Flammenwüste - Der feuerlose Drache
 - Akram El-Bahay - Taschenbuch

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9,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Fantasy Bücher
557 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-20824-1
Ersterscheinung: 09.09.2016

Flammenwüste - Der feuerlose Drache

Roman

(8)

DIE VÖLKER DER WÜSTE SAMMELN SICH FÜR EINE LETZTE SCHLACHT
Der dunkle Magier Nyan hat es geschafft: Er hat das erste aller Worte an sich gebracht, den Ursprung aller Magie. Mit dieser Macht will er die Welt unterjochen. Doch noch ist er geschwächt, noch gibt es eine letzte Chance, ihn zu besiegen. Und so brechen Anûr, der Wächter des Wortes, und sein Gefährte, der schwarze Drache Meno, an der Spitze einer Drachenarmee nach Mât auf. Hier, in der Festungsstadt des dunklen Magiers, wird sich das Schicksal der freien Völker entscheiden. Alle wissen, dass ein Sieg nur mit großen Opfern errungen werden kann. Und das größte steht Anûr bevor ...
DAS GRANDIOSE FINALE DER PREISGEKRÖNTEN FLAMMENWÜSTE-TRILOGIE

Pressestimmen

„Akram El-Bahay lässt in Flammenwüste - Der feuerlose Drache  eine wunderbare Welt aus den Mythen des Orients entstehen.“
„Absolut empfehlenswert!”

Weitere Abbildungen

Rezensionen aus der Lesejury (8)

moni2506 moni2506

Veröffentlicht am 30.06.2018

Rezension „Der feuerlose Drache“ von Akram El-Bahay

„Flammenwüste - Der feuerlose Drache“ von Akram El-Bahay ist der letzte Teil der Trilogie rund um Anûr und den schwarzen Drachen Meno im Kampf um das erste aller Worte. Erschienen ist der Roman bei Bastei ... …mehr

„Flammenwüste - Der feuerlose Drache“ von Akram El-Bahay ist der letzte Teil der Trilogie rund um Anûr und den schwarzen Drachen Meno im Kampf um das erste aller Worte. Erschienen ist der Roman bei Bastei Lübbe im September 2016.

Achtung! Spoilerwarnung!

Nyan hat das erste aller Worte an sich gebracht, doch noch ist er zu schwach, um es auszusprechen und mit der Macht, die ihm dadurch zuteil wird, die Welt nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Anûr, der Hüter des Wortes, und sein Gefährte, der Drache Meno, haben also noch eine Chance das Unheil von der Welt abzuwenden und so machen sie sich auf den Weg neue Verbündete zu gewinnen und mit der größten Armee, die die Welt je gesehen hat, in den letzen Kampf zu ziehen.

Nun habe ich also auch den letzten Teil dieser Trilogie gelesen und ich kann sagen, dass es eine tolle Reise von Anfang bis zum Ende war. Auch diesmal war ich wieder schnell in der Geschichte drin, denn zu Beginn werden die Ereignisse aus dem vorherigen Teil kurz zusammengefasst, ohne dabei langweilig zu wirken. Gerade am Anfang dieses Teiles überschlagen sich die Ereignisse und ich war mir nicht ganz sicher, wie der Autor noch die Kurve bekommt, so dass das Buch nicht schon nach 100 Seiten zu Ende ist. Es standen vor der entscheidenden Schlacht, aber dann doch noch so einige Prüfungen für alle Beteiligten auf dem Plan.
Sehr hervorzuheben ist für mich wieder die Fantasie des Autors. Es kann sein, dass das für jemanden, der sehr viel Fantasy liest, eher langweilig ist, aber ich wurde wieder in eine andere Welt katapultiert. Eine, die unserer nicht unähnlich ist, aber dennoch genügend fantastisches zu bieten hat. Ich liebe die Verbindung aus Orient und Okzident, die so natürlich wirkt als ob Magier und Drachen schon immer gemeinsam mit Dschinnen und Ifriten in einer Geschichte aufgetaucht wären. Der Autor versteht es diese Verbindung konsequent weiterzuführen und so werden auch noch neue Wesen erschaffen, die es in den verschiedenen Mythologien nicht gibt, die sich aber wunderbar ins Gesamtbild einfügen.
Sehr schön finde ich wieder die Geschichten in den Geschichten und welche Macht diese haben. Auch die Bibliothek der ungeschriebenen Bücher ist ein toller Ort, der das Herz jedes Bücherliebhabers höher schlagen lässt. Diese Reihe ist eine Hommage an das Geschichten erzählen, sei es in mündlicher oder auch schriftlicher Form.
Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings doch. Ich habe wieder mit allen Personen, die in diesem wunderbaren Roman vorkommen mitgefiebert, teilweise war mir alles dennoch ein wenig zu langgezogen und es gab die ein oder andere Länge im Buch, was nicht zuletzt auch der Sturheit des Protagonisten geschuldet ist. Die Beziehung Anûrs zum Drachen Meno und deren Entwicklung hat mir hingegen sehr gut gefallen und es war schön, diesen Weg zu begleiten, gerade wenn man auch an den Anfang der Reihe zurückdenkt und wie unscheinbar das Ganze begonnen hat.

