT
Ein Massaker in einer Squatter Siedlung in Südafrika. Eine Geiselnahme bei einem Banküberfall in Las Vegas. Auf den ersten Blick haben diese beiden Fälle nichts gemeinsam, abgesehen von dem afrikanischen ... …mehr

PLOT
Ein Massaker in einer Squatter Siedlung in Südafrika. Eine Geiselnahme bei einem Banküberfall in Las Vegas. Auf den ersten Blick haben diese beiden Fälle nichts gemeinsam, abgesehen von dem afrikanischen Söldner Krüger. Als dieser auf das FBI als Verhandlungspartner besteht kommen Special Agent Carter und Dr. Burke ins Spiel. Für August Burke ist es der erste Außeneinsatz und er folgt seinem Mentor nur unfreiwillig. Er hat zwar einen Doktor in Kriminalpsychologie, ist aber offiziell nur als Berater für das FBI tätig und hat zudem das Asperger Syndrom. Zwar sind seine Fähigkeiten für diesen Fall unerlässlich, allerdings bringt seine Unbeholfenheit in zwischenmenschlichen Beziehungen einige Tücken mit sich. Dann schaltet sich auch noch die CIA ein und eine junge Frau von der südafrikanischen Polizei, die auf einem persönlichen Rachefeldzug gegen Krüger ist betritt die Bühne. August Burke muss feststellen, dass sie es mit viel mehr als einem normalen Banküberfall zu tun haben. Die nationale Sicherheit ist gefährdet und einige mächtige Parteien ziehen die Ermittler in ein gefährliches Spiel!


REVIEW
Seit der Reihe um den Serienmörder Francis Ackerman bin ich ein großer Fan von Ethan Cross und konnte mir seine neue Reihe daher nicht entgehen lassen. "Spectrum" zeigt eine ganz andere Seite des Autors und ist doch ebenso gelungen wie sein Debütroman. Man fühlt sich in einen Actionfilm versetzt, in dem ein Ereignis das nächste jagt und man gespannt auf die neuste Wendung wartet. Ethan Cross gönnt seinem Leser keine Verschnaufpause und genau wie das ermittelnde Team wird man tiefer und tiefer in die dunklen Machenschaften hineingezogen. Vertrauen kann man keinem und gebannt folgt man dem Schicksal seiner Lieblinge.

CHARAKTERE
Ethan Cross jongliert mit einer Vielzahl an Charakteren und ihm gelingt, woran die meisten anderen Krimi- und Thrillerautoren scheitern: seine Charaktere sind lebendig, einzigartig und schaffen es sich mit ihrem Widererkennungswert in den Kopf des Lesers zu brennen. Für mich macht genau das den Roman aus. Man fiebert von der ersten Seite an mit und obwohl es so viele unterschiedliche Figuren in "Spectrum" gibt, kommt man kein einziges Mal durcheinander. Wie viele Thriller habe ich schon gelesen in denen der Autor es einfach nicht schafft seine Charaktere zu individualisieren. Hut ab für Ethan Cross, der zeigt wie es gemacht wird. Und wie schon in seiner ersten Reihe liegt seine Stärke in den ganz eigenwilligen Charakteren und deren Darstellung. Hierbei sind meiner Meinung nach August Burke und der Söldner Krüger hervorzuheben.

August Burke ist ein liebevoll gezeichneter Charakter. Eigenwillig, seltsam und besonders. Die Darstellung des Asperger Syndrom finde ich hervorragend gelungen. Man merkt als Leser, dass dem Autor diese Thematik sehr am Herzen liegt. Es wird nicht als Krankheit dargestellt und August Burke leidet auch nicht unter der Tatsache dass er Asperger hat, ganz im Gegenteil. Asperger macht ihn zu etwas besonderen und in seinen Augen liegt das Problem vielmehr darin, dass alle anderen Menschen so anders sind. Unberechenbar erscheinen ihre Handlungen und daraus ergeben sich in dem Roman einige Szenen, in denen man August Burke einfach ins Herz schließen muss. Bereits in "Spectrum" entwickelt er sich weiter und ich bin unglaublich gespannt welchen Weg er in den nächsten Teilen der Reihe beschreiten wird.

