Fünf Tage, die uns bleiben
 - Julie Lawson Timmer - Taschenbuch

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10,00

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Beziehungsromane
431 Seiten
ISBN: 978-3-404-17474-4
Ersterscheinung: 09.12.2016

Fünf Tage, die uns bleiben

Roman
Übersetzt von Jenny Merling

(5)

Mara, erfolgreiche Anwältin und liebevolle Ehefrau und Mutter, lebt seit einigen Jahren mit einer schrecklichen Gewissheit: Sie leidet an einer unheilbaren Krankheit. Um ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter einen qualvollen Leidensweg zu ersparen und ihnen als glücklicher Mensch in Erinnerung zu bleiben, beschließt sie, sich nach dem Auftreten bestimmter Symptome das Leben zu nehmen.
Nun bleiben ihr noch fünf Tage. Fünf Tage, um sich von den Menschen zu verabschieden, die sie am meisten liebt. Fünf Tage, um letzte Spuren in ihren Herzen zu hinterlassen. Fünf Tage, um für immer loszulassen ...

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Rezensionen aus der Lesejury (5)

Ayanea Ayanea

Veröffentlicht am 17.01.2017

Harter Toback

Fünf Tage, die uns bleiben ist, wie der Titel schon vermuten lässt ein sehr trauriges Buch. Es geht darin um Mara, die an der Huntington- Krankheit erkrankt ist. Sie hat sich geschworen, wenn ein bestimmtes ... …mehr

Fünf Tage, die uns bleiben ist, wie der Titel schon vermuten lässt ein sehr trauriges Buch. Es geht darin um Mara, die an der Huntington- Krankheit erkrankt ist. Sie hat sich geschworen, wenn ein bestimmtes Symptom auftritt, nur noch zu ihrem Geburtstag zu leben, um sich dann selbst umzubringen. Als dann das besagte Anzeichen auftritt, bleiben ihr noch fünf Tage. Fünf Tage um alles zu regeln und sich innerlich von ihrer Familie zu verabschieden- allen voran von ihrer 5 Jährigen Tochter und ihrem treuen, gutherzigen Ehemann Tom.

Zweiter Handlungsstrang ist Scott. Er hat für ein Jahr den kleinen Curtis in seiner Obhut und ist gezwungen diesen nach dem einen Jahr wieder zu dessen Drogensüchtigen Mutter abzugeben. Er kommt nur sehr schwer damit klar....

Alle beide Handlungsstränge sind sehr lose miteinander verwoben. Scott und Mara kennen sich nur virtuell über ein Forum. Der Klappentext des Buches suggeriert eine tiefe Chat-Bekanntschaft zwischen den Beiden- ich vermute das wurde jedoch vom Lektorat raus gekürzt. Generell finde ich den Handlungsstrang um Scott eher störend. Sicherlich hat auch Scott sein Päckchen zu tragen und auch diese kleine Geschichte ist sehr real und gut rüber gebracht, nur wollte es nicht wirklich zum wirklichen Thema: Mara und ihre Krankheit, passen. Ich war eher genervt, wenn wieder Kapitel von Scott kamen. Denn beide Geschichten wechseln sich immer ab und sind chronologisch jedoch passend. Nur hier und da, tauschen die beiden sich über ein Forum private Nachrichten aus.

