KALYPTO - Die Herren der Wälder
 - Tom Jacuba - Taschenbuch

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12,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Fantasy Bücher
558 Seiten
ISBN: 978-3-404-20791-6
Ersterscheinung: 16.04.2015

KALYPTO - Die Herren der Wälder

Roman
Band 1

(8)

Der junge und impulsive Lasnic, Angehöriger des Waldvolks, kann es nicht glauben: Ausgerechnet er wurde von der Ratsversammlung zum Waldfürsten berufen! Kurzentschlossen packt er seine Sachen und flüchtet vor der Verantwortung, ohne zu ahnen, dass er in ein viel größeres Abenteuer hineinstolpert. Denn im Verborgenen naht eine Gefahr, die alle freien Völker bedroht: Die Magier des vor Jahrtausenden untergegangenen Reichs Kalypto sind wieder erwacht – und sie schicken vier Späher aus, um das Volk zu finden, das sich am besten zur Versklavung eignet …

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Pressestimmen

„Glaubhaft konstruiert, vielschichtig und authentisch – das Warten auf Band 2 wird schwer“
„Ein spannender Auftakt zu einer neuen Fantasyserie, die den Leser sofort in ihren Bann zieht.“
„Eine originelle Fantasygeschichte mit einem atmosphärisch dichten Stil.“ , Mai 2015
„Das Faszinierende am Buch ist, das nichts sich vorhersehbar entwickelt, dass die Akteure sich nicht in die Karten schauen lassen."

Rezensionen aus der Lesejury (8)

Gavroche Gavroche

Veröffentlicht am 24.04.2017

Toller Auftakt

Die Magier des vor Jahrtausenden untergegangenen Reichs Kalypto sind wieder erwacht - und sie schicken vier Späher aus, um das Volk zu finden, das sich am besten zur Versklavung eignet. Um das zu prüfen, ... …mehr

Die Magier des vor Jahrtausenden untergegangenen Reichs Kalypto sind wieder erwacht - und sie schicken vier Späher aus, um das Volk zu finden, das sich am besten zur Versklavung eignet. Um das zu prüfen, sollen sie gegeneinander antreten in einem Krieg.

Ein schöner Zusatz ist die Karte zu Beginn und am Ende des Buches, damit man sich besser orientieren kann, auch wenn gar nicht so viele Orte verzeichnet sind. Es gibt viele Charaktere aus den unterschiedlichen Völkern und man muss sich ein wenig einlesen, um die Zusammenhänge zu finden, aber gerade die Komplexität macht den Reiz dieses Buches aus. Die Geschichte wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass man als Leser mehr über die Völker erfährt und zwar von einem Repräsentanten und von außen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Vorleser Vorleser

Veröffentlicht am 16.02.2017

Großartige Fantasy, meisterlich gelesen

Kürzlich wurden auf Literaturschock Testleser für Kalypto: Die Magierin der Tausend Inseln gesucht. Ich bewarb mich und entschied spontan, schnell noch den ersten Band zu lesen, für den Fall, dass ich ... …mehr

Kürzlich wurden auf Literaturschock Testleser für Kalypto: Die Magierin der Tausend Inseln gesucht. Ich bewarb mich und entschied spontan, schnell noch den ersten Band zu lesen, für den Fall, dass ich das Hintergrundwissen brauchte. Für einen Aufpreis konnte ich die Hörbuchversion mit erwerben, und da ich gerne Hörbücher höre, und es auch schneller geht, als zu lesen, war der Deal gemacht.

Zu meiner großen Freude konnte Jürgen Kluckert als Sprecher mich absolut überzeugen. Obwohl er schon seit Jahrzehnten als Synchronsprecher, Schauspieler und Hörbuchsprecher aktiv ist, war mir der Name neu; für mich ist er die Entdeckung des Jahres.

In der Geschichte geht es darum, dass Magier das Reich Kalypto (wieder)errichten wollen. Dazu müssen sie die Völker gegeneinander aufhetzen, und das siegreiche Volk soll dann von ihnen versklavt werden.



