Bob, der Streuner
 - James Bowen - Taschenbuch

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Autobiografien
252 Seiten
ISBN: 978-3-404-60693-1
Ersterscheinung: 17.05.2013

Bob, der Streuner

Die Katze, die mein Leben veränderte

(9)

Das Leben meint es nicht gut mit James Bowen: Der Obdachlosigkeit entkommen, schlägt er sich als Straßenmusiker durch. Als er eines Abends einen abgemagerten, streunenden Kater vor seiner Tür findet, scheint er sein tierisches Ebenbild zu treffen. Und mehr noch: Während er den Streuner aufpäppelt, entwickelt sich eine besondere Freundschaft. Der Kater Bob will nämlich keineswegs zurück in die Freiheit. So, wie James dem Kater Bob seine Lebenskraft zurückgibt, so füllt das samtpfötige Wesen James Leben wieder mit Sinn – und jeder Menge witziger Anekdoten. Mittlerweile sind James und Bob weltbekannt, ihre Geschichte hat bereits Millionen Leser gerührt. Nur selten wird die Beziehung zwischen Mensch und Katze so charmant beschrieben wie in "Bob der Streuner".

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Pressestimmen

"Die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft."
 
"Eine Geschichte, die zeigt, was die Liebe bewirken kann."
 
 „Rührende Biografie für Katzen- und Londonfreunde.“
 
"Diese wunderschöne Geschichte von James Bowen und seinem Kater ist so unglaublich  wie schön"
 
"Eine wahre Geschichte, die nicht nur Tierfreunden ans Herz geht und eine ganz besondere Mensch-Tier-Beziehung schildert."

Rezensionen aus der Lesejury (9)

sabrina_sbs

Veröffentlicht am 03.05.2016

Eine wunderschöne Geschichte nicht nur, aber besonders für Katzenfans!

Ein Kater und ein Ex-Junkie sollen eine Freundschaft führen, sich gegenseitig unterstützen und füreinander da sein? Klingt etwas seltsam, aber das Leben schreibt manchmal die seltsamsten Geschichten. In ... …mehr

Ein Kater und ein Ex-Junkie sollen eine Freundschaft führen, sich gegenseitig unterstützen und füreinander da sein? Klingt etwas seltsam, aber das Leben schreibt manchmal die seltsamsten Geschichten. In diesem Buch ist eine dieser seltsam wunderbaren, aber wahren Geschichte niedergeschrieben.

Eines Tages sitzt ein roter Kater dem methadonabhängigen Straßenmusiker James mehr oder weniger im Weg und erobert sein Herz im Sturm. Während er in den vergangenen Jahren mehr schlecht als recht vor sich hinlebte, hat James nun eine Aufgabe, ein "Baby", um das er sich aufopfernd kümmert. Er gibt sein letztes Hemd für den Kater und stürzt sich selbst in gefährliche Situationen, um ihn zu schützen. Außerdem lernt James Verantwortung zu übernehmen und die Liebe kennen. Katzen sind zwar gerne mal eigensinnig, aber auch sensibel und können somit den Menschen erreichen und geben, was sie brauchen. Bob ist hier ein Paradebeispiel! Durch Bobs Unterstützung gelingt es James den harten Drogenentzug bis zum Ende durchzustehen. Bob ist es auch, der James´ Alltag auf den Straßen Londons nicht nur erträglicher, sondern auch tatsächlich ertragreicher macht. Die meisten Leute lieben den roten Kater, der seinem Herrchen nicht von der Seite weicht. Gemeinsam überstehen sie auch tiefe Krisen, wachsen beständig aneinander und das bleibt bekanntlich nicht unentdeckt...

Neben vielen Einblicken in das harte Leben eines ehemaligen Obdachlosen und Drogenabhängigen, werden auch Aspekte der Beziehung zwischen Mensch und Tier schön dargestellt. Der Schreibstil ist einfach gehalten, mit gut eingestreuten Emotionen an den richtigen Stellen, sodass man nicht erschlagen wird von Traurigkeit oder Liebe, aber sich gut in die jeweiligen Situationen einfühlen kann. Durch etwas Dramatik und Humor wirkt das Buch noch authentischer. Es wurde nie langweilig der Geschichte der beiden zu folgen und weil ich wissen möchte, wie es weitergeht, werde ich es wohl nicht bei diesem Band belassen ;)

Bob der Streuner ist eine wunderschöne Geschichte nicht nur, aber besonders für Katzenfans.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

kessi67

Veröffentlicht am 11.05.2016

Zwei Seelen haben sich gefunden

wei Seelen, die sich auf unergründlicher Weise gefunden haben.

