XXL-Leseprobe: Das Böse in deinen Augen
 - Jenny Blackhurst - eBook

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inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Thriller
70 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-6523-8
Ersterscheinung: 20.04.2018

XXL-Leseprobe: Das Böse in deinen Augen

Psychothriller
Übersetzt von Sabine Schilasky

(95)

Niemand hat Angst vor einem kleinen Mädchen, oder doch?

XXL-Leseprobe zu Jenny Blackhursts "Das Böse in deinen Augen":
Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das seine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust – und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen ...
Jenny Blackhurst schreibt Psychologische Spannung mit Gänsehauteffekt.

Diese Leseprobe enthält außerdem ein Interview mit Jenny Blackhurst zu ihrem neuen Roman "Das Böse in deinen Augen".
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Rezensionen aus der Lesejury (95)

Hortensia13 Hortensia13

Veröffentlicht am 15.08.2019

Zarte Kinderseele

Zurück in ihrer Heimatstadt tritt die Kinderpsychologin Imogen Reid eine neue Stelle an. Ihr erster Fall hat es sogleich in sich. Über die elfjährige Waise Ellie Atkinson
gibt es allerhand seltsame Gerüchte. ... …mehr

Zurück in ihrer Heimatstadt tritt die Kinderpsychologin Imogen Reid eine neue Stelle an. Ihr erster Fall hat es sogleich in sich. Über die elfjährige Waise Ellie Atkinson
gibt es allerhand seltsame Gerüchte. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen will dem Geschwätz nicht glauben und dem verstörten Kind helfen. Doch begibt sie sich selbst in Gefahr, in dem sie Ellie immer näher kommt?

Den Einstieg fand ich stark. Besonders die Thematik, was Vorurteile und Mobbing bei Menschen bewirkt, die sich nicht richtig wehren können. Erschreckend, wie man beispielsweise einem Kind Charakterzüge auf den Kopf zusagt, ohne dass sich selbiges dagegen behaupten kann. Leider fand ich danach die Wandlungen der Hauptcharakteren im weiteren Verlauf der Geschichte unglaubwürdig und vorhersehbar. Daher hat mich das Ende kaum überrascht. Für mich eine 3 Sterne Bewertung wert.

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Buecherstoeberecke Buecherstoeberecke

Veröffentlicht am 15.08.2019

Starker Beginn, dann nicht ganz überzeugend

Zu Beginn gefiel mir dieser Thriller wirklich sehr gut. Leider nahm es immer weiter ab und zum Ende musste ich sagen, dass er mich leider nicht ganz überzeugen konnte.
Aber der Reihe nach:

Die unheimlichen ... …mehr

Zu Beginn gefiel mir dieser Thriller wirklich sehr gut. Leider nahm es immer weiter ab und zum Ende musste ich sagen, dass er mich leider nicht ganz überzeugen konnte.
Aber der Reihe nach:

Die unheimlichen Geschehnisse um die 11-jährige Ellie versprachen mir ein spannendes Lesevergnügen!
Ich liebe solch unheimliche Sachen!
Man konnte schon sehr schnell merken, dass Ellie kein einfaches Leben in ihrer Heimat hat:

“Einige von ihnen erkennen es – das merkt sie den Dorfbewohnern an, wenn sie ihnen auf der Straße begegnet und diese die Seite wechseln, ihre Kinder ein bisschen fester an die Hand nehmen, ohne genau zu wissen, warum.
Ellie hingegen tut es. Sie weiß, was andere in ihr sehen können.
– S. 10

Schnell waren Parallelen zu Stephen Kings „Carrie“ spürbar, was aber absolut so gewollt war und mir von der Autorin echt recht gut gefiel.
Diese Parallelen zerfallen dann im Laufe der Geschichte und wir beginnen uns als Leser zu fragen, wer hier eigentlich heimlich die Strippen zieht.

Thematisch ist der Thriller auch wirklich gut verknüpft und beschäftigt sich durchaus auch mit ernsteren Themen wie Mobbing und Versagensängsten.
Die erwachsene Sicht von Imogen auf diese Dinge war genauso interessant und spannend zu lesen, wie die kindlichen Erfahrungen von Ellie.
Grade durch diese kindliche Sicht von Ellie ist dieser Thriller für Jugendliche ab 16 Jahren recht gut geeignet. Wobei er dennoch recht blutig zwischendurch ist:

“Sie blickt nicht nach unten, sieht das Kupferrohr nicht, das aus ihrer Brust ragt und von dessen Ende dickes rostfarbenes Blut tropft und eine Lache um ihre Füße bildet, die einen knappen halben Meter über dem Boden sind.”
– S. 204

Diese Erzählweise ist sicherlich nicht für alle Leser etwas. Ich muss gestehen ich mag diese blumigen und grausamen Storys ab und an sehr gerne. Da diese Szenen hier keineswegs übertrieben erschienen, sondern gut in die Geschichte eingeflochten wurden, überzeugte mich die Autorin mit Ihnen.
Auch mit ihrem flüssigen und guten Schreibstil konnte Jenny Blackhurst bei mir Punkten.

