Maddrax

Der atemberaubende Genre-Mix aus SF, Fantasy und Grusel

Am 8. Februar 2012 trifft der Komet "Christopher-Floyd" – in Wahrheit eine Arche Außerirdischer – die Erde. Ein Leichentuch aus Staub legt sich für Jahrhunderte um den Planeten. Nach der nuklearen Eiszeit bevölkern Mutationen und namenlosen Schrecken die Länder, die Menschheit ist degeneriert.

In dieses Szenario verschlägt es den Piloten Matthew Drax, der durch eine Raum/Zeit-Verzerrung in die Zukunft geschleudert wurde, in eine barbarische Welt über 500 Jahre entfernt. Zusammen mit der telepathisch begabten Kriegerin Aruula, die ihn "Maddrax" nennt, erkundet er die für ihn fremde Erde – bis sie beide durch ein Wurmloch, das sich im Forschungszentrum CERN auftut, in ein Ringplanetensystem entführt werden...

Was ist Maddrax?

Auf den Punkt gebracht: Eine postapokalyptische Romanheft-Serie, die Science Fiction, Fantasy, Grusel und Abenteuerroman in sich vereint. Hier reist man mit den Helden zum Mars und ins sagenhafte Agartha, kämpft gegen Lavadrachen und kosmische Entitäten, muss sich Mutanten und Blutsaugern erwehren, trifft auf Telepathen und Technos und erforscht Dschungelgebiete und die Ruinen untergegangener Städte. Ein Genre-Mix also, der für jeden etwas bietet und in seiner Vielseitigkeit und Farbigkeit einzigartig ist.

Was die Frage aufwirft: Kann man da auch nach Band 450 noch problemlos einsteigen? Die Antwort lautet: ja. Nach ein paar Romanen sollte man in der Handlung "drin" sein, auch weil fast jedes Abenteuer für sich allein stehen kann. Wer darüber hinaus wissen will, was in den bisherigen Bänden passiert ist, kann sich diesen Artikel mit einer kompakten Zusammenfassung durchlesen.

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Taratzen! In Paris erscheint ein Stück einer Parallelwelt, in der die Taratzen die außerirdischen Daa'muren besiegt haben und nun als intelligenteste, telepathisch begabte Spezies die Erde beherrschen. Die Menschen spielen hier eine untergeordnete Rolle als Sklaven und Haustiere. Das stellen auch Matt, Aruula und Rulfan fest, als sie in dem Areal landen. Doch die Gefahr kommt nicht von innen, sondern rennt draußen gegen den Dornenwall an: zehntausende primitiver Taratzen, die ein unseliger Ruf in...

Die Titel der Reihe sind in folgender Reihenfolge erschienen

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Der Archivar hat Matt und Aruula überrumpelt und außer Gefecht gesetzt. Nun dringt er mit Hilfe seines Mentalscanners in ihre Gehirne vor, um zu erfahren, was sie über das Parallelwelt-Phänomen wissen. Doch etwas geht schief – und aus dem Unterbewusstsein steigen verlorene Erinnerungen auf! Ein ganz besonderer Band erwartet Sie zu Weihnachten: 10 MADDRAX-Kurzgeschichten, eingebettet in eine Rahmenhandlung! Eine Reise durch 20 Jahre MADDRAX!

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Das Portal In der Domäne hat man zunehmende Störungen im Raum-Zeit-Gefüge festgestellt und ins Jahr 2549 verortet. Nun soll der Archivar Worrex zu einer dieser Anomalien zurückspringen, so viel Wissen wie möglich sammeln und möglichst jemanden finden, der die Anomalien bereits erforscht. Sein Tor aus dem zeitlosen raum öffnet sich in Rhaaka, jene aus einer Parallelwelt versetzte Saurierstadt in Yucatán – die auch Matt Drax und seine Freunde anfliegen, um die Sauroiden von Ydiels scheinbarem Tod zu...

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Taratzen! In Paris erscheint ein Stück einer Parallelwelt, in der die Taratzen die außerirdischen Daa'muren besiegt haben und nun als intelligenteste, telepathisch begabte Spezies die Erde beherrschen. Die Menschen spielen hier eine untergeordnete Rolle als Sklaven und Haustiere. Das stellen auch Matt, Aruula und Rulfan fest, als sie in dem Areal landen. Doch die Gefahr kommt nicht von innen, sondern rennt draußen gegen den Dornenwall an: zehntausende primitiver Taratzen, die ein unseliger Ruf in...

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Das fremde Ich Seit Wochen ist er nicht mehr er selbst – oder zumindest in der falschen Zeit einer falschen Welt gestrandet. Hier kannte man einen anderen Rulfan, der schon vor Jahren starb, so wie Matt und Aruula in seiner Zeit lange tot sind. Ein Parallelwelt-Wechsel hat sie wieder zusammengeführt, doch Rulfan fühlt sich fremd hier. Um sein anderes Ich zu ergründen, will er Canduly Castle aufsuchen, wo er mit seiner ihm unbekannten Frau lange gelebt haben soll. Doch die Burg ist besetzt und wird...

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Das Sonnentor In diesem Band blenden wir um nach Novis, wenige Monate nach der Katastrophe, die den Ringmond vernichtete. Dort setzen die Überlebenden einen riskanten Plan um: Mit dem Transferturm-Prototypen auf dem Mond Portal versucht man die Station über dem Sonnenpol zu erreichen, wo ein Initiatoren-Team das Wurmloch wieder gangbar machen will. Tom und Xij bringen die Mannschaft nach Portal – und geraten in tödliche Gefahr! Währenddessen entdeckt Xaana, dass Vasraa heimlich Hilfslieferungen abzweigt,...

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Im Maar der Dämonen Für den Regisseur Harry Paul Liebwerk soll es der erfolgreichste Film seines Schaffens werden – ein Epos in farbigem 3-D. Die alternde Diva Greta von Bonnier erhofft sich von "Im Maar der Dämonen" einen neuen Karriereschub. Doch niemand im Filmteam ahnt, was sie tatsächlich erwartet, als sie im Jahr 1942 von Berlin zum Drehort in die Vulkaneifel reisen. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Die Hölle tut sich auf – und aus den Lavaschlünden steigen leibhaftige Drachen!

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Atemlose Jagd Als Ydiel von der fremden Waffe getroffen wird, schließt er mit seinem Leben ab. Umso überraschter ist er, als er nach kurzer Ohnmacht in einer fremden Welt erwacht – eine Welt riesiger Gewächse und skurriler Monster. Doch allmählich begreift der Sauroide, dass er noch immer auf derselben Erde weilt – nur auf Insektengröße verkleinert.Ydiel hat nicht viel Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen, denn in dieser Welt herrscht ein ständiger Kampf ums Überleben, und er ist die Beute!...

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Über den Tod hinaus Die Parallelwelt-Areale halten für Matthew Drax und seine Gefährten nicht nur Gefahren und Schrecken bereit, sondern auch weit angenehmere Überraschungen. Eine solche eröffnet sich ihnen, als Coellen am Rhein von dem Phänomen betroffen wird. Die Stadt stammt aus einer Welt, in der die Daa'muren die Oberhand errungen haben und zum letzten Schlag gegen die Menschen ausholen – und es befinden sich gleich zwei alte Bekannte in diesem Areal. Für sie sind die Jahrzehnte anders verlaufen,...

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Ganz neue Perspektiven Endlich verfügt Colonel Aran Kormak mit dem gestohlenen Gleiter über eine schlagkräftige Waffe, mit der er sich Commander Drax vorknöpfen kann. In dessen Gleiter befinden sich zurzeit noch viel mächtigere Waffen: die Artefakte in der BagBox des Archivars Patrem, die Matt zum Hort des Wissens bringen will.Bei Nürnberg fängt Kormak unsere Gefährten ab. Bei seinem Angriff kommt eins dieser Artefakte ungewollt zum Einsatz: der Körpertauscher ...

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Deus ex machina Während Ydiel im Kolosseum einen Kampf auf Leben und Tod bestreitet und Aruula und Quart'ol versuchen, ihm aus dem Untergrund heraus beizustehen, dürfen sie auf Matthew Drax nicht hoffen. Er hat seine Freunde im Stich gelassen, ist zusammen mit Patrem abgeflogen. Er lässt ein Rom hinter sich, das zur Todesfalle geworden ist. Denn was niemand weiß: Nur wenige Stunden noch, dann wird die Anomalie kollabieren und alles im weiten Umkreis ins Nichts reißen ... Teil 2 des Doppelbandes...

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Die Cesaren Wir schreiben das 12. Jahrhundert nach Christi. Fast die ganze Erde wurde vom Römischen Imperium erobert. In der Ewigen Stadt herrscht der Cesar Aticus. Zur Sicherung seiner Macht dienen ihm fliegende Drohnen und menschenähnliche Roboter ...Moment mal – im 12. Jahrhundert? Wie kann das sein? Liegt die Lösung des Rätsels vielleicht in dem geheimen Helfer des Cesaren, einer hochgewachsenen, orangefarbenen Gestalt mit Tentakeln am Kopf? Und wie würde die reagieren, wenn Rom aus dem Weltreich...