Anders sieht es mit dem Söldner Krüger aus, der unvorstellbare Dinge tut um seiner Familie in Südafrika ein besseres Leben zu ermöglichen. Für Idris Madeira – wie der Söldner im wahren Leben heißt – ist Krüger eine Figur, die er erschaffen hat um sich von seinen Taten zu distanzieren. Doch nach seinem letzten Einsatz fällt ihm dies immer schwerer. Die Grenzen zwischen Idris und Krüger verschwimmen und es ist unvorhersehbar was dies für die Ereignisse in Las Vegas bedeutet. Es fällt schwer diesem Charakter etwas Gutes abzugewinnen, denn Krüger ist kein guter Mann. Und obwohl man ihn nicht wirklich mögen kann, ist es doch erstaunlich wie brillant Ethan Cross seine innere Zerrissenheit dem Leser näher bringt. Für mich war seine Entwicklung spannend zu beobachten und bis zum Ende war für mich nicht vorhersehbar welche Rolle er in dem großen Showdown spielen wird.

Neben diesen beiden großartig dargestellten Charakteren, gibt es noch eine Vielzahl weiterer Figuren, die "Spectrum" ausmachen. Der SWAT Officer Nic Juliano wurde neben Burke zu meinem persönlichen Liebling. Seine dunkle Vergangenheit zeichnet ihn aus, ebenso wie seine Loyalität und sein Humor. Ich habe ihn direkt ins Herz geschlossen und habe die Kapitel aus seiner Sicht am meisten genossen. Zusammen mit Burke und Special Agent Carter ergibt er zudem ein ganz besonderes Team und ich kann nicht erwarten mehr von ihm zu lesen. Der einzige Charakter mit dem ich Schwierigkeiten hatte war Constable Isabel Price von der südafrikanischen Polizei. Mit ihr wollte ich einfach nicht warm werden. Von Rache getrieben zeigt sich in Isabel ihre dunkelste Seite und mir persönlich fiel es schwer Sympathie für sie aufzubringen. Für mich war sie zu dramatisch und unberechenbar, da sie bereits gezeigt hat, dass sie in ihrer Rache keine Grenzen kennt. Was unbedingt Erwähnung finden muss sind zudem die vielen Nebencharaktere, die nur kurz auf die Bühne treten aber trotzdem großen Eindruck hinterlassen. Burkes Freund, der Magier und Nic Julianos Großvater sind dabei nur zwei kleine Beispiele. Am liebsten hätte ich noch viel mehr über einige der Nebencharaktere erfahren!

WELTENBAU
"Spectrum" spielt in Las Vegas und Südafrika und schafft es beiden Handlungsorten den nötigen Spielraum zu lassen. Südafrika steht zwar vorerst im Hintergrund aber nach den Entwicklungen im Buch vermute ich stark, dass sich dies im zweiten Teil der Reihe ändern wird! Ethan Cross gewährt dem Leser einen Blick hinter die Kulissen der Polizei und des FBI, ebenso wie der kriminellen Szene, wobei ich besonders letzteres sehr interessant fand. Ich hoffe darauf, dass Nic Juliano uns auf weitere Ausflüge ins kriminelle Milieu mitnimmt und wir mehr über die Gangs von Las Vegas erfahren. Ebenso neugierig macht das Machtverhältnis in Südafrika, von dem man vorerst nur einen kleinen Vorgeschmack erhält, was sich aber hoffentlich ebenfalls mit dem nächsten Band ändern wird.

Ich persönlich fand den Konflikt zwischen dem FBI und der CIA sehr interessant und hätte mir da noch etwas mehr Hintergrundgeschichte zu gewünscht. Meiner Meinung nach ist dies etwas zu kurz gekommen, zumal der Roman dahin gehend so viel Potential geboten hatte. Es hätte mich auch gefreut wenn man mehr über die Welt von Dr. Julia Raskin – weiteres will ich hier nicht näher erläutern um Spoilern vorzubeugen – erfahren hätte, was bestimmt unglaublich spannend gewesen wäre. Dies ist allerdings Nörgeln auf hohem Niveau und ich kann durchaus verstehen, dass Ethan Cross sich dagegen entschieden hat, da es der Erzählweise des Romans wohl nicht dienlich gewesen wäre. Er erschafft nämlich eine zutiefst lebendige Handlung und bereits auf den ersten Seiten wird der Leser förmlich in die Geschichte hineingezogen. Es ist eine wilde Achterbahnfahrt und immer wenn man denkt es würde ruhiger werden und man würde Antworten bekommen, nimmt der Roman neuen Schwung auf und überrascht den Leser mit einer weiteren Offenbarung und Überraschung.