Dennoch konnte mich das Buch, wie oben bereits erwähnt nicht zu 100% überzeugen.
Besonders mit Imogen und Ellie hatte ich so einige Reibungspunkte…
Ihre Handlungen waren für mich teilweise nicht nachvollziehbar und hatten so gar nichts authentisches an sich.
Auch fand ich Ellie manchmal zu erwachsen, wenn man bedenkt, dass sie erst elf ist…
Ein zwei mal bin ich auch über ein paar merkwürdige Satzstellungen gestolpert. Ob diese bereits von der Autorin so geschrieben waren oder erst durch die Übersetzung entstanden, weiß ich nicht zu sagen. Natürlich störten diese den Lesefluss aber doch etwas.

Das Ende muss ich sagen hat mich dann auch noch etwas enttäuscht… Es erschien mir zu konstruiert… zu unglaubwürdig… und ließ auch noch Fragen offen…
Echt nicht meine Vorstellung von einem perfekten Ende…!

Dennoch hat mich das Buch ganz gut unterhalten, wenn es auch eine Menge Fragen hinterließ und mich die Protagonisten nicht zu 100% überzeugen konnten…

Wirklich gut für zwischendurch und die kurzen Kapitel ließen einen auch recht schnell durch die Seiten huschen.

Allerdings eignet es sich wohl nicht grade als Lektüre vor dem zu Bett gehen *haha*

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Nabura Nabura

Veröffentlicht am 12.05.2019

Spannende Story mit schweiriger Protagonistin

In „Das Böse in deinen Augen“ von Jenny Blackhurst kehrt die Kinderpsychologin Imogen Reid in ihre Heimat zurück, um für eine öffentliche Einrichtung zu arbeiten, die Schulen psychiatrischen Beistand bietet. ... …mehr

In „Das Böse in deinen Augen“ von Jenny Blackhurst kehrt die Kinderpsychologin Imogen Reid in ihre Heimat zurück, um für eine öffentliche Einrichtung zu arbeiten, die Schulen psychiatrischen Beistand bietet. Gleich ihr erster Fall hat es in sich: Ellie hat ihre ganze Familie bei einem Brand verloren. Wegen ihrer Andersartigkeit wird sie von ihren Mitschülern gemobbt und sogar von ihren Lehrern und Pflegeeltern für alles was schief geht verantwortlich gemacht. Imogens berufliches Agieren fand ich unprofessionell - die Art und Weise, wie sie sich auf diesen einen Fall stürzt und viel zu emotional und aufbrausend reagiert. Auch ihr Verhalten im privaten Umfeld fand ich trotz der Erklärung, die dafür geboten wird, befremdlich. Die Kapitel aus Ellies Sicht machten mich betroffen und die Spannung steigt zunehmend an, weil man sich fragt, wie viel sie noch ertragen muss und wie sie darauf reagieren wird. Eine spannende Story, bei der mich allerdings das Ende nicht ganz zufrieden gestellt hat und ich der erwachsenen Protagonistin insgesamt nicht viel abgewinnen konnte.

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Janesway Janesway

Veröffentlicht am 11.01.2019

Gelungener weicher Thriller

"Dieses Mädchen weiß Dinge. Sie weiß Sachen, die sie nicht wissen dürfte.“

Als Imogen Reid die elfjährige Ellie Atkinson kennen lernt, ist sie geschockt über die Feindseligkeit, die der Kleinen entgegengebracht ... …mehr

"Dieses Mädchen weiß Dinge. Sie weiß Sachen, die sie nicht wissen dürfte.“

Als Imogen Reid die elfjährige Ellie Atkinson kennen lernt, ist sie geschockt über die Feindseligkeit, die der Kleinen entgegengebracht wird. Doch es ist nicht zu leugnen, dass immer wieder schlimme Dinge um das Mädchen herum geschehen, wenn es wütend wird. Schon bald kommen auch Imogen erste Zweifel an Ellies Unschuld.