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Welt in Angst

Welt in Angst MX-Autor Christian Schwarz meldet sich nach langer Pause zurück – mit einem echten Gruselschocker!Die Erde ist verloren! Die verbotenen Experimente mit der amphibischen Spezies haben einen Stein ins Rollen gebracht, den niemand mehr aufhalten kann – auch nicht eine kleine Enklave hochtechnisierter Menschen, die plötzlich und unvermittelt in diese Welt des Schreckens versetzt werden. Oder sind sie die letzten Hoffnung der Hoffnungslosen?

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Undercover Auch Colonel Aran Kormak ist fasziniert von den Parallelwelt-Arealen, doch sie werden durch unüberwindlichen Dornenhecken von der Außenwelt isoliert! Um die zu überwinden, benötigt er ein Fluggerät. Commander Drax ist ihm entkommen – aber da gibt es ja noch die Gleiter-Fabrikation im ehemaligen San Francisco. Die Reise dorthin dauerte Wochen, nun schleust Kormak sich unter falschem Namen und mit niederen Absichten in die "Oase der Hundert" ein ...

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Hexenjagd 2.0

Als eine Jagdgruppe der Frawen in ihre Stadt zurückkehrt, findet sie Berlin dramatisch verändert vor: eine Welt des Jahres 2030, in der die Reformation nie stattgefunden hat und die Inquisition der katholischen Kirche das Machtmonopol innehat. Hexenjäger sorgen hier für die "öffentliche Ordnung". Natürlich geraten die Amazonen sofort als mutmaßliche Hexen in deren Fokus. Kurz darauf erreichen auch Matt, Aruula und Ydiel mit dem Gleiter das Parallelwelt-Areal. Eine Telepathin und ein Echsenwesen –...

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Maddrax 506 - Science-Fiction-Serie
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Priester der Unsterblichkeit

Beim Hort des Wissens in Schottland macht jemand Geschäfte mit angeblicher Unsterblichkeit. Könnte das mit dem Zeitstrahl zusammenhängen, der seit Quart'ols und Starnpazz' Rückkehr vom Mars auf den Loch Lomond fixiert ist?  Auf jeden Fall ruft es Matt und Aruula auf den Plan, die der Sache nachgehen wollen – und dabei einer Verschwörung auf die Spur kommen, die bis in den Hort hineinreicht ...

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Maddrax 505- Science-Fiction-Serie
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Am Ende der Nahrungskette

Der Versuch von Matt und Aruula, zwischen den beiden Welten zu vermitteln, endete in einem Desaster. Sowohl die Ex-Technos als auch die Sauroiden glauben an einen Angriff der jeweils anderen Fraktion. Können die beiden einen blutigen Krieg überhaupt noch verhindern? Erst einmal müssen sie in einer von Dinosauriern dominierten Gesellschaft schlicht überleben, denn sie befinden sich zwischen beiden Fronten und am Ende der Nahrungskette ... Der zweite Teil eines Doppelbandes

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Maddrax 504 - Science-Fiction-Serie
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Nr. 504

Ian Rolf Hill (Autor)

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Evolution

Eine faszinierende Vorstellung: Was wäre mit der Erde, ihrer Flora und Fauna geschehen, wenn damals, vor 65 Millionen Jahren, der "Große Zerstörer" nicht eingeschlagen wäre und das Ende der Dinosaurier herbeigeführt hätte? Wie wäre die Evolution dann verlaufen? Hätte sich der Mensch überhaupt entwickeln können? Fragen, denen sich Matt Drax und Aruula plötzlich stellen müssen, als ein Parallelwelt-Areal bei Yukatán, Mexiko auftaucht, in dem die Erdgeschichte seit Jahrmillionen völlig anders verlaufen...

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Maddrax 503 - Science-Fiction-Serie
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Michael Marcus Thurner (Autor)

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Aufstieg des Bösen

Aufstieg des Bösenvon Michael M. Thurner Colonel Aran Kormak weiß nicht, dass er eine Katastrophe ausgelöst hat, die unzählige Leben kostete, einen Mond zerstörte und Parallelwelt-Anomalien auf der Erde entstehen ließ. Ihm ging es nur darum, aus dem Ringplanetensystem zu entkommen – und das ist ihm gelungen.Nun, zurück auf der Erde, steht er wieder ganz am Anfang. Aber er wäre nicht Aran Kormak, wenn er nicht mit aller Energie, Skrupellosigkeit und Härte daran gehen würde, seinen alten Satus wiederzuerlangen....

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Maddrax 502 - Science-Fiction-Serie
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Manfred Weinland (Autor)

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Der Roswell-Zwischenfall

Der Roswell-Zwischenfallvon Manfred Weinland Im diesem Band enthüllen wir eines der großen UFO-Geheimnisse: den ersten Grey-Kontakt. Vergesst alle Theorien, hier kommt die Wahrheit – und sie hat mit einem Kasynari aus dem Ringplanetensystem zu tun, der schon vor Monaten ohne Erinnerung im postapokalyptischen Städtchen Roswell landete. Von den Einwohnern angesichts der Mondkatastrophe als Heilsbringer verehrt, weiß Hordelab, dass er niemanden retten kann, nicht einmal sich selbst. Er flieht mit einem...

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Maddrax 501 - Science-Fiction-Serie
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Sascha Vennemann (Autor)

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Die Kolonie

Die Kolonievon Sascha Vennemann Was unseren Helden auf der Erde widerfahren ist, wissen wir jetzt. Doch viele Fragen sind noch ungeklärt; es ist nicht einmal sicher, ob weitere Areale entstanden sind, die unbekannte Gefahren bergen könnten.Drängender ist jedoch die Frage, welche Auswirkungen der Wurmloch-Unfall auf das Ringplanetensystem hatte. Im nächsten Teil des Jubiläums-Zweiteilers erfahren wir – neben den weiteren Geschehnissen um Lancaster – das Schicksal von Tom, Xij und Xaana auf dem fernen...

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Maddrax 500 - Science-Fiction-Serie
 - Sascha Vennemann - eBook
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Sascha Vennemann (Autor)

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Zeitbeben

Der letzte Band endete mit einem fiesen Cliffhanger. Aber schließlich sollte ja auch genug Spannung aufgebaut werden für den MADDRAX 500: Welche dramatischen Folgen hat das "Projekt Mondsprung" für die Erde? Der Jubiläumsband mit diesmal 80 Seiten Umfang bietet den ersten Teil eines Rückblicks auf 499 MX-Bände, ein Preisrätsel mit vielen Gewinnen, einen Mad-Matt-Cartoon und ein Miniposter. Und natürlich eine Story, die es in sich hat und die einen neuen Zyklus einleitet. Feiert mit uns 500 Romanhefte...

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Maddrax 499 - Science-Fiction-Serie
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Lucy Guth (Autor)

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Kosmische Gewalten

Kosmische Gewaltenvon Lucy Guth Neunzig Minuten vor der "Stunde Null" kehren Matt und Aruula vom Ringmond nach New Mexico zurück. Alles sieht perfekt aus: Kasynari, Pancinowa und Menschen arbeiten Hand in Hand, die Radioteleskope sind ausgerichtet, der mobile Wurmlochgeber hat die genauen Koordinaten für den Mondsprung errechnet.Doch dann erschüttert ein Erdbeben die Anlage, und eine Sekte taucht auf, die "Wächter des Totenreiches". Sie wollen den Wunsch ihrer Götter erfüllen: Die Erde soll untergehen...

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Maddrax 498 - Science-Fiction-Serie
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Jana Paradigi (Autor)

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Die Bergung

Zwei gefährliche Einsätze warten auf die Gruppe, die unter der Leitung von Matthew Drax vom Ringmond aus zur Erde aufbricht. In der lebensfeindlichen Antarktis muss der Flächenräumer aus dem Eis geholt und über ein Wurmloch ins Ringplanetensystem transportiert werden. Riskanter noch ist die Bergung eines lebenden Steins aus dem Flöz bei Stralsund, denn niemand weiß, was die permanente Tachyonenstrahlung, die von ihm ausgeht, dort angerichtet hat. Und über allem zieht der Mond seine Bahn, der in wenigen...

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Der Scheinplanet

Der Scheinplanetvon Ben Calvin Hary Das Verhältnis der Kasynari zu dem Erdmenschen Matthew Drax war schon immer von Feindseligkeit und Misstrauen geprägt. Nun aber treten zwei von ihnen vor den Tiefen Rat, die in Matts Gedächtnisprotokollen Unglaubliches entdeckt haben: Der Mensch hatte offenbar vor vielen Jahren Kontakt mit einem Wesen, über das die Kasynari dank einer genetischen Sperre nicht mit Fremden reden können. Wenn seine Erinnerungen der Wahrheit entsprechen, ändert das alles!Sie holen...