Das ist jedoch schon der einzig negative Punkt des Buches (weswegen ich auch einen Stern abziehe). Die Geschichte rund um Mara ist wirklich sehr einfühlsam und realistisch geschrieben. Der Leser lernt die Huntington-Krankheit kennen und auch fürchten! Ich hoffe, dass ich nie miterleben muss, wie jemand in meiner Familie dieses Schicksal ereilt :( Maras Weg ist kein leichter. Sie entscheidet sich dafür sich selbst umzubringen und durchlebt natürlich auch die Momente, in der sie denkt, sie sollte sich doch nicht umbringen. Getreu dem Motto: was ist für die Hinterbliebenen richtig..oder richtig"er"? Bis zuletzt da zu sein, um alle Momente die man hat mit der Familie zu genießen, oder vorzeitig das Zeitliche zu segnen, eben damit die Familie "frei" ist? Alle Aspekte wurden wirklich sehr gut rüber gebracht. Hier hat sich die Autorin scheinbar wirklich sehr lange mit allen Punkten und Argumenten auseinandergesetzt. Der Leser wurde auf eine Achterbahn der Gefühle mit genommen und durfte selber immer nachdenken und überlegen, was er wohl machen würde. Wie Mara sich letzten Endes entscheidet, konnte ich sehr gut nachvollziehen- ich hätte auch so gehandelt.

Es ist wirklich schlimm, vor so einer Entscheidung zu stehen, wie Mara sie fällen musste. Alles in allem ist dieses Buch wirklich gut und sehr herzzerreißend (ich sage nur: jede Menge Taschentücher bereit stellen!). Man muss selbst entscheiden: ob man wirklich so ein trauriges Buch lesen muss/oder möchte. Denn von schönen Lesestunden kann man da nicht wirklich sprechen. Es ist ein Roman der zum Nachdenken anregt, der betroffen macht. Das Ende muss man so hinnehmen, wie es kommt. Ich fand den Roman wirklich gut (bis auf die Geschichte mit Scott, die in meinen Augen unnötig war).
Ich kann ihn eingeschränkt empfehlen: kommt eben immer darauf an, ob man liest, weil es Spaß machen- und begeistern soll, oder weil man liest, um auch mal unbequeme Themen in Romanform verarbeitet zu sehen/lesen. Selbst entscheiden- wie auch im Leben allgemein, denn es ist nur das eine was man hat.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Jecke Jecke

Veröffentlicht am 24.12.2016

✎ Julie Lawson Timmer - Fünf Tage, die uns bleiben

Dieses Buch stand auch schon etwas länger auf meiner Wunschliste.. und ich dachte, es passt genau in die Zeit, die wir derzeit haben: Eine Zeit, in der man vielleicht mehr nachdenkt als an anderen Tagen, ... …mehr

Dieses Buch stand auch schon etwas länger auf meiner Wunschliste.. und ich dachte, es passt genau in die Zeit, die wir derzeit haben: Eine Zeit, in der man vielleicht mehr nachdenkt als an anderen Tagen, weil es die Zeit der Ruhe war / ist..

Während ich diese Lektüre gelesen habe, musste ich erfahren, dass eine Frau eines Kollegen meines Freundes die Tage verstorben ist. Ich kenne sie nur flüchtig, wir haben uns nur mal hier und dort gesehen. Dennoch geht mir das Schicksal ein wenig nahe, denn sie war Mitte / Ende 30 und hinterlässt 2 kleine Kinder, von denen eins noch nicht einmal zur Schule geht..

Somit passte die vorliegende Geschichte auch noch genau zu meinem Gemütszustand..

Julie Lawson Timmer hat einen tollen, beschreibenden Stil, der stellenweise jedoch recht einfach gehalten ist. Stellenweise hat er dennoch mein Herz berührt, hat mich innehalten und nachdenken lassen - vor allem über die Hektik in unserer Zeit.

"Zu wissen, dass dieses Mädchen die einzelnen Momente wahrscheinlich mehr zu schätzen gewusst hätte, [...] Stattdessen hatte Mara stets schon das nächste große Ziel vom Kopf gehabt, [...]" (S. 264)

Was nicht direkt aus dem Klappentext hervorgeht, dennoch wichtig ist zu wissen, ist, dass der Titel zwei Geschichten von zwei unterschiedlichen Menschen enthält: Mara und Scott.
Ich war erst erstaunt, was es damit auf sich hat, weil ich das vorher nicht wusste. Allerdings noch erstaunter, wie alles seinen Lauf nimmt.

