XXL-Leseprobe: Das Joshua-Profil
 - Sebastian Fitzek - eBook

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

0,00

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Thriller
ISBN: 978-3-7325-3740-2
Ersterscheinung: 01.10.2016

XXL-Leseprobe: Das Joshua-Profil

Thriller

(24)

XXL-Leseprobe zu Sebastian Fitzeks Das Joshua-Profil
Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen.
Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.
Entdecken Sie auch "Die Blutschule" - unter dem bisher anonymen Schriftsteller Max Rhode verbirgt sich niemand geringeres als Bestsellerautor Sebastian Fitzek!
Inklusive Interview mit Sebastian Fitzek zu Das Joshua Profil.

Rezensionen aus der Lesejury (24)

Lara_123 Lara_123

Veröffentlicht am 17.09.2017

Voller Erfolg!

"Das Joshua-Profil" ist nun schon der vierte Thriller, den ich von Fitzek lese und auch dieser hat mich, genau wie "Das Paket", "Die Therapie" und "Der Seelenbrecher" sehr überzeugt. Ich konnte mich sehr ... …mehr

"Das Joshua-Profil" ist nun schon der vierte Thriller, den ich von Fitzek lese und auch dieser hat mich, genau wie "Das Paket", "Die Therapie" und "Der Seelenbrecher" sehr überzeugt. Ich konnte mich sehr gut in die Personen hineinversetzen.
Außerdem finde ich es sehr gut gelungen, wie Fitzek sehr ernste Themen wie Pädophilie oder Predective Policing in das Buch mit einbringt, beschreibt und es schafft, dass ich mich mit diesen Themen, mit denen ich mich vorher noch nie auseinander gesetzt habe, nun auseinander setze.
Fazit:Mal wieder ein super Erfolg und es wird nicht lange dauern, bis ich mir den nächsten Fitzek-Thriller kaufe!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Olivia Olivia

Veröffentlicht am 10.08.2017

Leider enttäuschend...

Jetzt bin ich enttäuscht :-(
Also offen gestanden ist es erst mein zweiter Fitzek, weil ich immer sehr skeptisch war. Gefühlt gibt es immer nur die zwei Fitzek-Leser-Lager Lieben oder Hassen.

Nach dem ... …mehr

Jetzt bin ich enttäuscht :-(
Also offen gestanden ist es erst mein zweiter Fitzek, weil ich immer sehr skeptisch war. Gefühlt gibt es immer nur die zwei Fitzek-Leser-Lager Lieben oder Hassen.

Nach dem "Nachtwandler" war ich total begeistert! Und schon lange hatte ich mir aufgrund von Cover und Klapptext dieses Buch hier ausgesucht und jetzt war es soweit. Leider. Vielleicht die falsche Wahl...
Der Funke ist einfach nicht übergesprungen.

Um es mal von hinten aufzurollen: das Ende war der spannendste Teil.
Und ich bin sehr froh über das Nachwort. Es lässt den Leser einen Einblick gewähren, warum der Autor sich für diese Thematiken (für mich speziell Pädophilie) entschieden hat. Es macht ihn mir sympathischer und verständlicher.

Der Kern der Geschichte ist spitze. Die Themen sind brandaktuell und das Buch regt zum Nachdenken an.
Allerdings alles eben nur halb angeschnitten.
Ich werd nicht warm mit den Charakteren (außer Cosmo und das ist fast schon zerschmetternd). Und am Ende fehlte mir der Wow-Moment.
Es gab immer wieder Passagen, die mich überrascht haben, aber diese überwogen leider nicht.

Der Schreibstil ist super, nur daran gemessen, wäre ich noch schneller durch gewesen.

Fazit: die mega Spannung blieb aus.

Ich versuche es später nochmal mit einem "anderen Fitzek", denn ich gebe die Hoffnung nicht auf und aller guten Dinge sind 3 :-)

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Josia-Jourdan Josia-Jourdan

Veröffentlicht am 25.07.2017

Brutal, feselnd und angsteinflössend.

