Für immer zuckerfrei – Meine Glücksrezepte
 - Anastasia Zampounidis - Hardcover

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18,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Hardcover
Essen & Trinken
206 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-431-04110-1
Ersterscheinung: 28.09.2018

Für immer zuckerfrei – Meine Glücksrezepte

(9)

Unsere Ernährung beeinflusst maßgeblich, wie wir uns fühlen. Dass Zucker extreme Stimmungsschwankungen auslöst, hat Anastasia Zampounidis am eigenen Leib erfahren –erst seit sie dem süßen Gift abgeschworen hat, ist sie ausgeglichen und frei von Heißhungerattacken. Doch Lebensmittel können noch viel mehr! Negative Emotionen beruhen oft auf der Unterversorgung einzelner Organe, und wenn wir unserem Körper geben, was er braucht, kehrt auch die gute Laune zurück.
 
Inspiriert von Traditioneller Chinesischer Medizin, Ayurveda und der mediterranen Küche hat Anastasia Zampounidis Gerichte für jede Stimmungslage entwickelt. Vom entspannenden Hirse-Zimt-Porridge über tröstendes Quinoa-Sushi bis zu Mut machendem Mangoeis findet hier jeder das, was aktuell guttut – und gut schmeckt.

  • Hardcover
    18,00 €

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Rezensionen aus der Lesejury (9)

Aksi Aksi

Veröffentlicht am 10.01.2019

Mehr als ein Rezeptbuch!

Im Gegensatz zu mir verzichtet Anastasia Zampounidis auf Industriezucker und achtet immer darauf, sich gesund zu ernähren. Und das schon seit über 10 Jahren! Da ich die zuckerfreie Lebensweise sehr bewundere ... …mehr

Im Gegensatz zu mir verzichtet Anastasia Zampounidis auf Industriezucker und achtet immer darauf, sich gesund zu ernähren. Und das schon seit über 10 Jahren! Da ich die zuckerfreie Lebensweise sehr bewundere und ständig auf der Suche nach neuen Rezepten bin, wollte ich mir Anastasias neues Buch ‚Für immer zuckerfrei - Meine Glücksrezepte‘ nicht entgehen lassen.

Auf dem Cover ist die Autorin zu sehen, was ich gut finde, da man zu dem Namen gleich ein Gesicht hat. Wobei ich mir sicher bin, dass Anastasia hierzulande vielen Menschen bekannt ist. Außerdem sind einige Gemüsesorten zu sehen, die deutlich machen, dass in dem Buch nur gesunde Rezepte enthalten sind.

‚Für immer zuckerfrei - Meine Glücksrezepte‘ besteht aus vier Kapiteln und einem Anhang:
1. Kapitel: Ohne Zucker lebt es sich viel süßer
2. Kapitel: So essen Sie sich glücklich
3. Kapitel: Die wichtigsten Zuckerfrei-Tipps auf einen Blick
4. Kapitel: Meine Glücksrezepte

Im ersten Kapitel erklärt Anastasia, warum Zucker schlecht ist und weshalb man darauf besser verzichten sollte. Dabei gibt sie zu, dass es nicht leicht ist, zuckerfrei zu leben und geht kurz darauf ein, wie sie vor einigen Jahren mit dem Verzicht auf Zucker angefangen hat. Interessant fand ich in diesem Kapitel die Bezeichnung Sugarholic, die ich zwar schon mal gehört habe, aber mir nie viele Gedanken darüber gemacht habe, was es tatsächlich bedeutet und was damit einhergeht.

Im zweiten Kapitel geht die Autorin ausführlich auf die 5-Elemente-Ernährung ein, die, wie es der Name bereits deutlich macht, auf der Lehre der fünf Elemente (Metall, Holz, Wasser, Erde und Feuer) beruht. Darüber hinaus wird auf die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Ayurverda eingegangen. Dieses Kapitel war für mich besonders interessant, da ich mich vorher mit keinem der hier genannten Themen beschäftigt habe.

Bevor es endlich mit den Rezepten losgeht, enthält das dritte Kapitel einige hilfreiche Tipps und Tricks.

Im vierten und längsten Kapitel geht es um das Kernthema des Buches, die gesunden Rezepte, die die Autorin glücklich machen. Dass Zampounidis von TCM und 5-Elemente-Lehre zum zuckerfreien Leben animiert wurde, spiegelt sich in der Anordnung der Rezepte wider. Diese gliedern sich nämlich in verschiedene Stimmungslagen, was für mich etwas gewöhnungsbedürftig war.

