Das tödliche Wort
 - Genevieve Cogman - PB

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16,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Fantasy Bücher
509 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-20956-9
Ersterscheinung: 27.11.2019

Das tödliche Wort

Roman
Übersetzt von Dr. Arno Hoven

(13)

Irene Winters ist Agentin der unsichtbaren Bibliothek, die jenseits von Raum und Zeit als Tor zwischen den Welten existiert. Seit undenklichen Zeiten werden diese Welten von einer erbitterten Feindschaft zwischen Drachen und Elfen erschüttert. Doch nun kommen beide Parteien im Paris des Fin de Siècle zusammen, um unter Führung der Bibliothek einen Friedensvertrag auszuhandeln. Es sieht nach einem Durchbruch aus, bis ein wichtiger Verhandlungsführer der Drachen ermordet wird. Der Täter muss schnellstens gefunden werden! Eine Abordnung – unter ihnen die Agentin Irene Winters – soll den Mörder aufspüren.

Rezensionen aus der Lesejury (13)

KaroB KaroB

Veröffentlicht am 09.12.2019

Der Titel ist hier Programm

Jahrhundertelange Feindschaften sollen in einem Friedensvertrag begraben werden, welchen Drachen, Elfen und Menschen schließen wollen. Alles unter der Federführung der Bibliothekare in einem unbekannten ... …mehr

Jahrhundertelange Feindschaften sollen in einem Friedensvertrag begraben werden, welchen Drachen, Elfen und Menschen schließen wollen. Alles unter der Federführung der Bibliothekare in einem unbekannten Paris. Kurz vor der Unterzeichnung, wird dieses Vorhaben jäh durch einen Mord an dem Drachenvertreter zerrüttet und eine gütliche Einigung, gerade zwischen Elfen und Drachen scheint wieder in weite Ferne gerückt zu sein. Nun müssen unsere Freunde, welche uns aus den vorherigen Bänden der Reihe bekannt sind, allen voran die Bibliothekarin Irene Winters, für die Aufklärung des Mordes und die Abkühlung beider Gemüter sorgen. Zur Hilfe kommen Irene dabei ihre Freunde Silver, als Vertreter der Elfen, Kai als Vertreter der Drachen und Vale als Vertreter der Menschen sowie das fremde Paris. Doch gelingt es ihnen den Mord in dem fremden Paris aufzuklären und die Einigung der Parteien doch wieder hervorzubringen, ohne ihre gesellschaftlichen Pflichten zu vernachlässigen oder gar zu verletzen? Und wer hilft ihnen noch dabei?

Der fünfte Band der Bibliothekare-Reihe lässt durch sein Cover und seinen Klappentext wieder viel Hoffnung auf ein spannendes Abenteuer der bereits bekannten Protagonisten rund um die Bibliothekarin Irene Winters aufglimmen. Auch die einleitenden Kapitel haben mich sehr gut in die Geschichte hineingetragen. Das Zusammentreffen von Vale, Irene und Kai und der Bericht der weiteren Bibliothekarin von dem Mord an dem Drachenvertreter ließen den Spannungsbogen für mich ansteigen. Die typischen humorvollen Sticheleien zwischen den einzelnen Charakteren und das Hervorheben des politischen Problems, welches der Mord an dem Drachenvertreter mit sich bringt, haben eine gewisse Neugierde in mir geweckt, welche gestillt werden wollte. Wer hat den Drachen umgebracht? Waren es die Elfen, die ihren Streit mit den Drachen immer noch nicht beilegen könne? Oder waren es die Bibliothekare auf der Suche nach einem seltenen Buch? Oder waren es gar die Drachen selbst, um den Friedensvertag sabotieren zu können? Ist Vale in der Lage mit Hilfe der anderen, den Mord aufzuklären? All diese Fragen blieben jedoch im 2. Teil des Buches unbeantwortet und wurden unnötigerweise immer weiter in den Hintergrund geschoben. Aufgrund umschweifender Beschreibungen von politischen Problemen, Handlungsorten und Personenbefragungen fiel die anfangs so gut aufgebaute Spannung rapide ab. Und das Interesse konnte bei mir auch nicht durch die typischen Witzeleien zwischen den Charakteren, welche schon aus den vorherigen Bänden bekannt sind, oder durch die angedeutete Liebesgeschichte, welche ab und zu mal mit eingearbeitet wurde, zurückgeholt werden. Der beschreibende Teil wurde zäh und langatmig. Allerdings wieder von einem furiosen Finale abgelöst, welches jedoch aufgrund der vorher so langatmigen Beschreibungen eher nur noch als Gehetze von mir empfunden wurde und nicht als erneutes Spannungshoch, wie es wahrscheinlich gedacht war. Die Zuneigung zu den Charakteren bleibt auch in diesem Buch bestehen, wird jedoch durch das Breittreten vieler Gedanken und politischer Probleme in mir gestört.