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Sascha Vennemann (Autor)

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Feuer und Wasser

Zwar wurde die Herkunft der Drachenbrut lokalisiert – aber damit ist das Problem längst noch nicht gelöst. Denn wie soll man einen mit Lava gefüllten Erdspalt verschließen, in dem sich ein Dutzend oder mehr Drachen tummeln? Außerdem gehen die Angriffe auf Sub'Sisco und die Oase der Hundert weiter.Die Freunde brauchen dringend einen Plan. Gut, dass Quart'ol und Starnpazz mit dem Gleiter zu ihnen gestoßen sind – sie kommen gerade recht für ein Himmelfahrtskommando ... Der 2. Band des Zweiteilers

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Maddrax 495 - Science-Fiction-Serie
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Die Stadt der Drachen

Der Angriff kommt unerwartet mitten in der Nacht. Plötzlich sind sie über dem Süden San Franciscos und greifen scheinbar wahllos an: Lavadrachen! Vor allem die Oase der Hundert, der ehemalige Flughafen, wo die Flüchtlinge aus Sub'Sisco Zuflucht gefunden haben, ist von den Attacken betroffen – aber warum? Miki Takeo, Fritz Trischberger und Brina gehen dem Rätsel auf den Grund und rüsten eine Expedition aus, um das Nest der Drachen ausfindig zu machen ... Der 1. Band eines Zweiteilers

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Maddrax 494 - Science-Fiction-Serie
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Gott des Mars

Die Sorge um seinen Hydree-Freund Wang'kul treibt Quart'ol ein letztes Mal auf den Roten Planeten, der so rot nicht mehr ist. Der ökologische Wandel ist allumfassend, die Kriegsparteien sind getrennt, und Wang'kuls gottgleiche Macht wird erst jetzt richtig deutlich.Entwickelt sich der Mars zu einer neuen Erde – oder zurück zu seinen Ursprüngen? Quart'ols Reise wird zu einem Trip in die tiefste Vergangenheit vor 3,5 Milliarden Jahren ...

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Maddrax 493 - Science-Fiction-Serie
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Nr. 493

Ian Rolf Hill (Autor)

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Die Mensch-Fabrik

Die Klontechnik wird auf Novis etabliert; dazu sind einige Hydriten, unter ihnen Quart'ol, ins Ringplanetensystem gereist. Aber es gibt Probleme: Als Aran Kormak von der Fabrik erfährt, sieht er seine Chance gekommen, sich nachhaltig zu rächen, bevor er Novis verlässt. Mit Hilfe der Tarnvorrichtung platziert er die verbliebenen Spinneneier in den Brutkammern der Klonfabrik – tickende Zeitbomben, die den Deal zwischen Menschen, Hydriten, Kasynari und Pancinowa zunichtemachen können ...

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Maddrax 492 - Science-Fiction-Serie
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Nr. 492

Sascha Vennemann (Autor), Ben Calvin Hary (Autor)

Maddrax 492 - Science-Fiction-Serie

Wilde Gestade

Während der Arbeiten im Very Large Array in New Mexico wird Matt unvermittelt nach Cancriss gerufen; es gäbe "Probleme mit seiner Gefährtin". Voller Sorge macht er sich auf die Reise, nicht ahnend, dass Aruula aus der Forschungsstation geflohen ist – und dies aus gutem Grund. Auf Novis müssen derweil die einstmals verfeindeten Gruppen des Widerstands und der Sicherheit zusammenarbeiten, um den Bau der hydritischen Klon-Fabrik vorzubereiten. Doch nicht jeder ist mit den Plänen, eines der Binnenmeere...

Die Maddrax-Autoren

Ansgar Back

Ansgar Back

An einem Wintertag, genauer, dem 8. Januar des Jahres 1972, erblickte ich das Licht dieser Welt. Nun mag die Jahreszeit ihr Scherflein zu dem Tenor späterer Geschichten beigetragen haben – ich für meinen Teil hatte zu diesem Zeitpunkt noch keinen blassen Dunst von etwaigen Schreib-Eskapaden.

Früh jedoch begann die Lust am Fabulieren. Alte OTTO-Platten, Comics und stapelweise Heftromane halfen bei der Entwicklung. Zum Glück hatten meine Eltern und Geschwister stets ein Einsehen mit mir. Wenn ich in Vollmondnächten unruhig an meinen Kerkerketten zerrte, durfte ich zur Beruhigung Sergio Leone-Western und klassischen Gruselfilmen frönen. Futter für meinen Kopfzirkus!

Ab der dritten Klasse wurden Schulhefte zum Austoben von Horror- und Western-Ideen genutzt. Selbstredend mit eigens gezeichneten Titelbildern. Die Versuche, ein zweiter Lonati zu werden, blieben weitgehend erfolglos, aber für den Hausgebrauch genügte es einstweilen. Nachdem ich am Kiosk neben JOHN SINCLAIR das gute alte MAD-Magazin entdeckte, erschuf ich flugs eine Satirezeitschrift mit vielen geklauten Ideen (okay, ein paar eigene waren auch dabei) und verlieh die Dinger im Freundeskreis. Die meisten besitze ich heute noch (unter Verschluss, in einem Panzerschrank 20.000 Meilen unter dem Meer).

Der Fußball kam und lenkte mich vom Schreiben ab. Dann kam die Pubertät und lenkte mich von allem ab. Als ich mich einigermaßen gefangen hatte, steckte ich mitten in der Ausbildung zum Verpackungsmittelmechaniker. Die folgenden arbeitsreichen Jahre sind unter Charles Bukowskis "Faktotum" nachzulesen, har!

Irgendwann – ich hatte mit Kumpels eine Band gegründet und verfasste die Lyrics für unser fulminantes Geschepper – bekam ich das Angebot, für ein Stadtmagazin zu schreiben. Satirische Kolumnen! Gott sei's getrommelt, ich gab Gas wie ein Berserker, und nachdem ich nicht mehr aufhören konnte, waren unzähligen Kurzgeschichten und Essays geboren. Leider wurde das Magazin aufgrund finanzieller Probleme in den Boden gestampft, bevor es die Chance bekam zu erblühen.

Immerhin hatte ich endgültig Blut geleckt! Die Schreiberei sollte von nun an ernsthaft betrieben werden. Nach vielen Irrungen und Wirrungen, viel Lesen und Schreiben und noch mehr Lesen und Schreiben landete ich 2010 im Schreibcamp von Michael Marcus Thurner und Frank Borsch. Ich durfte zahlreiche engagierte Kollegen kennenlernen, unter anderem die von mir sehr geschätzte Michelle Stern. Von ihr erreichte mich irgendwann eine Mail, ob ich Lust und Interesse hätte, mit ihr einen MADDRAX zu verfassen. Für den Verlag mit den Zinnen. Den Verlag, dessen Logo mich durch meine ganze Kindheit begleitet hatte. Nun, ich denke, meine Antwort dürfte hinlänglich bekannt sein.

Nebenher vertreibe ich mir die Zeit mit dem Verfassen von Spannungsromanen, obskuren Hobbys wie Einarmiges Reißen an der Theke und Fingernägel-Weitschnicken; betätige mich als Kabeltrommler und Gebüschbändiger und schubse für mein Leben gerne alte Omas vom Nachttopf. Außerdem erhielt ich vor zwei Jahren das Bundesverdienstkreuz am Band und gründete mit Lemmy von Motörhead eine Sodbrennerei. Mit den Tantiemen meines nächsten Romans kaufe ich Baden-Württemberg, und danach werde ich Weltmeister mit der Fußballnationalmannschaft.

Wie, gelogen? Na und? Ich sagte doch, ich fabuliere gern!

Wolf Binder

Wolf Binder

In einem Dorf im österreichischen Alpenvorland erblickte ich 1973 das Licht der untergehenden Sonne eines kühlen Novembertages. Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen. Mit bürgerlichem Namen heiße ich Wolfgang Oberleithner, aber schon als Junge nannten mich die Alteingesessenen den "Binder Wolf", nach dem Gewerbe meines Großvaters, der als Fassbinder seinen Lebensunterhalt bestritt. Erst Jahrezehnte später sollte ich mich dieses Namens wieder erinnern.

Während der Ausbildung zum Maschinenbau-/Betriebstechniker überstanden nur wenige Helden meine ersten Schreibversuche. Kaum dass sie die Bühne betraten, mussten sie diese schon wieder verlassen: implodierende U-Boote, Endstation Supernova und ähnlich gelagerte Spielarten. Mit den Überlebenden dieser meist fatalen Absch(l)üsse zog ich durch das Fegefeuer mehrerer Schreibworkshops. Ich beschritt den Pfad des Betriebstechnikers, entdeckte parallel dazu die fantastische Literatur für mich und holte mir regelmäßig DÄMONEN-LAND, PROFESSOR ZAMORRA und schließlich MADDRAX ins Haus. Um 2006 kam es in einem ersten gebremsten Aufflackern meines Fabulierdranges zu mehreren Veröffentlichungen. Die großartige Uschi Zietsch (Susan Schwartz) bot mir die Chance, einen Teilroman für die Serie "SunQuest" zu verfassen. Ich kann nur Danke sagen für das Vertrauen und die Gelegenheit, Teil der Fabylon-Erfahrung zu sein! Jung und dynamisch, wie ich war (bin, und es auch immer sein werde), suchte ich mir weitere Herausforderungen. Zum Musikprojekt der Psychedelic Avengers verfasste ich die Story "Demonmother" basierend auf einem ihrer Songs, und verschluckte mich beinahe am "hermaphroditic, homosexual girl from planet nine".

Im Jahr des Herrn 2014 wollte ich es wissen und erreichte mit beiden Versuchen tolle Ergebnisse: Beim eBook-Leseproben-Wettbewerb des NAUTILUS-Magazins zählte ich zu den zwölf Shortlist-Finalisten, und beim Kurzgeschichten-Wettbewerb von VINDRAGONA belegte ich den dritten Platz.