SPRACHSTIL
Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, welche wiederum aus vielen kurzen Kapiteln bestehen. Zusammen mit den unterschiedlichen Erzählern ergibt sich dadurch eine sehr lebendige Geschichte, die dem Leser ermöglicht aus allen Blickwinkeln die Ereignisse zu beurteilen. Wie gewohnt ist der Schreibstil von Ethan Cross sehr schlicht und präzise. Keine Beschönigungen, keine großen Umschreibungen und damit perfekt für den Thriller. Zudem fühlt man sich stets versucht nur noch ein weiteres Kapitel zu lesen – schließlich sind sie so wunderbar kurz – und bevor man sich versieht hat man bereits das halbe Buch gelesen. Besonders zum Ende hin fällt es einem schwer "Spectrum" aus der Hand zu legen, weil alles Schlag auf Schlag geht und man einfach wissen muss wie es nun ausgeht.

COVER
Vom Cover her ist "Spectrum" sehr schlicht gehalten. Ein einfacher Schriftzug auf schwarzem Untergrund, wobei ich die Farben für den Titel dabei sehr schön gewählt finde. Wer sich über die Titelwahl wundert, muss etwas aushalten und erhält erst im Epilog Antworten. Mir persönlich gefällt das schlichte Cover und besonders der blaue Buchschnitt hebt "Spectrum" aus der Masse hervor. Im Vergleich zum englischen Cover gewinnt für mich tatsächlich mal die deutsche Version, da das Original sich in die lange Schlange einfallsloser Thriller Cover einreiht und zudem nicht einmal sonderlich zur Handlung passt.

FAZIT
Gelungener Auftakt einer neuen Reihe! Ethan Cross überrascht den Leser mit atemberaubender Action, unvorhersehbaren Wendungen und individuellen, unterschiedlichen Charakteren. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Der Epilog hat mein Herz höher schlagen lassen und macht neugierig auf mehr. Ich kann nur hoffen, dass Ethan Cross mit der Geschichte um August Burke möglichst schnell in die nächste Runde geht!

BEWERTUNG
5 von 5 Sternen

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Angi1998 Angi1998

Veröffentlicht am 12.01.2018

Hochspannung

Ein neuer Fall für das FBI unter der Leitung von Carter und Nic. Eine Geiselnahme in einer GoBox- Filiale hält das FBI auf Hochtrab. GoBox ist eine Firma die Tresore verleiht und angeblich mit dem CSI ... …mehr

Ein neuer Fall für das FBI unter der Leitung von Carter und Nic. Eine Geiselnahme in einer GoBox- Filiale hält das FBI auf Hochtrab. GoBox ist eine Firma die Tresore verleiht und angeblich mit dem CSI zusammenarbeitet. Dabei stößt das FBI auf immer skurrilere Enthüllungen und ein Tätertrio, das immer wieder neue Fragen aufwirft und die Ermittlungen mit Wendungen bereichert. Hilfe holt sich das FBi dann von einem an Asperg Syndrom leidenden Genie, der auf mehr als geniale Ideen und Zusammenhänge kommt und entscheidend bei den Ermittlung ist. Dazu kommt ein zunächst zusammenhangsloser Überfall auf ein Südafrikanisches Dorf, welches eine Polizisten persönlich betrifft und sie so an das Unmögliche denken lässt. Alles in einem geht es um Geheimnisse, eine Geiselnahme, skurrille Machenschaften und ein unfassbaren Zusammenhang.

Der Thriller ist mir gleich aufgefallen. Das Cover ist unscheinbar schwarz und mit der bunten Aufschrift "Spectrum" versehen. Allein das Cover versucht zu erklären, dass es hier um mehr geht, um Hochspannung. Ich fand den Thriller gut geschrieben, wenn auch an manchen Stellen die Spannung durch nicht ankommenden Humor gekippt wird. Trotzdem hat Ethan Cross es geschafft, die Spannung lange zu erhalten und immer neue Wendungen hereinzubringen. So konnte ich den Thriller fertig lesen, ohne die Lust daran zu verlieren. Ein Thriller für alle Hochspannungsfans, die nach etwas Neuem und Außergewöhnlichem suchen.

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Autor

Ethan Cross

Ethan Cross - Autor
© Gina Brown

Ethan Cross ist das Pseudonym eines amerikanischen Thriller-Autors, der mit seiner Frau, drei Kindern und zwei Shih Tzus in Illinois lebt. Nach einer Zeit als Musiker nahm Ethan Cross sich vor, die Welt fiktiver Serienkiller um ein besonderes Exemplar zu bereichern. Francis Ackerman junior bringt seitdem zahlreiche Leser um ihren Schlaf und geistert durch ihre Alpträume. Mittlerweile ist Ethan Cross nicht nur internationaler Bestsellerautor, sein blutrünstiger Serienkiller Ackerman junior hat …

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