Die Liebe, die uns bleibt
 - Jenny Eclair - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Drama
493 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17532-1
Ersterscheinung: 25.08.2017

Die Liebe, die uns bleibt

Roman

(41)

Als Edwina beschließt, das Haus zu verkaufen, in dem sie mehr als fünfzig Jahre gelebt hat, werden Erinnerungen wach: an jene glücklichen Tage ihrer ersten großen Liebe und ihre Zeit als junge Mutter. Wehmütig erinnert sie sich auch an ihren Stiefsohn, dessen Namen sie noch immer nicht auszusprechen wagt. Zu schmerzlich sind die Erinnerungen an jene Nacht, die das Schicksal ihrer Familie bis heute überschattet. Doch Edwina kennt nicht die ganze Wahrheit – und die wird sie nur erfahren, wenn sie bereit ist, dem Menschen gegenüberzutreten, den sie niemals wiedersehen wollte …

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Pressestimmen

„Erst am Schluss dieses hochdramatischen, sehr gut geschriebenen Buches wird klar, wie sich die Ereignisse wirklich zugetragen haben, welche Geheimnisse erst nach Jahrzehnten gelüftet werden können und welch zerstörerische Kraft Rache hat.“

Rezensionen aus der Lesejury (41)

Pippilotta Pippilotta

Veröffentlicht am 25.02.2018

Von Liebe habe ich in dem Buch wenig gespürt

Edwina ist fast 80 Jahre alt, zweifache Witwe und lebt mittlerweile ganz alleine in ihrem riesigen Haus in London, das seine beste Zeit auch hinter sich hat. Sie entschliesst sich, das Haus zu verkaufen. ... …mehr

Edwina ist fast 80 Jahre alt, zweifache Witwe und lebt mittlerweile ganz alleine in ihrem riesigen Haus in London, das seine beste Zeit auch hinter sich hat. Sie entschliesst sich, das Haus zu verkaufen. Während sie den Makler durchs Haus führt und sie im Anschluss beginnt, die angesammelten Sachen auszusortieren, kommen ihr Erinnerungen an ihr Leben und das tragische Schicksal ihrer Familie, über das der Leser nach und nach mehr erfährt.

Der Roman ist unterteilt in mehrere Abschnitte, in denen die Ereignisse jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt werden, überwiegend in der Rückschau (Edwinas und Lucas' Parts), zum Teil aber auch als aktuelles Geschehen (Ferns und Sophies Parts). Der Schreibstil ist flüssig und sehr detailreich, man kann sich als Leser die Situationen sehr bildlich und- vor allem bei der Malerin Edwina- farbenreich vorstellen. Auch kann man zu den jeweiligen Personen durchaus eine Empathie herstellen, nicht unbedingt aber Sympathie und man möchte natürlich wissen wie es weitergeht.
Für mich bleiben die Emotionen jedoch nicht spürbar, so dass ich auch den Titel nicht nachvollziehen kann. Insgesamt wirkt mir die Geschichte sehr konstruiert und nicht stimmig, das Buch hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Am Ende bleiben für mich viele Fragen offen, manche Personen kommen mir zu kurz. Es fällt mir auch schwer, klar zu sagen, worum es eigentlich ging außer halt um das Schicksal einer Familie und deren Umfeld. Wir erfahren ein bisschen was zur Zeitgeschichte und zur Situation von Englands verwöhnter High Society, Konventionen und Sprengung von Tabus, aber irgendwie werden viele Themen dabei aufgegriffen (Scheidung, Drogen, sexueller Missbrauch, Verhütung, ungewollte Schwngerschaften, Fehlgeburten, übertriebene Mutterliebe, gleichgeschlechtliche Beziehungen, uneheliche Kinder, Wunsch nach Selbstverwirklichung, familiäre Erwartungen, und vieles mehr), aber keines so wirklich konsequent verfolgt. Das finde ich schade.

Insgesamt muss ich sagen, war ich nach der vielversprechenden, andeutungsreichen Leseprobe recht enttäuscht von dem Buch und es lässt mich fast etwas verwirrt zurück, so dass ich es leider nur bedingt weiter empfehlen kann.

