Die dreizehn Gezeichneten
 - Judith und Christian Vogt - PB

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14,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Fantasy Bücher
591 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-20892-0
Ersterscheinung: 23.02.2018

Die dreizehn Gezeichneten

Roman

(8)

Sygna, die Stadt des Handwerks. Die Stadt der magischen Zeichen. Seit die Armee von Kaiser Yulian die Stadt erobert hat, ist den Einheimischen die Ausübung ihrer jahrhundertealten Magie jedoch verboten. Eine Widerstandsgruppe will dies nicht hinnehmen.
Auch Dawyd, Mitglied der Fechtgilde, wird für die Ziele der Rebellen eingespannt. Denn die kaiserliche Geheimpolizei strebt danach, die mächtigen Wort-Zeichen unter ihre Kontrolle zu bringen. Mit ihnen wären die Besatzer in der Lage, Gefühle und Gedanken zu manipulieren, und das muss um jeden Preis verhindert werden …

Pressestimmen

„Die 13 Gezeichneten ist der Auftakt eines mitreißenden Kampfes um Freiheit und Selbstbestimmung. Es begeistert mit seiner ungewöhnlichen Zeichenmagie ebenso wie mit facettenreichen Charakteren. Bietet viele Wendungen, die die Leserschaft hoffen und bangen lassen.“ Literatopia, 05/06/2018

Rezensionen aus der Lesejury (8)

JennyWanderlust JennyWanderlust

Veröffentlicht am 08.05.2018

Großartiger Reihenauftakt, interessantes Magiesystem!

PLOT
Einst blühte die Stadt Sygna unter der Macht des Gildenrats und deren geheimnisvolle Zeichenmagie. Doch es gab einen Verräter, der sich gegen die Regeln ein zweites Zeichen aneignete und der Armee ... …mehr

PLOT
Einst blühte die Stadt Sygna unter der Macht des Gildenrats und deren geheimnisvolle Zeichenmagie. Doch es gab einen Verräter, der sich gegen die Regeln ein zweites Zeichen aneignete und der Armee von Kaiser Yulian dazu verhalf die Gildenmeister zu stürzen. Seitdem herrschen die Aquintaner mit eiserner Faust über das unterworfene Volk. Alle Dichter wurden in Gefangenschaft genommen und obwohl die anderen Zünfte frei sind, stehen sie unter Bewachung der Besatzer. Doch Rebellen sammeln sich im Untergrund, fest entschlossen den roten Rufin, Hauptmann der Geheimpolizei, zu stürzen und Sygna von ihren Besatzern zu befreien. Dawyd, Mitglied der Fechtgilde, wird ohne seinen Willen von den Rebellen in ihren Plan eingespannt und muss schon bald Stellung beziehen. Denn Rufin strebt danach das Wortzeichen unter seine Kontrolle zu bringen, womit er Gefühle und Gedanken aller kontrollieren könnte. Es liegt an den Rebellen dies zu verhindern.

REVIEW
"Die 13 Gezeichneten" haben es von Beginn an geschafft mich immer wieder zu überraschen. Es ist eine fantastische Geschichte, die tiefgründig ausgearbeitet wurde und mit einem großartigen Worldbuilding überzeugt. Das Buch steckt voller Magie und sprüht vor neuen Ideen, die toll umgesetzt wurden. Es ist mal wieder etwas ganz anderes und kann sich von anderen Büchern absetzen. Die vielschichtigen Charaktere konnten mich begeistern und besonders der grandiose Antagonist hat es mir angetan! Judith und Christian Vogt gelingt es mit Leichtigkeit unterschiedliche Protagonisten zum Leben zu erwecken, die einem alle irgendwie ans Herzen wachsen. Mich hat besonders der herausragende Schreibstil mitgerissen, der Sygna erst lebendig werden lässt und einem das Gefühl gibt selbst ein Teil der Geschichte zu sein. Ich kann die Fortsetzung kaum abwarten und freu mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit den Rebellen.