Beide Ereignisse sind interessant, beide beleuchten andere Winkel des Lebens. Oder doch die gleichen, allerdings aus einer anderen Perspektive? Man sollte sich hier seine eigene Meinung bilden.
Mir haben die Parallelgeschichten absolut gefallen. Auch wenn ich hin und wieder das Gefühl hatte, dass manchmal was auf der Strecke zu bleiben scheint, bin ich doch erstaunt, welche Tiefe geschaffen wurde. Man hätte locker 2 Bücher bei diesen Schicksalen schreiben können, diese Zusammenfassung hat mir persönlich jedoch gut gefallen.

Die Autorin spielt sehr mit meinen Gefühlen / Gedanken, denn immer wieder bringt sie Einschübe, die mich hoffen lassen, dass das Buch anders endet, als der Klappentext es darstellt..

"[...] selbst wenn sie sich am Ende doch noch umentscheiden sollte." (S. 273)

Aber es bringt mich wieder mal zum Nachdenken über das selbstbestimmte Leben / Sterben an sich. Über die Frage, wie ich reagieren würde - egal, auf welcher Seite ich stehe.

Scott sollte man während dieser ganzen Überlegungen nicht vergessen. Denn in seiner Geschichte geht es um Adoption und eigene Familie. Hier bin ich ebenso voll im Thema drin, denn jemand aus unserer Familie versucht seit Jahren schwanger zu werden und denkt nun über eine Adoption nach..

Und das Ende? Hat mich überrascht! Oder doch nicht? Doch!
Es hat sich sogar eine kleine Träne davongestohlen - und das nicht wegen Mara..

Was ich nicht verstehe, ist, warum man jetzt (teilweise, also scheinbar in manchen Ausgaben) das Cover geändert hat. Für mich hat es im Bezug auf die Geschichte gar keine Aussagekraft mehr - das war vorher anders.

Ich kann und möchte "Fünf Tage, die uns bleiben" weiterempfehlen - all denjenigen, die mit solchen Geschichten umgehen können, denn eine leichte Lektüre ist es gewiss nicht..

©2016

weitere Zitate:

"Sie hätte so vieles tun sollen." (S. 9)

"»Rationalität und Logik haben wohl nichts zu melden, wenn man plötzlich mit der Diagnose ›unheilbar krank‹ klarkommen muss.«" (S. 87)

"»[...] Dann fandest du, dass ›anders‹ eben nur ›anders‹ bedeutet und nichts Schlimmes ist.«" (S. 271)

"»Sich mal bewusst machen, wem man was verdankt. Und das demjenigen auch gleich sagen. [...]«" (S. 282)

"»Es ist leicht, sich den weißen Gartenzaun und die perfekten Kinder vorzustellen, [...] Aber das ist vielleicht gar nicht das Leben, das ich wirklich führen möchte.«" (S. 321)

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karin1966 karin1966

Veröffentlicht am 15.09.2016

5 Tage, die uns bleiben

Sowohl das Cover, als auch der Titel des Buches, „ 5 Tag, die uns bleiben“ von Julia Lawson Timmer haben mich sofort angesprochen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Die Hauptcharaktere ... …mehr