Vermisst habe ich allerdings Fotos zu manchen Gerichten. Es sind zwar Bilder enthalten, aber nicht zu allen Rezepten. Und da viele Gerichte außergewöhnlich und beinahe exotisch sind, hätte ich vorher gerne gewusst, wie das Endergebnis aussehen wird. Dafür mangelt es aber nicht an Fotos von der Autorin, wie sie umgeben von gesunden Lebensmitteln, fröhlich in die Kamera lächelt.

Die über 80 Rezepte werden zwischendurch von kurzen Geschichten, die sich auf das Essen beziehen, gelockert. Da die Autorin oft die Umgangssprache verwendet, entsteht der Eindruck, man würde sich mit einer Freundin oder Nachbarin unterhalten. Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Autorin mehrmals auf ihre Herkunft hinweist.


Fazit

Mit ihrem Buch vermittelt Anastasia Zampounidis den Eindruck, dass gesunde Ernährung Spaß macht. Das Rezeptbuch eignet sich für alle, die auf Industriezucker bereits verzichten und sich gesund ernähren. Da es keine Gerichte mit Fleisch gibt, werden Vegetarier hier ebenfalls fündig. Wer mehr über Anastasias zuckerfreies Leben erfahren möchte, kann in ihrem ersten Buch ‚Für immer zuckerfrei - Schlank, gesund und glücklich ohne das süße Gift’ stöbern.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

SonjaK78 SonjaK78

Veröffentlicht am 18.11.2018

Zuckerfrei

Zuckerfrei? Ja, zuckerfrei. Aufgrund einer Diabeteserkrankung in der Familie haben wir die Ernährung für alle umgestellt und angepasst.

Obwohl ich selbst nicht von der Diabeteserkrankung betroffen bin, ... …mehr

Zuckerfrei? Ja, zuckerfrei. Aufgrund einer Diabeteserkrankung in der Familie haben wir die Ernährung für alle umgestellt und angepasst.

Obwohl ich selbst nicht von der Diabeteserkrankung betroffen bin, dachte ich mir, der Verzicht von Zucker kann ja nicht schaden. Ich machte ähnliche Erfahrungen wie die Autorin und fühlte mich durch ihre Schilderungen gleich "abgeholt" und verstanden.

Das Buch ist nämlich in vier Teile aufgeteilt:

I Ohne Zucker lebt es sich süßer
II So essen Sie sich glücklich
III Die wichtigsten Zuckerfrei-Tipps auf einen Blick
IV Meine Glücksrezepte

Der Leser erfährt von ausgelösten Heißhungerattacken, Nebenwirkungen, dem inneren Feuer aus der Ayurveda-Lehre, der Wirkung von Geschmacksrichtungen und den wichtigsten Regeln, damit der gute Vorsatz für den Zuckerverzicht auch klappt.

Ich habe festgestellt, dass ich einiges davon schon umgesetzt habe. Dennoch hatte ich einige "aha-Effekte" bei den ersten drei Teilen des Buches.

Die Schrift ist klar und übersichtlich und die Fotos sehr ansprechend.

Bei den Rezepten muss man leider sagen: durchhalten und schnippelt um Euer Leben! Denn hier wird alles frisch geschnippelt und gekocht. Ob sich dies immer so umsetzen lässt, wage ich zu bezweifeln.

Auch enthalten ziemlich viele Rezepte Nüsse. Da es bei uns in der Familie Allergien bezüglich Mandeln und Haselnüssen gibt, habe ich teilweise Cashewkerne genommen. Bei so einem Buch hätte ich mir doch teilweise Hinweise für Austauschmöglichkeiten gewünscht, wie es in vielen Kochbüchern inzwischen bei Nussrezepten die Regel ist.

Ich vergebe daher nach meiner Testphase 4 von 5 Punkten.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Aer1th Aer1th

Veröffentlicht am 15.11.2018

Leckere Rezepte, tolle Aufmachung und viel Hintergrundwissen

Meine Meinung zum Buch

Zucker ist eine Droge und macht süchtig und trotzdem wird sie überall verkauft. In meinem Leben habe ich bisher drei Mal den Versuch gestartet zuckerfrei zu leben – zumindest zeitweise ... …mehr

