Die Quellen von Malun - Blutgöttin
 - Daniela Winterfeld - PB

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15,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Fantasy Bücher
591 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-20948-4
Ersterscheinung: 31.07.2019

Die Quellen von Malun - Blutgöttin

Roman

(34)

Das Wasser auf Ruann versiegt, und die Dürre verurteilt die Völker zu Hunger und Durst. Um sich die letzten Ressourcen zu sichern, führt das Großreich Sapion erbitterte Kriege gegen seine Nachbarreiche. Die Politikertochter Feyla, der Offizier Dorgen, die Sklavin Alia und der Soldat Tailin sind alle auf verschiedene Weise von dem Krieg betroffen. Jeder versucht für sich einen Ausweg aus der hoffnungslosen Situation zu finden. Aber noch wissen die Vier nicht, dass ihre Schicksale miteinander verbunden sind und die Gründe für das Verschwinden des Wassers in einer Verschwörung von ungeahnten Ausmaßen liegen …

Rezensionen aus der Lesejury (34)

AureliaAzul AureliaAzul

Veröffentlicht am 26.10.2019

Bedrückend, geheimnisvoll und voller Intrigen

Schon seit Jahren versiegen die Wasserquellen stetig und die Macht Sapions nimmt weiter zu, indem das Großreich Nachbarländer einnimmt, Menschen versklavt oder tötet und intrigante Pläne gegen die defensiven ... …mehr

Schon seit Jahren versiegen die Wasserquellen stetig und die Macht Sapions nimmt weiter zu, indem das Großreich Nachbarländer einnimmt, Menschen versklavt oder tötet und intrigante Pläne gegen die defensiven Ländereien schmiedet. Keiner ahnt wo die Gründe des Wasserverlustes tatsächlich liegen und einige Erwählte aus beiden Lagern (für Sapion; gegen Sapion) haben das Schicksal ihres Landes und von ganz Ruann in ihren Händen.

Das Buch ist insgesamt schon ein Klopper, mit den beinahe 600 Seiten und der kleinen Schrift. Dafür passierte, meiner Meinung nach, nicht so viel wie ich zuvor erwartet hatte. Anfangs empfand ich es als etwas mühselig und schwierig den ganzen Namen der Ländereien, der Götter und der Herrscher zu folgen. Hier wäre womöglich eine Karte des Landes Ruann hilfreich gewesen, um sich zu orientieren. Zudem fand ich viele Strukturen und Handlungen äußerst brutal und manchmal etwas unnötig, beinahe so, als würden die Menschen einfach aus Spaß Gewalt anwenden, ohne Sinn und Zweck. Da hätte die Autorin sich etwas zurückhalten können und ich fände die Geschichte trotzdem gelungen.

Hinsichtlich der magischen Welt trifft der Leser auf unterschiedliche, neuartige Geschöpfe und Kreationen, die Abwechslung und eine große Portion Magie in die Geschichte bringen und mein Interesse wecken konnten. Zwar empfand ich es manchmal beschwerlich die Tag-Nacht-Zyklen mit den verschiedenen Monden und der Sonne zu verstehen, die eine gewisse Rolle spielt, nach einer Weile legte sich das.

Besonders toll an den Hauptpersonen, aus deren Perspektive die Ereignisse geschildert werden, fand ich, dass sie auf verschiedenen Seiten stehen. Einmal ist da die junge und mutige Slavin Alia, von der ich noch Großes erwarte; der stolze, wenn auch nicht so loyale Dorgen, der sich noch in diesem Machtspiel zurechtfinden muss; der sensible und gutmütige Tailin, der seine wahre Bestimmung erfährt und womöglich das Land retten kann und die behütete, etwas rebellische Feyla, die hinter den Schleier schaut und der grausamen Wahrheit schonungslos ins Gesicht starren wird. Dadurch werden die Handlungen komplexer und jede ihrer Handlungen hat Konsequenzen, die noch nicht absehbar sind. Zudem werden die verschiedenartigen Sichtweisen, beruhend auf einem gewissen Grad an Wissen und Bildung, so authentisch und nachvollziehbar geschildert, dass ich mich in ihre Lage versetzten konnte und mehr Verständnis für sie aufgebracht habe.

Es gibt noch so einige Geheimnisse und Situationen, deren Wichtigkeit bisher nicht ersichtlich ist oder lediglich bedingt. Da kommen noch einige aufregende und atemberaubende Machtspielchen auf einen zu.

