Das dunkle Archiv
 - Genevieve Cogman - PB

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

16,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Fantasy Bücher
430 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-20903-3
Ersterscheinung: 29.03.2018

Das dunkle Archiv

Roman
Übersetzt von André Taggeselle

(37)

Irene Winters beschafft seit Jahren für die unsichtbare Bibliothek die seltensten Bücher aus verschiedenen Welten. Eines Tages wird sie von einer Drachenfrau für einen brisanten Auftrag angeheuert: Sie soll für sie ein seltenes Buch finden und ihr damit zu einem machtvollen Posten verhelfen. Doch Irene weigert sich. Seit Jahrtausenden ist die Bibliothek neutral und darf für niemanden Partei ergreifen. Damit kein anderer Bibliothekar in Versuchung gerät, den heiklen Auftrag anzunehmen, machen sich Irene und ihr Lehrling auf die Jagd nach dem begehrten Buch. Und die führt sie in das New York der 1920er-Jahre, in die Zeit von Prohibition, Gangstern und Verbrechen …

Pressestimmen

„Spannendes und äußerst unterhaltsames Buch“

Rezensionen aus der Lesejury (37)

Squirrel Squirrel

Veröffentlicht am 05.03.2020

Die Jagd nach Büchern geht weiter

Gerade erst hat Irene Winters als Bibliothekarin ein Abenteuer lebend beendet, steht die nächste Gefahr bevor.
Ausgerechnet mit Vampiren will sie ein Buch tauschen. Diese Spezie ist nicht gerade bekannt ... …mehr

Gerade erst hat Irene Winters als Bibliothekarin ein Abenteuer lebend beendet, steht die nächste Gefahr bevor.
Ausgerechnet mit Vampiren will sie ein Buch tauschen. Diese Spezie ist nicht gerade bekannt für einen freundlichen Umgang mit Menschen. Irene soll auch gleich Blut „spenden“, doch sie schafft die Flucht und kann mit einem Boot entkommen. Anscheinend hat ihr diese Gefahr nicht gereicht, denn schon bald sieht sie sich in Konfrontation mit Drachen und Elfen.
Eine etwas verworrene Geschichte entwickelt sich, wo es um die bereits bekannte Suche nach einem Buch geht. Drachen und Elfen sind hinter einem bestimmten Werk her. Ihr Lehrling Kai kommt dabei in Gewissenskonflikte, da er als Drache in die Schusslinie geraten könnte.
Die Pläne der Drachen kreuzen immer wieder Irenes Weg, immer schafft sie es erstaunlicherweise sich aus einer brenzligen Situation zu retten. Mit Wortwitz und Wortklauberei gelingt ihr fast jedes Manöver. Ein wenig unglaubwürdig, aber so spielt es sich wie gewohnt ab in den Büchern der unsichtbaren Bibliothek.
Es kommt nicht viel Neues vor, gewohnte nette Unterhaltung mit witzigen Dialogen. Ob sich am Ende diesmal Irene und Kai endlich in den Armen liegen, wird sich zeigen. Vorher heißt es Verantwortung zu zeigen, rebellieren, die Sprache anwenden und immer wieder dem Feind ausweichen.
Viele Diskussionen werden geführt, die teilweise eher verwirren als aufklären.

Insgesamt ist es ein nettes Abenteuer. Wenn man die Bände 1 bis 3 kennt, ist man gewohnt, dass es auch mal zu einfach funktioniert. Den Titel finde ich irreführend, ich habe kein dunkles Archiv gefunden.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Hortensia13 Hortensia13

Veröffentlicht am 22.02.2020

Drachenprobleme

Kaum erholt von ihrem letzten Abenteuer wird die Bibliothekarin Irene Winters mit einem brisanten und heiklen Auftrag bedacht. Drachen wollen sich die Macht der Bibliothekaren aneignen, um ein wichtiges ... …mehr

Kaum erholt von ihrem letzten Abenteuer wird die Bibliothekarin Irene Winters mit einem brisanten und heiklen Auftrag bedacht. Drachen wollen sich die Macht der Bibliothekaren aneignen, um ein wichtiges Buch zu finden. Doch Irene glaubt an die unerschütterliche Neutralität ihrer Institution. Deshalb macht sie sich mit ihrem Lehrling Kai Strongrock auf die Suche nach diesem Buch und nach einem abtrünnig erscheinenden Bibliothekaren. Doch die Drachen haben ihre eigenen Pläne.