CHARAKTERE
Manchmal steckt eine Geschichte voller großartiger Charaktere und doch verfällt man dem einen Charakter bei dem man eigentlich nicht schwach werden 'darf'. Wer eine Schwäche für Antagonisten hat, der kommt bei diesem Buch voll auf seine Kosten. Die Rede ist vom roten Rufin! Er ist einer der tollsten Schurken, der mir seit langem untergekommen ist und unglaublich vielversprechend und vielschichtig gestaltet. Dadurch wurde er für mich zum faszinierendsten Charakter der Geschichte und obwohl Rufin keiner der Guten ist, fiel es mir schwer ihn nicht zu mögen. Er ist unglaublich clever und ehrgeizig und es steht außer Frage, dass er die Handlung erst so interessant macht. Ich liebe es wenn Autoren mal nicht dem üblichen Schema folgen und ihre Bösewichte stattdessen mit mehr Tiefe gestalten.

Allgemein bietet "Die 13 Gezeichneten" unterschiedliche Charaktere, die für Abwechslung sorgen. Obwohl man Dawyd zunächst als Held der Geschichte vermutet, wird schnell deutlich, dass nicht ein einziger Protagonist im Vordergrund steht, sondern allen gleichermaßen Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das fand ich sehr schön, weil so jeder Leser einen Charakter finden kann, mit dem er mitfiebert. Da es so viele interessante Personen gibt, ist mir Dawyd auch tatsächlich gar nicht vordergründig in Erinnerung geblieben. Stattdessen sind es Charaktere wie der Dichter Ismayl, der eine unglaubliche Entwicklung durch macht oder Ignaz, der geheimnisvolle Rebellenanführer, die mich begeistern konnten.

Dem Autorenduo ist es gelungen die Charaktere sehr authentisch darzustellen, was es leicht macht sich in sie hineinzuversetzen. Neigel, der Pechvogel, verdient dabei ganz besonders viel Sympathie und ich bin gespannt in welche Richtung sich sein Handlungsstrang entwickeln wird. Zudem gibt es zwei starke, weibliche Protagonistinnen, die mich gleichermaßen begeistern konnten. Kilianna, die Informantin und Jendra, die Rebellin sind großartigen beschrieben und toll ausgearbeitet. Sie sind beide ein wichtiger Bestandteil der Gruppe und mir hat es viel Spaß gemacht zu sehen wie sie sich weiterentwickeln und nicht gerettet werden müssen, sondern stattdessen selbst mehr als einmal die Rebellion retten.

WELTENBAU
Ein durchdachtest Magiesystem und ein komplexer Weltenbau sind für mich die zwei Grundpfeiler eines guten Fantasyroman. Besonders beim Magiesystem konnte "Die 13 Gezeichneten" bei mir punkten. Es gibt Gilden, in denen die Zeichenmagie durch Meister streng überwacht wird. Diese Idee fand ich sehr spannend und besonders das Wortzeichen hat es mir angetan. Ich finde es schön, dass hier das gesprochene Wort die größte Macht innehält und es mal nicht auf reine Muskelkraft ankommt. Doch auch die anderen Zeichen fand ich interessant und wäre es nach mir gegangen hätte ich am liebsten noch mehr darüber gelesen. Der Ursprung dieser Magie findet sich in den Urzeichen, welche sagenumwoben sind. Gemeinsam mit den Protagonisten erkundet der Leser das Geheimnis dieser Urzeichen und mich hat diese Idee total begeistert und lässt mich selbst im Nachhinein noch nicht los. Ich will unbedingt mehr darüber erfahren und hoffe noch tiefer in das Magiesystem abtauchen zu können.

