KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges
 - Tom Jacuba - Taschenbuch

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12,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Fantasy Bücher
512 Seiten
ISBN: 978-3-404-20833-3
Ersterscheinung: 12.08.2016

KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

Roman
Band 3

(14)

Gabrylon, der Wächter des Schlafes, ist verzweifelt. Seit Tausenden Sonnenwenden wacht er im Inneren eines Vulkans über den magischen Schlaf seiner Brüder und Schwestern – der Magier von Kalypto. Doch nach und nach sterben sie, und Gabrylon kann es nicht verhindern. Nur wenn das eine Dienstvolk gefunden ist, würdig das Zweite Reich von Kalypto zu errichten, darf er die Magier wecken. Nun aber bahnt sich etwas Ungeheuerliches an, von dem Gabrylon nichts ahnt: Ein einfacher Sterblicher, ein Mann aus dem Volk der Waldstämme, macht sich auf den Weg zum Vulkan, um es mit den Magiern aufzunehmen …

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Pressestimmen

„Alles in allem eine sehr gute Trilogie, die man gerne ein zweites Mal zur Hand nehmen wird.“

Rezensionen aus der Lesejury (14)

Tarika Tarika

Veröffentlicht am 22.02.2017

»Lerne auch du Erbarmen mit den Lebewesen des Universums.« (S. 75)

_Gabrylon, der Wächter des Schlafes, ist verzweifelt. Seit Tausenden Sonnenwenden wacht er im Inneren eines Vulkans über den magischen Schlaf seiner Brüder und Schwestern - der Magier von Kalypto. Doch ... …mehr

_Gabrylon, der Wächter des Schlafes, ist verzweifelt. Seit Tausenden Sonnenwenden wacht er im Inneren eines Vulkans über den magischen Schlaf seiner Brüder und Schwestern - der Magier von Kalypto. Doch nach und nach sterben sie, und Gabrylon kann es nicht verhindern. Nur wenn das eine Dienstvolk gefunden ist, würdig das Zweite Reich von Kalypto zu errichten, darf er die Magier wecken. Nun aber bahnt sich etwas Ungeheuerliches an, von dem Gabrylon nichts ahnt: Ein einfacher Sterblicher, ein Mann aus dem Volk der Waldstämme, macht sich auf den Weg zum Vulkan, um es mit den Magiern aufzunehmen… (Klappentext)_

Wieder einmal schafft es Tom Jacuba uns in eine atemberaubende High Fantasy Welt zu entführen. Ich habe bereits die ersten beiden Bände zu Kalpyto einfach nur sehr genial gefunden und darum musste ich natürlich auch den dritten und finalen Band lesen.
Die Handlung schließt direkt an den zweiten Band, zu Beginn gibt es allerdings eine knappe Zusammenfassung als Auffrischung. Damit fiel mir der Einstieg nicht gerade schwer.
Begeistert war ich wieder einmal von dem Sprachstil, die sich je nach Protagonist ändert und somit ziemlich einzigartig ist. Auch wechseln wir bisher gewohnt die Erzählperspektiven regelmäßig – neben Erzählungen aus Lasnics, Ayrins, Laukas und Catolis‘ Sicht diesmal auch aus Sicht des Wächters des Schlafes, Gabrylon. Die Charaktere sind zudem wieder sehr detailliert und bleiben mehr oder weniger ihren Prinzipien treu und fallen nicht aus der Reihe, auch wenn sie sich entwickeln und reifer werden. Auch der Sinneswandel von einer der Figuren machte Sinn und passte zu der Rolle, auch wenn ich nach dem ersten Band niemals damit gerechnet hätte.
Die Handlung ist wieder einmal sehr spannend mit einigen unvorhergesehenen Ereignissen. Fabelhaft ist auch, wie die verschiedenen Handlungsstränge zusammenlaufen und ein ganzes ergeben. Es ist einfach nur fantastisch, was die Protagonisten bis hier hin erleben und auch erlebt haben, auch wenn manches keine schönen Erfahrungen waren.
Das Ende der Trilogie stimmt mich zufriedenen und ist gelungen. Ich hätte mir dieses Ende sicher nicht unbedingt so gewünscht, oder gar erträumt, aber finde es dennoch passend. Die wichtigsten Fragen konnten zum Ende hin geklärt werden, was mich zufrieden stimmt. Ob es nun jedem so gefällt, dass muss jeder selber entscheiden. Vielleicht mag ich nicht ganz glücklich mit dem Ende sein, unglücklich bin ich aber auch nicht, denn der Handlungsablauf gibt diese Möglichkeit her und ist daher stimmig.

