Marion, für immer 13
 - Nora Fraisse - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Erfahrungsbücher
204 Seiten
ISBN: 978-3-404-61011-2
Ersterscheinung: 26.10.2018

Marion, für immer 13

Der Tag, an dem meine Tochter nicht mehr leben wollte
Übersetzt von Monika Buchgeister

(28)

Marion ist eine engagierte Schülerin mit guten Noten und dem Berufswunsch Architektin. Doch mit dreizehn Jahren nimmt sie sich völlig unerwartet das Leben. In ihrem Abschiedsbrief erklärt sie, sie habe die Beleidigungen in der Schule nicht mehr ausgehalten. Marions Mutter Nora will verstehen, warum sich ihre Tochter umgebracht hat. Sie durchforstet Facebook-Nachrichten und SMS, die Marion von ihren Klassenkameraden erhalten hat, und kommt nach und nach dem wahren Ausmaß des Mobbings auf die Spur.

Rezensionen aus der Lesejury (28)

Buecherliebe98 Buecherliebe98

Veröffentlicht am 02.01.2019

Eine Suche nach dem Schuldigen und ein Aufruf gegen Mobbing

Als ich das Buch entdeckt habe, konnte ich die Thematik kaum glauben, mir blieb die Luft weg und habe gehofft, dass dies nicht der Realität entspricht... doch das tut es.
Marion, eine 13 Jährige Französin ... …mehr

Als ich das Buch entdeckt habe, konnte ich die Thematik kaum glauben, mir blieb die Luft weg und habe gehofft, dass dies nicht der Realität entspricht... doch das tut es.
Marion, eine 13 Jährige Französin die von ihren Mitschülern und vermeintlichen Freundinnen so massiv gemobbt und von Tag zu Tag mehr verletzt wurde, dass sie an ihrem Leben keinen halt mehr sah.
Unmittelbar musste ich an mein Leben, an meiner Kindheit denken, wie ich mich bei diesem Thema immer und immer wieder gefühlt habe.
Doch wie massiv musste es nun bei Marion sein, dass sie sich eines Tages in ihrem Kinderzimmer das Leben nahm?

Das Thema ist mir sehr wichtig, welches alle Kinder und Jugendliche betrifft, als Täter oder Opfer, doch noch immer kein solches Gehör hat, welches es verdient... Und da ist dieses Buch leider das größte Beispiel.

Die Erzählweise basiert auf eine mehr oder weniger Tagebuchartige Zusammensetzung der Mutter von Marion, Nora Fraisse. Sie erzählt was Sie erlebt hat, was Ihre Gefühle waren... das alles an Marion selber. Sehr oft werden Dinge wiederholt, was ich jedoch nicht weiter schlimm finde, da man sich nun immer wiederholt, wenn man erzählt und sehr erschüttert und betroffen ist.
Ich kann mich überhaupt nicht in Nora hineinversetzen, welche Kraft Sie aufgebracht hat, auch für Ihre Familie! Und dann auch, dieses Buch zu schreiben, was wohl für Sie wie eine Therapie war, um mehr oder weniger abschließen zu können. Das Buch ist im großen und ganzen eine Suche nach dem Schuldigen, wobei man dies relativ sehen muss.. Alles was auf Marion einprasselte, hat sich durch jeder einzelnen Person, in Ihr angestaut und gesammelt, Marion hat keine Hilfe und keinen anderen Ausweg gefunden. Wer kann also "zugeben" dass er mitschuld an Ihrem Selbstmord hat?
In Frankreich wurde dieses Buch verfilmt ("Marion, 13 ans pour toujours"), welches auch augenscheinlich fast ganz Frankreich gesehen hat.


Fazit:
Ich weiß gar nicht, wie ich dieses Buch bewerten soll, ob man dies überhaupt machen kann... Dennoch möchte ich einmal anmerken, dass ich das Buch als ganzes Bewerte, ich möchte mein Mitleid und Mitgefühl, welches ich gegenüber der Familie habe, nicht einbeziehen.
Dadurch, das eben viele Wiederholungen gab, möchte ich einen Stern abziehen, doch die Zusammensetzung, der Mut und diese Ehrlichkeit im Buch.. alles in allem setzt sich diese Bewertung zusammen.
Ich möchte noch einmal betonen, das dieses Buch gelesen werden sollte, auch in Schulen, denn es muss nun endlich in allen Köpfen ankommen, dass Mobbing verletzt, Seelisch.

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Honigmond Honigmond

Veröffentlicht am 25.11.2018

Schockierende Geschichte

Zum Klappentext:
Marion ist eine engagierte Schülerin mit guten Noten und dem Berufswunsch Architektin. Doch mit dreizehn Jahren nimmt sie sich völlig unerwartet das Leben. In ihrem Abschiedsbrief erklärt ... …mehr

Zum Klappentext:
Marion ist eine engagierte Schülerin mit guten Noten und dem Berufswunsch Architektin. Doch mit dreizehn Jahren nimmt sie sich völlig unerwartet das Leben. In ihrem Abschiedsbrief erklärt sie, sie habe die Beleidigungen in der Schule nicht mehr ausgehalten. Marions Mutter Nora will verstehen, warum sich ihre Tochter umgebracht hat. Sie durchforstet Facebook-Nachrichten und SMS, die Marion von ihren Klassenkameraden erhalten hat, und kommt nach und nach dem wahren Ausmaß des Mobbings auf die Spur.