Der Weltenbau gefällt mir ebenfalls gut, wobei man diesen durchaus noch weiter ausarbeiten kann und es viel Luft nach oben gibt. Die Handlung spielt in Sygna und obwohl der Leser viel über die Stadt erfährt, hätte ich gern noch mehr über das Umfeld und die Welt, in der wir uns befinden, erfahren. Dies ist natürlich Geschmackssache, aber ich mag es einfach viele Informationen zum Weltenbau zu bekommen. Sygna selbst ist aber durchaus gut gelungen und ich kann durchaus verstehen, dass die Autoren auch da noch einiges für die Folgebände zurückhalten. Als Setting hat mich besonders die Verkehrte Stadt begeistert. Dieser Ort ist einfach so anschaulich beschrieben und die Idee dahinter ist einfach großartig. Dem Titel des zweiten Teils zufolge erwartet uns eine Rückkehr dahin und ich kann es jetzt schon kaum abwarten die Geheimnisse um die Verkehrte Stadt zu erfahren.

SCHREIBSTIL
Judith und Christian Vogt haben einen sehr bildgewaltigen Schreibstil, der die Geschehnisse und Orte vor den Augen des Lesers lebendig werden lässt. Gleichzeitig lässt sich die Geschichte unheimlich gut lesen und man sinkt einfach mit jeder Seite tiefer in die Handlung ein. Das Autorenduo beschreibt die Geschehnisse richtig anschaulich und besonders die Kampfszenen sind hervorragend geschrieben. Ich habe mich ein wenig in den Schreibstil der beiden verliebt und einige Szenen sind mir dadurch besonders in Erinnerung geblieben. Der Leser verfolgt die Handlung aus der Sicht verschiedener Charaktere, wobei der Erzähler innerhalb der Kapitel öfter mal flüssig zum nächsten übergeht. Besonders bei "Die 13 Gezeichneten" finde ich diese Erzählweise sehr wichtig, da einem andernfalls viel zu viel von der Geschichte entgehen würde. Besonders spannend fand ich es den Antagonisten zu verfolgen, der gerade in Fantasybüchern oftmals viel zu kurz kommt.

COVER
Als notorischer Coverkäufer wäre ich um "Die 13 Gezeichneten" im Buchladen wohl nie herumgekommen! Es ist einfach ein richtiger Eyecatcher und macht sich großartig im Bücherregal. Das Cover zeigt Dawyd im nächtlichen Sygna und ich liebe besonders die vielen kleinen Details, wie die Zeichen der einzelnen Gilden, die nicht nur - golden gehalten - mit dem Titel harmonieren, sondern auch versteckt auf den Türen zu finden sind. Doch damit hört die Liebe zum Detail noch längst nicht auf. Im inneren erwartet den Leser nämlich eine wunderschön gestaltete Karte von Sygna, gemeinsam mit einer Liste der 13 Urzeichen und der 13 Zünfte und Gilden mit Sitz im Rat. Ich bin ein riesiger Fan von solch kleinen Extras und besonders Karten gehören für mich bei einem Fantasybuch einfach dazu. Es war schön immer wieder mal nachschlagen zu können, wo sich die Helden momentan befinden und für die Fortsetzung hoffe ich persönlich auf eine Karte der Verkehrten Stadt!

FAZIT
"Die 13 Gezeichneten" sprüht voller Ideen und Magie und hat mich nach der ersten Seite nicht mehr losgelassen. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und besonders der Antagonist hat mich absolut begeistert. Das großartige Worldbuilding und der bildgewaltige Sprachstil macht das Buch zu einem wahren Lesegenuss und ist ein Muss für jeden Fan anspruchsvoller Fantasyliteratur!

BEWERTUNG
5 von 5 Sternen

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puppetgirl puppetgirl

Veröffentlicht am 07.05.2018

Ein spannender Roman, der uns Verantwortung für unsere Fähigkeiten lehrt

Der Roman „die 13 Gezeichneten“ von Judith und Christian Vogt, entführt uns in eine Stadt Sygna, die von den Aquinzianern eingenommen wurde. Das Buch teilt sich in 13 Kapitel auf und wir lernen 13 Handwerksgilden ... …mehr

