Die unsichtbare Bibliothek
 - Genevieve Cogman - Taschenbuch

ab
21.07.2017
erhältlich

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10,00

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Fantasy Bücher
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-20870-8
Ersterscheinung: 21.07.2017

Die unsichtbare Bibliothek

Roman
Übersetzt von Dr. Arno Hoven

(15)

Die unsichtbare Bibliothek – ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im Außendienst sie beschafft haben. Irene Winters ist eine von ihnen. Ihr aktueller Auftrag führt sie in eine dem viktorianischen London ähnelnde Welt, wo eine seltene Version der Grimm’schen Märchen aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird allzu schnell ein tödliches Abenteuer ...
 
»Mit seiner wohltuend vielschichtigen Handlung ist dies ein Buch, in dem man schwelgen kann.« The Guardian

 

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Rezensionen aus der Lesejury (15)

Hoernchen Hoernchen

Veröffentlicht am 31.03.2017

Detektive, Fabelwesen und Parallelwelten machen Lust auf mehr

Inhalt:
Die unsichtbare Bibliothek – ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im ... …mehr

Inhalt:
Die unsichtbare Bibliothek – ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im Außendienst sie beschafft haben. Irene Winters ist eine von ihnen. Ihr aktueller Auftrag führt sie in ein viktorianisches London, wo eine seltene Version der Grimm’schen Märchen aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird nur allzu schnell ein tödliches Abenteuer, denn Irene ist nicht die Einzige, die hinter dem Buch her ist. Und die anderen Interessenten gehen über Leichen, um zu bekommen, was sie wollen ...

Meinung:
Irene Winters ist eine Bibliothekarin im Außendienst der Organisation der geheimen Bibliothek. Ihre Eltern sind ebenfalls Bibliothekare und sie ist sowohl in der realen Welt als auch in mehreren Parallelwelten aufgewachsen und so mit der Bibliothek groß geworden.
Das Buch startet mitten in einem ihrer Aufträge, bei dem Irene ein für die Bibliothek wertvolles Buch aus einer Parallelwelt stehlen soll. Somit steigt der Leser direkt in einem spannenden Auftrag mit mehreren Gefahren ein. Denn in dieser Parallelwelt gibt es Höllenhunde und fliegende Wasserspeier, die Irenes Flucht mit dem gestohlenen Buch erschweren und verhindern wollen. Irene wird gleich am Anfang ausführlich beschrieben und ich konnte mich schnell in sie hineinversetzen.

Anschließend kehrt Irene in die reale Welt zur Bibliothek zurück und erfährt dort, dass sie sofort einen neuen Auftrag zu erledigen hat. Sie soll das Grimm`sche Märchenbuch aus einer mit Chaos verseuchten Parallelwelt holen. Chaos hebt die Naturgesetze in einer Welt nahezu ganz auf und erlaubt es mythologischen Kreaturen und Fabelwesen dort zu leben. Als Hilfe bekommt sie Kai, einen Lehrling, an ihre Seite. Kai ist noch nie in einer der Parallelwelten gewesen und es ist sein erster Auftrag im Namen der Bibliothek. Irene erklärt ihm aufgrund dessen viele Dinge über die Bibliothek und deren Hintergründe und Absichten. Auf diese Weise erfährt der Leser mehr über die Bibliothek, was mir gut gefallen hat.
Kai umgibt, durch seine vielen Andeutungen über seine Herkunft und Irenes Vermutungen darüber, etwas Mysteriöses und ich habe mich darauf gefreut im Laufe der Handlung mehr über ihn zu erfahren.

Im viktorianischen London, lernen sie Vale kennen. Vale vermutet, dass Irene und Kai das gleiche Ziel wie er selbst verfolgen und würde gern mit ihnen zusammen arbeiten.
Um das geforderte Buch aus der Welt mitnehmen zu können, besuchen Irene und Kai dort verschiedene Orte und Veranstaltungen, wobei sie Elfen, Vampiren und weiteren Fabelwesen begegnen. Auf einer Veranstaltung taucht plötzlich Bradamant, ebenfalls eine Bibliothekarin, auf. Gemeinsam versuchen sie nach einem Angriff durch Cyborg-Alligatoren, das Buch zu finden und zur Bibliothek zu bringen. Dabei treffen sie aber auf Alberich, einen ehemaligen Bibliothekar, der sich von dieser abgewandt hat und nun ein gefährlicher Gegner, ebenfalls auf der Suche nach dem Grimm`schen Märchenbuch, ist.