Fazit: Eine düstere, grausame Geschichte, die noch viele Überraschungen bereithält und eine erstaunliche Welt präsentiert, die sehr komplex und geheimnisvoll wirkt und von der man Großes erwarten kann.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Lesen78 Lesen78

Veröffentlicht am 26.10.2019

Eine sehr vielschichtige und absolut faszinierende, wenn auch düstere Story.

*Kurzbeschreibung / Klappentext:*

Das Wasser auf Ruann versiegt. Immer mühsamer muss es durch Tunnelsysteme gefördert werden und verurteilt die Völker zu Hunger und Durst. Das Großreich Sapion fordert ... …mehr

*Kurzbeschreibung / Klappentext:*

Das Wasser auf Ruann versiegt. Immer mühsamer muss es durch Tunnelsysteme gefördert werden und verurteilt die Völker zu Hunger und Durst. Das Großreich Sapion fordert sämtliche Ressourcen für sich und führt erbitterte Kriege. Alia, eine Sklavin der Sapioner, findet verbotene Aufzeichnungen und kommt damit einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur. Um Antworten zu finden, schmiedet Alia einen riskanten Plan: Sie muss fliehen und versuchen, das sagenumwobene Land Malun zu erreichen.

*Meine Meinung:*
Die Blutgöttin ist ein grandioser Auftakt in diese Trilogie und hat mich von der ersten Seite an gefesselt.

Hier werden zeitgleich verschiedene Erzählstränge aufgebaut, wodurch man sich beim lesen durchaus ein wenig konzentrieren muss, aber das hat meinem Lesegenuss nicht geschadet.

Es geht zum einen um die in der KB erwähnte Alia, die in einem Sklavenlager bzw. Bergwerk lebt, wo sie und ihre Landsleute nach Wasser suchen müssen. Alia ist eine sehr tapfere junge Frau, die sich sehr schwer mit ihrer Situation tut und sich damit einfach nicht abfinden kann. So ist es nicht verwunderlich, dass sie immer wieder, wenn auch nur im Kleinen rebelliert.

Auch geht es um die Dorgen und Talien, zwei junge Soldaten im Kriegsdienst, die zudem Beste Freunde sind. Durch ein Ritual der Sapioner, trennen sich die Wege der Beiden was ich sehr schade fand, weil ich sie unheimlich sympathisch fand. Aber die Geschichten der Beiden werden einzeln weiterverfolgt und haben einige Überraschungen zu bieten.

Dann gibt es auch noch Feyla, die unangepasste Tochter, eines hohen Würdenträgers der Sapioner. Feyla hat in Ihrer Familie keinen leichten Stand und muss einiges einstecken. Dadurch hat sie aber, wie ich finde, eine einzigartige Charakterstärke entwickelt. Sie hat mir richtig gut gefallen und mit ihr habe ich so sehr mitgefiebert.

Eine sehr wichtige Rolle spielen hier aber auch noch die verschiedenen, teils fiesen, Gottheiten. Wie so oft werden nämlich genau in deren Namen einige Abscheulichkeiten getan.

Die Geschichte ist so wahnsinnig vielschichtig und dadurch für mich absolut faszinierend. Immer dann wenn ich dachte, mir geht ein Licht auf, kamen wieder neue Entwicklungen hinzu.

Ich liebe sowas!! Leider muss ich jetzt eine ganze Weile warten bis ich endlich zurück darf, nach Ruann. Denn auch wenn das Land zerrissen und zerstört wird, gibt es hier und da immer wieder geschickt eingefügte Hoffnungsschimmer.

Was bin ich gespannt zu erfahren wie es mit Dorgen, Feyla, Alia und Talien weitergeht.

*Fazit:*
Eine sehr vielschichtige und absolut faszinierende, wenn auch düstere Story. Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten und kann daher von ganzem Herzen 5 von 5 Sternen vergeben.

_Das Buch wurde mir von NetGalley und dem Bastei Entertainment Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung in keiner Weise beeinflusst hat._

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sissidack sissidack

Veröffentlicht am 27.09.2019

grandioser Roman

Ich bin begeistert! Selten hatte ich eine Leseprobe, die mich von der ersten Seite an so mitgerissen hat wir die "Blut Göttin". Wenn es mir nicht peinlich wäre, im Angesicht eines so guten Buches keine ... …mehr

Ich bin begeistert! Selten hatte ich eine Leseprobe, die mich von der ersten Seite an so mitgerissen hat wir die "Blut Göttin". Wenn es mir nicht peinlich wäre, im Angesicht eines so guten Buches keine weitere Anerkennung auszusprechen, wäre dies schon ausreichend. Wie gesagt, von Beginn an spannend angelegt, bildlich wunderbar beschrieben, ansprechender Satzbau und damit absolut meinen Geschmack getroffen, präsentiert sich der Roman. Ich bin gefesselt und werde sicher einen Kauf vornehmen.