Sowohl das Cover, als auch der Titel des Buches, „ 5 Tag, die uns bleiben“ von Julia Lawson Timmer haben mich sofort angesprochen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Die Hauptcharaktere sind sehr vortrefflich gewählt und man sympathisiert sofort mit ihnen.
Im Buch werden zwei Themen parallel behandelt.
Die erste Handlung beschreibt die erfolgreiche Staatsanwältin Mara, die an einer tödlichen Krankheit leidet. Da sie diesen Zustand ihren Angehörigen nicht zumuten möchte, beschließt sie, ihrem Leben ein Ende zu setzen, wenn die Krankheit soweit fortgeschritten ist, dass es für sie nur eine Last wäre. Es werden die letzten 5 Tage davor beschrieben.
Die zweite Handlung betrifft Scott, einen Uniprofessoren, der für ein Jahr ein Pflegekind namens Curtis. Auch bei ihm laufen die letzten 5 Tage ab, bis er das Kind wieder seiner leiblichen Mutter zurückgeben muss.
Das Buch ist sehr gefühlvoll und auch traurig. Es hat mir gut gefallen und ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Wobei ich gestehen muss, dass auch einer von den beiden Handlungssträngen genügt hätte, um ein Buch auszufüllen.
Es hat jedoch auch nicht gestört, dass beides nebeneinander lief. Die Verbindung der beiden Schicksale war ein anonymes Forum, in dem sich Mara und Scott miteinander ausgetauscht haben.
Ein sehr schöne Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann.

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Lesemietze Lesemietze

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wunderschön

Mara hätte glücklicher nicht sein können in ihren Leben. Sie hat alles erreicht was sie wollte. Einen Mann, den sie über alles liebt und mit dem sie eine Tochter adoptiert hat. Diese ist das ganze Glück ... …mehr

Mara hätte glücklicher nicht sein können in ihren Leben. Sie hat alles erreicht was sie wollte. Einen Mann, den sie über alles liebt und mit dem sie eine Tochter adoptiert hat. Diese ist das ganze Glück der beiden. Doch Mara leidet von tag zu tag mehr unter Vergesslichkeit und Stimmungsschwankungen und schon bald ist ihre Ehe nicht mehr rosa farbend und sie muss ihren Job aufgeben. Ihr Mann überredet Mara endlich zum Arzt zu gehen. Die Diagnose kommt einer Katastrophe gleich. Chorea Huntington.
Ich selber habe noch nie viel von dieser Krankheit gehört und auch nicht das sie früher oder später zum Tod führen kann.
Scotts Leben könnte nicht anders sein. Er erwartet mit seiner Frau ein Kind und haben zur Zeit ein Pflegekind da, welches Scott am liebsten behalten würde. Damit ist aber seine Frau eher weniger einverstanden.
Maras und Scotts Leben kreuzt sich schon eine Weile auch wenn sie das Schicksal des anderen nicht kennen, da sich beide über eine Plattform im Internet kennen gelernt haben.
5 Tage begleitet man beide Protagonisten in ihren Leben und mit welchen Gedanken sie sich rum schlagen und welche Entscheidungen sie treffen.
Maras Schickasl hat mich sehr bewegt da die Autorin sehr gefühlvolle und realistische Situationen geschaffen hat. Ich habe bei ihr zum Schluß eine wahre Gänsehaut gehabt.
Ein Buch das man gelesen haben sollte.

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Janine2610 Janine2610

Veröffentlicht am 15.09.2016

Erkennt man den perfekten, letzten gemeinsamen Moment, wenn er da ist?

Über _Chorea Huntington_ habe ich bisher noch nicht viel gehört. Mit welchen Symptomen man dabei zu rechnen hat, wusste ich ebenso wenig, wie von der Tatsache, dass diese Krankheit früher oder später zum ... …mehr

Über _Chorea Huntington_ habe ich bisher noch nicht viel gehört. Mit welchen Symptomen man dabei zu rechnen hat, wusste ich ebenso wenig, wie von der Tatsache, dass diese Krankheit früher oder später zum Tod führt. Nach dieser Lektüre bin ich ein wenig schlauer und kann mir gut vorstellen, was es bedeutet mit so einer Diagnose konfrontiert zu sein. Vor allem habe ich das der Protagonistin Mara zu verdanken, die mir sehr gut verständlich machen konnte, was es heißt, mit den _Chorea Huntington_-Symptomen und dem ständigen Wissen, dass seine Tage auf dieser Welt gezählt sind, zu leben.