Das gab mir ausreichend Energie, um zaghaft an "Mad Mikes" virtuelle Tür zu klopfen. Er öffnete sie einen Spalt weit und ich durfte mit Nummer 415 meinen ersten Maddrax abliefern. Hurra! Super! YES! Ich hoffe, mit dem Jubel stehe ich nun nicht allein da, und Horden von Fans scharen sich bald fähnchenschwingend vor meinem Balkon. Anmerkung: Mistgabeln und Motorsägen lasse ich ebenfalls als Fähnchen durchgehen.

Meine Vorliebe zur Fantastik blieb nicht ohne Konsequenzen, zumindest nicht für unsere Haustiere. Die Katzen heißen Schrödinger, Spike, Kaylee und Xena, der Rehpinscher wurde nach einem Captain der Sternenflotte benannt (Wir-haben-ein-Problem-Jim). Und, so viel darf ich verraten, selbst unser Nachwuchs wird nicht verschont werden. Har har!

Mittlerweile führt mein beruflicher Weg durch das kreative Hügelland und ich konzentriere mich auf das Erzählen von Geschichten; als geschriebenes Wort, am Computer animiert, oder real gefilmt. Zu aktuellen und künftigen Projekten zählen meine Autorenhomepage (Drachensachen.at), Fantasy-Romane im eigenen Drachenblut-Universum, Horror, SciFi und Steampunk. Nicht zu vergessen das Familien-Bastel-Programm, dessen erster Ableger im Licht der kalten Februarsonne 2016 dem schurkischen Club der Sauerstoffatmer beitreten wird. Bleibt fantastisch und immer schön aufpassen: Hic sunt dracones!

Oliver Fröhlich

Oliver Fröhlich

Meine Geschichte beginnt wie die vieler anderer Menschen auch: Ich wurde geboren. In meinem Falle fand das im März des Jahres 1967 im oberfränkischen Hof statt. Folglich bin ich Fisch (Aszendent Qualle) – und diesem Sternzeichen sagt man ein gewisses Maß an Fantasie nach. Leider wusste ich davon nichts, weshalb ich nach dreizehn Jahren Schule den Beruf des Finanzbeamten ergriff. Ja, ihr lest richtig: Finanzbeamter. Ein Beruf, der weniger für Kreativität steht, als dafür, den Leuten Gänsehaut und Gruselgefühle zu bereiten. Und so haben sich die Eigenschaften meines Sternzeichens und meines Berufs zu einer unheiligen Allianz verbunden.

Viele, viele Jahre lang schrieb ich daheim im stillen Kämmerlein vor mich hin. Kurzgeschichten, Romane in Buchlänge (na gut: Romananfänge, die vielleicht einmal Buchlänge hätten erreichen können, wenn ich sie jemals fertig geschrieben hätte. Aber hey, bei einem hab ich das sogar geschafft!), Gedichte für jeden nur denkbaren Anlass wie diese Fetenordnung: Merkt euch als oberstes Gebot: Kotzt auf den Teppich und ihr seid tot.

Leider ist es mir nie gelungen, einen meiner Texte zu veröffentlichen. Irgendwann warf ich den Nagel und hängte die Schreiberei ans Handtuch – oder umgekehrt. Meine Entscheidung stand unumstößlich fest. Jawoll!

Etwa ein Jahr später ereignete sich etwas, das damit zunächst in keinem erkennbaren Zusammenhang stand: Ich meldete mich im Fitness-Studio an. (Inzwischen hab ich aus Zeitgründen dort wieder gekündigt und dadurch auch meine alte "Traumfigur" zurückerhalten!) Es dauerte nicht lange und ich stellte fest, dass eine Stunde auf dem Crosstrainer fürchterlich langsam vergeht. Seitdem bin ich der Überzeugung, dass Einstein seine Relativitätstheorie auf einem Fitness-Gerät entwickelt hat. Auch ich entwickelte eine Theorie: Wenn ich beim Trainieren lese, vergeht die Zeit schneller.

Mit Büchern hat es nicht funktioniert, die sind immer zugeklappt. Da erinnerte ich mich an meine Jugend, in der ich Sinclair-Romane verschlungen habe. Auch wenn ich damals ungefähr bei Band 600 ausgestiegen bin und dadurch eine immense Wissenslücke von über 800 Bänden hatte, kaufte ich mir das aktuelle Heft. Ich weiß nicht mehr, welches es war, aber weil ich feststellte, dass mich die Serie nicht mehr so ansprach wie früher, folgten nicht allzu viele nach. Doch in diesem einen Sinclair-Heft war ein Leserbrief veröffentlicht, der Werbung für ein Forum im Internet machte. Also klickte ich dort mal rein – und aus diesem einen Klick wurde ein Selbstläufer! Denn just zu dieser Zeit planten dort ein paar Leute, ein Online-Magazin zu gründen, nämlich www.geisterspiegel.de. Bestandteil des Magazins sollte eine Serie namens "Der Hüter" sein. Trotz meiner hartnäckigen Weigerung, jemals wieder zu schreiben, gehörte ich plötzlich zum Autorenteam der Serie – und ich musste feststellen: Es machte Spaß!

Als die Serie vom Geisterspiegel zum Zauberspiegel umzog, zog ich mit. Doch damit nicht genug! Plötzlich führte ich Interviews mit Autoren und bekam privaten Kontakt mit manchen von ihnen. Außerdem schrieb ich den einen oder anderen Artikel über andere Heftromanserien, die ich inzwischen las (denn auf dem Crosstrainer war es immer noch langweilig). In einem davon äußerte ich mich mächtig kritisch über PROFESSOR ZAMORRA, wodurch die Macher auf mich aufmerksam wurden. Und eines Tages fragte mich PZ-Autor Volker Krämer, ob ich nicht Lust hätte, mal einen Probetext einzureichen. Nach einer Bedenkzeit von 0,85 Millisekunden rief ich lauthals: "Ja, ich will!"

Was sich daraus entwickelte, kann ich noch immer nicht recht glauben. Zunächst folgten einige PZ-Romane, die die Leserschaft zu meinem Entzücken (und meiner Überraschung) größtenteils positiv aufnahm. Davon wiederum erfuhr "Mad Mike" und richtete sein zu dieser Zeit nach Autoren suchendes Auge auf mich (was er mit dem anderen Auge tat, weiß ich nicht). Als ich eines Tages eine Mail mit dem Betreff "Maddrax klopft an" im Postfach fand, erreichten Entzücken und Überraschung Hand in Hand neue Höhen.

Ich erinnere mich noch gut an das erste Telefonat mit Mike. An das Herzklopfen, an die gespielte Selbstsicherheit, an den inneren Jubel. Und als er mich fragte, ob ich mir auch einen MX-Band zutrauen würde, hörte ich, wie ich sagte: "Ja, klar" – und dachte: "Was rede ich da?"

Heute allerdings bin ich sehr froh, dass der Mund schneller war als das Hirn. Und jetzt sitze ich hier und überlege mir, was ich dem armen Matthew Drax oder sonstigen netten Leuten noch alles antun könnte...

Lucy Guth

Lucy Guth

Im Grunde wurde Lucy Guth die Liebe zur Science Fiction in die Wiege gelegt, denn im Keller ihrer Mutter stapelten sich die Perry-Rhodan-Hefte und gehörten zur Lieblingslektüre der ganzen Familie. So ist es auch kein Wunder, dass der erste Roman der Autorin, die schon im Grundschulalter Kurzgeschichten verfasste, ein SF-Roman für Kinder war – im zarten Alter von 14 Jahren geschrieben, blieb dieses Frühwerk allerdings unveröffentlicht. Anders erging es dem Fantasy-Roman "Das ewige Lied", mit dem sie 2007 den Wettbewerb "Hessens verheißungsvollstes Manuskript" des Radiosenders FFH gewann, der das Buch auch unter ihrem bürgerlichen Namen Tanja Bruske veröffentlichte. Mittlerweile ist es als E-Book erhältlich.

Nach dem Abitur studierte die Autorin, die mit Mann und Kind in einem hessischen Dorf lebt, Germanistik und Theater-, Film und Medienwissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt. Während des Studiums arbeitete sie für Lokalzeitungen, absolvierte Praktika bei Funk und Fernsehen und volontierte schließlich bei der Gelnhäuser Neuen Zeitung, wo sie heute als Redakteurin arbeitet.

In den Folgejahren veröffentlichte sie unter ihrem Mädchennamen Tanja Bruske einige Theaterstücke und den historischen Roman "Leuchte". Derzeit arbeitet sie an dessen Fortsetzung.

In ihrer Freizeit liest die Hessin gerne Fantasy, Thriller, Horror, Historisches und Science Fiction oder schaut sich Filme dieser Genres an. Sie ist in einer Pen-and-Paper-Rollenspielgruppe aktiv und ist begeisterte Taucherin und Boulderin.

Zu Maddrax kam Lucy Guth über ihre Studienkollegin Michelle Stern, mit der sie Band 372 ("Die Vulkantaucher") schrieb – und freut sich nun darauf, auch weiterhin im Genre ihrer "Jugendliebe" Science-Fiction kreativ tätig sein zu können.

Weitere Infos gibt es auf der Internetseite www.tanjabruske.de oder auf ihrem Blog projektmami.wordpress.com.