Der vierte Fall der Reihe rund um die Bibliothekare kommt in der Grundstimmung ruhiger daher. Für Kenner der Reihe ist diese Folge sehr geordnet, wie es die Drachen mögen. Trotzdem passiert viel und es wird nicht langweilig. Irenes Art bleibt nach wie vor sarkastisch, was ich immer noch super finde. Das Ende enthält eine etwas andere Wendung. So freue ich mich auf Teil 5, da Neuerungen anstehen.

Eine solide Folge mit einem neuen Drachenabenteuer von Irene Winters. Wer die Vorgänger kennt, wird seine Freude daran haben. 4 Sterne.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Meine-Magische-Buchwelt Meine-Magische-Buchwelt

Veröffentlicht am 19.11.2019

Eine tolle Grundidee mit einer gelungenen Umsetzung

Klappentext:

Irene Winters hat durch ihre Arbeit als Agentin der unsichtbaren Bibliothek schon einige Abenteuer erlebt. Nun bekommt sie einen brisanten Auftrag: Eine Drachin will, dass Irene ein wertvolles ... …mehr

Klappentext:

Irene Winters hat durch ihre Arbeit als Agentin der unsichtbaren Bibliothek schon einige Abenteuer erlebt. Nun bekommt sie einen brisanten Auftrag: Eine Drachin will, dass Irene ein wertvolles Buch für sie findet. Doch Irene weigert sich, denn die Bibliothek muss neutral agieren. Damit kein anderer Bibliothekar in Versuchung gerät, mit der Drachin zusammenzuarbeiten, machen sich Irene und ihr Lehrling Kai auf die Suche nach dem Buch. Eine rasante Jagd im Amerika der 1920er-Jahre beginnt!

Meine Meinung:

Hierbei handelt es sich um den vierten Teil der Reihe, für mich war es allerdings der erste Teil und das erste Buch der Autorin. Der Schreibstil ist leicht verständlich, flüssig und lässt sich gut lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der Hauptprotagonistin, so dass man sich ein recht gutes Bild von ihr machen und sie ausreichend kennenlernen kann.

Die Charaktere wurden vielschichtig und interessant herausgearbeitet und haben mir allesamt eigentlich ganz gut gefallen.

Die Grundidee an sich fand ich wirklich klasse und auch die Umsetzung ist durchaus gelungen. Die Geschöpfe, die unterschiedlichen Welten und die fantastischen Elemente selbst waren für mich interessant, auch wenn die Handlung selbst stellenweise etwas schleppend war. Ich hätte mir da vielleicht doch ein wenig mehr Spannung gewünscht.

Das Cover möchte ich an dieser Stelle auch noch kurz erwähnen, dass ganz wunderbar zu den anderen Bänden der Reihe und zum Inhalt des Buches passt und mir wirklich gut gefallen hat. Es ist etwas schlichter, aber dennoch interessant.

Fazit:

Eine tolle Grundidee und eine durchaus gelungene Umsetzung, wenn die Geschichte selbst manchmal auch etwas zäh war und mich nicht durchweg fesseln konnte. Von mir gibt es daher 3,5 bis ganz knappe 4 Sterne.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Buchpfote Buchpfote

Veröffentlicht am 13.08.2019

Indiana Jones meets Sherlock Holmes im New York der 20er Jahre


Allgemein:

In der Reihe um „Die unsichtbare Bibliothek“ erschien 2018 mit „Das dunkle Archiv“ der 4. Teil im Bastei Lübbe – Verlag. Die Autorin Genevieve Cogman schickt ihre Heldin Irene Winters erneut ... …mehr


Allgemein:

In der Reihe um „Die unsichtbare Bibliothek“ erschien 2018 mit „Das dunkle Archiv“ der 4. Teil im Bastei Lübbe – Verlag. Die Autorin Genevieve Cogman schickt ihre Heldin Irene Winters erneut auf eine Mission, die gelingen muss, sonst verliert die Bibliothekarin alles. Was ist dran an dem Gerücht, dass ein Bibliothekar die Drachen bei der Suche eine Buches unterstützt? Es ist ein schwerwiegender Fehler sich in die politische Angelegenheiten eines magischen Volkes einzumischen und damit die Neutralität der Bibliothek in allen Parallelwelten gefährdet. Irene und ihr Lehrling Kai machen sich auf in "ein" New York der 20er Jahre, um dem vermeintlichen Bücherjäger zuvor zukommen.