Wir lernen drei der Völker kennen:

Das Waldvolk, mit dem jungen Waldmann Lasnic, der vor einer ihm übergestülpten Verantwortung davonläuft.
Die Garonesen: eine Gesellschaft, in der die Frauen regieren und kämpfen, mit der Königin Ayrin an der Spitze.
Die Tarkaner: Ein barbarisches Kriegervolk, verstreut über tausende Inseln, geeint durch die Großmagierin der Zeit, welche sie als Hohepriesterin ihres Gottes verehren.


Wir bekommen tiefe Einblicke in die sehr unterschiedlichen Gesellschaftsstrukturen und Kulturen der oben genannten drei Völker. Ein viertes Volk, die sogenannten Eiswilden im hohen Norden, werden zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Rolle spielen, man erfährt hier aber sehr wenig über sie.

Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Gegensätze der einzelnen Völker werden sehr schön beschrieben. Die Sprachbarriere zwischen ihnen ist schneller und leichter überwunden als die Kulturbarriere.

Die Beschreibung ist bildhaft, man fühlt sich an die einzelnen Orte versetzt. Persönlich habe ich mich bei den Waldleuten am meisten ‘zu hause’ gefühlt, aber das ist natürlich sehr subjektiv.

Die Sprache ist witzig, die Vergleiche und Flüche passen zu den jeweiligen Kulturen — der Autor ist hier sehr kreativ.

Die Charaktere sind schön herausgearbeitet, und natürlich hat man seine Lieblinge und die, die man nicht leiden kann.

Themen wie ‘von Machtgier und Rachegelüsten zerfressen’ werden mit ihren schlimmen Konsequenzen beschrieben, und man möchte die Personen schütteln, damit sie zum Wohle der Allgemeinheit zur Besinnung kommen.

Dies ist Fantasy vom Feinsten, völlig neu, aufregend, und zum Nachdenken anregend. Ich kann das Buch nur jedem wärmstens empfehlen, besonders in der fantastisch gesprochenen Hörbuchfassung, die mich knapp 22 Stunden lang in Atem gehalten hat!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Sternenlicht_ Sternenlicht_

Veröffentlicht am 27.11.2016

Wow - ich bin sprachlos vor lauter Begeisterung.

Wow, einfach nur wow. Aber zuerst sollte ich mit dem Inhalt beginnen:

Kalypto, das Reich der Magier existiert schon lange nicht mehr. Doch die Magier sind keinesweg verschwunden, sie schlafen den fast ... …mehr

Wow, einfach nur wow. Aber zuerst sollte ich mit dem Inhalt beginnen:

Kalypto, das Reich der Magier existiert schon lange nicht mehr. Doch die Magier sind keinesweg verschwunden, sie schlafen den fast ewigwährenden Schlaf und warten auf ihre Gelegenheit, ein zweites Reich zu gründen und damit Kalypto wieder auferstehen zu lassen. Zu diesem Zweck werden vier Magier entsendet, die jeweils ein Volk ausbilden. In blutigen Kriegen soll das stärkste Volk ermittelt werden, welches die Grundlage der Dienerschaft des zukünftigen Zweiten Reiches von Kalypto darstellen wird. In diesem ersten epischen Band der Triologie begleitet der Leser die Magierin Catolis mit ihrem Volk der Tarkaner auf einen Kriegszug gegen das Bergvolk des Landes Garona.

Meinung:

Ich bin immer noch ein wenig sprachlos, nachdem ich das letzte Drittel des Buches verschlungen habe.

Zu Anfang der Geschichte habe ich Schwierigkeiten gehabt, einen Lesefluss zu finden. Denn es gab viele Wörter (und vor allem neuartige Gebräuche) der dortigen Fantasiewelt, die ich nicht kannte (z.B. Schlammwelse, Flussparder und hat jemand schon mal etwas von Schwertdamen gehört?). Es kommt zu Anfang sehr viel an Informationen auf den Leser zu, doch einmal eingelesen, kann man es nicht mehr weglegen. Das verspreche ich Ihnen. Schon nach ca. 100 Seiten war ich im Bann der Geschichte gefangen, gemeinsam mit Lasnic habe ich "die Natur der Wälder gespürt", unter seiner Zerrissenheit mitgelitten, seinen Mut beim Kampf gefeiert. Gespannt habe ich Ayrins Weg zur Königin verfolgt, ihre Bürde bedauert und schließlich den Fall ihres Königreiches mit klammen Augen entgegengesehen.