Ben Calvin Hary

Ben Calvin Hary

Geboren 1980 in Saarbrücken als Sohn eines langjährigen SF- und Heftroman-Lesers, verbrachte Ben Calvin Hary – der Name ist übrigens kein Pseudonym! – lange Stunden seiner Kindheit auf dem Dachboden des Elternhauses mit dem Durchstöbern alter Hefte und dem Bestaunen angestaubter Titelbilder. Und das, bevor er überhaupt lesen konnte. Die Leidenschaft für das Genre und für Romane wurden ihm sozusagen in die Wiege gelegt.

Eigene literarische Gehversuche folgten entsprechend früh. Schon mit zehn oder elf Jahren entwarf er ganze Fantasie-Universen für eigene Romane und Fernsehserien, die zwar allesamt wahnsinnig erfolgreich waren, jedoch nie das Licht der Öffentlichkeit erblickten. Der erste ernsthafte Versuch, einen Roman zu schreiben, erfolgte mit vierzehn.

Schneller Vorlauf ins Jahr 2015. Inzwischen arbeitete Hary, eigentlich gelernter Mediengestalter, als Online-Redakteur und Webseitenbetreuer bei der Saarbrücker Zeitung. Davor hatte er acht Jahre Jugendradio gemacht, Hörspiele produziert, als Synchronsprecher gejobbt und sich recht erfolglos als Cartoonist versucht. Das Schreiben indes hatte ihn nie losgelassen, aber seine Ansprüche waren geringer geworden: Fan Fiction war sein neues Betätigungsfeld, und in diesem gelang es ihm endlich, erste Texte zu veröffentlichen. So wurden nach einer Weile tatsächlich Menschen auf ihn aufmerksam, die ihn fördern konnten.

Auf einem Science-Fiction-Con in Garching bei München sprachen ihn zwei dieser Menschen an: Christian Montillion, der schon zwei Romane für die MADDRAX-Serie geschrieben hatte, und die Verlagsredakteurin Sabine Kropp. Sie fragten ihn, ob er denn Lust hätte, auch mal einen Heftroman zu verfassen. So kam es zu seinem ersten professionellen Roman, einem Beitrag für die Miniserie PERRY RHODAN: ARKON.

Ebenfalls für diese Serie schrieb MX-Autor Michael Marcus Thurner, der den Kontakt zu Michael "Mad Mike" Schönenbröcher von Bastei herstellte und Hary riet, sich mit einer Leseprobe um einen Auftrag zu bewerben. Nachdem der nun Profi-Luft geschnuppert und dabei Blut geleckt hatte, folgte er dem Rat. "Mad Mike" war interessiert und das Ergebnis war der MX-Band "Asche über Botan" als direkte Fortsetzung zu einem Roman von Michael M. Thurner.

Ian Rolf Hill

Ian Rolf Hill

Das Licht der Welt erblickte ich als Florian Hilleberg im März 1980 in Uelzen, in dessen Nähe ich in einem kleinen Dorf in der Lüneburger Heide aufwuchs und schon früh mit dem Phänomen des phantastischen Heftromans in Berührung kam. Tatsächlich wollte ich eigentlich nur zur Schule gehen, um lesen zu lernen, was glücklicherweise auch recht schnell geklappt hat. Trotzdem hielt ich bis zur zehnten Klasse durch, schaffte meinen erweiterten Realschulabschluss und nach zwei weiteren Jahren die Fachhochschulreife, die für mich die Eintrittskarte für das Studium in Göttingen darstellte. Dort bin ich gewissermaßen klebengeblieben und arbeite mittlerweile hauptberuflich in der Psychiatrie.

Meinen ersten Heftroman las ich indes schon mit neun Jahren, und natürlich war es ein JOHN SINCLAIR (Band 575 "Vampir-Gespenster"). Der Serie bin ich lange treu geblieben, aber wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ich mal für sie schreiben würde, hätte ich vermutlich schallend gelacht. Bis dahin war es aber noch ein weiter Weg, der beinahe klassisch über Kurzgeschichten in der JS-SAMMLEREDITION führte. Diese erste zarte Phase der Kreativität legte während des Studiums eine Pause ein und erwachte erst wieder, als ich mit Alisha Bionda und Michael Beyeler im April 2007 das Internetportal LITERRA gründete. Dort erschienen weitere Kurzgeschichten von mir, sowie die Vampir-Satire TOT & DURSTIG. Weitere Kurzgeschichten wurden in diversen Anthologien bei Voodoo Press, p.machinery und Fabylon veröffentlicht, wo auch meine erste Novelle (schon in Heftromanlänge) in dem Band "Die Knochenkirche" veröffentlicht wurde.

Nachdem feststand, dass regelmäßig Bände von Co-Autoren bei JS veröffentlicht würden, keimte in mir die Idee, es selbst auch einmal zu versuchen. MX-Autor Oliver Fröhlich bestärkte mich in diesem Entschluss und bot seine Hilfe an. So entstand schließlich "Arena der Werwölfe"; seitdem habe ich eifrig für JS geschrieben. Schließlich kam irgendwann in der zweiten Hälfte 2015 die Anfrage von "Mad Mike" Schönenbröcher, ob ich es mir vorstellen könnte, auch mal einen MADDRAX-Roman zu verfassen.

Ich schwankte zwischen Freude und respektvoller Zurückhaltung, denn JS kannte ich aus dem Effeff, wohingegen ich von MX vielleicht sechzig, siebzig Romane gelesen hatte, hauptsächlich aus den ersten hundert Bänden. Außerdem ist die Serie ja inhaltlich weitaus enger verzahnt. Doch ich konnte mich problemlos wieder in die Materie einlesen und entwickelte mit Mike ein Exposé, das schließlich in der "Flucht von Exxus" gipfelte. Wohin die Reise nun geht? Keine Ahnung, ich lasse mich überraschen.

Jana Paradigi

Jana Paradigi

Mein Leben in der Außenwelt begann einen Tag vor Eröffnung der Olympischen Spiele in München. Damit schien mein Lebensweg als Supersportlerin vorgezeichnet und mein Stofftierfetisch auf einen gestreiften Dackel namens Waldi geprägt.

Um meine Sportskarriere optisch zusammenzufassen, müsste ich mit windschnittiger Bademütze, sexy Reitgerte und koreanisch besticktem Schwarzgurt auf der Bühne erscheinen. Aber große Auftritte liegen mir nicht. Seltsamerweise.

Denn bevor ich mich ganz und gar in das Klischee der einsiedlerischen Schriftstellerin versenkt habe, war ich Businessfrau und Madame Tausendsasserin. Als diplomierte Informatikerin der neuen Medien durfte ich an den ersten Internetseiten und Content-Management-Systemen dieser Welt mitarbeiten – Tag und Nacht. Bis ich mich auf Kundenseite retten konnte, um von Gewerkschaften aufgeklärt zu werden, dass ich mich nicht totarbeiten soll. Also habe ich meine Nebenjobs als Medienforscherin und FH-Dozentin an den Nagel gehängt und stattdessen besessen angefangen, Geschichten zu schreiben. Man muss seine Obsessionen eben nur in die richten Bahnen lenken!

Aber auch ein geregelter acht Stunden Job lässt nicht viel Platz für das ausladende Schriftstellergemüt. Also habe ich mich kurzerhand im Netz des Familienkonglomerats selbstständig gemacht, um Herrin meiner Zeit zu werden und ein wenig Auslandsluft zu schnuppern. In den fünf Jahren Exil ist unter anderem mein erster Jungendroman entstanden, den ich als Rohfassung sofort jedem erdenklichen Verlag angeboten habe. Ein Grund, warum er erst seit 2014 mehrfach überarbeitet unter Pseudonym bei Amazon CreateSpace zu erstehen ist (und es so immerhin auf die Shortlist des Indie-Awards der Leipziger Buchmesse geschafft hat).

Es waren die Schreibseminare bei Uschi Zietsch (alias Susan Schwartz) und einem gewissen Herrn K. N. Frick, die mich in die richtige Richtung gelenkt und mir gigantisch große Chancen eröffnet haben. Ich durfte bei Projekten wie SunQuest und Elfenzeit mitschreiben. Offenbar erfolgreich genug, um schließlich in das Mysterium der Heftromane eingeweiht zu werden. Maddrax 196 (zusammen mit Uschi) war meine Premiere.

Seit damals hat sich die Welt einige Male gedreht. Ich lebe jetzt in Salzburg. Die meisten meiner Liebsten haben vier Beine. Nur, dass aus dem Dackel ein Rudel Wolfhunde geworden ist. Zusammen genießen wir die Natur, besuchen die legendären Schreibcamps von M.M. Thurner und arbeiten intensiv daran, die Phantasie auf vielerlei Wegen in diese Welt zu bringen. Neuerdings auch wieder in Form von Maddrax-Heftromanen!

Madeleine Puljic

Madeleine Puljic

Ich wurde am 17. März 1986 im schönen Oberösterreich geboren – im Jahr des Temelin-Reaktorunfalls und am irischen Nationalfeiertag, was man getrost als internationale Katastrophenankündigung betrachten kann. Gut, dass stattdessen ich kam.

Schon früh begann ich damit, meine Umgebung mit selbsterdachten Geschichten zu quälen. In den ersten Jahren hielt sich das noch mit Kritzelzeichnungen die Waage, nach fünf Jahren Kunstschule war die Lust auf Kritzeln allerdings verflogen. Also folgte noch eine zweijährige Ausbildung im IT-Management und ich stürzte mich umso begeisterter auf das Schreiben.