Charakter
Max, Ehemann, Schriftsteller und Vater einer Pflegetochter, überzeugt durch viel Sympathie und Liebe zu seiner Tochter. Während des ganzen Buches über denkt er an seine Tochter und gibt alles, ... …mehr

Charakter
Max, Ehemann, Schriftsteller und Vater einer Pflegetochter, überzeugt durch viel Sympathie und Liebe zu seiner Tochter. Während des ganzen Buches über denkt er an seine Tochter und gibt alles, um sie zu retten. Sein starker Wille und seine menschliche Handlungen haben mich überzeugt.

Rezension
Das Joshua Profil ist ein Programm, welches Verbrechen verhindern soll. Dank einem analytischen Programm spürt es Kriminelle auf, bevor diese überhaupt Kriminell werden können. Was geschieht aber, wenn falsche Schlüsse aus der Internetnutzung eines Menschen gezogen werden? Max ist Familienvater und liebt seine Pflegetochter über alles, aber von einem Tag auf den anderen findet er sich in mitten einer riesigen Organisation wieder. Seine Tochter entführt, er selbst der Verdächtige. Max spielt gegen die Zeit und weiss nicht, dass er es mit gefährlichen Organisationen zu tun hat.
Sebastian Fitzek konnte mir nicht nur die Gefühle der Charaktere näher bringen oder mich mit der Handlung packen, er hat es auch geschafft, dass selbst von den verschiedensten Emotionen während des Lesens gepackt wurde. Allerdings würde es nicht gerade selten äusserst Brutal und wenn ich beschrieben bekomme, wie einem kleinen Mädchen alle Knochen breche, wird mir doch ziemlich schnell schlecht. Das ist ein persönlicher Faktor und jeder sieht das anders, aber mir war es zu viele Details.
Das Buch hat ausserdem zu spannenden Gedankengängen verleitet. Darf eine Organisation jemanden so überwachen? Soll der Staat die Macht haben Kriminelle anhand einiger Faktoren zu überführen?

Fazit
Mich konnte das Joshua Profil überzeugen. Die Protagonisten wirkten authentisch, Fitzek konnte mich mit seiner Story fesseln und trotz viel Blut und Brutalität hat mir die Handlung gut gefallen. Das beeindruckendste fand ich doch tatsächlich, dass der Autor es geschafft hat, dass ich als Leser einen Pädophilen (Cosmo, Max Bruder) auf eine Art lieb gewonnene habe. Es ist erschreckend, aber wahr. Und ich bin eindeutig nicht der einzige Leser, dem das so ergangen ist.
Die Grundidee mit dem System, welches Verbrechen verhindern soll, hat auf mich gut konzipiert und überlegt gewirkt. Das Buch bekommt verdiente ⭐️⭐️⭐️⭐️,5 von 5 Sterne.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

HonestMagpie HonestMagpie

Veröffentlicht am 22.07.2017

Spannend, authentisch und gut geschrieben - lesenswert!

Als ich anfing „Das Joshua-Profil“ zu lesen, kam mir gleich ein Zitat aus Stephen Kings Sachbuch „Das Leben und das Schreiben“ ins Gedächtnis:

*"Die Leute lesen gerne über Berufe. Keiner weiß, warum, ... …mehr

Als ich anfing „Das Joshua-Profil“ zu lesen, kam mir gleich ein Zitat aus Stephen Kings Sachbuch „Das Leben und das Schreiben“ ins Gedächtnis:

*"Die Leute lesen gerne über Berufe. Keiner weiß, warum, aber es stimmt. Wenn Sie Klempner sind und gerne Science-fiction lesen, überlegen Sie sich doch mal einen Roman über einen Klempner an Bord eines Raumschiffs oder auf einem fremden Planeten."*

Er wollte damit verdeutlichen, dass kaum ein höheres Maß an Authentizität erreicht werden kann, als wenn der Autor persönliche Erfahrungen einfließen lässt. Sebastian Fitzek hat seiner Romanfigur Max Rhode den Beruf des Schriftstellers gegeben und man nimmt es ihm ab! Die Gedanken des Protagonisten, die Bezüge, die er immer zu seiner Schriftstellerei herstellt – all das wirkt authentisch und macht die Figur lebendig und greifbar.

Dank dieser Authentizität fiel es mir sehr leicht, mich in Max hineinzuversetzen und mit ihm zu sympathisieren. Dementsprechend habe ich bei den unglaublichen Geschehnissen, die ihm zustoßen, sehr mitgefiebert und gehofft, dass alles gut ausgeht.