Alles in allem würde ich diesem Buch 2 von 5 Sternen geben, da der Witz der Charaktere und die Spannung der Szenen durch den Berg an Beschreibungen untergegangen ist. Die grandiose Reise in eine weitere fremde Welt der Bibliothekare wurde durch die trockene Informationsflut grau und langweilig. Der Titelname ist hier quasi Programm, die Vielzahl an Wörtern hat die Spannung der Geschichte ermordet.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

frettchen81 frettchen81

Veröffentlicht am 07.12.2019

Fast perfektes Fantasykrimibuch

Die Idee einer Friedenskonferenz ist toll.

Aber da nicht alle das so sehen wird ein Drache ermordet und es wird ein Ermittlerteam aus allen beteiligten Gruppen gebildet.

Irene darf die Bibliothek vertreten, ... …mehr

Die Idee einer Friedenskonferenz ist toll.

Aber da nicht alle das so sehen wird ein Drache ermordet und es wird ein Ermittlerteam aus allen beteiligten Gruppen gebildet.

Irene darf die Bibliothek vertreten, Vale die Menschen und Silver die Elfen, für die Drachen kommt Mu Dan dazu. Sie ist eine sehr gute Ergänzung der Truppe und ich hoffe Sie auch später noch in weiteren Bänden zu erleben.

Kai ist auch mit dabei, aber inoffiziell nur, da er seinen Onkel dort besucht. Dieser ist der mächtige Drachenvertreter bei der Konferenz.

Die Winkelzüge der Elfen "Kardinal", der "Prinzessin" und der "Blutgräfin" sind schon gut, dazu noch die verzwickte Situation der Drachen mit ihrem Hierarchiedenken und den zum Teil entgegenstehenden Loyalitäten der Familien und dazu dann die Bibliothek. Diese war auch in den letzten Romanen nicht so neutral und unschuldig. Auch hier kommen Bemerkungen zusammen, die zeigen, dass da einige ihr Süppchen kochen. Aber wer hat den Mord begangen?

Vale, Kai, Silver, Irene und Mu dan werden gut dargestellt und alle kommen mal ins Rampenlicht. Auch wenn natürlich Irene den Geistesblitz hat und sich einfach zu handeln traut. Das ist schon ein bisschen zu viel manchmal, aber irgendwie auch passend. Sie denkt nicht "das geht nicht" sondern hofft einfach, dass es geht.

Zwischendurch grübelt Irene darüber, wer was wann wie getan haben könnte und wer was wie schon mal getan hat..das ist okay um die Gedanken und Verstrickungen besser zu verstehen, aber es ist auch manches mal etwas zu viel Grübelei.

Das Ende kommt gut aufgelöst daher und lässt mich jetzt schon dem Folgeband entgegenfiebern. Nicht, weil es ein offenes Ende gibt sondern weil soviel Potential im Ende steckt.


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PMelittaM PMelittaM

Veröffentlicht am 06.12.2019

Spannender Roman, der leider auch langatmige Momente hat

Vertreter der Drachen, der Elfen und der Bibliothekare treffen sich zu einer Friedenskonferenz. Als ein hochrangiger Drache ermordet wird, soll Irene Winters zusammen mit Vale und jeweils einem Vertreter ... …mehr

Vertreter der Drachen, der Elfen und der Bibliothekare treffen sich zu einer Friedenskonferenz. Als ein hochrangiger Drache ermordet wird, soll Irene Winters zusammen mit Vale und jeweils einem Vertreter der anderen beiden Parteien den Mörder finden. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, denn keine der Parteien will sich in die Karten schauen lassen und den Ermittlern werden viele Steine in den Weg gelegt.

Der fünfte Band der Reihe beginnt famos, nicht nur die einleitende Szene, in der Irene ein Buch aus einer Welt retten muss, ist spannend, auch die tatsächliche Geschichte um die Konferenz und den Mord hat mich zunächst sehr begeistert, und ich war schon der Meinung, den besten Band der Reihe zu lesen. Dann allerdings gibt es, neben vielen spannenden Szenen, leider auch solche, die sehr langatmig sind, da wird geredet und geredet, Gedanken breit getreten und die Geschichte kommt nicht vom Fleck – besonders im Mittelteil ist mir das negativ aufgefallen. Positiv dagegen ist, dass auch in diesem Roman immer wieder Humor aufblitzt.

Die Charaktere sind wieder gut gelungen, ich mag Irene, und auch Kai spielt wieder eine Rolle. Es sind wieder interessante Typen dabei. Vale erinnert mich sehr an Sherlock Holmes, und er hat mit Mu Dan eine gute Ergänzung. Am Anfang wirkt der Roman daher auch sehr wie eine Krimi, später nimmt die phantastische Handlung mehr Raum ein. Ich finde es immer sehr spannend, in welche Welten Irene gelangt, und wie sich diese entwickelt haben. Genevieve Cogmans Weltenbau ist immer gelungen. Hier gefällt mir auch gut, dass man Drachen und Elfen, teilweise miteinander, agieren und reagieren sieht.

Am Ende gibt es eine interessante Entwicklung, auch für Irene und Kai, ich denke, sie wird weiteren Bänden gut tun, man darf gespannt sein.