Das Buch ist dem Genre High-Fantasy zuzuordnen. Die Liebhaber von "Das Lied von Eis und Feuer" (von Herr GRRM) oder "Das Spiel der Götter" (von Herr Erikson) werden diesen Auftakt einer epischen Saga zu schätzen wissen. Denn das Ausmaß der Handlung, das Tempo der Geschichte und die starken Charaktere des Buches stehen den oben genannten Werken in nichts nach.

Die Charaktere sind vielschichtig und besitzen sehr viel Tiefe. Es gibt kein Schwarz oder Weiß, nicht jeder ist herzensgut. Alle haben so ihre Makel und das macht sie so interessant. Es gibt keine "perfekten" Charaktere, weder bei den Protagonisten, noch bei den Hauptpersonen. Umso mehr erscheinen mir einige davon als sehr liebenswert und sympathisch. Wer kann Lasnic widerstehen, wenn er wieder einmal fluchen muss ("Marderscheiße"). Wer muss nicht schmunzeln, wenn der gewitzte Lord Frix in seine Trickkiste kramt und seine Gefährten rettet. Ich jedenfalls nicht. Selbst die Bösewichte finde ich sehr faszinierend. Herr Jacuba gelingt es in diesem Buch die Charaktere so zu entwickeln, dass ich sie alle auf die eine oder andere Weise schätzen gelernt habe. Ob für ihre Blutrünstigkeit, ihren Mut, ihre Geschick oder einfach ihr Leidensweg. Sie sind alle einzigartig und tragen einen erheblichen Teil zu einer unvergesslichen Geschichte bei.

Die Handlung ist sehr originell und überraschend. Zum größten Teil war die Geschichte für mich nicht vorhersehbar. Ich ließ mich überraschen und wurde überwältigt von rasanten Ereignissen, die Schlag auf Schlag kamen. "Langweilige" Stellen wurden ausgelassen, die Ereignisse, denen der Leser entgegenfiebert, wurden ihm auch nicht lange vorenthalten (z.B. Lasnics Kletterduell in Garonada). Der Spannungsbogen ist dem Autor gut gelungen, die Geschichte hat mich bis zur letzten Seite festgehalten.

Der Schreibstil war für mich ok. Der Perspektivenwechsel - die Geschichte wird aus der personalen Erzählperspektive wiedergegeben - erfolgte jedoch immer an der spannendsten Stelle und bei einem Kliffhänger, ich habe mich immer so geärgert! Aber das mal wohl ein spannendes Buch aus - man lässt den Leser zappeln.

Es passierte so viel in dem Buch, dass ich gar nicht auf alles eingehen will, sonst wird diese Rezension noch zu einem weiteren Roman. Zum Schluss möchte ich dem Buch 5 Sterne und noch eine uneingeschränkte Leseempfehlung geben. Für alle High-Fantasy-Liebhaber: Es lohnt sich!

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Tarika Tarika

Veröffentlicht am 24.09.2016

„Jetzt sind sie wach und dabei, die Welt in ein Schlachthaus zu verwandeln.“ (S. 290)

Jahrtausende lang schliefen die Magier des längst untergegangenen Reiches von Kalypto. Doch nun ist die Zeit gekommen, zu erwachen. So entsenden sie Catolis und drei weitere Magier in alle vier Himmelsrichtungen, ... …mehr

Jahrtausende lang schliefen die Magier des längst untergegangenen Reiches von Kalypto. Doch nun ist die Zeit gekommen, zu erwachen. So entsenden sie Catolis und drei weitere Magier in alle vier Himmelsrichtungen, um nach dem stärksten und würdigsten Volk zu suchen, das dem neuen Reich von Kalypto am besten dienen wird. Ein erbitterter Kampf zwischen den Magiern entbrennt. Auch Lasnic, ein junger Angehöriger des Waldvolkes, gerät in diesen Machtkampf. Es verschlägt ihn schließlich nach Garona, einem von Frauen regierten Reich. Dort begegnet er Königin Ayrin, die ihr Königreich selbst vor der unbekannten Macht der Magier zu schützen versucht…