Eines Tages, als James nach Hause kommt, befindet sich eine rote Katze in seinem Treppenhaus. Sie sieht nicht gut aus und bräuchte Hilfe, ... …mehr

wei Seelen, die sich auf unergründlicher Weise gefunden haben.

Eines Tages, als James nach Hause kommt, befindet sich eine rote Katze in seinem Treppenhaus. Sie sieht nicht gut aus und bräuchte Hilfe, denn die Katze hat eine Verletzung und sieht ansonsten auch nicht gut aus. Doch James weiß auch, das er schon genug damit zu tun hat für sich selbst zu sorgen. Doch wie es im Leben manches mal so ist, gewinnt nach ein paar Tagen das Herz und nicht der Verstand.

Ab nun an beginnt für James ein anderes Leben. Liebevoll kümmert es sich um Kater „Bob“, diesen Namen hat James ihm gegeben. Er lässt seine Wunde versorgen, gibt ihm zu Essen und ein warmes zu Hause.

James immer noch Drogenabhängig,zwar mit Methadon, aber trotzdem ein Süchtiger, erfährt was es nun heißt nicht nur für sich alleine zu sorgen. Jetzt ist da jemand für den er da sein muss. Aber Bob ist auch für James da. Als seien es Seelen-verwandte, bestreiten sie von nun an ein gemeinsames Leben. Und da soll sich so einiges verändern. Der erste Schritt ist, dass er eines Tage sein Drogenbesteck, was er eigentlich nicht mehr nutzt in den Müll schmeißt. Aus Angst, Bob könnte sich verletzten.

Als Straßenmusiker verdient er sich seinen Lebensunterhalt. Und Bob entschließt eines Tage sein Herrchen zu begleiten. Natürlich hat James Angst, wegen Straßenverkehr und der gleichen. Doch Bob macht seinem Herrchen deutlich....“ich komme mit dir“.

Die Menschen sind von Bob angetan und endlich bekommt auch James Aufmerksamkeit, wo er sich sonst immer durchsichtig gefühlt hat.

Es gibt aber nicht nur schöne Zeiten, nein auch Zeiten der Angst und Verzweiflung. Bob kommt auch abhanden (für kurze Zeit), doch dieser Moment reicht aus um James deutlich zu machen, was Bob für ihn geworden ist, nämlich ein „bester Freund“ an seiner Seite.



Meine Meinung:

Eine wahre Geschichte, die mit viel Gefühl geschrieben ist. Der Schreibstil ist flüssig, sehr verständlich und lässt einen auch öfter Schmunzeln. Doch regt diese Geschichte auch zum Nachdenken an, was die Obdachlosen oder Drogenabhängigen angeht. Durch dieses Buch schaut man doch auch mal genauer hin. James Geschichte lässt erkennen, das man nicht allzu selten ganz schnell in diese Situation in der James sich befindet, ganz schnell rein rutschen kann. Und dann dieser ewige Kreislauf da zu versuchen wieder raus zu kommen.

Mir hat dieses Buch sehr gefallen und ich ziehe vor James den Hut, dass er diesen Weg geschafft hat. Aber OHNE Bob wäre ihm dieses mit großer Sicherheit wohl nicht gelungen. Und diese Dankbarkeit an Bob ist im gesamten Buch zu spüren. Ich habe James gerne auf seinem Weg begleitet um zu erfahren was aus ihm geworden ist.

Tiere die einem Menschen halt geben. Eine rührende Geschichte.

Übrigens ist Bob und sein Herrchen James über die Landesgrenzen Englands bekannt.

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Tinchen13

Veröffentlicht am 12.05.2016

Eine besondere Geschichte

Dieses Buch war wirklich etwas Besonderes. Normalerweise hätte ich es nicht gelesen, aber Dank einer Leserunde der Bastei Lübbe bekam ich die Chance, auch mal was anderes auszuprobieren.
Die Freundschaft ... …mehr

Dieses Buch war wirklich etwas Besonderes. Normalerweise hätte ich es nicht gelesen, aber Dank einer Leserunde der Bastei Lübbe bekam ich die Chance, auch mal was anderes auszuprobieren.
Die Freundschaft zwischen James und Bob ist genau das Glück, das jeder Mensch braucht.

