Gloria Trutnau - Autor
© Holger Borggrefe

Autorin

Gloria Trutnau

Gloria Trutnau, geb. 1992 in München, gewann mit ihrem Debüt, der Dystopie Left to Fate – Die Ausgesetzten, 2018 den Schreibwettbewerb von Tolino und Impress. Nach einer rechtlich geprägten Ausbildung arbeitet sie nun im Personalrecruiting. Inspiration für neue Geschichten holt sie sich im Alltag und auf vielen Reisen. Ihre Leidenschaft gilt neben dem Schreiben auch dem Film, der Astronomie und ganz viel Kuchen. Sie lebt in München.
 

Interview

Gloria Trutnau im Interview mit Kinderreporterin Julia | 02.05.2022

Wie fing alles an? Wann war der erste Gedanke zu „Viele Träume führen ans Ziel“ da?Die erste Idee zu „Viele Träume führen ans Ziel“ hatte ich vor ungefähr zehn Jahren. Damals lautete der erste Pitch „Zwei Freundinnen gehen nach New York, um Schauspielerinnen zu werden“. Aber ich habe schnell gemerkt...

Wie fing alles an? Wann war der erste Gedanke zu „Viele Träume führen ans Ziel“ da?
Die erste Idee zu „Viele Träume führen ans Ziel“ hatte ich vor ungefähr zehn Jahren. Damals lautete der erste Pitch „Zwei Freundinnen gehen nach New York, um Schauspielerinnen zu werden“. Aber ich habe schnell gemerkt, dass die Idee noch nicht reif ist, um sie aufs Papier zu bringen. Daher habe ich sie im Hinterkopf behalten und mit der Zeit kamen immer neue Szenen hinzu, bis die Geschichte sich veränderte und zu dem wurde, was sie heute ist.
Wie würdest du „Viele Träume führen ans Ziel“ in drei Worten beschreiben?
Leicht, sommerlich, wohlfühlend.
Was war dir besonders wichtig beim Schreiben dieses Buches?
Ich wollte wichtige Themen „leicht“ verpacken und die Ausbildung mehr in den Fokus rücken, bzw. daran erinnern, dass es nicht immer ein Studium sein muss.
In deinem Buch ist besonders für Leni ihre Zukunft ein Thema, das für sie lange ein „Tabu- Thema“ ist, da sie sich vor ihrer Entscheidung fürchtet. Warum war es dir so wichtig, das zu thematisieren?
Derzeit wird viel zu viel Wert auf einen lückenlosen Lebenslauf gelegt, da fehlt jungen Erwachsenen leider oft die Chance, sich auszuprobieren. Das ist unglaublich schade.
Wieso hast du dich für ein Filmset als Setting entschieden?
Ich finde die Entstehung von Filmen unglaublich spannend und wollte nach der Schule selbst am Set arbeiten. Zwar habe ich mich schließlich dagegen entschieden, aber hin und wieder – wenn es die Zeit zulässt – arbeite ich als Komparsin.
Wie war der Schreibprozess? Fiel es dir immer leicht?
Die Geschichte ließ sich tatsächlich sehr leicht und problemlos schreiben. Vielleicht auch deshalb, weil sie schon ganz lange in meinem Kopf schlummert und ich nur noch meine Gedanken „abgeschrieben“ habe.
Über welche Protagonist:innen könntest du dir noch vorstellen, einen weiteren Band zu schreiben, wenn es einen gäbe?
Clara wäre spannend, ich würde ihr ein Happy End wünschen. Aber auch Tobi ist mir während des Schreibens sehr ans Herz gewachsen, er ist mein heimlicher Liebling!
Dein Buch wäre nicht dein Buch ohne…
Danksagung. Ich liebe es den Menschen zu danken, die für mich da sind und mich unterstützen! Das ist niemals selbstverständlich.
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