Fazit: Eine tolle Fantasy-Reihe, die ich nur empfehlen kann, auch wenn dieser letzte Teil, die ein oder andere kleinere Länge hatte. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich gerade Leser um die 16 oder auch etwas jünger gut mit dem Protagonisten Anûr identifizieren können. Darüber hinaus hat das Buch eine tolle Verbindung aus den Welten des Orients und Okzidents zu bieten, die auch Erwachsene begeistern kann.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Solara300 Solara300

Veröffentlicht am 28.01.2017

Wie wird der alles entscheidende Kampf enden...

Kurzbeschreibung
Wenn ein großer Kampf bevorsteht und zwar noch größer als die vorangegangen, dann sind wir bei Anûr und seinen Freunden.
Denn die befinden sich auf dem Weg in die Festungsstadt Mât, wo ... …mehr

Kurzbeschreibung
Wenn ein großer Kampf bevorsteht und zwar noch größer als die vorangegangen, dann sind wir bei Anûr und seinen Freunden.
Denn die befinden sich auf dem Weg in die Festungsstadt Mât, wo der größte Widersacher bereits auf sie wartet. Der magier Nyan hat nicht nur Drachen, sondern auch Schatten auf seiner Seite um den Sieg zu erringen. Und was noch viel wichtiger ist, ist die Tatsache, dass er im Körper von Shalia ist und sich dessen bemächtigt hat.
Shalia muss in einer Ecke ihres Geistes dabei zusehen, wie Nyan alles vorbereitet und kommt sich dabei mehr als Hilflos vor, aber wer sie kennt von den ersten Bänden, weiß das sie eine Kämpferin ist..



Cover
Das Cover ist passend zur Reihe und zeigt für mich den Kampfplatz mit den Drachen im Vorder und Hintergrund. Sehr interessant gewählt und stimmig zum Inhalt.


Schreibstil
Der Autor Akram El- Bahay hat einen flüssigen Schreibstil der mich immer wieder an 1001 Nacht erinnert, mit der Wüste und den Gefährten, die sich aufmachen dieses Abenteuer zu bestehen.
Dabei bekommt man nicht nur immer wieder Einblick in die verschiedenen Ideen der Story, sondern auch Einblick in die Handlungsstränge die sich wie ein roter Faden durch die Reihe zieht.
Mir gefallen die Charaktere ob jetzt gut oder böse, da sie von der Ausarbeitung sehr gut passen. Aber auch wie der Spannungsbogen hier einen wieder komplett mitreist und in einem grandiosen Finale endet ist sehr gelungen. Und ich könnte gerade so weiterlesen, denn es gibt bestimmt noch jede Menger Abenteuer unserer Freunde.


Meinung
Wie wird der alles entscheidende Kampf enden...

Nachdem man ja Zeuge wurde über die dramatischen Ereignisse aus den Vorgänger Bänden erwartet uns hier der Finale Countdown.
Der Magier Nyan hat sich Shalias Körper bemächtigt und ihren Geist in eine Ecke gedrängt aus deren misslicher Lage sich Shalia nicht zu befreien weiß. Denn Nyan herrscht somit über ihren Körper, wie auch über eine Armee bestehend aus Drachen und Schatten. Beides Geschöpfe von unvorstellbarer Kraft und Grauen.