Damit konnte mich auch der dritte Band überzeugen und lässt mich trotz allem ein wenig wehmütig zurück, denn damit ist eine lange Reise zu Ende gegangen, die ich gerne als Leser begleitet habe. Kalypto ist wunderbare High Fantasy, dich ich gerne empfehle.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Vorleser Vorleser

Veröffentlicht am 21.01.2017

Schwaches Ende

Ich hatte die beiden ersten Bände verschlungen und wartete ungeduldig auf den letzten Band.
Ich kaufte mir ein paar Monate nach Erscheinen die Hörbuchfassung, da Jürgen Kluckert als Erzähler mich total ... …mehr

Ich hatte die beiden ersten Bände verschlungen und wartete ungeduldig auf den letzten Band.
Ich kaufte mir ein paar Monate nach Erscheinen die Hörbuchfassung, da Jürgen Kluckert als Erzähler mich total überzeugt hatte. Auch in diesem Band ist seine Art zu lesen ausgezeichnet, trotzdem konnte das Buch mich nicht reinziehen und fesseln. Irgendwie zog sich alles wie Kaugummi. Vorbei die Faszination des Weltaufbaus aus dem ersten Band, die Charakterentwicklung aus dem zweiten. Ich fing an, mich zu langweilen, also machte ich nach ca der Hälfte des Buches eine Pause von einem Vierteljahr. Vorige Woche nahm ich dann den Faden wieder auf.Da die Charaktere schon bekannt waren, wusste ich direkt wieder, was los war. OK, ich habe es jetzt zu ende gehört, weil ich wissen wollte, was denn jetzt mit Kalypto passieren würde, und weil ich schließlich Geld dafür ausgegeben hatte. Im Grunde hätte ich mir das ganze Buch schenken können (und der Autor sich und uns auch). Wie so oft in Trilogien, konnte der letzte Band mich nicht überzeugen, was schade ist. Die Charaktere entwickeln sich nicht weiter (bis auf eine Ausnahme), und am Schluss bekommt keiner, was er will.Nun ja.
Auch dieses Buch ist von Gewalt geprägt, wenn auch gefühlt weniger als in den ersten beiden Bänden.
Ich fand es leider unbefriedigend, aber die ersten beiden Bücher kann ich sehr empfehlen, besonders in der Audioausgabe.

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thora01 thora01

Veröffentlicht am 22.10.2016

Mensch oder Magier wer behält die Oberhand - toller Abschluss der Trilogie

Inhalt/Klappentext:
Gabrylon, der Wächter des Schlafes, ist verzweifelt. Seit Tausenden Sonnenwenden wacht er im Inneren eines Vulkans über den magischen Schlaf seiner Brüder und Schwestern - der Magier ... …mehr

Inhalt/Klappentext:
Gabrylon, der Wächter des Schlafes, ist verzweifelt. Seit Tausenden Sonnenwenden wacht er im Inneren eines Vulkans über den magischen Schlaf seiner Brüder und Schwestern - der Magier von Kalypto. Doch nach und nach sterben sie, und Gabrylon kann es nicht verhindern. Nur wenn das eine Dienstvolk gefunden ist, würdig das Zweite Reich von Kalypto zu errichten, darf er die Magier wecken. Nun aber bahnt sich etwas Ungeheuerliches an, von dem Gabrylon nichts ahnt: Ein einfacher Sterblicher, ein Mann aus dem Volk der Waldstämme, macht sich auf den Weg zum Vulkan, um es mit den Magiern aufzunehmen -

Meine Meinung:
Sehr guter Abschluss der Trilogie. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er konnte mich richtig in die Story hineinziehen und ich habe mit meinen Lieblingsprotagonisten mitgefiebert. Mir hat die Aufteilung auf mehrere Handlungsstränge sehr gut gefallen. Dadurch wurden die Sichtweisen der verschiedenen Gruppierungen sehr gut dem Leser nahegebracht. Die Protagonisten sind alle sehr tiefgründig und detailiert geschrieben. Sie haben alle ihre feinen Ecken und Kanten und lassen sich nicht in einen Topf mit anderen geben. Die Hauptprotagonisten haben sich toll entwickelt. Sie sind reifer geworden. Die Handlung ist von den ersten Worten weg sehr spannend und beinhaltet einige Überraschungen für den Leser. Sehr schön fand ich das Zusammenspiel der verschiedenen Völker der Erde. Der Abschluss ist sehr actionreich und ein wenig traurig. Es werden alle Fragen die aufgekommen sind sehr gut beantwortet. Für mich ist diese Trilogie ein Sahnestückchen. Sie hat alles was für mich zu einer schönen Fantasyreihe gehört.