Der Roman „die 13 Gezeichneten“ von Judith und Christian Vogt, entführt uns in eine Stadt Sygna, die von den Aquinzianern eingenommen wurde. Das Buch teilt sich in 13 Kapitel auf und wir lernen 13 Handwerksgilden kennen. Doch Sygna ist nicht einfach nur so eine Stadt, denn sie hat etwas Besonderes und dieses Besondere liegt in ihren Handwerksgilden. Wie auch in den uns bekannten Gilden gibt es Meister und Lehrlinge, doch dort gibt es noch etwas anderes und zwar Zeichen. Die Meister können Zeichen wirken, die einem erhöhte Fähigkeiten in dem jeweiligen Fach verleihen. Aber nur, wer sich bewiesen hat, dem ist es vermocht diese Zeichen zu wirken. Eben diese Zeichen wollen die Aquinzianer haben, denn sie bewirken besonderes, so können die Tuchzeichen, wasserabweisend machen oder wenn ein Dichter eines seiner Zeichen wirkt, denn kann er anderen damit den Geist verdrehen, sodass sie auf seine Worte hören. Man kann damit viel Unheil anrichten, aber auch viel Gutes damit wirken. Das haben die Sygnaer gelernt und haben deshalb Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Kein Zeichen sollte aus der Stadt heraus, somit auch Niemand, der die Zeichen beherrscht. Nun ist aber die Situation ganz anders. Die Gilden sind in der Hand der Besatzer und kaum einer traut sich gegen sie zu arbeiten. Außer einer doch sehr kleinen Gruppe von Leuten, die nur als die Rebellen gelten. Wir begleiten die Gruppe auf ihrem Weg, der sehr hart und teilweise auch sehr aussichtslos ist. Immer wieder hat man das Gefühl, dass die Gegner einfach besser vorbereitet, sortiert oder was auch immer sind, so dass einfach kein Schlag der Rebellen so wirklich gelingen will und wenn etwas gelingt, dann nicht so wirklich, wie es vielleicht geplant ist.
Doch wie sich die Rebellen schlagen, dass solltet ihr selbst lesen.
Ich habe die Charaktere liebgewonnen, also die meisten. Einen der Aquinzacken habe ich gefressen und wäre am liebsten immer wieder ins Buch gesprungen, hätte ihm eine geklebt oder eben unseren Freunden geholfen, damit sie endlich wieder in ihrer Stadt in Ruhe leben können. Wenn ihr das Buch lest, dann werdet ihr wissen, wen ich nicht wirklich leiden kann.
Sehr lieb gewonnen habe ich fast jeden aus der Gruppe der Rebellen, Jendra ist zum Beispiel so eine Person. Sie ist jung, sie ist flink und sie ist ein Straßenmädchen. Sie ist ständig dreckig und nicht gepflegt, aber das gleicht sie mit ihrer Art aus. Ich glaube sie wünscht sich nichts mehr, als in den Rebellen eine Familie zu finden und so sympathisch, wie sie ist, kann sie das glaube ich auch schaffen. Dann haben wir im Gegensatz Killianna, sie ist viel weiter oben in der gesellschaftlichen Lage angesiedelt, doch sie findet es nicht gerecht, was in der Stadt vor sich geht, auch wenn es ihr mit ihrem Leben doch recht gut gehen könnte. Sie nimmt einiges auf sich, wirft sich in jedes Abenteuer und lässt sich von Kerlen so gar nichts sagen. Zum Beispiel nicht von Dawyd, dem Fechter. Er ist durch einen eher fiesen Plan in die Gruppe hineingeraten und findet sich dann doch recht gut ein, leistet seinen Beitrag und findet auch Gefallen daran, was er tut und leistet. Mit vielen Sachen ist er nicht einverstanden und sagt das auch. Bringt so immer wieder Schwung in die Gruppe und versucht Neues einzubringen, denn die alten Denkweisen scheinen ja nicht mehr so wirklich zu funktionieren.