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Avirem Avirem

Veröffentlicht am 24.09.2019

Schon der Prolog lässt erahnen das es düster, gewalttätig und lebenskraftraubend werden wird...

Kurzbeschreibung

Das Wasser auf Ruann versiegt, und die Dürre verurteilt die Völker zu Hunger und Durst. Um sich die letzten Ressourcen zu sichern, führt das Großreich Sapion erbitterte Kriege gegen seine ... …mehr

Kurzbeschreibung

Das Wasser auf Ruann versiegt, und die Dürre verurteilt die Völker zu Hunger und Durst. Um sich die letzten Ressourcen zu sichern, führt das Großreich Sapion erbitterte Kriege gegen seine Nachbarreiche. Die Politikertochter Feyla, der Offizier Dorgen, die Sklavin Alia und der Soldat Tailin sind alle auf verschiedene Weise von dem Krieg betroffen. Jeder versucht für sich einen Ausweg aus der hoffnungslosen Situation zu finden. Aber noch wissen die Vier nicht, dass ihre Schicksale miteinander verbunden sind und die Gründe für das Verschwinden des Wassers in einer Verschwörung von ungeahnten Ausmaßen liegen ...

Meinung

"Die Quellen von Malun - Blutgöttin" ist der erste Band der Malun - Reihe von Daniela Winterfeld. Das Buch ist am 31. Juli 2019 bei Bastei Lübbe erschienen, umfasst 592 Seiten und ist als Paperback oder ebook erhältlich. Die Autorin hat bereits Bücher veröffentlicht. Für mich ist diese High Fantasy Geschichte das erste das ich von ihr gelesen habe. Das Buch ist ab 16 Jahren empfohlen. Dazu sein gesagt, dass es sich hier um keine romantisch - fantastische Story handelt. Brutalität, Verrohung und Skrupellosigkeit stehen an der Tagesordnung... Mit einer eisigen Flamme aus Hass im Herzen durchstreift der Blutsohn das Land, um jeden Monat ein Kind zu finden, dass als Bastard gezeugt ein Blutbalg und ein passendes Opfer ist, um die Kraft der blutrünstigen Göttin zu erneuern. Ist ihre Kraft verbraucht und neigt sich ihr Dasein im Ausklang des Mondzykluses dem Ende zu, muss der Blutsohn gebunden in seiner Pflicht ihr Siechtum beenden und ihr Leben erneuern. 


Alia ist Sklavin in einem Wasserbergwerk. Seit die Kriegstreiber Ruann überrennen, werden die Einheimischen als Leibeigene missbraucht. Alias größtes Geheimnis ist ihre kleine Schwester, die sie in einem stillgelegten Stollen des Werkes versteckt hält. Als blondes Mädchen mit blauen Augen würden die Blutsucher sie als Opfer für die Göttin erkennen. Alia hat einiges vom Heilerhandwerk ihrer Mutter gelernt. Die junge Faruanerin möchte fliehen, ihre Schwester in Sicherheit wissen und den sapionischen Eroberern den Kampf ansagen. 


Missbrauch, Vergewaltigung, Sklaverei, Diskriminierung, Sadismus ... Schlagworte die veranschaulichen sollen wie das Leben ist, seit Sapions Schergen nach der Herrschaft greifen. Und dies ist auch der Grundtenor der Erzählung rund um die Quellen von Malun. Schon der Prolog lässt erahnen das es düster, gewalttätig und lebenskraftraubend werden wird. Er bringt den Leser in die richtige Stimmung. Danach lernt er die Hauptprotagonisten und ihr Leben kennen. Jeder für sich hat sein Päckchen zu tragen und sind sie auch sehr unterschiedlich, so hat es doch keiner leicht. Als wäre das Leben durch das Zurückweichen des Wassers nicht schwierig genug, überziehen die sapionischen Soldaten das Land mit Tod und Gewalt. Soldaten die schon als Jungen zur Armee kommen, mit Grobheit und Kälte herzlos gemacht und in den Dienst der blutrünstigen Göttin und ihres verhassten Blutsohns gestellt werden. Über ihnen die Berater, die nicht minder grausam und berechnend sind. Egal ob es sich um Freunde, Feinde, Krieger, Sklaven oder ihre eigenen Frauen und Kinder handelt... alles im Namen der Göttin.