Während der Schulzeit habe ich regelmäßig die halbe Klasse mit Romananfängen versorgt, die mir aber spätestens nach dem ersten Kapitel selbst zu öde wurden. Bis mir die rettende Idee kam und ich auf Kurzgeschichten umsattelte. In dieser Zeit lernte ich Schreibwettbewerbe lieben: Themenvorgabe samt Deadline, und dann auch noch etwas dafür gewinnen? Perfekt!

So sammelte ich mit meinen ersten Geschichten zweimal den burgenländischen Jugendkulturpreis (2009 und 2010) und einmal den Wiener Vindragona Fantasy-Preis (2015) ein. Auch meine ersten Veröffentlichungen erfolgten durch solche Wettbewerbe.

Da ich nun langsam den Dreh raus hatte, wie man eine Geschichte zu Ende schreibt, folgten die nächsten Romanversuche, und siehe da: Es klappte! Mein erster Roman "Herz des Winters" erblickte 2013 die Buchwelt, zwei weitere folgten. Das war der Start in mein famoses Doppelleben: Teilzeit arbeite ich als Grafikerin, in den dunklen Stunden der Nacht bin ich Autorin. Und auch in jeder freien Minute dazwischen.

Während ich also weiter fröhlich in den Genres Fantasy, Horror und Science Fiction tippselte, kam mir die Erkenntnis, dass ein wenig Ausbildung in der Hinsicht keine schlechte Sache wäre. Ich nahm im Herbst 2014 am Schreibseminar von PERRY RHODAN-Autor Michael Marcus Thurner teil. Und kam wieder. Und wieder. Denn abgesehen von all den Fehlern, die er mir wenn auch noch nicht ganz ausgemerzt, so doch wenigstens reduziert hat, lernte ich dort etwas für mich völlig Neues kennen: Heftromane! Genial! Kannte ich bis dahin nicht.

Getreu meiner Lieblingsgenres las ich mich durch MADDRAX, ZAMORRA, JOHN SINCLAIR und PERRY RHODAN und war Feuer und Flamme. Nach einer Leseprobe an Bastei kam schließlich die Nachricht aus dem Wörterhimmel: Ich durfte mitmischen in dieser bunten Welt der Heftserien! Zuerst für JOHN SINCLAIR und PERRY RHODAN NEO, nun auch bei Matt, Aruula und dem Schnurrer.

Was bleibt da noch zu sagen außer: Immer schön aufpassen, wohin ihr eure Füße setzt … Ihr könntet woanders landen, als ihr dachtet!

Ramon M. Randle

Ramon M. Randle

Geboren wurde ich am 21. Januar des Jahres 1987 in der schönen Hansestadt Greifswald hoch oben an der Ostseeküste. Schon in den ersten Minuten meines Lebens hat mich das Schicksal auserkoren und zu einer Berühmtheit gemacht. Denn meine Mutter musste sich quasi auf Händen und Knien durch einen Schneesturm kämpfen, um es noch rechtzeitig in die Klinik zu schaffen. Ein so dramatisches Bild, dass es der lokalen Zeitung einen ausführlichen Artikel wert war. Mit Foto! Die interviewten Klinikmitarbeiter haben in diesem Bericht allerdings weniger auf das scheußliche Wetter Bezug genommen als vielmehr auf die enormen Ausmaße des frisch zur Welt gekommenen Wunderkindes.

Vielleicht war das der Grund, warum mein erster Berufswunsch Rockstar war. Die musikalische Früherziehung mit Glockenspiel hat ihr Weiteres dazu beigetragen, sodass ich, während mein Bartwuchs noch in den Anfängen war, bereits zwei unvergessliche Bühnenauftritte als Frontmann der Schulband hatte. Ich sag nur Wet Wet Wet – Love Is All Around!

Der Stimmbruch hat der Musikkarriere jedoch erst mal den Wind aus den Segeln genommen. Deshalb begab ich mich auf andere kreative Wege. Nach beinahe zwanzigjähriger Irrfahrt und zwei Studienanfänge später hat es mich schließlich von der Ostseeküste ausgerechnet ins tiefste Österreich verschlagen, um dort an einem der sagenumwobenen Schreibcamps von Michael M. Thurner (MADDRAX-Autor) und Leo Lukas teilzunehmen.

Ein Augenöffner in vielerlei Hinsicht! Ich wusste plötzlich, dass ich nicht nur einfach Geschichten schreiben wollte. Ich wollte sie auch veröffentlichen! Allerdings wurde mir ebenfalls klar, dass ein Buch zu schreiben weniger eine Frage der Muse als vielmehr Handwerk und harte Arbeit ist. Herausforderung angenommen!

Unzählige Romananfänge später und durch ein klein wenig Hilfe meiner besseren Hälfte habe ich es nun tatsächlich geschafft. Mein Name – okay, eher mein Pseudonym – steht auf dem ersten gedruckten Roman eines echten Verlags! Echte Menschen lesen meine Geschichte!

Am 22.12.2018 war es soweit. MX Band 494 erschien, mit mir als Co-Autor. Dass es ausgerechnet ein Heftroman bei dieser sagenumwobenen Serie geworden ist, liegt ganz sicher an meiner Vorliebe für das Apokalyptische. Es ist diese Mischung aus realer Welt, Science-Fiction und Fantasy, die mich an diesem Format so sehr reizt. Man kann mutierte Wesen erfinden und gleichzeitig Bezug auf aktuelle Themen in unserer Welt nehmen. Dazu hat man als MX-Autor die Freiheit, für das zu schreibende Heft einen spannenden Plot zu ersinnen, und ist dabei dennoch in eine – nun schon fast 500 Bände lange – übergeordnete Story eingebettet.

Es ist zu einer heimlichen Challenge geworden, inhaltliche Verbindungen zu vorangegangenen Heftinhalten zu finden und in den Fußnoten anzumerken. Sei es ein Ereignis, eine Person oder auch nur eine bereits verwendete exotische Pflanze. Dafür ist das Maddraxikon im Internet ein wirklich wertvoller Schatz. Es bedeutet aber auch, dass ich viel querlesen muss, wenn es zum Beispiel um Fakten oder Figuren geht, die schon länger in der Serie sind. Recherche gehört eben zum Autorenleben dazu.

Allgemein bin ich genretechnisch besonders in der Fantasy zuhause. Ob im Pen and Paper die Weiten Aventuriens erkundet werden oder ich mich als zwielichtiger Shadowrunner versuche. Und weil ich nicht nur ein Denker, sondern auch ein Bastler bin, steht in meinem Zimmer ein großer Tisch, auf dem ich an meinen neuesten Landschaften, Häusern oder Spielfiguren für meine Tabletop-Leidenschaft arbeite.

Doch Autor zu sein, ermöglicht mir einfach so viel mehr! Ich kann meine ganz eigenen Welten erschaffen, sie mit Leben füllen und drum herum spannende Geschichten erfinden. Ganz egal, ob fantastisch, mystisch, blutrünstig oder einfach nur spannend bis zum Herzinfarkt!

Christian Schwarz

Christian Schwarz

Geboren 1960, lebt Christian Schwarz mit Frau, Tochter und Hund in Oberschwaben (vermutlich schwäbeln die Lords in seinen Romanen deshalb ein wenig). In seiner – so gut wie nicht mehr vorhandenen – Freizeit ist er Mädchenfußballtrainer. In seiner eigenen Jugend gehörte sein Herz den Heftromanen; erst Western, dann Grusel, schließlich SF. Zu MADDRAX stieß er mit dem Doppelband 207/208, kann aber schon auf Beiträge zu einigen Phantastik-Serien und JERRY COTTON zurückblicken. Sein Studium der Ägyptologie an der Uni Mainz kam ihm bei MX gelegen, und seine große Stärke ist die Vielseitigkeit, mit der er sich an jedes Thema wagt –seien es Beautyfarmen in Indien oder das Innenleben von Luftschiffen.

Er selbst erzählt: "Als ich mir seinerzeit den ersten Band von MADDRAX zulegte, war ich gleich begeistert. Ich las und las und las. Seinerzeit konnte ich sogar einen Freund, einen Hochschulprofessor, zwei Jahre für MX begeistern. Ich glaube, es hatte etwas Missionarisches, als ich ihm von Matts Abenteuern vorschwärmte.

Auf den Gedanken, selber mal für MX zu schreiben, wäre ich damals allerdings nicht im Traum gekommen. Denn als gelernter Zeitungsredakteur war ich mit Schreiben mehr als ausgelastet und hatte keinerlei Bock, mir abends noch irgendwelche 'Schauermärchen' auszudenken, wie meine mittlerweile erwachsene Tochter das damals nannte. Doch vor etwa neun Jahren entflammte meine alte Liebe zur Romanschreiberei wieder so stark, dass ich erneut begann, Geschichten zu schreiben. Wie's geht, wusste ich noch von meiner Studienzeit her, als ich rund vierzig Romane für den GRUSEL-KRIMI, MITTERNACHTSROMAN und andere Bastei-Gothic-Serien verfasst hatte. Jetzt bot mir SCHATTENREICH eine Plattform für den Wiedereinstieg, und von da ab ging es rasend schnell. Ich durfte auf der STERNENFAUST mitfliegen und mit PROFESSOR ZAMORRA auf Dämonenjagd gehen, einige JERRY-COTTON-Romane schreiben und einen ATLAN verfassen. Und als dann Mad Mike aus heiterem Himmel per eMail anfragte, ob ich nicht vielleicht mal bei MADDRAX mitschreiben wolle, jubelte ich in mich hinein, sagte erfreut zu – und das Abenteuer begann. Noch niemals habe ich für einen Doppelband so viel recherchiert wie für meinen MX-Erstling, die Reise eines Daa'muren durch fünfhundert Jahre afrikanische Geschichte.

