Mein Leben nach dem Tod
 - Mark Benecke - PB

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18,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Autobiografien
256 Seiten
ISBN: 978-3-431-04133-0
Ersterscheinung: 30.09.2019

Mein Leben nach dem Tod

Wie alles begann
Co-Autor: Andreas Hock

(32)

Ob Forensik-Freak, Herr der Maden oder Käfer-Nerd - eines ist klar: Der Kriminalbiologe Mark Benecke hat eine ganz besondere Leidenschaft, nämlich Leichen. In seiner Autobiografie erfahren wir nun endlich, ob er sich bereits als Kind für Tatorte interessiert hat, was ihn an Insekten so fasziniert und warum er sich heute auch politisch engagiert. Dass spezielle Interessen kein Hindernis für ein erfülltes und glückliches Leben sind, zeigt er mit seinem Buch und macht damit allen Leser*innen Mut, den eigenen Weg zu gehen.

Rezensionen aus der Lesejury (32)

Rebecca1980 Rebecca1980

Veröffentlicht am 03.01.2020

Was man über den Herrn der Maden schon immer wissen wollte

Als ich im Radio hörte, dass Marc Benecke ein Buch über sein Leben geschrieben hat, bzw. hauptsächlich über seine Arbeit, die ja den Großteil seines Lebens ausmacht, war mir klar: das muss ich lesen.
Mark ... …mehr

Als ich im Radio hörte, dass Marc Benecke ein Buch über sein Leben geschrieben hat, bzw. hauptsächlich über seine Arbeit, die ja den Großteil seines Lebens ausmacht, war mir klar: das muss ich lesen.
Mark Benecke ist ein Kriminalbiologe, der als Herr der Maden in Deutschland bekannt wurde.
Er ist auch öfters in Sendungen wie „Autopsie“, „Akte Mord“ und „Mysteriöse Todesfälle“ als Sachverständiger zu sehen.
Dadurch kenne ich ihn, denn ich bin ein Fan dieser Serien.

Nun erschien also ein Buch über sein Leben, „mein Leben nach dem Tod“ hört sich im ersten Moment makaber an, aber es beschreibt doch sehr treffend sein Leben.

Es ist keine klassische Biografie, denn das Buch ist sehr locker und teilweise doch ein wenig eigenironisch geschrieben.
Er geht mit einigem Witz auf seine Eigenheiten und Macken ein.
Ich fand es schon sehr interessant, dass er als zweitbester das Abitur abschloss, sich dann an der Uni einschrieb, ohne auch nur den blassesten Schimmer davon zu haben, was er denn eigentlich studieren wollte bzw. wo das Studium ihn denn hinbringen sollte.
Da sieht man mal wieder, dass das Leben manchmal verschlungene Wege geht.
Ganz wie der Kölsche sagt: et kütt wie et kütt
So ist auch Mark Beneckes Werdegang zu beschreiben. Ganz der Kölsche passt dieses Sprichwort auf ihn sehr gut.
Und wie man sieht, kann man da durchaus sehr erfolgreich mit sein.

Einige Stationen aus seinem Leben kannte ich schon, aber vieles war mir auch neu und ich fand es sehr interessant es aus seiner Sicht zu erfahren.
Das Cover finde ich sehr passend gewählt. Es ist authentisch und ich könnte mir für dieses Buch kein anderes vorstellen.
Das Buch ist sehr locker geschrieben, wie ein Gespräch zwischen Freunden, bei dem er einiges über sich erzählt. Bzw. wie, wenn man abends gemütlich bei einem Glas Wein zusammensitzt und sich Anekdoten aus dem Leben erzählt.

Vielleicht liegt es daran, dass ich Benecke Fan bin und daher voreingenommen, aber von mir gibt es die volle Anzahl an Sternen.


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momo11 momo11

Veröffentlicht am 03.01.2020

Hatte mir mehr erwartet

Ich habe schon viel von der Person Mark Benecke gehört und war auf das Buch sehr neugierig. Aber irgendwie fand ich es ein wenig langweilig zu lesen. Ich hätte mir ein wenig mehr von Mark an sich gewünscht. ... …mehr

Ich habe schon viel von der Person Mark Benecke gehört und war auf das Buch sehr neugierig. Aber irgendwie fand ich es ein wenig langweilig zu lesen. Ich hätte mir ein wenig mehr von Mark an sich gewünscht. Also ein bißchen mehr privat.Das gehört in meinen Augen zu einer Biographie dazu. Ich habe es zwar gelesen und es gab auch ein paar interessante Sachen, aber da ich kein eingefleischter Fan von Herrn Benecke bin, kam mir das Buch langweilig rüber. Mich konnte es leider nicht überzeugen.