Allein schon das Cover macht dieses Buch wirklich ansehnlich. Wir sehen eine dunkle Gasse, durch die eine Person mit einem Schwert in der Hand von uns Weg, in die Stadt hineingeht. Die Schrift ist hervorgehoben, wenn man drüber streicht und immer wieder findet man ein Zeichen, ob an einer Tür, in der Luft oder auch an einem Haus. Man sollte sich vielleicht auch dafür Zeit nehmen, genauso wie für die Karten, die sich vorn und hinten im Buch befinden, die uns Sygna zeigen mit ihren Gilden.
Für mich war es eine Freude, dieses Buch zu lesen und die Idee einer solchen Stadt mit einer sehr interessanten Geschichte zu erleben, denn was es so interessant macht, sind die Geheimnisse, die unter der Stadt und in ihrer Geschichte verborgen liegen, die nun an Licht kommen und für Sprengstoff sorgen.

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mienchen112 mienchen112

Veröffentlicht am 21.04.2018

Von Gilden, Zeichen und einer Rebellion

Noch bevor ich dem Klappentext Beachtung schenken konnte hat mich das Cover samt Titel in seinen Bann gezogen. Ich liebe es. :) Denn die (Farb)gestaltung vermittelt mir ein Flair, wie es vielleicht in ... …mehr

Noch bevor ich dem Klappentext Beachtung schenken konnte hat mich das Cover samt Titel in seinen Bann gezogen. Ich liebe es. :) Denn die (Farb)gestaltung vermittelt mir ein Flair, wie es vielleicht in dieser Gasse/ Straße zu dem Zeitpunkt sein könnte. Zieht man dann den Klappentext zur Seite, kann man sich Dawyd dazu gleich noch besser vorstellen.

Der Einstieg fiel mir anfangs etwas schwer, da man sofort im Geschehen war und die ersten Charaktere und Ereignisse Schlag auf Schlag entgegengebrettert bekommt und das mit sehr langen Kapiteln. Aber das gab mir den Anreiz immer weiter lesen zu wollen, um die Zusammenhänge besser oder überhaupt verstehen zu können. :D Jeder einzelne Charakter ist komplex und vielschichtig, sodass es richtig Spaß macht sie auf ihrer Mission zu begleiten. Dabei ist der ein oder andere undurchschaubarer und geheimnisvoller als manch anderer. Mit der Zeit bekommt man dann auch mit, warum dies so gehandhabt wird/ werden muss. Obwohl ein wenig Offenheit an mancher Stelle nicht von Nachteil gewesen wäre. Aber das große Ganze steht klar im Vordergrund.
Die Idee mit den Zeichen und Gilden finde ich richtig toll. Diese dann mit Magie, die sich hinter jedem Zeichen verbirgt, zu verknüpfen macht das ganze nochmal spannender und zeigt, wie wichtig sie für Sygna und besonders für das jeweilige Handwerk sind.

Ich gehe hier mit Absicht nicht auf die Handlung ein, da sie viel zu komplex ist, um in andere Worte als die des Buches formuliert zu werden. Ihr solltet es wirklich lesen, es lohnt sich! Denn ihr bekommt dadurch die Chance eine (?) interessante Stadt mit unglaublich unterschiedlichen Persönlichkeiten kennen und lieben zulernen. Ihr werdet an manchen Stellen hoffen, fluchen, den Atem anhalten und mit Charakteren mitfühlen oder sie gar verteufeln. ;) Jede Seite ist es dabei wert gelesen zu werden.

Ich bin so froh, dass ich bei der Leserunde auf lovelybooks dabei sein durfte. Der Austausch mit den anderen und den beiden Autoren war super spannend.
Besonders die Hintergrundinformationen zu erfahren war interessant.
Ich freue mich schon auf den nächsten Teil. :)

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engel-07 engel-07

Veröffentlicht am 09.04.2018

die Stadt der magischen Zeichen - ein tolles, spanendes und komplexes Fantasy-Abenteuer

Sygna - schon alleine der Name kilngt mystisch. Sygna ist die Stadt der magischen Zeichen. Auch Kaiser Yulian möchte diese Zeichen beherrschen, oder besser über sie herrschen. Seit seine Armee die Stadt ... …mehr

Sygna - schon alleine der Name kilngt mystisch. Sygna ist die Stadt der magischen Zeichen. Auch Kaiser Yulian möchte diese Zeichen beherrschen, oder besser über sie herrschen. Seit seine Armee die Stadt erobert hat, ist es den Einheimischen verboten ihre jahrhundertealte Magie anzuwenden. Aber nicht alle wollen dies hinnehmen. Auch Dawyd, Mitglied der Fechtgilde, wird für die Ziele der Rebellen eingespannt.