Meine Meinung zum Buch

Zucker ist eine Droge und macht süchtig und trotzdem wird sie überall verkauft. In meinem Leben habe ich bisher drei Mal den Versuch gestartet zuckerfrei zu leben – zumindest zeitweise – und musste gerade beim ersten Versuch feststellen, WO sich überall Zucker versteckt. Dieser erste Versuch ist nun schon ein paar Jahre her und damals war es fast unmöglich auch nur Brot in einer zuckerfreien Variante zu kaufen. Wir mussten so gut wie alles selber machen und auf die meisten Lebensmittel aus dem Supermarkt verzichten.
Versuch 2 und 3 habe ich vorzeitig abgebrochen, weil mich der Heißhunger überkommen hat und dank Anastasia Zampounidis’ Buch weiß ich nun auch woran das gelegen hat. Ich habe weiterhin Weißmehl und Honig zu mir genommen und genau diese beiden “Produkte” fallen auch in die Kategorie “Zucker” und damit bin ich der Zuckerfalle und der Heißhungerspirale nie entkommen.

Bevor das Buch bei mir eingezogen ist, durfte ich die Autorin auf einer Lesung bei uns in der Bücherei das erste Mal live erleben. Eine wirklich sehr sympathische Frau, die ohne erhobenen Zeigefinger aufklärt und einen seine Erfahrungen selbst machen lässt.
Da ich selber bereits seit 18 Jahren Vegetarierin bin und schon häufiger Fehlgriffe im Bereich der Kochbücher gelandet hatte, habe ich nach der Lesung die Chance genutzt und die Autorin gefragt, wie hoch der vegetarische Anteil dieses Buches sei. Die Antwort darauf hat mich voll und ganz davon überzeugt, dass dieses Buch auch bei mir einziehen muss – denn die Rezepte sind zu 90% vegan und die restlichen 10% sind vegetarisch. Endlich ein Kochbuch, mit dem ich auch voll und ganz etwas anfangen kann!

Die Rezepte sind inspiriert durch die mediterrane Küche, das Ayurvedische und die Traditionelle Chinesische Medizin – eine sehr interessante Mischung, die gleich schon beim ersten Durchblättern einen guten Eindruck hinterlassen hat. Ich bin eine sehr wählerische (euphemistisch für mäkelige) Esserin und häufig fällt es mir recht schwer, mich für Rezepte aus Kochbüchern zu begeistern. Anders bei diesem Kochbuch hier – mir sind auf Anhieb so viele Rezepte ins Auge gestochen, die ich lecker fand und nachmachen wollte.

Bisher gemacht haben wir den Clean Ketchup, da meine Tochter ein Ketchup-Junkie ist, mir der herkömmliche aber viel zu viel Zucker hat. Schmeckte eher wie eine Tomatensauce, war aber insgesamt sehr lecker und auch Puschel mochte ihn sehr.
Der Clean Ketchup lässt sich eine Woche im Kühlschrank aufbewahren und von der Menge her, würde ich sagen, schafft man es auch locker ihn innerhalb dieser Woche zu verbrauchen. Für die Menge empfand ich das Rezept auch etwas aufwendiger, daher wird es den Clean Ketchup nur ab und an geben – was aber ok ist, da wir grundsätzlich eher wenig Ketchup essen.

Dann haben wir uns noch an den Pfannkuchen à la Mohn versucht. Ich liebe ja süße Speisen und vermutlich fällt es mir dadurch so schwer auf Zucker zu verzichten. Ich war daher sehr gespannt darauf, ob mir diese zuckerfreien Pfannkuchen schmecken würden – gesüßt werden sie übrigens mit Datteln.
Was soll ich euch sagen? Die Pfannkuchen waren mega lecker, super süß und sehr sättigend. Es war allerdings zunächst etwas tricky die Pfannkuchen zu wenden. Mein Mann hatte allerdings nach ein paar Versuchen den Dreh raus und dann ging es problemlos.

So richtig lecker und mega sättigend war auch das Nussotto – ein Risotto aus Hirse, mit Pekan- und Haselnüssen, garniert mit Karotten und Fenchel. Sowas von lecker und ich kann euch sagen, dass die Portionen echt riesig sind. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass uns die normalen Portionen aus den üblichen Kochbüchern in den meisten Fällen zu klein sind, daher war ich positiv überrascht, dass dies hier so überhaupt nicht der Fall ist und wir sogar nicht alles aufessen konnten.

Zu guter Letzt haben wir noch das Safran-Risotto gemacht. Auch dieses Gericht war wirklich sehr lecker, obwohl wir es zunächst etwas gewöhnungsbedürftig fanden, da wir vorher noch nie Risotto aus Vollkornreis zubereitet haben.