Ich mag die Reihe, auch wenn ich immer wieder auch Kritik übe. Aber allein die Welt, mit ihren vielen verschiedenen Welten, finde ich richtig gut. Dazu Protagonisten, die man mag, eine spannende Geschichte, auch wenn sie ihre langatmigen Momente hat, und interessante Charaktere. Von mir gibt es wieder 4 Sterne und eine Leseempfehlung für die Reihe, deren Bände man der Reihe nach lesen sollte.

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joe63 joe63

Veröffentlicht am 06.12.2019

Spannende Fantasygeschichte

Die Geschichte ist wieder einfach nur gut, unterhaltsam und spannend. Wie auch die anderen Bände dieser Reihe und wer schon ein Buch gelesen hat, sollte auch die weiteren Bücher lesen. Der Schreibstil ... …mehr

Die Geschichte ist wieder einfach nur gut, unterhaltsam und spannend. Wie auch die anderen Bände dieser Reihe und wer schon ein Buch gelesen hat, sollte auch die weiteren Bücher lesen. Der Schreibstil ist wieder gut und flüssig. Ich habe wieder viele bekannte Personen getroffen, aber auch für einen der die Büchreihe nicht kennt, wird gut einsteigen. Die Charaktere sind gut dargestellt, so dass man nicht unbedingt mit dem ersten Band starten muss.

Irene Winters ist Agentin der unsichtbaren Bibliothek, die zwischen verschidenen Welten existiert. Diesen Welten werden durch eine Feindschaft zwischen Drachen und Elfen erschüttert. Doch nun kommen beide Parteien zusammen, um unter Führung der Bibliothek einen Friedensvertrag auszuhandeln. Es sieht gut aus bis ein Verhandlungsführer der Drachen ermordet wird. Wer steckt dahinter? Was wird aus dem Vertrag? Die Suche nach dem Täter beginnt.

Ein tolles sehr unterhaltsames Fantasybuch erwartet euch, dass ich nur sehr empfehlen kann.

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Catherine Catherine

Veröffentlicht am 05.12.2019

Unterhaltsamer Fantasieroman

Das Abenteuer geht weiter! »Das Tödliche Wort« ist bereits der fünfte Band der Reihe um Irene Winters und die unsichtbare Bibliothek. Dank des wunderschönen Covers mit hohem Wiedererkennungswert sieht ... …mehr

Das Abenteuer geht weiter! »Das Tödliche Wort« ist bereits der fünfte Band der Reihe um Irene Winters und die unsichtbare Bibliothek. Dank des wunderschönen Covers mit hohem Wiedererkennungswert sieht man auf den ersten Blick, dass der Roman zu der Bibliothekare-Reihe gehört.

In gewohnt flüssigem Schreibstil nimmt uns die Autorin dieses Mal mit in das Paris des Fin de Siècle. Paris… die Stadt der Liebe zum Ende des letzten Jahrhunderts ist auch für Irene ein imposanter Schauplatz. Für die Friedenskonferenz zwischen Drachen und Elfen scheint die Parallelwelt nahezu perfekt zu sein. Bei Schneegestöber in der Pferdekutsche durch das nächtliche Paris, ein romantischer Traum, wären da nicht die Morde und Anschläge die Irene und ihr Team aufklären müssen. Aber tatsächlich wird es dieses Mal auch ein wenig romantisch für unsere Irene, aber psst.. ich werde euch nichts verraten.

Neben Kai und Vale ist Silver wieder mit von der Partie. Ich mag Silver sehr und freue mich jedes Mal wenn er in der Geschichte auftaucht. Eine Figur die mir richtig ans Herz gewachsen ist.

Insgesamt hat mir dieser Band wieder sehr gut gefallen. Bis zur Auflösung des Mordfalls müssen unsere Helden einige brenzlige Abenteuer und jede Menge Action überstehen. Kleiner Kritikpunkt: Die langen Passagen in denen Irene ihren Vorgesetzten Bericht erstattet, sind zwar sehr informativ, werden aber schnell Langatmig. Mir sind die Abenteuerkapitel eindeutig lieber. Nichtsdestotrotz ist »Das Tödliche Wort« ein gelungenes Gesamtpaket mit einer fesselnden Geschichte. Ich freue mich auf weitere Bände der Fantasiereihe.

Mein Tipp: Für den vollen Lesegenuss fangt mit Band 1 an - Ihr werdet es nicht bereuen!

Fazit: Unterhaltsamer Fantasieroman. Für Fans der Reihe aber auch jeden der gern in andere Welten eintaucht. Wer sich zwischen Elfen und Drachen zu Hause fühlt, der wird sich auch in Genevieve Cogmans Universum wohlfühlen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Genevieve Cogman

Genevieve Cogman - Autor
© Deborah Drake

Genevieve Cogman hat sich schon in früher Jugend für Tolkien und Sherlock Holmes begeistert. Sie absolvierte ihren Master of Science (Statistik) und arbeitete bereits in diversen Berufen, die primär mit Datenverarbeitung zu tun hatten. Mit ihrem Debüt „Die unsichtbare Bibliothek“ sorgte sie in der englischen Buchbranche für großes Aufsehen. Die Reihe um Agentin Irene Winters hat auch in Deutschland viele Fans. Genevieve lebt im Norden Englands.

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