Mara war mir, als ich sie anfangs kennengelernt habe, gar nicht so sympathisch. Sie erschien mir erst viel zu ehrgeizig und karrieregeil, so dass sogar ihre kleine Familie (Tochter und Ehemann) hintangestellt wurde. Durch das Fortschreiten ihrer Krankheit wurden ihr aber die Augen geöffnet und sie hat verstanden, dass Zeit ein kostbares Gut ist und sie diese mit den allerwichtigsten Menschen in ihrem Leben verbringen will. - Diese Entwicklung fand ich sehr sympathisch, auch wenn es mich im ersten Moment etwas traurig gestimmt hat, dass man so eine Erkenntnis oftmals erst hat, wenn man dem Tod ins Auge blicken muss.

_~ Aber die Gefahr drohte ja nicht von außen, und es war egal, wie nah er sie zu sich heranzog, dass er ihren Körper mit seinem bedeckte - sie wusste, dass er sie nicht vor dem Angriff ihres eigenen Körpers schützen konnte. ~_
(S. 97)

Eigentlich gibt es in dem Buch zwei verschiedene Erzählstränge: zum einen Mara mit ihrer Krankheit, ihren Ängsten, aber auch Plänen für die Zukunft und zum anderen Scott, eine Internetbekanntschaft von Mara, der auch mit dem "einen oder anderen" Familienproblem umzugehen hat und sich, ebenso wie Mara, mit dem Abschiednehmen konfrontiert sieht. Über ein Forum kommunizieren die beiden miteinander und Spenden sich gegenseitig Trost.
Für mich waren beide Erzählstränge optimal, denn hätte ich nur von einem der beiden gelesen, wäre mir die ganze Story vielleicht zu bedrückend/zu schwer vorgekommen. Diese Abwechslung fand ich gut und auflockernd. So lag der Fokus nicht nur beim Traurigen, sondern auch am Schönen/Hoffnungsspendenden.
Die wirklich berührenden Stellen waren, vor allem zum Ende hin, eh so traurig, dass ich (nach ziemlich langer Zeit mal wieder) erst nur mit den Tränen zu kämpfen hatte und dann, als der Abschied für Mara wirklich in greifbarer Nähe war, einen richtigen Heulkrampf bekommen habe (von dem ich mich auch gar nicht so schnell wieder gefangen habe).

_~ Musste man denn die perfekte Kontrolle über seine Gliedmaßen haben, um eine gute Mutter zu sein? Ging es nicht vielmehr um Liebe, eine so starke Liebe, dass man die Chance, das alles hinter sich zu lassen, verstreichen ließ, um für sein Kind da zu sein, egal, in welcher Verfassung? ~_
(S. 257)

Dieses Buch lässt sich wirklich flüssig lesen, man mag es gar nicht aus der Hand legen. Man erfährt darin viel über die Erbkrankheit _Chorea Huntington_ im Allgemeinen, wie auch über die Symptome und das Leben mit ihr.
Maras Geschichte befasst sich viel mit dem Thema _das Leben meiner Liebsten nach meinem Tod_ und dem Abschiednehmen von den Menschen, die im Leben das Allerwichtigste sind. Das Leben und den Moment zu genießen, aber auch glücklich mit und dankbar für die Menschen zu sein, die das eigene Dasein bereichern, sind Botschaften, die die Autorin mir mit diesem Roman bewundernswert einfühlsam und berührend vermitteln konnte.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

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Autorin

Julie Lawson Timmer

Julie Lawson Timmer - Autor
© Myra Klarman

Julie Lawson Timmer wuchs im kanadischen Stratford, Ontario, auf und absolvierte ein Jurastudium an der Southern Methodist University. Sie arbeitet als Juristin und schreibt in ihrer Freizeit Romane. Mit ihrem Debüt FÜNF TAGE, DIE UNS BLEIBEN gelang ihr ein beachtlicher Erfolg. Sie lebt mit ihrem Ehemann, ihren vier Kindern und zwei geretteten Hunden in Ann Arbor, Michigan. www.julielawsontimmer.com

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