Tiefes Grab
 - Nathan Ripley - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Thriller
480 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-7225-0
Ersterscheinung: 28.06.2019

Tiefes Grab

Jeder Held hat eine dunkle Seite. Man muss nur tief genug graben.
Thriller
Übersetzt von Stefan Hohner

(38)

Familienvater Martin Reese pflegt ein ungewöhnliches Hobby. Er spürt die lang verschollenen Opfer von Serienkillern auf, gräbt ihre Überreste aus und meldet seinen Fund dann anonym der Polizei. Martin selbst sieht sich als aufrechter Kämpfer für die Gerechtigkeit, fast schon als Held. Bis er bei seinem nächsten Streifzug eine schockierende Entdeckung macht: Offenbar ist jemand bestens informiert über ihn und sein kleines Hobby. Martin muss erkennen, wie gefährlich es ist, einem Serienkiller ins Handwerk zu pfuschen ...

Rezensionen aus der Lesejury (38)

leseratte1310 leseratte1310

Veröffentlicht am 28.07.2019

Hat mich enttäuscht

Familienvater Martin Reese hat ein ungewöhnliches und auch wohl gefährliches Hobby. Er sucht nach den Leichen von Menschen, die Opfer eines Serienkillers wurden. Dann gräbt er die menschlichen Überreste ... …mehr

Familienvater Martin Reese hat ein ungewöhnliches und auch wohl gefährliches Hobby. Er sucht nach den Leichen von Menschen, die Opfer eines Serienkillers wurden. Dann gräbt er die menschlichen Überreste aus und meldet die Funde anonym an die Polizei. Er glaubt, etwas Gutes zu tun und betrachtet sich selbst als Kämpfer für die Gerechtigkeit. Doch dann macht er eine Entdeckung, die ihm zeigt, dass jemand weiß, was er da so treibt und dass es gefährlich ist, einem Serienkiller in die Quere zu kommen.
Die Idee zu diesem Thriller finde ich irgendwie schon interessant, aber trotzdem konnte mich die Geschichte überhaupt nicht packen. Mir fehlt einfach die Spannung.
Martin Reese ist ein seltsamer Typ. Als Motiv für seine Tätigkeit gibt er vor, dass er seine vor Jahren verschwundene Schwägerin sucht. Aber in Wirklichkeit scheint er Gefallen an diesem Tun zu haben. Niemand weiß, was er da treibt. Er ist sehr von sich eingenommen und betrachtet sich als Held. Also, mir war er überhaupt nicht sympathisch. Aber auch die anderen Personen haben mir in ihrer Darstellung nicht besonders gefallen.
Als er ein altes Grab freilegt und darin eine frische Leiche findet, gibt ihm das zu denken. Ihm wird klar, dass er jemandem in die Quere gekommen ist und dass es führ ihn gefährlich werden könnte. Also muss er sich und seine Familie schützen.
Die Leseprobe des Buches hat mir etwas versprochen, was das Buch dann nicht gehalten hat. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. War der Anfang des Buches noch spannend, so ließ die Spannung zunehmend nach. Auch das Ende ist unbefriedigend, da vorhersehbar.
Konnte mich überhaupt nicht überzeugen.

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kristall kristall

Veröffentlicht am 21.07.2019

Brisant

Der Thriller hat es wirklich in sich. Schon das Hobby Martin Reese ist sehr ungewöhnlich. Mit großer Begeisterung und Heldenmut, wie er selbst meint, spürt er die verschwundenen Opfer von Serienkillern ... …mehr

Der Thriller hat es wirklich in sich. Schon das Hobby Martin Reese ist sehr ungewöhnlich. Mit großer Begeisterung und Heldenmut, wie er selbst meint, spürt er die verschwundenen Opfer von Serienkillern aus - bis ihm ein Serienkiller auf den Fersen ist. Ich fand das Buch richtig spannend. Das Thema war neu und unverbraucht, verursacht aber bereits beim Klartext Gänsehaut. Die Figuren waren mysteriös und undurchsichtig. Die Spannung war von den ersten Seiten an da und hat auch bis zum Ende hin nicht nachgelassen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann das Buch nur empfehlen.

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yellowdog yellowdog

Veröffentlicht am 17.07.2019

Thriller für die lange Zugfahrt durch die Nacht

Dieser Thriller um Serienmörder hat einen originellen Ansatz
Hauptfigur ist ein Mann, der ermordete Frauen findet und die Funde der Polizei meldet.
Das dient dazu, dass die Opfer beerdigt werden können ... …mehr

Dieser Thriller um Serienmörder hat einen originellen Ansatz
Hauptfigur ist ein Mann, der ermordete Frauen findet und die Funde der Polizei meldet.
Das dient dazu, dass die Opfer beerdigt werden können und die Angehörigen endlich Gewissheit haben.
Teilweise ist der Roman in erster Person geschrieben. Man erfährt von ihm und seinem Leben mit Frau und Tochter, denen er seine Tätigkeit verschweigt.
Seine Suche ist schon sehr obsessiv. Interessant ist die Frage nach der inneren Motivation des Mannes.
Zum Teil ist eine ermittelnde Polizistin im Mittelpunkt.