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nicigirl85 nicigirl85

Veröffentlicht am 24.12.2019

Das Leben des Dr. Made...

Da ich Herrn Benecke als besondere Persönlichkeit empfinde, hat mich das Buch sehr interessiert. Ich lese gern mal eine Biografie, wenn sie gut gemacht ist.

Im Buch erfahren wir als interessierte Leser ... …mehr

Da ich Herrn Benecke als besondere Persönlichkeit empfinde, hat mich das Buch sehr interessiert. Ich lese gern mal eine Biografie, wenn sie gut gemacht ist.

Im Buch erfahren wir als interessierte Leser natürlich mehr über Mark, angefangen in seiner Kindheit, über die Schulzeit und das Studium, sowie auch seine Arbeit an sich. Dies erfolgt im Buch sehr abwechslungsreich und durchaus unterhaltsam.

Ich habe sehr viel Neues über diese Persönlichkeit gelernt und muss sagen, dass er mir nun noch einmal sympathischer ist als vor der Lektüre.

Ich war bisher der Annahme, dass Dr. Benecke Rechtmediziner ist und dementsprechend Medizin studiert hat. Dass sein Weg aber ganz anders war und studientechnisch auch sehr vielfältig, das empfand ich als sehr interessant.

Ich kann mir nicht vorstellen so einer Tätigkeit nachzugehen und weiß nun auch wieso: zu emotional. Mir hat gut gefallen, dass der Biologe beschreibt wie er seine Arbeit erledigt und wie er die Welt betrachtet. Dadurch wurde schnell klar, dass er die Welt mit anderen Augen betrachtet als beispielsweise ein Durchschnittsbürger.

Über die Fotostrecke in der Mitte des Buches habe ich mich besonders amüsiert. Mir gefällt, dass Mark so absolut gar nicht mit dem Strom schwimmt, sondern einfach sein eigenes Ding macht.

Gut gefallen hat mir außerdem, dass mittendrin immer mal wieder Fallgeschichten eingestreut sind, so dass das Buch keine chronologische Abhandlung seines Lebens ist.

Mir hat das Buch gut gefallen und bis auf einige berufliche Abhandlungen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte (z.B. Erklärungen zu Tieren und deren Leben) habe ich immer gespannt gelesen. Den Anhang hätte ich zum Beispiel auch nicht gebraucht.

Fazit: Eine interessante Biografie, die mir Mark um einiges näher gebracht hat. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus. Gelungen!

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sabrina_sbs sabrina_sbs

Veröffentlicht am 22.11.2019

Nicht nur für Fans empfehlenswert

Mark Benecke ist wohl einer der bekanntesten Forensiker Deutschlands und hat schon mit einigen Büchern und im TV dem Laien sein Fachgebiet näher gebracht. In diesem Buch erzählt er, wie aus dem ursprünglich ... …mehr

Mark Benecke ist wohl einer der bekanntesten Forensiker Deutschlands und hat schon mit einigen Büchern und im TV dem Laien sein Fachgebiet näher gebracht. In diesem Buch erzählt er, wie aus dem ursprünglich bayrischen Jungen, später Kölsche Jung, der Kriminalbiologe von heute wurde. Eine Biografie mit Witz und interessanten Anekdoten.
Benecke fängt ganz vorne, in seiner bayrischen Herkunft an, erzählt von seinem Leben in Köln und wie er sich nach und nach entwickelt hat. Manches war mir bereits bekannt, trotzdem hat es mich interessiert und er erzählt auch nicht ohne einen gewissen Witz. Gekonnt bindet er noch den einen oder anderen seiner Fälle mit ein (allerdings sind diese nicht sehr stark ausgearbeitet). Natürlich erzählt er nur, was er auch erzählen will (Lydia Benecke wird mit keinem Wort erwähnt – passt zu seinem Wesen auch, dass er keine schmutzige Wäsche wäscht), doch das ist spannend und interessant genug, also warum mit Dingen oder Menschen beschäftigen, die keine Rolle (mehr) spielen.

Insgesamt erhält man ein rundes, stimmiges Bild von dem Menschen hinter dem Wissenschaftler. Dabei schildert er nicht nur den Berufsalltag, sondern scheut sich auch nicht, klar seine Meinung zu vertreten, wenn auch manches sicher nicht ganz so mainstreamfähig ist. Besonders gefallen hat mir, dass er auch in dem Buch authentisch zeigen konnte, wie tolerant er ist. Er lebt eben „Et is, wie et ist“ oder „jeder Jeck is anders“. Das, aber auch kleine Anekdoten, wie zu Tintenfischen haben mich in meiner Ansicht bestätigt.