Das mit dem Recherchieren ist so geblieben. Nach wie vor sind meine MX-Storys die rechercheaufwendigsten. Da wird mir erst bewusst, wie umfassend Wikipedia eigentlich wirklich ist. Ach ja, und einen Lieblingscharakter, über den ich besonders gerne schreibe, habe ich zwischenzeitlich auch: Ganz oben auf meiner Liste steht eindeutig Rulfan. Ich bin geradezu vernarrt in den Kerl – was kein Coming Out ist, gell? ;-)"

Sascha Vennemann

Sascha Vennemann

Erst einmal ein Bekenntnis: Ich kann nicht schreiben! Konnte ich noch nie! Zumindest nicht schön. Meine Handschrift ist nur mit Mühe zu entziffern, selbst heute noch, über zwanzig Jahre nach dem Tag, an dem ich mit meiner Note in "Schrift & Form" auf meinem ersten Zeugnis einer der Schlechtesten in dieser Disziplin in meiner Klasse wurde. Aber der Reihe nach...

1981, Februar, ein Krankenhaus im Westen Niedersachsens. Dort, wo Deutschland eine Art Pickel hat, der in die Grenzen der Niederlande drückt. Meine spätere Begeisterung für alles Geschriebene und Musik äußert sich durch wohlüberlegte Konsonanten und Vokale, die ich zu rhythmischem Geschrei geformt durch den Kreißsaal brülle.

1987, selber Ort, Sommer: Mit der Einschulung entdecke ich, dass ich nicht schreiben kann. Frustriert erfolgen erste Versuche auf einer alten Schreibmaschine – und siehe da: ein klares Schriftbild! Die mechanische Hilfe wird bis Anfang der 1990er gerne in Anspruch genommen. Es folgt eine Verlagerung der musikalischen Entwicklung vom archaisch geprägten Topfschlagen zum Erlernen eines Instruments, das meine dahingehenden Bemühungen fördert: das Schlagzeug!

Anfang – Mitte der 1990er: Das Studium der "Drei ???"-Reihe wurde abgeschlossen, erste eigene Versuche im Erzählen von Kurzgeschichten gewagt. Es geht um herausgerissene Augen, die an Okularen von Mikroskopen hängen bleiben und um eine Adaption des Märchens "Brüderchen & Schwesterchen", in denen die beiden Protagonisten zu Wesen mit tierischen Zügen mutierten. Im Nachhinein vermute ich, dass ich irgendwann während dieser Zeit ein Daa’muren-Ei zum Frühstück gehabt haben muss.

Mitte bis Ende der 1990er: Die Musikstile Grunge, Heavy Metal und Punk verwirren mein Gehirn noch mehr, zumal ich in aktiver Form als Mitglied in diversen entsprechenden Bands zu ihnen beitrage. Stephen King offenbart sich mir als einer der besten Autoren meiner Zeit, ich lese alles, was es von ihm gibt. Mein erster PC (486er SX-25MHz) erlöst mich davon, jemals wieder handschriftliche Hausaufgaben abgeben zu müssen. Habe vergessen, dass ich nicht schreiben kann.

2000 – 2007: Zum Millennium schreibe ich mein Abitur. Zu viel Fachwissen. Brauche Ablenkung. Kaufe einen MADDRAX-Roman, nachdem ein Zeitschriftenladen das Werbeposter dazu aushängen hatte. Angefixt! Lese ab sofort fast jede Neuerscheinung auf den Heftroman-Sektor. Will Autor werden. Erste Kontakte im Netz zur Bastei-Community, der "Andronenreiter" wird geboren. Gründung des 1. Maddrax-Internet-Fanclubs (IFC), Treffen auf diversen Cons und bei Mike im Wohnzimmer. Aufnahme des Soziologie-Studiums und Umzug in die Stadt, die es nicht gibt (Bielefeld). Schreibe plötzliche Rezensionen und Berichte fürs Internet, eine Tageszeitung und Stadtmagazine.

2007 – 2010: Das Studium nähert sich dem Ende. Es war eine schöne Zeit, inklusive eines dreimonatigen Forschungsaufenthalts im Westen Afrikas. Was noch fehlt, sind Praktika (nein, nicht der Baumarkt!). Das Schicksal (oder war es doch ein von langer Hand vorbereiteter, jahrlang zurechtgesponnener Plan?) will es so, dass ich bei Mad Mike und Holger Kappel im Bastei-Heftroman-Lektorat lande. In düsteren, mit bedrucktem Papier vollgestopften Kämmerlein werde ich zunächst lichtscheu und dann in die Geheimnisse der Bearbeitung und redaktionellen Betreuung phantastischer Literatur eingewiesen. Menschliche Abgründe und Berge des Wahnsinns tun sich auf, aber alles geht ohne größere Verluste aus. Holger Kappel gibt kurz darauf auf und reicht den Staffelstab bei der gerade den 60. Band erreichenden Sci-Fi-Serie STERNENFAUST an mich weiter. Als Außenlektor und Redakteur betreue ich die Serie etwa ein halbes Jahr. Dann der große Augenblick! Mein erster Roman erscheint bei STERNENFAUST als Band 81, bald darauf mein erstes "richtiges" Buch: "Die Schlacht von Trident", das abschließende Hardcover zu den Zusatzbänden der Serie beim Zaubermond-Verlag. 2010, inzwischen ins schöne südniedersächsische Göttingen umgezogen, darf ich auch für MX schreiben und startete mit einem Roman über das Volk, dessen Namen ich geprägt habe und unter dem ich im Netz berühmt und berüchtigt wurde: "Andronenreiter".

Manfred Weinland

Manfred Weinland

Im beschaulichen rheinland-pfälzischen Zweibrücken, kurz vor der Grenze zu Saarland und Lothringen, lebt der 1960 geborene Autor Manfred Weinland.

Nach einer kaufmännischen Ausbildung leitete er einige Jahre die Werbeabteilung eines mittelständigen Unternehmens. Diese Karriere beendete er 1992 und wagte den Sprung ins kalte Wasser, sich als Autor selbständig zu machen.

Seine diesbezügliche Laufbahn begann er schon mit gerade einmal 14 Jahren mit Veröffentlichungen in diversen Fanzines. Seine erste halbprofessionelle Veröffentlichung war eine SF-Story in der von Perry-Rhodan-Autor William Voltz herausgegebenen Anthologie "Das zweite Ich". Über die Romanagentur Grasmück fing er Ende der 1970er Jahre an, bei verschiedenen Heftroman-Reihen und -Serien der Verlage Zauberkreis, Bastei und Pabel-Moewig mitzuwirken. Neben Romanen für PERRY RHODAN TASCHENBUCH und JERRY COTTON schrieb er für fast alle gängigen Titel im Phantastik-Bereich: GESPENSTER-KRIMI, DAMONA KING, VAMPIR HORROR ROMAN, DÄMONEN-LAND, DINO-LAND, MITTERNACHTS-ROMAN, IRRLICHT, PROFESSOR ZAMORRA, MADDRAX, MISSION MARS und 2012. Daneben gab es Ausflüge ins Trucker-Milieu (TRUCKER KING) und den Kurzkrimi (Neue Post, Neue Revue etc.). Außerdem konzipierte er zwei Projekte für den Bastei-Verlag: die jüngst wiederaufgelegte VAMPIRA-Serie und die SF-Saga BAD EARTH. 2001 gewann er mit seiner Kurzgeschichte "Herz in Bernstein" (als eBook erhältlich) den Deutschen Phantastik Preis.

Aktuell arbeitet er – neben MADDRAX – auch an der bei Bastei-Lübbe im eBook und als Audio-Lesung erscheinenden Digital-Reihe HORROR FACTORY mit. Sein erster Beitrag dort ist die 6. Folge "Das Grab – Bedenke, dass du sterben musst!"

Wenn Manfred Weinland gerade einmal nicht selbst schreibt, lektoriert er für diverse Verlage.

Jo Zybell

Jo Zybell

Jo Zybell heißt mit bürgerlichem Namen Thomas Ziebula und wurde während einer Reise in den 1950ern in Düsseldorf geboren. Angeblich sei an diesem Tag der Rhein zugefroren gewesen – was aber vermutlich mit seiner Geburt in keinem direkten Zusammenhang steht. Kurz darauf wuchs Ziebula u.a. in Cottbus, Frankfurt, Rastatt und Karlsruhe auf.

In Kindheit und Jugend begann er sich die Langeweile mit selbst ersonnenen Geschichten zu vertreiben. Später war es sein schönster Job, Anekdoten aus dem Leben Verstorbener vor deren Särgen in Dortmunds Trauerhallen zu erzählen. Dazwischen verdiente er sein Geld auf mancherlei Weise: Hähnchen grillen, Kranke pflegen, Hauswände mauern, predigen, Taxi fahren, Leute sozialbearbeiten und dergleichen.