Es gibt viele Angriffe und Gefahren in diesem Buch, die jedoch leider teilweise zu kurz kommen und nur oberflächlich erzählt werden. Dadurch fiel es mir schwer, mich komplett in die Charaktere hineinzuversetzen. Zudem wird viel von magischen Gemeinschaften und Fabelwesen gesprochen, aber nicht näher darauf eingegangen, was ich ein wenig schade finde. Der Handlung an sich schadet es meiner Meinung nach aber nicht.

Fazit:
Insgesamt finde ich die Idee des Buches und die Handlung an sich sehr gut. Die Ideen sind aber teilweise einfach nur in den Raum geworfen und werden nicht weiter behandelt, was mich ein wenig enttäuscht hat. Dennoch spricht dieses Buch genau die Aspekte an, die ich gerne lese. Detektive, Fabelwesen und Parallelwelten machen Lust auch den (in sich abgeschlossenen) Folgeband zu lesen.
Daher gebe ich sehr gute 3 von 5 Pinguinen! :)

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Tinchen13 Tinchen13

Veröffentlicht am 22.03.2017

Irgendwie kam ich gar nicht rein -.-

Handlungsort / Personen / Inhalt
Die Bibliothek ist eine Art Institut, in dem wichtige Bücher von unterschiedlichen Welten aufbewahrt werden. Sie ist ein Ort, an dem die Zeit anders vergeht und hat Türen ... …mehr

Handlungsort / Personen / Inhalt
Die Bibliothek ist eine Art Institut, in dem wichtige Bücher von unterschiedlichen Welten aufbewahrt werden. Sie ist ein Ort, an dem die Zeit anders vergeht und hat Türen zu verschiedenen Paralleltwelten.

Irene Winters ist seit langer Zeit Bibliothekarin und somit im Auftrag der Bibliothek unterwegs. Sie erhält immer wieder Aufträge, um ein bestimmtes Schriftstück oder Buch aus einer Parallelwelt zu holen.

Im aktuellen Auftrag wird ihr noch Kai als Student zur Seite gestellt. Ihr Auftrag führt sie in ein London, das für mich ein Stück weit steampunk-mäßig erschien. Das war an sich richtig interessant, aber für mich auch etwas schwerz nachzuvollziehen und mir alles vorzustellen, weil es etwas ganz Neues für mich war.

Plot & Stil
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich regelrecht durch die ersten Seiten quälen musste, das der Schreibstil unerwartet zäh war – zudem ist man am Anfang noch nicht mit der Bibliothek und alldem Mystischen dahinter vertraut.
Leider konnte ich mich mit den Personen nicht sofort identifizieren, da es unklar war, wie alt Irene z. B. ist. Ihren Namen finde ich dahingehend z. B. sehr unglücklich gewählt – wenn man es deutsch ausspricht, könnte sie vom Gefühl her meine Oma sein. Selbst englisch ausgesprochen, sehe ich eine 40-jährige, pummlige, kleine Frau vor mir.

Da hier sehr viel eigene Meinung eine Rolle gespielt hat und es mir persönlich aus unterschiedlichen Grünen nicht gefallen hat (vielleicht hatte ich auch einfach eine Leseflaute, die es nicht zugelassen hat, dass ich mich im Buch verliere), werde ich hierzu keine Bewertung abgeben.

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thebookpassion thebookpassion

Veröffentlicht am 21.03.2017

Gelungener Auftakt

Die unsichtbare Bibliothek ist ein Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Parallelwelten, doch nur ausgewählte Personen wissen etwas über die Existenz. Bibliothekare sammeln aus allen Welten die verschiedensten ... …mehr

Die unsichtbare Bibliothek ist ein Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Parallelwelten, doch nur ausgewählte Personen wissen etwas über die Existenz. Bibliothekare sammeln aus allen Welten die verschiedensten und wichtigsten Bücher der Parallelwelten um sie zu sichern oder um sie zu analysieren. Irene Winter ist eine eben dieser Bibliothekare. Der neuste Auftrag bringt Irene und ihren Gehilfen Kai in ein viktorianisches London. Dort sollen sie eine seltene Version der grimmschen Märchen ausfindig machen und zur unsichtbaren Bibliothek bringen. Doch schnell wird klar, dass Irene und Kai sich mitten in einem lebensgefährlichen Abenteuer befinden, denn auch andere begehren das Buch.