Denn die Freunde rüsten nicht nur zum Kampf, sondern Anûr will seine Liebe retten, zu Eifersüchtig war er auf den Sultan, das er dadurch einen schrecklichen Fehler beging, in dem er Nyan in dessen Körper sperren wollte um ihn zu töten. Nur der Plan lief schief. Nun sitzt Shalia alias Nyan in der Festungsstadt Mât und wartet.

Hier gefällt mir sehr gut wie die Sicht von Shalia erzählt wurde und auch wie sie versucht ihren liebsten zu erreichen und einsehen muss, das Nyan mehr Kraft besitzt als ihr vorher bewusst war. Aber zum Glück weiß er nicht alles von Shalia, die versucht stark zu bleiben.
Bei Nyan ist Minthal, Menos Bruder der seinen Meister bewacht und die Schattenkönigin selbst.
Währenddessen fliegt Anûr mit seinem guten Freund und Weggefährten Fis in Richtung Festungs Stadt und beide müssen feststellen, das manchmal der Glaube Berge versetzt und ich will euch nicht zu viel verraten, nur das der Autor hier wieder einen spannenden Finalen Teil erschaffen hat, in dem man nicht nur merkt das diese Geschichte einfach Suchtfaktor hat, sondern mitfiebert bis zum bangen Ende.


Fazit
Absolut empfehlenswert!!!
Freunde, Bösewichte und uralte Worte deren Magie niemals endet....

Reihenfolge
- Flammenwüste - Das Geheimnis der goldenen Stadt
- Flammenwüste
- Flammenwüste - Der Gefährte des Drachen
- Flammenwüste - Der feuerlose Drache

5 von 5 Sternen

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Mine_B Mine_B

Veröffentlicht am 18.11.2016

Der feuerlose Drache

Der Fantasy- Autor Akram El- Bahay hat mit „Flammenwüste – Der feuerlose Drache“ das Finale rund um den Geschichtenerzähler Anur und dessen Drachengefährte Meno veröffentlicht. Hierbei handelt es sich ... …mehr

Der Fantasy- Autor Akram El- Bahay hat mit „Flammenwüste – Der feuerlose Drache“ das Finale rund um den Geschichtenerzähler Anur und dessen Drachengefährte Meno veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um den dritten Band einer Trilogie und ich würde empfehlen, dass man bereits die Vorgänger gelesen hat, damit man das Geschehen und auch die charakterliche Entwicklung besser nachvollziehen kann.

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
Die Völker der Wüste sammeln sich für eine letzte Schlacht.
Der dunkle Magier Nyan hat es geschafft: Er hat das erste aller Worte an sich gebracht, den Ursprung aller Magie. Doch noch ist er geschwächt, noch gibt es eine letzte Chance, ihn zu besiegen, bevor er die Macht des Wortes zur Gänze nutzen kann. Und so ziehen die freien Völker der Wüste in einem verzweifelten Aufbäumen gegen die Festungsstadt Mât. Eine schreckliche Schlacht entbrennt. Drache kämpft gegen Drache, Bruder gegen Bruder. Und nur ein undenkbares Opfer kann den Sieg bringen...