Mein Leseeindruck:
Nachdem ich vor kurzem einen ähnlichen Fall im Internet gelesen hatte, hat mich der Klappentext sehr neugierig gemacht, zumal ich auch schon mit Mobbing in Berührung gekommen bin.

Die Geschichte, welche auf einer wahren Begebenheit beruht, lässt wohl keinen kalt, wenn er sie liest. Es geht um eine 13 jähre Schülerin, welche aufgrund von Mobbing den Entschluss fasst, sich das Leben zu nehmen. Doch dies ist das schlimmste, was Eltern passieren kann. Das eigene Kind zu Grabe tragen müssen und anschließend auf der Suche nach dem Warum, immer wieder gegen Mauern ankämpfen zu müssen und nicht nur das. Der wunderbare schlichte Schreibstil lässt einen den Schmerz und die Wut der Eltern sehr gut nachvollziehen und die Emotionen Achterbahn fahren.

Mein Fazit:
Ein Thema, was mehr in die Öffentlichkeit gerückt werden muss und ein Buch, was einen sehr berührt. Ein absolutes Lesemuss und 5 Sterne gibt es dafür von mir.

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Kristinchen Kristinchen

Veröffentlicht am 25.11.2018

Mobbing bis in den Tod

Das schlimmste was einer Mutter passieren kann, ist geschehen. Im Alter von nur 13 Jahren begeht Marion Suizid. Als ihre Mutter sie findet, ist bereits alles zu spät. Wie konnte das passieren? Warum möchte ... …mehr

Das schlimmste was einer Mutter passieren kann, ist geschehen. Im Alter von nur 13 Jahren begeht Marion Suizid. Als ihre Mutter sie findet, ist bereits alles zu spät. Wie konnte das passieren? Warum möchte ein so junger Mensch nicht mehr leben? Warum hat sie sich niemandem anvertraut?
Diese Fragen stellt sich auch die Autorin - die Geschichte ist nämlich tatsächlich so passiert. Sie möchte nicht nur herausfinden was Marion so weit getrieben hat, sondern die Schuldigen auch noch zur Rechenschaft ziehen.

Ich finde es sehr berührend, wie die Mutter das Erlebte schildert. Sie schreibt eine Art Brief an ihre tote Tochter. Sie rollt das Ganze von hinten auf. Wie sie Marion aufgefunden hat und wie fassungslos und unverständlich der Selbstmord für die Familie war.
Ich kann nicht nur ihren Schmerz verstehen, sondern auch, warum sie nachforscht. Ich würde auch die Gründe wissen wollen.

Ich finde die Geschichte von der Thematik her entsetzlich, muss aber sagen, dass man merkt, dass die Mutter keine Autorin ist. Es ging sowohl spannend, als auch sehr interessant los. Das lässt aber bald nach. Ich finde es es gibt zu viele Wiederholungen. Deshalb hat trotz der entsetzlichen Geschichte meine Aufmerksamkeit das eine oder andere Mal nachgelassen.

Alles in allem hat mich das Buch sehr betroffen gemacht und lässt mich einfach nicht mehr los. Man macht sich als Mutter ständig Gedanken, wie man sich selbst am besten verhalten sollte, wenn es ums Thema Mobbing und dem Umgang mit Social Media geht.
Für mich hat sich das Ganze leider trotzdem ziemlich in die Länge gezogen, obwohl das Buch nicht viele Seiten fasst.

Mir fällt es aber immer schwer bei Geschichten, die um solche furchtbaren Themen kreisen Kritik zu üben. Man ist als Leser eben doch sehr betroffen. Man sollte das Buch auf jeden Fall gelesen haben. Schon alleine, weil es so wichtig ist, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Es ist so leicht geworden Menschen - vielleicht auch oft unbeabsichtigt - öffentlich zu verletzen. Die Hemmschwelle ist online einfach viel niedriger, als seine Meinung von Angesicht zu Angesicht kundzutun.

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Sweet_Jazzy Sweet_Jazzy

Veröffentlicht am 24.11.2018

Ein tragisches Schicksal, dass zum nachdenken anregt.

Inhaltsangabe zu „Marion für immer 13“:

Marion ist eine engagierte Schülerin mit guten Noten und dem Berufswunsch Architektin. Doch mit dreizehn Jahren nimmt sie sich völlig unerwartet das Leben. In ... …mehr

Inhaltsangabe zu „Marion für immer 13“:

Marion ist eine engagierte Schülerin mit guten Noten und dem Berufswunsch Architektin. Doch mit dreizehn Jahren nimmt sie sich völlig unerwartet das Leben. In ihrem Abschiedsbrief erklärt sie, sie habe die Beleidigungen in der Schule nicht mehr ausgehalten. Marions Mutter Nora will verstehen, warum sich ihre Tochter umgebracht hat. Sie durchforstet Facebook-Nachrichten und SMS, die Marion von ihren Klassenkameraden erhalten hat, und kommt nach und nach dem wahren Ausmaß des Mobbings auf die Spur.

