XXL-Leseprobe: Der Näher
 - Rainer Löffler - eBook

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inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Thriller
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-4338-0
Ersterscheinung: 04.04.2017

XXL-Leseprobe: Der Näher

Thriller

(84)

XXL-Leseprobe zu Rainer Löfflers "Der Näher":
Ein Thriller wie ein Stich ins Herz
In der Nähe von Köln verschwinden zwei schwangere Frauen. Martin Abel, Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, übernimmt die Ermittlungen. Kurz darauf werden die Leichen einer Mutter und ihres Kindes in einem unterirdischen Hohlraum entdeckt. Es handelt sich um eine Frau, die vor Jahren verschwunden ist. Dann taucht eine der beiden vermissten Frauen wieder auf und gibt erste Hinweise auf den Täter. Martin Abel muss sich in eine Welt zerstörerischer Fantasien hineindenken. Denn der Mörder tötet nicht nur, sondern platziert etwas im Körper der Toten ...
Diese Leseprobe enthält außerdem ein Interview mit Rainer Löffler zu seinem dritten Band aus der fesselnden Thriller-Reihe um den Fallanalytiker Martin Abel.
 

Pressestimmen

"...nichts für schwache Nerven...Löffler taucht tief in die Psyche seiner Figuren ein und verwebt blutigen Horror mit ironischen Spitzen. Spannungsgeladen."
 
"...setzt mit diesem Knaller-Plot Maßstäbe in der deutschen Spannungsliteratur." 

Rezensionen aus der Lesejury (84)

Steliyana Steliyana

Veröffentlicht am 30.08.2018

Endlich mal ein gutes Buch!

Die Geschichte:

Martin Abel ist Fallanalytiker in Stuttgart. Nach seinem letzten Fall muss er sich schonen, deshalb wird er nach Gummersbach geschickt. Dort sind zwei Frauen verschwunden, die einen Abschiedsbrief ... …mehr

Die Geschichte:

Martin Abel ist Fallanalytiker in Stuttgart. Nach seinem letzten Fall muss er sich schonen, deshalb wird er nach Gummersbach geschickt. Dort sind zwei Frauen verschwunden, die einen Abschiedsbrief an ihren Ehemännern geschrieben haben. Eigentlich ist der Fall erledigt, dann werden aber zwei betonierten Leichen gefunden: eine Mutter, die ihr Neugeborenes auf Händen trägt. Besteht denn hier ein Zusammenhang zwischen den gefundenen Leichen und den vermissten Frauen? Plötzlich taucht eine der Vermissten auf und gibt die ersten Hinweise auf den Täter. Er und die Kollegen aus Gummersbach haben es mit einem Menschen zu tun, der seine kranken Fantasien zum Leben bringen will: der Näher...

Buchcover und Schreibstil:

Das Buchcover ist sehr gut gelungen. Es ist schlicht gehalten. Die Farbkombination ist sehr gut gewählt, sie erinnert an ein Kellerzimmer. Der Buchtitel hätte nicht besser dargestellt werden können. Den Schreibstil fand ich sehr gut. Die Unterteilung in sechs großen Kapiteln für jeden vergangenen Tag finde ich praktisch. So hat der Leser ein gutes Zeitgefühl, was bei Büchern mit 90 Kapiteln nicht der Fall ist.

Meine Meinung:

Das war das erste Buch, das ich von Rainer Löffler gelesen habe. Eins ist definitiv klar: es wird nicht das Letzte sein. Es war ein unglaublich guter Thriller. Die Geschichte fand ich interessant und es hat nicht an Spannung gefehlt. Es gab oft Wendungen, mit denen ich als Leserin nicht gerechnet habe und die noch mehr Lust auf das Lesen gemacht haben. Der Protagonist Martin Abel wirkt am Anfang etwas seltsam, wird einem aber im Laufe der Handlungen sympathisch. Und das Ende...für mich war es eine pure Überraschung. Mit der Enthüllung des Mörders hat Rainer Löffler den Höhepunkt seines Buches erreicht. Es hatte diesen WOW-Effekt, den ich bei vielen anderen Büchern vermisse. Ich kann es jedem empfehlen, der endlich einen guten Thriller lesen möchte. Aber Vorsicht: es ist nichts für schwache Nerven. Es gibt einige brutale und blutige Szenen, die einem den Atem rauben.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Blackfairy71 Blackfairy71