Auch bei „Flammenwüste- Der feuerlose Drache“ konnte mich das Gesamtkonzept wieder begeistern. Dieses Buch hat eine hilfreiche Karte, die ich nur zu gerne benutzt habe und auch ein umfangreiches Glossar ist beigefügt wurden. Aber auch inhaltlich konnte mich dieses Werk vollständig von sich überzeugen. Der Autor El- Bahay hat einen sehr angenehmen Schreibstil – das Buch lässt sich flüssig lesen und er schafft es, dass detailreiche Bilder in meinem Kopf entstehen, dass ich mir alles sehr gut vorstellen kann Von der Umgebung bis hin zu den jeweiligen Charakteren oder fantastischen Wesen – ich konnte sie quasi vor meinem geistigen Auge sehen. Erst mal damit angefangen, konnte ich dieses Buch nur schwer wieder zur Seite legen. El- Bahay schafft es gekonnt, eine Atmosphäre aufzubauen. Und auch das orientalische Setting konnte mich wieder in seinen Bann ziehen. Auch ist dieses Fantasy- Werk permanent spannend. Als Leser bekommt man nur selten eine kleine Verschnaufpause. Eine fesselnde Szene reiht sich an die nächste, jedoch wirkt dies auf keinen Fall aufgesetzt oder ist zu viel des guten. Es werden viele unverhoffte Wendungen eingebaut und man weiß bis zum Ende des Buches nicht, wie dieser große Konflikt gelöst werden könnte, wie unsere Helden dieses Abenteuer erfolgreich meistern und dabei auch noch überleben können. Man fiebert bis zum Finale mit und hat hierbei als Leser das Gefühl, dass man mitten im Geschehen ist. Man erlebt mit seinen Helden zusammen ein Abenteuer – und fühlt sich dabei in den Orient versetzt.
Positiv möchte ich auch die kleinen Geschichten in dem Buch hervorheben. Sie sind eine Art Märchen und Legenden, die innerhalb des Buches erzählt werden und dabei werden sie gekonnt in die Geschichte eingebunden. Für mich waren sie immer so ein zusätzlicher Lichtpunkt in diesem schon wunderbaren Fantasy- Werk.
Gut hat mir auch die Vielseitigkeit und Lebendigkeit der Charaktere gefallen. Es ist einfach wunderbar, dass man als Leser wieder Abenteuer mit seinen bereits liebgewonnenen Charakteren erleben darf. Hier stechen vor allem der Geschichtenerzähler Anur und sein Drache und Gefährte Meno hervor. Die beiden sind enger als je zuvor miteinander verbunden und sind dadurch gestärkt. Die Charakterentwicklung von Anur hat mir hier besonders gefallen. Er hat sich von einem Auszubildenden in der Kunst des Geschichtenerzählens zu einem wahren Helden gemausert. Hierbei ist er jedoch nicht perfekt – nein er macht Fehler und am liebsten würde er gar nicht immer diese Verantwortung tragen wollen. Mein Favorit ist jedoch der Magier Fis. In diesem Buch wird er mit der dunklen Magie konfrontiert und muss auch gegen seine eigenen Dämonen ankämpfen. Aber auch der Bösewicht Nyan ist facettenreich gestaltet. Er ist nicht nur böse, weil ein Gegenpart notwendig ist – er hat seine Beweggründe und eine Entwicklung hinter sich. Dies hat mir gut gefallen. Allgemein möchte ich sagen, dass mir die Charaktere und auch dessen Entwicklung im Verlauf der Trilogie sehr gefallen haben. Sie sind mir ans Herz gewachsen und der Abschied ist mir doch ein klein wenig schwer gefallen.
Das Finale empfand ich als stimmig und konnte mich überzeugen. Es war spannend gestaltet und konnte durch einige unverhoffte Erlebnisse überzeugen. Die Lösung des Konfliktes in Bezug auf das erste aller Worte hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.
Im Verlaufe des Buches werden kurze Rückblenden eingebaut, sodass die bisherigen Geschehnisse aus den ersten beiden Bänden nochmal in Erinnerung gerufen werden. Auch ist dies für Quereinsteiger recht hilfreich. Dennoch würde ich persönlich empfehlen, die vorherigen Teile zu lesen. Auch schließt der dritte Teil ziemlich direkt an den zweiten an.

„Flammenwüste – Der feuerlose Drache“ aus der Feder von Akram El- Bahay ist ein gelungener Abschluss einer wirklich fantastischen Trilogie. Auch dieser Band hat wieder alles, was ein guter Fantasy- Roman braucht. Hierfür möchte ich 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung vergeben.

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DianaPegasus DianaPegasus

Veröffentlicht am 12.11.2016

Ein Meisterwerk aus dem High-Fantasy und die beste Trilogie die ich je über Drachen gelesen habe.