Meine Meinung:

Marion für immer 13 ist ein Buch bei dem mir einiges unter die Haut ging. Die Mutter hat dieses Buch für und über ihre Tochter geschrieben. Meiner Meinung nach, hat sie einiges in dem Buch verarbeitet und wollte die Menschen wachrütteln, damit so etwas nicht noch öfters passiert.
Das Buch hat mir gut gefallen. Es wird die tragische Geschichte von Marion erzählt, sie sich freiwillig erhängt hat. Die Mutter versucht in ihrem Schmerz und ihrer Trauer aufzuklären was passiert ist. Dabei kann der Leser die Mutter auf ihrem Weg begleiten auf wie viel Unverständnis sie trifft. In einigen Punkten konnte ich die Mutter gut verstehen. Dennoch wurde es an manchen Stellen etwas langatmig und einige Wiederholungen traten auf. Das war teilweise etwas unnötig.

Am besten fand ich den Schluss des Buches in dem die Mutter erklärt, warum sie dieses Buch geschrieben hat. Sie möchte andere dazu ermutigen, dass sie nicht einfach wegsehen sonder handeln sollen oder dass das Buch an Schulen gelesen wird usw.


Fazit:

Ein tragisches Ende für ein 13 jähriges Mobbingopfer, das sich selbst umgebracht hat. Ein guter Gedanke der Mutter, dass sie andere Menschen auf dieses Thema aufmerksam macht.

Ich kann das Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Ich konnte das Buch mit 4 von 5 Sternen bewerten, da es mir an manchen Stellen zu oft Wiederholungen gab.

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Frechdaechsin1978 Frechdaechsin1978

Veröffentlicht am 24.11.2018

Eine Mutter klagt an

Zum Buch:

Das Buch handelt von Marion, welche sich, aufgrund von Mobbings in der Schule, mit nur 13 Jahren das Leben nimmt. Geschrieben wird es von ihrer Mutter,welche Lehrer und Schüler, aber hauptsächlich ... …mehr

Zum Buch:

Das Buch handelt von Marion, welche sich, aufgrund von Mobbings in der Schule, mit nur 13 Jahren das Leben nimmt. Geschrieben wird es von ihrer Mutter,welche Lehrer und Schüler, aber hauptsächlich auch den Direktor der Schule dafür verantwortlich macht.Gleichzeitig möchte sie auf das Thema aufmerksam machen und versuchen Mobbing in der Öffentlichkeit zu sensibilisieren.

Meine Meinung:

Die ganze Geschichte ist unendlich traurig und ich konnte das Buch immer nur in kurzen Etappen lesen, da es mich innerlich sehr aufgewühlt hat und ich einfach zu sehr mit der Mutter mitgefühlt habe. In jedem einzelnen Satz merkt man die unendliche Traurigkeit der Mutter. Gleichzeitig macht das Buch unwahrscheinlich wütend, da Ihr von keiner Seite Hilfe oder Anteilnahme entgegengebracht wird. Ganz im Gegenteil, sie und ihre Familie werden noch verantwortlich gemacht. Daher war das Buch für mich wahrlich schwere Kost und hat mich noch lange nach der letzten Seite mitgenommen. Da dieses Thema eigentlich keinerlei Kritik zulässt, fällt es mir sehr schwer diese zu äußern. Aber trotzdem muss ich es im Zuge der Rezession tun.Darum muss ich leider sagen, dass die vielen Wiederholungen störend waren und vieles doppelt und dreifach erzählt wurde, außerdem hätte ich mir mehr Informationen über das Leben nach dem Tod von Marion, in der Familie gewünscht. Dieses wurde erst ziemlich zum Ende thematisiert. Im Großen und Ganzen hat mich das Buch sehr gefesselt und ich bin der Meinung das es in den Schulunterricht gehört oder zumindest viele Jugendliche es lesen sollten, damit so ein Fall wie er Marion und wahrscheinlich vielen anderen auch widerfahren ist,thematisiert werden kann und Jugendliche merken was sie mit Mobbing anrichten können.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Nora Fraisse

Nora Fraisse - Autor
© Yann Le Pape

Nora Fraisse ist 43 Jahre alt. Ihre Tochter Marion hat sich im Jahr 2013 mit nur 13 Jahren selbst umgebracht, weil sie in der Schule gemobbt wurde. Nach dieser Tragödie, entschloss sich Nora Fraisse für die Opfer von Mobbing an Schulen zu kämpfen. Neben der Veröffentlichung ihres Buchs hat sie den Verein "Marion La Main Tendue" gegründet. Sie hat zwei andere Kinder, eine Tochter studiert seit 2015 an der Universität.

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