Ich habe schon einige durchwachsene Meinungen zu diesem Buch gehört und war daher etwas skeptisch, dennoch konnte ich als bekundende Bibliophile einfach keinem Roman aus dem Weg gehen, der sich mit der Liebe zu Büchern und Literatur beschäftigt und auch noch phantastische Elemente enthält.
Zum Glück konnte mich der Roman jedoch positiv überraschen. Die Welt ist einfach grandios und wunderbar ausgearbeitet. Die unsichtbare Bibliothek dient als Bindeglied zwischen den vielen Parallelwelten und nur Bibliothekare können diese mithilfe ihrer buchigen Magie betreten und dementsprechend auch verlassen. Durch Bücher erhalten Bibliothekare ihre Macht und können die Sprache wirken. Je mehr Bücher in einem Raum oder Umgebung sind, desto stärker ist die Magie. Die Autorin hält sich nicht viel mit Erklärungen auf, sodass man des Öfteren zum Nachdenken angeregt wird und den eigenen Gedanken Raum gegeben werden kann. Zusammen mit Irenes Lehrling Kai lernt man nach und nach die Strukturen der Bibliothek kennen.

Die Autorin greift des Öfteren auf Klischees zurück und baut jedoch auch geschickt eigene Ideen mit ein. Elfen, Drachen, Vampire oder auch Werwölfe bewohnen mehr oder weniger geheim die unterschiedlichen Parallelwelten und sind ein fester Teil der unterschiedlichen Gesellschaften. Drachen und Elfen sind dabei erbitterte Feinde, denn die Drachen bevorzugen die absolute Ordnung und die Elfen wünschen sich nichts sehnlicher, als die Welten ins Chaos zu stürzen.

Irenes forsche und zugleich einfühlsame Art hat mich oft zum Schmunzeln gebracht und ich finde ihren Humor einfach toll. Ich kam nicht umhin mit den beiden Protagonisten mitzufiebern, da es der Autorin perfekt gelingt, die rasanten Stellen zu beschreiben und Spannung zu erzeugen.

Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen. Die Autorin schildert detailreich das Geschehen und greift des Öfteren auf verschachtelte Sätze zurück, so etwas mag man oder eben nicht. Ein kleiner Kritikpunkt habe ich dann doch noch. Die Sprache der Bibliothekare ist zur Kennzeichnung dick geschrieben und vor allem an Anfang bin ich über eben diese dick gedruckten Wörter oft gestolpert und musste das eine oder andere Mal die vorherigen Sätze erneut lesen.

Irene ist eine absolut sympathische Figur. Sie ist stark und selbstbewusst. In manchen Momenten zweifelt sie jedoch auch an sich selbst und trifft auch durchaus falsche Entscheidungen. Dies verleiht der Protagonisten einfach eine gewisse Tiefe und sie wirkt absolut realistisch und nicht flach. Ihr Lehrling Kai ist oft voller Übermut und Leidenschaft. Er will des Öfteren einfach aus dem Affekt handeln besinnt sich jedoch oft genug, sodass sie nicht noch stärker in ihr Verderben reinreiten.


Insgesamt konnte mich „Die unsichtbare Bibliothek“ positiv überraschen und ich bin froh, dass ich trotz der vielen negativen Meinungen den Roman gelesen habe. Die vielschichtige Welt konnte mich überzeugen und auch Irene war mir von Anfang ans sehr sympathisch.


(c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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Wolly Wolly

Veröffentlicht am 11.03.2017

Ungewöhnlicher Fantasyroman

- Die Beschaffung von seltenen und einzigartigen Büchern ist ihre Bestimmung -

In diesem Fantasyroman von Genevieve Cogman geht es um die unsichtbaren Bibliothek. Zwischen den Welten verborgen, lagern ... …mehr

- Die Beschaffung von seltenen und einzigartigen Büchern ist ihre Bestimmung -

In diesem Fantasyroman von Genevieve Cogman geht es um die unsichtbaren Bibliothek. Zwischen den Welten verborgen, lagern in ihren Regalen abertausende von Büchern und damit das Wissen und Leben vieler Generationen. Mit Hilfe der Sprache verschaffen sich Bibliothekare wie Irene Winter Zugang zu den Parallelwelten um ihre gefährlichen Missionen zu erfüllen. Auch dieses Mal wird es für Irene heikel. Ein Auftrag führt sie in ein viktorianisches London, wo sie ein seltenes Buch bergen soll. Doch sie ist nicht die Einzige die hinter dem wertvollen Stück her ist.