Ich muss sagen, dass wir mit den meisten Zutaten kein Problem hatten. Vieles hatten wir eh schon im Haus – das ist wohl der Vorteil eines Vegetarier-/Veganer-Haushalts und was wir nicht da hatten, haben wir problemlos im nächsten größeren Supermarkt oder Reformhaus/Biomarkt bekommen.

Bevor es an die Rezepte geht, vermittelt Anastasia Zampounidis noch viel Hintergrundwissen zum Thema zuckerfreie Ernährung, TCM und Ayurveda. Auch zwischendrin (zwischen den einzelnen Rezepten) gibt es immer mal wieder etwas Wissenswertes über ein bestimmtes Lebensmittel zu lesen.

Das Buch ist wirklich schön aufgemacht und die Fotos sehr ansprechend. Allerdings muss ich sagen, dass es leider nicht ganz so küchentauglich ist. Selbst der kleinste Tropfen Wasser hat das Papier bereits zum Wellen gebracht, daher sieht das Buch jetzt nicht mehr ganz so frisch und hübsch aus, nach dem Kochen.

Was mir insgesamt so richtig gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass das Buch nach Emotionen bzw. Stimmungslagen aufgeteilt ist. Wenn man beispielsweise gelassener werden möchte oder weniger traurig, dann schlägt man das entsprechende Kapitel auf, kocht etwas aus dem Bereich und lässt die Lebensmittel auf sich wirken. Denn das ist es, was der Zucker u.a. bewirkt – wir haben das intuitive Essen verlernt und können gar nicht mehr “hören”/spüren, was der Körper in einer bestimmten Lage braucht.

Fazit

Ein ganz wundervolles Buch, mit richtig leckeren Rezepten, einer ganz tollen Aufmachung und viel Hintergrundwissen. Es ist wirklich das perfekte Kochbuch für mich. Ich werde ganz sicher noch sehr viele Gerichte daraus zubereiten. Vielen Dank für dieses tolle Buch!

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine ganz klare Empfehlung.

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black_nd_beautiful black_nd_beautiful

Veröffentlicht am 13.11.2018

Geschmackssache - andere Erwartungen gehabt

Ein Kochbuch für Rezepte ohne raffinierten Zucker und mit Tipps für einen besseren und glücklicheren Lebensstil.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht woran es liegt, aber irgendwie macht mich dieses Kochbuch ... …mehr

Ein Kochbuch für Rezepte ohne raffinierten Zucker und mit Tipps für einen besseren und glücklicheren Lebensstil.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht woran es liegt, aber irgendwie macht mich dieses Kochbuch einfach nicht so an.
Ich glaube es liegt daran, dass ich einfach etwas anderes erwartet habe. Im Klappentext heißt es, das Buch sei unter anderem von Ayurveda inspiriert. Tatsächlich spielt dieses in dem ganzen Buch aber immer wieder eine konkrete Rolle und wird auch spezifisch thematisiert. Das ist für mich nicht mehr nur „inspirieren“ sondern eher schon „daran ausrichten“. Da ich mich damit aber so gar nicht identifizieren kann, stört mich das beim Stöbern sehr.
Schön finde ich den theoretischen Teil, bei dem es darum geht was Zucker mit uns und unserem Körper eigentlich macht und wieso er so schädlich sein kann. Ich bin hier eher der Meinung, dass es die Menge macht und man nicht gleich komplett auf etwas verzichten muss. Aber auch dafür gibt das Buch schöne Anregungen.
Die Gestaltung finde ich auch sehr gelungen. Passend zum Titel „Glücksrezepte“, sind die Rezepte nach verschiedenen Emotionen, wie Mut, Freude oder Entspannung, unterteilt. Zwar muss man sich so immer etwas durch das Buch blättern und kann schwer gezielt nach einer Art von Speise suchen, zum Gesamtbild passt es aber.
Die Rezepte selbst klingen größtenteils sehr lecker und ansprechend, was durch tolle Bilder unterstützt wird.
Prinzipiell finde ich in dem Buch schon das ein oder andere, was mich anspricht, durch den starken Fokus auf Ayurveda, der mir vorher so nicht ersichtlich war, entspreche ich aber eher nicht der Zielgruppe. Ich hatte mehr mit einem Kochbuch für gesunde Ernährung gerechnet und weniger mit einem, dass sich so extrem auf die psychische Ebene konzentriert.
Ich denke es kommt stark darauf an ob man einem solchen Thema offen gegenüber ist. In dem Fall ist das Buch ein toller Begleiter und Ratgeber für ein zuckerfreies, oder zumindest zuckerärmeres Leben.