Akram El-Bahay – Flammenwüste, Der feuerlose Drache

Nyan, Schwarzmagier der alten Zeit, der als Rachegeist zurück auf die Erde gekommen ist, hat das „erste aller Worte“ an sich gebracht und ist in Shalias ... …mehr

Akram El-Bahay – Flammenwüste, Der feuerlose Drache

Nyan, Schwarzmagier der alten Zeit, der als Rachegeist zurück auf die Erde gekommen ist, hat das „erste aller Worte“ an sich gebracht und ist in Shalias Körper gefahren. So hat er Anûr mit seinem eigenen Wunsch geschlagen, denn der Geschichtenerzähler würde niemals seine große Liebe töten. Während Shalia um ihre Seele kämpft, versucht Anûr einen Weg zu finden, wie er das „erste aller Worte“ wieder zurück holen kann, nicht wissend, dass es noch ein Geheimnis zu lüften gilt. Doch der Weg ist steinig und gefährlich, denn weil Meno´s Leben an das von Anûr gebunden ist, dürfen sie nicht scheitern. Alte Freunde werden zu Feinde, Feinde werden zu Verbündete, neue Bündnisse werden eingegangen, und die Vergangenheit ist auch die Gegenwart, mit jeder Schlacht die die Freunde gewinnen, wird eine neue entfacht. Der Sieg scheint aussichtslos, denn es gibt nur eine Lösung um Nyan zu besiegen: Shalia muss sterben.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich für das signierte Rezensionsexemplar bedanken, über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst das meine ehrliche Meinung in keinster Weise.

„Flammenwüste – Der feuerlose Drache“ ist der dritte Teil des High-Fantasy-Epos aus der Feder von Akram El-Bahay.
Auch wenn man die Vorgänger „Flammenwüste“ und „Flammenwüste – Die Gefährten“ nicht kennt, kann der dritte Teil unabhängig gelesen werden. Der Autor lässt immer wieder Rückblicke der beiden Vorgänger einfließen, die so geschickt in die Story eingewebt werden, sodass man viel Freude hat, die vergangenen Zeiten noch einmal zu erleben. Allerdings nur soviel, dass man neugierig bleibt und die ersten beiden Bände unbedingt lesen möchte.

Der Schreibstil ist locker, flüssig und temporeich. Einmal angefangen war es mir einfach nicht möglich das Buch aus der Hand zu legen. Ein richtiger Pageturner, wie die ersten beiden Bücher auch.
Die Handlung ist sehr komplex, wird aus mehreren Sichtweisen erzählt, ist spannend, temporeich, abwechslungsreich, voller Überraschungen, streckenweise düster und beklemmend, aber auch humorvoll, kreativ und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
Der Spannungsbogen wurde im gesamten Buch aufrecht und auf einem sehr hohen Niveau gehalten. Es gab nur wenige Verschnaufpausen für die Helden und auch für den Leser.

Ich konnte mich wieder sehr gut in die Gefühlswelt der Hauptperson, Anûr, rein versetzen, der hier noch weiterentwickelt wurde. Er war mir schon immer sehr sympathisch, und der Autor hat es wieder geschafft, ihm noch mehr Tiefe und Charakter zu verleihen. Eigentlich ist er „nur“ ein Geschichtenerzähler, doch nun ist er der Gefährte des Drachen Meno. Eine Figur, die mit Angst und Zweifeln zu kämpfen hat, mit Liebe aber auch mit Verlustangst, trotzdem versucht er seine Aufgabe zu erfüllen. Ein Held mit Ecken und Kanten, mit dem Herz am rechten Fleck und das macht ihn so glaubwürdig und sympathisch.
Meno, der Drache mit der Nachthaut, der sich weigert sein Feuer zu sprühen, ist auch in diesem Band wieder einzigartig. Ein toller Charakter.
Auch der Magier Fis, der in diesem Band etwas mehr im Fokus steht, hat mich beeindruckt, durch sein Können aber auch durch die Weiterentwicklung seiner Figur. Sehr sympathisch, sehr stimmig.
Mit Nyan ist Akram El-Bahay aber ein Meisterwerk gelungen, Böser könnte diese Figur nicht dargestellt werden, facettenreich und detailreich, glaubhaft und gruselig.
So könnte ich die ganze Zeit weiter machen, also sage ich nur: Alle Charaktere sind detailreich beschrieben, glaubhaft dargestellt, komplex, haben Tiefe, Emotionen, sind facettenreich, und es machte mir beim Lesen Spaß, mit ihnen Zeit in ihrer Welt zu verbringen.
Die Kreativität von Akram El-Bahay scheint unerschöpflich, bei der Vielzahl der fantastischen Wesen und den Handlungen, die vielen verschiedenen Handlungsorte, die unvorhergesehenen Wendungen und Überraschungen, denn alle waren glaubhaft, detailreich und spannend.