Ich empfand das Buch als *unglaublich spannend und mitreißend*, was nicht nur an der Thematik lag, sondern natürlich auch an Fitzeks tollem Schreibstil und dem gelungenen Plotaufbau. Die Story ist teilweise (vor allem am Anfang) verwirrend, aber auf eine angenehme Art, weil man lange Zeit einfach im Dunkeln tappt, genau wie Max. Ich habe immer wieder versucht, die Puzzlestücke, die nach und nach aufgedeckt wurden, richtig zusammenzusetzen – und bin gescheitert. Ich hatte viele Theorien, aber am Ende hat keine davon gestimmt. Herr Fitzek hat es mal wieder geschafft mich zu überraschen!

Mich fasziniert auch immer wieder, wie der Autor es schafft, wichtige und teilweise sensible Themen in seine Bücher mit einzuarbeiten. In diesem Fall z.B. die Pädophilie von Cosmo. Mit Sicherheit kein schönes Thema, aber ich bewundere es, wie respektvoll Fitzek es behandelt hat. Zudem noch die spannende Thematik des „gläsernen Menschen“ und der (staatlichen) Überwachung, die heutzutage viele beschäftigt – das Buch trifft damit den Nerv der Zeit und regt zum Nachdenken an.

*„Das Joshua-Profil“ hat mich wirklich begeistert. Thriller sind eigentlich nicht mein bevorzugtes Genre, aber Fitzeks Bücher fesseln mich immer wieder.
Sehr empfehlenswert!*

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

MikkaLiest MikkaLiest

Veröffentlicht am 08.06.2017

Rettung via Wildschwein

Am 14. Oktober 2016 erschien "Die Blutschule" von Max Rhode, einem bis dato gänzlich unbekannten Autor. Zwölf Tage später erschien "Das Joshua-Profil" von Sebastian Fitzek, - in dem es um den erfolglosen ... …mehr

Am 14. Oktober 2016 erschien "Die Blutschule" von Max Rhode, einem bis dato gänzlich unbekannten Autor. Zwölf Tage später erschien "Das Joshua-Profil" von Sebastian Fitzek, - in dem es um den erfolglosen Autor Max Rhode geht, dessen einziger großer Erfolg sein Debütroman war: "Die Blutschule".

Ja, Max Rhode gibt es gar nicht, beziehungsweise: Max Rhode und Sebastian Fitzek sind ein und dieselbe Person.

Genial, dachte ich damals. Was für eine großartige Idee, eine fiktive Figur ein Buch schreiben zu lassen und das dann auch zu veröffentlichen! Fasziniert beschloss ich, beide Bücher zu lesen - doch leider erwartete mich eine große Ernüchterung, denn "Die Blutschule" fand ich, ehrlich gesagt, bemüht schockierend und banal. (Kurz fragte ich mich sogar, ob das so beabsichtigt sein könnte, um zu zeigen, warum Max Rhode so ein erfolgloser Autor ist!) Aber gut, dachte ich, vielleicht lohnt es sich dann, wenn ich "Das Joshua-Profil" lese.

Tja, was soll ich sagen.

Vor zwei Tagen war ich etwa zur Hälfte durch und erwog ernsthaft, das Buch einfach abzubrechen. Das habe ich dann zwar nicht getan, überzeugen konnte es mich aber keineswegs.

Um erstmal mit etwas Positivem anzufangen: Sebastian Fitzek spricht hier wichtige und interessante Themen an. Im Mittelpunkt steht etwas, das man aus zum Beispiel aus dem Film "Minority Report" kennt, was aber beileibe keine Science Fiction mehr ist: die Auswertung über eine Person gesammelter Daten, um vorauszuberechnen, welche Straftaten sie in der Zukunft begehen wird. Da ist es bis zur Vorverurteilung nur ein kleiner Schritt, und heute, wo die meisten Menschen ihre Daten freiwillig auf sozialen Medien preisgeben und es ein Klacks ist, ihre Einkäufe über Kundenkarten zurückzuverfolgen, ist das Sammeln einfacher denn je! Außerdem spricht der Autor Themen wie Kindesmissbrauch, Pädophilie und Rehabilitierung an.