Tom Jacuba, ein Pseudonym von Thomas Ziebula für Fantasy-Romane, erzählt diese sehr komplexe Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven: aus der vom Waldmann Lasnic, der Königin Ayrin und der Magierin Catolis. Wir werden Zeuge ihrer Ängste, Schwächen, aber auch ihrer Stärken. Weiterhin hat er diesen ersten Teil seiner Trilogie in drei eigene Bücher unterteilt. So begegnen wir im ersten Buch unseren drei Protagonisten von Beginn an und erleben wie sich alles von Anfang an zugetragen hat. Weiterhin lernen wir die Welt, in der die Geschichte spielt, kennen. Eine aufwendig gestaltete Welt, die aus bis ins kleinste Detail ausgearbeitet ist. Ich muss allerdings gestehen, dass es mir anfangs ein wenig schwer fiel mich in die Welt hineinzudenken, ein Problem, dass ich allerdings öfters bei High Fantasy-Romanen habe. Allerdings erleichterte die Karte als auch die sehr gute bildliche Beschreibung mir das Hineindenken in diese fremde Welt und so dauerte es nicht lange, bis ich mich im Inselreich Tarkatan bei Catolis befand, oder im Waldland, der Heimat von Lasnic, Kolks, Schlammwelsen, Flusspardern, Waldelefanten oder Mammutschweinen begegnete, oder das Hochgebirge von Garona, Ayrins Königreich, mit seinen vielen Burgen und Rittern auf Ziegenböcken vor Augen hatte.
Neben den Protagonisten sind aber auch die Nebenfiguren und auch Antagonisten sehr geschickt entworfen. Es wird nichts dem Zufall überlassen, ihre Beweggründe sind schlüssig nachzuvollziehen und verleihen der Geschichte das gewisse „Etwas“. So braucht jeder Held auch seinen Helfer, im Fall von Lasnic seine beiden Kolks Schrat und Tekla sowie Lord Frix, einem Schurken, der mit einem sehr seltsamen Dialekt gesegnet ist, was ihn aber durchaus liebenswürdig erscheinen lässt. Aber auch die bösen Gegenspieler unserer Helden will man zwar am liebsten sofort loswerden, aber sie machen die Geschichte durchaus interessanter. Trotz der Antipathie ihnen gegenüber, kann man ihr Handeln dennoch verstehen.
Auch der Schreibstil ist sehr angenehm. Er fesselt, eigentlich will man das Buch gar nicht mehr weglegen. Häufig ging es mir so, dass ich nur noch das eine Kapitel zu Ende lesen wollte. Aber als ich am Ende es Kapitels war, musste ich einfach das nächste auch noch lesen, da es einfach zu spannend war, um es vorher schon wegzulegen.

Ein wunderbarer High Fantasy Roman, den ich bedenkenlos weiterempfehlen kann. Fesselnd und spannend geschrieben, taucht man völlig ein in diese fremde Welt voller Magie, Liebe, Intrigen und Machtkämpfen! Nun warte ich allerdings gespannt auf den zweiten Teil „Die Magierin der Tausend Inseln“.

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Nynaeve Nynaeve

Veröffentlicht am 15.09.2016

Das Fantasy-Lese-Highlight dieses Jahr!

Inhalt

Über den Inhalt traue ich mich gar nichts zu schreiben, da ich nichts verraten will. Also kommen wir lieber gleich zur....



Meinung

Zuerst einmal: ich bin begeistert von diesem Meisterwerk ... …mehr

Inhalt

Über den Inhalt traue ich mich gar nichts zu schreiben, da ich nichts verraten will. Also kommen wir lieber gleich zur....



Meinung

Zuerst einmal: ich bin begeistert von diesem Meisterwerk von einem Buch! Wo ist nur der sechste Stern???? Kalypto sollte besonders hervorgehoben werden!!!