Besonders hervorheben möchte ich das Glossar der wichtigsten Namen und Orte am Ende des Buches, die das Lesen sehr erleichtern, sowie die kurzen Storys innerhalb der Geschichte. Am besten hat mir „Die Geschichte vom Drachentöter“ gefallen.
Ein High-Fantasy-Roman, der erst gar keine Langeweile aufkommen lässt und ein paar schöne Lesestunden garantiert.
Das Cover ist ein Blickfang, mit Drachen in einer Schlacht gestaltet, aufwendig und düster. Das Cover und auch der Titel stehen im Einklang mit dem Buch.

Fazit: Ein Meisterwerk aus dem High-Fantasy und die beste Trilogie die ich je über Drachen gelesen habe.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne. (Wenn ich könnte würde ich mehr vergeben!)

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Nynaeve Nynaeve

Veröffentlicht am 16.10.2016

Der letzte Band einer grandiosen Triologie

Nyan hat von Shalia Besitz ergriffen was Anur den Boden unter den Füßen weg zieht. Trotzdem gibt der Geschichtenerzähler nicht auf sondern schwört alles zu tun um seine große Liebe zu retten und seinen ... …mehr

Nyan hat von Shalia Besitz ergriffen was Anur den Boden unter den Füßen weg zieht. Trotzdem gibt der Geschichtenerzähler nicht auf sondern schwört alles zu tun um seine große Liebe zu retten und seinen schlimmsten Feind zu besiegen. Dabei unterstützen ihn natürlich seine Freunde und so erleben wir leider das Finale dieser grandiosen Triologie.

Arkam El Bahay hat mich mit dieser Triologie einfach nur verzaubert. Wie die ersten zwei Bände auch ist das Buch wahnsinnig spannend, aber trotzdem lernt man die Charaktere immer besser kennen. Man kann ihre Entwicklung mit verfolgen von denen einige riesig sind. Grade Anur entwickelt sich sehr und wird von einem jungen Geschichtenerzähler zu einem Held.
Auch Fis ist ein tragender Charakter der zu meinen heimlichen Lieblingen zählt. Er ist mit seiner tollpatschigen, liebenswerten Art ein Kandidat den man sofort ins Herz schließt und dort für immer bewahren wird.
Neben Fis und Anur war es wunderschön auch die anderen wieder zu sehen. Es war ein bisschen wie nach Hause kommen. Einfach ein schönes Gefühl sie wieder zu treffen.

Die Geschichte geht sofort spannend los und bleibt es auch. Trotz allem ist der Schreibstil sehr bildlich und man fühlt sich oft wie bei 1001 Nacht. Auf das Finale, bzw das Ende der Geschichte war ich natürlich besonders gespannt und ich muss sagen ich wurde wirklich nicht enttäuscht! Nachdem sich die Spannung immer mehr aufgebaut hat entlädt sie sich im finalen Kampf völlig und man knabbert sich fast die Fingernägel weg. ;) Ich bin wirklich mit dem Schluss zufrieden, alle Fäden laufen zusammen und es bleibt eigentlich keine Frage offen. Dass ich von den lieb gewonnenen Charakteren Abschied nehmen musste fiel mir schwer, aber das Ende hat mich wirklich versöhnt.

Ich kann das Buch wirklich jedem weiter empfehlen! Es ist zwar der dritte Teil der Triologie, trotzdem könnte man es allein lesen da Akram viele Rückblicke geschickt eingebaut hat. Aber am Besten einfach die komplette Triologie lesen. ;)

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Akram El-Bahay

Akram El-Bahay - Autor
© Julia Reibel

Akram El-Bahay hat seine Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht: Er arbeitet als Journalist und Autor. Als Kind eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter ist er mit Einflüssen aus zwei Kulturkreisen aufgewachsen. Dies spiegelt sich auch in seinen Romanen wider: klassische Fantasy-Geschichten um Drachen und Magie, die ebenso sehr an den "Herrn der Ringe" wie an orientalische Märchen erinnern. Mit seinem ersten Roman "Flammenwüste" war …

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