Veröffentlicht am 08.08.2018

Weniger wäre mehr gewesen

Martin Abel, Fallanalytiker beim LKA in Stuttgart, wird nach Gummersbach beordert, um der Polizei dort bei den Fällen zweier verschwundener, schwangerer Frauen zu helfen. Der Leiter der Polizeiwache ist ... …mehr

Martin Abel, Fallanalytiker beim LKA in Stuttgart, wird nach Gummersbach beordert, um der Polizei dort bei den Fällen zweier verschwundener, schwangerer Frauen zu helfen. Der Leiter der Polizeiwache ist davon nicht begeistert, ebenso wenig wie Abel.
Dann wird auf einem Feld in einem unterirdischen Hohlraum eher zufällig die einbetonierte Leiche einer Mutter und ebenfalls die ihres Babies gefunden. Die Frau ist bereits schon vor ein paar Jahren verschwunden. Abel ist überzeugt, dass die Fälle zusammenhängen und recherchiert verbissen weiter.
Kurz darauf taucht eine der beiden vermissten Frauen wieder auf und kann erste Hinweise auf den Täter geben. Abels Fähigkeiten und Erfahrungen in der Fallanalyse machen es ihm möglich, sich in eine Welt zerstörerischer Fantasien hineinzudenken. Er taucht ein in die dunkelsten Abgründe der menschlichen Seele und versucht, den Täter zu verstehen, um ihn zu finden. Wieso entführt er ausgerechnet schwangere Frauen? Und was hat es mit im Körper der Toten platzierten Gegenstand auf sich?

"Der Näher" ist der dritte Teil um den Fallanalytiker Martin Abel. Den ersten Teil "Blutsommer" hatte ich auch gelesen, den zweiten nicht und ich kann sagen, es ist auch nicht erforderlich, um diesen Fall hier nachzuvollziehen.

Erzählt wird in der dritten Person, überwiegend aus Sicht von Martin Abel, aber auch aus Sicht des Täters und man erfährt nach und nach seine Geschichte. Trotzdem konnte ich bis zum Ende nur raten, wer es ist.
Wie gesagt, ist der Spannungsbogen hoch, manchmal gibt es nur Andeutungen und kleine Häppchen für den Leser und dann geht es erst mal mit anderen Szenen weiter.

Ich kann mich erinnern, dass ich Martin Abel in "Blutsommer" nicht wirklich mochte, ich wurde einfach nicht warm mit ihm. Wahrscheinlich habe ich deswegen auch erst mal die Reihe nicht weiter verfolgt. In "Der Näher" ist Abel mir schon sympathischer, hat vielleicht auch mit der privaten Entwicklung zu tun.

Fazit: Spannend war das Buch auf jeden Fall, auch der Schreibstil hat mir gefallen. Allerdings muss ich sagen, dass mir dieser Fall doch ein wenig übertrieben erschien. Ich bin ja einiges gewohnt aus anderen Thrillern und deswegen auch nicht zart besaitet und mein Magen kann auch einiges vertragen. Aber bei gewissen Szenen war der Ekelfaktor schon recht hoch (Stichwort Kuh) und ich dachte mir: Musste das sein? Ich glaube, manchmal wäre weniger mehr gewesen und dadurch auch glaubwürdiger.
Unterhaltung bietet "Der Näher" aber trotzdem, also viel Spaß beim Lesen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

misspider misspider

Veröffentlicht am 25.07.2018

Gar nicht übel

Ich will schon seit längerem mit der Abel Reihe starten, und da kam mir die Gelegenheit, den dritten Teil als 'Schnupperbuch' zu hören gerade recht.