Dorgen ist im Offiziersdienst des sapionischen Heeres welches beinahe ganz Ruann erobert hat. Anders als die meisten, hat er sich seine Menschlichkeit bewahrt, kennt Mitleid und hat nicht sämtliche Emotionen hinter sich gelassen - obwohl er, wie alle Jungen im Kindesalter, früh von zu Hause fortgebracht und brutal zum Krieger ausgebildet wurde. Seine Leben als Offizier geht dem Ende entgegen. Danach kann er sich das Recht erkämpfen zu heiraten. Die Verlierer dieser Auseinandersetzungen haben die Wahl zwischen Sklaverei und dem Tod.


Durch die vielen Erzählperspektiven, die Einführung und die Vorstellung der Charaktere, ging es für mich anfangs etwas schleppend dahin. Sobald man sich einen kleinen Überblick verschaffen konnte, geht es aber neugierig machend und flüssig voran. Eine gefahrenvolle und unmenschliche Welt. Die Suche nach der Wahrheit. Unterdrückung und Knechtschaft. Gezeichnet von widerstandsfähigen Protagonisten, anschaulichen Kämpfen und leidenschaftlichem Überlebenswillen. Die Autorin hat hier Kritik an der Gesellschaft geübt sowie ethisches Verderben und Tabuthemen angesprochen. Dies macht sie offen, schonungslos und mit klaren Worten. Ein roter Faden zieht sich durch die Geschichte. Er ist nicht sofort erkennbar, doch die Puzzleteile setzen sich langsam zusammen und geben dem Leser Stoff um zu spekulieren und Theorien zu erstellen. Die Erzählung kommt spannend, bestimmt und hart daher. Erfüllte, unerfüllte und unmögliche Liebe kreuzt den Weg der Charaktere. Diese ist glaubwürdig eingearbeitet. Durchaus gelungen, interessant zu lesen und weiterzuverfolgen.


Tailin, der mit stiller Weisheit, Menschenkenntnis und Umsicht gesegnete Soldat, ist Dorgens bester Freund. Wie viel er tatsächlich für Dorgen empfindet behält er für sich. Seine Gefühle würden sie in Lebensgefahr bringen. Tailin wurde als vagabundierendes Kind aufgegriffen und ins sapionische Rekrutenlager gebracht. Er kennt seine Abstammung nicht, doch der rote Schimmer in seinem schwarzen Haar weist ihn als Mischling aus. Ein Makel den er auch durch Verlässlichkeit, Folgsamkeit, Geschick und Disziplin nicht ausgleichen kann. 


Es gibt vier Handlungsstränge die der Leser verfolgt. Er begleitet die von mir vorgestellten Protagonisten auf ihrem Weg. Diese lernt der Bücherliebhaber gut kennen und einzuschätzen. Der Einstieg wird dadurch aber etwas schleppend. Der Schreibstil der Autorin ist klar, bildhaft, ehrlich und solide. Flüssig geht es durch die Zeilen. Das Erzähltempo ist angenehm und die Sprache passend.


Feyla gehört als Nachkommin des obersten Beraters Sapions zu den höchsten Töchtern. Abgeschottet und verhüllt vor den Augen der Welt, am Gelände ihres Vaters aufgewachsen, sehnt sie sich nach dem Leben außerhalb der Oase. Sie fühlt sich wie eine Gefangene. Zudem soll sie bald, gemeinsam mit ihren Schwestern, verheiratet werden. Mit Begeisterung stillt sie ihren Wissensdurst mit Büchern. Sie ist die liebste Tochter des obersten Beraters, doch seine Zuneigung hat einen widernatürlichen Ursprung.


Fazit: "Die Quellen von Malun - Blutgöttin" ist der erste Band der Malun - Reihe von Daniela Winterfeld. Die Suche nach der Wahrheit. Unterdrückung und Knechtschaft. Gezeichnet von widerstandsfähigen Protagonisten, anschaulichen Kämpfen und leidenschaftlichem Überlebenswillen. Eine düstere und gewaltvolle Geschichte, die ich nach anfänglichen Einstiegsschwierigkeiten gerne gelesen habe. Von mir gibt es **** Sterne.