Dieses Buch ist ein gutes Beispiel dafür, dass man einem Autoren auch noch eine zweite Chance geben sollte. Waren die Verstrickungen in ihrem Vorgänger-Roman „Die stille Kammer“ doch recht übertrieben und die absichtlich in die Irre führende Spuren störend, hat Jenny Blackhurst mit „Das Böse in deinen Augen“ eine Geschichte geschaffen, von der man nicht meinen würde, dass sie aus derselben Feder stammt.

Wächst man ohne Liebe auf, ist es beinahe, als würde sie einen innerlich ausfüllen. Sie weiß nicht, wohin, aber sie ist immer noch da, wartet darauf, jemandem geschenkt zu werden.
Für einen Thriller hält sich die Spannung in Grenzen, dafür hat es einen Touch Mystery und man darf Imogen bei ihrer pädagogischen Arbeit begleiten. Tatsächlich habe ich mich nie gelangweilt gefühlt, weil der Roman an sich einfach schön geschrieben ist und bis zur Auflösung habe ich auch ziemlich lange gebraucht, da ich mir gar nicht so viele Gedanken dazu machte, sondern einfach weiterlesen wollte.

Auch wenn die Geschichten nichts miteinander zutun haben, sind sich die Cover von „Die stille Kammer“ und „Das Böse in deinen Augen“ vom Aufbau her sehr ähnlich. Ein Bezug zur Geschichte lässt sich tatsächlich herstellen, wenn man danach sucht, aber er springt einem nicht direkt ins Auge.

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joker joker

Veröffentlicht am 13.09.2018

Wie böse kann ein Kind sein?

Als begeisterter Leser von "Die stille Kammer" war ich riesig gespannt auf meinen zweiten Thriller von Jenny Blackhurst

An das bereits genannte Vorgängerwerk von Blackhurst kommt "Das Böse in deinen Augen" ... …mehr

Als begeisterter Leser von "Die stille Kammer" war ich riesig gespannt auf meinen zweiten Thriller von Jenny Blackhurst

An das bereits genannte Vorgängerwerk von Blackhurst kommt "Das Böse in deinen Augen" nicht heran. Doch geht es bei einem Psychothriller in erster Linie immer um Spannung, und ob die Geschichte den Leser unterhalten kann. Hier hat mich der Thriller nicht enttäuscht. Ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt, auch wenn es etwas schwierig war, in das Buch reinzukommen.

Durch dieses Buch zieht sich die Thematik der Mutter-Kind-Beziehung. Es gefällt mir, wenn auch ein Psychothriller ein übergeordnetes Thema hat und versucht etwas in die Tiefe zu gehen. Jedoch konzentriert sich die Autorin aus meiner Sicht hier etwas zu sehr auf die Kinder. Die erwachsenen Figuren kommen allesamt sehr blass rüber und entwickeln sich während des Buches so gut wie gar nicht. Es gibt die hoffnungslos naive und übermotivierte Protagonistin mit ihrem immerzu netten Ehemann. Hinzu kommt die heillos überforderte Pflegemutter und die gleichgültige und nicht minder überforderte Schulleiterin. Alle erwachsenen Figuren wirken oft ziemlich eindimensional, was aus meiner Sicht verschenktes Potenzial für diese Geschichte darstellt.

An manchen Stellen fand ich die Geschichte auch ziemlich vorhersehbar, speziell am Ende. Die letzte Wendung hätte ich nicht mehr gebraucht, um das Buch gut zu finden. Sie wirft zwar viele neue Fragen auf und sorgt für Verwirrung, jedoch muss nicht immer jeder gute Thriller zwangsläufig mit einer 180°-Wendung enden.

Ich bin ein Fan kurzer Kapitel, jedoch gab es einige Kapitel, bei denen nicht wirklich klar war, wer hier erzählt und zudem waren einige Kapitel Rückblenden in Imogens Vergangenheit, welche aber nicht als solche gekennzeichnet waren. Dies wirkte gerade zu Beginn auf mich ziemlich gewöhnungsbedürftig und verwirrend.

Trotz der Kritikpunkte bleibt ein sehr guter Thriller stehen, der stets unterhält

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Autor

Jenny Blackhurst

Jenny Blackhurst - Autor
© Jenny Blackhurst

Jenny Blackhurst lebt in Shropshire, England. Sie ist 29 Jahre alt, verheiratet und hat einen zweijährigen Sohn. Sie arbeitet als Systemadministratorin für die Feuerwehr, und in ihrer Freizeit schreibt sie an ihrem zweiten Roman.

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