Martin Abel hat mir als Hauptperson sehr gut gefallen, ... …mehr

Ich will schon seit längerem mit der Abel Reihe starten, und da kam mir die Gelegenheit, den dritten Teil als 'Schnupperbuch' zu hören gerade recht.

Martin Abel hat mir als Hauptperson sehr gut gefallen, vor allem sein trockener Humor und dass ihm die Meinung anderer Leute egal ist - zumindest was ihn persönlich angeht. Dafür engagiert er sich umso verbissener in seinen Fällen und vor allem für die Opfer, die für ihn immer an erster Stelle stehen.

In diesem Fall verschlägt es Martin Abel nach Gummersbach, und dort trifft er einen eher lustlosen Haufen Kollegen an, den er dann auch erstmal aufwecken und auf Trab bringen muss, um im aktuellen Fall wirklich aktiv zu werden. Dabei war mir die ihm an die Seite gestellte Doris Stange mit ihrer Schlagfertigkeit, die seine sogar noch in den Schatten stellte, sofort sympathisch.

Gefallen hat mir auch, dass es in diesem Thriller nicht zimperlich zugeht, sondern dass es durchaus auch anschaulich wurde. Dabei hatte ich nicht den Eindruck, dass der Autor solche Szenen nur der Schockeffekte wegen einbaut, sondern sie passten einfach in dem Moment. Ist natürlich nicht jedermanns Geschmack, aber meine persönliche Meinung.

Der Plot war detailreich und überraschend, wirkte an manchen Stellen aber ein wenig unglaubwürdig und überzogen - andererseits wurde dadurch auch die große Spannung erzeugt, die mich bei jeder sich bietenden Gelegenheit weiter hören ließ, sodass ich ganz gut darüber hinwegsehen konnte.

Zur Hörbuch-Fassung: die männlichen Rollen hat der Sprecher hervorragend wiedergegeben und man konnte die Personen immer gut unterscheiden. Allerdings fand ich den Versuch, Frauenstimmen nachzumachen, absolut haarsträubend. Das klang oft so komisch, dass es mich beim Zuhören immer wieder aus dem Takt gebracht hat. Dafür leider Punktabzug.

Fazit: als Einstieg wirklich nicht übel, und ich werde sicherlich noch Teil 1 und 2 lesen (vielleicht lieber nicht hören).

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Stups Stups

Veröffentlicht am 18.06.2018

WOW - HEFTIG!!!

Hierbei handelt es sich um den dritten Fall für Martin Abel, den Fallanalytiker aus Stuttgart. Obwohl sein Chef ihn aus der Schusslinie nehmen will, gerät er wieder mitten hinein in einen Fall, der es ... …mehr

Hierbei handelt es sich um den dritten Fall für Martin Abel, den Fallanalytiker aus Stuttgart. Obwohl sein Chef ihn aus der Schusslinie nehmen will, gerät er wieder mitten hinein in einen Fall, der es in sich hat. Er erkennt als erstes den Zusammenhang zwischen Vermisstenmeldungen und einen Leichenfund. Was er dabei sieht und erlebt ist unvorstellbar.

Diese Buch ist auf keine Fall etwas für leichte Nerven, es ist wirklich heftig und man lernt nie aus, was alles bei der menschlichen Anatomie möglich ist. Ich war echt froh, dass ich es lesen konnte und nicht in einem Film ansehen musste!!
Im Schlusswort erklärt der Autor kurz, wie er auf diese Idee gekommen ist (unbedingt erst zum Schluss lesen, es ist ein Nachwort ;-))

Da ich innerhalb kürzeste Zeit alle drei Bücher über und mit Martin Abel gelesen habe, kann man seinen Wandel vom egozentrischen, besser wissenden, alles bestimmenden Einzelgänger zu einem Partner im beruflichen und privaten Leben, auf welchen man sich verlassen kann, gut mit erleben. Leider ist seine Partnerin Hannah bei diesem Fall nur eine Randfigur. Abel gibt nie auf, bis ein Fall für ihn alle Geheimnisse gelüftet hat. Er geht dabei an seine psychischen und physischen Grenzen.