Der Blinkwinkel aus dem man London dank James sieht, ist mal ein komplett anderer. Dass Bob ihm zuläuft, bei ihm bleibt und sich eine lebenslange Freundschaft entwickelt, ist das Beste was ihm passieren konnte. Aber nicht nur ein drogenabhängiger Straßenmusiker hat Probleme und Sorgen.

Ich wünsche jedem einen „Bob“ der mit einem durchs Leben geht. Und wer noch keinen hat sollte solange „Bob der Streuner“ lesen und sich von dieser wunderbaren Geschichte berühren lassen.

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LadySamira091062

Veröffentlicht am 17.05.2016

Sehr berührendes Buch

In diesem Buch geht es um die Freundschaft eines herrenlosen Strassenkaters und einem Junkie . Bob der herrenlose Kater sitzt eines Abends im Hausflur von James,dessen Leben nicht gerade glücklich ... …mehr

In diesem Buch geht es um die Freundschaft eines herrenlosen Strassenkaters und einem Junkie . Bob der herrenlose Kater sitzt eines Abends im Hausflur von James,dessen Leben nicht gerade glücklich ist .James hat alles in seinem Leben mitgenommen was es an üblen Dingen gibt,Drogen,Obdachlosigkeit und ist gerade erst in die Sozialwohnung eingezogen und nimmt an einem Drogenentwöhnungsprogramm teil.Da beschließt Bob ihn als Herrchen zu adoptieren ,auf leisen Pfoten schleicht er sich in James Leben und Herz hinein.James de rnoch nie für irgendetwas verantwortung übernommen hat hat nun plötzlich ein Wesen für das er sorgen muss und so beginnt er seinem Leben Struktur zu geben .Es entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft ,die es schafft James von den Drogen weg zu bringen . Ein sehr zu Herzen gehendes Buch ,das man gelesen haben sollte

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FreydisNehelenia

Veröffentlicht am 21.05.2016

Jeder sollte einen persönlichen Bob haben

Die Geschichte von James Bowen, der mit Bob, dem Rotpelzchen sein Glück fand und den Weg raus aus der Drogensucht schaffte, fand ich sehr beeindruckend.

Als James Bob findet, ist der Kater in einem schechten ... …mehr

Die Geschichte von James Bowen, der mit Bob, dem Rotpelzchen sein Glück fand und den Weg raus aus der Drogensucht schaffte, fand ich sehr beeindruckend.

Als James Bob findet, ist der Kater in einem schechten Zustand. James hat Mitleid, will aber nicht die volle Verantwortung für Bob übernehmen. Doch da hat er die Rechnung ohne Bob gemacht, denn der Kater weicht ihm nicht mehr von der Seite. Stück für Stück lernt James, auf Bob einzugehen und zu guter Letzt kann er sich ein Leben ohne das Katerchen nicht mehr vorstellen. Bob ist schließlich auch der Grund, weshalb sein "Dosenöffner" völlig drogenfrei leben möchte und so geht James den letzten Schritt und macht auch noch den Entzug von der Ersatzdroge Methadon.

Ich es sehr schön, wie die Liebe zu und die Verantwortung gegenüber einem Lebewesen das Leben eines Menschen, der ganz weit unten war, so derart verändert hat. Ein Bekannter, mit dem ich gebrochen habe, behauptete einmal, dass Tiere seelenlose Reflexmaschinen seien, was völliger Unsinn ist. Jeder, der schon einmal von seinem Haustier getröstet wurde, als es ihm schlecht ging, weiß, dass Tiere sehr wohl eine Seele haben. Auch, wenn unsere Haustiere typisch menschliches Verhalten an den Tag legen, sieht man, dass sie nicht seelenlos sind. Und Bob ist dafür das beste Beispiel.

Wie gesagt, eine sehr schöne Geschichte, die ans Herz geht. Und James hat Recht: Egal ob man von Bob hört oder ob man von ihm liest, er zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht.

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Autor

James Bowen

James Bowen - Autor
© James Bowen

James Bowen, geboren im März 1979 in Surrey, ist ein ehemaliger Straßenmusiker aus der Nähe von London. Lange Zeit hielt James sich leidlich mit Musik und dem Verkauf der englischen Obdachlosenzeitschrift „The Big Issue“ über Wasser. Nach Jahren als Heroinsüchtiger und Obdachloser hatte er gerade die ersten, noch unsicheren Schritte in ein normales Leben getan, lebte aber immernoch von der Hand in den Mund, Zukunftsperspektiven gab es für ihn kaum. Doch das ändert sich, als …

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