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Nileya Nileya

Veröffentlicht am 19.10.2016

Brillanter Abschlussband der Trilogie!


Nach den beiden atemberaubenden Vorgängern ist auch Band drei der Kalypto-Reihe ein absoluter Spitzenreiter in meiner Favoritenliste. Der Inhalt ist nach wie vor von dauernder Spannung und vor allem einer ... …mehr


Nach den beiden atemberaubenden Vorgängern ist auch Band drei der Kalypto-Reihe ein absoluter Spitzenreiter in meiner Favoritenliste. Der Inhalt ist nach wie vor von dauernder Spannung und vor allem einer sichtbaren Entwicklung geprägt. Auch die vielseitigen Charaktere , welche unterschiedlicher nicht sein könnten machen jeder für sich eine Entwicklung durch. Auch die Sichtweisen ändern sich. Völker treffen aufeinander und Kalypto rückt in andere Maßstäbe.

Tom Jacuba schafft es erneut die Leser in den Bann zu ziehen. Bis zum Schluss ist unklar wie der bittere Kampf enden wird und im Laufe des Buches verstecken sich einige unerwartete Überraschungen.

Ich empfehle diese Trilogie jedem der Fantasy auf hohem Niveau mag. Sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene Leser geeignet und ein absolutes muss in der Sammlung jedes leidenschaftlichen Lesers, dass ganz klar wieder 5 Sterne verdient.

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Stehlblueten Stehlblueten

Veröffentlicht am 14.10.2016

Das Finale der Fantasy-Saga um Waldmann Lasnic

Wie lange habe ich auf dieses Buch hingefiebert. Dann erreichte mich ein Päckchen von Bastei Lübbe und ich durfte es endlich in den Händen halten. Kalypto: Der Wächter des schlafenden Berges ist das letzte ... …mehr

Wie lange habe ich auf dieses Buch hingefiebert. Dann erreichte mich ein Päckchen von Bastei Lübbe und ich durfte es endlich in den Händen halten. Kalypto: Der Wächter des schlafenden Berges ist das letzte Buch der Trilogie um den Waldmann Lasnic, Königin Ayrin, deren Schwester Lauka und die Magierin Catolis. Und all den anderen Charakteren, die mir über drei Bücher so ans Herz gewachsen sind. Nachdem mir der vorhergehende Band schon unglaublich gut gefallen hat, hatte ich sehr hohe Erwartungen an das Finale. Und sie wurden nicht enttäuscht!

Das Buch startet ohne lange Einleitung gleich spannungsgeladen und Lasnic findet sich in einer brenzligen Situation wieder. Kurz wurde noch einmal wiederholt, was zuvor geschah, allerdings war das so gut in die Geschichte eingeflochten, dass es überhaupt nicht gestört hat und somit auch nicht aufgesetzt wirkte – was sonst in Fortsetzungen leider häufig der Fall ist. Ich war direkt wieder in der Geschichte drin und hatte gar kein Problem mit den vielen Charakteren oder unterschiedlichen Erzählperspektiven. Tom Jacuba gestaltet seine Figuren so vielschichtig und unterschiedlich, variiert je nach Perspektive sogar in Schreibstil und Sprache, dass man sich spielend leicht wieder in Geschichte und Charaktere einfindet. Mehr noch, man fühlt sich, als würde man lang vermisste Freunde wieder sehen. Und ein bisschen war es auch so.