Mein Bild:

Seit ich auf der Leipziger Buchmesse erfahren habe, dass ein 5. Band erscheinen wird, wusste ich, dass ich den 4. Band endlich lesen muss. Die über 400 Seiten Paperback erstrahlen in dem inzwischen bekannten historisch-verschnirkelten Look und einer Stadtansicht, die dieses Mal den Hinweis auf die Metropole New York gibt. Ein wenig erschrocken bin ich über die Pistolen, die nicht nur das Cover, sondern auch die Seitenzahlen und Kapitelüberschriften zieren. Die „Symbolik“ erschloss sich mir beim Lesen jedoch schnell, denn es geht mit ordentlich Munition zur Sache.

Im Klappentext wird damit geworben, dass es eine in sich geschlossene Geschichte ist und ich kann das bestätigen. Die Autorin hat es über Rückblenden und Nebendarstellungen geschafft, dass der Leser die Komplexität der Reihe erfassen kann ohne die Vorgängerbände gelesen zu haben. Details, die nicht in Gänze erläutert werden, spielen kaum eine Rolle.

Zudem hat mich Genevieve Cogman wieder einmal mit ihrer Logik und ihrem Einfallsreichtum überrascht. Sie nutzt einfach den Zugang zu Parallelwelten um außergewöhnliche Geschichten zu erschaffen. Politisch neutraler Ausgangspunkt ist dabei immer die unsichtbare Bibliothek, die ihre Bibliothekare aus verschiedenen Gründen auf Bücherjagd in magische oder auch solide Welten schickt. Nichts scheint unmöglich! Dabei spielen zwei Völker in diesen Welten eine wesentliche Rolle: Zum einen die Elfen, die für das Chaos und Drama stehen, zum anderen deren Feinde, die ordnungsliebenden Drachen (die in diesem Band übrigens eine größere Rolle intus haben). Beide Parteien beeinflussen jene Welten politisch wie auch magisch. Neben diesen trifft der Leser natürlich auch auf Menschen, aber ebenso können Vampire und Werwölfe ins Spiel kommen. Klingt skurril, macht jedoch einen heiden Spaß.

Allerdings verwirrte mich der Einstieg in Form einer E-Mail-Korrespondenz aus der Biblitohek. Mir leuchtete der Inhalte erst später ein und ich finde, dann kann man diese Art von Prolog auch sein lassen. Dewegen empfehle ich, lasst es weg, lest die Mail zum Schluss und begebt euch lieber gleich zu Kapitel 1, denn das hat es in sich: Rein ins Abenteuer ohne Vorgeplänkel!

Erneut begleite ich die Bibliothekarin Irene Winters, deren Loyalität zur unsichtbaren Bibliothek auf die Probe gestellt wird. Sie ist ein bemerkenswerter Charakter mit dem Herzen am rechten Fleck. Ich bin der Meinung, dass sie mehrere zeitliche Epochen in einer Person vereint und ein absolutes Ausnahmetalent in der Bücherjagd ist. Ich vergöttere sie, sie is the one and only Booknerd. Irene kann zudem, ohne mit der Wimper zu zucken, in die verschiedensten Rollen schlüpfen und trotzdem sehe ich sie selbst immer durchblitzen. Ich zitterte, lachte und war gebannt wie Irene, ob man ihr die jeweilige Rolle abkaufte oder nicht – Ein Katz und Mausspiel!

Und ich sage euch, das ganze Buch war ein Katz- und Mausspiel, denn sie und Kai wurden von den verschiedensten Gruppen verfolgt, die entweder einer höheren Macht oder einfach "nur" Kriminellen angehörten. Das Setting spielte dabei eine wesentliche Rolle. Die Autorin greift den Puls der 20er in New York filmreif auf. Flüsterkneipen, Prohibition, Gangster mit Knarren, bestechliche Polizisten, die typische Mode, prall gefüllte Straßen, aber ebenso Vorurteile und eine gewisse Rücksichtslosigkeit. Trotzdem ging mir die ständigen Verfolgungsjagden nach einer gewissen Zeit auf die Nerven. Weniger davon hätte nicht geschadet, dafür mehr Bezug zum Buch und die Bibliothek(en)! Das titelgebende Archiv spielt nämlich kaum eine Rolle. Das fand ich dermaßen schade, vor allem weil der Klappentext doch genau das versprach.