Der Schreibstil ist wie immer leicht und flüssig zu Lesen, etwaige Lesepausen sind dem heftigen Inhalt zuzuschreiben. Die Erzählweise wechselt zwischen der Sicht der Polizisten, der Opfer, des Mörders und, ganz interessant, der Vergangenheit des Mörders. Der Spannungsbogen nimmt stetig zu und ist am Ende zum Zerreißen gespannt. Gekonnt wechselt der Autor durch die Szenen um einem ständig am Rätseln zu halten und am Ende das Ganze perfekt abzurunden.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Momo Momo

Veröffentlicht am 04.06.2018

Brutal, schockierend, schonungslos - nichts für schwache Nerven

Eine verunglückte Joggerin findet die Leiche einer einbetonierten Frau. In der Hand hält sie ein neugeborenes Baby, das sie scheinbar auf grausamste Art zur Welt bringen musste. Schnell stellt sich heraus, ... …mehr

Eine verunglückte Joggerin findet die Leiche einer einbetonierten Frau. In der Hand hält sie ein neugeborenes Baby, das sie scheinbar auf grausamste Art zur Welt bringen musste. Schnell stellt sich heraus, dass die Frau nur eine von vielen ist. Aktuell hat der Näher noch zwei weitere Frauen in seiner Gewalt, die Martin Abel finden muss, bevor auch für sie und ihre Babys jede Hilfe zu spät kommt...

Ich wurde durch eine Leseprobe auf den Thriller aufmerksam und las ihn deshalb ohne das Wissen, dass er in eine Reihe gehört, was mich eigentlich sehr stört. Allerdings war das hier kein großes Problem, denn der Leser hat nicht wie sonst in solchen Fällen das Gefühl, mitten hineingeworfen zu werden in das Privatleben seines Ermittlers. Trotz der fehlenden Vorkenntnisse kommt man in der Story ganz gut mit, wenn sich natürlich auch nach und nach der Wunsch äußert, auch die Vorgeschichte kennenzulernen.

Die Thriller-Handlung an sich dagegen ist perfekt gelungen!! Ich suche schon seit langem nach einem Autor, der es so wie beispielsweise Cody McFadyen schafft, die Abgründe der menschlichen Seele so schonungslos darzustellen - in Rainer Löffler habe ich ihn gefunden! Selten habe ich einen Thriller gelesen, der mich so abgestoßen und gleichzeitig so fasziniert hat, wirklich großartig. Die Spannung nimmt sofort auf den ersten Seiten Fahr auf und hält sich bis zuletzt. Zwischenzeitlich fragte ich mich, wie denn das Buch noch weitergehen soll, da die Lösung schon absehbar schien. Aber Löffler schaffte es hier, den Leser an der Nase herumzuführen und ihm eine recht überraschende Lösung zu präsentieren. Ich hatte zwar am Ende dann einen Verdacht über die Identität des Täters, doch bekam ich diesen Verdacht deutlich später, als ich diesen sonst habe und ich fand die Auflösung wirklich geschickt und gekonnt inszeniert.
Also wirklich ein toller Thriller, der absolut lesenswert, aber sicher nichts für schwache Nerven ist!!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Rainer Löffler

Rainer Löffler - Autor
© Rainer Löffler

Rainer Löffler, geb. 1961 und im "Hauptberuf" technischer Kaufmann, begann mit dem Schreiben beim deutschen MAD-Magazin unter Herbert Feuerstein. Danach folgten einige erfolgreiche Science-Fiction-Romane für die Serien Atlan und Perry Rhodan. Gleich sein erster Thriller Blutsommer landete auf Platz 12 der Spiegel-Bestsellerliste. Der Näher ist sein dritter Thriller um den Fallanalytiker Martin Abel. Rainer Löffler lebt mit seiner Frau und drei Kindern in der Nähe von Stuttgart.

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