Während eines Jobs in einer Psychoklinik im Schwarzwald fiel ihm die Geschichte des größenwahnsinnigen Nashorns Nero ein, das keine gescheckten und gestreiften Mittiere in der Savanne duldete. Die wurde von Rowohlt als Kinderbuch veröffentlicht.

Danach meinte ein Freund, es müsste eigentlich Spaß machen, "mal einen dieser Arztromane zu verfassen". Seitdem schreibt er als Jo Zybell für den Bastei Verlag. Meistens jedenfalls. Dort erfüllt er sich manchen Jugendtraum: Zum Beispiel auf dem Rücken eines Rappen durch die Prärie zu reiten, in einem Jaguar E herumzukurven und durch postapokalyptische Großstädte zu wandern...

Bei MADDRAX ist er ein Autor der "alten Garde"; von ihm stammten auch die jeweils ersten beiden Heftromane und Hardcover. Seine Spezialität sind die Rückblicke auf den Kometencrash im Jahr 2012, und es gelingt ihm immer wieder, seinen Charakteren sowohl Authentizität, wie auch Zerrissenheit und Skurrilität zu verleihen, was sie sehr lebendig macht. Kometen auf Kollisionskurs hält Thomas Ziebula trotzdem für unpraktisch, weil sie seinen Tabak-, Getränke- und Zeitungshändlern das Leben unnötig schwer machen könnten. Ein Höhepunkt seiner bisherigen schriftstellerischen Laufbahn war 2001 die Ehrung als Bester Autor mit dem DEUTSCHEN PHANTASTIK-PREIS.

Jan Balaz

Jan Balaz

Jan Balaz kam rechtzeitig zu seiner Geburt auf die Welt und zeichnete – nach einer kurzen Orientierungsphase – sein erstes Portrait im Alter von drei Jahren. Ermutigt vom Erfolg seiner kindlichen Bemühungen, malte er in der nachfolgenden Zeit in seiner Freizeit die Helden seiner Kindheit nach. Mit fünfzehn wünschte er sich zum Geburtstag Ölfarben und entwarf damit eigene Bilder, deren Szenen und Figuren von den Abenteuer-Romanen von Edgar Rice Burroughs, Robert E. Howard, Dashiell Hammett, Michael Moorcock und anderen inspiriert waren, die er genauso gerne las wie Bücher über klassische Kunst. Nach der Schule studierte er Visuelle Kommunikation, mit Schwerpunkt Konzeption und Entwurf, in Düsseldorf. Bereits während seines Studiums arbeitete er als Grafiker und Illustrator für angesehene Werbe-agenturen in ganz Deutschland. Während dieser Zeit verfeinerte er seine Technik, schnell und effektiv und dabei detailliert zu arbeiten. Einige Jahre später besann er sich auf seine zweite Liebe zu den Büchern und konzentrierte seine Aufmerksamkeit auf die Buchillustration. Seitdem hat er für diverse Verlage eine Fülle von Titelbildern und Innenillustrationen geschaffen, so auch für einige Bastei Lübbe-Bücher wie "Der Schatten des Kaisers" und "Das Amulett der Fuggerin" und für die Romanheftserien JOHN SINCLAIR, PROFESSOR ZAMORRA, VAMPIRA, DIE ABENTEURER, MISSION MARS und auch MADDRAX. Heute lebt Jan Balaz mit seiner japanischen Frau und zwei Kindern in der Nähe von München.

Arndt Drechsler

Arndt Drechsler

Die Faszination des Coverbild-Malers für Science Fiction erwachte früh für Arndt Drechsler: mit vier Jahren. Damals lief gerade "Raumschiff Enterprise" im Fernsehen. "Ich hatte zwar keine Ahnung", erinnert er sich, "worum es ging, aber ich fand die Serie toll. Im Kindergarten funktionierte ich die Puppenstube zur Kommandobrücke um und zwangsrekrutierte die halbe Kindergruppe als Mannschaft!"

Schon bald versuchte sich der junge Künstler an eigenen Raumschiff-Kreationen. Sein großes Vorbild in dieser Zeit war der Brite Chris Foss. Später stieß er auf den Band "Zeitsplitter", in dem Alfred Kelsner Stories von PERRY RHODAN-Altmeister William Voltz illustrierte. Derweil zeichnete und malte Drechsler weiter. Er entdeckte die Arbeit des Briten Jim Burns. "Die Personen in seinen Bildern waren das Beste, was ich bis dahin gesehen hatte", so Drechsler. Von da an malte er verstärkt Leute.

Begeisterungsstürme blieben jedoch aus. Eine 5 in Kunsterziehung kostete ihn fast das Abitur. "Da ist ja schon wieder ein Raumschiff drin, das Thema war doch...", ist ein Zitat seines Kunstlehrers, von dem er aber sonst – laut eigener Aussage – sehr viel lernte.

"1992 dann hatte ich meinen ersten Buchauftrag in der Tasche", so Drechsler. "Reinhard Rohn vom Bastei Verlag ließ mich mein erstes SF-Buch 'Hilfe, die Aliens kommen!' illustrieren." Das Resultat stellte Rohn sehr zufrieden und somit war Drechslers Einstieg als Buchillustrator geschafft. Er arbeitete für Heyne, Arena, Ueberreuter, Schneider, Bertelsmann und viele andere Verlage. Bei Bastei widmete er sich den Romanheftserien STERNENFAUST, für deren Cover er einen Exklusivvertrag erhielt, und auch immer wieder MADDRAX.

Néstor Talyor

Néstor Taylor

Néstor Taylor wurde am 2. Juli 1963 in Quilmes (Buenos Aires) geboren. Schon von klein auf, als er noch die Schule besuchte, zeichnete und kopierte er Walt-Disney-Figuren. In seiner Freizeit entstanden seine ersten Comics als Hobby. Erst später wurde ihm klar, dass er vielleicht in Zukunft von seinen Zeichnungen würde leben können.

Seine erste Arbeit bekam er durch die Firma Cantú, wo er die Hintergründe eines Zeichentrickfilm illustrierte. Mit 22 Jahren besuchte er die "Bellas Artes Universität" in Buenos Aires und entschied sich zu diesem Zeitpunkt, Titelbilder zu illustrieren.

Bis heute hat er Kontakt zu einigen berühmten Cover-Designern wie Sanjulian, Velazquez oder Carlos Meglia, die ihm zu Anfang seiner Karriere weitergeholfen haben.

Seine Illustrationen sind hauptsächlich in Argentinien, Spanien und jetzt auch in Deutschland – speziell durch die MADDRAX-Romane – bekannt. Durch die Qualität seiner Gemälde hat er zudem in den letzten Jahren mehrere Privatkunden gewonnen, die ihm seine Originalwerke abkaufen.

Seit 1986 ist Néstor Taylor Mitglied der "Asociacion de Ilustradores Argentinos" (Argentine Association of Illustrators). Heute wohnt er in einem kleinen Ort namens Bernal, ca. 30 Minuten von Buenos Aires entfernt.

Das Maddrax-Rollenspiel

Dieses MADDRAX-Heft ist kein Roman, sondern ein RPG, ein sogenanntes "Role Playing Game", das Sie sich downloaden und ausdrucken können. Es erschien 2009 anlässlich des 250sten MX-Romans und lag damals in Heftform der Jubiläumsnummer bei.

Sie kennen keine Rollenspiele? Keine Sorge; auf den ersten Seiten erfahren Sie, was genau das ist und wie Sie damit umgehen. Da RPGs tatsächlich Spiele sind, gibt es auch Regeln, nach denen sie funktionieren. Erfreulicherweise sind diese aber einfach gehalten, damit Sie und Ihre Freunde möglichst schnell und unkompliziert spannende Abenteuer in der dunklen Zukunft der Erde erleben können! Seien Sie versichert: Es macht mindestens so viel Spaß wie ein MX-Roman!

Bitte beachten: Die Informationen in den PDF-Dateien beziehen sich auf das jeweilige Erscheinungsjahr und sind nicht mehr aktuell!

© 2017 Bastei Lübbe Verlag

Download Hier können Sie das Rollenspiel downloaden

Der Maddrax Comic Nr. 3

In den Jahren 2002 und 2003 erscheinen zwei Comics zur MADDRAX-Serie, erst als Einzelfolgen in der Reihe GESPENSTER-GESCHICHTEN, dann als Comicalben: "Der Gott aus dem Eis" (mit den Romaninhalten aus den Heften 1 und 2) und "Rom sehen und sterben" (mit der Handlung von Band 3).

Ein drittes Album, "Festung des Blutes" (zu Heft Nr. 5), war bereits fertig gezeichnet und koloriert, wurde aber nicht mehr gedruckt und erschien daher zum 5-jährigen Jubiläum der Serie im Jahr 2005 als PDF-Version. Hier können Sie den Comic online lesen, aber auch kostenfrei downloaden und ausdrucken. Viel Spaß dabei!

Bitte beachten: Die Informationen in den PDF-Dateien beziehen sich auf das jeweilige Erscheinungsjahr und sind nicht mehr aktuell!

© 2017 Bastei Lübbe Verlag

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