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LeseratteBEA LeseratteBEA

Veröffentlicht am 09.01.2018

Ich habe mir mehr erwartet



Die Liebe die uns bleibt

hat mich persönlich etwas enttäuscht zurückgelassen. Obwohl mir der Schreibstil gefallen hat und es auch viele schöne Momente gegeben hat, wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.

Das ... …mehr



Die Liebe die uns bleibt

hat mich persönlich etwas enttäuscht zurückgelassen. Obwohl mir der Schreibstil gefallen hat und es auch viele schöne Momente gegeben hat, wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.

Das Cover ist wirklich gut gelungen und auch der Titel klingt vielversprechend. Beides, aber auch die Leseprobe, haben mich sofort in den Bann gezogen und ich war gespannt auf Edwinas Geheimnis und wie am Schluss alles zusammen passen würde.

Die Geschichte wird in drei Handlungssträngen erzählt und zwar aus Sicht von Edwina, Fern und Lukas. Der Handlungsstrang rund um Edwina hat mich am meisten gefesselt, ich konnte von Anfang an mit ihr fühlen und mich in sie rein versetzen. Man spürt die Liebe zu ihren Kindern, aber auch die Liebe zu ihrem Haus von dem sie sich nun trennen möchte. Beim Rundgang mit dem Makler kommen viele Erinnerungen zurück, schöne Momente, traurige Momente, tragische Momente. Man spürt wie alleine sie ist und wie sehr es sie mitnimmt sich von dem Haus, von ihren Erinnerungen zu trennen. Teilweise sind diese Erinnerungen etwas zäh zum Lesen was dazu führt das man sich lange Zeit kein so richtiges Bild von ihrem Leben machen kann. Es dauert lange bis man diese einzelnen Bruchstücke aus ihrem Leben zu einem Ganzen zusammensetzen kann. Schön hingegen fand ich das die Autorin einem ein Bild vor Augen zauberte, ich konnte mir das Haus und seine einzelnen Zimmer bildlich vorstellen.Ab und dann zauberte mir Edwina ein breites Grinsen ins Gesicht, ihr Humor war mega.

Die Handlungsstränge rund um Fern und Lukas fand ich nicht so prickelnd. Mit den beiden wurde ich einfach nicht warm und ich brauchte meine Zeit bis ich auch sie verstand und ihren Anteil in die Geschichte einbauen konnte. Lukas war mir anfangs absolut nicht sympathisch, aber mit der Zeit konnte ich ihn besser verstehen und auch nachvollziehen warum er so war, wie er war.

Alles in allem war es eine traurige Geschichte, von Anfang bis Ende. Der Handlungsstrang rund um Edwina war eigentlich der Beste, aber meines Erachtens viel zu lang. Ich glaube der Geschichte hätte es gut getan wenn sie nicht ganz so lang gewesen wäre. Sie wäre einfacher zum Lesen gewesen, denn vieles war mit dabei das man nicht so ausschweifend erzählen hätte müssen.


Obwohl die Geschichte einige Überraschungen und Wendungen bereit hielt, sie konnte sie mich nicht wirklich packen. So toll die Leseprobe auch war, das Buch selbst konnte in meinen Augen nicht mithalten. Es zog mich einfach nicht in den Bann, konnte mich immer nur phasenweise fesseln. Schade, ich hatte mich so auf diese Geschichte gefreut.

Von mir bekommt das Buch drei Sterne.

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dieSeitenfluesterer-unserBuchblog dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

Veröffentlicht am 19.11.2017

Zu getrübte Stimmung, die einen sehr mitnimmt ...

Jenny Eclairs Werk „Die Liebe, die uns bleibt“ erschien im Bastei Lübbe Verlag im August 2017. 493 Seiten beschäftigen sich mit einer Familiengeschichte, deren Dramatik erst nach und nach ans Tageslicht ... …mehr

Jenny Eclairs Werk „Die Liebe, die uns bleibt“ erschien im Bastei Lübbe Verlag im August 2017. 493 Seiten beschäftigen sich mit einer Familiengeschichte, deren Dramatik erst nach und nach ans Tageslicht kommen.