Der Schreibstil ist rund, gut lesbar und es macht einfach Spaß mehr zu erfahren. Er hält sich nicht streng an die Chronologie, sondern erzählt thematisch von seinem Leben, seiner Entwicklung und seinen teils nerdigen Angewohnheiten.

Als „Fan“ liest man sicher nicht ganz so objektiv (die Stimme in meinem Kopf beim Lesen klang sehr stark nach Mark, zumal ich manches auch bei einem Vortrag tatsächlich fast eins zu eins aus seinem Mund gehört habe, z.B. alles zum Thema Gerechtigkeit und Wahrheit…), aber trotzdem glaube ich, dass es auch ein gutes Buch für Leser ist, die ihn und seine Arbeit noch nicht kennen.

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ojosefine ojosefine

Veröffentlicht am 13.10.2019

Authentisch, sachlich, nicht ohne Witz

In "Mein Leben nach dem Tod: Wie alles begann" beschreibt der Kriminalbiologe Mark Benecke zusammen mit Co-Autor Andreas Hock in Episoden einzelne Stationen seines Lebens: thematisiert werden die behütete ... …mehr

In "Mein Leben nach dem Tod: Wie alles begann" beschreibt der Kriminalbiologe Mark Benecke zusammen mit Co-Autor Andreas Hock in Episoden einzelne Stationen seines Lebens: thematisiert werden die behütete Kindheit im Rheinland, die Wahl seiner Studienfächer, seine Zeit in New York bis hin zu der Entwicklung seiner Tattoos und seinem politischen Engagement. Neben seinem Werdegang erfährt der Leser viel über seine Sicht der Dinge, seine Einstellung zu seiner Arbeit und seiner eigenen Person.
Dass es schon einige Bücher von Mark Benecke gibt, war mir bisher gar nicht bekannt. Dies ist jedoch die erste Autobiografie, und daher handelt sie auch nicht von seiner Arbeit bzw seiner Forschung sondern seine Person und sein Werdegang steht im Mittelpunkt.
Bisher kannte ich Mark Benecke vor allem aus den kurzen Einspielern in der TV-Serie "Medical Detectives", bei denen er vor allem durch die lebhafte aber sachliche Art auffällt, in der er Zusammenhänge detailliert aber in einfacher Sprache dem Zuschauer verständlich macht.
Die Autobiografie liest sich genauso, man meint fast, Mark Beneckes Stimme beim Lesen zu hören. So gern, wie man ihm zuhört, liest man auch die einzelnen Passagen in "Mein Leben nach dem Tod". Er erweist sich als ausgesprochen sympathischer Wissenschaftler, der zielstrebig in seinem Wissendrang, völlig uneitel und mit großem Respekt vor dem Leben handelt und sich dabei der Eigenheiten seiner Person durchaus bewusst ist, sich selbst aber nicht zu ernst nimmt.
Beachtlich ist, dass er, obwohl schon als Kind speziell, dennoch während seiner Schulzeit nicht zum Außenseiter wurde. Dagegen musste ich herzlich darüber lachen, dass er sich als Student ausgerechnet des Themas "Das Liebesleben der Weinbergschnecken" angenommen hat.
Dass Mark Benecke sich durch den Film "Bladerunner" bzw. die Romane von Philip K. Dick inspiriert fühlte, kann ich gut nachvollziehen.
Er bezeichnet sich selbst als "emotionsverschoben" und zitiert Asperger, der meint, dass ein "Schuss Autismus" nötig sei, um so detailverliebt arbeiten zu können. Diese Einschätzung der eigenen Person finde ich bemerkenswert.

Das sich diese Autobiografie so gut lesen lässt, liegt nicht nur daran, dass sie den richtigen Ton trifft. Es ist die Person, um die es geht, die soviel zu erzählen hat, und deren Sicht der Welt zum Nachdenken anregt, besonders, was die Achtung vor dem Leben angeht.

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Autor

Mark Benecke

Mark Benecke ist Deutschlands bekanntester Kriminalbiologe und auf der ganzen Welt unterwegs, um mithilfe seiner speziellen Kenntnisse und Methoden Leichen zu identifizieren und Kriminalisten wie Archäologen, Historikern und Paläontologen bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Mark Benecke ist auch der Crazy Crime Nerd, der schon auffällt, bevor er hochkompetent loslegt und mit Wissen, Kreativität, Kompetenz überzeugt.

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