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Buchbahnhof Buchbahnhof

Veröffentlicht am 11.11.2018

Mich konnte das Buch nicht überzeugen

Das Buch gliedert sich in einen Sachteil und den Rezeptteil. Zunächst berichtet Anastasia Zampounidis wie sich Zucker auf den Körper auswirkt, dabei macht sie keine Unterschiede zwischen Industriezucker, ... …mehr

Das Buch gliedert sich in einen Sachteil und den Rezeptteil. Zunächst berichtet Anastasia Zampounidis wie sich Zucker auf den Körper auswirkt, dabei macht sie keine Unterschiede zwischen Industriezucker, Fructose, Honig und anderen Zuckerarten. Ich kann hier mit der Autorin nicht konform gehen, denn aus meiner Sicht sind natürliche Zuckerarten, wie Fruchtzucker und Honig weit weniger schädlich für den Körper und gehören durchaus auf den Speiseplan.

Die Autorin ernährt sich in Anlehnung an die 5-Elemente-Lehre und erklärt, was diese bedeutet. Sich nach der 5-Elemente-Kehre zu ernähren bedeutet, laut Aussage der Autorin, den natürlichen Energiefluss im Körper zu unterstützen. Die fünf Elemente sind übrigens Raum/ Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde.

Im Rezeptteil sind 80 Rezepte zu finden. Aufgeteilt sind diese nach den verschiedenen Eigenschaften, die sie fördern, wie z. B. Mut, Gelassenheit oder Vitalität. Die Autorin weist darauf hin, welchem Element die Rezepte zugeordnet sind und welche Organe positiv beeinflusst werden. Zu jeder Eigenschaft gibt es immer Rezepte für Frühstück, Lunch, Dinner und für Snacks.

Ich habe mich an das Rezept “Chinakohl a la Ayurveda” gewagt und meine Eltern zum essen eingeladen. Das Rezept ist gut aufgebaut. Die Zutaten stehen übersichtlich an der Seite und ich konnte die Anleitung Schritt für Schritt befolgen. Es hat alles gut geklappt, denn die Anleitung ist wirklich gut aufgebaut und gut nachvollziehbar. Und, das Wichtigste: Es hat allen geschmeckt!

Danach habe ich mich nachmittags an die “Amarant-Bars“, einen Snack, gemacht. Diese Anleitung fand ich ehrlich gesagt nicht so gut. Laut Zutatenliste braucht man 40 g Rosinen und einen Esslöffel Rosinen. Nach der Anleitung sollen die Rosinen aber mit fast allen Zutaten zusammen in einer Küchenmaschine zerkleinert werden. Es steht nichts davon, dass man den Esslöffel Rosinen oder die 40 g Rosinen für irgendetwas zurückbehalten soll. Entweder gibt es also einen Fehler in der Zutatenliste oder in der Anleitung. Das sollte nicht passieren.

Die Zutaten an sich sind teilweise für unsere westliche Küche etwas exotisch, wie gepuffter Quinoa. Es werden doch relativ häufig Zutaten verwendet, die an nicht mal eben so im Supermarkt bekommt. Mir persönlich gefallen solche Rezepte nicht so sehr, da es hier auf dem Land manchmal nicht so einfach ist, alle Zutaten zusammen zu bekommen. Und man braucht auf jeden Fall eine Küchenmaschine, da man doch relativ oft Zutaten zerkleinern muss.

Von mir gibt es 3 Sterne für dieses Rezeptbuch von Anastasia Zampounidis. Die Rezepte hören sich spannend an und die Fotos machen Lust darauf, diese auszuprobieren, aber ich gehe nicht mit allem, was sie über Ernährung sagt konform.

Ich würde euch eher die Bücher von Ilse Gutjahr empfehlen, wenn ihr euch zuckerfrei ernähren wollt. Sie hält sich an die Ernährungslehre von Dr. Bruker, die für mich einleuchtender ist und die Rezepte, die man in den Büchern von Ilse Gutjahr findet, sind einfach bodenständiger.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Anastasia Zampounidis

Anastasia Zampounidis - Autor
© Tomas Rodriguez, Köln

Anastasia Zampounidis, 1968 geboren, begann ihre TV-Karriere beim Musiksender MTV. Es folgten Moderationen für Wetten, dass…?, Sixx TV und ZDFneo. Zuletzt deckte sie im Namen des ZDF als WISO-Konsumagentin regelmäßig Verbraucherfallen auf, unter anderem in der Dokumentation Die Zuckerfalle. Seit elf Jahren verzichtet sie auf Zucker und hat dafür ein Vielfaches an Energie und Lebensfreude gewonnen.

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