Schon das Cover ist magisch. Die dreizehn Gezeichneten ist der 1 Band der Trilogie rund um die magischen Zeichen.

Ein fantastisches Fantasy-Abendteuer, welches durch seine Komplexizität besticht. Die Idee der magischen Zeichen und ihrer Gilden ist wirklich großartig, Die Umsetztung ist aber noch viel großartiger. Die Charaktere sind alle so unterschiedlich und doch ist jeder Einzelen so detailiert beschrieben, dass man sie förmlich aus den Seite steigen sieht. Aber nicht nur die Charaktere, sonder auch die Umgebeung, ja die ganze Geschichte selber ist unglaublich detailiert - einfach grandios! Zusätzlich haben es die Auoren auch noch geschafft die Spannung von der ersten Seite an aufzubauen und bis zum Schluß hin Aufrecht zu erhalten.

Ein wirklich fantastisches, komplexes und spannedes Fantasy-Abenteuer. Aber Vorsicht, die Geschichte hat ein offenes Ende.
Wer also Lust auf magische Zeichen, Gilden, Spannung und einzigartige Charaktere hat, der sollte unbedingt zugreifen.

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Katharina_ Katharina_

Veröffentlicht am 07.04.2018

Die Macht der Zeichen

Sygna, die Stadt des Handwerks. Die Stadt der magischen Zeichen. Seit die Armee von Kaiser Yulian die Stadt erobert hat, ist den Einheimischen die Ausübung ihrer jahrhundertealten Magie jedoch verboten. ... …mehr

Sygna, die Stadt des Handwerks. Die Stadt der magischen Zeichen. Seit die Armee von Kaiser Yulian die Stadt erobert hat, ist den Einheimischen die Ausübung ihrer jahrhundertealten Magie jedoch verboten. Eine Widerstandsgruppe will dies nicht hinnehmen.
Auch Dawyd, Mitglied der Fechtgilde, wird für die Ziele der Rebellen eingespannt. Denn die kaiserliche Geheimpolizei strebt danach, die mächtigen Wort-Zeichen unter ihre Kontrolle zu bringen. Mit ihnen wären die Besatzer in der Lage, Gefühle und Gedanken zu manipulieren, und das muss um jeden Preis verhindert werden -

Das Cover sieht wirklich sehr toll aus. Etwas düsterer gehalten, was sehr gut zum Buch und den Charakteren passt. Und auch die Zeichen, die man im Vordergrunde und Hintergrund sehen kann, passen natürlich perfekt.

Auch der Schreibstil hat mir gefallen, denn das Buch ist - besonders ab der 2. Hälfte - unsagbar spannend geschrieben. Besonders gut gelungen finde ich die Kampfszenen, die nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz geraten sind und dabei doch anschaulich beschrieben sind. So kann man sich das alles sehr gut vorstellen.

Die Charaktere sind alle unterschiedlich und sehr interessant. Jeder hat so seine eigenen Probleme und Geheimnisse, sie im Laufe des Buches eine wichtige Rolle spielen.

Insgesamt hat mir das Buch einfach gut gefallen und nach diesem Ende muss ich unbedingt den 2. Teil lesen :D

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Autor

Judith und Christian Vogt

Judith C. Vogt wurde 1981 im Kreis Düren geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Lehre als Buchhändlerin und arbeitete mehrere Jahre in diesem Beruf. 2011 erschien ihr erster Roman Im Schatten der Esse, der im Rahmen der Reihe der Aventurien-Romane erschien. Weitere folgten. Zusammen mit ihrem Mann, dem Physiker Christian Vogt, verfasste sie den Steampunk-Roman Die zerbrochene Puppe (Feder & Schwert), für den die beiden 2013 den Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie „Bester …

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