Jennifer Benkau - Autor
© Jennifer Benkau

Autorin

Jennifer Benkau

Jennifer Benkau, Jahrgang 1980, ist erfolgreiche Autorin von Fantasy- und Jugendromanen. 2013 erhielt sie den DeLiA-Literaturpreis. Inzwischen widmet sie sich vor allem dem psychologischen Spannungsroman. Jennifer Benkau lebt mit ihrem Mann, ihren Kindern und vielen Tieren im Rheinland.
 

Steckbrief

Autorensteckbrief: Jennifer Benkau "Mein Wille geschehe"

Lieblingssatz aus dem Buch: „Ich nenne mich trotzdem noch eine Schriftstellerin. Es ist dasselbe wie bei einem Mörder; egal wie lange es her ist, dass der Mörder sein Opfer getötet hat, und egal, was der Mörder danach getan hat oder geworden ist – das Opfer bleibt für immer tot, und der Mörder bleib...

Lieblingssatz aus dem Buch:
„Ich nenne mich trotzdem noch eine Schriftstellerin. Es ist dasselbe wie bei einem Mörder; egal wie lange es her ist, dass der Mörder sein Opfer getötet hat, und egal, was der Mörder danach getan hat oder geworden ist – das Opfer bleibt für immer tot, und der Mörder bleibt ein Mörder. Und so ist es auch, wenn man einen Roman geschrieben hat.“
Die Stelle im Buch, die am schwierigsten zu schreiben war:
Die Szene, in der die Hauptfigur ihre Katze verliert, ist mir schwergefallen, weil beide mir sehr leid taten. Leider war es unumgänglich – die Katze stimmt mir da zu.
Der optimale Soundtrack zum Buch:
Eine gut ausbalancierte Mischung aus Adele-Balladen über die Vergangenheit und wütenden, alten Stücken von Linkin Park.
Der perfekte Ort, um das Buch zu lesen:
Eine Wohnung über den Dächern einer großen Stadt, am späten Abend. Optimal, wenn man nach dem Lesen noch mit dem Hund rausgehen muss.
Welchem Prominenten würden Sie Ihr Buch gern überreichen und welche Widmung stünde drin?
Manoj Night Shyamalan – und drin stünde: „Ich schreib dir auch ein Drehbuch, wenn du willst.“
Was darf beim Schreiben auf keinen Fall fehlen – abgesehen von Rechner, Schreibmaschine oder Stift?
Kaffee.
Was ist schöner: den letzten Satz zu Ende gebracht zu haben oder das fertige Buch in Händen zu halten?
Nichts davon; dafür der Moment, wenn man das Cover zum ersten Mal sehen darf. Dann wird aus dem Text in meinem Kopf ein echtes Buch.
Wer oder was hilft, wenn es mal schwierig ist, weiterzuschreiben?
Kollegen versuchen es natürlich immer – aber psst: In Wahrheit halten sie einen vor allem auf und vom Schreiben ab. Wenn es hart auf hart kommt, hilft nur einer: der Abgabetermin.
Was war zuerst da: die Story oder eine Figur aus dem Buch?
Das gehört zusammen und ist in dem Fall auch nicht voneinander zu trennen.
Wie wichtig sind Freunde, Familie, Berater beim Schreiben?
Kolleginnen sind in beratender Funktion nicht zu ersetzen. Bei der Familie ist vor allem von Bedeutung, dass sie während der exzessiven Schreibphasen nicht stören – aber das sage ich denen so natürlich nicht ;)
Lieber akkurat durchplanen oder erstmal drauflosschreiben?
Das kommt bei mir auf die Geschichte an.
Welche Farbe hätte das Cover auf keinen Fall haben dürfen und warum?
Rosa-gelb hätte vermutlich komisch ausgesehen …
Wer das Buch liest, fühlt sich nach der letzten Seite…?
Hoffentlich ein wenig atemlos und gut durchgeschüttelt.
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