Schließlich kommt es zur Konfrontation mit einem Serienmörder. Ab da wird der Thriller konventioneller, da viel mit Stereotypen gearbeitet wird und manches ist vorhersehbar.
Nach sehr guten Beginn würde ich den Mittelteil als durchschnittlich bezeichnen. Zum Finale hin gibt es noch mal eine Steigerung.

Auf einer langen Zugfahrt durch die Nacht ist das Buch gute Unterhaltung!

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Sanne Sanne

Veröffentlicht am 14.07.2019

Der Finder

Für die Eltern der ermordeten Mädchen ein großer Wunsch: wenigstens eine würdevolle Bestattung vornehmen zu können. Aber wie, wenn der Mörder nicht verrät, wo er die Leichen vergraben hat? Martin Reese ... …mehr

Für die Eltern der ermordeten Mädchen ein großer Wunsch: wenigstens eine würdevolle Bestattung vornehmen zu können. Aber wie, wenn der Mörder nicht verrät, wo er die Leichen vergraben hat? Martin Reese erfüllt einigen Hinterbliebenen diesen Wunsch. Akribisch wertet er Polizeiprotokolle, die er von einem korrupten Beamten erhält, aus. Es gelingt ihm tatsächlich, mehrere Verstecke ausfindig zu machen. Dadurch lenkt er Aufmerksamkeit von höchst unerwünschter Seite auf sich. Auch die Polizei ist stark irritiert.
Nathan Ripley hat einen packenden Thriller mit besten Zutaten gespickt: Serienmörder, Psychopathen, Kindheitstraumata, sowohl bestechliche als auch geniale Beamte, fiese Kollegen und Probleme mit Familienangehörigen. Marin selbst ist vielschichtig, nicht nur liebevoller Vater oder erfolgreicher Ex-Unternehmer, sondern besessen von seinem ungewöhnlichen Hobby. Spannend zu lesen, wie seine Suche endet.
Packende Lektüre aus dem Bastei Entertainment Verlag, aus dem kanadischen Englisch übersetzt von S. Hohner.

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ojosefine ojosefine

Veröffentlicht am 08.07.2019

Ein grandioser Einstieg und am Ende viele offene Fragen

Martin Reese führt ein Doppelleben. Nach außen hin führt er nach erfolgreichem Verkauf seines HighTech-Unternehmens ein normales Familienleben, was aber selbst seine Frau nicht ahnt, ist, dass er bei seinen ... …mehr

Martin Reese führt ein Doppelleben. Nach außen hin führt er nach erfolgreichem Verkauf seines HighTech-Unternehmens ein normales Familienleben, was aber selbst seine Frau nicht ahnt, ist, dass er bei seinen angeblichen Campingausflügen die Gräber von Opfern eines Serienkillers aufspürt und diese anonym der Polizei meldet. Die Besessenheit, mit der er dies betreibt, seine dunkle Vergangenheit, die Tatsache, dass die Schwester seiner Frau mit hoher Wahrscheinlichkeit einst auch zu einem dieser Opfer geworden war, all dies macht den Beginn des Thrillers so spannend. Man fragt sich, wie weit wohl die Besessenheit des Martin Reese geht , was ihn antreibt und wie weit er wohl gehen wird. Was ist mit Tinsley geschehen? Warum leben die beiden Eheleute Martin und Ellen so gleichgültig nebeneinander her? Was macht dies mit Kylie, ihrer vierzehnjährigen Tochter?
Martin ist der Ich-Erzähler des Romans. Auch wenn er dadurch seine Überlegungen und Beweggründe preisgibt, bringt ihn dies dem Leser nicht näher, seine überhebliche und geringschätzige Art macht ihn unsympathisch. Seine Frau Ellen bleibt seltsam blass, verwunderlich ist nur ihre geringe emotionale Bindung zu ihrem Ehemann.
Das Ermittlerduo ist auch nicht gerade ein Dreamteam, es besteht aus Sandra, die intelligent und eigensinnig nicht bereit ist, ihre Gedankengänge mitzuteilen und Chris, der gutmütig genug ist, ihr das nicht übelzunehmen und es dabei zu belassen.
Die Story nimmt im zweiten Drittel etwas Fahrt auf, ohne jedoch fesseln zu können, dazu sind die Ereignisse zu voraussehbar, und kommt dann schließlich zu einem Ende, das unbefriedigend ist. Weder haben sich die handelnden Personen wesentlich weiterentwickelt, noch gibt es Klarheit über ihre Beweggründe, viele Fragen bleiben ungeklärt.
Jede Figur hätte so viel Potential gehabt (auch die Story), das wurde leider verschenkt. Schade.

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Autor

Nathan Ripley

Nathan Ripley - Autor
© Ian Patterson

Nathan Ripley ist preisgekrönter Journalist, Literaturkritiker und Sachbuchautor. Er lebt und arbeitet in Toronto. Tiefes Grab ist sein Thriller-Debüt.

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