Edwina hat sich dazu entschlossen, ihr Haus zu verkaufen. In jedem Raum hat sie Erinnerung gespeichert, die sie nun ereilen und diese wieder durchlebt …

Durch das ansprechend gestaltete Cover bin ich auf Jenny Eclairs Werk aufmerksam geworden.
Doch leider muss ich hier schon bemerken, dass es mich absolut nicht unterhalten konnte.
Edwina, die Protagonistin, erzählt ihre Geschichte mit extrem vielen Lücken. Die Handlung fühlte sich wie ein großes Puzzle an, welches man sich erst zum Ende hin zusammensetzen sollte.
Auch gefiel mir die ständig melancholische Stimmung nicht. Sie passte so gar nicht zum ausgewählten Coverdesign.
Ebenso ist es die zerstörte Familiengeschichte, die mich tief betrübt zurückließ.
Dies alles, im Gesamten betrachtet, machte Jenny Eclairs Werk nicht zu einem Buch, mit dem ich gern Zeit verbrachte, da es mich immer wieder in ein tiefes Loch zog.
Die Autorin hatte zwar eine tolle Idee, doch die Umsetzung klappte in meinen Augen so gar nicht.
Da wünschte ich mir mehr Ordnung in den Abhandlungen.

„Die Liebe, die uns bleibt“ konnte mich mit keinem Kapitel von sich überzeugen – zu melancholische Stimmung zwischen den Seiten.

Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de
Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

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pii93 pii93

Veröffentlicht am 12.10.2017

Schöne Familiengeschichte, allerdings auch nicht mehr

Das Cover hat mich sofort angesprochen, irgendwie sehr schlicht und feminin gehalten. Durch die goldenen Akzente wirkt es irgendwie etwas eleganter. Ich glaube, über das Cover müssen wir nicht weiterreden, ... …mehr

Das Cover hat mich sofort angesprochen, irgendwie sehr schlicht und feminin gehalten. Durch die goldenen Akzente wirkt es irgendwie etwas eleganter. Ich glaube, über das Cover müssen wir nicht weiterreden, es ist einfach sehr hübsch.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich von Jenny Eclair noch gar nichts gehört, obwohl sie doch schon einige Bücher veröffentlicht hat. Aber diese gingen eher in die Comedy Richtung.
In diesem Buch ging es um eine Familiengeschichte, bei der viele Geheimnisse und Geschehnisse für den Leser erzählt werden. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von vier Personen.
An sich ist das eine gute Idee und bietet sich auch bei der Story an, allerdings haben sich die Erzählungen teilweise etwas gezogen und es war langatmig. Leider war die Geschichte auch nicht richtig ausgearbeitet. Das hat mir die Geschichte etwas kaputt gemacht.
Der Schreibstil war anfangs irgendwie etwas gewöhnungsbedürftig, da sie aus der Sicht der Person geschrieben hat und plötzlich wandelte sie dann doch in die Sicht mit der die Person gerade redet. Das war echt ein bisschen merkwürdig. Doch man hat die Geschichte verstanden, denn außerdem diesem Punkt war der Schreibstil echt gut.
Die Charaktere waren sympathisch, allerdings waren mir teilweise zu wenige Emotionen im Spiel um die Geschichte voranzutreiben. Das Buch hat für mich auch gut angefangen und ich hatte mir schon während dem Lesen überlegt, was passieren könnte. Leider wurde ich dahin gehend ein bisschen enttäuscht.

Im Grunde eine solide Familiengeschichte, die nett zu lesen war. Allerdings kein Buch, welches ich unbedingt weiterempfehlen würde.

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licix licix

Veröffentlicht am 03.10.2017

Humorvoller Umgang mit dem Leben

Das Buch hat ein sehr schönes Cover, welches mich sofort angesprochen hat. Leider bin ich zu Beginn nicht so gut in die Geschichte reingekommen wie ich es erhofft hatte, aber mit der Zeit wurde es deutlich ... …mehr

Das Buch hat ein sehr schönes Cover, welches mich sofort angesprochen hat. Leider bin ich zu Beginn nicht so gut in die Geschichte reingekommen wie ich es erhofft hatte, aber mit der Zeit wurde es deutlich besser.
Das Buch ist eine schöne Geschichte über die Familie und das Leben.

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