Unterbrochen werden die Verfolgungsjagden und Verhöre nur durch die Darstellungen der Protagonisten, die allesamt gelungen sind, wenn auch manchmal stereotypisch daherkommen. Ich hatte Bilder vor Augen und könnte selbst die Nebencharaktere sehr genau beschreiben.

Von unserem Dream-Team Kai und Irene ganz zu schweigen. Die Dialoge der Beiden leben von Charme, einen smarten Austausch und davon, dass Irene als Kais Vorgesetzte die Hosen anhat. Nicht zu vergessen, das Knistern, das spürbar in der Luft hängt.

Sprachlich ist die Story eine absolute Empfehlung. Sie liest sich leicht und verständlich, hat aber eine gewisse literarische Note aus einer anderen Zeit. Ich finde, das muss man genießen, obwohl die Story zu einem wahren Pageturner mutiert. Dafür sorgen Minicliffhanger am Ende der Kapitel und viele, nicht vorhersehbarer, Plottwists. Was wirklich unter keine Kuhhaut geht, waren meine Wünsche, die auf einmal in Erfüllung gingen. Wie ich das meine? Beispielsweise teilte sich der Handlungsstrang nach der Hälfte des Buches und ich wünschte mir einen Perspektivenwechsel, um alles miterleben zu können – Und zack, es kam so, ich war völlig überrascht, weil ich bis dato nur Irenes personale Perspektive kannte. Mir schien es so, als hätte die Autorin sich bereits vorab mit den Wünschen ihrer Leser beschäftigt.

Das Ende erstaunte mich, weil ich zuvor auf eine andere Fährte gelockt wurde. Umso zufriedener bin ich nun und freue mich auf den nächsten Band "Das tödliche Wort".

Fazit:

Unabhängig von den anderen Büchern der Reihe lesbar - Für Fantasy-Fans, die gern durch die Zeit reisen, rasante Verfolgungsjagden und komplexe Welten lieben. Für magische und spannungsgeladene Momente ist gesorgt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Vorleser Vorleser

Veröffentlicht am 08.12.2018

Irene rettet die Welt

Ich bin etwas überrascht, da der Klappentext so gar nicht stimmt, und mal wieder vollkommen irre-leitend ist.

Glücklicherweise habe ich das Buch nicht aufgrund der Synopsis gekauft, sondern weil ich ein ... …mehr

Ich bin etwas überrascht, da der Klappentext so gar nicht stimmt, und mal wieder vollkommen irre-leitend ist.

Glücklicherweise habe ich das Buch nicht aufgrund der Synopsis gekauft, sondern weil ich ein Fan der Serie bin.

Man kann nicht wirklich sagen, dass Irene von einem Drachen 'gebeten' wird, und das Buch enthält kein tödliches Geheimnis. Die Beschaffung des Buches stellt Irene jedoch vor diverse Probleme, denn nicht nur sie ist hinter diesem speziellen Buch her.
Sie landet im New York der 1920erJahre, und da gibt es so einige Gefahren mit denen Irene nicht gerechnet hat.
Wie üblich macht sie das Beste aus einer ziemlich ausweglosen Situation, aber sie zahlt eine hohen Preis dafür.

Das Buch ist spannend und unterhaltsam, und ich habe es genossen, wieder in die Welt der 'Bibliothek', der Drachen und Fae einzutauchen.
Es hilft sicher, wenn man die vorausgehenden Bände kennt, aber man kann es vermutlich auch ohne Vorwissen genießen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Genevieve Cogman

Genevieve Cogman - Autor
© Deborah Drake

Genevieve Cogman hat sich schon in früher Jugend für Tolkien und Sherlock Holmes begeistert. Sie absolvierte ihren Master of Science (Statistik) und arbeitete bereits in diversen Berufen, die primär mit Datenverarbeitung zu tun hatten. Mit ihrem Debüt „Die unsichtbare Bibliothek“ sorgte sie in der englischen Buchbranche für großes Aufsehen. Die Reihe um Agentin Irene Winters hat auch in Deutschland viele Fans. Genevieve lebt im Norden Englands.

Mehr erfahren
Alle Verlage