Was mich ähnlich überzeugt hat wie die Charaktere, war der Spannungsbogen. Bogen ist hier vielleicht das falsche Wort, denn die Spannung musste sich gar nicht erst aufbauen, sie war durchgehend da. Ich weiß gar nicht, wann ich das zum letzten Mal hatte. Was diesen Punkt betrifft, schlägt der dritte Band seinen Vorgänger noch einmal um Längen! Man war beim Lesen teilweise dauerangespannt, konnte und wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil man so sehr mitgefiebert hat. Dieses Mal konnte ich mich auch gar nicht für eine Lieblingsperspektive entscheiden, weil in allen so viel passiert ist. Und wie schon zuvor findet der Autor für jedes Kapitel das perfekte Ende – einen Cliffhanger. Dann wechselt die Perspektive und man ist kurz wütend, dass man nicht gleich erfährt, wie es mit besagter Person weitergeht. Nach wenigen Sätzen ist die Wut auch schon wieder verflogen, denn schon ist man vollends in der neuen Perspektive gefangen. Was das angeht, ist dieses Buch wirklich große Kunst.

Während des Lesens habe ich, gerade was Catolis und Lauka betrifft, auch oft darüber nachgedacht, was für eine Richtung Geschichte und Charaktere genommen haben. Zu Beginn der Reihe hätte man einfach nie damit gerechnet, was für eine Wendung alles einmal nehmen würde. Die Wandlung der verschiedenen Charaktere ist dabei gut und logisch dargestellt. Sie wirken echt und menschlich in ihren Aktionen und keine der Handlungen kam mir unnatürlich oder inszeniert vor. Meiner Meinung nach war es auch interessant zu beobachten, wie man im Laufe der Geschichte die Seiten wechselt. Meine Favoriten blieben zwar die gleichen, aber wenn man teilweise nur die Wahl zwischen Böse und Böse hat – wie entscheidet man sich dann?
Nur eines ist von Band 1 bis 3 unverändert geblieben: mein Hass gegenüber Lauka.

Doch der Leser trifft nicht nur auf “alte” Figuren, auch ein paar neue mischen sich ins Geschehen. Endlich lernt man das Volk aus dem Norden kennen, über das man schon so oft lesen durfte. Auch neue Landschaften darf man entdecken und – wie der Titel schon ankündigt – trifft man auf den Wächter des schlafenden Berges. Das alles ist unglaublich gut umgesetzt und die Fäden und Erzählstränge werden geschickt zusammengeführt.

Das Einzige, was mich bei dem Buch nicht so ganz begeistert hat, ist das Ende. Beziehungsweise das Ende nach dem Ende. Der Epilog hat mir nämlich leider nicht so zugesagt, aber wenn ihr wissen wollt, warum das der Fall ist, müsst ihr das Buch wohl selbst lesen – verraten kann ich es natürlich nicht!
Ein paar Fragen sind bei mir leider noch offen. Deren Antwort würde zwar den Verlauf der Geschichte nicht mehr weiter beeinflussen, weshalb diese Antworten vielleicht nicht von essentieller Bedeutung sind, mich hätten ein paar weitere Ausführungen aber dennoch gefreut.

Ansonsten habe ich aber wirklich gar nichts zu meckern und bin jetzt, wo schon eine Weile seit Beenden des Buches vergangen ist, wirklich traurig, mich von den Charakteren verabschieden zu müssen. Sie sind alle so gut und interessant gestaltet, dass ich über jeden einzelnen gerne noch mehr erfahren würde. Aber manchmal soll man ja aufhören, wenn es am schönsten ist. Und so verabschiede ich mich von Lasnic, seinen Gefährten und Widersachern und ziehe meinen nicht vorhandenen Hut vor Tom Jacuba. Danke für diese Reihe, das Lesevergnügen und dass wir Deine Figuren auf ihrer Reise begleiten durften. Bis zum nächsten Buch!

Fazit

Was soll ich noch groß sagen? Dass ich ein großer Fan der Kalypto-Reihe bin, hat man ja schon mehrmals hier lesen dürfen. Meiner Meinung nach wurde die Trilogie auch mit jedem Band besser, was oft ja genau umgekehrt der Fall ist. Daher gibt es eine klare Leseempfehlung!




Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Tom Jacuba

Tom Jacuba ist das Pseudonym eines deutschen Autors. Jacuba war bis Mitte der 90er Jahre Diakon und Sozialpädagoge und schrieb vorwiegend Satiren, Kurzgeschichten und Kinderbücher. Seither ist er freier Autor und verfasst Fantasyromane, historische Romane, Spannungs- und Science-Fiction-Geschichten. Er erhielt 2001 den Deutschen Phantastik-Preis als Autor des Jahres.

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