Zitat

"Beißender Gestank schlug ihm entgegen, sobald er in den Saal trat, dicht gefolgt vom Summen der Fliegen, die in dunklen Schwärmen durch den Raum waberten. Wenn es einen Ort gab, an dem die Aasfliegen reichlich Nahrung fanden, dann hier. Abgenagte Kinderleichen bedeckten den Boden, manche nur noch Skelette, andere von Fliegenschwärmen verhüllt, wieder andere so ausgetrocknet, dass sich nicht einmal der hungrigste Aasfresser dafür interessierte."

Reihe

Band 1: Die Quellen von Malun - Blutgöttin
Band 2: Die Quellen von Malun - Blutsohn (erscheint 28.02.2020)

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rebell rebell

Veröffentlicht am 17.09.2019

Grausam und doch voller Liebe und Hoffnung...

Inhaltsangabe:
Das Wasser auf Ruann versiegt, und die Dürre verurteilt die Völker zu Hunger und Durst. Um sich die letzten Ressourcen zu sichern, führt das Großreich Sapion erbitterte Kriege gegen seine ... …mehr

Inhaltsangabe:
Das Wasser auf Ruann versiegt, und die Dürre verurteilt die Völker zu Hunger und Durst. Um sich die letzten Ressourcen zu sichern, führt das Großreich Sapion erbitterte Kriege gegen seine Nachbarreiche. Die Politikertochter Feyla, der Offizier Dorgen, die Sklavin Alia und der Soldat Tailin sind alle auf verschiedene Weise von dem Krieg betroffen. Jeder versucht für sich einen Ausweg aus der hoffnungslosen Situation zu finden. Aber noch wissen die Vier nicht, dass ihre Schicksale miteinander verbunden sind und die Gründe für das Verschwinden des Wassers in einer Verschwörung von ungeahnten Ausmaßen liegen ...

Cover: Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut. Die vertrockneten Äste ranken sich um den Titel und durch die Farbgebung gelb-orange im Hintergrund hat man den EIndruck in einer Wüste zu stehen. Passend zur Geschichte.

Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird hier hauptsächlich aus der Sicht der 4 Hauptcharaktere Alia, Feyla, Dorgen und Tailin erzählt. Jeder Protagonist hat seine eigenen Charakterstärken und jeder ist für sich eine interessante Person. Ich habe mich mit allen vieren sehr wohl gefühlt und konnte von jedem die Gedanken und Gefühle nachempfinden. Ich bin komplett in der Welt von Ruann und Sapion verschwunden und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich brauchte etwas um mich an die Eigennamen und alles zu gewöhnen aber durch den leichten Schreibstil gar kein Problem.

Spannung/Story: Daniela Winterfeld hat es geschafft 4 Geschichten bzw Schicksale zu einem großen bewegenden, spannenden und packendem Ganzen zu vereinen. Geschickt hat sie die Protagonisten miteinander verknüpft und so eine fließende Verbindung geschaffen. Die Geschichte selbst hat viele Elemente eingebaut die man auch auf unsere heutige Zeit übertragen kann. Oft empfand ich gewisse Situationen/Beschreibungen als Grausam und Gewaltätig und doch hat Daniela Winterfeld nur die Wahrheit ausgesprochen. Eine bemerkenswerte Verknüpfung von Gegenwart und Zukunft, die einen mitreißt.

Fazit: Ich könnte noch stundenlang von diesem Buch schwärmen und kann es jedem, der mal was neues ausprobieren möchte empfehlen. Für Jemanden der gerne Science Fiction und Fantasie liest, ist dieses Buch perfekt. Es hat alles vereint was ein gutes Buch braucht und ich freue mich schon ungeduldig auf Band 2!

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Autorin

Daniela Winterfeld

Daniela Winterfeld - Autor
© Daniela Winterfeld

Daniela Winterfeld wurde 1978 in Rheda-Wiedenbrück in NRW geboren. Sie ist in Westfalen auf einem Bauernhof aufgewachsen, zwischen Natur und Tieren und in einem riesigen Haus, auf dessen Dachboden sich die Familiengeschichte von 500 Jahren finden ließ.So ist es kein Wunder, dass sie bereits in ihrer Jugend mit dem Schreiben begann. Später studierte sie Literaturwissenschaften mit den Nebenfächern Geschichte und Psychologie.Bis heute dienen ihr historische Begebenheiten, Märchen, Mythologie …

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