Zwei Sache haben mir besonders gut gefallen: die Charaktere und die verschiedenen Erzählstränge die man schon allein sprachlich sehr gut unterscheiden konnte. Das Buch beginnt mir der Geburt/Kindheit der Hauptprotagonisten. So kann man diese noch besser kennen und lieben lernen, was für mich einfach nur toll war. Lasnic erkennt man sofort an seiner "Schnodderschnauze". Er redet wie es ihm in den Sinn kommt und seinen Erzählstrang kann man am deutlichsten erkennen. Der Waldmann ist ein Charakter mit vielen Stärken und Schwächen, er kämpft bis zum Letzten, ist wild und ein Freigeist; gleichzeitig kann er Gefühle zeigen, weint sogar mal und ist einfühlsam gegenüber Menschen und Tieren. Es ist toll dass man mit erleben darf wie er sich entwickelt.

Auch Ayrin ist ein sehr starker Charakter, der gleichzeitig seine Schwächen hat. Oh wie liebe ich diese authentischen Charaktere die nicht perfekt sind sondern menschlich wie du und ich. Wirklich ein ganz, ganz, ganz großes Lob dafür! Zurück zu Ayrin: auch sie lernt man schon in der Kindheit kennen, leidet, liebt und hasst mit ihr. Sie ist eine Frau voller leidenschaftlich-tempramentvoller Emotionen, die sie manchmal nicht ganz bändigen kann. Obwohl sie trotzdem stellenweise recht kühl und beherrscht rüber kommt ist sie mir genauso sympathisch wie Lasnic, denn so unterschiedlich die beiden auch sein mögen, jeder hat ein gutes Herz und versucht den richtigen Weg zu gehen.

Es gibt viele weitere tolle Charaktere von denen ich jetzt erzählen könnte. Einige einige respektiere ich, vor manchen habe ich Angst, manche verursachen mir Bauchschmerzen, andere bringen mich zum Lachen, viele habe ich sehr ins Herz geschlossen und ein paar wenige hasse ich - möchte ich sogar unter der Erde sehen. Noch nie hat ein Buch, bzw dessen Charaktere bei mir so viele starke Gefühle hervorgerufen. Das hat mich so sehr begeistert dass ich das am liebsten noch 1000 Mal schreiben möchte. Selbst die "Bösen" zeigen mal Mitgefühl, oder im anderen Fall kann man gut nachvollziehen warum diese Person so geworden ist.

Tom Jacuba hat eine detailreiche Welt erschaffen, er versteht es einem alles bildlich vors Auge zu führen. Ich war mit Lasnic im Wald, meinte schon fast die Geräusche und Gerüche des Waldes wahrzunehmen. Auf Ayrins Burg fühlte ich mich schon fast zu Hause, sah alles vor mir und meinte den Wind zu spüren. Bei Catolis Inselvolk spürte ich die Anspannung die in der Luft liegt, den Respekt vor der Priesterin des Gottes. All das und noch viel mehr prasselte auf mich ein, wurde mir aber nie zu viel. Den Überblick konnte ich gut behalten, habe mir aber auch Zeit zum Lesen genommen, denn die verdient dieses Buch! Sehr gut gefallen hat mir auch die Karte im Buch gefallen, die mir geholfen hat mich zu orientieren und auf die ich oft geschaut habe.

Die Geschichte ist voller Spannung. Anfangs war für mich Catolis Erzählung nicht so spannend wie die andere, aber auch das hat sich dann recht schnell gelegt. Manches konnte man recht schnell voraus ahnen, trotzdem bliebt die Spannung die ganze Zeit erhalten und ich wollte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Doch leider gibt es ja noch anderes zu tun...



Fazit

"Kalypto - Die Herren der Wälder" ist für mich ein absolutes Lese-Highlight dieses Jahr also: unbedingt lesen!!!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Tom Jacuba

Tom Jacuba ist das Pseudonym eines deutschen Autors. Jacuba war bis Mitte der 90er Jahre Diakon und Sozialpädagoge und schrieb vorwiegend Satiren, Kurzgeschichten und Kinderbücher. Seither ist er freier Autor und verfasst Fantasyromane, historische Romane, Spannungs- und Science-Fiction-Geschichten. Er erhielt 2001 den Deutschen Phantastik-Preis als Autor des Jahres.

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