Leider fand ich die Umsetzung dieser Themen nur wenig gelungen.

Die meisten Szenen sind sehr kurz, und allzu viele davon enden mit einem künstlichen "Cliffhanger": dem Leser wird suggeriert, es sei etwas Schreckliches geschehen - dann Schnitt, nächste Szene, und später erfährt man, übertragen gesprochen, dass die Blutlache doch nur Ketchup war. Wenn dieses Stilmittel gezielt und sparsam eingesetzt wird, kann es durchaus Spannung erzeugen! Wenn es allerdings in gefühlt jeder zweiten Szene vorkommt, bewirkt es bei mir das Gegenteil und es fällt mir schwer, das Buch noch ernstzunehmen.

Auch das Stilmittel des "deus ex machina" wird überstrapaziert: die Rettung durch ein vollkommen unmotiviert eintretendes Ereignis. Wenn sonst gar nichts mehr geht, prescht eben ein wütendes Wildschwein durch die Szene und rettet den Tag. (Ohne Scherz.)

Obwohl das Buch jede Menge Action bietet, kam bei mir daher schnell überhaupt keine Spannung mehr auf.

Die Charaktere könnten von ihren Anlagen her eigentlich interessant sein, aber sie kranken in meinen Augen daran, dass sie sich nicht natürlich anhand ihrer Erlebnisse weiterentwickeln, sondern anhand dessen, wie es gerade in die Geschichte passt, oft sehr sprunghaft und auf größtmöglichsten Überraschungseffekt angelegt. Manchmal kam es mir dann vor, als würde ich über zwei ganz verschiedene Personen lesen!

Max Tochter Jola ist zehn, wirkt aber oft wie eine taffe Erwachsene und kann auch dann noch erstaunlich klar denken, wenn jemand eine Pistole auf sie gerichtet hat und sie damit rechnen muss, jeden Moment erschossen zu werden. (Außerdem müsste sie gegen Ende eigentlich komplett traumatisiert sein, denn ihr stößt eine unsägliche Anzahl schlimmer Dinge zu.)

Die Gefühle der Protagonisten kamen bei mir oft nicht an. Mir wird zum Beispiel gesagt, dass Jola Panik empfindet, aber es wird mir nicht so gezeigt, dass ich es mitempfinden könnte.

Die Glaubwürdigkeit geriet für mich schnell ins Wanken. Vieles erschien mir viel zu überzogen, viel zu extrem, viel zu wenig plausibel. Die Menschen, die im Hintergrund die Strippen ziehen, wirken fast schon allmächtig.

Der Schreibstil wirkte auf mich... Durchwachsen. Oft einfach und eher flach, dann wieder mit übertrieben dramatischen, für mich nicht stimmigen Metaphern, und nur manchmal so packend und dicht-atmosphärisch, wie ich es aus seinen anderen Büchern in Erinnerung hatte.

Fazit:
Viele der angesprochenen Themen sind wichtig und interessant, vom gläsernen Menschen und "predictive policing" bis hin zu Pädophilie und Rehabilitation. Eine actionreiche Szene jagt die nächste, wobei jede zweite mit einem erzwungen dramatischen Höhepunkt endet: Tod! Verderben! Und dann zwei Szenen später meist die Entwarnung: oh, doch nicht... Auf Dauer raubte mir das jede Spannung, und auch die Glaubwürdigkeit nahm für mich im Laufe des Buches immer mehr ab. Auch die Charaktere erschienen mir nicht in sich stimmig.

Nach "Die Blutschule" ist nun leider auch "Das Joshua-Profil" für mich eine große Enttäuschung.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek - Autor
© FinePic

Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Nach einem Hörfunk-Volontariat und einem Studium der Rechtswissenschaften, arbeitete der im Urheberrecht promovierte Jurist mehrere Jahre als Chefredakteur und Programmdirektor verschiedener Radiostationen bis er Anfang 2000 damit begann, eine Geschichte aufzuschreiben, die ihm schon seit längerer Zeit im Kopf herumspukte. Heraus kam sein Debüt „Die Therapie“, das trotz einer Kleinstauflage und ohne jegliches Marketing ausschließlich durch …

Mehr erfahren
Alle Verlage