Meinung:
Zunächst einmal muss ich die Autorin loben. Die Idee hinter dem Setting des Buches lässt das Herz jedes Bibliophilen höher schlagen. Eine riesige Bibliothek zwischen den Welten ist wohl ein Traum für jeden Buchbegeisterten. Auch die Idee der Agenten und ihre Abenteuer finde ich klasse. Die Umsetzung des Themas ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Sowohl Irene als Charakter, als auch der Schreibstil sind nicht unbedingt klassisch. Sehr nüchtern und eigenwillig bringt die Autorin ihre Geschichte zu Papier, das muss man mögen. Gerade mit dem Stil hatte ich ab und an so meine Schwierigkeiten. An sich gefällt es mir gut, das das Buch stilistisch etwas anspruchsvoller ist, als man auf den ersten Blick vermuten mag. Trotzdem schafft die Autorin es zumindest bei mir nicht, einen wirklichen Zugang zu den Protagonisten zu bekommen. Ich hoffe aber sehr, das sie sich bei den folgenden Bänden noch steigert. Denn Thematik, Spannung usw. gefallen mir sehr. Auch die ein oder andere krude Idee fand ich amüsant, wobei sie es hier manchmal ein wenig übertreibt. Ich bin trotz der nicht so guten Bewertung unheimlich neugierig was es noch für Geschichten aus der Bibliothek zu erzählen gibt und ob die Autorin es schafft, das vorhandene Potenzial voll auszuschöpfen.

Fazit:
Tolles Setting und gelungene Spannungsmomente mit Verbesserungsbedarf in der Stilistik.

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LC-Gamerin LC-Gamerin

Veröffentlicht am 24.02.2017

Mir hat es sehr gut gefallen.

Dieses Buch hat mir wirklich gefallen. Eine Fanatasygeschichte, die nicht zu irreal ist. Mir haben die Charaktere sehr gut gefallen, auch wenn ich anfangs nicht so ganz verstanden habe in welcher Beziehung ... …mehr

Dieses Buch hat mir wirklich gefallen. Eine Fanatasygeschichte, die nicht zu irreal ist. Mir haben die Charaktere sehr gut gefallen, auch wenn ich anfangs nicht so ganz verstanden habe in welcher Beziehung die Personen zu einander stehen.
Die Beschreibungen sowohl zu der Bibliothek als auch zu der Parallelwelt haben mir sehr gut gefallen.
Es ist flüssig geschrieben mit einem einfachen Vokabular, welches in vielen Rezensionen als "altmodisch" bezeichnet wurde, was ich nicht nachvollziehen konnte. (Auch wenn es einem Klischee entspricht sind viele Leseratten ja nicht so technikafin.) Das einzige was ich schwirieg fand war das ich den Namen "Irene" eher Personen jenseits der 50 zuordnen würde und keiner jungen Frau. Da hat mir der Name Ray wesentlich besser gefallen.

Fazit:
Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen und wer Fantasy mag wird seine Freude an diesem Buch haben.

Sicher werden sich jetzt einige fragen, warum dieses Buch "nur" 4 Sterne erhielt. Der Grund ist einfach. An mein absolutes Lieblingsbuch kommt auch dieses sehr gute Buch nicht ran. Ich würde diesem Buch 6 von 7 Sternen geben.

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Autor

Genevieve Cogman

Genevieve Cogman - Autor
© Deborah Drake

Genevieve Cogman hat sich schon in früher Jugend für Tolkien und Sherlock Holmes begeistert. Sie absolvierte ihren Master of Science (Statistik) und arbeitete bereits in diversen Berufen, die primär mit Datenverarbeitung zu tun hatten. Mit ihrem Debüt Die unsichtbare Bibliothek sorgte sie in der englischen Buchbranche für großes Aufsehen. Genevieve lebt im Norden Englands.

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